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Schaltung zur Erzeugung von Impulsen auf einer von zwei Ausgangsleitungen
in Abhängigkeit von der zeitlichen Reihenfolge der Impulse auf drei Eingangs leitungen
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Erzeugung von Impulsen auf einer von zwei
Ausgangsleitungen, wobei dieser Schaltung auf drei verschiedenen Eingangsleitungen
zeitlich gestaffelte Impulse A, B und C zugeführt werden, deren mögliche zeitliche
Reihenfolge A-B-C oder C-B-A dadurch auf einer der beiden Ausgangsleitungen angezeigt
wird, daß bei Eintreffen je einer gestaffelten Impulsgruppe in einer Impulserzeugerschaltung
wenigstens ein Ausgangs impuls erzeugt wird, daß in Abhängigkeit von der Reihenfolge
der eintreffenden Impulse einer gestaffelten Impulsgruppe mit hilfe einer PrüfBchaltung
eine bestimmte Signalverteilung auf zwei Leitungen erzeugt wird und daS diese Signalverteilung
dazu benutzt wird, den (oder die) pro gestaffelte Impulsgruppe erzeugten Ausgangs
impulse auf eine der beiden Ausgangsleitungen zu leiten.
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Eine derartige Schaltung wird zun£- "e S .p' el =i F-hrzcugnavigationsanlagen
benötigt, bei denen einem Rechner fortlaufend die vorwärts und rückwärts gefahrene
Wegstrecke getrennt eingegeben werden muß. Zusätzlich erhält der Rechner dann noch
fortlaufend die Richtung, in die das Fahrzeug fährt.
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Eine der Wegstrecke entsprechende elektrische Größe wird vom Weggeber
des Fahrzeugs erzeugt. Der hier vorausgesetzte Weggeber gibt pro gefahrenen Streckenabschnitt
(z.B. pro gefahrenen Streckenmeter) auf drei verschiedenen Leitungen einen Impuls
ab, wobei diese Impulse A, B und C zeitlich aufeinanderfolgen sollen. Bei Vorwärtsfahrt
sollen die Impulse in der zeitlichen Reihenfolge A-B-C auftreten und bei Rückwärts
fahrt in der Reihenfolge C-B-A. Die Impulse können durch ein mit dem Fahrzeugantrieb
verbundenes Glied erzeugt werden, das z.B. pro gefahrenen Streckenabschnitt nacheinander
drei mechanische Schalter schließt.
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Die eingangs beschriebene Schaltung soll nun auf einer von zwei mit
dem Rechner verbundenen L-itun-gen,und zwar unabhängig davon, ob vorwärts oder rückwärts
gefahren wird, pro Impulsgruppe (A-B-C bzw. C-B-A) einen (oder auch mehrere) Impulse
erzeugen.
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Es ist für Fahrzeugnavigationsanlagen eine Schaltung bekannt, die
bei jeder derartigen Eingangsimpulsgruppe, bei der die Reihenfolge der Impulse darüber
Auskunft gibt, ob vorwärts oder rückwärts gefahren wird und bei der die Zahl der
Gruppen der gefahrenen Wegstrecke proportional ist, auf einer Ausgangsleitung einen
Impuls abgibt und auf einer zweiten Auseangsleitune;
durch Ausgabe
eInes bestimmten Potentials anzeigt, ob vorwärts oder rückwärts gefahren wird. Bei
Verwendung von Digitalrechnern kann jedoch die Weginformation nicht in dieser Form
dem Rechner zugeführt werden. Vielmehr werden Impulse auf zwei Leitungen benötigt,
wobei die auf der einen Leitung kommenden Impulse der vorwärts gefahrenen Wegstrecke
und die auf der anderen Leitung kommenden Impulse der rückwärts gefahrenen Wegstrecke
entsprechen.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Schaltung
anzugeben, die die geforderten Impulse auf den beiden Leitungen liefert, und auch
dann nicht versagt, wenn einer der Impulse einer Impulsgruppe ausfällt.
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Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß von der eingangs erwähnten
Schaltung ausgegangen wird, wobei diese Schaltung dadurch gekennzeichnet ist, daß
die Impulserzeugerschaltung derart ausgelegt ist, daß sie auch bei Ausbleiben eines
beliebigen Impulses der Impulsgruppe wenigstens einen Ausgangsimpuls erzeugt, daß
die Prüfschaltung derart ausgelegt )sitz daß sie bei Ausbleiben eines der Impulse
einer Gruppe eine dritte Signal verteilung auf den beiden Leitungen erzeugt, durch
die verhindert wird, daß der oder die Ausgangsimpulse auf dem Normaiweg auf eine
der Ausgangsleitungen geleitet werden und daß Schaltmittel vorgesehen sind, die
bei dieser dritten Signalverteilung ansprechen und dann die entstehenden Ausgangs
impulse auf eine vorgewShlte der beiden Ausgangsleitungen leiten.
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Wenn man bei Anwendung dieser Schaltung bei Fahrzeugnavigationsanlagen
die Ausgangsimpulse bei Ausbleiben eines der Eingangsimpulse der Ausgangsleitung
führt, die Impulse bei Vorwärtsfahrt erhält, und ab dem r punkt des Ausfalls des
einen Eingangsimpulses nur noch vorwärts fährt,
gibt der vom Rechner
ermittelte Standort nach wie vor don wahren Standort wieder. Um dem Fahrer den Ausfall
eines der Impulse, also das Defektsein der Navigationsanlage, zu signalisieren,
wird die Schaltung vorzugsweise so ausgelegt, daß bei Ausfall eines Eingangs impulses
sofort ein optisches oder akustisches Signal abgegeben wird. Trotzdem kann man bei
Beachten der oben erläuterten Vorschrift auch nunmehr noch den richtigen Standort
an der Navigationsanlage ablesen.
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Vorzugsweise wird die erfindungsgemäSe Schaltung derart aufgebaut,
daß zur Durchführung der Prüfung, in welcher ReihenfolgeR-ß-C oder C die Impulse
eintreffen,drei Zweige vorgesehen sind, von denen jeder ein über zwei Eingänge ansteuerbares
bistabiles Glied enthält, wobei jedem bistabilen Glied über diese Eingänge zwei
andere Impulse der Impulsgruppe zugeführt werden; jedem bistabilen Glied sind dann
abernahmeglieder nachgeschaltet, die jeweils vom dritten Impuls einer Impulsgruppe
angesteuert werden. Hierdurch wird der Zustand des bistabilen Glieds zum Zeitpunkt
des Auftretens des dritten im Zweig noch nicht verbrauchten Impulses in ein weiteres
nachgeschaltetes bistabiles Glied eingespeichert. Die sechs Ausgänge der nachgeschalteten
bistabilen Glieder sind nun derart mit zwei Verknüpfungsgliedern z.B. Nandgattern
verbunden, daß bei Auftreten der einen möglichen Reihenfolge der Impulse (A-B-C)
durch ein Ausgangssignal des einen Verknüpfungsglieds ein zwischen den Impulserzeuger
und die eine Ausgangs leitung geschaltetes Tor und bei Auftreten der anderen möglichen
Reihenfolge (C-B-A) durch ein entsprechendes Signal des zweiten Verknüpfungsglieds
ein zwischen den Impulsereuger und die andere Ausgangsleitung geschaltetes Tor geöffnet
wird; schließlich sollen die Verknüpfungsglieder bei Ausfall eines der Impulse keines
dieser Tore öffnen. Dagegen sollen, wie bereits erwähnt, in diesem Falle Schaltmitte
ansprechen, die ein weiteres Tor zwischenImpulserzeuger und der einen Ausgangs leitung
öffnen.
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Wie bereits eingangs erwähnt, soll pro unvollständiger Impulsgruppe
wenigstens ein Ausgangsimpuls in einer Impulserzeugerschaltung erzeugt bzw. ausgelöst
werden. Es ist-daher nicht möglich, nur die Impulse eines der drei erwähnten Zweige
der Prüfschaltung zur Impulserzeugung oder Impulsauslösung herauszuziehen. Gemäß
weiterer Erfindung werden deshalb im Normalfall, also solange alle Impulse einer
Gruppe auftreten, die Impulse eines der Zweige zur Impulsbildung ausgenutzt. Es
ist jedoch noch zusätzlich eine Auswahlschaltung vorhanden, durch die bei Ausfall
eines der Eingangsimpulse der eine Zweig der Prüfschaltung als Impulsgeber herangezogen
wird, der noch Impulse abgibt, Zwischen dem Eingang des Impulserzeugers und die
drei Zweige sind hierzu von der Auswahlschaltung gesteuerte Tore vorgesehen.
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Vorzugsweise werden in der Impulserzeugerschaltung Ausgangsimpulse
gleicher Länge gebildet. Dies läßt sich z.B. mit Hilfe von zwei bistabilen Kippstufe
und einer Taktimpulsquelle durchführen. Jeder aus einer der drei Zweigen gewonnene
Eingangsimpuls des Impulserzeugers kippt eine bistabile Stufe aufgrund deren Verschaltung
in ihre zweite bistabile Lage. In dieser Lage bereitet ein Ausgangssignal dieser
bistabilen Kippstufe die zweite bistabile Stufe zum Kippen durch einen Taktimpuls
vor. Die erste Kippstufe wird durch den nächstfolgenden aktimpuls rückgekippt, während
dieser Taktimpuls die zweite Kippt stufe in ihre zweite stabile Lage und der darauffolgende
Taktimpuls das Rückkippen der zweiten Kippstufe bewirkt. Der zwischen Kippen und
Rückkippen der zweiten Kippstufe liegende Impuls stellt dann den Ausgangsimpuls
dar, dessen Länge durch die Taktfrequenz festgelegt ist.
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Wie später noch gezeigt wird, kann man mit Hilfe einer aus zwei bistabilen
Kippstufen, aus einem Taktgeber, sowie aus einem Tor zurZuführung der Ausgangsimpulse,
solange kein
Eingangsimpuls ausbleibt, bestehenden Schaiwig ein
Signal erzeugen, das den Ausfall eines der Eingangsimpulse signalisiert.
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Mit einer ebenfalls aus zwei bistabilen Kippstufen und einem Taktgeber
geringer Taktfrequenz bestehenden Schaltung lars+-sich gemäß weiterer Erfindung
auch anzeigen, daß das Fahrzeueine bestimmte Geschwindigkeit unterschritten hat,
also z.L.
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steht.
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In der aus zwei Teilen bestehenden Figur 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Schaltung dargestellt, bei dem alle Gatter als Nandgatter,
also Und-Gatter mit negiertem Ausgangssignal ausgebildet sind. Die beiden Zeichnungsteile
sind durch 7 Leitungen miteinander verbunden, wobei die sich entsprechenden miteinander
zu verbindenden Leitungsenden in den beiden Zeichnungsteilen mit AA', BB', CC',
DD',EE,' FF' und GG' bezeichnet sind.
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Die drei Eingangsimpulse auf den Leitungen 1, 2 und 3 werden durch
Reedkontakte 4, 5 und 6 erzeugt, die Teil des eigentlichen Weggebers sind und die
nacheinander z.B. einmal pro zurückgelegtem Meter Wegstrecke geschlossen werden.
Durch die Verwendung der RC-Glieder, 7, 8 und 9, der Umkehrstufen 10, 11 und 12,
sowie durch die Art der Einschaltung der Reed-Nontakte 4, 5 und 6 wird erreicht,
daß durch die Rückflanke der bei Schließen der Kontakte 4, 5 und 6 entstehenden
Impulse dit bistabilen Kippstufen mit zwei Eingängen 13 bis 15 (1?S-Flip-Flops)
gekippt werden. Durch die Verwendung dieser Kippstufen wird ein Entprellen der Impulse
auf den leitungen 1 bis 3 bewirkt. Die sechs Eingänge der Kippstufen 13 bis 15 sind
mit.
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den Eingangsleitungen 1 bis 3 derart verbunden, daß die Kippstufe
13 durch den Impuls auf der Leitung 1 in ihre zweite stabile Lage gekippt und durch
den Impuls auf Leitung 3
wieder rückgekippt wird. Bei den Kippstufen
14 und 15 bewirken die Impulse auf den Leitungen 2 bzw. 3 ein Kippen in die zweite
Lage und die Impulse auf den Leitungen 1 bzw. 2 ein Rückkippen.
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Jeder Kippstufe 13 bis 15 werden also unterschiedliche Paare von
Eingangsimpulsen zugeführt.
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Wie bereits oben erwähnt, ist die zeitliche Reihenfblge -der Impulse
auf den Leitungen ? bis 3 davon abhängig , ob vorwärts oder rückwärts gefahren wird.
Es soll angenommen werden, daß bei Vorwärtsfahrt zuerst auf der Leitung 1 ein Impuls
erscheint dann auf Leitung 2 und dann auf Leitung 3. Bei Rückwärtsfahrt soll dagegen
zuerst ein Impuls auf Leitung 3, dann auf 2 und dann auf 1 erscheinen. Ba nun der
Zustand der bistabilen Stufe 13 beim Auftreten des Impulses auf Leitung 2 auf die
nachgeschaltete bistabile Stufe 16 übertragen wird, wozu vom Impuls auf Leitung
2 über Umkehrstufen angesteuerte, als Nand-Gatter ausgebildete Dbernahmeglieder
19 vorgesehen sind, wird in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung des Fahrzeugs ein
unterschiedlicher Zustand der bistabilen Stufe 16 eingestellt.
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Auch bei den bistabilen Stufen 17 und 18 ergibt sich eine unter schiedliche
Einstellung in Abhängigkeit davon, ob vorwärts oder rückwärts gefahren wird. Jeweils
der nicht zur Einstellung der bistabilen Stufen 15 bis 15 benutzte Impuls bewirkt
dabei die ttertragung auf die nachgeschalteten bistabilen Stufen 16 bis 18. Im Normalfall,
also solange keiner der Impulse einer Gruppe auf den Leitungen 1 bis 3 ausfällt,
wird durch die Potentialverteilung an den-Ausgängen jeder der Stufen 16 bis 18 angezeigt,
ob gerade vorwärts oder rückwarts gefahren wird. Man könnte dann, wenn man sich
mit der Ausgabe von Impulsen auf einer der zwei Leitungen im intakten Zustand des
Weggebersbegnügt, lediglich einen der drei Zweige also z*B. die Glieder 13, 19 und
16 sarsehen und von den Ausgangssignalen des Glieds 16 Tore ansteuern, die je nach
Fahrtrichtung Impulse von einem Impulserzeuger zu einer der Ausgangsleitungen gelangen
lassen.
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Da erfindungsgemäß jedoch auch noch eine Standortanzeige bei Ausfall
eines Impulses möglich sein soll, sind hier drei sich entsprechende Zweige vorgesehen.
Die sich entsprechenden Ausgänge der bistabilen Stufen 16 bis 18 sind an verschiedene
Nandgatter 20 und 21 geführt. Der Ausgang des Nandgatters 20 führt bei Vorwärtsfahrt
"1 Signal, der des Nandgatters 21 "0" Signal. Umgekehrt weist der Ausgang des Nandgatters
21 bei Rückwärtsfahrt "1" Signal auf und der Ausgang des Nandgatters 20 "0" Signal.
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Mit den Ausgangs impulsen dieser Nandgatter 20 und 21 werden Nandgatter
22 bzw. 23 angesteuert, die auf der Leitung 24 kommende Impulse bei Vorwärtsfahrt
auf die Ausgangsleitung 25 und bei Rückwärtsfahrt auf die Leitung 26 gelangen lassen.
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Die in diese Leitungen eingeschalteten Umkehrstufen 27 dienen lediglich
der Beseitigung der Negierung am Ausgang der Nandgatter 22 bzw. 23.
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Fällt nun einer der Kontakte 4 bis 6 aus, dann erhält keines der Nandgatter
20 und 21 an allen seinen Eingängen "1" Signal.
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Demzufolge führten die Ausgänge beider Glieder "1" n Signal (wegen
Negierung). Das Auftreten dieses den Ausfall eines der Kontakte 4 bis6 kennzeichnenden
Zustands wird mit Hilfe des Nandgatters 28 festgestellt. Wßhrend im Normalfall der
Ausgang dieses Gatters 28 nl" n Signal aufweist, wodurch über eines der Nand-Gatter
29 bzw. 30 in Verbindung mit der nachgeschalteten Umkehrstufe 31 bzw. 32 das "1"
Signal am Ausgang des Gatters 20 bzw. 21 zum Nandgatter 22 bzw. 23 gelangt und damit
eines dieser Nandgatter für die Ausgangs impulse durchlässig nacht, liegt bei Ausfall
einer der Kontakte 4 bis 6 am Ausgang des Nandgatters 28 und damit an den Eingängen
der Gatter und 30 n0" Signal , wodurch sowohl die Nandgatter 22 als auch
das
Gatter 23 für die Ausgangsimpulse gesperrt werden. lurch das Ausgangssignal des
Nandgatters 28 wird dagegen mit Hilfe de: Umkehrstufe 34 das Nandgatter 33 für die
Ausgangs impulse durchlässig gemacht, die damit unabhängig von der Fahrtrichtung
bei Ausfall eines der Impulse auf die "Vorwärtsleitung 25" gelangen.
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Die Ausgangsimpulse selbst werden hier in einer getrennten Schaltung
erzeugt, der zur Auslösung der einzelnen Impulse jeweils einer der Impulse am Ausgang
der bistabilen Stufen 13 bis 15 zugeführt werden. Im Normalfall sind dies die Impulse
am Ausgang der Stufe 13, die über das Nandgätter 35 mit nachgeschalteter Umkehrstufe
36 zur eigentlichen Impulserzeugerschaltung gelangen. Das Nandgatter 35 wird vom
3-fach Nandgatter 37 durchlässig gehalten, solange die drei Eingänge dieses Nandgatters
nicht nun Signal erhalten.- ' Signal an allen drei Eingängen erscheint jedoch nur,
wenn am Ausgang des Gatters 29 und am Ausgang.des Gatter 30 "i"Signal liegt (die
Verbindungen sind nicht eingezeichnet), also irgendein Impuls ausgefallen ist und
zusätzlich der gemeinsame Ausgang der 3-fach Nandgatter 38,und'39 "1!' Signal bringt.
An dem gemeinsamen Ausgang dieser Nandgatter 38 und 39 tritt aufgrund der gewählten
Anschaltung der Eingänge der Gatter 38 und 39 an die Ausgänge der bistabilen Stufen
16 bis 19 dann "1" Signal auf, wenn die Impulse auf der Leitung 1 oder 3 ausfallen.
In diesem Falle wird das Nandgatter 35 gesperrt. Bei Ausfall des Impulses auf Leitung
2, liefert dagegen nach wie vor die bistabile Stufe 13 die Auslöseimpulse.
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Die Impulsauslösung muß dann, wenn die Impulse auf Leitung 1 oqer
3 ausfallen von den Impulsen am Ausgang der bistabilen Stufe 14 oder 15 bewirktCwerden.
Nur eine dieser beiden Stufen gl;b.t,-:n-oCh..I..pipulse ab, die andere liegt auf
festem Potential.
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Die vorhandenen Impulse gelangen über Nandgatter 41 und 40 sowie die
Umkehrstufe 36 zum Eingang der Impulsformerstufe, da das Gatter 40 beim Ausfall
irgendeines Impulses vom Ausgang der Stufe 34 und bei Ausfall des Impulses auf Leitung
1 oder 3 durch den gemeinsamen Ausgang der Nandgatter 38 und 39 vorbereitet ist.
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Der eigentliche Impulserzeuger besteht aus einem Taktgeber 42 mit
einer Taktfrequenz von z.B. 1,2288 MHz, den Eingangsnandgattern 43 bis 45 und zwei
bistabilen Stufen 46 und 47 (dynamische Flip-Flops).
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Die Wirkungsweise dieser Schaltung ergibt sich aus dem Impulsdiagramm
der Figur 2. In Pigur 2a sind die Impulse des Taktgebers in Figur 2b die über die
Gatter 43 und 44 kommenden Auslöseimpulse dargestellt. Die Nandgatter 43 und 45
sind derart mit den Ausgängen des Flip-Flops 46 verbunden, daß in der Ausgangslage
des Flip-Flops nur ein Auslöseimpuls über die Gatter 43 und 44 zum Flip-Flop-Eingang
gelangt, dagegen kein Taktimpuis. Der Auslöseimpuls bringt das Flip-Flop 46 in seine
zweite stabile Lage, in dem es-das Flip-Flop 47 zum Kippen vorbereitet. Nunmehr
werden die Nandgatter 45 sowie 44 für Impulse aus dem Taktgeber durchlässig. Die
Rückflanke des auf einen Auslöseimpuls folgenden Taktimpulses kippt das Flip-Flop
46 in seine Ausgangslage zurück, dagegen das Flip-Flop 47 in seine zweite Lage,
aus dei es durch die Rückflanke des folgenden Taktimpulses wiedergekippt wird. Die
Impulse am oberen Ausgang des Flip-Flops 46 zeigt Figur 2c, die als Ausgangsimpulse
der Gesamtschaltung benutzten Ausgangsimpulse des Flip-Flops 47 die Figur 2d. Man
erkennt, daß die Ausgangs impulse alle gleiche Länge haben. Diese AusKangsirpulsf
gelangen über die Leitung 24 auf eine der Äusgangsleitungen 25 und 26.
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ttb-er die Leitung 24 und das im Normalfall durch das Ausgangssignal
des Gatters 28 geöffnete Gatter 48 gelangen die Ausgangsimpulse auch noch in eine
aus den bistabilen Stufen 49 und 50 und vorgeschalteten Nandgattern 51 und 53 gebildeten
Schaltung, der auch noch über die LeItung 57 Taktimpulse mit einer Impulsfolgefrequenz
von z.B. 1/3 Hz zugeführt werden. Die Verschaltung ist hier derart vorgenommen,
daß nur die Rückflanke eines Taktimpulses das Flip-Flop in seine zweite stabile
Lage bringen kann, während die folgende negativ gehende Flanke des negierten Ausgangssignals
des Flip-Flops 47.das Rückkippen verursacht. Solange Ausgangsimpulse in die Schaltung
einlaufen, kommt es aufgrund der gewählten Taktfrequenz bei Fahrzeugfahrt immer
zu einem Rückkippen des Flip-Flops 49 vor Auftreten des nächsten Taktimpulses. Hierdurch
wird vermieden, daß das nachfolgende Flip-Flop 5Q durch einen Taktimpuls gekippt
werden kann. Laufen jedoch aufgrund des Ausfalls eines Eingangsimpulses der Gesamtschaltung,
und wegen der hierdurch zustandekommenden Sperrung des Gatters 48 keine Ausgangsimpulse
mehr in die Schaltung ein, so bleibt nach einem Taktimpuls das Flip-Flop 49 in einer
Lage, in der es das Flip-Flop 50 zum Kippen durch den folgenden Takt impuls vorbereitet.
In gekipptem Zustand gibt das Flip-Flop 50-an der Klemme 54 ein Ausgangssignal abj
das eine optische oder akustische Signalisierung des Ausfalls eines WeggeN> er'
kontakts bewirkt.
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Mit einer identisch aufgebauten Schaltung, bestehend aus Flip-Flops
55 und 56 sowie Gattern 58 kann man auch ein Signal erzeugen, das bei Unterschreiten
einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit auftritt. Auch dieser Schaltung werden
die negierten Ausgangsimpulse und die Taktimpulse. der Leitung .57 zugeführt. Auch
hier kippt jeder Taktimpuls das Flip-Flop 55 in seine zweite stabile Lage und dea
folgende Ausgangsimpuls verursacht sein Rückkippen. Schließlich kann auch hier ein
Taktimpuls
das Flip-Flop 56 nur kippen, wenn es durch das Ausgangssignal, das in der zweiten
stabilen Lage des Flip-Flops 55 auftritt, vorbereitet ist. Um das Flip-Flop 56 zu
kippen, muß also der Abstand zweier aufeinanderfolgender Ausgangsimpulse des Impulserzeugers
größer sein als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Taktimpulse. Aufgrund der
gewählten Daten ist dies hier dann der Fall, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit 1/3m/sec
unterschritet. Das dann vom Flip-Flop 56 abgegebene Signal an der Klemme 59 wird
zur Anzeige, daß das Fahrzeug praktisch steht, benutzt. Das Impulsdiagramm hierzu
zeigt Figur 3, in der Figur 3a die negierten Ausgangsimpulse des Impulserzeugers,
in Figur 3c die Taktimpulse (1/3 Hz), die Figur 3b der Verlauf des Ausgangssignals
des Flip-Flops 55 und die Figur 3d das Ausgangssignal an der Klemme 59 wiedergibt.
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An der Klemme 54 entsteht ebenfalls ein Ausgangssignal, wenn das Fahrzeug
steht, aucb wenn kein Kontakt ausgefallen ist.
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Die erfindungsgemäße Schaltung kann nicht nur bei Fahrzeugnavigationsanlagen,
sondern auch für andere Zwecke eingesetzt werden, z.B. zur Ausgabe von Impulses
auf einer von zwei Leitungen in Abhängigkeit von der Drehzahl und Drehrichtung eines
Motors oder dergleichen. In diesem Falle müssen die Eingangsimpulse durch den Motor
erzeugt werden.
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Patentansprüche -