DE1093773B - Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren - Google Patents
Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder TextilwarenInfo
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Description
- Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren Textilfaserstoffe und die aus diesen hergestellten Gebrauchsgegenstände werden in der Regel, namentlich wenn es sich um pflanzliche Fasern, wie Baumwolle oder Leinen, handelt, in der Weise gewaschen, daß man das Waschgut in das mit den üblichen Waschmitteln, wie Seifen oder synthetischen Mitteln, ferner mit Alkalien, Wasserglas, Phosphaten, Peroxydverbindungen usw. beschickte Waschbad bei Zimmertemperatur oder bei mäßig erhöhter Temperatur einbringt, langsam bis zur Kochtemperatur erhitzt und bei dieser Temperatur einige Zeit beläßt. Dieses gebräuchliche Kochverfahren ist nicht nur umständlich und teuer, sondern auch, namentlich wenn es sich um die Reinigung von Wäschestücken handelt, die teilweise oder ganz aus empfindlichen Faserstoffen, wie Kunstseide, Zellwolle oder vollsynthetischen Fasern, bestehen, mit der Gefahr von Faserschädigungen verbunden. Man hat daher bereits versucht, das Waschen bei niedrigeren Temperaturen als bei Kochhitze durchzuführen, ohne dabei aber zu befriedigenden Erfolgen zu gelangen. Es hat sich nämlich gezeigt, daß der optimale Reinigungseffekt der gebräuchlichen Waschmittel sich der Cellulosefaser gegenüber erst beim oder in der Nähe des Kochpunktes auswirkt, so daß, wenn man bei niedrigeren Temperaturen arbeitet, nur eine ungenügende Reinigung erzielt wird. Verwendet man für die Wäsche die handelsüblichen »selbsttätigen« Waschmittel, die bekanntlich Peroxydverbindungen, wie Natriumperborat, enthalten, so erhält man, wenn man bei niedrigeren Temperaturen als bei annähernder Kochtemperatur, beispielsweise bei 60 bis 70°C, arbeitet, eine ungenügende Bleiche, denn die handelsüblichen Perborate sind bezüglich ihrer Stabilität meist so eingestellt, daß sie ihren aktiven Sauerstoff erst bei hohen Temperaturen mit genügend Geschwindigkeit an den Faserstoff abgeben.
- Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß es möglich ist, Faserstoffe oder Textilien mit aktiven Sauerstoff z. B. in Form von Perboraten, Percarbonaten, Perphosphaten oder Peroxyden enthaltenden Waschmitteln so zu waschen, daß der Waschprozeß in Gegenwart eines Amids einer ungesättigten Carbonsäure durchgeführt wird. Das Waschen geschieht bei Temperaturen, die wesentlich unter 90°C, z. B. zwischen 60 und 70° Ci liegen.
- An Stelle der Amide von ungesättigten Carbonsäuren können auch ihre niedermolekularen Polymerisationsprodukte verwendet werden.
- In vielen Fällen ist es vorteilhaft, an Stelle der einfachen Amide oder ihrer niedermolekularen Polymerisationsprodukte solche Säureamide zu verwenden, die an der Amidogruppe löslichkeitserhöhende Substituenten, beispielsweise Oxygruppen, tragen. Derartige Säureamide können beispielsweise durch Umsetzung von Carbonsäuren mit Oxyaminen, wie Mono- oder Diäthanolamin, gewonnen werden. Eine bevorzugte Stellung unter den für das vorliegende Verfahren brauchbaren Carbonsäureamiden nehmen die Amide der Acrylsäure oder der Methacrylsäure sowie der niedrigmolekularen Polymerisationsprodukte derselben ein. Für den erfindungsgemäßen Verwendungszweck, insbesondere der Einmischung in Waschpulver, wirkt es sich besonders vorteilhaft aus, daß diese leicht zugänglichen Acryl- bzw. Methacrylsäureamide trockene, nicht hygroskopische Pulverpräparate darstellen, die die Herstellung von haltbaren und lagerfähigen Waschpulvergemischen ermöglichen. Zweckmäßig liegt der Gehalt der Waschflotte an den genannten Amiden zwischen 0,25 und 0,5 g je Liter.
- Beispiel Einem handelsüblichen »selbsttätigen« peroxydhaltigen Waschmittel, das aus 25 °/o Natriumperborat, 5 °/oNatronwasserglas, 40 °/o Seife, 5 °/o Natriumcarbonat, 5 °/o Natriumpyrophosphat, neutral, besteht, werden 2,5 bis 5 °/o Acrylsäureamid oder Methacrylsäurearnid beigemischt, so daß bei Bereitung eines Waschbades, das 10 g pro Liter dieses Waschmittelgemisches enthält, 0,25 bis 0,50 g pro Liter dieses Carbonsäureamids im Waschbad enthalten ist.
- Wäscht man in einer solchen Waschflotte bei einer Temperatur von 60°C ein verschmutztes Baumwollgewebe, so wird eine Wasch- und Aufhellungswirkung erzielt, die bei Abwesenheit von Acrylsäureamid erst bei Temperaturen zwischen 90 und 100°C erzielt werden kann. Die Sauerstoffentbindung entspricht ebenfalls einer solchen, die bei der Abwesenheit von Acrylsäureamid erst bei Temperaturen zwischen 90 und 100°C erreichbar ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren mit aktiven Sauerstoff enthaltenden Waschmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschverfahren in Gegenwart eines Amids einer ungesättigten Carbonsäure oder deren niedermölekularen Polymerisationsprodukte bei Temperaturen, die wesentlich unter 90°C, insbesondere zwischen 60 und 70°C, liegen, durchgeführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Amiden der Acrylsäure oder Methacrylsäure oder ihrer niedermolekularen Polymerisationsprodukte.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Carbonsäureamiden, die an den Amidogruppen durch löslichkeitserhöhende Reste, insbesondere solche, die Oxygruppen enthalten, substituiert sind.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Waschflotten an Amiden zwischen 0,25 und 0,5 g je Liter liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Folie 13, S. 96, Ausgabetag 11.5. 1949, Referat der ehemaligen Anm. S 74554 IV d/81; Referat der französischen Patentschrift Nr. 979 447 im chem. Zentralblatt, 1953, S. 8480.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16422A DE1093773B (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16422A DE1093773B (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093773B true DE1093773B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=7035359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16422A Pending DE1093773B (de) | 1953-11-21 | 1953-11-21 | Verfahren zum Waschen von Faserstoffen oder Textilwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093773B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162967B (de) * | 1959-06-19 | 1964-02-13 | Konink Ind Mij Voorheen Noury | Wasch- und/oder Bleichmittel |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR979447A (fr) * | 1942-04-16 | 1951-04-26 | Procédé de fabrication de produits détergents, moussants et mouillants |
-
1953
- 1953-11-21 DE DED16422A patent/DE1093773B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR979447A (fr) * | 1942-04-16 | 1951-04-26 | Procédé de fabrication de produits détergents, moussants et mouillants |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162967B (de) * | 1959-06-19 | 1964-02-13 | Konink Ind Mij Voorheen Noury | Wasch- und/oder Bleichmittel |
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