DE1093151B - Leicht loesbare Schlauchverbindung - Google Patents
Leicht loesbare SchlauchverbindungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/22—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses with means not mentioned in the preceding groups for gripping the hose between inner and outer parts
- F16L33/223—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses with means not mentioned in the preceding groups for gripping the hose between inner and outer parts the sealing surfaces being pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on or into one of the joint parts
- F16L33/224—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses with means not mentioned in the preceding groups for gripping the hose between inner and outer parts the sealing surfaces being pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on or into one of the joint parts a clamping ring being arranged between the threaded member and the connecting member
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- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
Die Zusatzpatentanmeldung bezieht sich auf eine leicht lösbare Schlauchverbindung, mit welcher das
Festklemmen des Schlauches auf einem als Kolbennippel ausgebildeten Rohrnippel mittels eines Federringes
erfolgt, der beim Anziehen eines Schraubringes durch einen sich auf dem Schraubring zentrierenden
Druckring mit konischer Innenfläche zentrisch gegen den Außenumfang des Schlauches gepreßt wird und an
dem sich die Stirnfläche einer am Kolbennippel befestigten, innerhalb eines den Schraubring und den
Druckring tragenden Schraubkörpers gleitend geführten Hülse abstützt.
Die Zusatzpatentanmeldung stellt die Lehre unter Schutz, daß zwischen dem Federring und dem Schraubring
in an sich bekannter Weise ein Druckring eingeschaltet ist, der mit einer konischen Innenfläche auf
den Federring einwirkt und sich auf dem Schraubring zentriert, gegen den er sich mit einem schmalen Bund
anlegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schlauchverbindung der vorbezeichneten Art in dem
Sinne weiterzuentwickeln, daß die zum Festziehen des Schlauches erforderliche Handkraft verringert wird
und der Schlauch auch unter Druck im Schlauchkörper verhältnismäßig leicht verdrehbar ist. Beim Gebrauch
der Schlauchverbindung an Bohrhämmern findet nämlich durch das Drehen und Wenden des Bohrhammers
immer eine Torsion am Schlauch statt. Deshalb soll die Armatur so ausgebildet sein, daß sie eine solche
Schlauchtorsion aufnehmen kann.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zwischen dem Druckring und dem
Schraubring in an sich bekannter Weise ein Gleitring oder ein Druckkugellager angeordnet ist. Der Gleitring
wird zweckmäßigerweise aus Teflon hergestellt, da dieses Material die günstigsten Gleiteigenschaften
aufweist. Selbstverständlich kann auch ein aus Messing oder Bronze bestehender Gleitring Verwendung
finden. Ein Druckkugellager setzt zwar den auftretenden Kräften den geringsten Widerstand entgegen,
ist aber z. B. für den rauhen Bergwerksbetrieb weniger geeignet als ein Gleitring.
Der Ringraum zwischen der auf dem Außenumfang des Schraubringes befestigten Schutzhülse und dem
Schraubkörper ist mittels eines in einer Nut der letzteren angeordneten Dichtringes abgedichtet.
Der Schraubring ist an seinem Innenumfang an dem dem Druckring zugewandten Ende mit einer Ringnut
versehen, welche zur Aufnahme eines Dichtringes dient.
In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele in durch die Schlauchachse gelegten Schnitten dargestellt.
Der obere Teil jeder Figur zeigt die Schlauchverbindung bei vollkommen entspanntem Federring
Leicht lösbare Schlauchverbindung
Zusatz zur Zusatzpatentanmeldung N 13350 XII/47 f
(Auslegeschrift 1 072 028)
(Auslegeschrift 1 072 028)
Anmelder:
Neue Argus Gesellschaft m.b.H.,
Ettlingen (Bad.), Goethestr. 15
Ettlingen (Bad.), Goethestr. 15
Rudolf Kaiser, Ettlingen (Bad.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
und in die Armatur eingeführtem Schauchende. Der unter der strichpunktierten Mittellinie liegende Teil
jeder Figur veranschaulicht die Schlauchverbindung nach weiterem Einschrauben des Schraubringes in
den Schraubkörper und bei Druckbeaufschlagung des Kolbennippels. Die beiden Ausführungsbeispiele
unterscheiden sich lediglich dadurch, daß bei dem einen zwischen dem Druckring und dem Schraubring
ein Gleitring und bei dem anderen zwischen dem Druckring und dem Schraubring ein Druckkugellager
Verwendung findet.
In dem Schraubkörper 1 ist ein Kolbennippel 4 gleitend gelagert und gegenüber der Führungswand
des ersteren mittels eines O-Ringes 5 abgedichtet. In eine ringförmige Ausnehmung des Kolbennippels 4 ist
das Schlauchende 9 eingeführt. An der dem Schlauchende zugekehrten Stirnwand ist der Kolbennippel 4 mit
einem Kragen 7 versehen, gegen den sich der aus einer gewundenen Schraubenfeder bestehende Federring 8
abstützt. Der vorgenannte Federring wird vor dem Einführen des Schlauchendes 9 in die Armatur in diese
eingelegt. Zwischen dem Federring 8 und dem in den Schraubkörper 1 eingeschraubten Schraubring 2 ist
ein mit einer konischen Innenfläche versehener, auf dem letzteren zentrierter Druckring 10 eingeschaltet.
Wie die untere Hälfte der Fig. 1 und 2 zeigt, preßt der Druckring 10 beim Einschrauben des Schraubringes
2 in den Teil 1 den Federring 8 mittels seiner Schrägfläche in die Oberfläche des Schlauchendes 9
ein. Diese Pressung wird dann noch verstärkt, wenn der Schlauch dem Druck der ihn durchströmenden
Flüssigkeit ausgesetzt ist. In diesem Falle verschiebt nämlich der Kolbennippel 4 mittels eines Kragens 7
den Federring 8 nach dem Schraubring 2 zu, was zur Folge hat, daß sich der Federring 8 noch weiter in den
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Schlauchmantel eingräbt. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Schlauch auch bei hohem Flüssigkeitsdruck
aus der Armatur herausgedrückt wird oder durch Zugbeanspruchung aus dieser herausgezogen
werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere hintereinandergeschaltete Druckringe zu verwenden.
Jedem Druckring muß dabei ein Federring zugeordnet sein.
Um das aus dem Schraubkörper 1 herausragende Gewinde des Schraubringes 2 gegen Beschädigung und
Verschmutzung zu schützen, ist an dem Schraubring 2 eine Hülse 11 befestigt, die gleichzeitig als Handgriff
ausgebildet ist. Ihre Befestigung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß ihr vom Schraubkörper 1 abgewandtes
Ende 11' in radiale Bohrungen 2" des Schraubringes 2 eingedrückt ist.
Der letztere ist gegenüber dem Schlauch 9 durch Dichtring 2' aus Filz oder Gummi abgedichtet. Die
Abdichtung des Ringraumes zwischen dem Schraubkörper 1 und der Hülse 11 erfolgt mittels des Dicht- ao
ringes 13. Der Sprengring 14 dient lediglich als Anschlag für die Hülse 11 in ihrer Ausgangsstellung,
welche sie beim Einführen des Schlauchendes 9 in die Armatur einnimmt. Dies ist auch aus einem Vergleich
der oberen Hälfte mit der unteren Hälfte der Fig. 1 und 2 zu erkennen.
Zwischen dem mit konischer Innenfläche ausgerüsteten Druckring 10 und der diesem zugewandten
Stirnfläche des Schraubringes 2 ist im Falle der Fig. 1 ein Gleitring 12 und im Falle der Fig. 2 ein Druckkugellager
15 angeordnet. Beide Teile 12 und 15 haben den gleichen Effekt, nämlich eine Verringerung der
Reibung zwischen dem Druckring 10 und dem Schraubring 2. Zum Verdrehen des letzteren ist deshalb eine
kleinere Handkraft erforderlich. Wird der Schlauch 9 verdreht, dann drehen sich der Kolbennippel 4, die
Ringfeder 9 und der konische Druckring 10 mit. Es ist in diesem Fall nicht mehr notwendig, die als Handmutter
ausgebildete Hülse 11 gegen Selbstlösen zu sichern.
Für die Gegenstände der Unteransprüche wird nur Schutz in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruches
begehrt.
Claims (3)
1. Leicht lösbare Schlauchverbindung, mit welcher das Festklemmen des Schlauches auf einem
als Kolbennippel ausgebildeten Rohrnippel mittels eines Federringes erfolgt, der beim Anziehen eines
Schraubringes durch einen sich auf dem Schraubring zentrierenden Druckring mit konischer Innenfläche
zentrisch gegen den Außenumfang des Schlauches gepreßt wird und an dem sich die Stirnfläche einer am Kolbennippel befestigten,
innerhalb eines den Schraubring und den Druckring tragenden Schraubkörpers gleitend geführten
Hülse abstützt, nach Zusatzpatentanmeldung N 13350 XII/47 f, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Druckring (10) und dem Schraubring (2) in an sich bekannter Weise ein Gleitring
(12) oder ein Druckkugellager (15) angeordnet ist.
2. Schlauchverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum zwischen
der auf dem Außenumfang des Schraubringes (2) befestigten Schutzhülse (11) und dem Schraubkörper
(1) mittels eines in einer Nut der letzteren angeordneten Dichtringes (13) abgedichtet ist.
3. Schlauchverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubring (2)
an seinem Innenumfang an dem dem Druckring (10) zugewandten Ende mit einer Ringnut versehen
ist, welche zur Aufnahme eines Dichtringes (2') dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 905 442;
französische Patentschrift Nr. 574 681;
britische Patentschrift Nr. 612 051;
USA.-Patentschrift Nr. 2 485 976.
Deutsche Patentschrift Nr. 905 442;
französische Patentschrift Nr. 574 681;
britische Patentschrift Nr. 612 051;
USA.-Patentschrift Nr. 2 485 976.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 648/226 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN15396A DE1093151B (de) | 1958-07-24 | 1958-07-24 | Leicht loesbare Schlauchverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN15396A DE1093151B (de) | 1958-07-24 | 1958-07-24 | Leicht loesbare Schlauchverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093151B true DE1093151B (de) | 1960-11-17 |
Family
ID=7340020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN15396A Pending DE1093151B (de) | 1958-07-24 | 1958-07-24 | Leicht loesbare Schlauchverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093151B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE4216707A1 (de) * | 1991-05-23 | 1992-12-10 | Siegfried Geiger | Vorrichtung zur halterung, sicherung und abdichtung von schlauchverbindungen geflanschter und nichtgeflanschter schlaeuche |
| EP0576278A1 (de) * | 1992-06-24 | 1993-12-29 | Terence Morgan | Pressfitting für Stangen und Rohre |
| US6241291B1 (en) * | 2000-06-09 | 2001-06-05 | Chao Hui-Chen | Pipe connector |
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| GB612051A (en) * | 1946-05-16 | 1948-11-08 | Charles Hedley Wood | Coupling for pressure-water spraying hose for horticultural, agricultural and viticultural purposes |
| US2485976A (en) * | 1946-03-08 | 1949-10-25 | Aeroquip Corp | Hydraulic connector |
| DE905442C (de) * | 1951-11-26 | 1954-03-01 | Neue Argus Ges | Schlauchverschraubung |
-
1958
- 1958-07-24 DE DEN15396A patent/DE1093151B/de active Pending
Patent Citations (4)
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