DE1092959B - Magnetischer Kippverstaerker - Google Patents
Magnetischer KippverstaerkerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/45—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
- G05B11/016—Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means
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Description
DEUTSCHES
Für verschiedene Regelzwecke ist es erforderlich, bei der Erreichung von bestimmten Grenzwerten eine
kippartige Umschaltung durchzuführen, dann aber, wenn der überwachte Wert wieder unter diesen Grenzwert
absinkt, mit einer möglichst geringen Abweichung wieder eine Zurückschaltung durchzuführen.
Dies wird unter Verwendung eines magnetischen Kippverstärkers, der zur Erzielung seines Kippverhaltens
mit einer Auf- oder Mitkopplung versehen ist, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kippverstärker
eine verzögert einsetzende Gegenkopplung aufweist, die so bemessen ist, daß das Zurückkippen
erfolgt, wenn die Steuerspannung den das Kippen verursachenden Ansprechwert des Kippverstärkers um
ein geringes unterschreitet. Auf diese Weise wird einerseits eine einfache Lösung der vorgegebenen Aufgabe
ermöglicht, andererseits aber das Entstehen von Schwingungen sicher vermieden. In der praktischen
Ausführung wird es zweckmäßig sein, die Aufkopplungswicklung beispielsweise auf einen Hauptverstärker
zu legen, während die Gegenkopplungswicklung auf einem Vorverstärker untergebracht ist.
Dies hat den Vorteil, daß dort mit wenigen Amperewindungen dieselbe Wirkung erreicht werden kann, so
daß in Anbetracht der geringeren Ströme günstige Voraussetzungen für den erforderlichen Impedanzwert
gegeben sind.
In der Abbildung ist als Ausführungsbeispiel ein Schema der Wicklungsanordnung gezeigt, wobei die
in gleicher Höhe nebeneinander gezeichneten Wicklungen jeweils am gleichen Schenkel liegen.
Mit Vl und V2 sind zwei Vorverstärker bezeichnet,
die in Gegentaktschaltung arbeitende, getrennte Systeme aufweisen, die ihrerseits auf die beiden Endverstärker
£1 und £2 arbeiten.
An die Ausgänge der beiden Vorverstärker sind hierbei die Endverstärker angeschlossen, die auf diese
Weise von den Vorverstärkern gesteuert werden; zur Anpassung sind hierbei noch ohmsche Widerstände r3
bzw. r8 vorgeschaltet. Außerdem sind noch Glättungskondensatoren
C 3 und CS vorgesehen.
Die Eingangswicklungen sind mit den Eingangsklemmen Kl undif2 verbunden. Für jedes System Vl
bzw. V2 sind zwei Wicklungen 1, 2 bzw. 7, 8 hintereinandergeschaltet.
Die den beiden Endverstärkern zugeordneten Arbeitswicklungen bestehen aus je zwei
miteinander in Reihe geschalteten Wicklungen 3, 4 bzw. 5, 6, wobei die Wicklungen 3, 4 zur Einstellung
des Arbeitspunktes (der Vormagnetisierung) dienen, während die Wicklungen 5, 6 zum Zwecke der Gegenkopplung
vorgesehen sind.
Neben den Arbeitswicklungen A1 und A 2 des Endverstärkers
sind noch die Ankopplungswicklungen 7, 8 vorgesehen, die in an sich bekannter Weise zur Er-Magnetischer
Kippverstärker
Anmelder:
Siemens-Sctmckertwerke
Aktienges ells chaf t,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Johann. Wierer, Erlangen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zeugung der Kippcharakteristik dienen. Parallel zu den Ausgangsklemmen der Endverstärker liegen die
Widerständer 5 bzw. rlO, die z. B. in die Gittersteuerkreise
eines nicht gezeichneten Stromtorreglers so eingeschaltet sind, daß dieser beim Kippen des Verstärkers
eine negative Sperrspannung erhält. Auf diese Weise wird der Stromtorregler durch einfache Mittel
in dem Augenblick gesperrt, in dem die Steuerspannung auf den Kipp- oder Ansprechwert ansteigt. Um
zu erreichen, daß bei einem Wiederabsinken der S teuer spannung der Verstärker sofort zurückkippt
— und in dem angenommenen Beispiel den Stromtorregler freigibt —, wenn die Steuerspannung den Ansprechwert
nur um ein geringes unterschreitet und dabei das sogenannte Halteverhältnis möglichst dem
Wert 1 zu nähern, wird die Aufkopplung durch eine verzögert einsetzende Gegenkopplung zum größten
Teil wieder rückgängig gemacht. Hierzu sind in die Leitungen der Endverstärker zu den Ausgangsklemmen
K3, K4: bzw. K5, K6 über Gleichrichter
Gl 6 bzw. Gl 12 noch die Widerstände r6 bzw. rl2 und
rl bzw. rll gelegt, über die die Gegenkopplungswicklungen 5, 6 des Vorverstärkers eingeschaltet sind.
Hierbei wird durch die Einschaltung von Kondensatoren C 6 bzw. CIl eine Verzögerung erreicht.
Durch die Gleichrichter wird hierbei die Entladung des Kondensators C 6 bzw. CIl über die Widerstände
r6 und r5 bzw. rl2 und rlO gesperrt.
Aus dem Zusammenhang ist ohne weiteres erkennbar, daß bei geeigneter Bemessung der Gegenkopplungswicklungen
bzw. des Spannungsabgriffes an den Widerständen r 5, rl2 das Zurückkippen des Verstärkers
in dem Augenblick erreicht werden kann, in dem die Steuerspannung den Ansprechwert nur um ein ge-
009 648/300
ringes unterschreitet. Die Gegenkopplung kann so stark gemacht werden, daß ein selbsttätiges Zurückkippen
gerade noch mit Sicherheit vermieden wird.
Claims (1)
1. Magnetischer Kippverstärker, der zur Erzielung seines Kippverhaltens eine Aufkopplung
hat, dadurch gekennzeichnet, daß er eine verzögert einsetzende Gegenkopplung aufweist, die so be- ίο
messen ist, daß das Zurückkippen erfolgt, wenn die Steuerspannung den das Kippen verursachenden
Ansprechwert des Kippverstärkers um ein geringes unterschreitet.
2. Kippverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungswicklungen
unter Zwischenschaltung von ohmschen Einstellwiderständen über Gleichrichter am Ausgang des
Verstärkers angeschlossen sind.
3. Kippverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitelement zur Verzögerung
der Gegenkopplung Kondensatoren vorgesehen sind, die der Gegenkopplungswicklung sowie einem Teil des Vorschaltwiderstandes parallelgeschaltet
sind.
4. Kippverstärker nach Anspruch 1 bis 3, bei dem ein Hauptverstärker mit einem Vorverstärker zusammenarbeitet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufkopplungswicklung auf dem Hauptverstärker, die Gegenkopplungswicklung aber auf dem Vorverstärker
angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 719 226, 923 611,
Deutsche Patentschriften Nr. 719 226, 923 611,
724 223; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 055 051, 1 061 822,
1 063 206; französische Patentschrift Nr. 1 008 709.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 648/300 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63851A DE1092959B (de) | 1959-07-10 | 1959-07-10 | Magnetischer Kippverstaerker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63851A DE1092959B (de) | 1959-07-10 | 1959-07-10 | Magnetischer Kippverstaerker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1092959B true DE1092959B (de) | 1960-11-17 |
Family
ID=7496684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63851A Pending DE1092959B (de) | 1959-07-10 | 1959-07-10 | Magnetischer Kippverstaerker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1092959B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE719226C (de) * | 1934-12-05 | 1942-04-01 | Siemens Ag | Anordnng zur Verminderung des Einflusses von Netzspannungsschwankungen auf die von einem Gleichrichter gelieferte Spannung und zur gleichzeitigen Erzielung einer bestimmten, von der natuerlichen Spannungsstromcharakteristik der Gleichrichteranordnung abweichenden Charakteristik |
| DE724223C (de) * | 1936-10-13 | 1942-08-20 | Siemens Ag | Anordnung zur Spannungsregelung |
| FR1008709A (fr) * | 1948-05-13 | 1952-05-21 | Applic Electroniques Soc D | Perfectionnements aux dispositifs de régulation sur des circuits électriques alimentés par des tensions alternatives variables |
| DE923611C (de) * | 1935-07-11 | 1955-02-17 | Siemens Ag | Anordnung zur Kippladung von Batterien |
| DE1055051B (de) * | 1957-09-27 | 1959-04-16 | Siemens Ag | Magnetischer Kippverstaerker mit Gegentaktverhalten |
| DE1061822B (de) * | 1953-05-18 | 1959-07-23 | Remington Rand Inc | Bistabile magnetische Kippschaltung |
| DE1063206B (de) * | 1956-12-05 | 1959-08-13 | Sperry Rand Corp | Bistabile Vorrichtung mit zwei Magnetverstaerkern |
-
1959
- 1959-07-10 DE DES63851A patent/DE1092959B/de active Pending
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| DE719226C (de) * | 1934-12-05 | 1942-04-01 | Siemens Ag | Anordnng zur Verminderung des Einflusses von Netzspannungsschwankungen auf die von einem Gleichrichter gelieferte Spannung und zur gleichzeitigen Erzielung einer bestimmten, von der natuerlichen Spannungsstromcharakteristik der Gleichrichteranordnung abweichenden Charakteristik |
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