DE1092849B - Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil - Google Patents
Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen BauteilInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. .in einen Bauteil durch die
Treibgase einer Kartuschenladung, die entweder unmittelbar oder mittels eines z. B. als kolbenförmiger
Hammer und/oder Amboß in dem rohrförmigen Gehäuse der Vorrichtung geführten Schlagkörpers auf
den Bolzen einwirken. Bei derartigen Vorrichtungen
erhält der einzutreibende Bolzen im allgemeinen, besonders bei unmittelbarem Antrieb durch die Treibgase,
eine so große Geschwindigkeit, daß sein Freiflug im Falle eines unbeabsichtigten Abschießens
oder beim Durchschießen durch eine Lücke oder schwache Stelle einer Wand eine große Gefahr darstellt.
Um diese Gefahr auszuschalten, ist es bereits bekannt, den Bolzen so lange mit der Vorrichtung in
Verbindung zu halten, bis die Energie des Bolzens vernichtet und er zur Ruhe gekommen ist. Zu diesem
Zweck sind bei einer bestimmten Bolzenschießvorrichtung an deren vorderem Ende Haltemittel vorgesehen,
die beim Eintreibvorgang nur den Schaft des Bolzens durchtreten lassen, dagegen das hintere, kopfförmig
verdickte Ende des Bolzens auffangen und somit am Austritt aus der Vorrichtung hindern. Das Lösen
dieser bekannten Bolzenschießvorrichtung vom festgehaltenen, hinteren Bolzenende nach dem Eintreiben
des Bolzens ist zwar von außen her durchführbar, jedoch umständlich, weil die Bolzenrückhaltemittel in
auf dem rohrförmigen Gehäuse der Vorrichtung angeordnete, die Laufmündung umgebende, senkrecht
zur Schußrichtung auseinanderbewegbare, z. B. auseinanderschwenkbare Schutzkappenteile eingesetzt
sind, die in ihrer Betriebsstellung z. B. mittels einer Flügelmutter zusammengehalten werden, also erst
nach dem Losschrauben dieser Flügelmutter voneinander lösbar sind. Da ferner die Bolzenrückhaltemittel
in die Schutzkappenteile der bekannten Vorrichtung lose eingesetzt sind, können sie leicht \'erlorengehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bolzeneintreibvorrichtung der bekannten Art mit zur Vermeidung
von Unfällen das hintere Ende des Bolzens gegebenenfalls auffangenden Haltemitteln zu schaffen, die jedoch
einfacher und leichter als die erwähnte bekannte Vorrichtung zu handhaben ist. Dies wird erfindungsgemäß
durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der Haltemittel für den Bolzen erreicht, daß die
Haltemittel nach dem Eintreiben des Bolzens lediglich durch willkürliches Längsverschieben oder Drehen
der Eintreibvorrichtung gegenüber dem Bolzen und den Haltemitteln vom Bolzen lösbar sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Gehäuse der Eintreibvorrichtung eine
Bolzenführung exzentrisch angeordnet, und auf dem Vorrichtung
zum Eintreiben von Bolzen od. dgl.
in einen Bauteil
in einen Bauteil
Anmelder:
Max Langensiepen Korn.-Ges.,
Emmendingen (Bad.), Freiburger Str. 9
Emmendingen (Bad.), Freiburger Str. 9
vorderen Ende des Gehäuses ist ein Mündungsdeckel drehbar, aber gegen Abheben gesichert gelagert, der
eine der Bolzenführung entsprechend angeordnete Durchtrittsöffnung für den Bolzenschaft, einen an
diese Öffnung sich anschließenden Kreisbogenschlitz von der Breite des Durchmessers der Durchtrittsöffnung
und eine am Schlitzende angebrachte, größere Öffnung mit einem dem Bolzenkopf entsprechenden
Durchmesser aufweist.
Die Erfindung ist auch unabhängig von der Dicke des hinteren Endes des einzutreibenden Bolzens im
Verhältnis zur Dicke des vorderen Endes bzw. Schaftes des Bolzens bei solchen Vorrichtungen anwendbar,
die einen unter Treibgaswirkung den Bolzen vortreibenden Schlagkörper aufweisen, und zwar wird dabei
die gewünschte Bolzenrückhaltewirkung erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der mit dem einzutreibenden
Bolzen in Berührung kommende Schlagkörperteil an seinem vorderen Ende wenigstens zwei den
Bolzen formschlüssig zwischen sich festlegende Spannkörper aufweist, die am Schlagkörper querbeweglich geführt sind, durch die Gehäusewandung in
ihrer Einspannstellung gegen die Wirkung von Spreizfedern gehalten werden und nach dem Eintreiben
des Bolzens in eine Stellung zum Gehäuse überführbar sind, in der sie nicht mehr durch die Gehäusewandung abgestützt sind und somit den Bolzen freigeben.
Dabei können die Spannkörper an der Gehäusewandung beispielsweise mit Halbrundköpfen anliegen,
und die Gehäusewandung kann Längsnuten in solcher Anordnung und von solchem Querschnitt aufweisen,
daß die Halbrundköpfe nach dem Eintreiben des Bolzens durch Drehen des Gehäuses um den Schlagkörper
unter der Wirkung der Spreizfedern in die Längsnuten eintreten.
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Es ist aber auch möglich, den den Schlagkörper führenden Gehäuseinnenraum in seinem vordersten
Teil, in den der Schlagkörper am Ende seines Vorwärtshubes eintritt, mit einer Erweiterung auszuführen,
in welche die auf beliebigen Teilen ihres Umfangs an der Gehäusewand abgestützten Spannkörper nach
dem Eintreiben des Bolzens durch die Spreizfedern hineingedrückt werden. Eine besonders vorteilhafte
Ausführung ergibt sich dadurch, daß auf dem vorderen Ende des Gehäuses ein zur Anlage an dem Bauteil
bestimmtes Mündungsstück, das einen größeren Innendurchmesser als das den Schlagkörper führende
Gehäuse aufweist, um eine begrenzte Strecke axial verschiebbar gelagert ist, so daß am Ende des Eintreibvorganges,
bei dem das Gehäuse rückwärts verschoben wird, die den eingetriebenen Bolzen haltenden
Spannkörper durch die Spreizfedern radial in das Mündungsstück gedrückt werden.
Die Spannkörper können als in Querbohrungen des mit einer axialen Einsteckbohrung für den einzutreibenden
Bolzen versehenen Schlagkörpers angeordnete Riegelbolzen ausgebildet werden, die in eine Ringnut
des Bolzens greifen und sich mit ihren gegen die Spreizfedern stützenden Halbrundköpfen an die Gehäusewand
legen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Spannkörper aus an der Gehäusewand auf dem
größten Teil ihres Umfangs anliegenden Spannbacken bestehen, die zwischen sich eine mit Mitteln
zum Eingriff in entsprechende Ausnehmungen des Bolzens versehene Bohrung einschließen. Dabei können
die Eingriffsmittel durch ein Gewinde auf dem hinteren Ende des Bolzens und ein entsprechendes
Muttergewinde in der Spannbackenbohrung gebildet sein.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen mittels eines treibgasbeaufschlagten
Kolbens in der Stellung der Teile vor dem Eintreiben des Bolzens,
Fig. 2 den Vorderteil der Vorrichtung im Axialschnitt mit der Lage der Teile nach dem Eintreiben
des Bolzens,
Fig. 3 einen Schnitt in größerem Maßstab nach der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Axialschnitt durch eine andere Ausführungsform
der Erfindung mit Lage der Teile vor dem Eintreiben des Bolzens,
Fig. 5 den geschnittenen Vorderteil der Vorrichtung mit Lage der Teile nach dem Eintreiben des
Bolzens,
Fig. 6 einen maßstäblich vergrößerten Auschnitt aus Fig. 5 in der linken Hälfte in Ansicht, in der
rechten Hälfte im Axialschnitt,
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 das vordere Ende einer dritten Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 9 die Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 8 und
Fig. 10 eine Seitenansicht des vorderen Endes dieser Vorrichtung.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 weist ein zylindrisches
Gehäuse 1 auf, an dessen hinterem Ende eine an sich bekannte Auslösevorrichtung 2 mit Druckleder
3 und Schlagbolzen 4 angebracht ist, der auf das Zündhütchen einer Kartusche 5 einwirken kann.
Im Gehäuse 1 ist ein durch die Verbrennungsgase der Kartuschenladung beaufschlagbarer, kolbenförmiger
Hammer 6 gleitbar gelagert, der mittels eines Flansches 7 in einem erweiterten Gehäuseraum 8 geführt
ist. Der vordere verjüngte Teil 9 des Hammers 6 ragt in eine entsprechend verengte Bohrung 10 des Gehäuses,
an die sich ein erweiterter Vorderraum 11 des Gehäuses anschließt, der vorn durch einen Schraubdeckel
12 abgeschlossen ist.
Dieser weist eine Bohrung 13 zum Durchtritt des einzutreibenden Bolzens 14 auf. In dem Vorderraum
11 ist verschiebbar und drehbar ein Schlagkörper in Gestalt eines Ambosses 15 gelagert, der unter der
Wirkung einer Druckfeder 16 steht, die ihn ständig nach vorn an den Schraubdeckel 12 zu drücken sucht.
Der Amboß 15 weist eine zentrische Sackbohrung 17 auf, in die das ein Außengewinde tragende, hintere
Ende des Bolzens 14 eingesteckt werden kann. Außerdem sind in dem Amboß zwei einander diametral
gegenüberliegende Bohrungen 18 mit erweitertem Außenteil 19 angebracht, in die je ein Riegelbolzen
ao 20 mit einem Halbrundkopf 21 unter Einfügung je einer Druckfeder 22 eingesteckt ist. Die Riegelbolzen
20 greifen in der Riegelstellung in eine Ringnut 23 im hinteren Teil des Bolzens 14 ein und sichern ihn somit
gegen Herausziehen aus dem Amboß 15. In ihrer Riegelstellung werden die Riegelbolzen durch die
Wandung des Gehäusevorderraumes 11 gehalten. In diese Wandung sind zwei einander diametral gegenüberliegende
Längsnuten 24 eingearbeitet, deren Querschnitt dem der Riegelbolzenköpfe 21 entspricht.
Der einzutreibende Bolzen 14 wird bei durch die Druckfeder 16 vorgedrücktem Amboß 15 in dessen
Bohrung 17 so weit eingesteckt, daß die Riegelbolzen 20 in die Ringnut 23 einschnappen. Darauf wird die
Vorrichtung gemäß Fig. 1 auf den Bauteil, z. B. eine Wand 25, aufgesetzt, wobei der Bolzen 14 und der
Amboß 15 in die gezeichnete Stellung zurückgedrückt werden. Nach dem Zünden der Kartuschenladung und
dem Eindringen des Bolzens 14 in die Wand 25 nehmen die Teile die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Der
Bolzen sitzt zwar bereits in der richtigen Stellung in der Wand, wird aber noch im Amboß 15 gehalten.
Das Gehäuse kann in dieser Stellung um den Amboß 15 gedreht werden, bis die Riegelbolzenköpfe 21 vor
die Längsnuten 24 zu liegen kommen und durch die Druckfedern 22 in diese Nuten gedrückt werden. Dadurch
treten die Riegelbolzen 20 aus der Ringnut 23 des Bolzens 14 heraus und geben ihn frei, von dem
nun das Gerät abgezogen werden kann.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 4 bis 7 ist ein Gehäuse 26, ebenso
wie bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3, mit einer Auslösevorrichtung 2, einer Druckfeder 3,
einem Schlagbolzen 4 und einer Kartusche 5 versehen. In dem zylindrischen Gehäuse 26 ist ein kolbenförmiger
Hammer 27 verschiebbar angeordnet und durch die Treibgase der Kartuschenladung vortreibbar. Der
Hammer weist an seinem vorderen Ende einen verdickten Kopf 28 auf, mit dem er in ein auf das Gehäuse
26 als dessen Verlängerung aufgeschraubtes Führungsrohr 29 ragt. Auf das Führungsrohr 29 ist
zur Vervollständigung des Gehäuses ein Mündungsstück 30 mit einem Splitterschutzansatz lose aufgeschoben,
so daß es auf dem Führungsrohr 29 um eine durch eine Nut 31 und Stellschraube 32 bestimmte
Strecke gleiten kann. Der Innendurchmesser des Mündungsstückes 30 ist größer als der des Führungsrohres 29. Die Vorderwand 33 des Mündungsstückes
30 hat eine zentrische Bohrung 34 zum Durchtritt des einzutreibenden Bolzens 14. An dem Kopf 28 des
kolbenförmigen Hammers 27 ist durch Eindrehen
einer Ringnut 35 ein Kopfflansch 36 gebildet, auf dem zwei halbkreisförmige Spannbacken 37 quer zur
Hammerachse verschiebbar geführt sind. Sie stehen unter der Wirkung zweier sie nach außen drückender
Spreizfedern 38, die in Bohrungen 39 der Spannbakken 37 gelagert sind. In die einander zugekehrten
Innenflächen der Spannbacken ist ein zentrisches Gewinde 40 zur Aufnahme des mit Schraubgewinde versehenen,
Ymrteien Teiles des einzutreibenden Bolzens
eingeschnitten. Die Spannbacken 37 sind so bemessen, daß sie bei der in Fig. 4 gezeichneten Lage im Führungsrohr
29 an dessen Innenwandung anliegen und dabei den eingeschraubten Bolzen 14 festhalten. Nach
dem Eintreiben des Bolzens 14 in die Wand 25 nehmen die Teile die in Fig. 5 gezeichnete Lage ein.
Unter der Wirkung des auf das Gehäuse ausgeübten Rückstoßes ist das Gehäuse 26 mit dem Führungsrohr
29 nach hinten geglitten, wodurch das Mündungsstück 30 also auf dem Führungsrohr 29 relativ um
die Länge der Nut 31 nach vorn gerutscht ist. Gleichzeitig ist der Hammer mit den von ihm getragenen
Spannbacken 37 in seine vorderste Lage gekommen, in der den beiden Spannbacken 37 nun der größere
Innenraum des Mündungsstückes 30 mit größerem Durchmesser zur Verfügung steht. Infolgedessen sind
in dieser Lage die Spannbacken durch die beiden Spreizfedern 38 nach außen gedrückt worden, wodurch
ihr Gewinde 40 aus dem Außengewinde des Bolzens 14 herausgetreten ist, so daß der Bolzen 14
von den Spannbacken freigegeben ist. Das Gehäuse26 kann daher von dem Bolzen 14 abgezogen werden.
Beim dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 bis 10 weist das Gehäuse 42 eine exzentrisch angeordnete
Längsbohrung 43 auf, in der das vordere Ende eines stabförmigen Hammers 44 gleitbar angeordnet ist
und die außerdem zur Aufnahme und Führung eines Bolzens 14 mit einem verdickten Bolzenkopf 41 dient.
Auf dem Gehäuse 42 ist ein Mündungsdeckel 45 drehbar, aber nicht abhebbar gelagert, indem in dem Gehäuse
42 ein Führungsbolzen 46 befestigt ist, der in einem in den Deckelrand 47 eingeschnittenen Schlitz
48 geführt ist. Dieser Schlitz erstreckt sich über etwa ein Viertel des Umfanges des Mündungsdeckels. Die
beiden Stirnflächen 49 und 50 des Schlitzes bilden Anschläge für die beiden äußersten Stellungen des
Mündungsdeckels 45. Der Mündungsdeckel weist eine exzentrisch angeordnete Durchtrittsöffnung 51 auf,
die so groß ist, daß sie den Bolzenschaft 14, aber nicht den verdickten Bolzenkopf 41 durchtreten läßt,
und die beim Anliegen des Führungsbolzens 46 am Anschlag 49 sich mit der Gehäusebohrung 43 deckt.
An diese Öffnung 51 schließt sich ein um den Mittelpunkt des Mündungsdeckels 45 verlaufender Kreisbogenschlitz
52 von der gleichen Breite wie der Durchmesser der öffnung 51 an. Dieser Schlitz endet
in einer größeren Durchtrittsöffnung 53, deren Durchmesser dem des Bolzenkopfes 41 entspricht und somit
auch ein Hindurchbewegen des Bolzenkopfes ermöglicht. Der Schlitz 52 ist so lang, daß beim Anlegen
des Führungsbolzens 46 an den Anschlag 50 die öffnung 53 vor der Bohrung 43 steht. Der Bolzen wird
in der üblichen Weise in die Wand 25 eingetrieben, während die Durchtrittsöffnung 51 vor der Bohrung
43 liegt, so daß nur der Bolzenschaft 14 austreten und in die Wand eindringen kann. Danach wird der Mündungsdeckel
45 auf dem Gehäuse 42 oder dieses gegen den Mündungsdeckel gedreht, bis die Durchtrittsöffnung
53 vor die Bohrung 43 zu liegen kommt, worauf die Vorrichtung von dem Bolzenkopf 41 abgezogen
werden kann.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum unmittelbaren oder mittelbaren Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil
durch die Treibgase einer Kartuschenladung, wobei am vorderen Ende der Vorrichtung Haltemittel
vorgesehen sind, die das hintere Ende des einzutreibenden Bolzens am Austritt aus der Eintreibvorrichtung
hindern und ein Lösen des festgehaltenen Bolzenendes nach dem Eintreiben von außen her zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltemittel nach dem Eintreiben des Bolzens lediglich durch willkürliches Längsverschieben
oder Drehen der Eintreibvorrichtung gegenüber dem Bolzen und den Haltemitteln vom Bolzen
lösbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (42) der Eintreibvorrichtung
eine Bolzenführung (43) exzentrisch angeordnet ist und auf dem vorderen Ende des
Gehäuses ein Mündungsdeckel (45) drehbar, aber gegen Abheben gesichert gelagert ist, der eine der
Bolzenführung entsprechend angeordnete Durchtrittsöffnung (51) für den Bolzenschaft (14), einen
an diese öffnung sich anschließenden Kreisbogenschlitz (52) von der Breite des Durchmessers der
Durchtrittsöffnung (51) und eine am Schlitzende angebrachte größere öffnung (53) mit einem dem
Bolzenkopf (41) entsprechenden Durchmesser aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein von den Treibgasen im Gehäuse vorgetriebener
Schlagkörper, z. B. ein Hammer und/oder Amboß, auf den Bolzen wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß
der mit dem einzutreibenden Bolzen (14) in Berührung kommende Schlagkörperteil (15, 28) an
seinem vorderen Ende wenigstens zwei den Bolzen (14) formschlüssig zwischen sich festlegende
Spannkörper (20, 37) aufweist, die am Schlagkörper (15, 28) querbeweglich geführt sind, durch
die Gehäusewandung in ihrer Einspannstellung gegen die Wirkung von Spreizfedern (22, 38) gehalten
werden und nach dem Eintreiben des Bolzens in eine Stellung zum Gehäuse überführbar
sind, in der sie nicht mehr durch die Gehäusewandung abgestützt sind und somit den Bolzen freigeben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkörper (20) an der
Gehäusewandung mit Halbrundköpfen (21) anliegen und die Gehäusewandung Längsnuten (24) in
solcher Anordnung und von solchem Querschnitt aufweist, daß die Halbrundköpfe nach dem Eintreiben
des Bolzens durch Drehen des Gehäuses (1) um den Schlagkörper (15) unter der Wirkung der
Spreizfedern (22) in die Längsnuten eintreten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlagkörper (15, 28)
führende Gehäuseinnenraum in seinem vordersten Teil, in den der Schlagkörper am Ende seines
Vorwärtshubes eintritt, eine Erweiterung aufweist, in welche die auf beliebigen Teilen ihres
Umf angs an der Gehäusewand abgestützten Spannkörper (20, 37) nach dem Eintreiben des Bolzens
(14) durch die Spreizfedern (22, 38) hineingedrückt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Ende (29) des
Gehäuses (26) ein zur Anlage an dem Bauteil (25) bestimmtes Mündungsstück (30), das einen größeren
Innendurchmesser als das den Sohlagkörper
(28) führende Gehäuse (26, 29) aufweist, um eine begrenzte Strecke axial verschiebbar gelagert ist,
so daß am Ende des Eintreibvorganges, bei dem das Gehäuse rückwärts verschoben wird, die den
eingetriebenen Bolzen (14) haltenden Spannkörper durch die Spreizfedern (38) radial in das
Mündungsstück gedrückt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkörper als
in Querbohrungen (18, 19) des mit einer axialen Einsteckbohrung (17) für den einzutreibenden
Bolzen (14) versehenen Schlagkörpers (15) angeordnete Riegelbolzen ausgebildet sind, die in eine
Ringnut (23) des Bolzens greifen und sich mit ihren gegen die Spreizfedern (22) stützenden
Halbrundköpfen (21) an die Gehäusewand legen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkörper aus an der
Gehäusewand auf dem größten Teil ihres Umfanges anliegenden Spannbacken (37) bestehen, die
zwischen sich eine mit Mitteln zum Eingriff in entsprechende Ausnehmungen des Bolzens (14)
versehene Bohrung einschließen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Bolzens
(14) ein Gewinde und die Spannbackenbohrung ein entsprechendes Muttergewinde (40) aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 583 759;
schweizerische Patentschrift Nr. 244120;
französische Patentschrift Nr. 1 055 269.
Deutsche Patentschrift Nr. 583 759;
schweizerische Patentschrift Nr. 244120;
französische Patentschrift Nr. 1 055 269.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL21067A DE1092849B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil |
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| DEL21067A DE1092849B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1092849B true DE1092849B (de) | 1960-11-10 |
Family
ID=7261944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL21067A Pending DE1092849B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1092849B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222449B (de) | 1956-02-23 | 1966-08-04 | Walter Schulz | Bolzensetzgeraet zum Eintreiben von Bolzen in einen Bauwerksteil durch den Druck hochgespannter Gase |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE583759C (de) * | 1931-01-25 | 1933-09-08 | Erich Hohner | Vorrichtung zum Eindruecken von Naegeln in harte Werkstoffe |
| CH244120A (de) * | 1945-07-19 | 1946-08-31 | Hungerbuehler Emil | Werkzeug zum Einschlagen von kleinen, mit der Hand nicht gut haltbaren Nägeln. |
| FR1055269A (fr) * | 1951-04-30 | 1954-02-17 | Dispositif pour le centrage des chevilles de fixation enfoncées par un outil de tirsous la pression de gaz de poudre |
-
1955
- 1955-02-05 DE DEL21067A patent/DE1092849B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE583759C (de) * | 1931-01-25 | 1933-09-08 | Erich Hohner | Vorrichtung zum Eindruecken von Naegeln in harte Werkstoffe |
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| FR1055269A (fr) * | 1951-04-30 | 1954-02-17 | Dispositif pour le centrage des chevilles de fixation enfoncées par un outil de tirsous la pression de gaz de poudre |
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|---|---|---|---|---|
| DE1222449B (de) | 1956-02-23 | 1966-08-04 | Walter Schulz | Bolzensetzgeraet zum Eintreiben von Bolzen in einen Bauwerksteil durch den Druck hochgespannter Gase |
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