[go: up one dir, main page]

DE1092588B - Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlen-wasserstoffen beladenen Molekuelsiebsubstanzen - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlen-wasserstoffen beladenen Molekuelsiebsubstanzen

Info

Publication number
DE1092588B
DE1092588B DEE13571A DEE0013571A DE1092588B DE 1092588 B DE1092588 B DE 1092588B DE E13571 A DEE13571 A DE E13571A DE E0013571 A DEE0013571 A DE E0013571A DE 1092588 B DE1092588 B DE 1092588B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
desorption
molecular sieve
straight
adsorption
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE13571A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Exxon Research and Engineering Co filed Critical Exxon Research and Engineering Co
Publication of DE1092588B publication Critical patent/DE1092588B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/12Purification; Separation; Use of additives by adsorption, i.e. purification or separation of hydrocarbons with the aid of solids, e.g. with ion-exchangers
    • C07C7/13Purification; Separation; Use of additives by adsorption, i.e. purification or separation of hydrocarbons with the aid of solids, e.g. with ion-exchangers by molecular-sieve technique

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffen beladenen Molekülsiebsubstanzen Es ist bekannt, geradkettige Paraffinkohlenwasserstoffe aus ihren Gemischen mit verzweigtkettigen oder cyclischen Kohlenwasserstoffen durch selektive Adsorption an natürlichen oder synthetischen Zeoliten abzutrennen, die in Anbetracht ihrer Eigenschaft, nur Moleküle einer bestimmten Gattung zu adsorbieren, als Molekülsiebsubstanzen bezeichnet werden. Die Regenerierung dieser Adsorptionsmittel zwecks Gewinnung der an ihnen adsorbierten geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffe erfolgte bisher durch Ausdämpfen, Spülen mit Stickstoff oder Methan.
  • In technischen Anlagen ist es jedoch erforderlich, mit Kreisprozessen zu arbeiten, d. h. derart, daß sich an eine Adsorptionsstufe die Desorption und Regenerierung der Siebsubstanz und daran wieder eine weitere Adsorptionsstufe anschließt. Nun führt die Regenerierung oder Reaktivierung nach den üblichen Verfahren des Erhitzens, Evakuierens oder Ausdämpfens zu einer bedeutenden Abnahme der Adsorptionsfähigkeit der Siebsubstanzen. In einem Verfahren, bei welchem eine ungespaltene Benzinfraktion mit einer natürlichen Molekülsiebsubstanz eines Porendurchmessers von 5 Å behandelt wurde, um die geradkettigen von den verzweigtkettigen Bestandteilen zu trennen, und ;wobei die Desorption und die Regenerierung zwischen den Arbeitsperioden durch Ausblasen mit Wasserdampf und darauffolgendes Spülen mit Stickstoff erfolgte, sank z. B. die Kapazität der Siebsubstanz bereits nach drei Arbeitsperioden auf 590/, ihres Anfangswertes.
  • Auch führte die dauernde Behandlung der Siebsubstanzen mit Wasserdampf bei den hohen Ausblasetemperaturen zur Verschlechterung der Adsorptionsmittel.
  • Die Erfindung betrifft nun ein verbessertes Verfahren zum Regenerieren von Molekülsiebsubstanzen, die mit geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffen beladen sind, wodurch die Lebensdauer des Adsorptionsmittels wesentlich verlängert wird, indem die Desorption der Kohlenwasserstoffe ohne Anwendung unzweckmäßig hoher Temperaturen in einem praktisch isothermen Arbeitsvorgang erfolgt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Verwendung eines niedrigsiedenden, vorzugsweise gasförmigen Olefins als Desorptions- und Regenerierungsmittel, welches sich seinerseits am Ende der Desorptionsperiode durch den höhermolekularen Paraffinkohlenwasserstoff leicht desorbieren läßt. Man kann zu diesem Zwecke Äthylen, Propylen und n-Butylen verwenden; für n-Paraffine im Siedebereich des Benzins ist jedoch Propylen das bevorzugte Desorptionsmittel. Nach einer bevorzugten Ausführungsform findet sowohl die Adsorption des geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffs aus dem Gemisch als auch die Desorption durch das Olefin in der Dampfphase statt, und beide Arbeits- perioden werden bei praktisch der gleichen Temperatur durchgeführt.
  • Die Beziehung zwischen dem als Desorptionsmittel dienenden Olefin, dem desorbierten Paraffin und der bevorzugten Desorptionstemperatur ist in der nachstehenden Tabelle dargestellt.
    Bevorzugte
    Olefin Paraffin Temperatur
    Q C3-Q 18 bis +38
    C3 C5-C9 38 bis 150
    n-C4 C7 - C12 150 bis 232
    Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung leitet man ein Gemisch aus verzweigtkettigen und geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffen, z. B. ein ungespaltenes Benzin vom Siedebereich C6 - 930 G, durch ein Bett einer Molekülsiebsubstanz mit Poren von etwa 5 Å Durchmesser, bis in dem ausströmenden Produkt Paraffine auftreten. Darauf leitet man ohne Änderung der Temperatur des Molekülsiebbettes einen olefinhaltigen Gasstrom, vorzugsweise einen solchen, der Propylen enthält, durch das Bett, bis das Paraffin praktisch verdrängt ist. Dann wird der Arbeitskreislauf wiederholt.
  • Es ist zwar bereits bekannt, daß Molekülsiebsubstanzen eine Selektivität für ungesättigte Verbindungen besitzen, und man hat daher vorgeschlagen, sie zur Gewinnung derartiger ungesättigter Verbindungen, wie Äthylen, Acetylen, Propylen und Buten, aus Abgasen zu verwenden, in denen diese Verbindungen nur in sehr geringen Mengen enthalten sind. Es wurde jedoch noch nicht vorgeschlagen, die Affinität von Molekülsiebsubstanzen für Olefine zur Regenerierung dieser Adsorptionsmittel und Gewinnung der daran adsorbierten geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffe auszunutzen.
  • Fig. ist ein Fließdiagramm einer einfachen Adsorptionsperiode im Sinne der Erfindung.
  • Die Adsorptionskolonne 16 ist mit (nicht dargestellten) Beheizungsmitteln ausgestattet und enthält das Molekülsieb, dessen Porendurchmesser sich nach der Molekülgröße des abzuscheidenden Materials richtet.
  • Als Ausgangsgut kann man z. B. einen durch Hydroformierung einer Kohlenwasserstofffraktion erhaltenen Treibstoff eines Siedebereichs von C, - 93"C verwenden, der wesentliche Mengen Aromaten sowie geringe Anteile n-Paraffine enthält. Eine Beschickung dieser Art, die geringe Mengen Feuchtigkeit und Schwefelverbindungen enthalten kann, wird durch Leitung 2 in das Desorptionssystem eingeführt und kann gegebenenfalls durch die Vorreinigungszonen 8 oder 10 geleitet werden. Die Beschickung kann auf eine Temperatur von 93 bis 150"C vorerhitzt werden. Die Zonen 8 und 10 enthalten eine Molekülsiebsubstanz mit einer Porengröße, die kleiner ist als die Moleküle des geradkettigen Kohlenwasserstoffs, der im Turm 16 adsorbiert werden soll. Die Porengröße kann 4 Ä oder weniger betragen. Die Vorreinigungszonen entziehen dem Kohlenwasserstoffgemisch Wasser und Schwefelverbindungen, die das Adsorptionsvermögen der Siebsubstanzen für Kohlenwasserstoffe stark beeinträchtigen würden.
  • Die Kohlenwasserstoffbeschickung wird dann, vorzugsweise in der Dampfphase und bei einer Temperatur von etwa 93 bis 1500C, in den Adsorptionsturm 16 geleitet, der mit Strömungsgeschwindigkeiten von 0,1 bis 5 RaumteilenlRaumteillStd. bei Temperaturen von 80 bis 177"C und Drücken von Atmosphärendruck bis etwa 27 atü betrieben wird.
  • Das praktisch geradkettige, paraffinfreie Hydroformat wird aus dem Turm 16 über Leitung 17 und Kühler25 in das Sammelgefäß 19 geleitet, aus welchem es durch Leitung 21 abgezogen wird.
  • Wenn die Siebsubstanz mit n-Paraffinen gesättigt ist, was man auf die übliche Weise, z. B. durch Messung des Brechungsindex, des spezifischen Gewichts oder durch spektrographische Analyse des ausströmenden Produktes feststellt, wird die Strömung der Kohlenwasserstoffbeschickung durch die Leitung 2 unterbrochen, und es beginnt die Desorptionsperiode. Ein olefinhaltiges Gas, vorzugsweise ein solches, welches einen wesentlichen Anteil Propylen enthält und welches auf 93 bis 120"C vorerhitzt ist, wird durch Leitungl eingeführt, im Bedarfsfalle in den Reinigungskammern 7 und 9, welche die gleiche oder eine ähnliche Siebsubstanz enthalten wie die Zonen 8 und 10, getrocknet und in den Turm 16 geleitet. Zu diesem Zweck kann man Raffineriespaltgase verwenden, die außer Propylen geringe Mengen Äthan und Propan enthalten. Ohne Änderung der Temperatur des Turmes 16 verdrängt das Desorptionsgas die an der Siebsubstanz adsorbierten Paraffine durch Olefine. Die -paraffinischen Bestandteile des Desorptionsgases werden von der Siebsubstanz nicht festgehalten, da die Zeolite eine erheblich größere Affinität für Olefine haben als für Paraffine mit der gleichen Anzahl von Kohlenstoffatomen. Die desorbierten n-Paraffine werden durch Leitung 18 abgezogen, in dem Kühler26 gekühlt und gelangen dann in das Sammel- und Trenngefäß 20 und in die Leitung 22. Die gasförmigen Paraffine können durch Leitung 24 abgezogen werden.
  • Am Ende der Desorptionsperiode, wenn keine Paraffine mehr gewonnen werden und in Leitung 18 deutliche Mengen Olefingas erscheinen, wird die Adsorptionsperiode wiederaufgenommen. Die Olefine werden nun durch die n-Paraffine desorbiert und zusammen mit den nicht adsorbierten verzweigtkettigen und aromatischen Bestandteilen durch Leitung 17, Kühler 25 und Sammelgefäß 19 abgezogen. Sie lassen sich leicht von der Leichtbenzinfraktion durch einfache Schnell- oder gewöhnliche Destillation trennen und können im Kreislauf als Beschickung in die Desorptionsstufe zurückgeführt werden.
  • Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens: Beispiel 1 Eine mit einer Molekülsiebsubstanz vom Porendurchmesser 5 Å in Ruheschüttung gefüllte Kolonne wurde zur Abtrennung von n-Paraffinen aus einem Destillatbenzin verwendet. Zur Verdrängung der adsorbierten n-Paraffine diente Propylen. Die abwechselnden Adsorptions- und die Desorptionsperioden wurden bei konstanter Temperatur von 1520C bei Atmosphärendruck ausgeführt.
  • Während der sechzehn isothermen Adsorptions-Desorptions-Perioden dieses Zerlegungsverfahrens machte sich kein Absinken des Adsorptionsvermögens der Siebsubstanz bemerkbar. Andererseits führte ein Trennversuch, bei welchem die Desorption und Regenerierung der Siebsubstanz zwischen den Adsorptionsperioden durch Abstreifen mit Wasserdampf und anschließendes Ausblasen mit Stickstoff bei 455 bis 482"C erfolgte, bereits nach drei Perioden zu einem Absinken des Adsorptionsvermögens der Siebsubstanz auf weniger als zwei Drittel des Wertes für die frische Siebsubstanz.
  • Beispiel 2 Die Wirkung von Feuchtigkeit in der Beschickung und von Äthylen als Desorptionsmittel ist graphisch in Fig. 2 dargestellt.
  • Die in dieser Abbildung dargestellten Werte beziehen sich auf die Trennung von n-Heptan von Toluol durch Adsorption an einer Siebsubstanz vom Porendurchmesser 5 Å und zeigen das Adsorptionsvermögen der Siebsubstanzen nach verschiedenen Verdrängungsperioden.
  • Äthylen (Periode 2) war für die Desorption von n-Heptan unwirksam, und die nachfolgende Adsorption zeigte eine Kapazität von nur 400/o derjenigen des frischen Adsorptionsmittels. Die Desorption mit 9901,igem Propylen ließ die Kapazität wieder auf 86 bis 870/o des Wertes für die frische Siebsubstanz ansteigen. Im Verlaufe von acht derartigen Perioden mit nicht getrocknetem Ausgangsgut fand eine geringe Abnahme der Adsorptionskapazität auf 760/o statt. Die nächsten vier Perioden mit trockenem Ausgangsgut zeigten keine weitere Abnahme. Die Siebsubstanz wurde dann aus der Kolonne herausgenommen und 2 Stunden auf 455"C erhitzt, wodurch die Kapazität der Adsorptionsmittel vollständig wiederhergestellt wurde.
  • In den nächsten neun Perioden war die Adsorptionskapazität bei etwa 80 bis 8801o verhältnismäßig konstant.
  • Das Adsorptionsmittel behielt eine Kapazität von 8,6 bis 9,2 Raumteilen adsorbierten Heptans je 100 Raumteile Adsorptionsmittel.
  • Beispiel 3 Die folgenden Werte zeigen die Überlegenheit der Desorption mit Propylen gegenüber der Desorption mit Propan (d. h. einem inerten Gas). Zur Abscheidung der n-Paraffine aus einer Hydroformatfraktion mit einem Siedeende von 93"C und einer Research-Octanzahl von 77,0 diente eine Siebsubstanz mit einem Porendurchmesser von 5 Å. Die Adsorption wurde in einer 650 ccm fassenden, mit Dampfmantel umkleideten Kolonne bei 116"C durchgeführt.
  • Trennung der n-Paraffine von einem Hydroformat mit einem Siedeende von 93"C Porengröße der Siebsubstanz 5 Å; 1160 C
    Verdrängtes Paraffin
    (75 Min.) Gewinnung von
    Periode Durchsatz- n-Paraffin
    Nr. geschwindigkeit ccm/100 ccm
    Gas der Flüssigkeit Adsorptionsmittel
    (Raumteile/
    100 Raumteile/Std.)
    1 bis 12 C3H6 10,2 6,1
    (Mittel-
    wert)
    2 C3H6 10,2 5,9
    10 bis 12 C3H6 10,2 5,9
    13 C3Hß 27 5,8
    15 C3H5 10 2,0
    In den Perioden 1 bis 12 wurde das zur Verdrängung des n-Paraffins dienende Propylen mit einer Geschwindigkeit von 10,2 Raumteilen Flüssigkeit je 100 Raumteile Siebsubstanz je Stunde zugeführt. Bei dieser Geschwindigkeit wurden in 50 Minuten 9601o der adsorbierten Paraffine verdrängt, was 1,5 Raumteilen C3Hß je Raumteil Paraffin entspricht. Bei einer höheren Propylengeschwindigkeit von 27 Raumteilen je 100 Raumteile Siebsubstanz je Stunde wurden in 25 Minuten 960/, der adsorbierten Paraffine verdrängt, was 1,9 Raumteilen C3H6 je Raumteil Paraffin entspricht. Dies bedeutet eine etwas wirksamere Ausnutzung des Propylens bei der langsameren Geschwindigkeit. Bis zu einer Verdrängung von etwa 700wo sind die Wirksamkeiten bei beiden Geschwindigkeiten jedoch ungefähr die gleichen.
  • Während der zwölf Adsorptions-Desorptions-Perioden der Hydroformatzerlegung, bei welchen die Propylengeschwindigkeit während der Desorption 10,2 Raumteile je 100 Raumteile je Stunde betrug, zeigte sich kein Absinken des Adsorptionsvermögens. Bei den Perioden 2 und 12 betrug die n-Paraffingewinnung 5,9 ccm je 100 ccm Adsorptionsmittel. Diese Kapazität ist mit einem Mittelwert von 6,1 ccm für die gesamten zwölf Perioden zu vergleichen.
  • In der Periode 15 wurden mit Propan als Desorptionsgas nur 2 Raumteile n-Heptan je 100 Raumteile Adsorp tionsmittel gewonnen, woraus sich ergibt, daß dieser Kohlenwasserstoff für eine desorptive Verdrängung dieser Art ungeeignet ist.
  • An Stelle von Propylen kann man als Desorptionsmittel, insbesondere für Paraffine höheren Molekulargewichts, mit Vorteil auch Butene anwenden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffen beladenen Molekülsiebsubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Molekülsiebsubstanzen einer desorbierenden Behandlung mit einem olefinhaltigen Gas unterwirft und die geradkettigen Paraffinkohlenwasserstoffe gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man im Falle der vorhergehenden Adsorption eines im Bereich von Leichtbenzin siedenden Kohlenwasserstoffgemisches als Desorptionsmittel ein Gas verwendet, welches Propylen enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Adsorption und Desorption bei im wesentlichen ähnlichen Temperaturen durchführt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die zu adsorbierende Beschickung und die Desorptionsgase, bevor sie mit der Molekülsiebsubstanz in Berührung kommen, von Wasser befreit.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Desorptionsgas propylenhaltige Raffineriespaltgase verwendet.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Siebsubstanz mit einem Porendurchmesser von etwa 5 Ä verwendet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Desorptionsgas verwendet, welches n-Butylen enthält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Canadian Chemical Processing, Januar 1955, S. 38, S. 34 bis 40; Chemical Engineering, Januar 1955, S. 138 Sp. 3, S. 136 bis 140; Chemikerzeitung, 79. Jahrgang, Nr.9, 1955, S.303 Bp. ; Nucleonics, Dezember 1954, S. 62; VDI-Zeitschrift, Bd. 98, Nr. 20, S. 1065 r. Sp., S. 1055 r. Sp.; USA.-Patentschrift Nr. 2 306 610; britische Patentschrift Nr. 548 905; Brennstoffchemie, Nr. 21/22, Bd. 35 (1954), S. 325 bis 334.
DEE13571A 1956-02-07 1957-01-25 Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlen-wasserstoffen beladenen Molekuelsiebsubstanzen Pending DE1092588B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1092588XA 1956-02-07 1956-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1092588B true DE1092588B (de) 1960-11-10

Family

ID=22326687

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE13571A Pending DE1092588B (de) 1956-02-07 1957-01-25 Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlen-wasserstoffen beladenen Molekuelsiebsubstanzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1092588B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299789B (de) * 1962-06-27 1969-07-24 British Petroleum Co Isothermes und isobares Verfahren zur Abtrennung geradkettiger Kohlenwasserstoffe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB548905A (en) * 1941-02-24 1942-10-29 Richard Maling Barrer A process for the fractionation of hydrocarbon mixtures
US2306610A (en) * 1941-02-24 1942-12-29 Barrer Richard Maling Fractionation of mixtures of hydrocarbons

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB548905A (en) * 1941-02-24 1942-10-29 Richard Maling Barrer A process for the fractionation of hydrocarbon mixtures
US2306610A (en) * 1941-02-24 1942-12-29 Barrer Richard Maling Fractionation of mixtures of hydrocarbons

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299789B (de) * 1962-06-27 1969-07-24 British Petroleum Co Isothermes und isobares Verfahren zur Abtrennung geradkettiger Kohlenwasserstoffe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2102636A1 (de)
DE69305954T2 (de) Verfahren zur Entfernung von Benzol aus Kohlenwasserstoffen
DE1097604B (de) Verfahren zum Vergueten leichter Benzinfraktionen
DE1418428C2 (de) Kontinuierliches Verfahren zur Abtrennung eines Normalparaffins mit mehr als vier Kohlenstoffatomen aus verzweigtkettige und cyclische Kohlenwasserstoffe enthaltenden Gemischen
DE2843536C2 (de)
DE2362776A1 (de) Verfahren zur herstellung eines adsorptionsmittels sowie dessen verwendung
DE1290277B (de) Verfahren zur Abtrennung geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus Erdoelfraktionen in der Dampfphase mittels Molekularsieben
DE2535818A1 (de) Verfahren zur trennung von 1,3-butadien durch selektive adsorption an einem zeolith-adsorptionsmittel
DE1097603B (de) Verfahren zum Desorbieren von an Molekuelsiebsubstanzen adsorbierten Kohlenwasserstoffen
DE2361654A1 (de) Verfahren zum abtrennen von aethylbenzol von einem gemisch aus c tief 8 -aromaten und zur durchfuehrung dieses verfahrens geeigneter faujasit
CH393269A (de) Verfahren zur Reaktivierung anorganischer Adsorbentien
DE1545405A1 (de) Verfahren zur Trennung von Kohlenwasserstoffen mittels Aktivkohle
DE1902048C3 (de) Verfahren zur Abtrennung von aliphatischen Kohlenwasserstoffen aus Gemischen mit Aromaten
US3405057A (en) Method for improving molecular sieves
DE1092588B (de) Verfahren zum Regenerieren von mit geradkettigen Paraffinkohlen-wasserstoffen beladenen Molekuelsiebsubstanzen
DE1911859C3 (de) Verfahren zur Abtrennung geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus Kohlenwasserstoffgemischen durch Adsorption an einem Molekularsieb
DE2038043C3 (de) Verfahren zur Trennung der Xylolisomeren durch selektive Adsorption
DE2738518C2 (de)
DE2353326A1 (de) Alkylbenzolisomerisierungsverfahren
DE2207826C3 (de) Verfahren zur Trennung von geradkettigen und verzweigten Monoolefinen
DE2128698A1 (de) Verfahren zum Abtrennen von n-Olefinen aus im Kerosinbereich siedenden Gemischen aus n-Olefinen und n-Paraffinen
DE1074793B (de) Verfahren zum Vergüten von Benzinen eines Siedebereichs von 15 bis 82"
DE871745C (de) Verfahren zum Entalkylieren von aromatischen Kohlenwasserstoffen
DE2630915A1 (de) Verfahren zur abtrennung von aethyl- benzol von einem beschickungsgemisch
DE1470514C (de) Verfahren zur Herstellung von im C tief 9 - bis C tief 20 -Bereich siedenden n-Paraffinfraktionen aus Erdölfraktionen