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DE1092213B - Verwendung einer Edelmetallegierung als Werkstoff fuer Widerstaende, insbesondere fuer Potentiometerdraehte - Google Patents

Verwendung einer Edelmetallegierung als Werkstoff fuer Widerstaende, insbesondere fuer Potentiometerdraehte

Info

Publication number
DE1092213B
DE1092213B DED25456A DED0025456A DE1092213B DE 1092213 B DE1092213 B DE 1092213B DE D25456 A DED25456 A DE D25456A DE D0025456 A DED0025456 A DE D0025456A DE 1092213 B DE1092213 B DE 1092213B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
palladium
alloy
resistors
rhenium
alloys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED25456A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DED25456A priority Critical patent/DE1092213B/de
Publication of DE1092213B publication Critical patent/DE1092213B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/04Alloys based on a platinum group metal
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/02Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of metals or alloys

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

  • Verwendung einer Edelmetallegierung als Werkstoff für Widerstände, insbesondere für Potentiometerdrähte In neuerer Zeit ist man bestrebt, hochohmige Widerstände für Potentiometer und ähnliche elektrische Geräte in ihrer Größe und ihrem Gewicht zu reduzieren. Diese Bestrebungen wurden insbesondere durch die im Flugzeugbau gestellten Forderungen eingeleitet, da hier eine Gewichtsersparnis bei der Vielzahl der verwendeten elektrischen Instrumente von großer Bedeutung sein kann. An die Werkstoffe zur Herstellung solcher Widerstände, insbesondere von Potentiometern, werden damit die verschiedensten, nur schwer zu vereinbarenden Forderungen gestellt. Sie sollen einerseits einen hohen elektrischen Widerstand, andererseits einen sehr geringen Temperaturkoeffizienten besitzen. Sie sollen abriebfest sein, aber sich gut verformen lassen. Sie müssen auch noch nach langer Betriebsdauer konstante Widerstände besitzen, wobei gleichzeitig an die Korrosionsfestigkeit außerordentlich hohe Ansprüche gestellt werden. Zu allen diesen Eigenschaften kommt noch die Forderung nach einem konstant niedrigen Übergangswiderstand.
  • Alle diese Forderungen glaubte man bisher, zumindest zum Teil, vor allem durch die Verwendung von Platin- und Goldlegierungen als Werkstoff (für elektrische Widerstände) erfüllen zu können. Leider haben solche Legierungen ein hohes Gewicht, man ist also in gewissen Fällen gezwungen, auf andere Legierungspartner mit einem kleineren spezifischen Gewicht auszuweichen. Hierzu ist bereits bekannt, Palladium mit Wolfram oder Molybdän zu legieren. Solche Legierungen sind jedoch nur bei relativ geringen Wolfram- oder Molybdängehalten gut verformbar, während zum Erreichen hoher Widerstandswerte auch höhere Legierungsgehalte notwendig sind.
  • Ferner sind Legierungen aus je 0,5 bis 15% Ruthenium und Kupfer, Rest Palladium, Legierungen aus 10 bis 60°/o Platin, 12 bis 89% Palladium, 1 bis 15 % Ruthenium und/oder Rhodium, Legierungen aus 10 bis 801)/o Platin, 12 bis 90% Palladium 1 bis 151)/o Ruthenium, Legierungen aus 80 bis 90% Palladium, 5 bis 101)/o Rhodium, 5 bis 10% Iridium, Legierungen aus 60 bis 95% Palladium, 0,5 bis 20% Ruthenium, 2,5 bis 39,5% Iridium bekannt.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die eingangs gestellten Forderungen verhältnismäßig weitgehend erfüllen lassen, wenn man Palladium mit Uran, Rhenium oder Chrom, allein oder zu mehreren, in Mengen von 1 bis 50, vorzugsweise 3 bis 40% legiert. Dabei haben Legierungen mit einem Gehalt von weniger als 10/0 oder auch schon weniger als 3 % der erwähnten Legierungsmetalle einen unzureichenden Widerstand. Besonders günstige Erfolge werden mit der Legierungskomponente Rhenium in Mengen von 3 bis 30% erzielt, wobei sich die Verformbarkeit einer Palladium-Rhenium-Legierung bei teilweisem Ersatz des Rheniums durch Vanadium weiter verbessern läßt.
  • In manchen Fällen ist es auch erwünscht, bis zu 30°/o, vorzugsweise bis zu 15%, der in der Legierung vorhandenen Palladiummenge durch Gold und/oder Silber zu ersetzen.
  • Gegenüber den bekannten Legierungen zeichnen sich Legierungen gemäß der Erfindung durch ein niedrigeres spezifisches Gewicht, durch eine kleine Thermospannung gegenüber Kupfer, durch einen kleinen Temperaturkoeffizienten, durch hohe Zerreißfestigkeit und durch einen hohen spezifischen Widerstand aus, der in der Regel über 1,0 Ohm mm2/m liegt.
  • Besonders geeignete Legierungen haben z. B. folgende Zusammensetzung:

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verwendung einer Palladiumlegierung `aus Uran, Rhenium oder Chrom, einzeln oder zu mehreren, in Mengen von 1 bis 50%, vorzugsweise 3 bis 40%, Rest Palladium, als Werkstoff für Widerstände, insbesondere für Potentiometerdrähte.
  2. 2. Verwendung einer Legierung der in Anspruch 1 genannten Zusammensetzung, bestehend aus 3 bis 30% Rhenium, Rest Palladium, für den im Anspruch 1 angegebenen Zweck.
  3. 3. Verwendung einer Legierung der in Anspruch 1 genannten Zusammensetzung, bei der jedoch ein Teil des Palladiums, und zwar bis zu 30%, vorzugsweise bis zu 15%, der in der Legierung vorhandenen Palladiummenge durch Gold und/oder Silber ersetzt ist, für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck.
  4. 4. Verwendung einer Legierung der in Anspruch 1 oder 2 genannten Zusammensetzung, bei der jedoch das Rhenium bis zur Hälfte durch Vanadium ersetzt ist, für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 692 208, 753 250; USA.-Patentschriften Nr. 2 279 763, 2 303 402, 2303404.
DED25456A 1957-04-20 1957-04-20 Verwendung einer Edelmetallegierung als Werkstoff fuer Widerstaende, insbesondere fuer Potentiometerdraehte Pending DE1092213B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1533234B1 (de) * 1966-12-09 1970-06-11 Degussa Verwendung einer Palladium-Chrom-Legierung als Werkstoff zur Reinigung und Abscheidung von Wasserstoff oder fuer Brennstoffzellenelektroden
DE1608216B1 (de) * 1968-03-08 1971-04-15 Trw Inc Verwendung einer edelmetall legierung als werkstoff fuer stromdurchflossene gegenstaende insbesondere elektrische widerstaende

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