DE1091619B - Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstaerkerroehre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung - Google Patents
Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstaerkerroehre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender SpannungInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
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Description
DEUTSCHES
Bei Röhren hoher Lebensdauer ist es erforderlich, daß die Kathodentemperatur mit einer gewissen Genauigkeit
eingehalten wird. Für sogenannte Langlebensdauerröhren wird für die Heizspannung nur eine
Toleranz von ± 5% zugelassen. Die möglichen Spannungsgrenzen von Trockenbatterien oder Akkumulatoren,
die z. B. in fahrbaren Funkgeräten verwendet werden, liegen aber wesentlich weiter. So kann die
Spannung eines Akkumulators mit einer Nennspannung von 24 V zwischen 21 und 29 V, kurzzeitig sogar
bis zu 32 V, liegen. Die Schwankungen entstehen durch wechselnde Belastung und wechselnden Ladestrom
des Akkumulators. Heizt man die Röhren mit dieser schwankenden. Spannung, so muß man eine verringerte
Lebensdauer in Kauf nehmen.
Eine bekannte Möglichkeit zur Verringerung der Schwankungen der Heizspannung ist die Vorschaltung
eines stromabhängigen Widerstandes (z. B. Eisen-Wasserstoff-Widerstand).
Der Nachteil dieser Anordnung ist neben der begrenzten Lebensdauer des stromabhängigen
Widerstandes ein schlechter Wirkungsgrad und damit auch eine zusätzliche Wärmeerzeugung,
besonders dann, wenn die Speisespannung in der Mitte oder im oberen Teil des Toleranzbereiches
liegt.
Bei einer bekannten Anordnung zur Gewinnung einer konstanten Anodenspannung gewinnt man aus
der Batteriespannung eine Wechselspannung, die durch eine Regelschaltung (wofür verschiedene Möglichkeiten
bekannt sind) konstant gehalten und dann als Anodenspannung benutzt wird. Dazu ist ein nicht
unbeträchtlicher Geräteaufwand erforderlich; der Gesamtwirkungsgrad beträgt nur 50 bis 70%.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Erfindungsgemäß wird die Heizleistung aus einem direkt der
Gleichspannungsquelle entnommenen größeren Anteil und einem über einen Gleich-Wechselspannungs-Umsetzer
derselben Quelle entnommenen und selbsttätig geregelten kleineren Anteil zusammengesetzt.
Demnach ist der größere Anteil die Gleichleistung; sie wird direkt aus der Batterie bezogen und schwankt
daher in ihrer Größe. Sie ist dann z. B. so bemessen, daß bei höchster Batteriespannung die Röhren voll geheizt
werden. Bei abfallender Batteriespannung wird nun den Röhren eine zusätzliche Wechselleistung zugeführt,
die automatisch so geregelt wird, daß sie den Verlust an Gleichleistung gerade ausgleicht. Die geregelte
Wechsel leistung wird über einen Umsetzer bekannter Art aus der Batteriespannung gewonnen. Sie
braucht aber in diesem Beispiel maximal nur so groß zu sein wie die Abnahme an Gleichleistung.
Es ist bekannt, zu einer aus einer Gleichspannungsquelle direkt entnommenen Gleichspannung eine
weitere Gleichspannung hinzuzufügen, die aus der-
Anordnung zur Konstanthaltung
der Heizleistung einer Verstärkerröhre
bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung
der Heizleistung einer Verstärkerröhre
bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin-Charlottenburg 1,
Ernst-Reuter-Platz
Dipl.-Ing. Karl Fischer, Neu-Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
selben Gleichspannungsquelle über einen Gleich-Wechselspannungs-Umsetzer
gewonnen ist, und den letzteren Teil zur Einstellung der gewünschten Gesamtspannung
regelbar zu machen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um die Konstanthaltung der Spannung,
sondern die Aufgabe besteht darin, z. B. eine Netzspannung von 110 auf 220 V zu erhöhen.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung. Darin ist 1 die in ihrer Spannung
schwankende Batterie, 2 die mit konstanter Heizspannung zu versorgende Röhre. Über einen
Transformator 3 wird die zusätzliche Wechselleistung eingespeist. Er soll so* bemessen sein, daß seine Induktivität
von dem seine Sekundärwicklung durchfließenden Gleichstrom im wesentlichen unabhängig
ist. Der Umwandler 5, ζ. B. ein Transistorzerhacker, liefert die Wechselleistung. In der Regelstrecke 6,
z. B. einem geregelten Verstärker oder einem Transduktor, wird die Wechselleistung auf die notwendige
Größe mit hohem Wirkungsgrad eingestellt. Der Effektivwert der Heizleistung wird mit dem Meßgerät
7 gemessen und eine Meßgröße / abgegeben. Dieses Meßgerät kann beispielsweise eine gesättigte
Diode sein. Deren Anodenstrom hängt stark von der Heizleistung ab. Es sind aber auch andere Anordnungen
für denselben Zweck denkbar. Die Meßgröße / stellt die Regelstrecke 6 entsprechend der Batteriespannung
U = so ein, daß die Heizspannung Uffeff konstant
bleibt. Fig. 2 zeigt den Zusammenhang. Zur Vereinfachung sind unvermeidbare Restspannungen
nicht berücksichtigt. Bei der eingangs aufgeführten
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Spannungsänderung von 29 auf 21 V muß sich die Wechselspannung von 0 bis 6,5 V verändern, damit die
Heizspannung auf + 5% eingehalten wird. Das Verhältnis der Eingangs- zur Ausgangsspannung (U1IU2)
muß etwa von der Regelgröße / so abhängen, wie Fig. 3 zeigt.
Regelstrecke 6 und Umformer 5 können vereinigt werden, so daß von denselben Anordnungen beide
Funktionen übernommen werden. Es ist ferner möglich, nach der Regelstrecke 6 einen Gleichrichter einzufügen
und die Regelleistung zur Röhre 2 ohne Transformator zuzuführen. In diesem Fall ist die Ableitung
der Regelgröße aus der Heizspannung etwas einfacher.
Claims (1)
- Patentanspruch:Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstärkerröhre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleistung aus einem direkt der Gleichspannungsquelle entnommenen größeren Anteil und einem über einen Gleich-Wechselspannungs-Umsetzer derselben Quelle entnommenen und selbsttätig geregelten kleineren Anteil zusammengesetzt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Funk 1939, Heft 22, S. 555 und 556.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 629/309 10.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17179A DE1091619B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstaerkerroehre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17179A DE1091619B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstaerkerroehre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091619B true DE1091619B (de) | 1960-10-27 |
Family
ID=7548503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET17179A Pending DE1091619B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Anordnung zur Konstanthaltung der Heizleistung einer Verstaerkerroehre bei Speisung aus einer Gleichspannungsquelle mit schwankender Spannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091619B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197538B (de) * | 1960-09-09 | 1965-07-29 | Siemens Ag | Gleichstromversorgungseinrichtung fuer Konstantstrom mit zwei parallelen Gleichstromquellen |
| DE1227128B (de) * | 1962-03-07 | 1966-10-20 | Licentia Gmbh | Ausgleichseinrichtung zur Spannungshaltung und Spannungseinstellung |
| DE1244929B (de) * | 1962-11-16 | 1967-07-20 | Siemens Ag | Einrichtung zur Speisung eines Verbrauchers mit konstanter Spannung ueber einen periodisch betaetigten Schalter |
| DE1270157B (de) * | 1961-03-14 | 1968-06-12 | Leeds & Northrup Co | Stromgeregelte Versorgungsschaltung mit einer ungeregelten und einer geregelten Gleichspannungsquelle |
-
1959
- 1959-09-10 DE DET17179A patent/DE1091619B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1227128C2 (de) * | 1962-03-07 | 1973-03-01 | Licentia Gmbh | Ausgleichseinrichtung zur Spannungshaltung und Spannungseinstellung |
| DE1244929B (de) * | 1962-11-16 | 1967-07-20 | Siemens Ag | Einrichtung zur Speisung eines Verbrauchers mit konstanter Spannung ueber einen periodisch betaetigten Schalter |
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