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DE1091642B - Durchfuehrung, die einen mit einem Isolierstoffmantel ueberzogenen Durchfuehrungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanueberwurf besitzt - Google Patents

Durchfuehrung, die einen mit einem Isolierstoffmantel ueberzogenen Durchfuehrungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanueberwurf besitzt

Info

Publication number
DE1091642B
DE1091642B DEK35776A DEK0035776A DE1091642B DE 1091642 B DE1091642 B DE 1091642B DE K35776 A DEK35776 A DE K35776A DE K0035776 A DEK0035776 A DE K0035776A DE 1091642 B DE1091642 B DE 1091642B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating
insulating material
jacket
cover
porcelain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35776A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Loss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
Priority to DEK35776A priority Critical patent/DE1091642B/de
Publication of DE1091642B publication Critical patent/DE1091642B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/28Capacitor type
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/30Sealing
    • H01B17/303Sealing of leads to lead-through insulators
    • H01B17/306Sealing of leads to lead-through insulators by embedding in material other than glass or ceramics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Bei elektrischen Geräten, deren Gehäuse mit einem flüssigen oder gasförmigen Isolierstoff gefüllt sind und deren Durchführungen aus Porzellan bestehen, ist es nachteilig, daß beim Bruch der Durchführung das Isoliermittel teilweise austritt, mit Luft in Berührung kommt und der Austausch der Durchführung nicht ohne Senkung des Isoliermittelspiegels bzw. Änderung des Gasdruckes möglich ist. Dieses Problem wird gemäß dem Hauptpatent 1 075 182 bei einer kombinierten Durchführung, bestehend aus einem mit Isolierstoff dicht überzogenen leitenden Bolzen und einem auswechselbaren Porzellanüberwurf dadurch gelöst, daß der in an sich bekannter Weise aus Gießharz bestehende Isolierstoffmantel im Bereich der Durchführungsstelle in einen becherförmigen Ringflansch übergeht, der einerseits den Durchführungsbolzen am Gehäuse haltert, andererseits den Abschluß des Gehäuseinnern nach außen an der Durchführungsstelle und den Abschluß des zwischen Isolierstoffmantel und Porzellanüberwurf befindlichen Hohlraumes an dieser Stelle bewirkt. Der Isolierstoffüberzug kann aus einem der üblichen Gießharze bestehen, während der Überwurf wegen der Witterungsbeständigkeit aus Porzellan sein soll. Bei einem etwaigen Bruch des Porzellanüberwurfes wird dann nur dieser ausgewechselt, während der mit Isolierstoff überzogene Bolzen gegen das Gehäuse abgedichtet ist und ein Austreten des Isoliermittels verhindert.
Bei einer derartigen kombinierten Durchführung, wie sie Gegenstand des Hauptpatents ist, ist es nun vorteilhaft, erfindungsgemäß den Ringflansch des Isolierstoffmantels mit der Gehäusewand gegebenenfalls über eine elastische Zwischenschicht, z. B. aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff, unlösbar durch Verkleben öl- bzw. gasdicht zu verbinden, während der Porzellanüberwurf mit dem Ringflansch des Isoliermantels, gegebenenfalls über eine elastische Zwischenschicht, durch Verschraubung lösbar verbunden ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß beim Bruch des Porzellanüberwurfes dieser durch Lösung der Verschraubung ohne weiteres ausgewechselt werden kann, während dabei die an dem Isolierstoffflansch mit dem Gehäusedeckel verklebte Durchführung sich nicht löst, so daß kein Isoliermittel aus dem Gehäuse austreten kann. Je nach Größe der Durchführung kann der Isolierstoffflansch dabei direkt oder über eine elastische Zwischenschicht, welche die bei Temperaturwechsel auftretenden mechanischen Spannungen aufnimmt, mit dem Gehäusedeckel verklebt werden. Bei kleinen Reihenspannungen genügt der Isolierstoffüberzug des leitenden Bolzens, um ein Glimmen zwischen Isolierstoffüberzug und Porzellanüberwurf zu verhindern. Der Hohlraum zwischen Isolierstoffüberzug und Porzellanüberwurf braucht in Durchführung,
die einen mit einem Isolierstoffmantel
überzogenen Durchführungsbolzen
und einen auswechselbaren
Porzellanüberwurf besitzt
Zusatz zum Patent 1 075 182
Anmelder:
Koch & Sterzel Kommanditgesellschaft,
Essen, Kruppstr. 92-96
Friedrich Loß, Essen-Bergeborbeck,
ist als Erfinder genannt worden
solchen Fällen nicht mit einem besonderen Isoliermittel ausgefüllt zu werden. Es empfiehlt sich dann jedoch, zwischen Porzellanüberwurf und Gehäusedeckel bzw. Isolierstoffflansch Rillen auszusparen, welche den Abfluß sich etwa in diesem Hohlraum bildenden Kondensats ermöglichen. Bei höheren Reihenspannungen wird dieser Hohlraum unten abgedichtet und mit einem flüssigen oder pastenförmigen Isoliermittel, beispielsweise Isolieröl, ausgefüllt. Eine besonders einfache und robuste Anordnung ergibt sich dadurch, daß der Isolierstoffflansch von innen gegen den Gehäusedeckel geklebt ist, während der Porzellanüberwurf sich außen an den Gehäusedeckel anschließt. Dabei kann der Porzellanüberwurf in an sich bekannter Weise mit dem Gehäusedeckel verschraubt werden. Es ist jedoch bei dieser Anordnung auch möglich, den Porzellanüberwurf durch eine am äußeren Ende des Durchführungsbolzens sitzende Mutter gegen den Gehäusedeckel zu ziehen. Damit wird die gesamte Befestigungsarmatur für den Porzellanüberwurf überflüssig, was nicht nur den Vorteil einer Kostenersparnis bringt. Vielmehr sind diese Befestigungsarmaturen oftmals die Ursache für Glimmentladungen, die bei Wegfall der Befestigungsarmaturen nicht mehr auftreten können. Es ist ratsam, den Isolierstoffüberzug an der Durchführungsstelle in an sich bekannter Weise mit einer leitenden Glimmrille zu versehen. Diese wird elektrisch an den Gehäusedeckel angeschlossen, so daß Glimmerscheinungen auch an dieser Stelle nicht mehr auftreten können. Es ist zwar schon eine Durchführung bekanntgeworden, die ebenfalls
009 629/328
zweiteilig ausgeführt ist, einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt und bei der eine in einem Metallring vakuumfest eingeschmolzene, von dem Stromleiter durchsetzte Glasperle mit dem Gehäuse verlötet wird. Ferner ist es bekannt, an Isolatoren Metallbeschläge anzukleben. Die Erfindung benutzt nun dieses bekannte Klebeverfahren bei einer zweiteiligen Durchführung der eingangs genannten Art nach Patent 1 075 182, bei der der Isolierstoffmantel aus Gießharz besteht, im Bereich der Durchführungsstelle in einen Ringflansch übergeht und durch die Klebung mit dem Gehäuse öl- bzw. gasdicht, gegebenenfalls über eine elastische Zwischenschicht, fest verbunden ist.
In den Abb. 1 und 2 sind Ausführungsbeispiele einer Durchführung dargestellt, wobei die Becherform des Ringflansches aus Gründen der Vereinfachung weggelassen wurde. Die Durchführung gemäß Abb. 1 zeigt eine vollständig von außen auf den Deckel montierte Anordnung. Der Durchführungsbolzen 1 ist mit dem Isolierstoff überzug 2 versehen, der an der Durchführungsstelle in den Flansch 3 ausläuft. Dieser ist über einen elastischen, gleichzeitig abdichtenden Ring 4 mit dem Gehäusedeckel 5 verklebt. Die Glimmrille 6, die mit einem Leitbelag versehen und elektrisch an dem Gehäusedeckel 5 angeschlossen ist, verhindert das Auftreten von Glimmerscheinungen an den Deckelkanten. Der Porzellanüberwurf 7 ist mit Hilfe der Schraubarmatur 8 mit dem Deckel 5 verschraubt. In der Abb. 1 ist dabei eine Anordnung gezeichnet, in welcher dieser Porzellanüberwurf 7 sich über eine elastische Beilage 9 auf dem Isolierstoffflansch 3 abstützt. Ebensogut kann die Anordnung so getroffen werden, daß der Porzellanüberwurf 7 über den Isolierstoffflansch 3 hinausgreift und sich direkt auf dem Deckel5 abstützt. Die elastische Beilage9 kann gleichzeitig zur Abdichtung des Hohlraumes 10 dienen, falls dieser mit einem flüssigen oderpastenförmigen Isoliermittel ausgefüllt werden soll. Soll der Hohlraum 10 jedoch ohne Füllung bleiben, so werden zweckmäßigerweise Abflußrillen 11 vorgesehen, die den Austritt sich etwa in dem Hohlraum 10 bildenden Kondensats ermöglichen. Diese Rillen können entweder, wie in Abb. 1 dargestellt, in dem Porzellanüberwurf ausgespart sein; sie können sich jedoch auch in der elastisehen Beilage 9 oder in dem Isolierstoffflansch 3 befinden. Zum Auswechseln des Porzellanüberwurfes 7 genügt es, die Schraubarmatur 8 und die Durchführungskappe 12 bzw. die Mutter 13 zu lösen. Dann kann der Porzellanüberwurf 7 ohne weiteres nach oben abgezogen werden, während der Durchführungsbolzen 1 mit dem Isolierstoffüberzug 2 am Deckel 5 haftenbleibt, da er angeklebt ist.
In Abb. 2, in der für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in Abb. 1 verwendet sind, ist der Isolier- stoffflansch 3 von innen gegen den Gehäusedeckel 5 geklebt. Bei dieser Konstruktion kann der Porzellanüberwurf 7 in besonders einfacher Weise dadurch befestigt, d. h. gegen den Gehäusedeckel 5 gepreßt werden, daß lediglich die Mutter 13 angezogen wird. Deren Zugkraft überträgt sich über die Durchführungskappe 12, den Porzellanüberwurf 7 und die elastische Beilage 9 von außen, über den Durchführungsbolzen 1 und den Isolier stoffüberzug 2 bzw. dessen Flansch 3 und die elastische Zwischenschicht 4 von innen auf den Gehäusedeckel, so daß damit eine absolut sichere Befestigung der gesamten Durchführung gewährleistet ist. Die Schraubarmatur 8 gemäß Abb. 1 wird hierdurch überflüssig. Nach Lösen der Mutter 13 kann der Porzellanüberwurf 7 ohne weiteres abgezogen und ausgewechselt werden, wobei wiederum kein Isoliermittel aus dem Gehäuse austreten kann, weil der Durchführungsbolzen 1 mit dem Isolierstoffüberzug 2 bzw. dessen Flansch 3 mit dem Gehäusedeckel 5 über die elastische Zwischenschicht 4 durch Verkleben öl- und gasdicht verbunden ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel aus Gießharz dicht überzogenen Durchführungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt und bei der im Bereich der Durchführungsstelle der Isolierstoffmantel in einen becherförmigen Ringflansch übergeht, für elektrische Apparate, die in einem mit flüssigem oder gasförmigem Isoliermittel gefüllten Gehäuse untergebracht sind, nach Patent 1 075 182, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (3) des Isolierstoffmantels (2) mit der Gehäusewand (5), gegebenenfalls über eine elastische Zwischenschicht, z. B. aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff, unlösbar durch Verkleben öl- bzw. gasdicht verbunden ist, während der Porzellanüberwurf (7) mit dem Ringflansch (3) des Isolierstoffmantels gegebenenfalls über eine elastische Zwischenschicht (9) durch Verschraubung lösbar verbunden ist.
2. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Berührungsfläche des Porzellanüberwurfes (7) mit dem Ringflansch (3) des Isolierstoffmantels (2) in diesen Teilen oder in der elastischen Zwischenschicht (9) Rillen (11) ausgespart sind, welche den Abfluß eines sich etwa im Hohlraum (10) zwischen Isolierstoffmantel und Porzellanüberwurf bildenden Kondensats ermöglichen, falls der Hohlraum ohne Isoliermittelfüllung ist.
3. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (10) an der Berührungsfläche zwischen Isolierstoffmantel (2) und Porzellanüberwurf (7) flüssigkeitsdicht abgedichtet und mit einem flüssigen oder pastenförmigen Isoliermittel, beispielsweise Isolieröl, ausgefüllt ist.
4. Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringflansch (3) des Isolierstoffmantels (2) auf der Innenseite der Gehäusewand (5) angeklebt ist, während der Porzellanüberwurf (7) auf der Außenseite der Gehäusewand lösbar befestigt ist.
5. Durchführung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffmantel (2) an der Durchführungsstelle in an sich bekannter Weise mit einer elektrisch leitenden Glimmrille (6) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 957 314, 606 386, 986,924 277;
deutsche Patentanmeldungen B 4902 VIII d/21 c
(bekanntgemacht am 26.2. 1953), L 3398 VIII d/21 c (bekanntgemacht am 6. 3. 1952).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 629/328 10.60
DEK35776A 1958-09-18 1958-09-18 Durchfuehrung, die einen mit einem Isolierstoffmantel ueberzogenen Durchfuehrungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanueberwurf besitzt Pending DE1091642B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3978277A (en) * 1974-01-14 1976-08-31 Hughes Aircraft Company High voltage terminal bushing for use in high voltage circuits
DE2623156A1 (de) * 1976-05-22 1977-12-01 Transformatoren Union Ag Elektrische durchfuehrung mit giessharzstuetzer und metallbefestigungsflansch

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DE606386C (de) * 1929-08-12 1934-11-30 Ferranti Ltd Elektrische Durchfuehrung
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DE924277C (de) * 1950-12-01 1955-02-28 Licentia Gmbh Elektrischer Isolator
DE957314C (de) * 1952-09-07 1957-01-31 Dielektra Ag Gas- und fluessigkeitsdichte Befestigung eines Durchfuehrungsisolators in einer Gehaeusewand

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