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DE1091592B - Einfaches Herzstueck aus Gussstahl - Google Patents

Einfaches Herzstueck aus Gussstahl

Info

Publication number
DE1091592B
DE1091592B DEA26618A DEA0026618A DE1091592B DE 1091592 B DE1091592 B DE 1091592B DE A26618 A DEA26618 A DE A26618A DE A0026618 A DEA0026618 A DE A0026618A DE 1091592 B DE1091592 B DE 1091592B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roadway
base plate
cast body
frog
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA26618A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Perrot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paris & Outreau Acieries
Original Assignee
Paris & Outreau Acieries
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paris & Outreau Acieries filed Critical Paris & Outreau Acieries
Publication of DE1091592B publication Critical patent/DE1091592B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/10Frogs
    • E01B7/12Fixed frogs made of one part or composite

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Einfaches Herzstück aus Gußstahl Die Erfindung betrifft einfache Herzstücke aus Gußstahl, wie sie bei Schienenkreuzungen Verwendung finden, und zwar solche, die im spitzenfreien Bereich zwei aus der Decke des Gußkörpers vorstehende, die Fahrbahn bildende und an ihren freien Enden zum Anschluß der Fahrbahnschienen geeignet geformte Wülste aufweisen, die zum die Spitze enthaltenden Bereich des Herzstückes hin in als Zwangsschienen dienende Randleisten übergehen.
  • Die bisher üblichen Herzstücke aus Gußstahl haben entweder ein großes Gewicht, oder aber ihre Steifigkeit ist geringer als erwünscht, was zu Formveränderungen führt, die Brüche zur Folge haben können.
  • Dieser Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die nach außen liegenden Ränder der Wülste und die sich in allmählichem Übergang an diese anschließenden Randleisten in an sich bekannter Weise in etwa lotrecht stehende, absatzlose Wände übergehen und daß diese unten durch eine über die ganze Herzstücklänge durchgehende, nur durch die gußtechnisch erforderlichen Öffnungen unterbrochene Fußplatte verbunden sind, so daß sich ein geschlossener kastenartiger Gußkörper ergibt.
  • Die kastenartige Gestalt dient zur Vermeidung der Formveränderungen während des Betriebes, und zwar sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung. Die üblichen Herzstücke mit offenem Querschnitt, die, abgesehen von den auf den Schwellen ruhenden Flächen, unten in Querrichtung wenig gehalten sind, haben das Betreben, sich unter den Lasten und den wiederholten Stößen abzusenken, was erfindungsgemäß durch die sich über die ganze Länge erstrekkende Kastenform verhindert wird. Das Herzstück nach der Erfindung hat im unteren Teil nur verhältnismäßig kleine Öffnungen, die zum Befestigen der Kerne und zum Entfernen derselben nach dem Guß dienen. Die Kastenform begrenzt auch in hohem Maße die Durchbiegung in der Längsrichtung, die bei Herzstücken mit offenem Querschnitt sofort nach der Inbetriebsetzung eintritt. D_zrch diese Formveränderung können Brüche im mittleren Teil entstehen, der die größten Beanspruchungen erleidet, und zwar um so mehr, als das Herzstück an dieser Stelle das geringste Trägheitsmoment hat. Die Kastenform ergibt im mittleren Teil die größte Sicherheit, die unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen äußeren Gestalt und bei nicht zu großem Gewicht erreichbar ist.
  • Vorzugsweise sind als Verstärkung im Innern des Gußkörpers im Grundriß bogenförmige Querstege angeordnet, die innen an die Kastenwände anschließen und deren Scheitel in dieselbe Richtung weisen. Solche Querstege sind besonders wirksam, da sie die beim Erstarren des Gusses keine oder nur geringe Formveränderungen bewirken. Diese Formveränderungen können nach dem Härten durch Pressen beseitigt werden, womit den Gußspannungen entgegengewirkt werden kann.
  • Die Materialdicke ist zweckmäßig in gleichen Bereichen der verschiedenen Querschnitte, wie Fahrbahn, Wände und Fußplatte, gleich; sie nimmt jedoch von der Fahrbahn bis zur Fußplatte hin leicht ab. So kann beispielsweise die Fahrbahn eine Wanddicke von 28 mm, die lotrechten Wände können eine Wanddicke von 22 mm und die Fußplatte eine Wanddicke von 20 mm haben. Die gekrümmten Stege haben dabei eine gleichmäßige Wanddicke von etwa 18 mm.
  • Trotz der Kastengestalt und der großen Stegzahl hat das Herzstück nach der Erfindung ein wesentlich kleineres Gewicht als ein übliches Herzstück von offenem Querschnitt. Es ist auch dauerhafter, und der Herstellungspreis ist geringer.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf das Herzstück; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1; Fig.3 zeigt das Stirnprofil des linken Endes in größerem Maßstab; Fig. 4 bis 11 zeigen jeweils Querschnitte in größerem Maßstab gemäß den entsprechenden Linien der Fig. 1; Fig. 12 zeigt das Stirnprofil des rechten Endes in größerem Maßstab.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht das ganze Herzstück im wesentlichen aus einem langgetreckten geschlossenen hasten 1, dessen obere Fläche derart profiliert ist, daß sie die als Fahrbahn dienenden \Vulste 2, die Herzspitze 9 sowie als Zwangsschienen dienende Randleisten 10 bildet. Wie man aus den Querschnitten erkennt, ist durch die Kastenform ein großes Trägheitsmoment gegeben, das Verformungen entgegenwirkt. In den einzelnen Querschnittsbereichen des Kastens ist die Materialdicke gleich. Sie nimmt von der Fahrbahn bis zur Fußplatte 4 hin leicht ab.
  • Nach der linken Seite laufen die Wulste 2 mit ihren freien Enden in einem Profil aus, das zum Anschluß der Fahrschienen geeignet ist. Auf der rechten Seite endet das Herzstück in zum Anschluß der Spitzenschienen geeigneten Profilen 3.
  • Die Wulste 2 gehen im Bereich der Herzspitze 9 stetig in die Randleisten 10 über.
  • Über jeder Schwelle ist der hasten 1 mit Befestigungsflanschen 5 versehen, in die zwei Löcher 6 gebohrt sind. Auf der Unterseite des Kastens sind Öffnungen 7 vorgesehen, die zum Befestigen der Kerne und zum Entfernen derselben nach dem Gießen dienen.
  • In der Mitte des Herzstückes sind Ausnehmungen 8 zum Ansetzen von Verbindungsstangen vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Einfaches Herzstück aus Gußstahl, das im spitzenfreien Bereich zwei aus der Decke des Gußkörpers vorstehende, die Fahrbahn bildende und an ihren freien Enden zum Anschluß der Fahrschienen geeignet geformte @Vülste aufweist, die zum die Spitze enthaltenden Bereich des Herzstückes hin in als Zwangsschienen dienende Randleisten übergehen, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen liegenden Ränder der Wülste (2) und die sich in allmählichem Übergang an diese anschließenden Randleisten (10) in an sich bekannter Weise in etwa lotrecht stehende, absatzlose Wände übergehen und daß diese unten durch eine über die ganze Herzstücklänge durchgehende, nur durch die gußtechnisch erforderlichen Öffnungen unterbrochene Fußplatte (4) verbunden sind, so daß sich ein geschlossener, kastenartiger Gußkörper ergibt.
  2. 2. Herzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkung im Inneren des Gußkörpers gleichsinnig in Längsrichtung des Herzstückes gekrümmte Querstege vorgesehen sind.
  3. 3. Herzstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialdicke in den verschiedenen Querschnitten jeweils in gleichen Bereichen, wie Fahrbahn, Wände und Fußplatte, gleich ist, jedoch von der Fahrbahn bis zur Fußplatte hin leicht abnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften \r. 3=17 388. 562 777: britische Patentschrift Nr. 9347 aus dem Jahre 1909; USA.-Patentschriften Nr. 1271556, 1793 240.
DEA26618A 1956-03-15 1957-02-21 Einfaches Herzstueck aus Gussstahl Pending DE1091592B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1091592X 1956-03-15

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DE1091592B true DE1091592B (de) 1960-10-27

Family

ID=9615492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA26618A Pending DE1091592B (de) 1956-03-15 1957-02-21 Einfaches Herzstueck aus Gussstahl

Country Status (1)

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DE (1) DE1091592B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217990B (de) 1961-12-19 1966-06-02 Aatvidabergs Spaarvaexlar & Si Herzstueck
DE1759293B1 (de) * 1967-04-28 1971-05-27 Paris & Outreau Acieries Herzstueck

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FR347388A (fr) * 1904-10-25 1905-03-06 Robert Abbott Hadfield Croisements pour voies de chemins de fer ou tramways
GB190909347A (en) * 1909-04-20 1910-02-10 Edwin Roberts Kent Railway Frogs and Crossings.
US1271556A (en) * 1916-08-22 1918-07-09 Bethlehem Steel Corp Frog.
FR562777A (fr) * 1923-02-28 1923-11-19 Gennevilliers Acieries Perfectionnement aux appareils de voie ferrée tels que aiguillages, coeurs, croisements
US1793240A (en) * 1929-04-20 1931-02-17 Henry E Muchnic Railroad frog

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