DE1432775C - Vollmantelzentrifuge - Google Patents
VollmantelzentrifugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vollmantelzentrifuge
mit einer am Außenrand der Schleudertrommel vorgesehenen spaltförmigen Austragsöffnung zum intermittierenden
Austragen von abgetrenntem Material und mindestens einem zur Drehachse konzentrischen,
elastischen, im Querschnitt ungefähr U-förmigen Verschlußschlauch,
der in der spaltförmigen Austragsöffnung angeordnet ist, sowie einem radial nach
außen gehenden und in den Schlauch mündenden Kanal zur Zuleitung von Arbeitsflüssigkeit.
Bei Vollmantelzentrifugen mit spaltförmiger Austragsöffnung der angegebenen Art ist es auch allgemein
bekannt, einen ringförmigen Verschlußkolben vorzusehen, der dazu dient, die spaltförmige Aus-Iragsöffnung
zu öffnen und zu schließen, und zwar auf Grund einer axialen Verschiebung. Diese Vorgänge
werden allgemein durch Zufuhr einer Steuerflüssigkeit bewerkstelligt.
Hierzu ergeben sich nun eine Reihe Nachteile, die insbesondere darin zu sehen sind, daß der in Anwendung
kommende ringförmige Verschlußkolben eine besonders sorgfältige Bearbeitung der relativ zueinander
gleitenden Bauelemente erforderlich macht, sowie eine Reihe an Dichtungselementen vorgesehen
sein müssen, die einem sehr schnellen Verschleiß unterworfen sind, wodurch sich Arbeitsunterbrechungen
für Wartungsarbeiten usw. ergeben. Soweit der Verschlußkolben vermittels Federn betrieben wird,
ergibt sich eine zusätzliche Raumbeanspruchung und allgemein nicht besonders zuverlässige Arbeitsweise,
wodurch die Vorrichtung einer zusätzlichen Störanfälligkeit ausgesetzt ist. Weiterhin beansprucht ein
entsprechender Verschlußkolben einen erheblichen Anteil des Gesamtgewichtes einer Vollmantelzentrifuge,
wodurch nicht unerhebliche Kosten auf dieses Bauelement verwendet werden müssen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, in besonders einfacher und wirtschaftlicher Weise ein
Dichtungselement für die spaltförmige Austragsöffnung zu schaffen, das sich durch einfachen Aufbau,
geringe Herstellungs- und Wartungskosten auszeichnet, sowie keine extrem genaue Bearbeitung der damit
zusammenwirkenden Bauelemente erforderlich ίο macht und weiterhin auf Grund des Einwirkens einer
bestimmten Zentrifugalkraft eine öffnung der Austragsöffnung ermöglicht.
Diese erfindungsgemäßen Aufgaben werden nun in kennzeichnender · Weise dadurch gelöst, daß die
Trommelwand eine Ablauföffnung für die Arbeitsflüssigkeit besitzt und daß der Verschlußschlauch so
ausgerichtet ist, daß die Arbeitsflüssigkeit aus dem Schlauch durch die Zentrifugalkraft durch die Ablauföffnung
abfließt.
Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal besteht darin, daß der Verschlußschlauch mit einer Abnutzbahn
versehen ist. -
Es stellt eine weitere kennzeichnende Fortbildung des Erfindungsgegenstandes dar, daß der Verschlußschlauch
in eine ringförmige Nut eingelegt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1,2 und 2 a im Längsschnitt einen Teil einer
Schleudertrommel mit den erfindungsgemäß ausgebildeten Verschlußschläuchen.
Die Schleudertrommel besteht aus einem Trommeloberteil 1 und einem Trommelunterteil 2 und ein
hohler elastischer Verschlußschlauch Aa ist (s. die Fig. I) in eine ringförmige Nut 8 α eingelegt. Im
Inneren der Trommel befinden sich Teller 5.
Die Nut 8« kann durch einen oder mehrere Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt werden, die entweder
durch einen Einlaß 10 direkt eingespritzt wird, oder durch eine Bqhrungll in der Trommelwelle 6 in
den Kanal 9 eintritt, wie es in der Fig. 2 gezeigt ist. Solange die Flüssigkeitszufuhr anhält, ist der Verschlußschlauch
Aa derart angeschwollen, daß die Austragsöffnung 3 verschlossen ist. Wird die Flüssigkeitszufuhr
unterbrochen, so verläßt dieselbe die Nut 8« durch Ablauföffnungen 7, und der Verschlußschlauch
4 α wird auf Grund seiner Schräglage durch die Zentrifugalkraft nach unten und außen gezogen,
wodurch die Austragsöffnung 3 geöffnet wird. Die Flüssigkeitszu- und -ableitungen können auch dergestalt
abgestimmt sein, daß der Verschlußschlauch 4 α durch einen vorherbestimmbaren hydrostatischen
' Druck im Inneren der Schleudertrommel aus der Austragsöffnung 3 verdrängt werden kann.
Wie in der F i g. 2 gezeigt, ist der Verschlußschlauch Aa mit einer nicht elastischen Abnutzbahn R versehen, um einem zu schnellen Verschleiß des elastischen Werkstoffes vorzubeugen. Der Verschlußschlauch Aa ist in diesem Falle aus einem be-6.0 sonders zähen, elastischen Material gefertigt, wodurch bewirkt wird, daß der Verschlußschlauch bei eingestellter Flüssigkeitszufuhr die Austragsöffnung 3 auch ohne Einwirkung von Zentrifugalkraft freigibt.
Wie in der F i g. 2 gezeigt, ist der Verschlußschlauch Aa mit einer nicht elastischen Abnutzbahn R versehen, um einem zu schnellen Verschleiß des elastischen Werkstoffes vorzubeugen. Der Verschlußschlauch Aa ist in diesem Falle aus einem be-6.0 sonders zähen, elastischen Material gefertigt, wodurch bewirkt wird, daß der Verschlußschlauch bei eingestellter Flüssigkeitszufuhr die Austragsöffnung 3 auch ohne Einwirkung von Zentrifugalkraft freigibt.
Der Verschlußschlauch 4 α mit Abnutzbahn R ist in der Fi g. 2 a in der geschlossenen Lage dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vollmantelzentrifuge mit einer am Außenrand der Schleudertrommel vorgesehenen spaltförmigen
Austragsöffnung zum intermittierenden Austragen von abgetrenntem Material und mindestens
einem zur Drehachse konzentrischen, elastischen, im Querschnitt ungefähr U-förmigen
Verschlußschlauch, der in der spaltförmigen Austragsöffnung angeordnet ist, sowie einem radial
nach außen gehenden und in den Schlauch mündenden Kanal zur Zuleitung von Arbeitsflüssigkeit,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwand (2) eine Ablauföffnung (7) für die
Arbeitsflüssigkeit besitzt und daß der.Verschlußschlauch (4 α) so ausgerichtet ist, daß die Arbeitsflüssigkeit
aus dem Schlauch durch die Zentrifugalkraft durch die Ablauföffnung (7) abfließt.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschlauch (4 a)
mit einer Abnutzbahn (R) versehen ist.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschlauch
(4 a) in eine ringförmige Nut (8 a) eingelegt ist.
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