DE1091066B - Bewetterungseinrichtung an einem Langfoerderer - Google Patents
Bewetterungseinrichtung an einem LangfoerdererInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F1/00—Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
- E21F1/04—Air ducts
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Description
- Bewetterungseinrichtung an einem Langförderer In bergmännischen Gewinnungsbetrieben ist es vielfach üblich, beim Vortreiben einer Abbaustrecke zugleich einen Damm mitzunehmen. Je nach der Breite eines solchen Dammes ist es erforderlich, denselben mit einer Sonderbewetterung, um erträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ähnliche Verhältnisse ergeben sich vielfach beim Abbau von Restfeldern. In derartigen Fällen ist es üblich, in dem Damm eine Wetterlutte zu verlegen und durch einen Lüfter beliebiger Art von der Strecke aus frische Wetter bis tief in den Damm hineinzublasen. Mit dem Vorrücken des Abbaues im Damm muß dann auch diese Bewetterungseinrichtung jeweils umgelegt werden. Das ist umständlich. Auch werden die Lutten bei dem häufigen Umlegen leicht deformiert, so daß die einzelnen Schüsse nicht mehr hinreichend dicht aneinanderschließen. Es ergeben sich so Wetterverluste, die den im Damm arbeitenden Bergleuten nicht zugute kommen.
- Andererseits ist es bekannt und gebräuchlich, je nach der Breite des Dammes und der Menge des anfallenden Haufwerks auch im Damm vor dem Stoß einen Langförderer, vor allen Dingen einen ein- oder zweikettigen Kratzförderer, zu verlegen. Dieser Förderer nimmt das gelöste Haufwerk auf und trägt es gewöhnlich in der Abbaustrecke in den dort verlegten Streckenförderer oder aber in den anschließenden Strebförderer aus. Der in dem Damm liegende Förderer kann so ausgebildet sein, daß er als Ganzes dem fortschreitenden Abbau nachgerückt werden kann.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, beim Einsatz eines Förderers der letztgenannten Art denselben mit einer Aufsatzbracke zu versehen, die als rohrförtniger Kanal ausgebildet ist, um sodann diesen Kanal als Wetterlutte zu benutzen. Diese Lutte kann in der üblichen Weise aus einzelnen Schüssen bestehen, deren Länge etwa der Länge der Förderschüsse entspricht. Die einzelnen Luttenschüsse werden dann durch verformbare Schlauchabschnitte oder in ähnlicher Weise mehr oder minder luftdicht aneinandergeschlossen. Ein solcher Luttenstrang wird beim Rücken des Förderers nicht demontiert und in seine Einzelschüsse zerlegt. Es besteht daher eine Gefahr, daß die Verbindungsstellen der einzelnen Luttenschüsse undicht werden. Daneben erfüllt ein solcher Luttenstrang zusätzlich die Funktion einer Aufsatzbracke, durch welche das Fassungsvermögen des Förderers vergrößert wird. Derartige kanalförmig ausgebildete Aufsatzbracken sind an sich bekannt. Dabei sind lediglich die einzelnen Schüsse nicht dicht aneinandergeschlossen. Die Schüsse enden vielmehr im Abstand voneinander. Ein solcher bekannter Kanal dient z. B. zur Unterbringung elektrischer Kabel oder sonstiger Leitungen zum Schutz von Signalleinen od. dgl. Dabei ist es in der Regel sogar erwünscht, daß wenigstens an der dem Fahrweg zugekehrten Seite die Kabel und Leitungen an den Enden der einzelnen Rinnenschüsse frei zugänglich sind, weil auf diese Weise Anschlüsse bequem aus dem Kanal herausgeführt werden können. Eine dichte Verbindung der einzelnen Kanalabschnitte durch verformbare Schläuche aus Gummi od. dgl. war jedenfalls bisher nicht bekannt. Es besteht aber ohne weiteres die Möglichkeit, auch bei der Ausbildung und Verwendung des Brackenkanals als Wetterlutte denselben als Träger für elektrische Kabel u. dgl. zu verwenden. Die Kabel und sonstigen Leitungen können entweder durch das Innere des Luttenstranges geführt werden oder aber außenseitig an dem Brackenkanal angeklemmt sein. Das Rücken des Förderers ohne Zerlegung desselben in seine Einzelschüsse wird jedenfalls durch die Ausbildung und Verwendung des Brackenkanals als Wetterlutte und als Träger für die verschiedenen Leitungen in keiner Weise beeinträchtigt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch im Querschnitt dargestellt. Von dem Förderer ist lediglich die ruhende Rinne eines Doppelkettenkratzförderers dargestellt, die aus den beiden Seitenprofilen 1 und 2 sowie dem etwa in halber Höhe zwischen denselben eingeschweißten Förderboden 3 besteht. An dem dem Gewinnstoß abgekehrten Seitenprofil 2 ist durch Klemmschrauben 4 die rohrförmig geschlossene Aufsatzbracke 5 angeklemmt. Durch die Längsnaht 6 ist das Rohrprofil vollkommen dicht geschlossen. Der Brackenkanal besteht aus einzelnen Schüssen, deren Länge etwas geringer als die der Förderschüsse 1 bis 3, wobei, wie in der Zeichnung nicht erkennbar ist, die einzelnen Brackenschüsse durch leicht verformbare Gummischläuche oder in ähnlicher Weise luftdicht aneinandergeschlossen sind. Durch das Innere dieses Kanals 5. 6 oder aber auch außenseitig an demselben angeklemmt können elektrische Kabel und sonstige Leitungen entlang dem Förderer 1 bis 3 geführt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Bewetterungseinrichtung an einem Langförderer, gekennzeichnet durch eine als Luttenkanal ausgebildete Aufsatzbracke (5) des Förderers (1 bis 3), wobei diese Luttenbracke aus einzelnen in der Länge den Förderschüssen angepaßten Teilen besteht und mit anderen Brackenteilen durch verformbare Schlauchabschnitte dichtend verbunden wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Wetterführung benutzte Brackenkanal auch als Träger für elektrische Kabel und andere am Förderer entlanggeführte Leitungen dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG26989A DE1091066B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Bewetterungseinrichtung an einem Langfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG26989A DE1091066B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Bewetterungseinrichtung an einem Langfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091066B true DE1091066B (de) | 1960-10-20 |
Family
ID=7123098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG26989A Pending DE1091066B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Bewetterungseinrichtung an einem Langfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091066B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1583067B1 (de) * | 1967-09-02 | 1970-11-19 | Thyssen Huette Ag | Ventil fuer hydraulische Grubenstempel |
| DE2836544A1 (de) * | 1978-08-21 | 1980-03-06 | Ruhrkohle Ag | Vorrichtung zur strebkuehlung |
| DE3420392A1 (de) * | 1984-06-01 | 1985-12-05 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Einrichtung zur strebkuehlung |
-
1959
- 1959-05-05 DE DEG26989A patent/DE1091066B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1583067B1 (de) * | 1967-09-02 | 1970-11-19 | Thyssen Huette Ag | Ventil fuer hydraulische Grubenstempel |
| DE2836544A1 (de) * | 1978-08-21 | 1980-03-06 | Ruhrkohle Ag | Vorrichtung zur strebkuehlung |
| DE3420392A1 (de) * | 1984-06-01 | 1985-12-05 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Einrichtung zur strebkuehlung |
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