DE1090815B - Verfahren und Pumpe zum kontinuierlichen Erzeugen hoher Vakua - Google Patents
Verfahren und Pumpe zum kontinuierlichen Erzeugen hoher VakuaInfo
- Publication number
- DE1090815B DE1090815B DEN16270A DEN0016270A DE1090815B DE 1090815 B DE1090815 B DE 1090815B DE N16270 A DEN16270 A DE N16270A DE N0016270 A DEN0016270 A DE N0016270A DE 1090815 B DE1090815 B DE 1090815B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barium
- chamber
- pump
- main
- evaporation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J41/00—Discharge tubes for measuring pressure of introduced gas or for detecting presence of gas; Discharge tubes for evacuation by diffusion of ions
- H01J41/12—Discharge tubes for evacuating by diffusion of ions, e.g. ion pumps, getter ion pumps
Landscapes
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Pumpe zum kontinuierlichen Erzeugen hoher Vakua
durch die Verwendung von metallischem Barium als Getter.
Barium ist schon von je her als Getter bei der Herstellung von Elektronen-Vakuumröhren verwendet
worden. Auch sind bereits Vakuumpumpen bekannt, bei denen Barium als Getter verwendet wird.
Bei einer derartigen bekannten Pumpe ist der Getterraum von dem zu evakuierenden Gefäß durch ein
Ventil abgetrennt, um eine mehrfache Verwendung einer Getterschicht und ohne Öffnen des Getterraumes
das Aufbringen einer frischen Getterschicht auf eine bereits verbrauchte Schicht durch Verdampfung
von Gettermaterial, z. B. Barium, mit dem der Getterraum in einer für mehrere Schichten ausreichenden
Menge versehen ist, zu ermöglichen.
In einer bekannten Hochvakuum-Zerstäubungs-Ionenpumpe wird eine Getterung durch eine entladungsbedingte
kontinuierliche Metallzerstäubung erreicht, wobei die räumliche Anordnung der Elektroden
und die Entladungsdaten so· gewählt sind, daß der aus der Kathodenzerstäubung entstehende Metalldampf
die Weggetterung der unedlen Gase bewirkt.
Es hat sich gezeigt, daß mit allen diesen bekannten Pumpen jeweils nur ein Vakuum in der Größenordnung
von ΙΟ1"6 mm Hg oder weniger erzeugt werden
kann. Vor allem sind diese Pumpen zum Erzeugen eines hohen Vakuums in einem großen abschaltbaren
System nicht geeignet.
Diese Nachteile werden durch das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Pumpe dadurch
behoben, daß in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten das in einen Destillier-Raffinationstiegel eingebrachte
Barium in an sich bekannter Weise kontinuierlich destilliert wird, wobei sich dieser Tiegel
innerhalb einer Destillationskammer in einem Vakuum befindet. Das destillierte raffinierte Barium wird über
einen Verbindungskanal in einen in der Hauptpumpenkammer befindlichen Verdampfungsofen eingebracht.
1anschließend wird das Barium in der bereits varevakuierten
Hauptpumpenkammer in an sich bekannter Weise verdampft. Die Versorgung des Destillier-Raffinationstiegels
mit frischem metallischem Barium erfolgt willkürlich über eine Nachfüllvorrichtung
unter Aufrechterhaltung des Vakuums in der Haupt- und Destillationskammer.
Zum Aufrechterhalten eines hohen Vakuums wird raffiniertes metallisches Barium mittels einer Nachschubvorrichtung
in eine auf ein vorgegebenes Vakuum evakuierte Hauptkammer eingeführt, wobei die
Bariumnachschubvorrichtung mit einer Stange versehen ist, die den Verdampfungsofen trägt, der beim
Vorwärtsbewegen der Stange auf ein Fundament ge-Verfahren und Pumpe zum kontinuierlichen
Erzeugen hoher Vakua
Anmelder:
Fa. Nihon Shinku Gijitsu Kabushiki Kaisha,
Tokio
Vertreter: Dr. B. Quarder, Patentanwalt,
Stuttgart O, Richard-Wagner-Str. 16
Stuttgart O, Richard-Wagner-Str. 16
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 7. März 1958
Japan vom 7. März 1958
Chikara Hayashi und Hiroo Kumagai, Tokio,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
setzt und nach außen in eine Vorbereitungskammer gebracht werden kann. Das Barium wird anschließend
in an sich bekannter Weise verdampft, um einen jeweils frischen Bariumfilm an der Innenwand der
Hauptpumpenkammer zu. erzeugen. Das Ersetzen des Tiegels durch einen neuen, mit raffiniertem Barium
gefüllten Tiegel erfolgt innerhalb der Vorbereitungskammer, nachdem der Verdampfungsofen mittels der
Stange in die Vorbereitungskammer befördert und die Vorbereitungskammer gegen die Hauptkammer abgedichtet
worden ist. Anschließend wird die Vorbereitungskammer evakuiert und der neugefüllte Verdampfungsofen
in die Hauptpumpenkammer eingebracht.
Eine erfindüngsgemäße Pumpe zum Durchführen des vorstehend genannten Verfahrens weist eine mit
einem Destillationsofen für das Entgasen und Destil-Heren
des Bariums versehene Destillationskammer auf, die einerseits, durch ein Bariumnachfüllrohr mit der
mit einem Verdampfungsofen versehenen Hauptpumpenkammer und andererseits durch eine Nachschubröhre
mit einer Bariumnachfüllanlage verbunden ist.
Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Pumpe können große Gefäße auf
Drücke in der Größenordnung von 10'-7 mm Hg oder darunter bei Verwendung von metallischem Barium
009 627/108
als Getter evakuiert werden. Das Barium wird dabei auf 400 bis 800° C erhitzt. Bei seinem Verdampfen
in der nachstehend beschriebenen Weise wird eine höhere Pumpgeschwindigkeit als die bei Titanpumpen
mögliche erreicht.
Da metallisches Barium einen Schmelzpunkt von etwa 700° C hat und aus der flüssigen Phase destilliert
werden kann, kann das Raffinieren leicht in der Destillationskammer erfolgen. Die Destillationskammer besteht vorzugsweise aus Werkstoffen, wie
Eisen oder Molybdän, welche mit dem Barium bei Temperaturen in der Nähe seines Schmelzpunktes
nicht reagieren.
Das durch Entgasen und Destillieren innerhalb der Destillationskammer raffinierte Barium fließt durch
die geheizte Nachfüllröhre aus Eisen oder Molybdän und wird innerhalb eines aus Eisen oder Molybdän
bestehenden Tiegels od. dgl. gesammelt, der sich innerhalb der Hauptpumpenkammer befindet. Da die Destillationskammer
und die Hauptpumpenkammer durch die Nachfüllröhre für das geschmolzene Barium miteinander
kommunizieren, kann die Vakuumabdichtung zwischen ihnen durch das geschmolzene Barium erfolgen,
welches in der Nachfüllröhre fließt oder durch festes Barium, das sich an der Innenwandung der
Nachfüllröhre niederschlägt, wenn sie erkaltet ist. Auf diese Weise kann das Vakuum der Hauptpumpenkammer
bei Drücken von 10~8 mm Hg gehalten werden, während das Vakuum in der Destillationskammer
in der Größenordnung von 10"* mm Hg gehalten wird.
Das in den Schmelztiegel eingeführte raffinierte Barium wird durch geeignete Vorrichtungen auf
solche Temperaturen erhitzt, bei denen ein Verdampfen des Bariums stattfinden kann. Das verdampfte
Barium wird durch einen oder mehrere Schlitze, die in der Wand des Tiegels angebracht sind,
in die Hauptpumpenkammer abgeleitet und an der Innenwandung der Hauptpumpenkammer niedergeschlagen,
um dort nacheinander und fortlaufend immer wieder frische Bariumfilme zu erzeugen. Diese frischen
Bariumfilme absorbieren Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff und andere auf sie treffende Gase, so daß
eine Art Vakuumpumpwirkung erzeugt wird.
Die Bariumverdampfung für die Erreichung der erforderlichen Pumpgeschwindigkeit im Druckbereich
von 10~6 bis 10-8mm Hg muß ausreichen, um genügende
Mengen von Barium in die Hauptpumpenkammer zu bringen. Anderseits werden die Bariummengen
von den Abmessungen oder der Größe der Hauptpumpenkammer abhängen. Die Bariumverdampfung
ist zwischen 400 und 700° C hinreichend groß, und es kann leicht sublimiert werden. Die durch einen
Bariumfilm erzeugte Pumpwirkung hört auf, wenn der Film eine gewisse Menge von Sauerstoff, Wasserstoff
oder Stickstoff adsorbiert hat, so daß es notwendig ist, neue Bariumfilme zu erzeugen, die sich an der
Innenwand der Hauptpumpenkammer niederschlagen zwecks Erzielung einer dauernden Pumpwirkung. Zu
diesem Zwecke müssen einige Maßnahmen getroffen werden, um raffiniertes Barium, so wie es in der
Destillationskammer vorbereitet wird, oder vorgereinigtes Barium fortlaufend in einen in der Hauptpumpenkammer
befindlichen Tiegel od. dgl. nachzuliefern, und weiterhin Vorrichtungen zum kontinuierlichen
Verdampfen des Bariums in dem Tiegel zwecks Erzeugung von immer neuen Bariumfilmen an
der Innenwandung der Hauptpumpenkammer vorgesehen werden.
Bei einer derartigen Anordnung werden die theoretisch erreichbaren Größenordnungen des Vakuums
begrenzt durch die Gasmengen, welche von dem von der Destillationskammer oder dem Ofen zu der Hauptpumpenkammer
strömenden Barium begleitet sind, wobei angenommen wird, daß keine Undichtigkeit in
der Hauptpumpenkammer und/oder keine Quelle von Gasen in der Hauptpumpenkammer vorhanden ist.
Daher werden die erreichbaren Größenordnungen des Vakuums durch die Reinheit des destillierten Bariums
oder die Wirksamkeit der Destillationsprozesse bestimmt. Daher ist das Destillieren und das Raffinieren
des Bariums als besonders wichtig im Rahmen dieser Erfindung anzusehen.
Da sich beim praktischen Betriebe gewisse Gasmengen aus den Konstruktionsteilen und den Dichtungen,
die an den Verbindungsstellen des Pumpensystems benutzt werden, entwickeln, kann das äußerste
Vakuum nur entsprechend dem Gleichgewicht zwischen der Gasentwicklung und der Pumpgeschwindigkeit erreicht
werden.
ao Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der Gummidichtungen an den Verbindungsstellen benutzt
wurden, war das erreichte Vakuum in der Größenordnung von 10~8mm Hg. Hiervon ausgehend, kann,
wenn an Stelle von Gummidichtungen hitzebeständige Metalldichtungen verwendet werden, das erreichbare
Vakuum wesentlich verbessert werden, und ein Vakuum von 10-9mm Hg kann als möglich angesehen
werden, da die Gasentwicklung als Metalldichtungen geringer als bei Gummidichtungen ist.
Ganz allgemein gesprochen ist festzustellen, daß die
Pumpgeschwindigkeit in weitem Rahmen mit der Art der Gase variiert; sie kann auch von der Menge des in
der Zeiteinheit verdampften Bariums abhängen und von der wirksamen Fläche des kondensierten Bariumfilmes.
Hieraus ergibt sich, daß der vorliegende Pumpenmechanismus wesentlich von dem der Diffusionspumpen verschieden ist.
Wenn man die Pumpgeschwindigkeit dieser Bariumgetterpumpe durch das Volumen eines bestimmten
Gases kennzeichnet, das in der Zeiteinheit ausgepumpt und am Einlaß gemessen wird, ähnlich wie im Falle
von Diffusionsvakuumpumpen, obwohl eine solche Definition nicht eindeutig ist, kann man eine Pumpgeschwindigkeit
nahe der idealen Putnpgeschwindigkeit erhalten, die für ein vollkommenes Vakuum erforderlich
ist.
Alles Nähere über die Erfindung und ihr Wesen ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in
Verbindung mit der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Pumpe mehr
oder minder schematisch dargestellt sind. Im einzelnen zeigt
Abb. 1 eine schematische Seitenansicht einer Pumpe gemäß der Erfindung teilweise im Schnitt,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch ein als Schleuse dienendes Schieberventil,
Abb. 3 einen. Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform einer erfindungsegmäßen Pumpe,
Abb. 4 einen um 90° gedrehten Längsschnitt des Mittelteils der Abb. 3.
In Abb. 1 ist die Hauptpumpenkammer, die die Form eines horizontalen Hohlzylinders aufweist,
mit 1 bezeichnet. In ihr ist der Ofen 3 angeordnet, der zur Aufnahme und zum Verdampfen des raffinierten
Bariums dient, das einem Entgasungs- und Destillationsprozeß unterworfen ist. Der in Abb. 1 linke
Seitendeckel 5 der Hauptpumpenkammer 1 ist mit einem nicht gezeichneten Rohrsystem verbunden, und
der in Abb. 1 rechte Seitendeckel 6 ist mit einem Vorpumpensystem verbunden, das mit der Ziffer 30 be-
zeichnet ist. An dem vertikalen Ansatzstutzen 8 der Hauptpumpenkammer 1 ist die Destillationskammer 7
angeschlossen, die sich nach oben" mit einem vertikalen Hohlzylinder 9 für das Entgasen und Destillieren
des Bariums fortsetzt. Innerhalb das zylindrischen Teiles 9 befindet sich der Destillationsofen 11,
der einen Destillationstiegel 10 enthält. Die Destillationskammer
7 ist mit der Bariumnachschubvorrichtung und einer zu einer Hilfspumpe führenden Leitung
50 verbunden. Der Ofen 3 und die Destillatiomskammer 7 sind durch das Nachfüllrohr 13 miteinander
verbunden.
Bei der praktischen. Ausführung wird metallisches Barium zunächst in den Destillationstiegel 10 eingebracht,
der in der Destillationskammer 7 angeordnet ist. Die beiden Kammern, die Destillationskammer 7
und die Hauptpumpenkammer 1 werden mittels der Vorpumpen, beispielsweise üblichen Öldiffusionspumpen
oder rotierenden Ölpumpen, roh evakuiert.
Die Vbrpumpen, eine Öldiffüsionspumpe und eine rotierende Ölpumpe, sind in Reihe geschaltet und bei
31, 32, 51 und 52 sind mehrere in der Vakuumtechnik übliche Ventile angeordnet. Sowohl die Hauptpumpenkammer
1 als auch die Destillationskammer 7 werden einer Rohevakuierung durch die rotierende Ölpumpe
und anschließend einer Feinevakuierung durch die Öldiffusionspumpe
unterworfen. Durch die Vorpumpe wird die Hauptpumpenkammer 1 auf einen Druck unterhalb von 10"5 mm Hg und. die Destillationskammer 7 auf einen Druck unterhalb von 10-4 mm Hg
evakuiert. Auf eine ausführliche Erläuterung dieser Art der Evakuierung und der Pumpwirkung kann
hier verzichtet werden.
Nachdem in jeder der beiden Kammern das vorgegebene Vakuum erzeugt worden ist, wird der Destillationstiegel
10 durch die ihn umgebende Heizvorrichtung 14 erhitzt. Das in dem Destillationstiegel 10 enthaltene
Barium wird zunächst entgast.
Die Entgasung wird schrittweise durchgeführt, während sich der Verschluß deckel 15 leicht oberhalb
seiner Schließstellung befindet. Das Vakuum in der Kammer wird überwacht, damit das Barium nicht
verunreinigt wird. Nachdem das Entgasen des Bariums abgeschlossen ist, wird die Heizwirkung der \rorrichtung
14 verstärkt, um das Barium in dem Tiegel 10 zum Verdampfen zu bringen. Das verdampfte
Barium wird auf der Innenwandfläche 12 des Destillationsofens 11 niedergeschlagen. Während der Destillation
wird der Deckel 15 in seine Schließstellung gebracht, um einen Verlust von Barium zu verhindern.
Nach der Kondensation des Bariums wird die Heizvorrichtung 16 in Gang gesetzt, wobei die Innenwandung
12 des Destillationsofens 11 erhitzt wird. Nach hinreichender Erhitzung wird das an der Innenwand
12 kondensierte Barium zum Schmelzen gebracht und fließt längs der Wand 12 in die Nachfüllröhre
13, so daß das destillierte flüssige Barium durch die Nachfüllröhre 13 in den Tiegel 4 gelangt, der
innerhalb des Verdampfungsofens 3 angeordnet ist. Die vorerwähnte Bariumnachfüll- oder Speichermaßnahme
muß jedesmal durchgeführt werden, wenn die Pumpe in Tätigkeit tritt, da die Pumpwirkung so
lange fortbesteht, bis das eingebrachte Barium in dem Tiegel 4 aufgebraucht ist.
Wenn das in dem Destillationstiegel 10 befindliche Barium aufgebraucht ist, wird eine bestimmte Menge
frisches metallisches Barium in granulierter Form durch die Nachfüllröhre 42 und ein Schieberventil 40
in den Destillationstiegel 10 nachgefüllt, ohne daß das Vakuum der Destillationskammer 7 zusammenbricht.
Das Schieberventil 40 ist in der Nachfüllvorrichtung für das metallische Barium vorgesehen.
Das im Rahmen dieser Erfindung benutzte S chieberventil 40 ist von der in der Vakuumtechnik üblichen
Art. Das Prinzip dieses Schieberventils soll an Hand der Abb. 2 kurz erläutert werden. Es besteht aus dem
die Hauptpumpenkammer bildenden Zylinder 41 und einem Schieberventil 43. Der Zylinder 41 ist mit einem
ίο seitlichen Ansatzstutzen 44, mit dem Deckel 45 und
einem unteren Auslaßstutzen 46 versehen. Das Schieberventil 43 enthält zwei voneinander entfernte Scheiben
4T1 und 472 und eine sie verbindende Steuerstange.
Beim normalen Arbeiten der Hauptpumpenkammer 1 sind die Scheiben 47χ und 472 in der in der Zeichnung
mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung. Wenn ein Nachschub von zusätzlichem metallischem Barium
in den Destillationstiegel 10 erforderlich ist, wird das Schieberventil 43 nach rechts verschoben in die mit
strichpunktierten Linien der Abb. 2 dargestellte Stellung, und der Deckel 45 wird abgenommen, um das
granulierte metallische Barium durch das Schieberventil nachzufüllen. In dieser Stellung ist der rechte
Teil des Zylinders 41 der atmosphärischen Luft ausgesetzt, während der linke Teil das ursprüngliche
Vakuum enthält, da ja die Scheibe 472 die Verbindung zwischen diesen beiden Abteilungen sicher trennt.
Nach dem Nachfüllprozeß wird der Deckel 45 wieder fest an seinem ursprünglichen Platz befestigt, und der
rechte Teil des Zylinders 41 wird durch die Rohrleitung 49 auf den gewünschten Druck evakuiert. Das
nachgefüllte Barium kann nun durch den Auslaßstutzen 46 in die Nachschubröhre 42 fallen, sobald das
Schieberventil in seine ursprüngliche Stellung gebracht ist, und schließlich fällt das metallische Barium
in den Destillationstiegel 10 und wird in der vorerwähnten Weise destilliert.
Das innerhalb des Behälters 4 gesammelte geschmolzene
Barium wird durch die den Tiegel umgebende Heizvorrichtung 18 auf eine geeignete Temperatur
zwischen 400 und 700° C erhitzt, wobei das geschmolzene Barium verdampft werden kann. Das
verdampfte Barium tritt durch einen Schlitz 19 in den Seitenwänden des Tiegels 4 und des Verdampfungsofens
3 hindurch in die Hauptpumpenkammer und lagert sich in Form eines Bariumfilms 20 an der Innenwand
der Hauptpumpenkammer 1 ab. Das niedergeschlagene metallische Barium kann Gase, wie Sauerstoff,
Wasserstoff, Stickstoff und Argon, absorbieren oder adsorbieren. Diese Sorption durch den metallischen
Bariumfilm erzeugt in der Hauptpumpenkammer 1 eine Pumpenwirkung, während die inerten
Gase, wie z. B. Argon und Helium, von dem Barium nicht sorbiert werden, wenn sie nicht durch geeignete
Vorkehrungen ionisiert sind. Zu diesem Zwecke wird ein Wolframheizdraht 21 vor der Strahlaustrittsöffnung
oder dem Schlitz 19 angeordnet und erhitzt, so daß er Thermoelektronen emittiert. Anderseits ist
ein Gitter 22 in der Nähe der inneren Oberfläche der Hauptpumpenkammer 1 angeordnet und auf hoher
Spannung in der Größenordnung von 1000 Volt gehalten, um die Thermoelektronen, die von dem Heizdraht
21 ausgesandt werden, zu beschleunigen. Auf diese Weise werden Edelgase, wie z. B. Argon, ionisiert
und von dem niedergeschlagenen Bariumfilm absorbiert. Da die Anwesenheit einer geringen Menge
von Argon in der Luft die Pumpgeschwindigkeit für Luft ganz erheblich reduziert, ist es zweckmäßig, die
Hauptpumpenkammer 1 mittels der Öldiffusionspumpe 33 ständig zu evakuieren.
Jede der Heizvorrichtungen 14,16,17 und 18 ist
mit einer thermischen Ahschirmwand versehen, die der Abschirmwand 23 ähnlich ist. Diese Abschirmwände dienen in erster Linie dazu, den durch Strahlung
eintretenden Temperaturverlust zu verkleinern. An der Seitenwand des vertikalen Zylinders 9 ist in
der Nähe seines oberen Endes eine Anzahl von Elektroden 24 angebracht. Sie dienen als elektrische Zuführungsklemmen
für den Heizstrom in der Destillationskammer 7 und zur Messung der Temperatur im
Innern der Hauptpumpenkammer 1. In ähnlicher Weise ist eine Elektrode 25 an dem Bodenabschlußdeckel
2 der Hauptpumpenkammer 1 angeordnet, die in ähnlicher Weise wie die Elektrode 24 benutzt wird.
Ein oder mehrere Vakuummanometer 26 können dazu benutzt werden, das Vakuum der Hauptpumpenkammer
1 zu messen. Um das Vakuum in der Hauptpumpenkammer 1 sicherzustellen, ist an allen Stoßstellen
der Bauelemente eine größere Anzahl von Stopfbüchsen und Dichtungen, wie z.B. bei 27, vorgesehen.
Diese Dichtungen, bestehen aus besonderen organischen Stoffen und vorzugsweise aus geeigneten
Metallen.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, wobei eine Hauptpumpenkammer
und ein Verdampfungssystem der gleichen Art, wie in Abb. 1 dargestellt, vorgesehen ist, aber das Verfahren
zum Laden der Hauptpumpenkammer mit raffiniertem Barium, das verdampft und an der Wand
der Hauptpumpenkammer niedergeschlagen werden soll, unterscheidet sich von dem der Fig. 1.
Bei dieser Ausführungsform wird metallisches Barium großer Reinheit, welches an einer Stelle außerhalb
des Pumpensystems durch Vakuumdestillation behandelt worden ist, in die Hauptpumpenkammer
mittels der weiter unten beschriebenen Anordnungen eingeführt und alsdann in der gleichen Weise, wie mit
Bezug auf Abb. 1 beschrieben, behandelt, um eine Pumpwirkung innerhalb der Hauptpumpenkammer 1
hervorzurufen.
Bei der in. den Abb. 3 und 4 dargestellten Vorrichtung wird metallisches Barium großer Reinheit in
einen eisernen Behälter 4 eingebracht, der sich innerhalb eines Verdampfungsofens 3 befindet, der in die
Pumpenkammer 1 hineinbewegt und aus ihr herausgebracht werden kann. Der Eisenbehälter 4 ist mit
einem Metall, dessen Schmelzpunkt etwa unter dem des Bariums liegt, abgedichtet und von der umgebenden
Atmosphäre abgeschlossen. Der Verdampfungsofen 3 ist an dem einen Ende einer verschiebbaren
Stange 101 befestigt und kann durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Stange auf ein Tragfundament
102 aufgesetzt oder von ihm entfernt werden. An der
Stange 101 ist ein elektrisch isolierter Handgriff 122 angebracht. Die Stange kann innerhalb der Vorbereitungskammer
105 bewegt werden, wobei der Luftabschluß der Kammern 1 und 105 aufrechterhalten
wird. An beiden Enden der Stange 101 sind Elektroden
103 und an beiden Enden ihres Innenteiles Elektroden
104 vorgesehen. Diese Elektroden dienen als Stromzuführung für die Heizvorrichtungen des Verdampfungsofens
3. Die Vorbereitungskammer 105 ist mit einem Schieberventil 107 versehen, welches zur Unterbrechung
der Verbindung zwischen der Hauptpumpenkammer 1 und der Vorbereitungskammer 105 dient,
so daß die Vorbereitungskammer der atmosphärischen Luft ausgesetzt werden kann, ohne daß das Vakuum
in der Hauptpumpenkammer 1 zusammenbricht.
Die Vorbereitungskammer 105 hat an ihrer einen Seite einen Absauganschluß 108, der sie mit einer
nicht gezeichneten Hilfspumpe oder Vorpumpe verbindet, und einen Satz von Ventilen 109 und an der
anderen Seite eine Ladeluke 110. An einem Ende der Vorbereitungskammer ist eine Vakuumstopfbüchse
111, ein elektrischer Isolator und eine Vakuumdichtung angebracht. Die Vakuumstopfbüchse 111
dient gleichzeitig als Träger für den Verdampfungsofen 3, wenn der Verdampfungsofen in die Vorbereitungskamnier
105 hereingezogen ist.
Mittels dieser Anordnung wird die Stange 101,
welche den Verdämpfungsofen 3 trägt, während des Arbeitens des Verdampfungsofens sicher vorwärts
und rückwärts relativ zu dem Schieberventil 106 bewegt, ohne daß das Vakuum der Vorbereitungskammer 105 zusammenbricht. Die Vakuumstopfbüchse
111 trägt an ihrem einen Ende eine Vorrichtung 112, mit welcher die jeweilige Stellung des Verdampfungsofens angezeigt werden kann, insbesondere ob er sich
auf dem Tragfundament 102 oder an dem vorgesehenen Platz innerhalb der Vorbereitungskammer
105 befindet.
Sobald das Barium in dem Verdampfungsofen 3 aufgebraucht ist, wird der Verdampfungsofen 3 mittels
der Stange 101 in die Vorbereitungskammer 105 gezogen, dann wird das schematisch dargestellte
Schieberventil 106 geschlossen, um die Hauptpumpenkammer
1 von der Vorbereitungskammer 105 abzusperren, während die Ladeluke 110 geöffnet wird, und
der Verdampfungsofen 3 wird, durch einen neuen Verdampfungsofen,
ersetzt. Nachdem ein frischer Verdampfungsofen an der Stange 101 angebracht ist,
wird die Ladeluke 110 geschlossen; alsdann wird die Vorbereitungskammer 105 auf den erforderlichen
Druck evakuiert, und schließlich werden die Ventile 109, die in dem zu dem Absauganschluß 108 führenden
Teil liegen, geschlossen, während das Schieberventil
106 geöffnet wird und der Verdampfungsofen 3 durch Vorwärtsschieben der Stange 101 auf seinen Platz auf
dem Fundament 102 gebracht und hier schließlich festgelegt wird. Auf diese Weise kann die Pumpwirkung
der Hauptpumpenkammer 1 wieder fortgesetzt werden, bis das Barium in dem Verdampfungsofen wieder
erschöpft ist.
Darüber hinaus kann eine kontinuierliche Pumpwirkung durch die Anordnung einer anderen Einheit
erzielt werden, welche, symmetrisch zur Hauptpumpenkammer 1 liegend, aus einer Vorbereitungskammer mit einer Nachschubstange besteht.
In den Abb. 3 und 4 sind lediglich zur Vereinfachung dieVocpumpen, der Heizdraht und das Gitter,
wie in Abb. 1 dargestellt, nicht gezeichnet.
Bei einem praktisch ausgeführten Ausführungsbeispiel einer Barium-Getter-Ionenpumpe der in Abb, I
dargestellten Konstruktion waren folgende Daten vorhanden :
1. Die Hauptpumpenkammer hatte einen Durchmesser von etwa 60 mm und. wurde auf einen Druck
unterhalb von 10~7mm Hg evakuiert, wobei synthetische
Gummidichtungen an den Verbindungsstellen des Pumpensystems verwendet wurden.
2. Die Pumpgeschwindigkeit bei einem Vakuum von 10 ~6 mm Hg betrug über 4000 1/sec, bezogen auf
Sauerstoff.
Wie sich aus den vorstehenden Daten ergibt, können mit der Barium-Getter-Ionenpumpe gemäß der
Erfindung höhere Vakua erreicht werden als jene, die bisher mit Diffusionspumpen erzielt werden können.
Es entstehen auch keine Schwierigkeiten, wie z. B. durch das Rückströmen von öl zu der einen höheren
Druck aufweisenden Seite und/oder durch das Nieder-
schlagen des zurückströmenden. Öls an den Wandungen des Pumpensystems, Schwierigkeiten, welche
bekanntlich bei Diffusionspumpen auftreten. Bei der Diffusionspumpe ist es nämlich notwendig, besondere
Fallen vorzusehen, welche ein Rückströmen von Öl verhindern; derartige Fallen komplizieren den Aufbau
des ganzen Pumpensystems und bedingen langwierige Maßnahmen für die Instandhaltung·. "
Die Barium-Getter-Ionenpumpe gemäß der Erfindung überwindet alle diese Nachteile und kann in. hervorragendem
Maße als Evakuierungspumpe für Kernversuchsanlagen dienen und insbesondere für Teilchenbeschleunigeranlagen
oder für thermonucleare Reaktoren.
In der nahen Zukunft wird daher die Pumpe gemäß der Erfindung unentbehrlich bei Kernreaktionsanlagen
sein. Sie bringt eine wesentliche Verbesserung auf einem breiten Anwendungsgebiet der Vakuumtechnik,
bei den allgemein üblichen Ausrüstungen für die Herstellung von Vakuumröhren, für das Raffinieren von
Metall und das Niederschlagen eines Metalls auf einer Unterlage.
Claims (2)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Erzeugen hoher Vakua durch die Verwendung von metallischem
Barium als Getter, gekennzeichnet durch nachstehende aufeinanderfolgende Verfahrensschritte:
An sich bekanntes kontinuierliches Destillieren von eingebrachtem Barium in einem Destillier-Raffinationstiegel,
wobei sich der Tiegel innerhalb einer Destillationskammer in einem Vakuum befindet;
Einbringen des destillierten, raffinierten Bariums über einen Verbindungskanal in einen
in der Hauptpumpenkammer befindlichen Verdampfungsofen;
Verdampfen des Bariums in der bereits vorevakuierten Hauptpumpenkammer in an sich
bekannter Weise;
willkürliche Versorgung des Destillier-Raffinationstiegels
mit frischem metallischem Barium über eine Nachfüllvorrichtung unter Aufrechterhalten
des Vakuums in der Haupt- und Destillationskammer.
2.Verfahren zum Aufrechterhalten eines hohen Vakuums durch Verwendung von metallischem
Barium als Getter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch nachstehende aufeinanderfolgende Verfahrensschritte:
Einführen von raffiniertem metallischem Barium mittels einer Nachschubvorrichtung in
eine auf ein vorgegebenes Vakuum evakuierte Hauptpumpenkammer, wobei die Bariumnachschubvorrichtung
mit einer Stange versehen ist, die einen Verdampfungsofen trägt, der beim Vorwärtsbewegen der Stange auf ein
Fundament gesetzt und nach außen in eine Vorbereitungskammer gebracht werden kann;
Verdampfen des Bariums in an sich bekannter Weise, um einen jeweils frischen Bariumfilm
an der Innenwand der Hauptpumpenkammer zu erzeugen;
Ersetzen des Tiegels durch einen neuen, mit raffiniertem Barium gefüllten Tiegel innerhalb
der Vorbereitungskammer, nachdem der Verdampfungsofen mittels der Stange in die Vor-
bereitungskammer befördert und die Vorbereitungskammer gegen die Hauptpumpenkammer
abgedichtet worden ist;
Evakuieren der Vorbereitungskammer und anschließend Einbringen des neu gefüllten Verdampfungsofens
in die Hauptpumpenkammer.
3. Pumpe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
eine mit einem Destillationsofen für das Entgasen und Destillieren des Bariums versehene Destillationskammer
aufweist, die einerseits durch ein Bariumnachfüllrohr (13) mit dem in der Hauptpumpenkammer
angeordneten Verdampfungsofen (3) und anderseits durch eine Nachschubröhre mit
einer Bariumnachfüllanlage verbunden ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfungsofen, der Destillationsofen
und die Nachfüllröhre jeweils mit nach außen thermisch abgeschirmten Heizvorrichtungen
versehen sind.
5. Pumpe nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bariumnachfüllanlage mit
einem Schieberventil versehen ist, bei dem mindestens eine Ventilkammer mit einer Hilfspumpe
verbunden ist.
6. Pumpe zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mit einer Steuerstange für das Einbringen oder Herausholen eines Bariumverdampfungsofens in
bzw. aus der Hauptpumpenkammer versehen ist, eine Vorbereitungskammer für das Auswechseln
des Verdämpfungsofens aufweist, in welcher der herausgenommene Verdampfungsofen durch einen
frisch gefüllten ersetzt werden kann, wobei ein geeignetes Schieberventil dafür sorgt, daß das
Vakuum der Hauptpumpenkammer nicht zusammenbricht, und daß sie weiterhin ein Fundament
zum Aufsetzen des Bariumverdampfungsofens aufweist.
7. Pumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie zum Auswechseln des Verdampfungsofens
zwei oder mehr Steuerstangen und zwei oder mehr Vorbereitungskammern für die Aufnahme
des aus der Hauptpumpenkammer herausgeholten Verdämpfungsofens und ein Fundament
zum Aufsetzen des Verdampfungsofens in der Hauptpumpenkammer aufweist.
8. Pumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hauptpumpenkammer in an sich bekannter Weise einen Heizdraht für die Erzeugung von Thermoelektronen
und ein Gitter auf hoher Spannung zum Beschleunigen der Thermoelektronen aufweist.
9. Pumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch auswechselbare
Verdampfungsöfen, in. denen in der Pumpe raffiniertes und entgastes Barium hermetisch eingeschlossen
ist, bis es in. die vorevakuierte Hauptpumpenkammer eingebracht wird.
10. Pumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorbereitungskammer ein Schieberventil, eine Bariumladeluke, Vakuumdichtungen und eine Anzeigevorrichtung
für die jeweilige Stellung der einen Verdampfungsofen tragenden Steuerstange enthält.
11. Pumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
oder mehr Bariumnachschubvorrichtungen abwech-
009 627/108
11 12
selnd an die Hauptpumpenkammer anschließbar schweizerische Patentschrift Nr. 317 176;
sind. deutsche Auslegeschrift Nr. 1 000 960,· A 23048 I a/
27 d (bekanntgetnacht am 21. 6.1956);
In Betracht gezogene Druckschriften: Dr.-Ing. V. Tafel, Lehrbuch der Metallhütten-
Deutsche Patentschrift Nr. 706191; 5 künde, Bd. III, 2. Auflage, 1954, S. 452, 453.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 627/108 10.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP851335X | 1958-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090815B true DE1090815B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=13850136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN16270A Pending DE1090815B (de) | 1958-03-07 | 1959-02-17 | Verfahren und Pumpe zum kontinuierlichen Erzeugen hoher Vakua |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3071310A (de) |
| DE (1) | DE1090815B (de) |
| GB (1) | GB851335A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3256676A (en) * | 1960-11-08 | 1966-06-21 | Max Planck Gesellschaft | Pumping process employing a liquid sorbent |
| US3977813A (en) * | 1971-10-18 | 1976-08-31 | Nuclear Battery Corporation | Novel getter and process |
| CN101550494B (zh) * | 2008-03-31 | 2011-06-08 | 北京有色金属研究总院 | 一种制备稀土金属的方法 |
| EP4445024A1 (de) * | 2022-01-14 | 2024-10-16 | Tokamak Energy Ltd | Verdampferpumpe |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE706191C (de) * | 1937-01-10 | 1941-05-20 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Gewinnen von metallischem Barium |
| CH317176A (de) * | 1952-07-18 | 1956-11-15 | Geraetebau Anstalt | Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren eines Gefässes |
| DE1000960B (de) * | 1953-04-24 | 1957-01-17 | Gen Electric | Vakuumpumpe |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2850225A (en) * | 1955-11-10 | 1958-09-02 | Wisconsin Alumni Res Found | Pump |
-
1959
- 1959-02-17 US US793823A patent/US3071310A/en not_active Expired - Lifetime
- 1959-02-17 DE DEN16270A patent/DE1090815B/de active Pending
- 1959-02-27 GB GB6964/59A patent/GB851335A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE706191C (de) * | 1937-01-10 | 1941-05-20 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Gewinnen von metallischem Barium |
| CH317176A (de) * | 1952-07-18 | 1956-11-15 | Geraetebau Anstalt | Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren eines Gefässes |
| DE1000960B (de) * | 1953-04-24 | 1957-01-17 | Gen Electric | Vakuumpumpe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3071310A (en) | 1963-01-01 |
| GB851335A (en) | 1960-10-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1110877B (de) | Verfahren zum Erschmelzen von Metallbloecken mittels Elektronenstrahlen | |
| DE2720424A1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung eines ionen- oder elektronenstrahls hoher intensitaet | |
| DE1515301A1 (de) | Verfahren zur Aufbringung hochwertiger duenner Schichten mittels Kathodenzerstaeubung und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE3878331T2 (de) | Vakuumbogen-fluessigmetall-ionenquelle. | |
| DE2812311A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum vakuumaufdampfen duenner schichten mittels elektronenstrahlen, insbesondere zur herstellung von turbinenschaufeln | |
| DE1090815B (de) | Verfahren und Pumpe zum kontinuierlichen Erzeugen hoher Vakua | |
| EP0021204B1 (de) | Ionengenerator | |
| DE2427662A1 (de) | Waermesimulator | |
| DE3839903C2 (de) | ||
| DE2305359C3 (de) | Vorrichtung zur reaktiven Aufdampfung dünner Schichten auf Unterlagen | |
| DE2454796C2 (de) | Verfahren zur Langzeitspeicherung von Gasen und Vorrichtung zum Implantieren eines zu speichernden Gases in einem metallischen Festkörper | |
| DE1270354C2 (de) | Verfahren zum vakuumaufdampfen von schichten auf elektrisch isolierende unterlagen aus glas, keramik o.dgl. durch elektronenbeschuss | |
| DE1083485B (de) | Verdampfer-Ionenpumpe | |
| DE708726C (de) | Gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehre | |
| DE880244C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen insbesondere metallischer Schutzschichten auf vorzugsweise bandfoermige Traeger | |
| DE1095957B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung einer ein sorbiertes Gas enthaltenden duennen Metallschicht | |
| DE1240619B (de) | Ionenvakuumpumpe | |
| DE1109311B (de) | Verfahren zum Betrieb einer Getter-Ionenpumpe und Getter-Ionenpumpe zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| AT201734B (de) | Elektrische Entladungsröhre, die eine Tritiummenge enthält, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Röhre | |
| DE2541719C3 (de) | Einrichtung zur Herstellung von Schichten durch Kathodenzerstäubung von Werkstoffen mittels Ionen | |
| DE725264C (de) | Verfahren zur Herstellung hochemissionsfaehiger aktiver Schichten | |
| DE2058921C3 (de) | Kathodenzerstäubungsvorrichtung | |
| AT205760B (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Schmelzen bzw. Erhitzen von elektrisch leitenden Materialien im Vakuum | |
| AT218330B (de) | Verfahren zum Aufdampfen von Stoffen | |
| DE1035792B (de) | Elektrische Entladungsroehre, die eine Tritiummenge enthaelt, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Roehre |