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DE1090749B - Asynchronmaschine in Turbobauart, insbesondere Asynchronmaschine grosser Leistung mit geringer Polzahl - Google Patents

Asynchronmaschine in Turbobauart, insbesondere Asynchronmaschine grosser Leistung mit geringer Polzahl

Info

Publication number
DE1090749B
DE1090749B DES59934A DES0059934A DE1090749B DE 1090749 B DE1090749 B DE 1090749B DE S59934 A DES59934 A DE S59934A DE S0059934 A DES0059934 A DE S0059934A DE 1090749 B DE1090749 B DE 1090749B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
asynchronous machine
rotor
teeth
tooth
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES59934A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Techn Alfred Grabner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES59934A priority Critical patent/DE1090749B/de
Publication of DE1090749B publication Critical patent/DE1090749B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/26Rotor cores with slots for windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Asynchronmaschine in Turbobauart, insbesondere Asynchronmaschine großer Leistung mit geringer Polzahl Dadie Läufer von Asynchromnaschinen aus lamellierten Blechen aufgebaut werden, ist ihre Steifigkeit, insbesondere wenn es sich um eine zweipolige Maschine mit großer axialer Länge handelt, verhältnismäßig gering. Bekanntlich bleibt daher die ausführbare Grenzleistung von Asynchronmaschinen hinter der ausführbaren Grenzleistung von Synchronmaschinen beträchtlich zurück. Beispielsweise für Netzkupplungsurnformer oder auch für Kompressor-, antriebe werden edoch Asynchronmaschinen großer Leistung benötigt. Aber auch in Kraftwerken würde der Einsatz von asynchronen Turbogeneratoren unter bestimmten Voraussetzungen einen beachtlichen Vor-teil mit sich bringen. Die Erzeugung von Wirklast ist nämlich um so wirtschaftlicher, in je größeren Maschineneinheiten sie vorgenommen wird. Mit dem stetig anwachsenden Bedarf an elektrischer Energie sind daher die Groß,kraftwerke hinsichtlich ihres Leistungsangebotes und mit ihnen auch (die Grenzleistungen der Maschineneinheiten ständig gestiegen. Da der Käfigläufer einer zweipoligen Asynchronmaschine viel einfacher aufgebaut ist als der Läufer eines synchronen Turbogenerators, ließen sich mit einem asvnchron-en Turbogenerator erhebl-ich größere Leistungen erzielen, als es mit Synchronmaschinen möglich ist. Mit Rücksicht auf das erforderliche Widerstandsmoment des Läufers ist es für den Bau einer Asynchronmaschine in Turbobauart allerdings erforderli:ch, daß ein massiver Läuferballen mit möglichst großem Durchmesser verwendet wird, wobei dann auch der Maschinenluftspalt zur Erzwingung eines guten Leistungsfaktors möglichst klein gehalten werden muß. Unter Verwendung solcher großen asynchron-en Maschineneinheiten läßt sich #dann in Großkraftwerken in wirtschaftlicher Weise Wirklast mit Hilfe weniger großer asynchroner Maschineneinheiten erzeugen, während zur Spannungshaltung des Netzes und zur Erzeugung der erforderlichen Blindleistung gleichzeitig noch Synchronma#schinen kleinerer Leistung vorgesehen werden.
  • Bei asynchronen Großmaschinen kommt den durch die Nutenoberwellen hervorgerufenen Oberflächenverlusten eine beachtliche Bedeutung zu, da eine solche Asynchronmaschine zur Erzielung eines möglichst hohen Leistungsfaktors mit einem so kleinen Maschinenluftspalt auszulegen ist, als es die konstruktiven Gegebenheiten noch zulassen. Hingegen sind die durch den Schlupf bedingten Verluste im massiven Ständereisen praktisch zu vernachlässigen, da der Schlupf des Läufers gegenüber dein Haupt-feld sehr klein ist.
  • Es sind zwar asynchrone Turbogeneratoren bekannt, deren Turboläufer eingesetzte larnellierte Zähne aufweisen. Eine solche Konstruktion bewährt sich aber bei kleinem Maschinenluftspalt nicht, da die Nutenoberwellen in den Läufer eindringen und im massiven Teil des Läuferballens WirbeIstromverluste hervorrufen, deren Größe durch das Verhältnis der Ständernutenteilung zur Läufernutenteilung, die Nutenöffnungen und die Größe des Maschinenluftspaltes bestimmt wird. Durch geschlossene Läufernuten mit großer Steghöhe würde #sich zwar ein Ausgleich dieser Nutenoberwellen erzielen lassen, hierdurch wird aber die Läuferstreuung derart vergrößert, daß mit einer solchen Asynchronmaschine kein erträglicher Leistungsfaktor zu erzielen ist.
  • An sich ist es für normale, kompensierte Asynchronmaschinen bereits bekannt, den Läufer aus einem massiven Läuferballen aufzubauen, der von einem mit Zähnen versehenen lammellierten Ring umgeben ist. Bei dieser bekannten Anordnung wird zwar ebenfalls ein Ausgleichder Nutenoberwellen erzielt, ein solcher Ring ist aber -den insbesondere bei Asynchronmaschinen großer Leistung mit geringer Polzahl auftretenden Fliehkraftbeanspruchungen nicht gewachsen.
  • Weiterhin ist es für asynchron anlaufende Synchronmaschinen bekannt, die in den massiven Läuferballen eingesetzten lamellierten Läuferzähne am Nutengrund mit Ansätzen zu versehen, die jeweils gegenüber demAnsatz desbenachbartenLäuferzahnes einen Zwischenraum freilassen. Wesentlich für diese bekannteAnordnung,mit derenHilfe möglichst große, Anlaufdrehmomente erzielt werden sollen, ist die Schaffung von elektrisch leitendenKurzschlußkreisen, die durch eine geeignete Ausbildung der die Bleche der Läuferzähne zusammenpressenden und befestigenden Bolzen und derdie Wicklung haltenden Wicklungshalter erzielt wird.
  • Durch -die Erfindung wird demgegenüber eine Asynchronmaschine in Turbobauart geschaffen, und zwar insbesondere eine Asynchronmaschine großer Leistung mit geringer Polzahl. Wesentlich hierbei ist, daß durch die Erfindung die Oberflächenverluste, die durch die '-i\Tut#--nob-erwellen hervorgerufen -werden, so gering wie möglich gehalten werden. Gemäß der Erfindung bilden die Ansätze, mit denen die in den massiven Läuferballen eingesetzten lamellierten Läuferzähne am Nutengrund versehen sind, durch Überlappung einen magnetisch gut leitenden lamellierten Ring längs des Umfanges des massiven Läuferballens; bei der Halterung und Befestigung der lamellierten Läuferzähne sind elektrisch leitende Kurzschlußkreise für die durch die Nutenoberwellen des Ständers induzierten Ströme vermieden; gleichzeitig sind die die Wicklung des Läufers bildenden Stäbe isoliert in die Läufernuten eingebettet. Durch die Erfindung werden bei größtmöglichem Ballendurchmesser des massiven Läuferballens lamellierte Ausgleichsstege für die Nutenoberwellen geschaffen, so daß neben einer hohen Steifigkeit die durch die Oberwellen bedingt-en Verluste möglichst klein gehalten werden.
  • Durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Überlappung der Bleche der Ansätze der Läuferzähne wird erreicht, daß auch beim Auftreten von starken Fliehkraftbeanspruchungen ein magnetisch gut leitender lamellierter Ring längs des Umfanges des massiven Läuferballens gewährleistet ist. Die Konstruktion ' gemäß der Erfindung ist also auch dann, wenn die radiale Höhe der Ansätze lediglich etwa gleich der Breite eines Zahnes am Nutengrund ist, den bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten auftretenten Fliehkraftbeanspruchungen gewachsen. Gleichzeitig hatder Läufer eine hohe Steifigkeit, da fürden Läufer der größtmögliche Durchmesser zur Verfügung steht.
  • Damit die im Rahmen der Erfindung vorgesehene Isolierung der Läuferstäbe nicht zunichte gemacht wird, dürfen auch die die Bleche der Läuferzähne zusammenpressenden Bolzen keine elektrisch leitenden Kurzschlußkreise bilden. Man wird also entweder für diese Bolzen ein Material wählen, das elektrisch schlecht leitend ist, oder die Bolzen besonders isolieren, wozu bereits eine verhältnismäßig dünne isolierende Schicht ausreicht, dadie Oiberwellenspannungen verhältnismäßig klein sind.
  • An Hand der schematischen Darstellung der Fig. 1 und 2 sowie des Ausführungsbeispieles der Fig. 3 und 4 sei die Erfindung erläutert.
  • Die Fig. 1 und 2 geben schematisch die den Maschinenluftspalt umgebenden Teile des Ständers und des Läufers einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Asynchronmaschine in Turbobauart in verschiedenen Ansichten wieder. Der mit dem Durchmesser D ausgeführte Läufer besteht aus dem magnetisch aktiven, massiven Läuferballen 1 mit dem Durchmesser D., in den die lamellierten Läuferzähne 3 mit ihren Schwalbenschwänzen 9 eingesetzt sind. Die Läuferzähne 3 sind mit den Ansätzen 7 bzw. 8 versehen, die mit ihren Seitenkanten unmittelbar aneinander anliegend einen magnetisch gut leitenden, lamellierten Rin#g2 längs des Umfanges des massiven Läuferballens 1 ergeben. Die Bleche aneinanderstoßender Ansätze benachbarter Zähne sind hierbei überlappt.
  • In den durch die Läuferzähne 3 gebildeten Nuten 4 wird die nicht dargestellte Läuferwicklung angeordnet, die als Käfigwicklung oder auch als Mehrphasenwicklung ausgebildet sein kann. Die Leiter der Läuferwicklung sind, auch wenn die Läuferwicklung als Käfigwicklung ausgebildet ist, isoliert in die Läufernuten eingebettet. Der Ständer 5 der dargestellten Asynchi#omnaschine ist an der dem Luftspalt zugekehrten Seite mit den Nuten 6 versehen, die die nicht dargestellte Ständerwicklung aufnehmen.
  • Die radialt Höhe h der die lamellierten Ringe 2 bildenden Ansätze 7 bzw. 8 ist etwa gleich der Breite eines Läuferzahnes am Nutengrund. Die überlappungsstellen zwischen den Ansätzen benachbarter Läuferzähne 3 können, wie es im linken Teil der Fig. 1 für die Ansätze 7 dargestellt ist, am Nutengrund angeordnet werden. Dies ist in konstruktiver Hinsicht auch deshalb günstig, weil die Läuferzähne 3 hierdurch für Bewegung in der Umfangsrichtung das geringste Spiel erhalten. Die Läuferzähne 3 können aber auch, wie es im rechten Teil der Fig. 1 dargestellt ist, mit den Ansätzen 8 versehen werden. Hierbei sind die Blechschnitte derart gewählt, daß die Überlappungsstellen zwischen den Ansätzen benachbarter Läuferzähne jeweils in der Mitte eines Zahnes verlaufen.
  • In den Fig. 3 und 4 ist einegemäß, der Erfindung ausgebildete Asynchronmaschine für 350 MVA als Ausführungsbeispi,el dargestellt. Der Vollastschlupf s dieser Maschine beträgt S=0,2035-1%, während der Leistungsfaktor etwas über cos 99 = 0,93 liegt. Die relative Bewegung des Feldes gegenüber dem Läufer beträgt demzufolge nur etwa 0,1 Umdrehungen pro Sekunde, d. h. 36' Winkelausschlag in 1 Sekunde. Der Blindleistungsbedarf dieser Maschine für Vollast beträgt 129 M-#IAR, ein Betrag, der von den in der Zentrale mitlaufenden Synchronmaschinen leicht gedeckt werden kann. Diese Synchronmaschinen haben dann auch, da sie baulich kleiner sind, für die Spannungsregelung eine günstige Zeitkonstante.
  • Der Läufer der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Asynchronmaschinebesteht ausdem massivenLäuferballen 1, in dem die Bleche der Zähne 3 mit den Schwalbenschwänzen 9 befestigt sind. Die Bleche der Zähne 3 sind am Nutengrund mit den Ansätzen 7 versehen, die infolge der Überlappung den lamellierten Ring 2 ergeben. Zum Zusammenpressen der Bleche dienen die Bolzen 10. In den durch die Nutenkeile 11 abgeschlossenen Nuten 4 des Läufers sind -die Stäbe 12 des Kurzschlußkäfigs eingeschoben, die zur direkten Leiterinnenkühlung mit den Kühlkanälen 13 ausgerüstet und isoliert in die Nuten 4 eingebettet sind.
  • Infolge der Größe der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Asynchronmaschine muß der Verbindung der Stäbe 12 mit dem Kurzschlußring besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Mit Rücksicht auf die auftretenden Fliehkräfte sind die isoliert in die Nut eingeschobenen, an sich massiven Stäbe 12 an den aus der Nut austretenden Enden 15 geblättert, d. h., an die massiven Stäbe sind lamellierte Bleche angeschweißt, deren Blätterung das gleiche Profil ergibt, wie es der massive Stab aufweist. An ihren Enden sind die Stäbe 12 zum Kurzschlußring 14 abgebogen, mit dem sie durch,die Schrauben 16 verbunden sind.
  • Die Stäbe12 verlaufen mit ihren geblätterten Enden 15 nach dem Austritt aus der Nut wellenförmig, so daß sie isich mit zunehmender Fliehkraft strecken und an der Kappe 17 abstützen. Durch diese nachgiebige Verbindung werden Wärmeausdehnungen ermöglicht, so daß ein Abreißen des Stabes vom Kurzschlußring vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Asynchronmaschine in Turbobauart, insbesondere Asynchronmaschine großer Leistung mit geringer Polzahl, mit massivem Läuferballen und darin eingesetzten lam#ellierten Läuferzähnen, .die am Nutengrund mit Ansätzen versehen sind, dadurch gekcnnzeichnet, daß die Ansätze (7, 8) durch Überlappung einen magnetisch gut leitenden lamellierten Ring (2) längs des Umfanges des massiven Läuferballens ergeben, Jaß bei der Halterun,g und Befestigung der lamellierten Läuferzähne elektrisch leitende Kurzschlußkreise fürdie durch,die Nutenoberwellen,des Ständers induzierten Ströme vermied-en sind und tdaß die die Wicklung des Läufers bildenden Stäbe (12) Isoliert in ,die Läufernuten eingebettet sind.
  2. 2. Asynchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Überlappungsstellen zwischen den Ansätzen benachbarter Zähne (3) am Nutengrund befinden. 3. Asynchronmaschine nach Anspruch 1, da-;durch gekennzeichnet, daß sich die überlappungsstellen zwischen den Ansätzen benachbarter Zähne (3) in der Zahnmitte befinden. 4. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ra,diale Höhe (h) der Ansätze (7, 8) etwa gleich der Breite eines Zahnes (3) am Nuten#grund ist. 5. Asynchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche der Läuferzähne (3) jeweils durch zwei in,der Mittelebene eines Zahnes isoliert angeordnete Bolzen zusammengepreßt sind, von denen sich der eine am Zahnkopf und der andere in der Nähe des massiven Läuferballens befindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 539 758, 633 957, 759 306; britische Patentschrift Nr. 296 299.
DES59934A 1958-09-22 1958-09-22 Asynchronmaschine in Turbobauart, insbesondere Asynchronmaschine grosser Leistung mit geringer Polzahl Pending DE1090749B (de)

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