DE3036096C2 - Wechselstrommotor - Google Patents
WechselstrommotorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/168—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having single-cage rotors
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wechselstrommotor mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1.
Einen solchen Wechselstrommotor beschreibt die US-PS 33 29 846. Dieser Wechselstrommotor ist als Reluktanzmotor
ausgebildet. Sein Rotor besteht aus mehreren unterschiedlichen Materialien, nämlich einem
hochpermeablen Material, einem niedrigpermeablen Material und Leitstäben, ggf. aus noch mehr Materialien.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wechselstrommotor der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß er bei geringen Herstellungskosten einen wesentlich besseren Wirkungsgrad aufweist und
als Stellantrieb verwendbar ist
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale von Patentanspruch 1.
Der erfindungsgemäße Wechselstrommotor zeichnet sich insbesondere durch eine sehr steife Drehzahl-Drehmomenten-Kennlinie
aus, welche im Arbeitsbereich mindestens so steif ist, wie diejenige eines in der Leistung
vergleichbaren Normmotors. Sie kann nach Wunsch aber noch steifer gemacht werden. Die Anlaufzeit-Konstante
des erfindungsgemäßen Wechselstrommotors ist mindestens 10,75mal kürzer als jene des
Normmotors vergleichbarer Leistung. Da die Anlaufwärme proportional mit dem Massenträgheitsmoment
verknüpft ist, ergeben sich außerdem geringere Anlaufwärmeverluste, und zwar um 10,75mal geringer.
Weiterhin resultieren viel einfacher zu realisierende Einschaltschutzvorrichtungen für Motoren größerer
Leistung als beim Normmotor.
Der magnetische Fluß muß den als Hohlzylinder ausgebildeten Rotor in radialer Richtung durchsetzen, was
zur Folge hat, daß für die konstruktive Gestaltung des Hohlzylinderrotors keine Beschränkungen magnetischphysikalischer Art auftreten. Die minimale Dicke der
Hohlzylinderwand ist gegeben durch festigkeitstechnische Betrachtungen und durch den Umstand, daß an der
Innenseite noch Flachnuten für die Aufnahme der Kurzschlußstäbe herausgearbeitet werden müssen.
Der als Hohlzylinder ausgebildete, magnetisch-aktive Teil des Rotors soll aus einem massiven, weich-magnetischen
Material bestehen, das einen hohen spezifischen elektrischen Widerstand hat sowie eine hohe Sättigungs-Induktion,
vergleichbar mit dem Material aus welchem der lamellierte Außen- und Innenstator besteht
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g 1
gezeigt und nachstehend anhand der weiteren F i g. 2 und 3 kurz beschrieben.
Der Grundaufbau geht aus von einem Stator 1 eines handelsüblichen Norm-Asynchron-Kurzschlußläufermotors
mit einer gebräuchlichen Statorwicklung 2. Der Stator 1 eines solchen Normmotors soll im folgenden als
Außenstator bezeichnet werden. Während der eine Lagerflansch 3 ein normales Gleitlager 4, wie gezeichnet,
oder ein Wälzlager zur Lagerung einer Rotorwelle 5 trägt, ist der andere Lagerflansch, im folgenden als Innenstatorflansch
6 bezeichnet in der Weise ausgebildet, daß er neben einem normalen Gleit- oder Wälzlager 7
wie gezeichnet welches für die Aufnahme der anderen Seite der Rotorwelle dient, noch ein weiteres, konzentrisch
angeordnetes Gleit- oder Wälzlager β für die Lagerung einer freien Seite 9 eines Hohlzylinderrotors 10
trägt, sowie ein zwischen beiden Lagern als Innenstator
11 ausgebildetes, konzentrisch angeordnetes und für die Rotorwellendurchführung konzentrisch gebohrtes Paket
aus weichmagnetischen, elektrisch voneinander isolierten Blechen trägt Dieses Blechpaket ist mit parallel
zur Motorachse 5 gerichteten Schrauben 12, welche mittels Isolierhülsen 13 von den einzelnen Blechen elektrisch
isoliert sind, am Innenstatorflansch 6 befestigt Diese Maßnahme sowie die Anbringung einer Isolierscheibe
14 am Kopf des Innenstators 11 verhindern die Entstehung von schädlichen Kurzschluß- und Wirbelströmen
in den Befestigungsschrauben. Die elektrischen Isoliermaßnahmen zur Isolierung der Bleche untereinander
reduzieren die Wirbelstromverluste des Innenstators auf ähnliche spezifische Werte, wie beim gewöhnlichen
schon bekannten Außenstator. Die Montage eines Radial-Ringlagers für die Lagerung des aus Hart-Elektrolytkupfer
bestehenden freien Endes 9 des Hohlzylinderrotors ist nicht für alle Baugrößen erforderlich.»
Der magnetische Kraftfluß tritt in radialer Richtung vom Außenstator aus (resp. ein), durchsetzt den Hohlzylinderrotor
nur in radialer Richtung und tritt in radialer Richtung in den Innenstator ein (resp. aus) und verläuft
im Innern des Innenstators sowie im Außenstator nach einer Richtungsumlenkung in tangentialer Richtung. In
die Innenwand des als Hohlzylinder ausgebildeten Rotors sind spiralig verwundene Nuten zum Beispiel mittels
Räumen herausgearbeitet. Sie können auch parallel
so zur Motorachse verlaufen. Ihre Anzahl entspricht der Anzahl Rotornuten eines gewöhnlichen Kurzschlußkäfigankermotors
mit der eingangs beschriebenen Außenstatorkonstruktion, welche 2- oder mehrpolig sein kann.
In diese Innennuten sind z. B. rechteckförmige Stäbe 15 aus einem gut elektrisch leitenden Material, wie z. B.
Kupfer, eingelegt. Diese Stäbe sind mittels eine sie umgebenden Isolierschicht, z. B. Lack, von den Nuten elektrisch
isoliert. An den beiden Enden des Rotors 10 sind zwei Kurzschlußringe 9 und 16 aus ebenfalls elektrisch
gut leitendem Material angebracht, welche mit den Enden der in den Innennuten eingeklebten Kurzschlußstäben
15 elektrisch gut leitend, z. B. mittels Lötung, verbunden sind. Der auf dem freien Ende des Hohlzylinderrotors
angebrachte Kurzschlußring 9 ist so ausgestaltet, daß er einen Außenring 17 des Radial-Ringlagers 8 aufnehmen
kann.
In einer hier nicht gezeichneten Lagerungsvariante kann der Kurzschlußring den Innenring eines Radial-
Nadellagers tragen.
Der auf dem anderen Ende des Hohlzylinders angebrachte Kurzschlußendring 16, gemäß F i g. 1 der
rechtsseitige, ist in der Weise als Nabe ausgebildet, daß die Nabenbohrung eine Druckhülse 18 aufnehmen kann,
welche ihrerseits das zwischen Hohlzylinder-Rotor und den Statoren entwickelte Drehmoment auf die Rotorwelle
5 überträgt
Fig.2 zeigt drei statische Drehzahl-Drshmomcnt-CharakterUtiken
A, B, C unter der Bedingung, daß die Außenstatorwicklungen mit einer konstanten, sinusförmigen,
3-phasigen Wechselspannung fester Frequenz gespeist werden.
Die Kurve A gibt den Verlauf MA = f(n) eines gewöhnlichen
4poligen Kurzschiußläufer-Asynchronmotors wieder. Man erkennt die große Drehzahlsteifigkeit
im Arbeitsbereich (nN), das Kippdrehmoment, die Sattelzone
und das Anlaufdrehmoment des Motors.
Mit der Kurve B ist das statische Drehzahl-Drehmomentverhalten
eines Motors dargestellt, welcher denselben Außenstator wie bei Kurve A besitzt, jedoch einen
mit Kupferendringen versehenen Hohlzylinderrotor ohne Kurzschlußstäbe besitzt, sowie einen geblechten Innenstator
aufweist.
Die Kurve Cist eine aus dem Anmeldungsgegenstand resultierende, statische Drehzahl-Drehmomentkennlinie,
welche auch als Überlagerung der Kurven A und B aufgefaßt werden kann.
Fig. 3 zeigt einen Halbschnitt des Hohlzylinderrotors.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)
1. Wechselstrommotor, bei dem zwischen einem, mit einer ein- oder mehrphasigen Wicklung versehener,
lameliierter Außenstator und einem lamellierten, zentrisch an einem seitlichen Flansch befestigter
Innenstator ein als Hohlzylinder ausgebildeter, mit in Nuten eingebetteten Kurzschlußstäben und KurzschluBendringen
versehener und aus weichmagnetischem Material bestehender Rotor als Kurzschlußläufer
angeordnet ist (Glockenläufer), der das Drehmoment mittels einer Rotornabe auf die zentrisch
angeordnete Rotorwelle überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstrommotor als
Asynchronmotor ausgebildet ist, dessen Rotor (10) vollständig aus hochpermeablem Material besteht
2. Wechselstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der, dem Flansch gegenüberliegenden
Seite des Innenstators (ti) eine radial gerichtete Isolierscheibe (14) angeordnet ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3036096A DE3036096C2 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Wechselstrommotor |
| CH5847/81A CH664857A5 (de) | 1980-09-25 | 1981-09-10 | Reaktionsschneller ein- oder mehrphasiger asynchronmotor. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3036096A DE3036096C2 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Wechselstrommotor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3036096A1 DE3036096A1 (de) | 1982-04-08 |
| DE3036096C2 true DE3036096C2 (de) | 1986-01-30 |
Family
ID=6112791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3036096A Expired DE3036096C2 (de) | 1980-09-25 | 1980-09-25 | Wechselstrommotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH664857A5 (de) |
| DE (1) | DE3036096C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| KR100347014B1 (ko) * | 1999-11-10 | 2002-08-03 | 한국과학기술원 | 코어리스 교류 유도전동기 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB1107266A (en) * | 1963-10-04 | 1968-03-27 | Nat Res Dev | Dynamo electric machine |
| DE2251399A1 (de) * | 1971-10-19 | 1973-05-10 | Sansui Electric Co | Wechselstrommotor |
-
1980
- 1980-09-25 DE DE3036096A patent/DE3036096C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-09-10 CH CH5847/81A patent/CH664857A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
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