DE1090541B - Kraftwagentuerschloss - Google Patents
KraftwagentuerschlossInfo
- Publication number
- DE1090541B DE1090541B DEK21477A DEK0021477A DE1090541B DE 1090541 B DE1090541 B DE 1090541B DE K21477 A DEK21477 A DE K21477A DE K0021477 A DEK0021477 A DE K0021477A DE 1090541 B DE1090541 B DE 1090541B
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- DE
- Germany
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- door
- pawl
- housing
- slide
- latch
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- Pending
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/20—Bolts or detents
- E05B85/24—Bolts rotating about an axis
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftwagentürschloß, dessen Falle in einem am Türflügel sitzenden,
als Tragkeil ausgebildeten Gehäuse gelagert ist und bei geschlossener Tür durch eine auf ihr schwenkbare
Sperrklinke gesichert wird, die sich an einem Widerlager abstützt und mit dem zur Auslösung der Falle
beim Öffnen der Tür dienenden Betätigungsglied so gekuppelt ist, daß dieses zuerst die Sperrklinke xurückschwenkt
und alsdann die Falle mitnimmt. Nach einem Vorschlag in einem älteren Patent, der sich auf
ein derartiges Schloß bezieht, soll die Sperrklinke in einem Schlitz der Schloßfalle gelagert und mit einem
Arm versehen werden, der über die beim Zuschlagen der Tür wirksame Gleitfläche der Falle vorsteht, wenn
sich die Klinke in Sperrstellung befindet. Eine solche Maßnahme ist notwendig, damit die Falle beim
Schließen der Tür einrasten kann.
Der nach dem älteren Vorschlage über die Gleitfläche
der Falle vorstehende Arm der Sperrklinke bietet die Möglichkeit, mit Diebeswerkzeugen die
Klinke aus ihrer Wirklage zurückzuschwenken, die Falle damit zu entsichern und die Tür zu öffnen.
Diesen Mangel zu beseitigen, ist die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe.
Die Erfindung läßt die Sperrklinke nicht mit einem Arm nach außen vorstehen, sieht vielmehr einen in
dem Gehäuse gelagerten, mit einem Ende nach außen vorragenden Schieber vor, der bei geöffneter Tür die
Sperrklinke in unwirksamer Lage hält und beim Schließen der Tür durch einen Anschlag entgegen
Federwirkung zurückgeschoben wird, um die Sperrklinke in ihre Sperrstellung übergehen zu lassen. Im
Gegensatz zu dem Arm, mit dem nach dem älteren Vorschlag die Sperrklinke im Bereich der Fallennase
nach außen vorragt, läßt sich das Ende des Schiebers beim Schloß nach der Erfindung leicht so anordnen,
daß es von einem Diebeswerkzeug nicht erreicht werden kann.
Handelt es sich um ein Schloß, bei dem das Gehäuse der Falle als Tragkeil ausgebildet ist, so wird
mit Vorteil der Schieber innen an derjenigen Längswand des Gehäuses geführt, die der Wandungsöffnung
für die Fallennase gegenüberliegt.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung ein Schloß der ztiletzterwähnten Bauart
dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das den Tragkeil bildende und die Schloß falle enthaltende Gehäuse,
parallel zur Stirnseite der Tür;
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dar;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
wobei der Schieber in Ansicht dargestellt ist;
Fig. 4 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstel-Kr af twagentür s chloß
Anmelder:
Friedrich Wilhelm Kiekert,
Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf),
Ratinger Str. 5 a
lung, bei einer Stellung der Teile zueinander, wie sie bei geöffneter Tür vorhanden ist.
Der durch das Gehäuse 1 gebildete, an der Tür sitzende Tragkeil greift bei geschlossener Tür in einen
am Türrahmen befestigten Schließkasten 2 ein. Der Schließkasten 2 weist einen Anschlag 2a auf, der
mit einem in dem Gehäuse 1 angeordneten und mit seinem linken Ende aus diesem herausragenden
Schieber 3 zusammenwirkt. Der Schieber 3 ist an einer Längswandung des Gehäuses 1 verschiebbar geführt
und weist an seinem rechten Ende eine Abbiegung 3 α auf, an der ein Schenkel einer mit ihrem gewundenen
Teil auf einem Bolzen 11 angeordneten Schenkelfeder 8 angreift. Der durch einen Bolzen 9
zusätzlich geführte und in seiner Verschiebebewegung begrenzte Schieber 3 wird durch die Feder 8 ständig
nach links gedrückt.
In dem Gehäuse 1 ist die Schloßfalle 5 schwenkbar gelagert. In einem Schlitz der Schloßfalle 5 ist auf
einer Achse 7 eine Sperrklinke 4 gelagert, deren linkes Ende mit einer am Gehäuse 1 vorgesehenen Abbiegung
10 als festem Widerlager so zusammenwirkt, daß die Schloßfalle 5 bei in Sperrlage befindlicher
Klinke 4 nicht zurückgeschwenkt werden kann. Ein Betätigungsglied 6 greift in einen Schlitz der Sperrklinke
4 und ragt zugleich in eine Bohrung der Schloßfalle 5. Diese Bohrung ist so angeordnet und
bemessen, daß, wenn das Betätigungsglied 6 entgegen dem Uhrzeigersinn aufwärts geschwenkt wird, zunächst
die Sperrklinke 4 zurückgeschwenkt und sodann erst die Schloßfalle 5 mitgenommen wird.
Im Bereich der Abbiegung 10 des Gehäuses 1 und der Sperrklinke 4 weist der Schieber 3 eine Durchbrechung
3 b auf. Diese Durchbrechung ist so angeordnet und bemessen, daß die Sperrklinke 4 bei der in
009 610/54
Fig. 1 dargestellten Lage des Schiebers 3 in ihre Sperrlage vor der Abbiegung IO gelangen kann, daß
aber, wenn der Schieber 3 durch die Feder 8 in die in Fig. 4 dargestellte Lage verschoben wird, die rechte
Kante der Durchbrechung 3 b die Sperrklinke 4 zurückschwenkt, so daß dann die Schloßfalle 5 frei beweglich
ist.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Schlosses ist folgende: Bei geöffneter Tür wird der Schieber 3
durch die Feder 8 in die in Fig. 4 dargestellte Lage geschoben und so die Sperrklinke 4 in unwirksame
Lage gebracht. Die Schloßfalle 5 kann daher beim Zuschlagen der Tür zurückgeschwenkt werden, wenn
sie über die Rasten des Schließkastens 2 hinweggleitet. Gegen Ende der Schließbewegung der Tür trifft das
vorstehende linke Ende des Schiebers 3 auf den Anschlag 2a des Schließkastens 2, so daß der Schieber 3
entgegen der Kraft der Feder 8 zurückgeschoben wird. Dabei gibt die rechte Kante der Durchbrechung
3 b des Schiebers 3 die Sperrklinke 4 frei, so daß diese, wenn die Schloßfalle 5 in die Schließrast einfällt,
in ihre in Fig. 1 dargestellte Sperrlage gelangen kann.
Bei geschlossener Tür ist also die Schloßfalle 5 in der im Hauptpatent angegebenen Weise durch die
Sperrklinke 4 verriegelt. Bei dem Schloß nach der Erfindung weist aber die Sperrklinke 4 keinen nach
außen ragenden Hebelarm auf, so daß ein Öffnen der verriegelten Tür mittels Diebeswerkzeugen od. dgl.
ausgeschlossen ist.
Claims (2)
1. Kraftwagentürschloß, dessen Falle in einem am Türflügel sitzenden, als Tragkeil ausgebildeten
Gehäuse gelagert ist und bei geschlossener Tür durch eine auf ihr schwenkbar gelagerte Sperrklinke
gesichert wird, die sich an einem Widerlager abstützt und mit dem zur Auslösung der
Falle beim Öffnen der Tür dienenden Betätigungsglied so gekuppelt ist, daß dieses zuerst die Sperrklinke
zurückschwenkt und alsdann die Falle mitnimmt, gekennzeichnet durch einen in dem Gehäuse
(1) gelagerten, mit einem Ende nach außen vorragenden Schieber (3), der bei geöffneter Tür
die Sperrklinke (4) in unwirksamer Lage hält und beim Schließen der Tür durch einen Anschlag
(2 a) entgegen Feder wirkung (8) zurückgeschoben wird, um die Sperrklinke in ihre Sperrstellung
übergehen zu lassen.
2. Türschloß nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse der Falle als Tragkeil ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (3) innen an derjenigen Längs wan dung des Gehäuses (1)
geführt ist, die der Wandungsöffnung für die Fallennase gegenüberliegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 575 277.
Britische Patentschrift Nr. 575 277.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 036 707.
Deutsches Patent Nr. 1 036 707.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 610/54 9.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK21477A DE1090541B (de) | 1954-03-15 | 1954-03-15 | Kraftwagentuerschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK21477A DE1090541B (de) | 1954-03-15 | 1954-03-15 | Kraftwagentuerschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090541B true DE1090541B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7216196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK21477A Pending DE1090541B (de) | 1954-03-15 | 1954-03-15 | Kraftwagentuerschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090541B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19517442B4 (de) * | 1995-05-12 | 2005-04-14 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Verschluß für Öffnungen abdeckende Klappen in Fahrzeugen, insbesondere Handschuhkasten-Verschluß |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB575277A (en) * | 1944-08-10 | 1946-02-11 | Sidney Russell & Sons Ltd | Improvements in means for fastening doors |
| DE1036707B (de) | 1953-12-08 | 1958-08-14 | Friedrich Wilhelm Kiekert | Tuerschloss, insbesondere Sicherheitsschloss fuer Kraftfahrzeugtueren |
-
1954
- 1954-03-15 DE DEK21477A patent/DE1090541B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB575277A (en) * | 1944-08-10 | 1946-02-11 | Sidney Russell & Sons Ltd | Improvements in means for fastening doors |
| DE1036707B (de) | 1953-12-08 | 1958-08-14 | Friedrich Wilhelm Kiekert | Tuerschloss, insbesondere Sicherheitsschloss fuer Kraftfahrzeugtueren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19517442B4 (de) * | 1995-05-12 | 2005-04-14 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Verschluß für Öffnungen abdeckende Klappen in Fahrzeugen, insbesondere Handschuhkasten-Verschluß |
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