DE7119802U - Mehrreihige Rubenerntemaschine - Google Patents
Mehrreihige RubenerntemaschineInfo
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Landscapes
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
-••PATENTANWALT
Dr.J/A
Meine Aicte: 223
Heinrich Bleinroth, 3051 Landrj.nghausen
Mehrreihige Rübenernteraaschine
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mehrreihige Rübenerntemaschine
mit einem Arbeitsrahmen, an dem fest oder seitwärts pendelnd aufgehängte Rodeschare, Putzer und ein
Schleuderstern angeordnet sind, der um eine horizontal hinter seinem (in Fahrtrichtung gesehen) hinteren Ende gelegene
Achse verschwenkbar ist und der am vorderen Ende die Höheneinstellung des Arbeitsrahmens einstellende Räder aufweist.
Bei mehrreihigen Rübenerntemaschinen, - vor allem, wenn sie selbstfahrend sind, entstehen durch die Länge der Maschine
so große Abweichungen seitlich beim Ernten auf schiefem, hängigem Erntegelände, daß der seitwärts pendelnde Ausschlag
der Rodeschare nicht ausreicht, um diese und die Putzer in richtiger Weise wirksam werden zu lassen. Auch auf ebenen,
aber schmierigen Böden können durch Schlupf und dabei auftretendem
seitlichem Ausweichen der hinteren Triebräder so große Abweichungen entstehen, daß die verhältnismäßig
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geringe seitliche iendelung der Rodeschare nicht genügt.
Tritt ein so großes seitliches Ausweichen der Maschine auf, so werden die Rüben nicht gerodet und auch nicht geputzt.
Dieser Arbeitsrahmen ist an seinem hinteren Ende um eine horizontale Achse pendelnd aufgehängt. An seinem vorderen
Ende wird er von zwei seitlich am Arbeitsrahmen angebrachten in der Höhe einstellbaren Rädern geführt. Auf diese
Weise wird erreicht, daß die Rodeschare, die Putzer und der Rodestern in der vorgesehenen Tiefe arbeiten. Es werden
aucli Entlastungsfedern vorgesehen, um den Druck auf
die Räder nicht zu groß werden zu lassen. Dieses hat in der Praxis jedoch nicht genügt. Die Entlastung darf nur so
groß sein, daß die Rodeschare bei hartem Boden nicht nach oben ausweichen. Es muß also genügend Belastung vorhanden
sein. Dies führt aber dazu, daß oftmals auf dem gleichen Acker schon bei auftretenden weichen Bodenstellen, die
für die Räder nicht genügend tragfähig sind, die Räder zu tief einsinken. Damit sinken aber auch die Rodeschare und
vor allem der Rodestern zu tief ein. Ein zu tiefes Arbeiten der Rodeschare und des Rodesternes bringt aber große
Bodenmengen in die Maschine, führt zu einer erheblichen Verringerung des Arbeitstempos und oftmals gar zu einem Festliegen
der Maschine.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und schafft eine Möglichkeit, den Arbeitsrahmen in die gewünschte
Seiten- und Höheneinstellung unabhängig von harten oder weichen Bodenstellen einzusteuern.
Die Erfindung besteht darin, daß der Arbeitsrahmen quer zur
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Pahrtrichtung verschiebbar aufgehängt ist und daß mindestens
ein den Arbeitsrahmen in die gewünschte Stellung verschiebender und ihn in dieser Stellung haltender druckniittelbeaufschlagter
Arbeitszylinder vorgesehen ist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß die Bedienungsperson der Maschine den Arbeitsrahmen hydraulisch in diejenige Stellung
einsteuern kann, die für das Ernten am geeignetsten ist.
Es ist sogar möglich, diese Einsteuerung automatisch durch einen Taster vorzunehmen, der die Rübenreihen abtastet.
Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß auch auf den meist lehmigen Zuckerrübenböden eine einwandfreie Ernte selbst
dann möglich wird, wenn die Böden naß sind.
Zweckmäßig ist es, wenn der Arbeitsrahmen mit seinem vorderen Ende mittels Rollen ar einer horizontalen Stange angehängt
und geführt ist, die in ihrei Höae mittels mindestens eines
druckmittelbeaufschlagten Arbeitszylinders einstellbar und feststellbar ist. Auf diese V/eise wird erreicht, daß die
Arbeitshöhe der Rodeschare nicht von der Seitenstellung des Arbeitsrahmens abhängig ist und daß kein Zug zur Hittelstellung
hin auftritt.
Zweckmäßig ist es, wenn der Arbeitsrahmen an seinem vorderen
Ende neben Stützrädern auch ein oder mehrere Tasträder für die Höheneinstellung trägt. Dieses Tastrad kann über das
Druckmittel zum Anheben der den Arbeitsrahmen vorne tragenden horizontalen Stange die Höheneinstellung des Arbeit
srahmens steuern: Durch das Tastrad werden über Gestänge und Endschalter Magnetventile gesteuert, die ihrerseits
den Druckmittelzufluß und -rückfluß in den Arbeitszylinder steuern, sodaß beim Absinken der Stützräder die
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Rodescbare wieder in optimale Arbeitshöhe gebracht werden.
In einer Ausführung der Erfindung ist der Arbeitsrahmen mit
seinem hinteren Ende über zwei Parallellenker mit dex· horizontal
liegenden Schwenkachse verbunden. In einer anderen Ausführungsform ist der Arbeitsrahmen mit seinem hinteren
Ende über an der Schwenkachse laufende Rollen mit dieser verbunden. Diese Ausführung zeichnet sich durch eine noch
höhere Einfachheit aus.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Arbeitsrahmens und seiner Aufhängung an der Rübenerntemaschine.
Fig. 2 eine andere Ausführungsform hinsichtlich der Aufhängung
an der Rübenerntemaschine.
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf den Arbeitsrahmen und
seine Aufhängung gemäß Fig. 2.
An der Rübenerntemaschine 1 ist vor der Vorderachse A eine Rubenblatterntevorrzchtung B angeordnet und hinter der Vorderachse
A ist der Arbeitsraomen 2 pendelnd mittels der Schwenkachse 3 aufgehängt. An dem Arbeitsrahmen 2 sind
vorne Rodeschare 4, dann Putzer 5 und schließlich der Rodestern
bzw. Siebstern 6 angeordnet. Der Arbeitsrahmen 2 wird von einer horizontal gelagerten Stange 7 getragen.
Diese Stange 7 wird über Hebel 8 von einem oder mehreren Hydraulikzylindern 9 gehalten. Es sind zwei Ausführungen
möglich: Entweder ist die Stange 7 an den Hebein 8 befestigt
und auf ihr laufen Rollen oder Räder 10, deren Lager mit
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dea Arbeitsrahmen 2 fest verbunden sind, oder — wie aus der Zeichnung ersichtlich, die Stange 7 ist fest mit dem
Arbeitsrahmen 2 verbunden und die Hebel 8 tragen die Räder
oder Rollen 10 über einen Lenker. Dieser Lenker ist vorgesehen, damit die notwendige gelenkige Verbindung gewährleistet ist. Der Hydraulikzylinder 9 wird über ein Tastrad
11 mittels Gestänge 13 und Endschalter 12 über ein Magnetventil
gesteuert, wodurch eine exakte Höheneinstellung der Vorderkante des Arbeitsrahmens 2 und damit eine exakte
Höheneinstollung der Rodeschare 4 erreicht wird. Die Seiteneinstellung
des Arbeitsrahmens 2 erfolgt mittels des Hydraulikzylinders
17. Der Druckmittelzufluß in diesen Hydraulikzylinder
kann von Hand, aber auch automatisch über nicht dargestellte Taster gesteuert v/erden.
In der Ausführungsfötpin der Pig. 1 ist das hintere Ende des
Arbeitsrahmens 2 an parallel angeordneten Lenkern 14 angeordnet,
die mit ihrem dem Arbeitsrahmen 2 abgekehrten Ende um die Schwenkachse 3 verschwenkbar sind.
In der Ausfuhrungsform der Fig. 2 und Fig. 3 ist der Arbeitsrahmen
über Räderpaare 15?16i welche die Schwenkachse
3 zwischen sich einklemmen, an der Rübenerntemaschine 1 pendelnd aufgehängt.
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Claims (1)
- -b-Schutzan sprüche1. Mehrreihige Rübenerntemaschine mit einem Arbeitsrahmen, an dem pendelnd aufgehängte Rodeschare, rutζer und ein Schleuderstern angeordnet sind, der um eine horizontal hinter seinem (in Fahrtrichtung gesehen) hinteren Ende gelegene Achse verschwenkbar ist und der am vorderen Ende die Höheneinstellung des Arbeitcrahmens einstellende Räder aufweist,
dadurch gekennzeichnet,daß der Arbeitsrahmen quer zur Fahrtrichtung verschiebbar aufgehängt istund daß mindestens ein den Arbeitsrahmen in die gewünschte Stellung verschiebender und ihn in dieser Stellung haltender druckmittelbeaufschlagter Arbeitszylinder vorgesehen ist.2. Rübenerntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Arbeitsrahmen mit seinem vorderen Ende mittels Rollen an einer horizontalen Stange angehängt ist, die in ihrer Höhe mittels mindestens eines Hydraulikzylinders einstellbar und feststellbar ist.5· Rübenerntemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,daß der Arbeitsrahmen an seinem vorderen Ende ein Tastrad oder mehrere Tasträder für die hydraulische Höheneinstellung trägt.4. Rübenerntemaschine nact Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,71118123019.71daß der Arbeitsrahmen mit seinem hinteren Ende über zwei Parallellenker mit der horizontal liegenden Schwenkachse verbunden ist.5. Rübenerntemaschine nach Anspruch 1 bis 3»
dadurch gekennzeichnet,daß der Arbeitsrahmen mit seinem hinteren inde über
Räderpaare oder Rollenpaare an der horizontal liegenden Schwenkachse verschiebbar und verdrehbar angebracht ist.711S8I230.9.71
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7119802U true DE7119802U (de) | 1971-09-30 |
Family
ID=1268270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7119802U Expired DE7119802U (de) | Mehrreihige Rubenerntemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7119802U (de) |
-
0
- DE DE7119802U patent/DE7119802U/de not_active Expired
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