DE1090247B - Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen - Google Patents
Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von StrassenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/02—Retaining or protecting walls
- E02D29/0258—Retaining or protecting walls characterised by constructional features
- E02D29/0266—Retaining or protecting walls characterised by constructional features made up of preformed elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F8/00—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
- E01F8/02—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
- E01F8/021—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise with integral support structure
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Description
- Stützmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Straßen Als seitliche Begrenzung von gegenüber dem Bodenniveau tiefer gelegten Straßen, aber auch für andere Zwecke sind Stützmauern verschiedenen Aufbaus be- kannt, die jedoch darin übereinstimmen, daß zwischen im Abstand voneinander aufgestellten Stützen in der Ansicht rechteckige Stahlbetonelemente angeordnet sind, die den Abstand zwischen den Stützen überbrücken. Diese Stahlbetonelemente werden, sofern sie nicht eben, sondern schalen- oder gewölbeartig gekrümmt sind, so eingebaut, daß ihre konvexe Seite gegen das Erdreich gerichtet ist. Bei einer bekannten Ausführungsform ist zwischen je zwei Stützen eine einzige Betonschale eingespannt, die in Ortbeton hergestellt ist. Es ist auch schon bekannt, mit vorgefertigten Betonelementen zu arbeiten. Man verwendet als solche ebene oder gewödbeartig gebogene Betonplatten, von denen mehrere übereinander angeordnet werden und sich gegen vorgefertigte Stahlbetonstützen abstützen.
- Außerdem sind vorgefertigte Stahlbetonplatten bekannt, die je aus einer mit ihrem Rand in einem umlaufenden Rahmen eingespannten Gewölbeschale bestehen und zum Aufbau von Wänden in Schächten, Stollen u. dgl. dienen. Die Gewölbeschale kann in einer oder in mehreren Richtungen gekrümmt sein, wobei sie im ersten Fall durch Endscheiben abgeschlossen ist. Der Rahmen kann eckig, z. B. rechteckig, sein.
- Der Erfindung liegt die Aufgab;. zugrunde, die Herstellung von Stützmauern durch Verwendung aneinandergereihter Stahlbetonschalen, die nach der Schalentheorie berechnet und. bemessen sind, zu erleichtern und den Baustoffaufwand zu verringern.
- Die Erfindung betrifft eine Stützmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Straßen, mit im Abstand voneinander angeordneten Stützen sowie den Abstand zwischen den Stützen überbrückenden, in der Ansicht rechteckigen Stahlbetons.chalen, die mit ihrer konvexen Seite gegen das Erdreich gerichtet sind. Die Erfindung besteht darin, mehrere Schalen übereinander mit annähernd waagerecht liegenden Längsachsen anzuordnen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschalen als doppelt gekrümmte, z. B. buckelblechartig geformte Schalen ausgebildet sind. Im übrigen empfiehlt es sich, daß die. Stahlbetonschalen in der Längsrichtung ebenflächige Ränder aufweisen und an den Ouerrändern den Auflagerflächen an den Stützen angepaßt sind. Die Stahlbetonschalen können mit einer in Mauerlängsrichtung verlaufenden vorgespannten Bewehrung versehen sein, insbesondere wird man diese Bewehrung in den verstärkten Randbereichen vorsehen.
- Der Anschluß der Stahlbetonschalen an die Stützen kann auf verschiedene Weise erfolgen. Bevorzugt erfolgt der Anschluß so, daß eine zug- und druckfeste Verbindung zwischen den Stützen entsteht.
- Die Stützen selbst sind bezüglich ihrer Gestaltung weitgehend beliebig. Es empfiehlt sich eine Ausführungsform, bei der die Stützen im senkrecht zur Mauerlängsrichtung liegendem Vertikalschnitt!-förmig ausgebildet sind, wobei ihr unterer waagerechter Schenkel in die zum abgestützten Erdreich entgegengesetzte Richtung weist und auf Einzelfundamenten ruht. Im übrigen können die Stützen und damit die gesamte Stützmauer sich zumindest im oberen Teil zur Luftseite hin neigen. Im ganzen ist feine Vorfertigung sowohl der Stützen als auch der Stahlbetonschalen möglich, obwohl grundsätzlich auch in Ortbeton gefertigt werden kann, wobei jedoch für die einzelnen Schalen nach der Erfindung stets die gleichen Schalungseleinente u. dgl. Verwendung finden sollten.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen vor allem in statischer Hinsicht, und zwar insofern, als eine elastische und in sich bewegliche leichte Konstruktion vorgesehen ist, die den Erdbewegungen der Bergsenkungen keinen wesentlichen Widerstand entgegensetzt, sondern diesen Bewegungen, ohne zerstört zu werden, folgen kann. Darüber hinaus bestehen die Vorteile in einer herstellungsmäßigen Vereinfachung und vor allem auch darin, daß die erfindungsgemäß aus statischen Erwägungen ausgewählten buckelblechartigen Stahlbetonschal. n zugleich diffuse Reflektoren für den Schall bilden, die den üblichen Nachhall und die Lärmbeeinträchtigung auf der Straße beseitigen. Die aus statischen Gründen erforderliche Größe der Stahlbetonschalen, die mit Bezug auf Quer- und Längserstreckungen in Metern auszudrücken ist, liegt zugleich in dem für diese akustischen Zwecke wirksamen Bereich.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert; es zeigt Fig. 1 eine Stützmauer nach der Erfindung, Fig.2 einen Horizontalschnitt durch eine Stahlbetonschale der Stützmauer nach Fig. 1 und Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine Stahlbetonschale.
- Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine gegenüber dem Bodenniveau tiefer gelegte Straße mit seitlicher Stützmauer. Die eigentliche Straße 1 ist beidseits von. Stützmauern 2 begrenzt. Die Stützmauern 2 sind in besonderer Weise ausgebildet und bestehen aus mit Abstand voneinander angeordneten L-förmigen Stützen 3, deren untere waagerechte Schenkel 3 a. zur Fahrbahnseite hin geführt sind und. über Einzelfundamente 4 abgestützt sind. Die aus dem Boden. herausragenden Schenkel 3 b der L-förmigen Stützen 3 sind nach oben hin zur Fahrbahn gewölbt eingezogen. Die Stützen 3 sind mit Abstand voneinander angeordnet, wobei zwischen den einzelnen Stützen Stahlbetonschalen 2a angeordnet und an die Stützen 3 sowie gegen den Boden 5 angeschlossen sind. Die Stahlbetonschalen 2 a, die vorgespannt sind und deren Vorspannung in Straßenrichtung verläuft, sind buckelblechartig ausgebildet und in den Fig. 2 und 3 im Schnitt dargestellt.
- Die in die Fig. 1 eingezeichneten Richtungspfeile 6 deuten den Weg des von einem Fahrzeug ausgehenden Schalls sowie die diffuse Schallreflexion an den buckelblechartigen Stahlbetonschalen durch deren buckelblechartige Gestaltung an.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Stützmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Straßen, mit im Abstand voneinander angeordneten Stützen sowie den Abstand zwischen den Stützen überbrückenden, in der Ansicht rechteckigen Stahlbetonschalen, die mit ihrer konvexen Seite gegen das Erdreich gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schalen übereinander mit annähernd waagerecht liegenden Längsachsers angeordnet sind.
- 2. Stützmauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Stahlbetonschalen (2 a) als doppelt gekrümmte, z. B. buckelblechartig geformte Schalen ausgebildet sind.
- 3. Stützmauer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlb.etonschalen (2 a) in der Längsrichtung ebenflächige Ränder aufweisen und an den Ouerrändern den Auflagerflächen an den Stützen (3) angepaßt sind.
- 4. Stützmauer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschalen (2a) eine in Mauerlängsrichtung verlaufende vorgespannte Bewehrung aufweisen, insbesondere in den verstärkten Randbereichen.
- 5. Stützmauer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonschalen (2a.) in der Weise aufgelagert sind, daß eine zu-und druckfeste Verbindung zwischen den Stützen (3) entsteht.
- 6. Stützmauer nach .einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (3) im senkrecht zur Mauerlängsrichtung liegenden Vertikalschnitt L-förmig ausgebildet ist und daß ihr unterer waagerechter Schenkel (3 a) in die zum abgestützten Erdreich entgegengesetzte Richtung weist und auf Einzelfundamenten ruht.
- 7. Stützmauer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (3) und damit die gesamte Stützmauer (2) sich zumindest in ihrem oberen Teil zur Luftseite neigt. B. Stützmauer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen. (3) und die Stahlbetonschalen (2a) vorgefertigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 519 036, 604 264; schweizerische Patentschrift Nr. 21668; USA.-Patentschrift Nr. 1111979.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55998A DE1090247B (de) | 1957-11-23 | 1957-11-23 | Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55998A DE1090247B (de) | 1957-11-23 | 1957-11-23 | Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090247B true DE1090247B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7490814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55998A Pending DE1090247B (de) | 1957-11-23 | 1957-11-23 | Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090247B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2377679A1 (fr) * | 1976-12-30 | 1978-08-11 | Lasa | Modules d'isolation et d'absorption acoustique et ecrans acoustiques realises a partir desdits modules |
| WO1996016230A1 (en) * | 1994-11-17 | 1996-05-30 | Vicfam Plastics Recycling Pty. Ltd. | Acoustic barrier |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH21668A (fr) * | 1900-05-12 | 1901-08-31 | Francois Hennebique | Mur de soutènement démontable et transportable pour quais de chargement des voies ferrées |
| US1111979A (en) * | 1910-12-20 | 1914-09-29 | Raymond Concrete Pile Co | Reinforced bulkhead or retaining-wall. |
| DE519036C (de) * | 1928-11-30 | 1931-02-23 | Ernst Arnold | Eisenbetonplatte zum Aufbau von Waenden in Schaechten, Stollen u. dgl. |
| DE604264C (de) * | 1929-03-02 | 1935-01-30 | Wilhelm Berentzen Dr Ing | Uferschutzmauer |
-
1957
- 1957-11-23 DE DES55998A patent/DE1090247B/de active Pending
Patent Citations (4)
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| CH21668A (fr) * | 1900-05-12 | 1901-08-31 | Francois Hennebique | Mur de soutènement démontable et transportable pour quais de chargement des voies ferrées |
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