DE2943329A1 - Haus aus vorgefertigten teilen - Google Patents
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Classifications
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B1/34815—Elements not integrated in a skeleton
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Description
- Haus aus vorgefertigten Teilen
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Haus aus vorgefertigten Teilen, Jnsbesondere aus Betonteilen.
- Häuser aus Fertigteilen sind allgemein bekannt. Sie entsprechen vom äußeren Aussehen und von der Raumaufteilung Häusern, die aus einzelnem Mauerwerk hergestellt werden.
- Sie unterscheiden sich von konventionellen Häusern dadurch, daß Wände, Decken etc. aus einzelnen vorgefertigten Teilen bestehen.
- Es sind auch Behälter bekannt (DT-OS 1559 221), die aus mehreren in Urnfangsrichtung aneinander gereihten Betonteilen bestehen, die miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht ein zylinarischer aufrecht stehender Behälter z.B. für Abwasser.
- Aufgabe der Erfindung ist ein Haus aus vorgefertigten Teilen, die einfach und billig herzustellen sind, von denen viele die gleiche Größe haben, die transportierbar und einfach montierbar sind und die trotzdem eine individuelle Gestaltung des Hausraumes ermöglichen.
- Gemaß der Erfindung wird zur Lösung der Aufgabe vorgeschlagen, die Außenwände, das Dach und das Fundament zu einer Umhüllenden zusammenzufassen, wobei die Umhüllende einen kreisförmigen oder angenähert kreisförmigen Querschnitt aufweist und die Umhüllende als Zylinder ausgebildet ist, der eine im wesentlichen horizontale Mittelachse aufweist.
- Das erfindungsgemäße Haus kann aus einer geringeren Anzahl von Einzelteilen als bekannte Sertigrauser hergestellt werden. Durch die zylindrische Gestaltung von Dach, Seitenwände und Fundament wird eine rationelle Fertigung ermöglicht.
- Die Erstellung eines Kellergescho2es vor Montage des Fertighauses entfällt.
- Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Einzelteile, aus der die Umhüllende hergestellt wird, gleich groß.
- Gerade durch die Zylinderfor wird eie Aufteilung der Umhüllenden in gleich große Teile möglich. Die Dachschräge ergibt sich durch die Zylinderform, so daß eine besonderen Maßnahrnen hierfür notwendig sind. Auch das Fundament kann aus den Teilen des Zylinders gebildet werden. Eine Fertigung eines Hauses aus einer Vielzahl gleicher Teile stellt eine wesentliche Rationalisierung und Verbilligung dar. Für die Fabrikation der Einzelteile aus Beton können die gleichen Schalungen verwendet werden. Hierbei st vor allem bei Serienfertigung in einer Betonfabrik eine starke Kostensenkung möglich. Die Erfindung ermöglicht aber auch eine einfache Herstellung von Einzelteilen auf der Baustelle, wenn z.B. aus Transportgründen eine Anlieferung von Fertigteilen nicht möglich sein sollte.
- Die Herstellung des erfindungsgemäßen Hauses kann aus vinzelteilen erfolgen, deren Breite der Länge des Zylinderhauses entspricht. Vorteilhafteweise besteht das Haus aber aus mehreren hintereinander angeordneten Zylindern, die vorzugsweise eine gemeinsame horizontale ilittelachse aufweisen. Nit Gegenstand der Erfindung ist aber auch die gestaffelte Anordnung einzelner Zylinder oder Zylinderblöcke, wobei eine Staffelung zur Seite und/oder in der Höhe möglich ist. Gerade durch die erfindungsgemäße Zylinderform ist eine solche Staffelung bei Häusern aus Fertigteilen und damit eine Hangbebauung ohne riesige Stützmauern möglich.
- Ger»äß der Erfindung wird die Umhüllende teilweise unter der Erdoberflsche angeordnet. Bei einem ebenen Grundstück bedeutet dies, daß der Zylinder z.B. bis zur Höhe der Bodenfläche des Erdgeschoßes in den Boden verlegt wird.
- Bei Hanggrundstücken kann insbesondere bei einer Anordnung des Zylinders parallel zum Hang und entsprechender Hangschräge ohne wesentliches Ausschachten eine Anpassung des Zylinders in den Boden und damit in die Landschaft erfolgen.
- Nach einem weiteren Vorschlag erfolgt die Anordnung des Zylinders auf Stützen Dies ist insbesondere von Vorteil bei felsigern, sandige oder naßem Untergrund.
- Die Gestaltung des Inneren des Hauszylinders erfolgt erfindungsge!näß durch im wesentlich senkrecht und vertikal verlaufende Unterteilungen. Da die statische Festigkeit des Hauses durch die Umhüllende, den Zylinder bestimmt wird, können Zwischenböden und Wände unabhängig von statischen Gesichtspunkten angeordnet und evtl. auch später einmal versetzt werden. Dadurch ist eine sehr auf den Bewohner ausgerichtete Aufteilung des Hauses möglich.
- Die zylindrische Form des Hauses ergibt bei einer Anordnung von Unterteilungen in der Nähe der Umhüllenden in vorteilhafter erfindungsgemäßer Weise Räume, in denen Leitungen für die verschiedensten Zwecke verlegt werden können. In diese Räume können aber auch Einbauten für die Küche, Schranlce etc. eingebaut werden.
- Das zylinderförmige Haus kann nur an den Stirnseiten mit Fenstern und Türen versehen werden. Erfindungsgemäß sind aber in der Umhüllenden Öffnungen für Fenster und Türen vorgesehen.
- Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Einzelteile der Umhüllung lösbar miteinander verbunden.
- Dies kommt für Häuser in Frage, deren Umsetzung von Zeit zu Zeit vorgesehen ist.
- Von besonderem Vorteil für die Erfindung ist die Möglichkeit, die Einzelteile bei der Herstellung mit einer Isolierung, z.B. aus geschäumtem Polystyrol, zu versehen.
- Die Herstell';osten werden dadurch kaum erhöht und bei der Aufstellung des Hauses werden Zeit und Kosten für das Anbringen einer Isolierung gespart.
- In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt und im Folgendem noch näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt den Erfindungsgegenstand in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 zeigt einen angenähert zylindrischen Querschnitt des erfindungsgemäßen Hauses; Fig. 3 zeigt die Verlegung von Leitungen im Haus; Fig. 4 zeigt die raumsparende Anordnung der Einzelteile beim Transport; Fig. 5 und 6 zeigen Möglichkeiten der Anordnung der erfindungsgemäßen Häuser.
- Das Haus gemäß Fig. 1 besteht aus drei Zylindern 1,2 und 3, die aus je vier Einzelteilen 4 zusammengesetzt sind. Eine andere Aufteilung der Umhüllenden,z.B. in drei Einzelteile, ist ebenso möglich. Die Zylinder 1,2,3 weisen die gleiche Mittelachse auf. Sie sind mit waagrechten Unterteilungen (Böden) 5 und senkrechten Unterteilungen (Wände) o versehen.
- Hierbei können sich einzelne Unterteilungen über mehrere Zylinder erstrecken.
- Fig. 2 zeigt einen achteckigen Querschnitt des erfindungsgemäßen Hauses, der ebenfalls aus vier Einzelteilen 7 bestehet. Wesentlich für die erfindungsgemäße Form des Hauses ist der rnindestens anScnihert zylindrische Querschnitt, der aus wenigen, möglichst gleichen Einzelteilen gebildet wird, wobei das Hineinlegen der Statik in die Umhüllende ein wichtiger Vorteil ist.
- Aus Fig. 3 ist die Anordnung von verschiedenen Versorgungsleitungen 8 oder auch Heizungskörpern in von der Umhüllung abgetrennten Räumen zu sehen.
- Fig. 4 zeigt wie wenig Platz die Einzelteile 4 beim Transport einnehmen.
- Die Fig. 5 und 6 zeigen einige der vielfältigen Möglichkeiten der Anordnung des erfindungsgemäßen Hauses; freistehend auf Stützen, mit einem Teil oder dem ganzen Kellergeschoß im Erdreich und frei stehend oder auch aneinandergereiht.
- Das erfindungsgemäße Haus hat auch den besonderen Vorteil, daß es Schneelasten, sofern diese überhaupt auf dem Haus liegenbleiben, ein wesentlich größeres Widerstandsmoment ent geCensetzen. Auch die Erdbebensicherheit des erfindungsgemäßen Hauses ist, insbesondere bei teilweiser Anordnung im Erdreich (Formschluß), besonders groß. 3ei der Anordnung auf StÜtzen (Fig. 5) können die Auflager so ausgebildet werden, daß diese Erdbebenschwingungen wie Maschinenfundamente auffangen und nur stark reduziert an das Haus weitergeben.
- Die Erflndung ist nicht auf Häuser beschränkt sondern umfaßt Gebäude allgemein.
- L e e r s e i t e
Claims (1)
1. Haus nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzelteile der Umhüllenden mit einer bei der Herstellung aufgebrachten Isolierschicht,
z.
aus geschäumten Polystyrol, versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792943329 DE2943329A1 (de) | 1979-10-26 | 1979-10-26 | Haus aus vorgefertigten teilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19792943329 DE2943329A1 (de) | 1979-10-26 | 1979-10-26 | Haus aus vorgefertigten teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2943329A1 true DE2943329A1 (de) | 1981-05-14 |
Family
ID=6084461
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792943329 Withdrawn DE2943329A1 (de) | 1979-10-26 | 1979-10-26 | Haus aus vorgefertigten teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2943329A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2716227A1 (fr) * | 1994-02-15 | 1995-08-18 | Matiere Marcel | Ensemble immobilier et son procédé de réalisation. |
| DE20111225U1 (de) | 2001-07-11 | 2001-08-30 | Gampe, Fritz, Wassenaar | Gebäude |
| DE102004052133A1 (de) * | 2004-10-27 | 2006-05-11 | Stefan Heckel-Reusser | Ruhekabine zur Entspannung |
| CN102549109A (zh) * | 2009-09-04 | 2012-07-04 | 艾法史密斯瓦德加森有限公司 | 一种装填煤饼的炼焦设备用的密封装置 |
| WO2014006377A1 (en) * | 2012-07-02 | 2014-01-09 | Global Safeguard Ltd | Accommodation unit and kit of parts therefor |
-
1979
- 1979-10-26 DE DE19792943329 patent/DE2943329A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
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| DE102004052133B4 (de) * | 2004-10-27 | 2006-09-21 | Stefan Heckel-Reusser | Ruhekabine zur Entspannung |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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