DE1089673B - Leuchtsicherung fuer gesattelte Reittiere - Google Patents
Leuchtsicherung fuer gesattelte ReittiereInfo
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- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung 'befaßt sich mit einer Leuchtsicherung
für gesattelte Reittiere bei N-acht und ist dafür bestimmt,
das Reittier in der Dunkelheit im Verkehr erkennbar zu machen und gegen Verletzungen od. dgl.
zu sichern.
Es ist bereits bekannt, Reittiere durch eine Manschette mit einer Leuchtsicherung am Fesselgelenk zu
versehen, die einen Rückstrahler ader einen selbstleuchtenden Stoff trägt, um das Reittier in der Dunkelheit
erkennen zu können. Eine solche Sicherung ist für das Tier ungewohnt und behindert dies und infolge
der leichten Verschmutzungsgefahr auch unzuverlässig. Außerdem ist auch die Höhe der Anbringung der
Leuchtsicherung und ihre Reflexionsrichtung von Bedeutung.
Die Erfindung hat eine Leuchtsicherung zur Aufgabe, die diese Nachteile gemäß der Erfindung dadurch
vermeidet, daß die Leuchtsicherung an einem im Bereich der Sohle des Steigbügels befestigten Gehäuse
angebracht ist.
Das Gehäuse kann vorzugsweise über eine stirnseitige Öffnung und zwei Führungsleisten auf die
Steigbügelsohle von außen aufschiebbar sein und an dem freien Gehäuseende eine vorzugsweise als gabelförmigen
Bügel ausgebildete federnde A^erriegelung aufweisen, welche auf'den Steigbügel selbst geschoben
wird. Es ist jedoch auch denkbar, das Gehäuse selbst federnd als U-förmigen Bügel oder mit einem solchen
U-förmigen Bügel zu versehen, der die Sohle des Steigbügels kraftschlüssig umgreift.
Auf diese Weise ist es möglich, auf beiden Seiten des betreffenden Reittieres, oder nur auf der einen
Seite, und zwar an der Steiigbügelaußenseite, die Sicherung des Reittieres in einwandfreier Weise und
in der notwendigen Höhe durchzuführen, ohne das Tier selbst zu behindern. Die Leuchtsicherung ist auch
aus dem Umriß des Tierkörpers genügend weit herausverlegt, so daß diese nicht durch Teile des Tieres verdeckt
werden kann.
Wie im einzelnen die Erfindung ausführbar ist, zeigen mit den für sie wesentlichen Teilen die Ausführungsbeispiele
in der Zeichnung, und zwar
Fig. 1 eine Ansicht und
Fig. 2 eine Aufsicht auf Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform, ebenfalls in Ansicht, und
Fig. 4 eine Aufsicht auf Fig. 3.
Am Steigbügel 12 ist auf die Sohle 3 das mit einem oberen Längsschlitz versehene Gehäuse 1 von der Seite
her über die Öffnung 10 aufgeschoben, ohne dabei die Betriebssicherheit des Steigbügels 12 selbst zu behindern.
Das Gehäuse 1 besitzt in seinem Längsschlitz 13 als Sicherung zwei Führungsleisten 2, die das Aufschieben
auf die Steigbügelsohle 3 erleichtern und das Leuchtsicherung für gesattelte Reittiere
Anmelder:
Dieter Kappeier,
Trossingen (Württ), Gartenstr. 4
Trossingen (Württ), Gartenstr. 4
Dieter Kappeier, Trossingen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gehäuse dort verriegeln. Am Ende des Gehäuses 1 ist eine vorzugsweise gabelförmig ausgebildete und
federnde Klammer 4 vorgesehen, die den Steigbügel
so 12 — wie dies besonders Fig. 2 erkennen läßt —
federnd umgreift und als Sicherung dient. Im Gehäuse 1 ist unterhalb der Sohle 3 in der Gehäuselängsachse
eine Stromquelle 6 in Form einer Batterie untergebracht und gleichzeitig ein Schalter 7 für die Ein-
und Ausschaltung des Stromkreises.
Der Stromkreis ist in nicht dargestellter Weise bis in den nach außen frei vorstehenden Ansatz 5 verlegt,
der eine Leuchtquelle in Form einer Lampe 11 trägt. Diese Lampe 11 leuchtet — wie dies Fig. 2 erkennen
läßt — sowohl nach vorn und auch nach hinten und ist nach vorn weiß und nach hinten rot abgedeckt. Die
Anordnung des Schalters 7 auf der Unterseite des Gehäuses ist deshalb zweckmäßig, weil sich dieser Schalter
während der Benutzung der Sicherheitseinrichtung nicht durch Anstoßen an seitliche Hindernisse od. dgl.
selbsttätig ein- oder ausschalten kann. Er ist auf der Unterseite im wesentlichen geschützt und kann in einfacher
Weise während des Reitens oder vorher betätigt werden.
Gleichzeitig oder allein zu der Lichtquelle 11 besitzt das Gehäuse 1 auf mindestens einer seiner senkrechten
Seiten und dann auf seiner Rückseite einen nach Art der Rückstrahler ausgebildeten Überzug und gegebenenfalls
einen Überzug, der noch selbstleuchtend ausgebildet ist. Wird ein Ansatz 5 am Gehäuse 1 vorgesehen,
dann kann dieser Ansatz als Lichtreflektierender Teil ausgebildet werden, und 'zwar kann diese Ausbildung
gemeinsam mit einer Lichtquelle 11 oder allein erfolgen.
Im Ausführungsbeispiel in Fig. 3 ist eine solche Ausführung angedeutet. Hier ist das Gehäuse als
U-förmiger, z. B. federnder Bügel 8 ausgebildet, der die Sohle 3 des Steigbügels 12 von beiden Seiten umgreift
und ebenfalls Führungsleisten 2 aufweist für die
009 608/120
Sicherung. Ein federnder zusätzlicher Bügel 4
vorgesehen werden, der die Verriegelung gegenüber dem Steigbügel 12 übernimmt. Das Gehäuse 8 besitzt einen seitlichen Ansatz 9, der eine Fläche aufweist, die als Rückstrahler oder allein bzw. zusätzlich selbstleuchtend ausgebildet ist. Dieser Ansatz 9 wird vorzugsweise in der Längsachse der Steigbügelsohle, d. h. in der Längsachse des Gehäuses 8, in einem stampfen Winkel, vorzugsweise in einstellbarer Form, etwas geneigt, um die während des Reitvorganges ebenfalls zur Längsachse des Reittieres geneigte Achse der Steigbügelsohle berücksichtigen zu können, damit die rückstrahlende und lichtreiiektierende Fläche des Ansatzes 9 senkrecht zu der Bewegungsrichtung des Reittieres liegt und der Lichtauffall und die Lichtabgabe nicht behindert wird.
vorgesehen werden, der die Verriegelung gegenüber dem Steigbügel 12 übernimmt. Das Gehäuse 8 besitzt einen seitlichen Ansatz 9, der eine Fläche aufweist, die als Rückstrahler oder allein bzw. zusätzlich selbstleuchtend ausgebildet ist. Dieser Ansatz 9 wird vorzugsweise in der Längsachse der Steigbügelsohle, d. h. in der Längsachse des Gehäuses 8, in einem stampfen Winkel, vorzugsweise in einstellbarer Form, etwas geneigt, um die während des Reitvorganges ebenfalls zur Längsachse des Reittieres geneigte Achse der Steigbügelsohle berücksichtigen zu können, damit die rückstrahlende und lichtreiiektierende Fläche des Ansatzes 9 senkrecht zu der Bewegungsrichtung des Reittieres liegt und der Lichtauffall und die Lichtabgabe nicht behindert wird.
Durch die Einrichtung nach der Erfindung sind keinerlei Veränderungen am Reitzeug, insbesondere
an den Bügeln des Reittieres, notwendig; die Einrichtung kann in einfacher Weise leicht auf die Bügel aufgeschoben
und wieder von diesen gelöst werden. Das Reittier wind in keiner Weise gestört oder verletzt,
und die Verschmutzungsgefahr ist weitgehend durch die höhere Anordnung der Sicherheitseinrichtung beseitigt.
Wesentlich ist, daß bei Verwendung einer Lichtquelle 11 diese sowohl in der Reitrichtung als
auch in der entgegengesetzten Richtung schon aus größerer Entfernung wahrgenommen werden kann.
Claims (12)
1. Leuchtsicherung für gesattelte Reittiere bei Nacht, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtsicherung
an einem im Bereich der Sohle des Steigbügels befestigten Gehäuse (1, 8) angebracht
ist.
2. Leuchtsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse gabelförmig über
eine stirnseitige Öffnung (10) und zwei Führungsleisten (2) auf die Steigbügel sohle (3) aufschiebbar
ist.
3. Leuchtsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine Verriegelung
(4) trägt, die in den Steigbügel (12) selbst eingreift.
"4. LeHiCh'tsicherung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß als lösbare Verriegelung ein in der Gehäuselängsachse auf dessen Oberseite
verlaufender federnder Bügel (4) vorgesehen ist, der gabelförmig den Steigbügel (12) umgreift.
5. Leuchtsicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(1) in einem nach außen vorstehenden Ansatz (5) eine Lichtquelle (11) aufweist, die einen
rot- und weißgefärbten Liehtausfall nach beiden senkrechten Seiten des Ansatzes besitzt.
6. Leuchtsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (11) durch
einen Schalter (7) von der Gehäuseunterseite aus schaltbar ist.
7. Leuchtsicherung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle
(6) im Gehäuse in dessen Längsachse auf der Unterseite der Sohle (3) vorgesehen ist.
8. Leuchtsicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(8) auf mindestens einer seiner senkrechten Außenflächen einen lichtreflektierenden und gegebenenfalls
selbstleuchtenden Überzug trägt.
9. Leuchtsicherung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8) einen· seitlichen
Ansatz (9) auf seiner Außenseite trägt, dessen senkrechte Flächen nach Art von Rückstrahlern
ausgebildet sind.
10. Leuchtsicherung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen des Ansatzes
(9) zur Gehäuselängsachse in einem stampfen Winkel geneigt sind.
11. Leuchtsicherung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel des Ansatzes (9) gegenüber dem Gehäuse einstellbar ausgebildet ist.
12. Leuchtsicherung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (8) als U-förmiger federnder Bügel ausgebildet ist (Fig. 4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1681914;
französische Patentschrift Nr. 817 670.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1681914;
französische Patentschrift Nr. 817 670.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 608/120 9.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36914A DE1089673B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Leuchtsicherung fuer gesattelte Reittiere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36914A DE1089673B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Leuchtsicherung fuer gesattelte Reittiere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1089673B true DE1089673B (de) | 1960-09-22 |
Family
ID=7220842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK36914A Pending DE1089673B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Leuchtsicherung fuer gesattelte Reittiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1089673B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR817670A (fr) * | 1936-05-15 | 1937-09-08 | Boutonniere D Iseron Soc | Bouton de signalisation |
| DE1681914U (de) * | 1954-03-09 | 1954-08-19 | Hans Fellgiebel | Rueckstrahler am pferdefuss. |
-
1959
- 1959-02-09 DE DEK36914A patent/DE1089673B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR817670A (fr) * | 1936-05-15 | 1937-09-08 | Boutonniere D Iseron Soc | Bouton de signalisation |
| DE1681914U (de) * | 1954-03-09 | 1954-08-19 | Hans Fellgiebel | Rueckstrahler am pferdefuss. |
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