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DE1089323B - Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit vorgefaltetem Einschlagpapier umhuellten Rollen eines Wickelgutes - Google Patents

Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit vorgefaltetem Einschlagpapier umhuellten Rollen eines Wickelgutes

Info

Publication number
DE1089323B
DE1089323B DES51907A DES0051907A DE1089323B DE 1089323 B DE1089323 B DE 1089323B DE S51907 A DES51907 A DE S51907A DE S0051907 A DES0051907 A DE S0051907A DE 1089323 B DE1089323 B DE 1089323B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folded
sleeve
wrapping paper
paper
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51907A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haugwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delore SA Geoffroy
Original Assignee
Delore SA Geoffroy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Delore SA Geoffroy filed Critical Delore SA Geoffroy
Publication of DE1089323B publication Critical patent/DE1089323B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/24Packaging annular articles, e.g. tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit vorgefaltetem Einschlagpapier umhüllten Rollen eines Wickelgutes Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit parallel zur Achsrichtung vorgefaltetem Einschlagpapier umhüllten ringförmigen Rollen eines Wickelgutes. Es ist bekannt, daß z. B. Drähte, Kabel und anderes Wickelgut imHandel inRollenform geliefert werden. Diese ringförmigen Rollen werden im allgemeinen an verschiedenen Stellen mitBindfaden verschnürt und mit einem überlappt um die Rolle gewickelten Band, beispielsweise aus Kreppapier, als Schutzumhüllung versehen.
  • Die Verschnürung sowie die Schutzumhüllung werden dabei von Hand angebracht. Diese an sich bekannte Verpackungsmethode hat den Nachteil, daß die volle Leistung der Maschine, welche das Wickeln derDrähte bzw. Kabel bewerkstelligt, durch bedeutende Verlustzeiten infolge der durch die manuelle Betätigung bewirkten dauernden Unterbrechungen nicht nutzbar gemacht werden kann. Dadurch wird der Selbstkostenpreis des Endproduktes bedeutend erhöht.
  • Es ist ferner ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Umhüllen von Felgen, Reifen u. dgl. bekanntgeworden, bei welchem das geriffelte Einschlagmaterial den sich drehenden Felgen in Umfangsrichtung der Länge nach zugeführt wird. Dabei werden die seitlichen Randstreifen des Umhüllungsmaterials um die genannten Gegenstände derart herumgeklappt, daß diese von dem Einschlagmaterial vollständig eingeschlossen werden.
  • Auch ist es nicht mehr neu, eine aus Kunststoffolie bestehende allseitig geschlossene Umhüllung eines Ringkörpers, beispielsweise einer elektrischen Spule, zu fertigen. Hierbei besteht die Umhüllung aus einem einzigen Stück Schlauch aus thermoplastischem Kunststoff, dessen Länge etwa dem Umfang des Ringkörpers in axialer Richtung entspricht, wobei der mittlere Teil der Verkleidung der inneren Ringkörperfläche und der Stirnfläche des Ringkörpers bildet. Die Enden des Ringkörpers bilden dabei durch Umstülpen, Überlappen und Verkleben bzw. Verschweißen die Verkleidung der äußeren Ringkörperflächen.
  • Ferner ist ein Verfahren zum Verpacken ringförmiger Gegenstände, beispielsweise Autoreifen, bekanntgeworden. Bei dieser bekannten Methode wird ein vorgefalzter Papierstreifen auf die der Radfelge zugekehrte Innenseite des Reifens aufgebracht, wobei die über diesem Reifenteil hinausragenden Teile des Streifens mit Hilfe einer Vorrichtung gegen die Seitenflächen bzw. die Lauffläche des Reifens angepreßt werden. Die Verbindung der auf der Lauffläche des Reifens liegenden Ränder des Papierstreifens erfolgt mit Hilfe eines Klebebandes, welches mittels einer Vorrichtung angefeuchtet und anschließend aufgebracht wird. Schließlich ist ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zum Einhüllen von ringförmigen Gegen- ständen in vorgefalztes Papier bekanntgeworden, welches sich dadurch kennzeichnet, daß dasEinschlagmaterial in einer Art Matrize entsprechend den Umrissen des zu verpackenden Gegenstandes geformt und anschließend auf diesen aufgebracht wird.
  • Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zu schaffen, welche die Herstellung von Rollen eines Wickelgutes und die Verpackung derselben mit vorgefalztem Papier selbsttätig bewerkstelligt. Erfindungsgemäß wird dies durch die nachstehend gekennzeichnete Kombination mehrerer für sich und teilweise auch in Unterkombination bekannter Merkmale erreicht, welche jedoch in dieser Zusammenfassung neu sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vereinigung folgender Merkmale gelöst: a) eine aus zwei koaxial und fluchtend verlaufenden, voneinander etwa entsprechend der Breite der zu wickelnden Rolle entfernt liegenden Hohlwellen sowie einer längs der einen Hohlwelle gleitend gelagerten, mit Längsschlitzen versehenen und das eine äußere Ende des Wickelgutes festklemmenden Hülse bestehende angetriebene Halterung, b) eine Beschickungsvorrichtung, welche das vorgefaltete, nicht dehnbare Einschlagpapier der Hülse etwa tangential zuführt, c) Mittel zur Aufrichtung der Ränder des auf der Halterung aufgewickelten vorgefalteten Einschlagpapiers in radialer Richtung nach dem Aufwickeln der ersten Lage des Wickelgutes, d) Mittel zum Umlegen der äußeren Enden der in radialer Richtung verlaufenden Ränder des vorgefalteten Einschlagpapiers in Richtung auf die Außenoberfläche der aus einer bestimmten Anzahl von Schichten bestehenden Rolle des Wickelgutes, e) eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebebandes auf die umgelegten äußeren Ränder des Einschlagpapiers.
  • Vorteilhaft ist die Papierbeschickungsvorrichtung auf einer zur drehbaren Halterung achsparallelen, schwenkbaren Schwinge befestigt, wobei die Falzräder sowie die glatte Rolle während der Bewegung der Schwinge in Richtung der angetriebenen Halterung mit Hilfe eines auf der Schwinge angeordneten und mit einer festen Zahnstange zusammen arbeitenden Freilaufrades in Drehbewegung versetzt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung des Grundgedankens der Erfindung bestehen die Mittel zum Aufrichten in radialer Richtung sowie zum Umklappen der Ränder des gefalteten Einschlagpapiers aus in den Längsschlitzen der Hülse liegenden Armen, welche über Lenker mittels einer in der Hohlwelle geführten Steuerstange bewegt werden, wobei die Enden der Arme Schraubenfedern aufweisen, welche in der Betriebsstellung der Arme über eine ebenfalls in der Hohlwelle geführte Steuerschubstange sowie über Arme parallel zur Achse der Hülse umgelegt werden können.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung in Form eines Ausführungsbeispieis in rein schematischer Weise noch etwas näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Einrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 die Halterung, auf welcher eine Rolle des Wickelgutes gewickelt und mit vorgefalztem Papier umhüllt wird, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Halterung gemäß Fig. 2, Fig. 4 die Antriebsorgane für die Halterung gemäß Fig. 2, Fig. 5 bis 12 Ansichten der gleichenTeile wie Fig. 1 bis 4 sowie die aufeinanderfolgenden Herstellungsstufen für eine mit der Schutzumhüllung versehene Drahtrolle; Fig. 13 ist ein Ausschnitt aus der Anordnung gemäß Fig. 1.
  • Aus Fig. ist zu ersehen, daß die Einrichtung im wesentlichen vier Baugruppen hat, die zweckmäßigerweise in einem gemeinsamen Aufriß dargestellt sind und deren Bewegungen durch entsprechende Einrichtung einander zugeordnet sind. Die Baugruppe A umfaßt die Abwickelvorrichtung des zu Rollen zu verarbeitenden Wickelgutes. Die Baugruppe B umfaßt die Abwickelvorrichtung und die Bearbeitungsvorrichtung für das Einschlagpapier, mit welchem die Baugruppe C beschickt wird. In der Baugruppe D erfolgt der sichere Verschluß der Schutzumhüllung für eine fertige Rolle.
  • Baugruppe A (Fig. 1). Der aufzuwickelnde Draht 1 läuft aus einer Vorratstrommel 2 durch eine Verzugs-und Spanneinrichtung, die aus einer gekerbten Rolle3 besteht; der Draht wird gegen die Rillen der Rolle 3 von einem endlosen Riemen 4 gedrückt. Die Rolle 3 kann durch eine doppeltwirkende Zahnstange 5, deren hin- und hergehende Bewegung durch einen Preßluftkolben 7 bewirkt wird, unter Anwendung von Freilaufrädern 6 angetrieben werden. Danach Ytrird der Draht unter Ausnutzung seines Eigengewichtes in ein Leitrohr 8 eingeführt und durchläuft dabei eine Schneideinrichtung, z. B. eine Metallschere 9, die durch einen Kolben betätigt wird. Eine Meßeinrichtung 10, die mit der Rolle 3 verbunden ist, erlaubt die Kontrolle der zum Aufwickeln gewünschten Länge des Drahtes. Die Gruppe der Spanneinrichtung und das Führungsrohr 8 wird hin- und hergehend parallel zur Achse der Rolle 3 angetrieben, um das Verlegen des Drahtes in sicherer Weise vorzunehmen. Diese Gruppe kann ferner um die Achse der Rolle 3 schwingend gelagert sein.
  • BaugruppeB (Fig. 1). Die Vorrichtung zur Beschickung der Einrichtung mit vorgefaltetem Einschlagpapier 11 für die Schutzumhüllung setzt sich aus einer Papiervorratsrolle 12, aus zwei mit sägezahnartigen Zähnen versehenen Falzräder 13, einer Transportrolle 14, einem Querschneider 15, der durch einen Kolben 16 gesteuert wird, sowie einer Papierführung in Form eines Mundstückes 17 zusammen, wobei die ganze Gruppe auf einer Schwinge 18 montiert ist, welche schwenkbar um die Achse 19 gelagert ist. Eines der gezahnten Falzräder 13 besitzt ein Freilaufrad 20, das mit einem festen Zahnsegment 21 kämmt, wodurch das Vorschieben des Papiers im Augenblick der Vorwärtsbewegung der Schwinge 18 erfolgt. Beim Rückschwingen wird das Papier jedoch nicht mitgenommen. Diese Bewegung wird durch einen Preßluftkolben 22 gesteuert.
  • BaugruppeC (Fig. 2, 3 und 4). Sie besteht aus zwei koaxial und fluchtend verlaufenden Hohlwellen 23, 24, welche entsprechend der Breite der herzustellenden Rolle voneinander entfernt liegen. Die beiden Hohlwellen 23, 24 werden gleichzeitig von einer Zwischenwelle 25 angetrieben. Auf dem einen Wellenteil 23 gleitet eine mit Längsschlitzen versehene Hülse 26, deren Stirnfläche Spitzen aufweist. Das Gleiten der Hülse 26 wird z. B. durch einen Preßluftkolben 27 (Fig. 4) über eine Mitnehmerklaue 28 bewirkt. Die Spitzen der Hülse 26 fügen sich bei Bewegung gegen den anderen Wellenteil in dessen Vertiefungen ein (Fig. 2, Stellung a2).
  • Die zwei Hohlwellen23 und 24 tragen auf ihren Enden eine Anzahl von Armen 29, deren Enden Schraubenfedern 30 aufweisen. Die Arme 29 liegen in den Längsschlitzen der Hülse 26 und werden in senkrecht nach oben in die Betriebsstellung geschwenkt Dieser Lagewechsel der Arme 29 wird durch eine in der Mitte der Hohlwelle gleitende Steuerschubstange 31 bewerkstelligt, die mit den Armen 29 über Lenker 32 verbunden ist.
  • Die Enden der Federn 30 sind durch Arme 33 mit einer weiteren Steuerschubstange verbunden, welche beweglich auf der Schubstange 31 sitzt. Die äußeren Teile der Steuerschubstangen 31, 34 tragen Mitnehmerklauen, mit denen man die Bewegungen z. B. mittels Preßluftkolben 35 und 36 in die verschiedenen Stellungen steuern kann (Fig. 2, Stellungen bp b2 und Ct, C2, C3 bezüglich der Schubstangen 31 bzw. 34).
  • Wie man in Fig. 1, 9 und 11 erkennt, sind in Höhe der aufgewickelten Rolle zu beiden Seiten zwei schwingende Leitbleche 37 angebracht, die durch einen Kolben 38 betrieben werden.
  • Baugruppe D (Fig. 1). Diese Gruppe ist für die Bewicklung einer fertiggestellten und einer mit Einschlagpapier versehenen Rolle mit Klebeband 60 vorgesehen. Diese Gruppe weist einen Flachriemen 39 auf, der durch eine Feder 40 zwischen Rollen 41 und 42 gespannt wird. Auf diesen Riemen stützt sich ein anderer, kürzerer Riemen 43 ab, welcher über Rollen 44 und 45 gespannt ist. Das von der Vorratsrolle 46 kommende Klebeband 60 läuft durch zwei Transportrollen 47 und 48 hindurch, vor denen ein durch Kolben 50 betãtigter Querschneider 49 liegt. Das Klebeband durchläuft eine Führung 51, deren Ausgang sich nahe der Stelle befindet, an welcher sich die beiden Riemen 39 und 43 berühren. Die Achse der Rolle 45 (Fig. 13) hat an ihren Enden zwei Scheiben 52, die durch einen gegenlaufenden und in ein Wasserbecken 54 hineinragenden Rollensatz 53 angefeuchtet werden.
  • Die Gruppe D ist auf einer schwenkbaren Wippe 55 mit Drehpunkt um eine Achse 56 gelagert und wird durch einen Kolben 57 gesteuert. Beim Schwenken dieser Wippe 55 betreibt ein Zahnsegment 58 die eine Transportrolle 47 mit Hilfe eines Freilaufrades 59 wodurch das Klebeband 60 in Richtung der Führung 51 so weit vorgezogen wird, bis es beim Austritt aus derselben durch die beiden Riemen 39 und 43 ergriffen wird. Wenn die Wippe 55 zurückschwingt, wird das Klebeband 60 durch das Freilaufrad 59 nicht wieder zurückgezogen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Wenn eine Drahtrolle fertiggestellt ist (Fig. 5), verändert die Hülse 26 ihre Lage nach rechts mittels ihrer Steuerklaue, welche aus der Lage a2 in die Stellung a1 (Fig. 2) gebracht wird. Die fertiggestellte Rolle fällt durch Eigengewicht von selbst aus.
  • Die Hülse 26 geht dann durch Verschiebung der Steuerklaue nach Position a2 nach links zurück und erfaßt den Anfang des Drahtes 1, welcher bereits in Höhe der Hülse 26 bereitliegt. Die Hohlwellen 23 und 24 setzen dann ihre Drehbewegung fort. Gleichzeitig wird durch den Steuerkolben 22 (Fig. 6) die Halterung der Baugruppe B gegen die Hülse 26 geschwenkt.
  • Bei dieser Bewegung wenden die gezahnten Räder 13 mitgenommen, wobei sie das Papier 11 in Querfalten legen und es zwischen die Rolle 14 und die Papierführung 17 derart weitergeben, daß die Rolle 14 gegen die untere Seite des gebremsten Papiers und das Mundstück 17 gegen die obere Seite gepreßt wird und dadurch die vollständige Querfaltung erzeugt. Das so gefaltete Papier wird anschließend durch das Mundstück 17 hindurchges choben und verläßt dieses am äußeren Ende. Die Länge des Mundstückes 17 stimmt mit dem Umfang der Hülse 26 überein, zusätzlich eines gewissen Übermaßes für die Überlappung. Wenn die Hülse 26 eine Viertelumdrehung gemacht hat, gelangt das gefaltete Papier 11 tangential an den Draht 1 und wird durch diesen sowie die Hülse 26 festgeklemmt. Der Draht 1 ergreift dann das Papier 11, während der durch Kolben 16 betätigte Querschneider das gefaltete Papier auf die gewünschte Länge abschneidet. Das vorgefaltete Papier wird dann um die Hülse 26 herumgerollt (Fig. 7 und 8). Die Schwinge 18 der Baugruppe B bewegt sich dann in die Ruhelage zurück.
  • Wenn die erste Drahtlage aufgewickelt ist (Fig. 8), werden durch die Steuerschubstange 312 deren Steuerklaue von Position b, nach Position b2 rückt (Fig. 2), sämtliche Arme 29 Iderart aus .der' Ruhelage herausgeschoben, daß das Papier 11 radial hochgestellt wird (Fig. 9, deren linke Seite eine Zwischenstellung der Arme zeigt). Leitbleche 37, bewegt durch einen Kolben 38> werden in Arbeitsstellung gebracht und schieben die vom Papier 11 gebildeten Flächen von der Stelle weg, wo der Draht 1 läuft, um zu verhüten, daß die Falten des Papier.s am Draht 1 hängenbleiben (Fig. 9). Die Aufwicklung des Drahtes geschieht dann mit erhöhter Geschwindigkeit bis zur völligen Aufwicklung der gewünschten Drahtlänge, z. B. 100 m (Fig. 10).
  • Sobald die gewünschte Drahtlänge aufgerollt ist, wird die Steuerschubstange 34 mittels des Kolbens 36 (Fig. 4) über die Steuerklaue, die dann von c2 nach ca, geht (Fig. 2), bewegt. Dadurch verschieben die Arme 33 die Schraubenfedern 30 derart, daß sie eine Stellung parallel zur Achse der Hülse 26 einnehmen und somit,das gefaltete Papier um die äußere Partie der gewickelten Rolle umlegen (Fig. 11). Das Leitrohr 8 wird durch die Leitbleche 37 gleichzeitig in die Mitte der Rolle zurückgeführt, wodurch beim Rücklauf ein Knick gebildet wird (Fig. 11 und 12). Die Wippe 55 schwingt aus, um den Flachriemen 39 gegen die Rolle anzulegen, die dann den Riemen mitnimmt. Das auf den seitlichen Partien durch die Scheiben 53 und den Rollensatz 53 angefeuchtete Klebeband 60 wird zwischen den beiden Riemen 39 und 43 vorgezogen und dabei zwischen den Flachriemen und dem gefalteten Papier auf die umgelegten äußeren Enden des Einschlagpapiers 11 gelegt. Dadurch, daß nur die äußeren Partien des Klebebandes 60 angefeuchtet worden sind, klebt das Band nur an seinen Rändern und verbindet somit die beiden Ränder des Einschlagpapiers, so daß dadurch die Rolle völlig mit Papier umschlossen wird.
  • Die innere, trocken gebliebene Partie des Klebebandes 60 klebt somit nicht an die gewickelte Drahtrolle an.
  • Man kann auch Klebebänder verwenden, die nicht angefeuchtet werden müssen.
  • Zur gleichen Zeit wie das Klebeband, das durch den Querschneider 49 auf eine dem Umfang der gewickelten Drahtrolle entsprechende Länge einschließlich einem gewissen Überstand abgeschnitten wird, wird die letzte Windung des Drahtes aufgerollt, wobei sich die Drahtführung in der Mitte der gewickelten Rolle befindet.
  • Gleichzeitig wird der Draht automatisch durch die Schneidvorrichtung 9 auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Die Wickelvorrichtung kommt zum Stillstand, sobald das Ende des Drahtes das Leitrohr 8 verläßt. Das Ende des Klebebandes 60 läßt das letzte Stück des Drahtes hervorschauen. Die Wippe 55 schwenkt darauf in ihre Ruhestellung zurück. Die Hülse 26 wind dann zurückgezogen und die fertige, mit Einschlagpapier versehene Rolle fällt über eine Gleitbahn 61 aus. Dann wiederholt sich der Ablauf erneut in gleicher Weise.
  • Zur einwandfreien Steuerung aller Bewegungen mit festgelegten Geschwindigkeiten kann man bekannte Anlagen, z. B. Nockenwellen, verwenden, die diese Bewegungen entweder direkt oder mittels elektrischer Kontakte, Ventile, Motoren, Elektromagneten, pneumatischer oder hydraulischer Apparate oder aller anderen Einrichtungen einleiten.
  • Wenn die beschriebene Wickelmaschine zusammen mit einer Maschine, welche den Draht endlos herstellt, auf Serie arbeitet, dann müßte man eine Einrichtung zur Drahtbevorratung vorsehen, in der der Draht während der Stillstandszeiten der Wickelmaschine aufgenommen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit parallel zur Achsrichtung vorgefaltetem Einschlagpapier umhüllten ringförmigen Rollen eines Wickelgutes, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) einer aus zwei koaxial und fluchtend verlaufinden, voneinander etwa entsprechend der Breite der zu wickelnden Rolle entfernt liegenden Hohlwellen (23, 24) sowie einer längs der einen Hohlwelle (23) gleitend gelagerten, mit Längsschlitzen versehenen und das eine äußere Ende des Wickelgutes festklemmenden Hülse (26) bestehenden angetriebenen Halterung (C), b) einer Beschickungsvorrichtung (B), welche das vorgefaltete, nicht dehnbare Einschlagpapier (11) der Hülse (26) etwa tangential zuführt, c) Mitteln zum Aufrichten der Ränder des auf der Halterung (C) aufgewickelten, vorgefalteten Einschlagpapiers (11) in radialer Richtung nach dem Aufwickeln der ersten Lage des Wickelgutes, d) Mitteln zum Umlegen der äußeren Enden der in radialer Richtung verlaufenden Ränder des vorgefalteten Einschlagpapiers (11) in Richtung auf die Außenoberfläche der aus einer bestimmten Anzahl von Schichten bestehenden Rolle des Wickelgutes, e) einer Vorrichtung (D) zum Aufbringen eines Klebebandes (60) auf die umgelegten äußeren Ränder des Einschlagpapiers (11).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Papierbeschickungsvorrichtung eine Zuführrolle, zwei mit geneigten Zähnen versehene, mit der Vorrichtung zusammenwirkende Falzräder, eine mit einer Papierführung zusammenarbeitende glatte Rolle zum Transport des gefalteten Einschlagpapiers sowie einen Querschneider aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung auf einer zur drehbaren Halterung (C) achsparallelen schwenkbaren Schwinge (18) befestigt ist, wobei die Falzräder (13) sowie die glatte Rolle (14) während der Bewegung der Schwinge (18) in Richtung der angetriebenen Halterung mit Hilfe eines auf der Schwinge (18) angeordneten und mit einer festen Zahnstange zusammenarbeitenden Freilaufrades (20) in Drehbewegung versetzt werden.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Aufrichten in radialer Richtung sowie zum Umklappen der Ränder des vorgefalteten Einschlagpapiers (11) aus in den Längsschlitzen der Hülse (26) liegenden Armen (29) bestehen, welche über Lenker (32) mittels einer in der Hohlwelle (23) geführten Steuerschubstange (31) bewegt werden, wobei die Enden der Arme (29) Schraubenfedern (30) aufweisen, welche in der Betriebsstellung der Arme (29) über eine ebenfalls in der Hohlwelle geführte Steuerschubstange (34) sowie über Arme (33) parallel zur Achse der Hülse (26) umgelegt werden können.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebebandes auf die Außenoberfiäche der fertiggestellten Rolle, gekennzeichnet durch eine bezüglich der Hülse (26) achsparallel angeordnete, schwenkbare Wippe (55), auf welcher eine Vorratswelle (46), zwei Transportrollen (47> 48), eine Führung (51), ein Wasserbecken (54) sowie ein in dieses eintauchender Rollensatz (53) angeordnet sind, wobei die Transportrollen (47, 48) während der Bewegung der Wippe (55) gegen die Hülse (26) mittels eines mit einer festen Zahnstange zusammenwirkenden Freilaufrades (59) in Drehung versetzt werden und das Klebeband (60) von zwei über Rollen (41, 42 bzw. 44> 45) gespannten Flachriemen (39> 43) ergriffen, befeuchtet und unter dem Druck .des ersten Riemens (39) gegen die äußere Seite der fertiggestellten Rolle des Wickelgutes angelegt wind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei welcher das auf die Rolle zu wickelnde Gut mittels einer Vorrichtung abgewickelt wird, welche aus einem Antriebsrad besteht, auf dessen Umfang zum Teil ein endloser Riemen wirkt, und ferner eine Ablängvorrichtung sowie ein Führungsrohr aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung um eine Achse parallel zur Achse der Hülse (26) schwenken und sich derart bewegen kann, daß eine gleichmäßige Aufwicklung des Wickelgutes sichergestellt ist, wobei ferner schwenkbar gelagerte Leitfbleche (37) vorgesehen sind, welche die radial hochgestellten Flächen des vorgefalteten Einschlagpapiers (11) gegen Beschädigung durch das Wickelgut schützen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 523 822, 525 477, 956 255; britische Patentschrift Nr. 685 897; USA.-Patentschriften Nr. 2 033 201, 2 120 505, 2266592.
DES51907A 1956-05-30 1957-01-12 Einrichtung zum fortlaufenden Herstellen von mit vorgefaltetem Einschlagpapier umhuellten Rollen eines Wickelgutes Pending DE1089323B (de)

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