DE1041239B - Einrichtung zum Aufbringen von Gewebebahnen auf die Trommeln von Reifenaufbau- und Baendermaschinen - Google Patents
Einrichtung zum Aufbringen von Gewebebahnen auf die Trommeln von Reifenaufbau- und BaendermaschinenInfo
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- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/08—Building tyres
- B29D30/20—Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
- B29D30/30—Applying the layers; Guiding or stretching the layers during application
- B29D30/3007—Applying the layers; Guiding or stretching the layers during application by feeding a sheet perpendicular to the drum axis and joining the ends to form an annular element
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufbringen von Gewebebahnen auf die Trommeln von
Reifenaufbau- und BändermasChinen unter Verwendung eines durch Rollen geführten Förderbandes zur
Aufnahme von Gewebebahnen.
Die Güte eines Fahrzeugluftreifens "hängt wesentlich
ab von der Beschaffenheit seiner Karkasse und insbesondere von der einwandfreien, konstruktionsgetreuen
Anordnung der sie bildenden Gewebeein lagen. Es ist daher dem Aufbau der Karkasse besondere Aufmerksamkeit
zu schenken und dafür Sorge zu tragen, daß dieser Aufbau weitgehend unabhängig gemacht wird
von der Geschicklichkeit der die Reifenaufbaumaschinen od. dgl. bedienenden Person.
Bei den bekannten Einrichtungen der erwähnten Art werden die auf einem hinter der Reifenaufbaumaschine
bzw. der Bändermasc'hine befindlichen, auf Rollen geführten Förderband liegenden Gewebelagen von der
Bedienungsperson von Hand abgezogen sowie von Hand mit der Reifenaufbautrommel in Berührung gebracht
und dann durch Drehen der Trommel aufgewickelt. Die Forderung, den Aufbau des Reifens weitgehend
von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson unabhängig zu machen, kann hierbei nicht erfüllt
werden, insbesondere dann nicht, wenn die Gewebebähnen
verhältnismäßig breit und lang sind.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß mit verhältnismäßig einfachen technischen Mitteln, und zwar
durch ein zugfestes Förderband vermieden, das in der Weise auf die Trommel aufwickelbar ist, daß es die
Gewebelagen mit fortschreitender Umschlingung zur Anlage bringt, wobei der der Trommel zugekehrte Teil
des Förderbandes von einem parallel zur Trommel gelagerten und um deren Längsmittelac'hse verschwenkbar
angeordneten biegungssteifen Stab geführt ist. Hierbei erfüllt das Transportband nicht nur eine Förderaufgabe,
es dient vielmehr gleichzeitig dazu., den eigentlichen Anlegevorgang zu bewirken.
Unter der Voraussetzung, daß ein zugfestes, in kaum nennenswertem Maße dehnbares Transportband
zur Anwendung kommt, kann während des Aufwickeins eine gleichmäßige Straffung des Förderbandes erfolgen,
so daß die zwischen dem Transportband und der Trommel gelegene Gewebelage faltenlos aufgebracht wird.
Sofern weiterhin dafür Sorge getragen wird, daß das Transportband während des Wickelvorganges genau
in Umfangsrichtung der Trommel bewegt wird, ist die Gewähr dafür gegeben, daß eine vorbestimmte
Stellung der Gewefoelagen auf der zu belegenden Trommel
erzielt wird, die lediglich abhängig ist von der vorherigen Lage des aufzubringenden Gewebes auf
dem Transportband. Wird somit die Gewebebahn an einer vorbezeichneten Stelle auf das vor dem Aufwickeln
flach ausliegende Transportband gelegt, so ist Einrichtung zum Aufbringen
von Gewebebahnen auf die Trommeln
von Reifenaufbau- und Bändermaschinen
Anmelder:
Continental Gummi-Werke
Aktiengesellschaft,
Aktiengesellschaft,
Hannover, Continentalhaus
Dipl.-Ing. Adolf Loges, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
eine genaue faltenfreie Anlage der Gewebebahn gesichert.
In Verfolg des Erfindungsgedankens wird das Förderband
als endliches Band ausgebildet und an seinem der Trommel zugekehrten Ende an dem biegungssteifen
Stab befestigt. Zu diesem Zweck können die Enden dieses Stabes mit je einem Hebel verbunden
sein, die an der Trommelachse drehbar gelagert sind, so daß das Transportband mit dem Verschwenken
dieser Hebel die Trommel mehr und mehr umschlingt und hierbei die Gewebelagen zur Anlage bringt. Es
ist jedoch darauf zu achten, daß die erwähnten Mittel zur Führung des parallel zur Trommellängsachse verlaufenden
Stabes quersteif sind, d. h. es müssen Lateralbewegungen vermieden werden, damit das
Transportband beim Umschlingen der Trommel keine seitlichen Bewegungen ausführen, sondern vielmehr
genau in Umfangsrichtung der Trommel gestrafft und gezogen wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich auch für die beim Aufbau von Reifenkarkassen üblichen
Gewebelagen mit parallelogrammförmigem Grundriß. Diese Gewebelagen besitzen infolge ihrer spitz auslaufenden
Endteile eine Länge, die größer ist als der Umfang der zu belegenden Trommel. Da das zum
Aufbringen der Gewebelagen dienende Förderband nicht beliebig um die Trommel geschlungen werden
kann, sondern nur einen Umschlingungswinkel erreichen kann, der geringer als 360° ist, müssen zum
Aufbringen der Gewebelagen mit spitz auslaufenden Endteilen besondere Mittel vorgesehen werden, die es
gestatten, auch die Teile der Gewebelagen zur Anlage zu bringen, um die die Gewebelagen länger sind alls
der Umfang der Trommel. Diese Aufgabe löst die Erfindung in einfacher Weise dadurch, daß der um die
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Längsachse der Trommel verschwenkbare, am Ende rolle 1, wobei sich die Gewebelage 4 in Richtung auf
des Transportbandes befestigte Stab selbst drehbar, die Trommel 2 bewegt. Ist die in Fig. 1 gestrichelt
und zwar um seine eigene Längsmittelachse drehbar dargestellte Stellung des Stabes 6, die in Fig. 2 in
gelagert ist, so daß er zum Aufwickeln des Transport- vergrößertem Maßstab wiedergegeben ist, erreicht, so
bandes dienen kann. Sind somit der größte Umschlin- 5 hat das Band 3 die Trommel 2 fast nahezu umgungswinkel
des Transportbandes und die Endstellung schlungen, und eine diesem Umschlingungswinkel entdes
hieran befestigten Stabes erreicht, so wird die sprechende Länge der Gewebelage 4 befindet sich benoch
verbleibende Länge der Gewebelagen zur Anlage reits auf der Trommel 2. Da die Verschwerikbewegung
gebracht, indem der Stab gedreht wird, der hierbei der Rolle 6 in Richtung der Pfeile 10 nicht mehr fortdas
Transportband aufwickelt. Bei dieser Wickel- io gesetzt werden kann wegen des stets auf die Trombewegung
wird die Gewebelage unter weiterer Fort- mel 2 auflaufenden Förderbandes 3 und zudem die gebewegung
des Transportbandes in Richtung des Trom- samte Länge der Gewebelagen 4 um den Betrag s
melumfanges zur Anlage gebracht. größer ist als der Umfang U der Trommel 2, wird
Sofern ein endliches Transportband zur Anwendung nunmehr der Stab 6 in Richtung des Pfeiles 12 gekommt,
ist es vorteilhaft, das der Trommel abgekehrte 15 dreht, wobei sich das Förderband 3 auf den Stab 6
Ende dieses Bandes an einer Rolle zu befestigen, die aufwickelt unter Fortbewegung des übrigen Teiles des
unter der Wirkung einer Drehfeder steht. Unter Über- Förderbandes 3 und gleichzeitiger Bewegung der Gewindung
dieser Rückstellkraft können somit beliebige webelagen 4 im Sinne einer Umschlingung der Trom-Längen
des Transportbandes von dieser Vorratsrolle mel 2. Mit der Wickelbewegung des Stabes 6 kommt
abgezogen werden. Die auf die Vorratsrolle einwir- 20 das vordere Ende der Gewebelage 4 gemäß Fig. 2 frei,
kende Drehfeder sorgt ferner dafür, daß das Trans- wobei es zunächst frei herabhängt, dann aber von dem
portband straff gehalten wird, wenn sich der Wickel- darunter befindlichen, nachfolgenden Teil des Fördervorgang
vollzieht und nach Erreichen des größten bandes 3 erfaßt wird, bis schließlich die Gewebelage 4
Umschlingungswinkels der am vorderen Ende des völlig auf dem Mantel der Trommel 2 aufliegt und die
Förderbandes befindliche Stab um seine Längsachse 25 Kanten 4' der Gewebelage 4 stumpf voreinander liegen,
gedreht wird. Die Drehfeder trägt ferner dazu bei, Nunmehr ist das Aufbringen der Gewebelage 4 volldaß
nach dem Aufbringen der Gewebebahnen auf die zogen, und es können weitere Gewebelagen, z. B. eine
Trommel das Transportband in seine Ausgangsstel- solche zur Anlage gebracht werden, deren Fäden im
lung zurückgeführt wird. Winkel zu den Fäden der ursprünglich aufgebrachten
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise 30 Lage 4 angeordnet sind.
dargestellt. Es zeigt Beim Zurückführen der Hebel 8 in ihre Ausgangs-
Fig. 1 eine Einrichtung zum Aufbringen von schräg stellung wird die Rückstellkraft der Drehfeder in der
geschnittenen Gewebebahnen für die Karkasse von Vorratsrolle 1 wirksam, wodurch ein gleichmäßiges
Fahrzeugluftreifen auf die Trommel einer Reifenauf- Aufspulen des Transportbandes 3 erleichtert wird.
baumaschine in schaubildlicher Darstellung, 35 Nachdem die die Karkasse bildenden Gewebelagen
Fig. 2 eine Einzelheit, und zwar einen Ausschnitt nacheinander zur Anlage gebracht sind, erfolgt ge-
aus der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung in ver- gebenenfalls der weitere Aufbau des Reifenrohlings,
größertem Maßstab und in der Seitenansicht, wozu zweckmäßigerweise die erfindungsgemäße Ein-
Fig. 3 eine aufzubringende Gewebelage im Grundriß. richtung von der Trommel 2 hinweg verschiebbar
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer 40 oder verfahrbar angeordnet wird. Es ist dann auch
unter der Wirkung einer Drehfeder stehenden Vor- erforderlich, die Hebel 8 von der Achse 9 oder den
ratsrolle 1, die drehbar, jedoch stationär in bezug auf Stab 6 von den an der Maschine verbleibenden Hebeln 8
die zu !»legende Trommel 2 angeordnet ist. Die zu lösen.
Rolle 1 dient zur Aufnahme eines zugfesten, endlichen Für die praktische Anwendung der erfindungs-Förderbandes
3, das aus einem Werkstoff verhältnis- 45 gemäßen Einrichtung ist die Stellung der Untermäßig geringer Dehnung besteht. Im Abstand von der Stützungsrolle 5 in bezug auf die Trommel 2 von BeRolle
1, der um ein geringes Maß größer sein muß als deutung. Mit Vorteil wird sie gemäß Fig. 2 nahe, jedie
gesamte Länge der aufzubringenden Gewebelagen 4, doch im Abstand von der Trommel 2 angeordnet und
befindet sich eine Unterstützungsrolle 5, die ebenfalls so in bezug auf die Längsmittelachse der Trommel
stationär gelagert ist. Das der Trommel 2 zugekehrte 50 gelagert, daß sie in der durch die Trommellängsachse
Ende des Förderbandes 3 ist am Umfang eines bie- bestimmten, waagerechten Ebene oder in der Nähe
gungssteifen Stabes 6 befestigt, dessen Zapfen 7 in je dieser Ebene liegt. Durch diese Stellung der Untereinem
Hebel 8 drehbar gelagert sind. Das der Trom- Stützungsrolle 5 wird der mit dem Aufwickeln des
mel 2 zugekehrte Ende der Hebel 8 ist auf der Trom- Stabes 6 in Zusammenhang stehende Anlegevorgang
melachse 9 drehbar gelagert, so daß somit der Stab 6 55 des restlichen Teiles der Gewebelage 4 erleichtert. Es
einerseits um seine Längsmittelachse gedreht, anderer- muß nämlich dafür gesorgt werden, daß das frei werseits
aber in Richtung der Pfeile 10 unter Beibehal- dende Ende der Gewebelage 4 nicht verklemmt oder
tung seiner zur Trommellängsachse parallel verlaufen- geknickt wird, sondern gemäß Fig. 2 gleichmäßig
den Stellung verschwenkt werden kann. unter Wirkung des auflaufenden Teiles des Förder-Auf
dem Transportband 3 sind Markierungen 11 60 bandes 3 zur Anlage kommt.
angebracht, die die Stellung der abgelängten Gewebe- Es versteht sich, daß die Trommel 2 zweckmäßigerlagen
4 gemäß Fig. 3 in bezug auf die Längs- und weise während der Bewegung des Stabes 6, also beim
Querrichtung des Bandes 3 aufzeigen. Aufwickeln des Förderbandes 3 auf die Trommel 2
Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: In der Aus- und zudem bei der Drehbewegung des Stabes 6 mit
gangsstellung gemäß Fig. 1 wird zunächst eine Ge- 65 einer solchen Geschwindigkeit gedreht wird, daß die
webelage 4 den Markierungen 11 entsprechend glatt Umfangsgeschwindigkeit des Trommelmantels im
auf das durch die Drehfeder in der Rolle 1 gestraffte wesentlichen der Transportbandgeschwindigkeit entFörderband
3 aufgelegt. Nunmehr werden die Arme 8 spricht, so daß eine Friktion weitgehend unterbunden
zusammen mit dem Stab 6 in Richtung der Pfeile 10 und das gleichmäßige, faltenfreie Anlegen der Geverschwenkt
gegen die Rückstellkraft in der Vorrats- 70 webelagen 4 nicht gestört wird.
Dk Erfindung ist nicht unbedingt an die Verwendung eines endlichen Förderbandes gebunden, obwohl
hierbei der technische Aufwand auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden kann. Für den Fall, daß ein endloses
Förderband Verwendung finden soH, dient die Rolle 1 als hintere und der Stab 6 als vordere Umlenkrolle.
Da jedoch bei der Verschwenkbewegung des Stabes 6 eine Verschiebung des gesamten Transportbandes
eintritt, muß die hintere Umlenkrolle 1 in Richtung auf die Trommel 2 federnd nachgiebig gelagert
sein, um den durch die Umschlingbewegung bedingten Längenausgleich bewirken zu können. Eine
derartige verschiebliche Lagerung der Trommel 1 ist nicht erforderlich, wenn eine Ausgleichsschleife, vorzugsweis«
im Rücktrum, angeordnet wird. Ein endloses Förderband der erwähnten Art hat den Vorteil,
daß die Drehbewegung des Stabes 6 im Sinne des Pfeiles 12 durch Drehung einer außerhalb des Bereiches
der Trommel 2 gelegenen Trommel, vorzugsweise durch Antreiben der Rolle 1, erfolgen kann. Mit
einer Drehbewegung bzw. Antriebsbewegung der Rolle 1 wird auch der Stab 6 über das Förderband 3
bewegt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch Anwendung
finden bei sogenannten Bändermaschinen, auf denen zwei oder mehrere Gewebelagen 4 zusammengestellt,
also in die Ringform übergeführt werden, die dann von der Wickeltrommel abgezogen und
schließlich einer Reifenaufbaumaschine zugeführt werden. Um bei Verwendung der erfindungsgemäßen
Einrichtung bei Bändermaschinen das Abziehen des ringförmigen, aus mehreren Lagen 4 bestehenden
Bandes zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die zu belegende Trommel so zu teilen, daß
sie aus zwei zylindrischen, zweckmäßigerweise in Achsrichtung annähernd gleich großen Teilen besteht.
Um ferner eine sichere Verbindung dieser beiden Teiltrommeln herbeizuführen, kann es vorteilhaft sein,
diese so auszubilden, daß sie wenigstens auf einem Teil ihrer Länge teleskopartig ineinandergreifen. Bei
einer derartigen, aus zwei Teiltrommeln bestehenden Trommel wird, nachdem das Aufbringen der Lagen 4
vollzogen ist, eine der beiden Teiltrommeln seitlich herausgezogen, so daß nunmehr das aus den Lagen 4
bestehende, ringförmige Band leicht erfaßt, von dem anderen Teil der Trommel abgezogen und dann entfernt
werden kann.
Claims (8)
1. Einrichtung zum Aufbringen von Gewebebähnen auf die Trommeln von Reifenaufbau- und
Bändermaschinen unter Verwendung eines durch Rollen geführten Förderbandes zur Aufnahme der
Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß das zugfeste Förderband (3) in der Weise auf die
Trommel (2) aufwickelbar ist, daß es die Gewebelagen (4) mit fortschreitender Umschlingung zur
Anlage bringt, wobei der der Trommel zugekehrte Teil des Förderbandes von einem parallel zur
Trommel gelagerten und um deren Längsmittelachse verschwenkbar angeordneten biegungssteifen
Stab (6) geführt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (3) als endliches
Band ausgebildet ist und an seinem der Trommel (2) zugekehrten Ende an dem biegungssteifen
Stab (6) befestigt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (6) zum Aufwickeln
des Förderbandes (3) um seine Achse drehbar gelagert ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Trommel (2) abgekehrte
Ende des Förderbandes (3) mit einer unter der Wirkung einer Drehfeder stehenden Rolle (1) verbunden
ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in geringem Abstand von der
Trommel (2) und in der durch die Trommelachse bestimmten waagerechten Ebene oder nahe dieser
Ebene eine Tragrolle (5) für das Förderband angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (3) Markierungen
(11) aufweist, die die Stellung der abgelängten Gewebeilagen (4) in bezug auf die Längsund
Querrichtung des Förderbandes aufzeigen.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu belegende Trommel
aus zwei leicht voneinander lösbaren, zylindrischen Teilen 'besteht.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Teile der
Trommel teleskopartig ineinandergreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 658/395 10. 5S
Priority Applications (4)
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=7015091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Also Published As
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