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DE1089114B - Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl.

Info

Publication number
DE1089114B
DE1089114B DEN11040A DEN0011040A DE1089114B DE 1089114 B DE1089114 B DE 1089114B DE N11040 A DEN11040 A DE N11040A DE N0011040 A DEN0011040 A DE N0011040A DE 1089114 B DE1089114 B DE 1089114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
feed roller
pivotable
roller
around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11040A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEUMAG GmbH
NEUMAG Neumuenstersche Maschinen und Anlagenbau GmbH
Original Assignee
NEUMAG GmbH
NEUMAG Neumuenstersche Maschinen und Anlagenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEUMAG GmbH, NEUMAG Neumuenstersche Maschinen und Anlagenbau GmbH filed Critical NEUMAG GmbH
Priority to DEN11040A priority Critical patent/DE1089114B/de
Publication of DE1089114B publication Critical patent/DE1089114B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kräuseln endloser künstlicher Fadenbündel od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kräuseln endloser künstlicher Fadenbündel od. dgl., bei welcher das Bündel mittels zweier gegeneinandergepreßter Einzugswalzen ün eine unterhalb derselben angeordnete, nahezu allseitig geschlossene Kammer eingeführt wird, welche nur an der dem Einlauf entgegengesetzten Seite eine in ihrer Größe regelbare Austrittsöffnung hat. In einer derartigen sogenannten Stauchkammer werden die eingezogenen Fäden od. dgl., da am freien Austritt verhindert, mehr oder weniger stark zusammengepreßt und dadurch in Falten gelegt. Die Einzugswalzen solcher Vorrichtungen sind in der Regel von einem gemeinsamen Antrieb in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben, wobei die eine Einzugswalze mit Bezug auf die andere verschwenkbar angeordnet ist, so daß sie entsprechend der Bündelstärke ausweichen kann. Zufolge des unvermeidlich vorhandenen, wenn auch geringen Spiels der verschiedenen Wellen in ihren Lagern kommt es dazu, daß beim Einziehen des Fadenbündels die Achsen der Einzugswalzen, welch letztere eine verhältnismäßig geringe Breite haben, nicht immer parallel und damit ihre Stirnflächen nicht in einer Ebene liegen, so .daß jeweils gegenüberliegende Erzeugende der Walzenzylinder in einem Winkel zueinander stehen. Dies hat zur Folge, daß das Fadenbündel nicht gleichmäßig eingezogen wird, was sich wiederum in einer ungleichen Kräuselung äußert derart, daß bestimmte Partien des Fadenbündels weniger stark gekräuselt als andere oder völlig urgekräuselt aus der Vorrichtung austreten. Es ist also anzustreben, daß die Drehachsen der Einzugswalzen stets genau parallel zueinander bzw. ihre Stirnflächen in einer Ebene liegen, um eine gleichmäßige Kräuselung aller Einzelfäden des Bündels zu gewährleisten.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung zum Stauchkräuseln von Fäden oder Fasern, deren Einzugswalzen mit Bezug aufeinander nicht verschwenkbar sind, wird die eine Walze mittels zweier Schraubenfedern, welche gegen die beiden Lager dieser Walze drücken und in ihrer Spannung variiert werden können, gegen -die andere Walze bzw. das zwischen den Einzugswalzen eingefiihrte Faden- oder Fasermaterial gepreßt. Bei dieser Vorrichtung ist eine stets genaue Parallellage der Walzenachsen und damit eine gleichmäßige Kräuselung aller Fäden od. dgl. des eingezogenen Bündels nicht gesichert. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Kräuseln von Fäden od. dgl. mit Stauchkammer und oberhalb dieser angeordneten Einzugswalzen lassen sich diese mittels einer Justiereinrichtung in Parallellage einstellen; doch können die Walzen, da keine derselben ausschwenkbar ist, während des Betriebes nicht mit Bezug aufeinander ausweichen. Die Parallelausschwenkbarkeit während des Betriebes ist aber Voraussetzung für eine störungsfreie, eine gleichmäßige Kräuselung ergebende Arbeitsweise einer Vorrichtung zum Stauchkräuseln von Fäden od. dgl.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zu schaffen, die der Forderung, daß die Achsen der Einzugswalzen stets genau parallel zueinander bzw. ihre Stirnflächen in einer Ebene liegen sollen, gerecht wird und damit eine zufriedenstellende Kräuselung aller Fäden oder Fasern des in die Stauchkammer eingeführten Bündels zu erhalten erlaubt. Erreicht wird dies dadurch, daß die eine Einzugswalze zusammen mit ihrer Drehwelle um eine parallel zu dieser und unterhalb von ihr angeordnete Welle schwenkbar ist, die mit ihrem einen Ende einen ortsfesten Drehpunkt bildet, um den sie mit ihrem anderen Ende in der Horizontalen mittels einer Justiereinrichtung derart verschwenkbar ist, daß sich die beiden genannten, durch Schwenkarme miteinander verbundenen Wellen in genauer Parallellage zu der Drehwelle der zweiten Einzugswalze einstellen lassen. Vorzugsweise .ist das eine Endlager der Welle, um welche die Einzugswalze schwenkbar ist, in einer Kulisse angeordnet, in der es mittels Stellschrauben verschiebbar ist.
  • Diese Ausbildung ermöglicht es, Abweichungen von der genauen Parallellage der Drehwellen der beiden Einzugswalzen sofort auszugleichen und damit zu einem durchweg gleichmäßig gekräuselten Material zu kommen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung wird nachstehend in ihren Einzelheiten an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher schematisch eine mögliche Ausführungsform derselben dargestellt ist, und zwar in Fig. 1 und 2 in Vorder- und Rückansicht und in Fig. 3 in teilweise geschnittener Draufsicht, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile gezeigt sind.
  • Mit 1 und 2 sind die beiden Einzugswalzen bezeichnet, die auf den Drehwellen 3 und 4 sitzen. An der Welle 4 greifen zwei gleich lange Schwenkarme 5 und 6 an, die mit ihrem anderen Ende an einer Welle 7 angelenkt sind, um welche die Welle 4 zusammen mit der Einzugswalze 2 vierschwenkbar ist, so daß letztere mit Bezug auf die andere Einzugswalze beim Einziehen des Fadenbündels ausweichen kann. Das Anpressen der Walze 2 gegen die Walze 1 erfolgt durch Federdruck mit Hilfe hier nicht gezeigter Mittel. Die Stauchkammer 8 und eine der seitlichen Abschlußwände 9 für diese sind in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet.
  • Der Antrieb der beiden Einzugswalzen erfolgt gemeinsam von der in Wänden 10 und 11 gelagerten Antriebswelle 12. Auf dieser sitzt ein Zahnrad 13, das einerseits mit einem Zahnrad 14 auf der Welle 3, andererseits mit einem auf der Welle 7 zwischen den Schwenkarmen 5 und 6 sitzenden Zahnrad 15 kämmt. Dieses steht mit einem Zahnrad 16 im Eingriff, das auf der Drehwelle 4 der Einzugswalze 2, gleichfalls zwischen den Armen 5 und 6, sitzt.
  • Die Welle 7, um welche die Drehwelle 4 zusammen mit der Einzugswalze 2 schwenkbar ist, ist in der Wand 10, vorzugsweise unter Verwendung eines Pendelkugellagers, gelagert. Diese Lagerung bildet einen ortsfesten Drehpunkt, um welchen die Welle 7, soweit dies das Spiel in den Lager- und Anlenkstellen zuläßt, an .ihrem anderen Ende vierschwenkbar ist. Um nun Abweichungen von der Parallellage der beiden Drehwellen 3 und 4 zueinander ausgleichen zu können, ist das Lager, in welchem das andere Ende der durch die Wand 11 hindurchgeführten Welle 7 gelagert ist, samt seinem Gehäuse 17 in einer an der genannten Wand vorgesehenen Kulisse 18 geführt, in welcher es mittels Stellschrauben 19 seitlich verschiebbar ist. Mit Hilfe dieser justiereinrichtung läßt sich durch Drehen der einen oder anderen Stellschraube sicherstellen, daß die Drehwellen der beiden Einzugswalzen parallel stehen bzw. ihre Stirnflächen in einer Ebene liegen, so daß das Fadenhündel unter über die ganze Breite: der Einzugswalzen gleichem Anpreßdruck eingezogen und eine zufriedenstellende Kräuselung aller Fäden oder Fasern des eingezogenen Bündels erhalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Kräuseln endloser künstlicher Fadenhündel o:d. dgl. mit zwei oberhalb einer Stauchkammer angeordneten, in entgegengesetzter Richtung angetriebenen Einzugswalzen, von denen, die eine mit Bezug auf die andere verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Einzugswalze (2) zusammen mit ihrer Drehwelle (4) um eine parallel zu dieser und unterhalb derselben angeordnete Welle (7) schwenkbar ist, die mit ihrem einen. Ende einen ortsfesten Drehpunkt (in der Wand 10) bildet, um den sie mit ihrem anderen Ende in der Horizontalen mittels einer justiereinrichtung (18,19) derart verschwenkbar ist, d.aß sich die beiden durch Schwenkarme (5, 6) miteinander verbundenen Wellen (4, 7) in genauer Parallellage zu der Drehwelle (3) der anderen Einzugswalze (1) einstellen lassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Endlager (17) der Welle (7), um welche die Einzugswalze (2) schwenkbar ist, in einer Kulisse (18) angeordnet ist, in der es mittels Stellschrauben, (19) verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Drehwelle (4) der schwenkbaren Einzugswalze (2) von einer gleichzeitig die andere Einzugswalze (1) direkt antreibenden Welle (12) über einen Getriebesatz (13, 15, 16) erfolgt, dessen auf der Schwenkwelle (7) und der Drehwelle (4) der schwenkbaren Walze (2) sitzende Zahnräder (15, 16) zwischen den Schwenkarmen (5, 6) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften, Nr. 296 981, 295975.
DEN11040A 1955-08-09 1955-08-09 Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl. Pending DE1089114B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN11040A DE1089114B (de) 1955-08-09 1955-08-09 Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl.

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DEN11040A DE1089114B (de) 1955-08-09 1955-08-09 Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1089114B true DE1089114B (de) 1960-09-15

Family

ID=7339373

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN11040A Pending DE1089114B (de) 1955-08-09 1955-08-09 Vorrichtung zum Kraeuseln endloser kuenstlicher Fadenbuendel od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1089114B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH295975A (de) * 1951-10-18 1954-01-31 Alexander Smith Inc Vorrichtung zur Kräuselung von Fasern.
CH296981A (fr) * 1950-10-04 1954-03-15 Chemstrand Corp Appareil pour la fabrication de fibres crêpées en polymère d'acrylonitrile.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH296981A (fr) * 1950-10-04 1954-03-15 Chemstrand Corp Appareil pour la fabrication de fibres crêpées en polymère d'acrylonitrile.
CH295975A (de) * 1951-10-18 1954-01-31 Alexander Smith Inc Vorrichtung zur Kräuselung von Fasern.

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