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DE1088871B - Vorrichtung zur Behandlung von schuettfaehigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von schuettfaehigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege

Info

Publication number
DE1088871B
DE1088871B DE1958B0050859 DEB0050859A DE1088871B DE 1088871 B DE1088871 B DE 1088871B DE 1958B0050859 DE1958B0050859 DE 1958B0050859 DE B0050859 A DEB0050859 A DE B0050859A DE 1088871 B DE1088871 B DE 1088871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment
helix
thermal
schuettfaehigem
chemical means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958B0050859
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Behrens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958B0050859 priority Critical patent/DE1088871B/de
Publication of DE1088871B publication Critical patent/DE1088871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/10Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
    • B65G27/16Applications of devices for generating or transmitting jigging movements of vibrators, i.e. devices for producing movements of high frequency and small amplitude
    • B65G27/18Mechanical devices
    • B65G27/20Mechanical devices rotating unbalanced masses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Behandlung von schüttfähigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung von schüttfähigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege. Sie geht aus von einer Vorrichtung in Form einer in Schwingungen versetzten, rohr- oder rinnenförmigen Querschnitt aufweisenden, frei aufgehängten Wendel, längs der sich das zu behandelnde Gut nach oben oder unten bewegt und welche als Schwingungserzeuger einen Unwuchterreger aufweist.
  • Es ist bereits eine Anordnung dieser Art bekannt, bei der am Rand einer Wendel miteinander gekoppelte Unwuchten vorgesehen sind, welche gerichtete Schwingungen erzeugen, um derart die Wendel in Schwingungsbewegungen um eine vertikale Achse zu versetzen. Bei einer anderen Konstruktion sind, einander gegenüberliegend und zwischen sich den in Schwingungen zu versetzenden Körper aufnehmend, Paare von Unwuchten vorgesehen, die jeweils miteinander gekoppelt sind. Dadurch werden gerichtete Schwingungen erzeugt, um derart das Gutaufnahmegefäß in Schwingungen zu versetzen.
  • Bei einer anderen Konstruktion trägt ein kreisförmiger Trog mittig einen Unwuchterreger und ist auf Blattfedern gelagert. Dadurch ergeben sich nur Schwingungen in der zu den Blattfedern senkrechten Ebene.
  • Es ist ferner bereits bekannt, Wendelförderer auf schrägstehenden, am Umfang angeordneten Blattfedern zu lagern und in der Achsrichtung dieser Förderer einen elektromagnetischen Vibrator anzuordnen, so daß eine teilweise Drehbewegung, verbunden mit einer Auf- und Abbewegung der Wendel erzeugt wird.
  • Den bekannten wendelförmigen Anordnungen ist gemeinsam, daß es sich immer um rotatorische Kreisbewegungen handelt, d. h. die Schwingungskräfte tangential an dem Außenumfang der Wendel angreifen, wobei man sich zur Erzeugung dieser Kraftkomponente entweder vergleichsweise komplizierter, gerichtete Schwingungen erzeugender Vorrichtungen oder eines magnetischen Vibrators bedienen muß, der die gesamte Anordnung in eine vertikale Auf- und Abbewegung versetzt, die über schräggestellte Lenker teilweise in eine Drehbewegung umgewandelt werden soll.
  • Dieser erhebliche technische Aufwand läßt sich gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch wesentlich verringern, daß der Unwuchterreger mit seiner Drehachse in der Mittelachse der Wendel und mit seiner bzw. seinen Unwuchten in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Ende der Wendel angeordnet ist. Mit dieser Konstruktion wird der Wendel eine translatorische Kreisbewegung aufgeprägt, die den Fördervorgang längs der Wendel in der ge- wünschten Weise zur Folge hat, wobei man nur eines einzigen Unwuchterregers bedarf.
  • Bei geeigneter Bemessung der Größe der Unwuchtmassen und der Frequenz der Schwingungen bewegt sich das zu behandelnde Gut in Form zweier sich gegeneinanderwälzender Ströme, was den Vorteil mit sich bringt, daß das Gut in immer neuen Oberflächen dem thermischen und/oder chemischen Behandlungsmedium ausgesetzt wird.
  • Eine solche Anordnung eignet sich beispielsweise hervorragend für die Wärmebehandlung von körnigem Gut, wie Getreide od. dgl. Dabei wird man zweckmäßig so vorgehen, daß die Frequenz der Schwingung so groß bemessen wird, daß sich das zu behandelnde Gut in Form zweier sich gegeneinanderwälzender Ströme bewegt. Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Produkt aus Amplitude a [mm] und dem Quadrat der Frequenz f [Hz] mindestens 200 mit einer Mindestfrequenz von 10 [Kz] und die Größe der vibrierenden, von der zu behandelnden Masse berührten Unterlage wenigstens 2350, dividiert durch die Frequenz f [Hz] und multipliziert mit der in der Sekunde zu behandelnden Masse Q [cmS], beträgt, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung thermischer und/oder chemischer Behandlung von schüttfähigem Gut dargestellt.
  • Mit 1 ist in der Zeichnung eine Rohrwendel bezeichnet, die über ein Anschlußstück 2 mit der Zuleitung und über ein Anschlußstück 3 mit der Ableitung für das zu behandelnde Gut in Verbindung steht.
  • Die Wendel ist über Rahmen 4, 5 mit einem Vibrator 6 verbunden, der an Federn 7, 8 und 9 aufgehängt ist.
  • Der Vibrator besteht aus einem Elektromotor mit der Feldwicklung 10 und dem Rotor 11, auf dessen im Gehäuse 6 gelagerter Welle 12 die Unwuchten 13 und 14 sitzen.
  • Bei Inbetriebnahme des Elektromotors werden die Unwuchten 13, 14 in Umlauf versetzt und übertragen die durch sie erzeugten Schwingungen auf die Wendel 1. Verwendet man dabei die eingangs erwähnten Werte für Frequenz, Amplitude sowie Masse des behandelnden Gutes, so erhält man in den die Wendel bildenden Rohren eine Umwälzbewegung des Gutes.
  • Bei dieser Uniwälzbewegung, die bei geeigneter Wahl der Betriebsnennwerte der Einrichtung in eine Umwälzbewegung mit zwei sich gegeneinanderbewegenden Teilströmen umschlägt, werden immer wieder neue Teilchen des schüttfähigen Gutes nach oben gebracht und gelangen damit unter den Einfluß der Wärmequelle und/oder des beispielsweise gasförmigen, durch die Wendel geleiteten chemischen Reaktionsteilnehmers.
  • Selbstverständlich muß die Wendel nicht unbedingt aus einem geschlossenen Rohr bestehen. Sie kann auch die Form einer zu einer Wendel gebogenen Rinne haben, um derart die Oberfläche des in der Rinne sich umwälzenden Gutes beispielsweise einer von außen wirkenden Strahlungsquelle als Wärmequelle bequem aussetzen zu können.
  • PATENTANSPROCIIE: 1. Vorrichtung zur Behandlung von schüttfähigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege in Form einer in Schwingungen versetzten, rohr-oder rinnenförmigen Querschnitt aufweisenden, frei aufgehängten Wendel, längs der sich das zu behandelnde Gut nach oben oder unten bewegt und welche als Schwingungserzeuger einen Unwuchterreger aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unwuchterreger (10 bis 14) mit seiner Drehachse (12) in der Mittelachse der Wendel (1) und mit seiner bzw. seinen Unwucht(en) (13, 14) in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Ende der Wendel angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Unwuchtmassen und die Frequenz der Schwingungen so bemessen ist, daß sich das zu behandelnde Gut in Form zweier gegeneinanderwälzender Ströme bewegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 639 878; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 008 649; deutsche Patentanmeldungen L 3796/42 s (bekanntgemacht am 10.7. 1952), Sch 1300/81e (bekanntgemacht am 3. 6. 1953); schweizerische Patentschrift Nr. 183 677; USA.-Patentschrift Nr. 2 255 799; französische Zusatzpatentschrift Nr. 63 244 (Zusatz zur Patentschrift Nr. 1 041 844).
DE1958B0050859 1958-10-27 1958-10-27 Vorrichtung zur Behandlung von schuettfaehigem Gut auf thermischem oder chemischem Wege Pending DE1088871B (de)

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DE (1) DE1088871B (de)

Cited By (2)

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DE1264328B (de) * 1965-02-02 1968-03-21 Harper Inc Allen Nach unten foerdernder Wendelfoerderer
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