DE1882042U - Torsionsschwinger. - Google Patents
Torsionsschwinger.Info
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Description
Patentanwalt ' R^ 482 k 5 2* 211 S3
pf.#. .iüiielm Reiche! . "^
Parksira߫13
3Sf-O
general Electric Company. Scheneetady» ffe.Yv
gorslonsBchwinger
Die lirfindung "betrifft eine elektromeehanische Einrichtung zur
Urzeugung einer genauen Frequenz«
Schwingeranordnungen sind besondere in Verbindung alt batterie»
betriebenen Vorwerken oder ZeitauslSsern vorteilhaft anwendbar0
In solchen fällen ist es natürlich wichtig* daß der Schwinger
eine konstante Frequenz liefert» damit das Zeitwerte zuverlässig
arbeitet« Bei der Verwendung einer magnetischen Balancescheibe
besteht eine mögliche Fehlerquelle baw<> ein Mangel in der Einwirkung
irgendwelcher magnetischer Streufelder auf die Balance»
scheibe« So kann z, B. das magnetische Brdfeld die Arbeitsfrequenz
des Schwingers derart beeinflussen« daß sich diese ändert g sobald
die Iiage des Schwingers in bezug auf das magnetische Erdfeld. ver«~
ändert wird·
Sie Erfindung betrifft im wesentlichen einen magnetischen Schwingel
mit einem zur Ausführung einer !torsionsschwingung angeordneten.
Draht- oder ähnlichem Element/ auf dem ein magnetisches feil befestigt
istα Ein auf das Balanceteil einwirkendes magnetisches
Feld bewirkt eine Schwingung desselben sowie des Drahtes o 0m dem
Einfluß irgendwelcher anderer magnetischer Kraftfelder als des vorgesehenen
auf das !eil entgegenzuwirken, ist ein zweites auf mag«
netiaiertes Seil auf dem Draht befestigt» Jedes !Cell besitzt eine
magnetische Achse, die zueinander in etwa parallel verlaufen und eine entgegengea&zte Polarität besitzen. Wenn diese feile eine ungefähr gleiche magnetische Feldstärke aufweisen» so übt irgendein
magnetisches Streufeld «war gleiche» jedoch entgegengesässt wirkende Kräfte auf die Seile aus, so daß die 8chwingfrequens nicht beeinflußt wird und nur das vorgesehene magnetische feld den Schwinge
betätigt. Die auf diese Weise erzeugte exakte Schwingung kann zur
Steuerung der Arbeitsfrequena zahlreicher verschiedener Einrieh«*
tungen verwendet werden.
mm 2
»Veitere Merkmale der" Erfindung werden anschließend anhand der
Zeichnung eines Ausfülmingsbeispiels säher erläutert« Die SSeieh-v
nung zeigt eine perspektirische Ansicht des erf ixidungegemäfien
magnetischen Schwingers s, in Yerbindung mit einer Motorschwinger-Schaltung*
Mit der Bezugszahl 10 ist ein verhältnismäßig flaches Torsionselement
oder Draht bezeichnet $> das zur Ausführung von Schwingungen
zwischen zwei Halterungen 12 und 14 "befestigt ist«, Der Draht 10
kann durch geeignete Mittelf %9 B0 KlemmstiftSj, an der Halterung
befestigt werden«, Einer der Klemmstifte ist an der Halterung 12
bei 16 gezeigte Eine vorzugsweise aus Aluminium oder einem anderen
geeigneten leichten unmagnetischen Material hergestellte Aufnahme 18 ist auf dem !Borsionsdraht 10 befestigt Erfindungsgemäß sind
zwei permanentmagnetische Körper haw* Bäder 20 und 22 auf den bei*»
den Enden der Aufnahme 13 angeordnete Die Räder können beliebig
ausgebildet sein9 sind jedoch vorzugsweise,} wie in der Zeichnung
dargestellt^ scheibenförmige Beide Scheiben können mit einem in einem
Durchmeseer angeordneten" Ford«- und Südpol versehen seino Zur
Betätigung des Schwingers 1st eine der magnetischen Scheiben inner»
halb eines periodisch wechselnden magnetischen Feldes angeordnet0
Im Ausführungsbeispiel ist ferner die Scheibe 20 innerhalb der
Spule 24 derart angeordnet p daß sie sich, sobald der 2?orsionsdraht
10 schwingt 9 in der Bpule frei bewegen kann«, Es wird daraus hingewiesen» daß die magnetische Achse Y-X der Scheibe 20 in etwa
senkrecht zur Achse X-X des magnetischen Kraftfeldes der Spule 24
verlauftβ Die Spule 24 ist durch elektrische !Leitungen 26 und 28
mit einem System verbunden» das zu ihrer Erregung periodische Signale lieferte
Ausführungsbeispiel eines solchen Systems ist in der Zeichnung
dargestelltö Is besteht aus einer. Crleich^trom-Motorechwingerschaltung
mit einem permanentmagae tischen Hot or 50» einer Stator« und
Spulenanordnung 32, einem Transistor 34 9 einem Widerstand 36 und
einer Batterie 38. Der aus penaanentmagnetisehem Material herge«*
stellte Rotor 30 ist an seinem Umfang mit einer Anzahl 3?©le ab-
wechselnder Polarität verseheno Die Stator«» und Spulenanordnung
weist einen Kern 40 und eine Spule auf» die zwischen ihren Enden
zur Schaffung eines Hauptspulenabsehnitte® 42 und eines Sfabenspulenabsehnittes
44 angesapft ist* Der-Baiaptspülen&bsehnttt-42
ist mit den Smitter»Koll«ktor-«Änschlüssen des Transistors und
"der Batterie,38 in Reihe geschaltet und die Nebenspule 44 liegt
mit den Basis-Emitter-Ansehlüssen des Transistors in Reihe 0
Im Betrieb fließte wenn dex· Transistor eingeschaltet bswo leitend
ist 9 ein Strom über dierj&eldspule» welcher im Kern 40 einen mag— ·
netischen Kraftfluß induziert» der wiederum eine Drehung des Rotors 30 "bewirkt* Der umlaufende Rotor erzeugt in der Jiebenspuie
Signale und steuert dadurch die Bin« und Ausschaltung des £ran«
sistorso Obwohl der Rotor 30 sich rätusltea in eä&er Richtung drehen könnte, führt er an sich eine schwingende Bewegung aus« Falls
kein.anderes frequensbestimmendss Element angeschlossen wäre* würde
der Rotor, mit seiner Sigesfrequens weiter schwingen (oder drehen)„
Durch Parallelschaltung &&τ Spule 24 mit ά®τ lebenspule 44 sowie
durch Verbindung, der Spule 24 mit den Basia-Bmitter-Anschlüssen
des Tranaistors 34 kassn ein solches Fremdsignal eingeschaltet werden0 - . ■ ·.,-..." :
Die durch den Rotor 50 in der lebenspule 44 erzeugten periodischen
Signale erregen entsprechend jedesmal» nachdem der transistor durch
das entsprechende Signal gesperrt wurde, die Spule 24ο Sobald die
Spule 24 erregt ist, wirkt das erzeugte feld aulf-.,das ,^magnetische·. -.."
PeId der Balanoeseheibe 20 ein und erteilt dieser eine Drehisyegung
die durch die Spannung des Xorsionselemeates 10 begrenzt wird© Wenn
der-für die Spule 24 bestimmte Signalstrom unterbrochen wirds bewirkt die im Drahife 10 gespeicherte Eotationsenergie^ daß diesersowie
die Balaneescheiben. mciivfingeno Sobald die Scheibe 20 in der
Spule 24 schwingt, induaiert das magnetische Feld der Scheibe 20
in der Spule'24 ein Signal., welches, über die Drähte 26'-und' 28 sur
Motorschaltung geleitet, wird ο Daraus ist-.-ersichtliche daß die Sehei«
be 20 in Verbindung mit'der Spule. 24 abwechssind als Motor und 6-e~
nerator arbeitete Durch eine'der-artige Auswahl der M©tör=Daten9
daß dessen Schwingfre^uejis nahe äs. ■ der ffreojtiens- der Scheibe und
Spulenanordnung liegt, kann die frequenz des mechanischen Schwingers
in der Motorsehaltung überlagert werden, um so die SchwingungB-(Dreh-)
Zahl des permanentmagnet!sehen Rotors zu steuern«
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervors daß der magtietisöhe
oder elektromechanisch© Schwinger als Mittel ssur Aufnahme seiner
Äntriebsenergie lediglich die Seheil*® 20 "benötigt« Es hat sich Jedoch
herausgestellt? daß bei alleiniger Teilsendung des Scheibe 20
die Genauigkeit des Systems durch andere magnetisch® Kraftfelder
als. dasjenige der Spule 24 beeinflußt werden lcanno So bildet z» B0
das magnetische Erdfeld eine Fehlerquelle» wobei festgestellt wurde 9 daß sich die Genauigkeit der von dem Schwinger mit nur einer
Balancescheibe gelieferten Frequenz in Abhängigkeit von dessen
geographischer lage und besonderen Stellung oder Standort änderte
Die Anordnung einer zweiten magnetischen Scheibe ZZ9 deren mag«
netische Achse g«2 in besug auf die Achse T-Y der Scheibe 20 eine
entgegengesetzte Polarität aufweist» schaltet erfindungsgeraäß den
Einfluß des magnetischen Erdfeldes auf den Schwinger aus α Die mag«
netische Achse der. Scheibe 22" liegt in etwa parallel aur magnetischen
Achse Y<*I der Scheibe ZQ9 die Polarität jier. Scheibe 22 ist
Jedoch in bezug auf diejenige der Scheibe 2O9 wd.e bereits erwähnte
entgegengesnjsto Vifenn daher die magnetische feldstärke der zwei
Scheiben in etwa gleich groß ist9 beeinflußt das magnetische Erdfeld
oder ein anäeres iaagnfti3ch©@ Ströufelö UIq ßckeibaE 20 und
22 in gleicher,, Jedoch entgsgengesetster W@ie@«. Der Binbaii Ö©r
magnetischen Scheibe 22 In üen Schwinger vermindert somit den Ein- ,
fluß aller anderen magnetischen Kraftfelder mit Ausnahme des-jenigen der Spule 24 auf die Salanöeseheibe 20 bzwο schaltet diesen
Es 1st ersichtliciis daß sich das OJoröionselement ausammen mit dem
magnetischen Balau@escheibenpaar als eine 'verhältnismäßig einfache
und billige Anordnung aur 'Herstellung einer genauen fretuenzbe«
stimmenden Einrichtung anbietete Bei Verbindung ,mit einer Motorschaltung mit einem permaitentmagnetisehen Rotor erhält man sehr
genaue Drehzahlen g die vielen Zwecken entsprechen^ So ist sV B0 ein®
sehr genaue Drehzahl besonders -beim Antrieb eines*: .Uhrwerks vorteil«
haft,,
Claims (1)
- « 5Aas ρ r ü e & eI0 Magnetischer Schwinger mit einem zur Ausführung einer Schwingung angeordneten Sorsioaselements, dadurch |eke η η. zeichnet f daß ein erstes aufmagnetisiertes Seil auf dem Toreionselement befestigt ist und Mittel vorgesehen sind» die von dem magnetischen KrafifXuß dös ersten Seils durchsetzt werden» um eine Schwingung des Teils und des ütorsions^lements au bewirken und um Signale auf zunehmen» die bei der Schwingung des Teils erzeugt werden und daß ein zweites auf magnetisiert es Seil auf dem Torsionselement befestigt ist," wobei beide Seile Je eine magnetische Achse .aufweisen» die zueinander in etwa parallel verlaufen und eine entgegengesetzte. Polarität besitzenoZ0 Magnetischer Schwinger nach Anspruch I9 dadurch ge ·*." kennzeichnet r daß das zweite magnetische feil scheiben» förmig ausgebildet und in einem bestimmten Abstand von dem ersten magnetischen 1SeIl9 das gleichfalls eine Scheibenfora hat, angeordnet isto3, Magnetischer Schwinger nach Anspruch 1 und 2r d adur ch gekennaeiehnetj, &mß die magnetische !Feldstärke der Seile in etwa gleich grog ist04 β Magnetischer Schwinger nach einem der vorangehenden Ansprüche * dadurch g e k e η η ge ic h η e t g daß die magnetischen Teile auf einer aus unmagnetißchem Material hergestellten sylinäer« förmigen Aufnahme befestigt sindo
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