DE1088748B - Aufsattelpflug - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
DEUTSCHES
Bei vielscharigen Pflügen liegt der Schwerpunkt der Pflüge so weit fiinter dem Schlepper, daß der
Pfluggrindel nicht mehr starr mit der Koppel des Dreipunktgestänges verbunden ist und der Pflug mit dem
Dreipunktgestänge in der üblichen Weise ausgehoben werden kann. Um aber auch zum Ziehen und Ausheben
derartiger Pflüge das am Schlepper vorhandene Dreipunktgestänge verwenden zu können, werden
Pflüge mit drei und mehr Scharen als sogenannte Aufsattelpflüge mit Stütz- und Furchenrad ausgebildet.
Die unmittelbare Verbindung des Aufsattelgerätes mit dem Dreipunktgestänge hat gegenüber dem
üblichen Anhängegerät den Vorteil, daß es dem Schlepper erheblich näher liegt, weil Zugvorrichtung
und Vorderräder entfallen, der fehlenden Vorderräder
wegen billiger ist und kein Vorgewende benötigt, da es in kleineren Bögen gefahren werden kann. Bei
Äufsattelpflügen wird das vordere Grindelende der Grindelträger durch ein Gelenk mit der Verbindungsstange der beiden unteren Lenker verbunden und am
hinteren Grindelende ein Furchen- oder Tragrad angelenkt, dessen Achse oder Achsträger meist durch
eine Tragstange mit einem Punkt des Dreipunktgestänges verbunden ist, der beim Anheben des Gestänges
eine Relativbewegung zum vorderen Grindelende in Richtung auf den Schlepper zu ausführt. Diese
Relativbewegung schwenkt das am Grindelende befindliche Tragrad zum Grindel zu und bewirkt so das
Anheben des hinteren Endes des Grindels, dessen vorderes Ende von den unteren Lenkern des Gestänges
ausgehoben wird. Der Pflug wird in der ausgehobenen Stellung also von den unteren Lenkern und von dem
Tragrad getragen, d. h., die Vorderräder des Schleppers können durch das Pfluggewicht nicht in dem
Maß entlastet werden, wie dies beim Traggerät der Fall ist.
Ein Mangel der bekannten Anordnung der beschrie-' benen Art ist, daß sich sogenannte Nickbewegungen
des Schleppers bei ausgehobenem Pflug -ungünstig auf die Bodenfreiheit des letzten oder der letzten Schare
auswirken. Diesen Mangel vermeidet die Erfindung. Erflndungsgemäß ist ein Ende des den Achsträger
des am Grindelende angelenkten Tragrades mit dem Dreipunktgestänge verbindenden Zugorgans mit einem
Punkt eines Lenkers des Dreipunktgestänges oder eines zwischen diesem und der Zugstange oder zwischen
dieser und dem Achsträger eingeschalteten Gestänges verbunden, der am Schluß der Aushubbewegung
des Dreipunktgestänges eine Totlage oder angenähert eine Totlage in bezug auf den Anlenkpunkt
des anderen Endes der Zugstange einnimmt, d. h. nur noch eine Schwenkbewegung um diesen Punkt ausführt.
Bei einem Aufsattelpflug der Erfindung können sich die auf die Zugstange vom Schlepper übertragenen
Aufsattelpflug
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte
Linne über Bohmte
Ferdinand Zach, Bad Essen (Bez. Osnabrück),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Nickbewegungen auf die Winkellage des Achsträgers zum Grindelende nicht auswirken.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in
dieser zeigen
Abb. 1 bis 3 die beschriebene bekannte Anordnung unrl
Abb. 4 bis 24 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In allen Abbildungen sind der als vierscharig angenommene Aufsattelpflug mit 1, der mit dem vorderen
Grindelende verbundene Grindelträger mit 2, das hintere Grindelende mit 3 bezeichnet, der an diesem
Ende angelenkte Achsträger mit 4, das Tragrad mit 5 und die Zugstange, die mit einer öse 7 auf einem am
Achsträger 4 befestigten Zapfen 8 innerhalb der Länge
der Ösen gleiten kann, mit 6. Der Schlepper 9 trägt das übliche Dreipunktgestänge, dessen beide unteren
Lenker stets mit 11 bezeichnet sind. Am vorderen Ende des Aufsattelpfluges ist wie üblich ein Stützrad
befestigt, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
In den Abb. 1 bis 3 sind die unteren Lenker 11 bei 12 mit dem Grindelträger 2 gelenkig verbunden.
Die mit 13 bezeichnete pflugseitige Koppel ist bei 14 mit dem Grindelträger 2 und bei 15 mit dem oberen
Lenker 10 gelenkig verbunden. An der Koppel 13 ist ein Arm 16 befestigt, an dem die Zugstange 6 bei 17
angelenkt ist.
Die Abb. 1 zeigt den Pflug 1 in Arbeitsstellung, die Abb. 2 den Pflug in ausgehobener Stellung. In der
Arbeitsstellung hat die Öse 7 die Aufgabe, die Tiefenverstellung
der Schare, die eine Relativbewegung der Koppel 13 gegenüber dem Pflug 1 zur Folge hat, ohne
Änderung der Lage des Hinterrades zuzulassen. Die Lage des Hinterrades gegenüber der Sohlenebene wird
in Ackerstellung durch eine verstellbare Anschlagschraube geregelt, die nicht gezeichnet ist. In der ausgehobenen
Stellung sind die unteren. Lenker 11 durch die nicht gezeigte hydraulische "Aushebevorrichtung
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angehoben und bilden in dieser Stellung einen starr mit dem Schlepper verbundenen Teil. Die Zugstange6
hat den Träger 4 gegen den Pflug zu geschwenkt, d. h. den Winkel zwischen dem Ende 3 und dem Träger
verkleinert. Der Achsträger könnte auch durch Ver-Schiebung in einer Hülse oder mittels Gelenkviereck
oder Parallelogramm das Rad gegenüber dem Grindelträger höhenmäßig verschieben bzw. verschwenken.
Der Antrieb kann über einen Winkelhebel in die notwendige Richtung gelenkt werden.
Die Abb. 3 zeigt den Schlepper mit ausgehobenem Pflug beim Überfahren einer Bodenwelle. Hierbei
folgt der Punkt 17 der Nickbewegung des Schleppers um seine Hinterachse. Die Stange 6 bewegt sich entgegengesetzt
zur Fahrtrichtung, der Träger 4 vergrößert seinen Winkel mit dem Grindelende 3 mit der
Wirkung, daß die Bodenfreiheit des letzten Schares verlorengeht.
Der Nachteil der bekannten Anordnung ist bei der in den Abb. 4 bis 6 dargestellten vermieden. Hier sind
die Winkel zwischen den Teilen des Gestänges und der Anlenkpunkt so gewählt, daß er bei der in Abb. 6
dargestellten Nickbewegung des Schleppers keine Bewegung ausführt, die eine Vergrößerung des Winkels
zwischen Achsträger 4 und Grindelende zuläßt. Der im wesentlichen um den Punkt 14 schwenkende Punkt
17 hat zu diesem eine solche Lage, daß er gleichzeitig um den Zapfen 8 schwenken kann, ohne daß sich sein
Abstand von diesem Zapfen verkleinert oder gar vergrößert. Diese Lage des Punktes 17 ist im folgenden
der Abkürzung halber als Totlage bezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Abb. 7 hat der Träger 2 eine größere Länge und die jetzt mit 18 bezeichnete
Koppel die Gestalt eines kurzen, sichelförmigen Hebels, an dem bei 17 das vordere Ende der
Stange 6 unmittelbar ange.lenkt ist. Die Abbildung zeigt mit ausgezogenen Strichen die Ackerlage des
Pfluges 1 und gestrichelt die Lage der Teile 18, 6 und 10 in der Transportstellung des Pfluges 1 relativ
zu diesem. Die Ausbildung der Koppel nach Abb. 7 ergibt bei Übergang von der Arbeitsstellung in die
Transportstellung einen großen Schwenkwinkel für die Koppel und· damit einen verhältnismäßig großen
Weg des Punktes 17 und damit der Stange 6. Man erreicht so, daß das Anheben des Rades 5 auf einen gröfieren
Teil des Aushubweges des Dreipunktgestänges verteilt wird und große Kraftspitzen beim Ausheben
des Pfluges vermieden werden. Lediglich am Schluß der Aushubbewegung bewegt sich der Punkt 17 auf
einer Bahn, die annähernd einem Kreisbogen um den Zapfen 8 des Achsträgers 4 entspricht, also kein Ausheben
bewirkt. Das zeigt zugleich, daß etwaige Nickbewegungen des Schleppers nicht zu Winkeländerungen
zwischen dem Grindel 3 und dem Achsträger 4 führen können.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 entspricht im Prinzip dem nach Abb. 7. Die Koppel hat hier die
Form eines Segmentes 19, das bei 14 am Grindelträger 2 schwenkbar gelagert ist. Die Stange 6 ist
durch eine Kette 20 ersetzt, die bei 17 am Segment 19 befestigt ist. Ebenso ist der obere Lenker 10 als Kette
21 ausgebildet und am Umfang des Segmentes 19 befestigt. Die Abb. 9 zeigt die Transportstellung des
Segmentes 19, der Kette 21 und der Kette 20. Diese legt sich vor Erreichen der Transportstellung um den
Zapfen 14, das Kettenende erreicht so eine Totlage, in der etwaige Nickbewegungen auf den Abstand des
Punktes 17 vom Achsträger 4 ohne Einfluß bleiben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 10 bis 12 ist der obere Lenker 10 durch zwei durch ein Gelenk
28 miteinander verbundene Stangen 22 und 23 und die Koppel 13 durch einen bei 14 drehbar gelagerten
Winkelhebel, bestehend aus den Armen 24 und 25, ersetzt. Am Arm 24 ist bei 26 der Lenkerteil 23 angelenkt,
der sich mit einem Anschlag 27 an der Nabe der Koppel abstützt. Am Arm 25 ist bei 17 die Stange 6
angelenkt. Die Abb. 10 zeigt die Ackerstellung, in der die Lenkerhälfte 23 mit dem Winkelhebel 24-25 einen
starren Teil bildet. Die Abb. 11 zeigt eine Stellung der genannten Teile nach dem Beginn des Aushebens,
und zwar die Stellung, in der die Wirkungslinie der Stange 23 mit der Stange 22 zusammenfällt. Bei dem
weiteren Ausheben wirken die Teile 22 und 23 wie ein starr miteinander verbundener Teil. Die Abb. 12., die
die Transportstellung zeigt, läßt erkennen, daß bei den Nickbewegungen des Schleppers der Punkt 17- eine
Totlage einnimmt, d. h. der Abstand des Punktes 17 AOm Achsträger sich kaum ändert, wenn der Schlepper
Nickbewegungen ausführt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 13, 14 und 15 ist statt des Lenkers die Zugstange 6 geteilt,
und zwar ist am vorderen Ende der Zugstange 6 bei 29 ein Hebel 30 angelenkt, der bei 17 mit dem Arm 25
der wieder als Winkelhebel ausgebildeten Koppel verbunden ist. Diese Einrichtung wirkt ähnlich der nach
Abb. 8 und 9. Die Abb. 13 zeigt die Arbeitsstellung, die Abb. 14 die Transportstellung, in 'der der Punkt
17 sich auf einer Kreisbahn um den Zapfen 14 in solcher Lage bewegt, daß der Abstand von 29 zum Achsträger
sich praktisch nicht ändert. Die Abb. 15 zeigt die Lage des Armes 30 bei der denkbar größten Nickbewegung
des Schleppers. Die Abb. 16 zeigt schließlich die Bewegungsverhältnisse für das Ausführungsbeispiel Abb. 13 bis 15, und zwar in Form einer
Winkel-Weg-Kurve. Auf der Abszisse sind die Winkelgrade der Koppel, also der Hebel 24, 25, aufgetragen
und auf der Ordinate der Weg der Zugstange 6. Der auf der Abszisse mit 0° bezeichnete
Winkel entspricht der Lage des Trägers 4 in der Ackerstellung, sie kommt aber durch die Anwendung
des Langloches nicht zur Auswirkung. Bei 35° beginnt die Stange 6 mit der Aushebung des Hinterrades.
Bei 180° erreicht der Punkt 17 seine Totpunktlage, bei 190° übergibt das Gelenk 17 seine Aufgabe
dem Gelenk 29. 17 befindet sich in dieser Stellung etwa um 10° hinter seiner Totpunktlage, während sich
29 etwa 30° vor seiner Totpunktlage befindet. Bei der weiteren Verdrehung der Koppel 24, 25 entgegen dem
Uhrzeigersinn kommt das Gelenk 29 in seine Totpunktlage (180°), während das Gelenk 17 220° aus
seiner Nullage verschwenkt wurde und bei 230° das Gelenk 29 sich 10° hinter seiner Totpunktlage befindet.
Die Wegkurve beschreibt also zuerst zwischen den Punkten I und II eine Sinuslinie entsprechend der Bewegung
des Gelenkes 17 und von da ab eine flache Sinuslinie entsprechend der Bewegung des Gelenkes
29. Die Transportstellung auf ebenem Gelände wird also in diesem Falle etwa zwischen 170 und 230°
liegen, so daß bei Nickbewegungen während des Pflügens auf unebenem Gelände nahezu keine Transporthöhenänderung
für den letzten Körper des Pfluges auftritt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 17 wird die Eigenschaft des Dreipunktgestänges ausgenutzt, daß
in ausgehobenem Zustande die unteren Lenker einen Teil des Schleppers bilden. Da das Gelenk 12 der unteren
Lenker 11 gleichzeitig ein Punkt des Pfluges ist, ist er der einzige Punkt des Pfluges, der während einer
Nickbewegung des Schleppers seine Lage zum Pflug nicht ändert. Diese Eigenschaft des Punktes 12 ist bei
dem Ausführungsbeispiel dazu ausgenutzt, die Übertragung der Nickbewegung des Schleppers auf die
Zugstange 6 zu vermeiden. Am Grindelträger 2 ist bei 14 ein die Koppel 13 ersetzender doppelarmiger Hebel
mit den Armen 31 und 32 angelenkt. Das Ende 34 des Armes 32 ist durch eine in ihrer Länge einstellbare
Stange 33 mit dem Schlepper verbunden, das Ende 17 des Armes 31 mit der Zugstange 6. Die Arbeitslage
des Pfluges ist gestrichelt, die Transportlage ausgezogen dargestellt. Wie diese erkennen läßt, ist die
Lage des Gelenkes 34 in der Arbeitsstellung so bestimmt, daß das Gelenk 12 in der Transportstellung
in der Wirkungslinie der Stange 33 bei Fahren des Pfluges auf ebenem Boden liegt oder nahe an diesem
Punkt vorbeigeht. Stimmen 'die genannten Punkte genau überein, so kann sich eine Nickbewegung des
Pfluges auf die Stange 6 überhaupt nicht auswirken, geht, wie gezeichnet, lediglich die Wirkungslinie der
Stange 33 durch das Gelenk 12, so wird die Auswir-Transportstellung hat der Anlenkpunkt 45 der Lasche
42 eine solche Lage, daß sich Nickbewegungen des Armes 41 nicht auf die Winkellage des Achsträgers 4
zum Grindelende 3 auswirken können. Auch hierbei ist es möglich, vor allem bei Zuhilfenahme von Mitteln,
die in Abb. 7, 8,- 10 und 13 schon angewandt wurden, den Verdrehungswinkel des Winkelhebels 40
so zu vergrößern, daß das Gelenk 45 auch in Ackerlage in eine Totlage kommt, so daß auch hierbei das
Langloch wegfallen bzw. durch ein einfach rundes Loch ersetzt werden kann.
Die Abb. 22, 23 und 24 zeigen Ausführungsbeispiele, bei denen die Nickbewegungen des Schleppers
in der einen Richtung ein weiteres Anheben des letzten Schares des Pfluges bewirken, während die in der anderen
Richtung sich nur begrenzt auf die Transporthöhe des Schares auswirken können. Zu diesem Zweck
ist, wie Abb. 22 zeigt, der obere Lenker 10 über einen Hebel 46 mit Anschlag 47 kraftschlüssig mit dem
kung der Nickbewegungen auf das Tragrad sehr klein, ao doppelarmigen Hebel 48,49 verbunden, der als Koppel
Auch bei den vorerwähnten Ausführungsarten kann dient und bei 14 am Grindelträger 2 schwenkbar geder
Punkt 17 bzw. ein ihm äquivalenter Punkt in lagert ist. An diesem Träger ist bei 50 eine Klinke 51
Ackerstellung in eine Lage gebracht werden, die einer mit der Rast 52 und dem Anschlag 53 angelenkt; sie
Totpunktlage entspricht. wirkt mit einem Zapfen 54 zusammen, der am Ende
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 18 entspricht dem nach Abb. 17. Der die Koppel ersetzende doppelarmige
Hebel ist als Winkelhebel mit stampfen Winkel ausgeführt. Das hat die Wirkung, daß der Punkt 17
auch in der Arbeitsstellung des Pfluges sich in seiner Totlage befindet, d. h. auch in dieser Stellung können
sich Nickbewegungen bzw. Tiefenveränderungen auf die Stange 6 nicht auswirken. Es ist also bei dieser
Ausführung nicht mehr notwendig, die öse 7 vorzusehen. Man kann diese durch eine runde, den Bolzen 8
umschließende Bohrung ersetzen. Eine Verstellung des Tragrades 5 kann dann durch Längenänderung der
Zugstange 6 vorgenommen werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 19 entspricht
im Prinzip denen nach Abb. 17 und 18. Hier ist angenommen, daß das vordere Ende des Pfluges 1 nicht 40 hoben, d. h. die Transporthöhe des letzten Schares durch ein Stützrad gegenüber dem Boden geführt ist, vergrößert wird.
im Prinzip denen nach Abb. 17 und 18. Hier ist angenommen, daß das vordere Ende des Pfluges 1 nicht 40 hoben, d. h. die Transporthöhe des letzten Schares durch ein Stützrad gegenüber dem Boden geführt ist, vergrößert wird.
des Hebelarmes 49 befestigt ist. Die Abb. 22 zeigt die Transportstellung. Bei einer Nickbewegung des
Schleppers im Uhrzeigersinn wird der Hebel 46 ebenfalls im Uhrzeigersinn geschwenkt, und der Arm 48
folgt dieser Bewegung, bis der Zapfen 54 an der Rast 52 anschlägt. Es werden also begrenzte Verluste an
Transporthöhe des letzten Schares zugelassen. Die Ausführung hat aber den Vorteil, daß der volle Aushubweg
des Dreipunktgestänges zum Ausheben des hinteren Grindelendes ausgenutzt werden kann, man
vermeidet hierzu die Belastung des Gestänges und Krafthebers durch Kraftspitzen. Sie hat weiter den
Vorteil, daß beim Befahren einer Bergkuppe, d. h. bei einer Nickbewegung, bei der sich der Hebel 46 entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht, das Tragrad 5 ange-
55
sondern durch bekannte, mit ΙΟ, 35 und 36 bezeichnete
Teile. Der Tiefgang des vorderen Teiles des Pfluges kann entweder durch Verstellung der Länge des
oberen Lenkers 10 oder durch Verstellung der Stellspindel 36 geregelt werden, die an der Koppel 35 und
am Grindel 1 angelenkt ist, während im Transport die feste Verbindung des Pflugrahmens zum oberen
Lenker gelöst ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 20 ist abweichend von dem nach Abb. 19 die Stange 33 starr
mit dem oberen Lenker 10 verbunden. Die Koppel 37 bildet einen einarmigen Hebel, der bei 15 mit dem
oberen Lenker 10 verbunden ist. Am Ende der Koppel ist wieder die Stellspindel 36 befestigt. Sowohl bei
dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 19 als auch dem nach Abb. 20 befindet sich in der Transportstellung
der Anlenkpunkt 17 der Zugstange 6 in seiner Totlage.
Die Abb. 21 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Beeinflussung des Tragrades 5 durch die Nickbewegung
des Schleppers durch die Art der Verbindung des hinteren Endes der Zugstange 6 mit dem Achsträger
4 vermieden ist, der am hinteren Grindelende 3 bei 38 um eine waagerechte Achse angelenkt ist. Am
Grindelende 3 ist bei 39 ein doppelarmiger Hebel mit den Armen 40 und 41 angelenkt. Am Arm 40 greift
die Zugstange 6 an, der Arm 41 ist durch eine Lasche und eine an ihr angelenkte Stange 32 mit öse 7 und
bei 44 am Achsträger angelenkt. In der gezeigten Die Klinke 51 ist in der voll ausgezogenen Stellung
beim Transport des Pfluges auf der Straße, während des Ackerns wird sie in gestrichelte Lage umgeklappt,
d. h. im Vorgewende werden durch Nickbewegungen verursachte Verluste der Transporthöhe in Kauf genommen.
• Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 23 ist die
Klinke 51 durch einen Handhebel 55 ersetzt, der durch eine Feder 56 belastet ist. Seine Nase 57 hat die
gleiche Wirkung wie die Nase 52 der Klinke 51. Bei Verwendung eines solchen Handhebels wirkt die Rast
auch während des Ackerns und damit auch beim Wenden des Schleppers auf dem Vorgewende. Beim Absenken
des Dreipunktgestänges muß der Hebel 55 von Hand betätigt werden, um auch das hintere Ende des
Pfluges freizugeben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 24 ist der Hebel 55 durch einen dreiarmigen Hebel 57, 58, 59
ersetzt; der Arm 59 trägt einmal die Nase 57 und zum anderen einen Anschlag 60, am Arm 58 greift die
Feder 56 an, und der Arm 57 trägt einen weiteren Anschlag 61. Bei der Auslösung des Hebels hält die Feder
56 den Hebel sowohl in der gezeigten Sperrstellung wie in der freigebenden Stellung.
Claims (11)
1. Mehrschariger Aufsattelpflug mit einem Grindelträger mit zwei Lagerstellen zur Befestigung
der unteren Lenker und der pflugseitigen
Koppel eines Dreipunktgestänges und mit einem am Grindelende angelenkten Tragrad, das durch
eine Zugstange mit dem Dreipunktgestänge gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende
des den Achsträger (4) des am Grindelende angelenkten Tragrades (5) mit dem Dreipunktgestänge
verbindenden Zugorgans (6) mit einem Punkt eines Lenkers des Dreipunktgestänges oder eines
zwischen diesem und der Zugstange oder zwischen dieser und dem Achsträger (4) eingeschalteten Gestange
verbunden ist, der am Schluß der Aushubbewegung des Dreipunktgestänges eine Totlage
oder angenähert eine Totlage in bezug auf den Anlenkpunkt des anderen Endes der Zugstange einnimmt,
d. h. nur noch eine Schwenkbewegung um diesen Anlenkpunkt ausführt.
2. . Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Tragrad (5) führende Zugstange
(6) an einem zum Schlepper zu gerichteten Arm (16) der Koppel (13) angelenkt ist (Abb. 4).
3. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt der als Hebel (18)
ausgebildeten Koppel am Grindelträger (2) zwischen den Enden des oberen Lenkers (10) liegt und
die Zugstange (6) an der Koppel an dieser angelenkt ist (Abb. 7).
4. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (18) die Form eines
Kurvensegmentes (19) hat, schwenkbar am oberen Ende des Grindelträgers (2) gelagert und einerseits
mit einer am Umfang des Segmentes aufliegenden und den oberen Lenker ersetzenden Kette
(21) und andererseits mit einer die Zugstange (6) ersetzenden Kette (20) verbunden ist (Abb. 8).
5. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker in an sich bekannter
Weise zweiteilig (22, 23) und die am oberen Ende des Grindelträgers (2) gelagerte Koppel als
Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm (24) mit dem Lenkerteil (23) und dessen anderer Arm
(25) mit der ■ Zugstange (6) verbunden ist (Abb. 10).
6. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (6) über einen hieran
angelenkten Hebel (30) mit der am oberen Ende des Grindelträgers schwenkbar gelagerten Koppel
(24, 25) verbunden ist (Abb. 13).
7. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als doppelarmiger Hebel ausgebildete
und am oberen Lenker des Grindelträgers (2) gelagerte Koppel (31, 32) mit einem Ende
durch eine Stange (33) mit dem Schlepper und mit dem anderen Ende mit der Zugstange (6) verbunden
ist (Abb. 17), deren Wirkungslinie im Transport durch oder unweit entfernt des hinteren Gelenkes
der untere Lenker (11) verläuft.
8. Pflug nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel als Winkelhebel so
ausgebildet ist, daß die Zugstange (6) sowohl in der Arbeits- wie in der Transportlage sich hinsichtlich
der Drehung des Achsträgers (4) in einer Totlage befindet (Abb. 18).
9. Pflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den einen Arm (32) der Koppel
abstützende Stange (33) einen Teil des oberen Lenkers (10) bildet (Abb. 20).
10. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (10) mit der als
doppelarmiger Hebel (48,49) ausgebildeten Koppel kraftschlüssig (46, 47) verbunden und die Bewegung
der Koppel durch eine Klinke (50) begrenzt ist (Abb. 22).
11. Pflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende der Zugstange (6)
mit dem einen Arm eines am Grindelende (3) drehbar gelagerten Winkelhebels (40, 41) unmittelbar
oder mittelbar verbunden ist, dessen anderer Hebelarm über ein Gestänge (42, 43) mit dem
Achsträger (4) des Tragrades (5) gekuppelt ist (Abb. 21). _____
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 673 505;
britische Patentschriften Nr. 779 836, 769 318.
USA.-Patentschrift Nr. 2 673 505;
britische Patentschriften Nr. 779 836, 769 318.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
.009 590/109 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER24929A DE1088748B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Aufsattelpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER24929A DE1088748B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Aufsattelpflug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088748B true DE1088748B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=7401790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER24929A Pending DE1088748B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Aufsattelpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088748B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179031B (de) | 1962-05-18 | 1964-10-01 | Benno Gassner | Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges |
| DE1233648B (de) * | 1967-02-02 | Lemken Kg Pflugfab | Mehrschariger Aufsattelpflug |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2673505A (en) * | 1951-03-02 | 1954-03-30 | Dearborn Motors Corp | Lift hitch for implements |
| GB769318A (en) * | 1953-03-10 | 1957-03-06 | Henri Albert Bonnel | Improvements in or relating to agricultural implements adapted to be attached to tractors |
| GB779836A (en) * | 1953-11-04 | 1957-07-24 | James Richards Cash | Improvements in agricultural implements |
-
1959
- 1959-02-11 DE DER24929A patent/DE1088748B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2673505A (en) * | 1951-03-02 | 1954-03-30 | Dearborn Motors Corp | Lift hitch for implements |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233648B (de) * | 1967-02-02 | Lemken Kg Pflugfab | Mehrschariger Aufsattelpflug | |
| DE1179031B (de) | 1962-05-18 | 1964-10-01 | Benno Gassner | Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges |
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