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DE1088594B - Relaisanordnung zur Verhinderung des UEberregelns - Google Patents

Relaisanordnung zur Verhinderung des UEberregelns

Info

Publication number
DE1088594B
DE1088594B DEL27853A DEL0027853A DE1088594B DE 1088594 B DE1088594 B DE 1088594B DE L27853 A DEL27853 A DE L27853A DE L0027853 A DEL0027853 A DE L0027853A DE 1088594 B DE1088594 B DE 1088594B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
control
deviations
relays
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27853A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Sonntag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL27853A priority Critical patent/DE1088594B/de
Publication of DE1088594B publication Critical patent/DE1088594B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/002Monitoring or fail-safe circuits

Landscapes

  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Relaisanordnung zur Verhinderung des Uberregelns Es ist eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln von Spannung, Strom oder Drehzahl elektrischer Maschinen durch Beeinflussung der Erregung mittels eines trägen Reglers und eines Schnellreglers bekannt. Der Schnellregler arbeitet mit einem Zitterkontakt, etwa nach dem Tirrillprinzip, der träge Regler dagegen mit einem Stellmotor und entsprechend niedriger Verstellgeschwindigkeit. Beide Regler werden durch verschieden eingestellte Kontakte einer Steuervorrichtung oder durch Kontakte verschieden eingestellter Relais gesteuert, d. h., es kann der Fall eintreten, daß jeder Regler allein arbeitet, es kann aber auch so sein, daß beide Regler gleichzeitig arbeiten. Bei kleinen oder langsam auftretenden größeren Schwankungen der Regelgröße arbeitet nur der träge Regler und bei größeren, schnell auftretenden Schwankungen auch der Schnellregler. Nachdem eine größere schnell verlaufende Schwankung bis auf einen kleinen Betrag ausreguliert ist, stellt zuerst der Schnellregler sein Arbeiten ein, während der träge Regler den Rest ausgleicht. Dadurch, daß die Regelaufgabe auf zwei nicht in gegenseitiger Abhängigkeit stehende Regler verschiedenen Verhaltens aufgeteilt ist, können Überregelungen vermieden werden. Allerdings ist der Aufwand für diese Einrichtung recht beträchtlich.
  • Die Erfindung betrifft eine Relaisanordnung zur Verhinderung des Überregelns mit zwei verschieden empfindlichen Relais zur Erfassung der Regelabweichung in jeder Verstellrichtung. Erfindungsgemäß ist die Anordnung so getroffen, daß das auf große Regelabweichungen ansprechende Relais eine kontinuierliche Regelung bewirkt, das auf kleine Regelabweichungen ansprechende Relais dagegen nur einzelne, zeitlich begrenzte Regelschritte zuläßt und wirkungslos ist, solange eines der Relais für große Regelabweichungen angesprochen hat, und daß beide Relaisgruppen auf den gleichen Stellmotor einwirken. Im Gegensatz zu der obenerwähnten bekannten Einrichtung ist also nur ein Stellmotor vorhanden, der im Sinne einer Beseitigung einer Regelabweichung wirksam wird. Damit die Beseitigung einer großen Regelabweichung nicht zu lange dauert, erhält dieser Stellmotor zweckmäßigerweise eine hohe Verstellgeschwindigkeit und läuft in diesem Fall kontinuierlich durch. Es besteht dann allerdings die Gefahr, daß bei kleinen oder klein gewordenen Regelabweichungen wegen der hohen Verstellgeschwindigkeit des Stellmotors eine Überregelung eintritt. Dies wird dadurch verhindert, daß bei kleinen Regelabweichungen nur einzelne, zeitlich begrenzte Regelschritte zugelassen sind. Die - Steuerung dieser unterschiedlichen Vorgänge erfolgt durch Relais, die auf große bzw. kleine Regelabweichungen ansprechen. Bei großen Regelabweichungen wird der Regelvorgang ausschließlich von dem Relais gesteuert, das auf große Regelabweichungen anspricht, während das auf kleine Regelabweichungen ansprechende Relais zunächst unwirksam ist. Es wird erst dann wirksam, wenn im Verlauf des Regelvorganges die Regelabweichung so klein geworden ist, daß das auf große Regelabweichungen ansprechende Relais unwirksam wird. Von diesem Zeitpunkt an wird die weitere Ausregelung allein von dem auf kleine Regelabweichungen ansprechenden Relais übernommen und in kurzen, begrenzten Regelschritten beseitigt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. An den. Klemmen 1, 2 steht eine Spannung d U zur Verfügung, die der gemessenen Regelabweichung entspricht. Durch Gleichrichter 3, 4 wird die Richtung der Regelabweichung festgestellt und die Richtung der Regelung festgelegt. In Reihe mit jedem der Gleichrichter liegen zwei untereinander parallel geschaltete Relais A und C bzw. B und D. Dabei sind die Relais A und B so eingestellt, daß sie nur auf große Regelabweichungen ansprechen. Die Relais C und D dagegen sprechen nur auf kleine Regelabweichungen an. Zu den Relais A bis D gehören die entsprechenden, mit kleinen Buchstaben bezeichneten Kontakte. Diese Relaiskontakte wirken unter anderem auf zwei Schütze S1 und S2, die ihrerseits den nicht gezeichneten Stellmotor für Links- oder Rechtslauf einschalten. Zu der Anordnung gehört ferner ein Relais E mit entsprechenden Kontakten, das die Aufgabe hat, den durch die Relais C und D eingeleiteten Regelvorgang in Regelschritte zu unterteilen und dabei die Dauer dieser Regelschritte festzulegen. Zur Speisung des Relais E dient eine Gleichspannung U=, die an den Klemmen 5, 6 zur Verfügung steht. Zu der Anordnung gehören ferner ein Einstellwiderstand 7 sowie ein Kondensator 8 und ein Widerstand 9 zur Einstellung einer bestimmten Ansprechverzögerung für das Relais E.
  • Es sei zunächst angenommen, daß eine nur kleine Regelabweichung d U vorliegt. In diesem Fall spricht beispielsweise das Relais C allein an, wobei der Stromkreis über den Gleichrichter 3 (bei entsprechender Polung), das Relais C und die geschlossenen Kontakte 4l, e2 verläuft. An Stelle der Polung durch die Gleichrichter können im übrigen polarisierte Relais verwendet werden. Das Ansprechen des .Relais C hat zur Folge, daß sein Kontakt c. schließt und das Schütz .S1 einschaltet, so daß der nicht gezeichnete Stellmotor umläuft und mit der Ausregelung der Regelabweichung beginnt. Gleichzeitig mit dem Ansprechen des Relais C schließt aber auch sein Kontakt cl, wodurch das Relais E erregt wird. Der Wicklung des Relais E ist über seinen eigenen Kontakt ei ein über den Kondensator 8 und den Widerstand 9 verlaufender Stromkreis parallel geschaltet, so daß das Relais E mit einer gewissen Zeitverzögerung anspricht. Hat nach dieser Zeit das Relais E angezogen, so öffnet es seinen Kontakt e2, so daß das Relais C abfällt und an seinem Kontakt c2 auch das Schütz S1 und damit den Stellmotor wieder abschaltet. Damit ist der eine Regelschritt beendet. Ist in diesem Augenblick noch eine inzwischen noch kleiner gewordene Regelabweichung d U vorhanden, 'so spricht das Relais C erneut an, und der Vorgang wiederholt sich.
  • Ist dagegen die Regelabweichung groß und hat sie dieselbe Richtung wie vorher, so sprechen über den Gleichrichter 3 beide Relais A und C an. Das Ansprechen des Relais A hat zur Folge, daß sein Kontakt a2 geschlossen und über das Schütz S1 der Stellmotor an Spannung gelegt wird, so daß die Ausregelung der Regelabweichung beginnt. Das Ansprechen des Relais A hat aber gleichzeitig zur Folge, daß sein Kontakt dl geöffnet wird und das Relais C unwirksam macht. Das Relais A bleibt so lange angezogen, bis im Verlauf des Regelvorganges die Regelabweichung so klein geworden ist, daß die Ansprechgrenze unterschritten wird. In diesem Augenblick fällt das Relais A ab, schließt seinen Kontakt cal und bringt dadurch das Relais C zur Wirkung, das seinerseits die weitere Ausregelung in kleinen Schritten übernimmt, wie bereits oben dargelegt wurde. In entsprechender Weise verlaufen die Regelvorgänge, wenn die Regelabweichung die umgekehrte Richtung hat und über den Gleichrichter 4 die Relais B und D erregt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Relaisanordnung zur Verhinderung des überregelns mit zwei verschieden empfindlichen Relais zur Erfassung der Regelabweichung in jeder Verstellrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das auf große Regelabweichungen ansprechende Relais (A, B) eine kontinuierliche Regelung bewirkt, das auf kleine Regelabweichungen ansprechende Relais (C, D) dagegen nur einzelne, zeitlich begrenzte Regelschritte zuläßt und wirkungslos ist, solange eines der Relais für große Regelabweichungen angesprochen hat, und daß beide Relaisgruppen auf den gleichen Stellmotor einwirken.
  2. 2. Relaisanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nur bei großen Regelabweichungen ansprechende Relais (A bzw. B) mit einem Kontakt (a2 bzw. b2) den Stellmotor einschaltet.
  3. 3. Relaisanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schon bei kleinen Regelabweichungen ansprechende Relais (beispieIsweise C) außer von der Größe der Regelabweichung noch von einem Kontakt des Relais (A) und einem zeitverzögerten Relais (E) abhängig ist.
  4. 4. Relaisanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitverzögerte Relais (E) von Kontakten (cl, dl) der schon auf kleine Regelabweichungen ansprechenden Relais (C und D) abhängig ist.
  5. 5. Relaisanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Kontakt (c2) des schon bei kleinen Abweichungen ansprechenden Relais (C) dem Kontakt (a2) parallel geschaltet ist und gleichfalls den Stellmotor einschaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 290435; schweizerische Patentschrift Nr. 129 401.
DEL27853A 1957-06-13 1957-06-13 Relaisanordnung zur Verhinderung des UEberregelns Pending DE1088594B (de)

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DE1088594B true DE1088594B (de) 1960-09-08

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154325B (de) * 1960-12-02 1963-09-12 Hesser Ag Maschf Einrichtung zum Registerregeln
DE1291799B (de) * 1961-01-11 1969-04-03 Siemens Ag Anordnung zum Abstimmen eines Senders auf eine vorgegebene Sollfrequenz
DE3106479A1 (de) * 1981-02-21 1982-09-09 Pierburg Gmbh & Co Kg Verfahren und anordnung zum regeln einer wegstrecke in abhaengigkeit von einer variablen fuehrungsgroesse

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE290435C (de) *
CH129401A (de) * 1926-10-08 1928-12-17 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur selbsttätigen Regelung elektrischer Anlagen mit grossem Regelbereich.

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