DE1088577B - Steckdose mit Schutztrennung - Google Patents
Steckdose mit SchutztrennungInfo
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- DE1088577B DE1088577B DEB50217A DEB0050217A DE1088577B DE 1088577 B DE1088577 B DE 1088577B DE B50217 A DEB50217 A DE B50217A DE B0050217 A DEB0050217 A DE B0050217A DE 1088577 B DE1088577 B DE 1088577B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/44—Means for preventing access to live contacts
- H01R13/447—Shutter or cover plate
- H01R13/453—Shutter or cover plate opened by engagement of counterpart
- H01R13/4532—Rotating shutter
-
- H—ELECTRICITY
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
- H01R13/703—Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
DEUTSCHES
Das Patent 1 050 852 betrifft eine Steckdose mit eingebautem Schutztransformator zur Schutztrennung
für den Anschluß elektrischer Rasierapparate verschiedener Betriebsspannung. Die Steckdose weist
hierbei zwei Buchsenpaare von spezieller Querschnittsform auf, die senkrecht zueinander um einen
gemeinsamen Mittelpunkt auf der Abdeckung angeordnet sind.
Die Erfindung stellt eine Fortentwicklung dieser Anordnung dar, indem zur an sich bekannten Unterbrechung
der Primärwicklung des Schutztransformators eine an sich bekannte drehbare Scheibe vorgesehen
ist, die in an sich bekannter Weise über eine Rückholfeder mit der Steckdose in Verbindung steht und
deren Einführungsöffnungen in bekannter Weise für die Steckerstifte bei nicht eingeführtem Stecker nicht
über den Buchsenpaaren liegen, so daß letztere durch die Scheibe abgedeckt sind, während nach einem an
sich bekannten Drehen der Scheibe um 90° mittels des eingeführten Steckers die Einführungsöffnungen
in bekannter Weise über den. Buchsenpaaren liegen. Die Scheibe ist in an sich bekannter Weise auf der
Frontseite der Steckdosenabdeckung konzentrisch zu den Buchsenpaaren angeordnet. Die Scheibe verbindet
bei eingeführtem Stecker und nach Drehung um 9*0° mit einem Nocken ein Kontaktpaar im Stromkreis der
Primärwicklung des Transformators. Der Nocken der Scheibe ragt durch eine segmentartige öffnung der
Steckdosenabdeckung in das Innere des Gehäuses. Das Kontaktpaar besteht in. an sich bekannter Weise aus
einer beweglichen Kontaktfeder und einem ortsfesten Kontaktstück. Die bewegliche Kontaktfeder und das
ortsfeste Kontaktstück sind in an sich .bekannter Weise auf dem. Sockel der Steckdose angeordnet.
Das Problem, den Leerlaufverbrauch eines Transformators
durch Unterbrechung der Primärwicklung zu vermeiden,, wurde bei einer bekannten Steckvorrichtung
dadurch gelöst, daß mit dem Stecker ein Isolierstift verbunden ist, der beim Einführen des Steckers·
in die Steckdose einen Unterbrechungskontakt des Primärstromkreises schließt. Als Nachteil ergibt sich,
daß das Verbrauchergerät nur mit einem Spezialstecker an eine Spezialsteckdose angeschlossen werden
kann. Eine andere bekannte Ausführung verwendet für den gleichen Zweck einen zweipoligen Stecker,
dessen Steckerstifte mittels Isoliermaterial in ihrer Länge unterteilt sind. Hierbei schließt der vordere
Teil des Steckerstiftes beim Einführen des Steckers in eine Steckdose den PrimärstiOmkreis eines Transformators,
während mit dem hinteren Teil des Stecker-Stiftes die Sekundärspannung für das Verbrauchergerät
abgenommen wird. Auch bei dieser Ausführung sind ein Spezialstecker und eine Spezialsteckdose erforderlich.
Steckdose mit Schutztrennung
Zusatz zum Zusatzpatent 1 050 852
Anmelder:
Schutzapparate-Gesellschaft
Paris + Co. m. b. H. K. G.,
Schalksmühle (Westf.)
Kurt Knappe, Schalksmühle (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Demgegenüber hat die erfindungsgemäße Einrichtung den Vorteil einer universellen Anwendung, da bei
einer einmalig besonders auszubildenden Steckdose immer normale Stecker anschließbar sind. Außerdem
gestattet die erfindungsgemäBe Einrichtung auch in bekannter Weise den Anschluß von zwei genormten
Steckerarten, die verschiedenen Betriebsspannungen zugeordnet sind. Schließlich hat sie auch den bekannten
Vorteil, daß die Buchsenpaare in nicht benutztem Zustand der Steckdosen berührungssicher abgedeckt
sind.
Die Überdeckung der Einführungsöffnungen einer Steckdose mittels einer drehbaren Scheibe ist bekannt.
Die bekannte Einrichtung hat daneben noch den Zweck, daß mit dem eingeführten Stecker letzterer
erst nach Drehung der Scheibe um 90° an die Netzspannunng zu liegen kommt.
Im Gegensatz hierzu wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung mit der drehbaren Scheibe ein
von der Verbraucherspannung getrennter Stromkreis geschaltet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Steckdose nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Teil der Steckdose mit Schutztrennung in Draufsicht,
Fig. 2 einen Sockel der Steckdose in Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Steckdose in vergrößerter
Darstellung nach der Linie I-I der Fig. 2.
Die Zeichnung stellt lediglich den Teil der Steckdose mit Schutztrennung dar, der den Steckdoseneinsatz
betrifft, während der Schutztransformator und die übrigen Teile weggelassen wurden. Auf einem
Tragrahmen 1 ist der Steckdosensockel 2 unter Zwischenlegung von Distanzstücken 3 befestigt. Der Trag-
... . : : ■■ 009 590/294
rahmen 1 wird zwischen dem Gehäuse 4 und der Ab- ·.
deckung 5 eingelegt und durch Schrauben 6 gehalten. Im Sockel 2 sind zwei Buchsenpaare 7, 8 senkrecht
zueinander angeordnet. Zu den Buchsenpaaren 7, 8 gehören die in Fig. 1 punktiert dargestellten Einführungsöffnungen
9, 10 der Abdeckung 5 für das Einführen von. zweipoligen Steckern mit verschiedenem
S ti ftquerschnitt.
Vor den EinführungsöfFnungen 9, 10 befindet sich
über der Abdeckung 5 eine drehbare Scheibe 11 mit entsprechenden Einführungsöffnungen 12,13. Die
Scheibe 11 wird seitlich von einem Schutzkragen 14 der Abdeckung5 überragt. Sie ist mit ihrer Achse 15
konzentrisch zu den Buchsenpaaren 7, 8 und den Einführungsöffnungen
9,10 in der Abdeckung 5 drehbar gelagert und mittels eines Sprengringes 16 gesichert.
Eine Rückholfeder 17, die mit einem Ende an der Scheibell, mit dem anderen Ende an der Abdeckung 5
anliegt, drückt die Scheibe in die in Fig. 1 dargestellte Lage, wobei deren Einführungsöffnungen 12, 13 um
90° gegenüber den Einführungsöftnungen 9, 10 der Abdeckung 5 verdreht sind.
Wird beispielsweise ein Stecker mit seinen, in Fig. 3
angedeuteten Steckerstiften 18 in die entsprechenden Einführungsöffnungen 13 eingeführt, so ist der Weg
zu dem zugehörigen Buchsenpaar 8 zunächst verschlossen. Erst nach Drehung des eingeführten Steckers um
90° in Richtung des Pfeiles 19 stimmen die Einführungsöffnungen 12,13 mit den Einführungsöffnungen
9,10 der Abdeckung überein und lassen den Stecker in das Buchsenpaar 8 einstecken. Mit der drehbaren
Scheibell wird gleichzeitig ein an ihrer Unterseite befindlicher Nocken 20 mitgenommen, der durch eine
segmentartige öffnung 21 der Abdeckung 5 in das Innere des Gehäuses 4 ragt. Die Endstellungen 20a·,
20 & des Nockens 20 sind in Fig. 1 punktiert dargestellt. Kurz vor Beendigung der Drehbewegung der
Scheibe Il stößt der Nocken 20 auf eine bewegliche Kontaktfeder 22 und verschiebt diese in die punktiert
dargestellte Lage 22 a, wobei eine Kontaktgabe mit dem ortsfesten Kontaktstück 23 erfolgt. Die Anschlußenden
24,25 des genannten Kontaktes liegen im Strom"
kreis· der Primärwicklung des· Sehutztransformators.
Bei dar Kontaktgabe des Kontaktpaares 22,23 erhalten auch die Buchsenpaar© 7, 8 Spannung, wodurch
das angeschlossene Gerät betriebsbereit ist.
Nach Herausziehen des Steckers kehrt die Scheibe 11 unter Wirkung der Rückholfeder 17 in die Ausgangslage
zurück. Die; bewegliehe Kontaktfeder 22
trennt nach Freigabe durch den Nocken 20 die Kontaktverbindung wieder auf, so daß die Buchsenpaare
7,8 spairaungslos werde«.
Claims (4)
1. Steckdose mit eingebautem Schutztransformator zur Schutztrennung, zum Anschluß elektrischer
Rasierapparate verschiedener Betriebsspannung mit senkrecht zueinander um einen gemeinsamen
Mittelpunkt auf der Abdeckung angeordneten Buchsenpaaren von spezieller Querschnittsform
nach Patent 1 050 852, dadurch gekennzeichnet, daß zur an sich bekannten Unterbrechung der Primärwicklung
des Sehutztransformators eine an sich bekannte drehbare Scheibe (11) vorgesehen ist,
die in an sich bekannter Weise über eine Rückholfeder (17) mit der Steckdose in Verbindung steht
. und deren Einführungsöffnungen (12, 13) in bekannter Weise für die Steckerstifte bei nicht eingeführtem.
Stecker nicht über den Buchsenpaaren (7, 8) Hegen, so daß letztere durch die Scheibe abgedeckt
sind, während nach einem an sich bekannten Drehen der Scheibe um 90° mittels des eingeführten Steckers die Einführungsöffnungen. (12,13)
in bekannter Weise über den Buchsenpaaren (7, 8) liegen.
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe: (11) in an sich bekannter
Weise auf der Frontseite der Steckdosenabdeckung (5) konzentrisch zu den Buchsenpaaren (7, 8) angeordnet
ist.
3, Steckdose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (11) bei eingeführtemStecker
und nach Drehung um 90° mit einem Nocken (20) ein Kontaktpaar (22, 23) im Stromkreis
der Primärwicklung des Transformators· verbindet.
4. Steckdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (20) durch eine segmentartige
öffnung (21) der Steckdosenabdeckung (5) in das· Innere des Gehäuses (4) ragt.
5, Steckdose nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktpaar in an sich
'bekannter Weise aus einer beweglichen Kontaktfeder (22) und einem ortsfesten Kontaktstück (23)
besteht,
6, Steckdose nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Kontaktfeder (22) und das ortsfeste Kontaktstück (23) in an sich bekannter
Weise auf dem Sockel (2) der Steckdose angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 832 011, 455 723;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 754 985.
Deutsche Patentschriften Nr. 832 011, 455 723;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 754 985.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 590/294 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50217A DE1088577B (de) | 1958-09-03 | 1958-09-03 | Steckdose mit Schutztrennung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50217A DE1088577B (de) | 1958-09-03 | 1958-09-03 | Steckdose mit Schutztrennung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088577B true DE1088577B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=6969118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB50217A Pending DE1088577B (de) | 1958-09-03 | 1958-09-03 | Steckdose mit Schutztrennung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088577B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE455723C (de) * | 1923-08-14 | 1928-02-07 | Sigwart Ruppel Dipl Ing | Steckerschalter |
| DE832011C (de) * | 1950-07-22 | 1952-02-21 | Paul Linder | Durch Verdrehen des Steckers einschaltbare Steckdose |
| DE1754985U (de) * | 1955-02-25 | 1957-10-31 | Vedder Gmbh Geb | Abschaltbare steckdose, insbesondere in schutzkontakt-bauart. |
-
1958
- 1958-09-03 DE DEB50217A patent/DE1088577B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE455723C (de) * | 1923-08-14 | 1928-02-07 | Sigwart Ruppel Dipl Ing | Steckerschalter |
| DE832011C (de) * | 1950-07-22 | 1952-02-21 | Paul Linder | Durch Verdrehen des Steckers einschaltbare Steckdose |
| DE1754985U (de) * | 1955-02-25 | 1957-10-31 | Vedder Gmbh Geb | Abschaltbare steckdose, insbesondere in schutzkontakt-bauart. |
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