DE1087141B - Steuervorrichtung fuer den Sauger eines Stetigfoerderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel - Google Patents
Steuervorrichtung fuer den Sauger eines Stetigfoerderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem StapelInfo
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- DE1087141B DE1087141B DEG23727A DEG0023727A DE1087141B DE 1087141 B DE1087141 B DE 1087141B DE G23727 A DEG23727 A DE G23727A DE G0023727 A DEG0023727 A DE G0023727A DE 1087141 B DE1087141 B DE 1087141B
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H7/00—Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
- B65H7/16—Controlling air-supply to pneumatic separators
Landscapes
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
- Steuervorrichtung für den Sauger eines Stetigförderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung mittels Nocken für den Sauger eines Stetigförderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel, wobei der Drehantrieb des Nockens stufenlos regelbar ist. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art liegt ein stufenloses Regelgetriebe im Antriebszug einer üblichen schmalen Nockenscheibe, deren Drehzahl damit geändert werden kann3 ohne daß jedoch die Steuer-Charakteristik veränderbar ist, die vielmehr pro Arbeitstakt gleichbleibt.
- Demgegenüber besteht das Neue gemäß der Erfindung darin3 daß eine Drehachse eine sich von ihrer Drehachse radial erstreelehde- Nockenfläche trägt und gegenüber einer Nockenrolle od. dgl. und einem sie mit der Taktgeschwindigkeit des Stetigforderers oder einem echten Bruchteil davon treibenden Reibrad radial verschiebbar ist. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, die sich radial erstreckende Nockenfläche so zu gestalten, daß mit der Veränderung der Drehzahl auch die Steuer-Charakteristik verändert wird, was den Einsatzbereich der Steuervorrichtung erweitert.
- So kann z. B. die Nockenfläche gemäß der Erfindung in Umfangsrichtung eine solche Breite haben, daß die Taktzeit für die durch sie ausgelöste Saug-Impulsgabe konstant bleibt. Der wirksame Förderweg des Stetigförderers bleibt dabei für verschiedene Bogenformatlängen mit ihren verschieden schnell benötigten Taktfolgen konstant, was für einen Mindestweg erwünscht sein kann, wenn z. B. auf dem Wege der Weiterleitung des Bogens zu einer Verarbeitungsmaschine, wieFalzapparat od. dgl., eine zwischenzeitliche Ausrichtung des Bogens erfolgen soll. Der hiermit verbundenen Veränderung des zeitlichen Ablaufs des Taktes mit der Formatlänge mußte daher bei den bisher bekannten Bogenanlegern mit einer Mehrzahl einzelner Nockenscheiben entsprochen werden, von denen je eine für ein anderes Format ausgerichtet ist; auf welche die Nockenrolle umgestellt werden mußte. Diese Vielzahl von Nockenscheiben entfällt bei der Erfindung; auch läßt sich mit ihr eine unendliche Vielzahl von Einzelwerten stufenlos einstellen. Da gerade bei Falzapparaten unvorhersehbare Formatlängen verarbeitet werden müssen, wirkt sich dieser Vorzug der Erfindung besonders vorteilhaft aus. Die Veränderung der Steuer-Charakteristik kann dabei während des Betriebes vorgenommen werden, so daß auf schnellstem Wege - ohne daß also viel Makulatur anfällt - der absolut kleinste Abstand z. B. zwischen den einander folgenden Bogenendkanten eingestellt werden kann, wenn bei einer an keinen Takt gebundenen Verarbeitungsmaschine eine fließende Förderung erwünscht ist, welche ohne Pause die volle Leistung dieser Maschine ausschöpft. Bei Förderung im Takt läßt die stufenlose Verstellung diese Einstellung auf den gewünschten Takt ebenfalls günstig erleichtern.
- Die Nockenflächenform läßt sich bei der Erfindung in Bezug auf den Umfang der Planscheibe und des Saugrades am leichtesten bemessen, wenn die daran ablaufende Nockenrolle diametral gegenüber der Reib-Triebrad-Berührung liegt. Nach empirischen oder rechnerischen Ergebnissen läßt sich auch eine Skala an der Nockenfläche in radialer Einteilung anbringen.
- Liegt in an sich bekannter Weise zwischen der Nockenrolle und dem Steuerventil des Saugers ein elektrischer Stromkreis mit Schalter und Magnet geschaltet, läßt sich der benötigte Schaltdruck so klein halten, daß im Reibradantrieb auch ohne große Anpreßkräfte ein Schlupf ausgeschlossen ist, was den Wirkungsgrad des Reibradantriebes fördert.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht im Aufriß, Fig. 2 einen Ausschnitt im Grundriß, Fig. 3 die wirksamen Nockenabsehnitte für zwei Einstellungen.
- Auf einer Welle 1 sitzt ein Reibrad 2, an das eine Drehscheibe 3, die an ihrer Unterseite mit einem Reibbelag 4 ausgerüstet ist, durch eine Feder 5 angedrückt ist. Ein Drehzapfen 6, auf dem die Drehscheibe 3 mittels einer Lagerbüchse drehbar gelagert ist, sitzt auf einer Wandermutter 7, die über eine Gewindespindel 8, die in einem Bock 9 stationär gelagert ist, durch Drehen eines Handrades 10 verschoben werden kann. Durch eine diesbezügliche Verschiebung wird nicht nur der radiale Abstand des Berührungspunktes des treibenden Reibrades 2 an der Drehscheibe 3 gegenüber deren Drehzapfen 6 verändert, sondern auch der radiale Abstand der diametral gegenüberliegenden Nockenrolle 11 des elektrischen Schalters 12 für das Schließen oder Öffnen eines elektrischen Stromkreises 13 zum Magnetventil 14, das die Verbindung des Saugers 15 mit der Saugleitung 16 schließt oder öffnet, womit der Förderweg des ständig rotierenden Saugrades 17 bestimmt wird. Zwischen dem Saugrad 17 und der Welle 1 besteht eine Antriebsverbindung. Die Ubersetzung des Reibradgetri eh es ist so ausgelegt, daß bei einer halben Umdrehung der Drehscheibe 3 und langsamster Drehzahl (also Reibrad 2 und Nockenrolle 11 am äußeren Umfang, wie gezeichnet) die größtmöglich ausgelegte Formatlänge (c + e) des Bogens noch unter Einhaltung eines Abstandes zwischen den einander folgenden Bogenendkanten von etwa 2 cm im Takt gefördert wird. Durch Verstellen auf einen kleineren Umfang läßt sich sodann der Abstand zwischen den Bogenendkanten bis theoretisch auf einen Nullwert verkleinern. Bei kleineren Formatlängen, wie z. B. (c + b), wird die Drehscheibe 3 mit ihrer Drehachse 6 dem Reibrad 2 und der Nockenrolle 11 entsprechend genähert (s. auch Fig. 3). Die Form der Nockenfläche(n) 18, wie sie aus Fig. 2, 3 erkennbar ist, ist so ausgelegt, daß die Winkelgeschwindigkeit für den Saug-Impuls konstant bleibt, so daß also an jedem Format über die gleiche Länge (c) gesaugt und damit gefördert wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRUCHE: t. Steuervorrichtung mittels Nocken für den Sauger eines Stetigförderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel, wobei der Drehantrieb des Nockens stufenlos regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehscheibe eine sich von ihrer Drehachse radial erstreckende Nockenfläche trägt und gegenüber einer Nockenrolle od. dgl. und einem sie mit der Taktgeschwindigkeit des Stetigförderers oder einem echten Bruchteil davon treibenden Reibrad radial verschiebbar ist und daß insbesondere die Nockenfläche in Umfangsrichtung eine solche Breite hat, daß die Taktzeit für die durch sie ausgelöste Saug-Impulsgabe bei allen Bogenformaten konstant bleibt.
- 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenrolle der Reib-Triebrad-Berührung gegenüber an der Drehscheibe liegt.
- 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwischen der Nockenrolle und dem Steuerventil des Saugers ein elektrischer Stromkreis mit Schalter und Magnet geschaltet liegt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 673 732, 1 059 929; USA.-Patentschrift Nr. 1 810171.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG23727A DE1087141B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Steuervorrichtung fuer den Sauger eines Stetigfoerderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG23727A DE1087141B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Steuervorrichtung fuer den Sauger eines Stetigfoerderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087141B true DE1087141B (de) | 1960-08-18 |
Family
ID=7122263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG23727A Pending DE1087141B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Steuervorrichtung fuer den Sauger eines Stetigfoerderers zum Vereinzeln und Transportieren von Bogen aus Papier od. dgl. von einem Stapel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087141B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1810171A (en) * | 1924-05-14 | 1931-06-16 | Cross Paper Feeder Co | Paper feeding machine |
| DE673732C (de) * | 1936-12-25 | 1940-11-14 | E H Georg Spiess Dr Ing | Vorrichtung zum Trennen und Zufuehren des jeweils obersten Bogens eines Stapels zu einer Bearbeitungsmaschine |
| DE1059929B (de) | 1957-10-08 | 1959-06-25 | Dr Georg Spiess | Bogenfoerdervorrichtung mit umlaufendem Saugrad |
-
1958
- 1958-01-14 DE DEG23727A patent/DE1087141B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1810171A (en) * | 1924-05-14 | 1931-06-16 | Cross Paper Feeder Co | Paper feeding machine |
| DE673732C (de) * | 1936-12-25 | 1940-11-14 | E H Georg Spiess Dr Ing | Vorrichtung zum Trennen und Zufuehren des jeweils obersten Bogens eines Stapels zu einer Bearbeitungsmaschine |
| DE1059929B (de) | 1957-10-08 | 1959-06-25 | Dr Georg Spiess | Bogenfoerdervorrichtung mit umlaufendem Saugrad |
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