[go: up one dir, main page]

DE1086131B - Einstellbarer Flugzeugfuehrersitz, insbesondere fuer Hubschrauber - Google Patents

Einstellbarer Flugzeugfuehrersitz, insbesondere fuer Hubschrauber

Info

Publication number
DE1086131B
DE1086131B DES61474A DES0061474A DE1086131B DE 1086131 B DE1086131 B DE 1086131B DE S61474 A DES61474 A DE S61474A DE S0061474 A DES0061474 A DE S0061474A DE 1086131 B DE1086131 B DE 1086131B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
attached
pilot
seat
tub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61474A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Negroni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sud Aviation Societe Nationale de Constructions Aerdnaettiques
Original Assignee
Sud Aviation Societe Nationale de Constructions Aerdnaettiques
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sud Aviation Societe Nationale de Constructions Aerdnaettiques filed Critical Sud Aviation Societe Nationale de Constructions Aerdnaettiques
Publication of DE1086131B publication Critical patent/DE1086131B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • B64D11/0639Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats with features for adjustment or converting of seats
    • B64D11/064Adjustable inclination or position of seats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • B64D11/0619Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats with energy absorbing means specially adapted for mitigating impact loads for passenger seats, e.g. at a crash
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • B64D11/0696Means for fastening seats to floors, e.g. to floor rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Einstellbarer Flugzeugführersitz, insbesondere für Hubschrauber Die Stellung eine Sitzes in dem Führerstand eines Flugzeugs muß gegenüber den Steuerungen für jeden Flugzeugführer entsprechend seinen Körpermaßen so eingestellt werden, daß die Steuerung des Flugzeugs erleichtert und eine unnütze Ermüdung vermieden wird.
  • Der Flugzeugführersitz ist daher im allgemeinen mit zwei Betätigungen versehen, welche eine waagerechte und eine lotrechte Verstellung des Sitzes gestatten, wobei bei gewissen Vorrichtungen eine geringe Veränderung der Längsschräglage des Sitzes möglich ist.
  • Die Einstellbarkeit des Flugzeugführersitzes ist in noch höherem Maße bei Hubschraubern erforderlich, bei welchen der einstellbare Sitz den besonderen Flugbedingungen des Hubschraubers entsprechen muß, welche von denen eines Flugzeugs verschieden sind. So wird z. B. bei Notlandungen der Führer eines Hubschraubers lotrechten Beschleunigungen ausgesetzt, welche größer als die sind, welche in Starrflügelflugzeugen auftreten, wobei diese Beschleunigungen gegebenenfalls das Sechs- bis Achtfache der Erdbeschleunigung erreichen können, wodurch der Führer verletzt werden kann.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, sieht die Erfindung vor, daß die Glieder für die lotrechte Verstellung mit einer Vorrichtung kombiniert sind, welche den Führer von lotrechten Stößen entlastet, insbesondere den Führer eines Hubschraubers beim Abstieg mit frei drehbarer Schraube oder in lotrechtem Fall, wobei diese Vorrichtung vorzugsweise durch einen oder mehrere Stoßdämpfer gebildet wird, welche Energie absorbieren, ohne sie wieder abzugeben.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der einstellbare Führersitz ein Gestell auf, welches mit dem Gerippe des Hubschraubers verbunden ist und in welches eine den eigentlichen Sitz und die Rückenlehne tragende Wanne durch ein System von auf jeder Seite der- Wanne befestigten Gelenkparallelogrammen und durch eine Vorrichtung mit Hebeln eingebaut ist, deren Stellung in bezug auf das Gestell regelbar ist und welche die an der Wanne angelenkten Stoßdämpfer tragen, wobei die Anordnung eine Vorrichtung zur Verriegelung in der waagerechten Stellung und eine Vorrichtung zur Einstellung der Lage dieser Hebel durch ihre Verriegelung an dem Gestell aufweist.
  • Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen einstellbaren Führersitzes für Hubschrauber; Fig, 2 ist eine schaubildliche Ansicht des Gestells des auf Fig. 1 dargestellten Führersitzes allein; Fig. 3 ist ein Grundriß des teilweise ausgerüsteten Gestells des auf Fig. 1 dargestellten Sitzes; Fig.4 ist ein Schnitt der Fig.3 längs der Linie IV-IV; Fig. 5 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung zur Verriegelung der Hebel an dem Gestell unter Wegbrechung von Teilen; Fig. 6 ist ein Grundriß der Vorrichtung zur Verriegelung des Gestells auf den Schienen; Fig. 7 ist ein Schnitt der Wanne an der Stelle der Anlenkung eines der oberen Arme der Gelenkparallelogramme an die Wanne; Fig.8 ist ein radialer Schnitt eines Stoßdämpfers des auf Fig. 1 dargestellten Sitzes; Fig. 9 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Ausgleichsvorrichtung; Fig. 10 ist eine von vorn gesehene Teilansicht der Hauptschwenkachse an dem Gestell mit den unteren Armen der Gelenkparallelogramme, den die Dämpfer tragenden Hebeln und dem Sektor zur Verriegelung dieser Hebel an dem Gestell; Fig. 11 ist ein Schnitt der Fig. 10 längs der Linie XI-XI; Fig. 12 ist ein Querschnitt des Gelenks des unteren Arms des einen der Gelenkparallelogramme an der Wanne; F ig. 13 ist eine Schnittansicht des Einbaus der Rollen zur Führung in der Längsrichtung. Bei der dargestellten Ausführungsform weist der einstellbare Sitz ein Gestell (Fig. 1 bis 4) aus zwei rechtwinklig gebogenen seitlichen Rohren auf, welche gleichzeitig Längsträger 1 und 1 a und Ständer 2 und 2a bilden. An diese seitlichen Rohre sind eine vordere rohrförmige Traverse 3, eine mittlere Traverse mit quadratischem Querschnitt 4, eine hintere untere rohrförmige Traverse 5 und zwei hintere obere rohrförmige Lager 6 und 6a angeschweißt. Die Ständer 2 und 2 a und die hintere Traverse 5 sind miteinander durch rohrförmige Streben 7 und 7a verbunden. Ferner sind zwei seitliche gekröpfte Rohre 8 und 8a an die vordere Traverse 3, an die Ständer 2 und 2 a und an die Lager 6 und 6a angeschweißt, welche mit Hilfe von zwei an diese Rohre und die Rohre 1 und 1 a angeschweißten Streben 9 und 9 a die seitliche Verstrebung bewirken. Diese Anordnung ist hinten mit zwei Paaren von Knotenblechen 10, 10a und 11, 11 a versehen, welche an sie angeschweißt sind und zur schwenkbaren Lagerung der rohrförmigen Hauptschwenkachse 12 dienen.
  • An diesem Häuptschw enkrohr 12 (Fg. 3, 10 und 11) sind außerhalb des Gestells zwei mit einer gewissen Zahl von Löchern 14 versehene Sektoren 13, 13a befestigt. Diese Befestigung erfolgt durch eine Reihe von die Nabe 16 dieser Sektoren und das Rohr 12 durchdringenden Bolzen 15. Innerhalb des Gestells sind in der Nähe der Knotenbleche 10a und 11 an dem Hauptrohr 12 zwei Paare von Stoßdämpferhebeln 17, 18 und 17a, 18a mit Bolzen 19 befestigt. An die Nabe dieses Paares von Stoßdämpferhebeln sind zwei mit einem Gabelkopf versehene Hebel 20 und 20a angeschweißt, welche nach hinten gerichtet sind und deren Aufgabe weiter unten erläutert ist. Zwischen den Stoßdämpferhebeln ist an dem Hauptrohr 12 frei eine Anordnung mit einem Rohr 21 angebracht, an welches zwei untere Hebel 22 und 22a angeschweißt sind, welche durch eine rohrförmige Traverse 23 und zwei rohrförmige Streben 24 und 24a verstrebt sind. Ein oberes Schwenkrohr 106 ist innerhalb der Lager 6 und 6 a durch Splinte befestigt.
  • An dem hinteren, das obere Gelenk bildenden oberen Rohr 106 sind zwei obere Hebel 25 und 25 a angebracht, welche die gleiche Länge wie die Hebel 22 und 22a haben. An den Lagern 6 und 6a sind außerdem zwei gekröpfe Rohre 26 und 26a befestigt, deren Aufgabe weiter unten erläutert ist.
  • Das Gestell enthält außerdem zwei an die vordere Traverse 3 angeschweißte U-förmige Halter 27 und 27a sowie einen Zwischenhalter 28. An die Zwischentraverse 4 ist ein Zwischenhalter 30 angeschweißt. Schließlich ist an das gekröpfte Rohr 8 a eine mit einer :Tuffe 32 aus natürlichem oder künstlichem Gummi versehene Handstütze 31 sowie etwa in der Mitte der Befestigungspunkte dieser Stütze 31 eine Hülse 33 angeschweißt. Die Aufgabe dieser verschiedenen Teile ist weiter unten erläutert.
  • Das Gestell ist hinten (Fig.3) mit Ausgleichsvorrichtungen 34 und 34a der auf Fig. 9 dargestellten Art ausgerüstet. Jede dieser Vorrichtungen enthält einen unteren Zylinder 35, in welchem ein oberer Zylinder 36 gleiten kann, und eine sich an den Böden dieser beiden Zvlinder abstützende Feder 37. Die unteren Zylinder sind bei 38 an den hinteren, mit einem Gabelkopf versehenen Hebeln 20 und 20a schwenkbar. Die Böden der oberen Zylinder 36 sind mit halbkugeligen Ausriehmungen 39 versehen, in welche die Köpfe von an den gekröpften Rohren 26 und 26a befestigten Stellschrauben 40 eintreten.
  • An dem Gestell sind ferner vorn zwei mit Rollen 41 versehene Halter 40 und hinten etwa an der Stelle der Zwischentraverse 4 zwei mit Rollen 43 versehene Halter 42 befestigt. Diese Rollen bewirken die Führung des Sitzes in der Längsrichtung, wofür sie in von dem Gerippe des Hubschraubers getragenen Führungsschienen 44 rollen.
  • Der Einbau einer jeden Rolle 41 oder 43 gestattet den schnellen Ausbau des Sitzes ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen. Die Rolle ist an dem Ende einer Achse 48 befestigt, welche in einer von dem entsprechenden Halter 40 oder 42 getragenen Hülse 49 gleiten kann. Ein entfernbarer Stift 45 mit gerändeltem Kopf 46 und einem elastischen Fortsatz 47 hält die Rolle in der Benutzungsstellung innerhalb der U-förmigen Führungsschienen 44. Nach Herausziehen des Stiftes 45 kann die Rolle zum Ausbau des Sitzes aus der Schiene entfernt werden.
  • Die an dem Gestell angebrachte Wanne enthält einen unteren Teil 50, welcher von einem einen Rahmen bildenden abgeplatteten Rohr 51 eingefaßt ist, welches nach hinten übersteht und in diesem hinteren Abschnitt eine seitlich von Seitenteilen 52a eingefaßte Rückenlehne 52 trägt.
  • Dieser von dem abgeplatteten Rohr 51 gebildete Rahmen ist mit dem Seitenteil 52a durch eine rohrförmige Diagonale 53 und eine rohrförmige Strebe 54 verbunden. Der Rahmen trägt unter dem Sitz zwei Lager 55, deren Aufgabe weiter unten erläutert ist. Der untere Teil 50 ist mit dem Boden der Rückenlehne durch zwei Verbindungsbleche 56 aus gebogenem Blech verbunden, auf deren beiden Seiten zwei mit Bünden 58 und 58a versehene U-förmige Halter 57 und 57a angebracht sind.
  • Etwa unter dem mittleren vorderen Abschnitt des unteren Teils 50 der Wanne ist eine Lagerung 59 angebracht, welche durch ein U-förmig gebogenes Blech gebildet wird, dessen unterer Boden eine frontale Umbiegung 60 aufweist. Die Seitenflächen dieser Lagerung sind mit aufgeschweißten Lochscheiben 61 versehen, welche Lager für die Achse eines Hebels 62 zur waagerechten Verstellung bilden, wobei die Bewegung des Hebels durch einen in einen Schlitz 63 eingreifenden Stift begrenzt werden.
  • An den Seitenteilen 52a sind Verstärkungsbleche 64 befestigt, und an der Stelle dieser Verstärkungsbleche halten Bolzen 65 obere Eisenteile 66, welche mit an den Seitenteilen 52a mündenden öffnungen 67 versehen sind.
  • Die Sitzwanne ist an dem Gestell durch ein System von Gelenkparallelogrammen befestigt, welche durch die oberen, bei 67 an die oberen Eisenteile 66 der Wanne angelenkten Hebel 25 und 25a und durch die unteren, zwischen den Paaren von Bünden 58 und 58a der Wanne angelenkten Hebel 22 und 22a gebildet werden. Diese Anordnung würde bis auf den Boden heruntergehen. Sie wird durch zwei Stoßdämpfer 68 und 68 a, deren Körper bei 69 und die Paare von Stoßdämpferhebeln 17, 18 und 17a, 18a angelenkt sind und deren Stange an die Lager 55 der Wanne angelenkt ist, sowie durch eine Vorrichtung zur Verriegelung der Sektoren 13 und 13a gegenüber dem Gestell an Ort und Stelle gehalten.
  • Jeder Dämpfer 68 weist, wie auf Fig. 8 dargestellt, einen Körper 70 mit zwei diametralen Gewindelöchern 71 zur schwenkbaren Anbringung bei 69 an den Paaren von Stoßdämpferhebeln auf. In diesen Körper ist ein Rohr 72 eingesetzt, welches sich an dem Boden des Körpers durch einen Bund 72a. abstützt. In dem vorher erweiterten oberen Teil des Rohres 72 ist eine Kugel 73 angeordnet, auf welcher sich eine Stützschraube 74 abstützt, welche in einen hohlen Teil 75 eingesetzt ist, welcher in eine an den Lagern 75 schwenkbare Öse 76 ausläuft. Die Stützschraube 74 und der hohle Teil 75 werden mittels eines Stöpsels 77 und einer Mutter 78 gehalten.
  • Die Vorrichtung zur Einstellung der waagerechten Verstellung des Sitzes ist in Fig. 1 und 6 dargestellt. Diese Vorrichtung enthält ein Kabel in einer biegsamen Hülle 79, einen sogenannten »Bowdenzug«, welches mit dem Hebel 62 durch einen Gabelkopf 80a verbunden ist und durch eine in dem Boden des Halters 59 angebrachte Bohrung geht, unter welchem sich die Hülle des Kabels abstützt. Die Hülle endigt an einer an dem Eisenteil 28 befestigten trichterförmigen hohlen Schraube 80, und das Kabel geht von dieser Hülle aus bis zu einem Schwenkhebel 81 weiter, welcher an einer von der vorderen Traverse 3 getragenen Achse 82 befestigt ist. An diesen Schwenkhebel sind zwei Lenker 83 und 83 a angelenkt, welche zwei Kölbchen 84 und 84 a entgegen von Federn 85 betätigen, welche in an den U-förmigen Haltern 27 und 27a befestigten Gehäusen 86 und 86a angeordnet sind. Das Ende eines an der Welle 82 befestigten Hebels 87 ist mit einer Rückholfeder 88 verbunden, deren anderes Ende an einem an die vordere Traverse 3 angeschweißten Eisenteil 89 befestigt ist.
  • Bei Betätigung des Hebels 62 zur Verstellung nach oben zieht man mittels des Kabels 79 die Kölbchen 84 und 84 a aus in den Führungsschienen 44 angebrachten Löchern 90. Der Sitz kann dann mittels der Rollen 41 und 43 auf den Schienen 44 verstellt werden. Wenn der Sitz in die beste waagerechte Lage gebracht worden ist, wird der Hebel 62 losgelassen. Durch die Rückholfeder 88 und die Hülle des biegsamen Kabels werden die Kölbchen 84 und 84a in die dieser neuen Stellung entsprechenden Löcher 90 der Schienen 44 eingeführt.
  • Die lotrechte Verstellung des einstellbaren Sitzes und die gleichzeitige Verriegelung der Sektoren 13 und 13 a erfolgen mittels der in Fig. 1, 3, 4 und 5 dargestellten Vorrichtung.
  • Diese Vorrichtung enthält einen Griff 91, welcher in der Hülse 33 gleitet und dessen Verstellung durch einen an dieser Hülse befestigten, in einen Schlitz 93 des Griffs eintretenden Stift 92 begrenzt wird. Der Boden des Griffs ist mit einem Kabel in einer biegsamen Hülle 79a verbunden, z. B. einem Bowdenzug, dessen Hülle sich an dem Boden 94 der Hülse 33 abstützt. Die Hülle stützt sich außerdem in einer an dem Eisenteil 30 befestigten hohlen Schraube 95 ab, während das Kabel an dem Ende eines Ausgleichshebels 96 endigt, welcher an einer von der Zwischentraverse 4 getragenen Achse 97 befestigt ist. An diesen Ausgleichshebel sind zwei Lenker 98 und 98 a angelenkt, welche zwei Kölbchen 99 entgegen von Federn betätigen, welche wie in Fig. 6 in Gehäusen 100 angeordnet sind, welche auf einer Seite an den Knotenblechen 10 und 10a und auf der anderen Seite an den Knotenblechen 11 und 11a befestigt sind. Ein Ende eines an der Welle 97 befestigten Hebels 101 ist mit einer Rückholfeder 102 verbunden, deren anderes Ende an einem an die Zwischentraverse 4 angeschweißten Eisenteil 103 befestigt ist.
  • Wenn der Führer den Sitz lotrecht verstellen will, erfaßt er den Handgriff 91 mit seinen Fingern von unten, wobei sich seine Handfläche auf die elastische Hülse 32 der Handstütze 31 legt. Der so auf das Kabel 79 a ausgeübte Zug zieht die Kölbchen 99 aus einem Loch 14 der Sektoren 13 und 13 a. in die Gehäuse 100 zurück. Der Pilot kann dann unter der Einwirkung seines zum Teil durch die Ausgleichsvorrichtungen 34 und 34a ausgeglichenen Gewichts den Sitz lotrecht auf die gewünschte Höhe einstellen, welche, wenn er den Handgriff 91 losläßt, durch Eintreten der Kölbchen 99 in die entsprechenden Löcher 14 der Sektoren 13 und 13a aufrechterhalten wird. Die Verstellung dieser Sektoren ist dadurch begrenzt, daß sich zwei an diesen angebrachte seitliche Nuten 104 und 104a gegen zwei von den Knotenblechen 10 und 11a getragene rohrförmige Anschläge 105 und 105 a legen.
  • Bei der obigen Ausbildung werden die auf den Sitz ausgeübten Kräfte auf das Gestell über die Kugeln 73 der Stoßdämpfer übertragen. Bei normalen Flugbedingungen des Hubschraubers entsprechenden Kräften bewirkt die Rückwirkung des Sitzes kein Eindrücken der Kugeln 73 durch Verformung der Rohre 72. Wenn unter der Einwirkung der Beschleunigung die von dem Führer ausgeübte Belastung einen für diesen gefährlichen Wert übersteigt, drücken sich die Kugeln 73 in die Rohre 72 ein, wobei sie diese aufweiten. Der Sitz senkt sich, ein Teil der auftretenden Energie wird jedoch durch diese Verformungsarbeit der Rohre 72 verbraucht, wodurch der auf den Führer wirkende Stoß verringert wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einstellbarer Flugzeugführersitz, insbesondere für Hubschrauber, mit waagerechter und lotrechter Verstellung des Sitzes, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder für die lotrechte Verstellung mit einer Vorrichtung kombiniert sind, welche den Flugzeugführer von lotrechten Stößen entlastet, wobei diese Vorrichtung vorzugsweise durch einen oder mehrere Stoßdämpfer (68) gebildet wird; welche Energie absorbieren, ohne sie wieder abzugeben.
  2. 2. Flugzeugführersitz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gestell (1 bis 11), welches mit dem Gerippe des Flugzeuges verbunden ist und in welches eine den eigentlichen Sitz (50) und die Rückenlehne (52) tragende Wanne (50 bis 66) eingebaut ist, die durch je ein auf jeder Seite der Wanne befestigtes Gelenkparallelogramm (22, 22a - 25, 25a) getragen wird, wobei Hebel (17, 17a - 18, 18a) vorgesehen sind, deren Stellung in bezug auf das Gestell regelbar ist und welche die an der Wanne angelenkten Stoßdämpfer (68, 68a) tragen und eine Vorrichtung zur Verriegelung, deren Lage gegenüber dem Gestell verriegelbar ist.
  3. 3. Flugzeugführersitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gelenkparallelogramme durch zwei obere Hebel (25, 25a), welche an einer hinteren oberen Traverse (106) des Gestells und an oberen Eisenteilen (66) der Wanne (50 bis 66) schwenkbar sind, und durch zwei untere Hebel (22, 22a), welche an einem an das Gestell (1 bis 11) schwenkbaren Hauptgelenkrohr (12) und an zwei von der Wanne getragenen gabelförmigen Haltern (58, 58 a) schwenkbar sind, gebildet werden.
  4. 4. Flugzeugführersitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkparallelogramme (22, 22 a - 25, 25 a) über die Wanne (50 bis 66) einerseits durch zwei Stoßdämpfer (68, 68a), welche an zwei an dem Hauptgelenkrohr (12) befestigte Hebel (17, 17a - 18, 18a) und an die Wanne angelenkt sind, und andererseits durch eine regelbare Vorrichtung zur Verriegelung der Stellung des Hauptgelenkrohrs gegenüber dem Gestell (1 bis 11) in ihrer Lage gehalten werden.
  5. 5. Flugzeugführersitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stoßdämpfer (68, 68a) in einem an die an dem Hauptgelenkrohr (12) befestigten Hebel (17, 17a - 18, 18a) angelenkten Gehäuse (70) ein Rohr (72) enthält, welches sich durch einen Bund (72a) an dem Boden des Gehäuses abstützt und an seinem oberen Ende zur Aufnahme einer Kugel (73) erweitert ist, auf welcher sich eine Schraube (74) abstützt, welche von dem Deckel (77) des Gehäuses gehalten wird und mit der an die Wanne (50 bis 66) angelenkten Dämpferstange (75) starr verbunden ist.
  6. 6. Flugzeugführersitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verriegelung des Hauptgelenkrohres (12) zwei Sektoren (13, 13a) aufweist, welche an diesem Rohr befestigt und mit einer gewissen Zahl von Löchern (14) zur Aufnahme von zwei federbelasteten Kölbchen (99) versehen sind, welche entgegen einer Rückholfeder (102) durch ein in einer Hülle befindliches biegsames Kabel (79 a) betätigt werden, welches an einem Handgriff (91) befestigt ist, welches seitlich an dem Gestell (1 bis 11) angeordnet ist und mit einer an dem Gestell befestigten Handstütze (31) zusammenwirkt.
  7. 7. Flugzeugführersitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Federn (37) versehenen Ausgleichsvorrichtungen (34, 34a) zwischen dem Gestell (1 bis 11) und den an dem Hauptgelenkrohr (12) befestigten Hebeln (20, 20a) angeordnet sind.
DES61474A 1958-01-27 1959-01-24 Einstellbarer Flugzeugfuehrersitz, insbesondere fuer Hubschrauber Pending DE1086131B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1086131X 1958-01-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1086131B true DE1086131B (de) 1960-07-28

Family

ID=9612642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES61474A Pending DE1086131B (de) 1958-01-27 1959-01-24 Einstellbarer Flugzeugfuehrersitz, insbesondere fuer Hubschrauber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1086131B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2918280A1 (de) * 1978-05-10 1979-11-22 Textron Inc Stossdaempfungseinrichtung
DE4230670A1 (de) * 1992-09-14 1994-03-17 Deutsche Aerospace Airbus Polsteranordnung für einen Sitz, insbesondere Flugzeugsitz

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2918280A1 (de) * 1978-05-10 1979-11-22 Textron Inc Stossdaempfungseinrichtung
DE2918280C2 (de) * 1978-05-10 1992-04-09 Textron Inc., Providence, R.I., Us
DE4230670A1 (de) * 1992-09-14 1994-03-17 Deutsche Aerospace Airbus Polsteranordnung für einen Sitz, insbesondere Flugzeugsitz

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3309253C2 (de)
DE2613734C2 (de) Vorrichtung zum Üben im Betätigen eines fernsteuerbaren Modellhubschraubers
DE2228963B2 (de) Hebe- und Transportgerät für behinderte Personen
DE1231470B (de) Schnellaufhaengevorrichtung fuer ein Anbaugeraet an einen Schlepper
DE69202473T2 (de) Zugdeichsel für Anhänger.
DE19802894C2 (de) Transporteinrichtung für Personen, insbesondere sitzende oder liegende behinderte Personen
DE1086131B (de) Einstellbarer Flugzeugfuehrersitz, insbesondere fuer Hubschrauber
EP3898127A1 (de) Überkopf-exoskelett
DE3817764C2 (de)
DE675982C (de) Hoehenverstellbarer Fuehrersitz fuer Luftfahrzeuge
DE582115C (de) Vorrichtung zum Aufhaengen von selbsttaetigen Kupplungen, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE2335022A1 (de) Koerpertrainingsgeraet
DE69112761T2 (de) Steuereinrichtung für einen Gleitschirm.
DE3412755A1 (de) Ausfahrbares fahrwerk fuer einen standkoerper
AT202183B (de) Drehgestell für Schienenfahrzeuge
DE558114C (de) Fahrgestell fuer Flugzeuge
DE740428C (de) Neigungswaage mit Zusatzgewichten
AT275942B (de) Schnellkuppelvorrichtung zum Anbau von landwirtschaftlichen Geräten an das Dreipunktgestänge von Schleppern
DE562593C (de) Vorrichtung zum pendelnden Aufhaengen selbsttaetiger Eisenbahnkupplungen
DE642489C (de) Gehaenge zum Befoerdern von Fahrzeugen durch einen Kran
AT237365B (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut
DE530785C (de) Flugzeug mit zwei Fluegeln, an deren Enden Laufraeder mit grossen Durchmessern angeordnet sind
DE2402529C3 (de) Vorrichtung zur Lagestabilisierung
DE29506100U1 (de) Kanu-Trainingsgerät
DE555039C (de) Untergestell fuer Flugzeuge mit zwei Radsaetzen