DE1086025B - Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes - Google Patents
Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines SchlafsackesInfo
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- A47G9/0207—Blankets; Duvets
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines
Schlafsackes mit zwei vorzugsweise waschbaren Außenschichten aus Textilgewebe, zwischen denen
mehrere Schichten aus stark wärmeisolierendem Werkstoff angebracht sind, wobei in Abstand voneinander
liegende Verbindungen zwischen den Schichten deren Verschiebung gegeneinander auf die zwischen
den Verbindungen liegenden Felder begrenzen. Diese Verbindungen können aus üblichen Steppnähten oder
Klebverbindungen bestehen. Decken dieser Art sind in Form der üblichen Steppdecken mit einer wärmeisolierenden
Zwischenschicht aus Daunen, Wolle, Kapok od. dgl. bekannt, die auch aus Zellstoffwatte, gewünschtenfalls
in Verbindung mit Zwischenlagen aus Mischzellstoff, bestehen kann.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen wärmeisolierenden Schichten aus thermoplastischen,
weichen, zelligen Kunststoffolien mit rauher Oberfläche mindestens eine glatte Zwischenschicht aus Textilgewebe
angeordnet ist, die die möglichst ungehemmte Verschiebung dieser rauhen Oberflächen gegeneinander
über große Felder gestattet. Ein Vorteil dieser Verwendung thermoplastischer zelliger Kunststoffolien
liegt in deren einfacher Herstellung und ihrem sehr großen Wärmedämmvermögen bei gleichzeitig
sehr geringem mittlerem Raumgewicht. Eine erfindungsgemäße Steppdecke kann daher bei gleichem
Wärmedämmvermögen prO'Flächeneinheit ebenso leicht wie eine mit Daunen gefütterte Steppdecke oder sogar
leichter als diese mit geringeren Kosten hergestellt werden und jedenfalls viel leichter als eine gleichwertige,
mit anderem Werkstoff gefütterte Steppdecke bekannter Art.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, bei Dekken, insbesondere Steppdecken, deren Außenschichten
nicht aus Textilgewebe, sondern aus Schaumstoff bahnen bestehen, eine weitere Schaumstoff bahn als Zwischenschicht
anzubringen, die feldweise mit den Außenschichten derart verbunden ist, daß luftgefüllte
Hohlkalotten zwischen Zwischenschicht und Außenschicht gebildet werden. Eine derartige Decke ist auf
die Verbindung verhältnismäßig dünner Kunststofffolien, und zwar auf die Verbindung von höchstens
drei Schaumstoffbahnen beschränkt, weil dickere Folien oder mehr als drei miteinander verbundene Bahnen
eine unerwünschte Steifigkeit der Decke gegen Stauchung und Biegung, also ungenügende Geschmeidigkeit
mit sich bringen würden.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung eine in der Schmiegsamkeit und im Wärmeisolierungsvermögen
mit einer gewöhnlichen Textilsteppdecke gleichwertige
Steppdecke zu schaffen, bei der die Zahl und die Dicke der zu verbindenden thermoplastischen Folien nicht
Bettdecke nach Art einer Steppdecke
oder Bahn zur Herstellung
eines Schlafsackes
Anmelder:
Lonza Elektrizitätswerke
und Chemische Fabriken A. G.,
Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 23. Dezember 1952
Schweiz vom 23. Dezember 1952
beschränkt sind. Dabei ergibt sich aber in der Praxis eine Schwierigkeit für die Verbindung thermoplastischer
Folien, wenn diese zur Erhaltung der Geschmeidigkeit in größeren Feldern verschiebbar sein sollen.
Unter thermoplastischen zelligen Folien sind nämlich aus thermoplastischem Kunststoff, gegebenenfalls
in Verbindung mit elastomerem Werkstoff aufgebaute Folien mit offenen oder geschlossenen Zellen zu verstehen,
gleichviel, ob die geschlossenen Zellen unter Gasdruck stehen und gespannte Zellwände aufweisen,
oder ob sie von inneren Spannungen befreit sind und der Gasdruck im Innern höchstens Atmosphärendruck
ist. Für die Zwecke der Erfindung werden indessen thermoplastische Werkstoffe mit geschlossenen und
zweckmäßig entspannten Zellen, vorzugsweise aus Polyvinychlorid mit Weichmacher bestehend, bevorzugt.
Solche zelligen Folien besitzen eine Oberfläche, die eine erhebliche Reibung gegenüber einer gleichartigen
Kunststoffoberfläche aufweist. Diese Reibung und die Rauhigkeit der Oberfläche wird noch erhöht,
wenn die Kunststoffolie nach außen offene Zellen aufweist. Das gleiche gilt, wenn die Folie zwar aus geschlossenen
Gaszellen aufgebaut ist, aber als Schnitt-
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stück eines dickeren, in mehrere Folien aufgeteilten im Vergleich zu einer Zusammensetzung gewähr-Zellkörpers
hergestellt ist, so daß die Oberfläche zum leistet, bei der die Textilgewebeschichten straff gegrößten
Teil aufgeschnittene Zellen besitzt. Wurden spannt mit der zugehörigen Kunststoffolie verbunden
nun mehrere solche Folien als wärmeisolierende sind.
Schichten innerhalb einer Steppdecke übereinander- 5 In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
geschichtet, so wurden die Schichten in den Feldern Erfindung dargestellt, und zwar zeigt mit verhältnis-
zwischen den Nähten sich praktisch nicht gegeneinan- mäßig dick gezeichneten Folien:
der bewegen können und folglich sich nahezu ebenso Fig. 1 in einer bevorzugten Ausführungsform eine
steif und unschmiegsam wie eine einzige Folie von Draufsicht auf eine erfindungsgemäße zusammender
Gesamtdicke aller übereinanderliegenden Binizel- io gesetzte Steppdecke, an zwei Rändern abgebrochen,
folien verhalten. Ebenso könnte zur Gewährleistung Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-III der
der nötigen Wärmedämmfähigkeit nicht eine einzige Fig. 1,
entsprechend dicke, einstückige Kunststoffolie ver- Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt einer
wendet werden, ohne die Decke unschmiegsam, d. h. Ausführungsform bei Verwendung dünner und bein
unerwünschtem Maße steif zu machen. Bei der er- 15 sonders weicher und geschmeidiger Folien,
findungsgemäß aufgebauten Bettdecke ist es daher von Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt, jebesonderer Bedeutung, daß zwischen den benachbar- doch mit dickeren Folien und für eine Steppdecke beten Kunststoffolien mindestens eine glatte Zwischen- sonders geringer Biegesteifigkeit und hoher Geschmeischicht aus Textilgewebe vorgesehen ist. Diese erlaubt digkeit und
findungsgemäß aufgebauten Bettdecke ist es daher von Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt, jebesonderer Bedeutung, daß zwischen den benachbar- doch mit dickeren Folien und für eine Steppdecke beten Kunststoffolien mindestens eine glatte Zwischen- sonders geringer Biegesteifigkeit und hoher Geschmeischicht aus Textilgewebe vorgesehen ist. Diese erlaubt digkeit und
dann den Folien, sich in den Feldern, die zwischen den 20 Fig. 5 einen Schnitt durch einen Schlafsack.
Steppverbindungen od. dgl. liegen, gegeneinander zu Gemäß den Fig. 1 und 2 weist die Steppdecke zwei
verschieben, wodurch die Schmiegsamkeit der Decke Textilgewebeaußenschichtenl und 2, vorzugsweise aus
als Ganzes erhalten wird. dünnem waschbarem und wasserabstoßendem Stoff,
Um diese Beweglichkeit der Kunststoffolien gegen- z. B. aus Superpolyamidfaser oder Polyacrylnitrilfaser,
einander in hohem Maße, nämlich innerhalb möglichst 25 auf. Jede dieser Außenschichten ist mit einer Folie 3
großer Felder zu gewährleisten, ist bei einer bevor- bzw. 4 von etwa 4 mm Dicke, vorzugsweise aus PoIyzugten
Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß vinylchlorid mit geschlossenen und entspannten Gasdiejenigen
Nähte (nachstehend als »Gesamtnähte« be- zellen aufgebaut, die mit der Textilgewebeschicht 1
zeichnet), die einander benachbarte und durch min- bzw. 2 durch Bahnnähte, nämlich Längsnähte5 und
destens eine glatte Zwischenschicht voneinander ge- 3° Quernähte 6, verbunden ist, deren Abstand etwa
trennte Kunststoffolien sowohl miteinander als auch 10 cm betragen kann. Mit Rücksicht auf die große
mit allen anderen Schichten verbinden, sehr viel grö- Dicke der Folie ist die Länge des Textilgewebes zwißere
Abstände voneinander haben als diejenigen sehen zwei parallelen Nähten um die Foliendicke län-Nähte
(nachstehend als »Bahnnähte« bezeichnet), die ger als der Nahtabstand, so daß das Textilgewebe nur
nur je eine der Textilaußenschichten mit der ihr be- 35 lose, nicht ganz gespannt, mit der Folie verbunden ist
nachbarten Kunststoffolie zu je einer Werkstoff bahn und deren geringe Biegesteifigkeit nicht erhöht,
verbinden. Die sogenannten »Bahnnähte« haben dabei Zwischen den Folien 3 und 4 befindet sich eine Texeinen mittleren Abstand, der nur ein kleiner Bruch- tilgewebeschicht 7 aus glattem Baumwollstoff od. dgl. teil der Breite der verarbeiteten Werkstoffbahn ist. Die Textilgewebeschicht 7 ist mit den äußeren Textil-Die sogenannten »Gesamtnähte« haben dann einen 4° gewebeschichten 1 und 2 nur an den sich paarweise mittleren Abstand, der mindestens ein ganzzahliges gegenüberliegenden Rändern 8, 9 durch Gesamtnähte Vielfaches, z. B. das Drei- bis Zehnfache, des Abstan- 12 verbunden, von denen nur eine am linken Außendes der Bahnnähte ist. Die Gesamtnähte können ent- rand gezeichnet ist und deren Abstand ein Vielfaches weder nur am Rand oder in sehr viel größeren Ab- desjenigen der Bahnnähte 5 und 6 voneinander beständen als die Bahnnähte zwischen den Randnähten 45 trägt. Die Gesamtnähte verbinden alle Schichten 1 vorgesehen sein. bis 4 und 7 miteinander. Die Textilzwischenschicht 7
verbinden. Die sogenannten »Bahnnähte« haben dabei Zwischen den Folien 3 und 4 befindet sich eine Texeinen mittleren Abstand, der nur ein kleiner Bruch- tilgewebeschicht 7 aus glattem Baumwollstoff od. dgl. teil der Breite der verarbeiteten Werkstoffbahn ist. Die Textilgewebeschicht 7 ist mit den äußeren Textil-Die sogenannten »Gesamtnähte« haben dann einen 4° gewebeschichten 1 und 2 nur an den sich paarweise mittleren Abstand, der mindestens ein ganzzahliges gegenüberliegenden Rändern 8, 9 durch Gesamtnähte Vielfaches, z. B. das Drei- bis Zehnfache, des Abstan- 12 verbunden, von denen nur eine am linken Außendes der Bahnnähte ist. Die Gesamtnähte können ent- rand gezeichnet ist und deren Abstand ein Vielfaches weder nur am Rand oder in sehr viel größeren Ab- desjenigen der Bahnnähte 5 und 6 voneinander beständen als die Bahnnähte zwischen den Randnähten 45 trägt. Die Gesamtnähte verbinden alle Schichten 1 vorgesehen sein. bis 4 und 7 miteinander. Die Textilzwischenschicht 7
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- gestattet den Folien 3 und 4, trotz ihrer rauhen Oberdung
ist dann jede glatte Textilzwischenschicht mit fläche und trotz ihrer Zusammensetzung aus Kunstnur
einer der ihr benachbarten Kunststoffolien durch stoff, sich frei zu verschieben, so daß die gesamte
Bahnnähte der dieser Folie zugehörigen äußeren 5° Steppdecke die hohe Geschmeidigkeit der einzelnen
Werkstoffbahn verbunden. Bei einer Ausführungs- Folien behält. Sie ist sehr leicht pro Flächeneinheit
form ist jede glatte Textilzwischenschicht überhaupt und als Ganzes waschbar.
nur mittels der Gesamtnähte, gegebenenfalls nur mit- Fig. 3 zeigt im Schnitt eine gegenüber Fig. 2 ver-
tels der Randnähte, mit den benachbarten Schichten einfachte Ausführungsform für eine Steppdecke bei
verbunden, so daß diese innerhalb der1 großen, zwischen 55 Verwendung dünner, besonders geschmeidiger Folien,
den Gesamtnähten liegenden Felder gegenüber der Die obere Bahn besitzt eine Textilaußenschicht 13, die
glatten Textilzwischenschicht verschiebbar sind. je nach den Anforderungen gewählt wird, z. B. wie
Sind die Außenschichten aus Textilgewebe nicht bei Fig. 1 und 2. Diese Gewebeschicht ist mit einer
oder nur wenig elastisch und die mit ihnen durch verhältnismäßig dünnen Folie 14 von 2 mm Dicke
Bahnnähte verbundenen Kunststoffolien verhältnis- 60 durch parallele Bahnnähte 16 verbunden, die längs
mäßig dick, z. B. 3 mm dick, so wird die Länge der und/oder quer verlaufen können. Die untere Bahn
Textilgewebeschicht zwischen benachbarten Bahn- der zusammengesetzten Stoffbahn besitzt eine Textil-
nähten zweckmäßig mindestens um die Foliendicke gewebeschicht 17 an der Außenseite, die zweckmäßig
größer gewählt als der Nahtabstand zwischen diesen ebenso wie die Schicht 13 ausgeführt ist und mittels
benachbarten Nähten. 65 Bahnnähte 16 α mit einer dünnen Folie 18 von 2 mm
Das gleiche gilt für die glatte Textilgewebe- Dicke verbunden ist. Zwischen beiden Bahnen liegt
zwischenschicht, wenn diese unelastisch ist und mit lose, unvernäht, eine glatte Gewebeschicht 15,
einer der Kunststoffolien mittels Bahnnähten verbun- z. B. aus Baumwolle, die aber auch mit der oberen
den ist. Dadurch wird eine erhöhte Biegsamkeit der oder der unteren Bahn gemäß Fig. 4 vernäht sein
zusammengesetzten Werkstoffbahnen der Steppdecke 70 könnte.
Die Folien 14 und 18 sind vorzugsweise weich wie bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 ausgebildet.
Die Weichheit und geringe Dicke der Folien 14 und 18 und der verhältnismäßig groß gewählte Abstand
der Nähte 16 und 16 a gestattet es, die Textilgewebeschicht 13 bzw. 17, wie gezeichnet, in gleicher
Länge, d. h. praktisch glatt auf der zugehörigen Folie 14 bzw. 18 aufliegend anzubringen, ohne daß die Geschmeidigkeit
nennenswert herabgesetzt wird. Die Geschmeidigkeit der zusammengesetzten Bahn wird dadurch
erhalten, daß die glatte Textilgewebeschicht 15 sich gegenüber den Folien 18 und 14 frei verschieben
kann. Dies wird dadurch erreicht, daß, wie bei den Fig. 1 und 2, die Gewebeschichten 13, 15 und 17 nur
durch Gesamtnähte 10, von denen eine am linken Rand ΐ·5
der Steppdecke gezeichnet ist, miteinander vernäht sind; dabei liegen die Gesamtnähte in einem Abstand
voneinander, der ein Vielfaches des Abstandes der Bahnnähte 16 und 16a ist, und verbinden alle Schichten
13 bis 15, 17, 18 miteinander. ao
Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Ausführungsform für den Fall, daß die zwei Folien 19 und
20 einer zusammengesetzten Stoffbahn oder eines sonstigen textilartigen Erzeugnisses verhältnismäßig
dick o'der steif sind, z. B. 3 mm dick, und daß dabei as
gleichwohl gleiche oder höhere Geschmeidigkeit als im Falle der Fig. 3 erreicht werden soll. Zu diesem
Zweck sind die Textilgewebeschichten 21 und 22 der oberen Bahn mit der zwischenliegenden Folie durch
längs- und/oder querlaufende Bahnnähte 23 so vernäht, daß entsprechend Fig. 1 die Textilgewebeschicht
zwischen zwei benachbarten Nähten mindestens um die Foliendicke länger ist als der Nahtabstand.
Das gleiche gilt für die Textilgewebeschicht 24 der unteren Bahn in bezug auf den Abstand der Bahnnähte
25, durch die sie mit der Folie 20 vernäht ist. Von den Gesamtnähten 11 ist nur eine am linken
Rand gezeichnet.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Breite .eines
Schlafsackes, der aus einer zusammengesetzten Stoffbahn gemäß den Fig. 1 und 3 hergestellt ist. Für die
einzelnen Schichten der Bahn sind daher die gleichen Bezugszeichen wie bei der Fig. 3 verwendet. Eine derart
zusammengesetzte Bahn ist am Fußende des Schlafsackes einfach von der Unterseite nach der
Oberseite umgefaltet, und die Endnähte 10 bilden zugleich die Randnähte des Schlafsackes an den Stoffkanten
und gehen zur Erhöhung der Wind- und Wasserdichtigkeit auch durch die Folien 3 und 4 hindurch.
Selbstverständlich könnte ein derartiger Schlafsack auch aus zwei zusammengesetzten Bahnen gemäß den
Fig. 1 und 2 hergestellt werden, wenn am Fußende eine Rand- oder Endnaht 12 angebracht würde. Am
.Kbpfende kann in nicht gezeichneter Weise ein Bund
mit eingenähter Schnur oder ein sonstiger üblicher Verschluß angebracht sein. Die untere Bahn kann als
Kopfunterlage verlängert und umgefaltet sein. Wenn erwünscht, kann die obere Bahn über einen beliebigen
Teil ihrer Längenabmessung von zweckmäßig 2 m durch einen Reißverschluß geöffnet werden. In diesem
Falle werden die Reißverschluß streifen mit Endnähten 10 entsprechend den Randnähten 10 der Fig. 5 befestigt.
Die Bahnnähte 5 und 6 bzw. 16, 16 a werden zweckmäßig in einer lockeren Stichart mit geringer Faden-Spannung,
vorzugsweise ohne Unterfaden, ζ. Β. als Doppelkettenstich, ausgeführt, so daß das Textilgewebe
nicht in die weiche Folie hineingezogen und nicht gespannt wird. Wünscht man die Bahnnähte jedoch
so zu gestalten, daß das Textilgewebe in die Folie hineingezogen wird, so muß das Textilgewebezwischen
zwei Nähten mindestens um die Nahttiefe länger sein als der Nahtabstand.
Wie ersichtlich, erstreckt sich der Erfindungsgedanke auch auf die Zusammensetzung von mehr als
zwei Folien mit Textilgewebeschichten zu einer Bettdecke, wobei zwischen zwei benachbarten Folien (oder
mittels Bahnnähten od. dgl. fest miteinander verbundenen Folienstapeln) mindestens eine, vorzugsweise je
eine glatte Textilgewebezwischenschicht vorgesehen ist, die in den Feldern zwischen den erfindungsgemäß
vorgesehenen Verbindungen zwischen den Schichten frei gegen eine der benachbarten Folien verschiebbar
ist.
Claims (7)
1. Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes mit zwei
vorzugsweise waschbaren Außenschichten aus Textilgewebe, zwischen denen mehrere Schichten
aus stark wärmeisolierendem Werkstoff angebracht sind, wobei in Abstand voneinander liegende Verbindungen
zwischen den Schichten deren Verschiebung gegeneinander auf die zwischen den Verbindungen
liegenden Felder begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen in an sich bekannter
Weise zur Wärmeisolierung dienenden Schichten aus thermoplastischen, weichen, zelligen Kunststoffolien
mit rauhen Oberflächen mindestens eine glatte Zwischenschicht aus Textilgewebe vorgesehen
ist, die die Verschiebung dieser rauhen Oberflächen gegeneinander über große Felder gestattet.
2. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 mit als Faden- oder Klebnähten ausgeführten Verbindungen
der Schichten am Rand und zwischen den Rändern, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen
Nähte (Gesamtnähte), die einander benachbarte und durch mindestens eine glatte Zwischenschicht
voneinander getrennte Kunststoffolien sowohl miteinander als auch mit allen anderen Schichten
verbinden, mindestens um ein ganzzahliges Vielfaches, vorzugsweise mindestens das Zehnfache,
größere Abstände voneinander haben als diejenigen Nähte (Bahnnähte), die nur je eine der Textilaußenschichten
mit der ihr benachbarten Kunststoffolie zu je einer Werkstoffbahn verbinden.
3. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede glatte Textilzwischenschicht
mit nur einer der ihr benachbarten Kunststoffolien durch Bahnnähte der dieser Folie zugehörigen äußeren Werkstoffbahn verbunden
ist.
4. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede glatte Textilzwischenschicht
nur mittels der Gesamtnähte, gegebenenfalls nur mittels der Randnähte, mit den benachbarten Schichten verbunden ist.
5. Bettdecke bzw. Bahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kunststoffolien Schnittstücke von aus geschlossenen Gaszellen aufgebauten Zellkunststoffkörpern
verwendet sind.
6. Bettdecke bzw. Bahn nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der mittels Bahnnähten mit einer Kunststoffolie verbundenen Textilgewebeschicht zwischen
benachbarten Bahnnähten ,mindestens um die Föliendicke größer ist als der Nahtabstand zwischen
diesen benachbarten Nähten.
7. Schlafsack, hergestellt durch Umklappen einer Bahn oder Zusammennähen zweier Bahnen,
nach einem der Ansprüche 2 bis 6, am Fußende und weiter durch Verbinden, z. B. Zusammennähen,
der übereinanderliegenden Bahnlängskanten.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 839 332.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 914 179, 942 165.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/23 7.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1086025X | 1952-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086025B true DE1086025B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=4556675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL14379A Pending DE1086025B (de) | 1952-12-23 | 1953-01-10 | Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086025B (de) |
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