[go: up one dir, main page]

DE1086025B - Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes - Google Patents

Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes

Info

Publication number
DE1086025B
DE1086025B DEL14379A DEL0014379A DE1086025B DE 1086025 B DE1086025 B DE 1086025B DE L14379 A DEL14379 A DE L14379A DE L0014379 A DEL0014379 A DE L0014379A DE 1086025 B DE1086025 B DE 1086025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seams
layers
duvet
adjacent
textile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL14379A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEMISCHE FABRIKEN A G
Lonza AG
Lonza Elektrizitaetswerke und Chemische Fabriken AG
Original Assignee
CHEMISCHE FABRIKEN A G
Lonza AG
Lonza Elektrizitaetswerke und Chemische Fabriken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEMISCHE FABRIKEN A G, Lonza AG, Lonza Elektrizitaetswerke und Chemische Fabriken AG filed Critical CHEMISCHE FABRIKEN A G
Publication of DE1086025B publication Critical patent/DE1086025B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes mit zwei vorzugsweise waschbaren Außenschichten aus Textilgewebe, zwischen denen mehrere Schichten aus stark wärmeisolierendem Werkstoff angebracht sind, wobei in Abstand voneinander liegende Verbindungen zwischen den Schichten deren Verschiebung gegeneinander auf die zwischen den Verbindungen liegenden Felder begrenzen. Diese Verbindungen können aus üblichen Steppnähten oder Klebverbindungen bestehen. Decken dieser Art sind in Form der üblichen Steppdecken mit einer wärmeisolierenden Zwischenschicht aus Daunen, Wolle, Kapok od. dgl. bekannt, die auch aus Zellstoffwatte, gewünschtenfalls in Verbindung mit Zwischenlagen aus Mischzellstoff, bestehen kann.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen wärmeisolierenden Schichten aus thermoplastischen, weichen, zelligen Kunststoffolien mit rauher Oberfläche mindestens eine glatte Zwischenschicht aus Textilgewebe angeordnet ist, die die möglichst ungehemmte Verschiebung dieser rauhen Oberflächen gegeneinander über große Felder gestattet. Ein Vorteil dieser Verwendung thermoplastischer zelliger Kunststoffolien liegt in deren einfacher Herstellung und ihrem sehr großen Wärmedämmvermögen bei gleichzeitig sehr geringem mittlerem Raumgewicht. Eine erfindungsgemäße Steppdecke kann daher bei gleichem Wärmedämmvermögen prO'Flächeneinheit ebenso leicht wie eine mit Daunen gefütterte Steppdecke oder sogar leichter als diese mit geringeren Kosten hergestellt werden und jedenfalls viel leichter als eine gleichwertige, mit anderem Werkstoff gefütterte Steppdecke bekannter Art.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, bei Dekken, insbesondere Steppdecken, deren Außenschichten nicht aus Textilgewebe, sondern aus Schaumstoff bahnen bestehen, eine weitere Schaumstoff bahn als Zwischenschicht anzubringen, die feldweise mit den Außenschichten derart verbunden ist, daß luftgefüllte Hohlkalotten zwischen Zwischenschicht und Außenschicht gebildet werden. Eine derartige Decke ist auf die Verbindung verhältnismäßig dünner Kunststofffolien, und zwar auf die Verbindung von höchstens drei Schaumstoffbahnen beschränkt, weil dickere Folien oder mehr als drei miteinander verbundene Bahnen eine unerwünschte Steifigkeit der Decke gegen Stauchung und Biegung, also ungenügende Geschmeidigkeit mit sich bringen würden.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung eine in der Schmiegsamkeit und im Wärmeisolierungsvermögen mit einer gewöhnlichen Textilsteppdecke gleichwertige Steppdecke zu schaffen, bei der die Zahl und die Dicke der zu verbindenden thermoplastischen Folien nicht Bettdecke nach Art einer Steppdecke
oder Bahn zur Herstellung
eines Schlafsackes
Anmelder:
Lonza Elektrizitätswerke
und Chemische Fabriken A. G.,
Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 23. Dezember 1952
beschränkt sind. Dabei ergibt sich aber in der Praxis eine Schwierigkeit für die Verbindung thermoplastischer Folien, wenn diese zur Erhaltung der Geschmeidigkeit in größeren Feldern verschiebbar sein sollen. Unter thermoplastischen zelligen Folien sind nämlich aus thermoplastischem Kunststoff, gegebenenfalls in Verbindung mit elastomerem Werkstoff aufgebaute Folien mit offenen oder geschlossenen Zellen zu verstehen, gleichviel, ob die geschlossenen Zellen unter Gasdruck stehen und gespannte Zellwände aufweisen, oder ob sie von inneren Spannungen befreit sind und der Gasdruck im Innern höchstens Atmosphärendruck ist. Für die Zwecke der Erfindung werden indessen thermoplastische Werkstoffe mit geschlossenen und zweckmäßig entspannten Zellen, vorzugsweise aus Polyvinychlorid mit Weichmacher bestehend, bevorzugt. Solche zelligen Folien besitzen eine Oberfläche, die eine erhebliche Reibung gegenüber einer gleichartigen Kunststoffoberfläche aufweist. Diese Reibung und die Rauhigkeit der Oberfläche wird noch erhöht, wenn die Kunststoffolie nach außen offene Zellen aufweist. Das gleiche gilt, wenn die Folie zwar aus geschlossenen Gaszellen aufgebaut ist, aber als Schnitt-
009 568/23
stück eines dickeren, in mehrere Folien aufgeteilten im Vergleich zu einer Zusammensetzung gewähr-Zellkörpers hergestellt ist, so daß die Oberfläche zum leistet, bei der die Textilgewebeschichten straff gegrößten Teil aufgeschnittene Zellen besitzt. Wurden spannt mit der zugehörigen Kunststoffolie verbunden nun mehrere solche Folien als wärmeisolierende sind.
Schichten innerhalb einer Steppdecke übereinander- 5 In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
geschichtet, so wurden die Schichten in den Feldern Erfindung dargestellt, und zwar zeigt mit verhältnis-
zwischen den Nähten sich praktisch nicht gegeneinan- mäßig dick gezeichneten Folien:
der bewegen können und folglich sich nahezu ebenso Fig. 1 in einer bevorzugten Ausführungsform eine
steif und unschmiegsam wie eine einzige Folie von Draufsicht auf eine erfindungsgemäße zusammender Gesamtdicke aller übereinanderliegenden Binizel- io gesetzte Steppdecke, an zwei Rändern abgebrochen,
folien verhalten. Ebenso könnte zur Gewährleistung Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-III der
der nötigen Wärmedämmfähigkeit nicht eine einzige Fig. 1,
entsprechend dicke, einstückige Kunststoffolie ver- Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt einer wendet werden, ohne die Decke unschmiegsam, d. h. Ausführungsform bei Verwendung dünner und bein unerwünschtem Maße steif zu machen. Bei der er- 15 sonders weicher und geschmeidiger Folien,
findungsgemäß aufgebauten Bettdecke ist es daher von Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt, jebesonderer Bedeutung, daß zwischen den benachbar- doch mit dickeren Folien und für eine Steppdecke beten Kunststoffolien mindestens eine glatte Zwischen- sonders geringer Biegesteifigkeit und hoher Geschmeischicht aus Textilgewebe vorgesehen ist. Diese erlaubt digkeit und
dann den Folien, sich in den Feldern, die zwischen den 20 Fig. 5 einen Schnitt durch einen Schlafsack.
Steppverbindungen od. dgl. liegen, gegeneinander zu Gemäß den Fig. 1 und 2 weist die Steppdecke zwei
verschieben, wodurch die Schmiegsamkeit der Decke Textilgewebeaußenschichtenl und 2, vorzugsweise aus
als Ganzes erhalten wird. dünnem waschbarem und wasserabstoßendem Stoff,
Um diese Beweglichkeit der Kunststoffolien gegen- z. B. aus Superpolyamidfaser oder Polyacrylnitrilfaser, einander in hohem Maße, nämlich innerhalb möglichst 25 auf. Jede dieser Außenschichten ist mit einer Folie 3 großer Felder zu gewährleisten, ist bei einer bevor- bzw. 4 von etwa 4 mm Dicke, vorzugsweise aus PoIyzugten Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß vinylchlorid mit geschlossenen und entspannten Gasdiejenigen Nähte (nachstehend als »Gesamtnähte« be- zellen aufgebaut, die mit der Textilgewebeschicht 1 zeichnet), die einander benachbarte und durch min- bzw. 2 durch Bahnnähte, nämlich Längsnähte5 und destens eine glatte Zwischenschicht voneinander ge- 3° Quernähte 6, verbunden ist, deren Abstand etwa trennte Kunststoffolien sowohl miteinander als auch 10 cm betragen kann. Mit Rücksicht auf die große mit allen anderen Schichten verbinden, sehr viel grö- Dicke der Folie ist die Länge des Textilgewebes zwißere Abstände voneinander haben als diejenigen sehen zwei parallelen Nähten um die Foliendicke län-Nähte (nachstehend als »Bahnnähte« bezeichnet), die ger als der Nahtabstand, so daß das Textilgewebe nur nur je eine der Textilaußenschichten mit der ihr be- 35 lose, nicht ganz gespannt, mit der Folie verbunden ist nachbarten Kunststoffolie zu je einer Werkstoff bahn und deren geringe Biegesteifigkeit nicht erhöht,
verbinden. Die sogenannten »Bahnnähte« haben dabei Zwischen den Folien 3 und 4 befindet sich eine Texeinen mittleren Abstand, der nur ein kleiner Bruch- tilgewebeschicht 7 aus glattem Baumwollstoff od. dgl. teil der Breite der verarbeiteten Werkstoffbahn ist. Die Textilgewebeschicht 7 ist mit den äußeren Textil-Die sogenannten »Gesamtnähte« haben dann einen 4° gewebeschichten 1 und 2 nur an den sich paarweise mittleren Abstand, der mindestens ein ganzzahliges gegenüberliegenden Rändern 8, 9 durch Gesamtnähte Vielfaches, z. B. das Drei- bis Zehnfache, des Abstan- 12 verbunden, von denen nur eine am linken Außendes der Bahnnähte ist. Die Gesamtnähte können ent- rand gezeichnet ist und deren Abstand ein Vielfaches weder nur am Rand oder in sehr viel größeren Ab- desjenigen der Bahnnähte 5 und 6 voneinander beständen als die Bahnnähte zwischen den Randnähten 45 trägt. Die Gesamtnähte verbinden alle Schichten 1 vorgesehen sein. bis 4 und 7 miteinander. Die Textilzwischenschicht 7
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- gestattet den Folien 3 und 4, trotz ihrer rauhen Oberdung ist dann jede glatte Textilzwischenschicht mit fläche und trotz ihrer Zusammensetzung aus Kunstnur einer der ihr benachbarten Kunststoffolien durch stoff, sich frei zu verschieben, so daß die gesamte Bahnnähte der dieser Folie zugehörigen äußeren Steppdecke die hohe Geschmeidigkeit der einzelnen Werkstoffbahn verbunden. Bei einer Ausführungs- Folien behält. Sie ist sehr leicht pro Flächeneinheit form ist jede glatte Textilzwischenschicht überhaupt und als Ganzes waschbar.
nur mittels der Gesamtnähte, gegebenenfalls nur mit- Fig. 3 zeigt im Schnitt eine gegenüber Fig. 2 ver-
tels der Randnähte, mit den benachbarten Schichten einfachte Ausführungsform für eine Steppdecke bei
verbunden, so daß diese innerhalb der1 großen, zwischen 55 Verwendung dünner, besonders geschmeidiger Folien,
den Gesamtnähten liegenden Felder gegenüber der Die obere Bahn besitzt eine Textilaußenschicht 13, die
glatten Textilzwischenschicht verschiebbar sind. je nach den Anforderungen gewählt wird, z. B. wie
Sind die Außenschichten aus Textilgewebe nicht bei Fig. 1 und 2. Diese Gewebeschicht ist mit einer
oder nur wenig elastisch und die mit ihnen durch verhältnismäßig dünnen Folie 14 von 2 mm Dicke
Bahnnähte verbundenen Kunststoffolien verhältnis- 60 durch parallele Bahnnähte 16 verbunden, die längs
mäßig dick, z. B. 3 mm dick, so wird die Länge der und/oder quer verlaufen können. Die untere Bahn
Textilgewebeschicht zwischen benachbarten Bahn- der zusammengesetzten Stoffbahn besitzt eine Textil-
nähten zweckmäßig mindestens um die Foliendicke gewebeschicht 17 an der Außenseite, die zweckmäßig
größer gewählt als der Nahtabstand zwischen diesen ebenso wie die Schicht 13 ausgeführt ist und mittels
benachbarten Nähten. 65 Bahnnähte 16 α mit einer dünnen Folie 18 von 2 mm
Das gleiche gilt für die glatte Textilgewebe- Dicke verbunden ist. Zwischen beiden Bahnen liegt
zwischenschicht, wenn diese unelastisch ist und mit lose, unvernäht, eine glatte Gewebeschicht 15,
einer der Kunststoffolien mittels Bahnnähten verbun- z. B. aus Baumwolle, die aber auch mit der oberen
den ist. Dadurch wird eine erhöhte Biegsamkeit der oder der unteren Bahn gemäß Fig. 4 vernäht sein
zusammengesetzten Werkstoffbahnen der Steppdecke 70 könnte.
Die Folien 14 und 18 sind vorzugsweise weich wie bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 ausgebildet. Die Weichheit und geringe Dicke der Folien 14 und 18 und der verhältnismäßig groß gewählte Abstand der Nähte 16 und 16 a gestattet es, die Textilgewebeschicht 13 bzw. 17, wie gezeichnet, in gleicher Länge, d. h. praktisch glatt auf der zugehörigen Folie 14 bzw. 18 aufliegend anzubringen, ohne daß die Geschmeidigkeit nennenswert herabgesetzt wird. Die Geschmeidigkeit der zusammengesetzten Bahn wird dadurch erhalten, daß die glatte Textilgewebeschicht 15 sich gegenüber den Folien 18 und 14 frei verschieben kann. Dies wird dadurch erreicht, daß, wie bei den Fig. 1 und 2, die Gewebeschichten 13, 15 und 17 nur durch Gesamtnähte 10, von denen eine am linken Rand ΐ·5 der Steppdecke gezeichnet ist, miteinander vernäht sind; dabei liegen die Gesamtnähte in einem Abstand voneinander, der ein Vielfaches des Abstandes der Bahnnähte 16 und 16a ist, und verbinden alle Schichten 13 bis 15, 17, 18 miteinander. ao
Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Ausführungsform für den Fall, daß die zwei Folien 19 und 20 einer zusammengesetzten Stoffbahn oder eines sonstigen textilartigen Erzeugnisses verhältnismäßig dick o'der steif sind, z. B. 3 mm dick, und daß dabei as gleichwohl gleiche oder höhere Geschmeidigkeit als im Falle der Fig. 3 erreicht werden soll. Zu diesem Zweck sind die Textilgewebeschichten 21 und 22 der oberen Bahn mit der zwischenliegenden Folie durch längs- und/oder querlaufende Bahnnähte 23 so vernäht, daß entsprechend Fig. 1 die Textilgewebeschicht zwischen zwei benachbarten Nähten mindestens um die Foliendicke länger ist als der Nahtabstand.
Das gleiche gilt für die Textilgewebeschicht 24 der unteren Bahn in bezug auf den Abstand der Bahnnähte 25, durch die sie mit der Folie 20 vernäht ist. Von den Gesamtnähten 11 ist nur eine am linken Rand gezeichnet.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Breite .eines Schlafsackes, der aus einer zusammengesetzten Stoffbahn gemäß den Fig. 1 und 3 hergestellt ist. Für die einzelnen Schichten der Bahn sind daher die gleichen Bezugszeichen wie bei der Fig. 3 verwendet. Eine derart zusammengesetzte Bahn ist am Fußende des Schlafsackes einfach von der Unterseite nach der Oberseite umgefaltet, und die Endnähte 10 bilden zugleich die Randnähte des Schlafsackes an den Stoffkanten und gehen zur Erhöhung der Wind- und Wasserdichtigkeit auch durch die Folien 3 und 4 hindurch. Selbstverständlich könnte ein derartiger Schlafsack auch aus zwei zusammengesetzten Bahnen gemäß den Fig. 1 und 2 hergestellt werden, wenn am Fußende eine Rand- oder Endnaht 12 angebracht würde. Am .Kbpfende kann in nicht gezeichneter Weise ein Bund mit eingenähter Schnur oder ein sonstiger üblicher Verschluß angebracht sein. Die untere Bahn kann als Kopfunterlage verlängert und umgefaltet sein. Wenn erwünscht, kann die obere Bahn über einen beliebigen Teil ihrer Längenabmessung von zweckmäßig 2 m durch einen Reißverschluß geöffnet werden. In diesem Falle werden die Reißverschluß streifen mit Endnähten 10 entsprechend den Randnähten 10 der Fig. 5 befestigt.
Die Bahnnähte 5 und 6 bzw. 16, 16 a werden zweckmäßig in einer lockeren Stichart mit geringer Faden-Spannung, vorzugsweise ohne Unterfaden, ζ. Β. als Doppelkettenstich, ausgeführt, so daß das Textilgewebe nicht in die weiche Folie hineingezogen und nicht gespannt wird. Wünscht man die Bahnnähte jedoch so zu gestalten, daß das Textilgewebe in die Folie hineingezogen wird, so muß das Textilgewebezwischen zwei Nähten mindestens um die Nahttiefe länger sein als der Nahtabstand.
Wie ersichtlich, erstreckt sich der Erfindungsgedanke auch auf die Zusammensetzung von mehr als zwei Folien mit Textilgewebeschichten zu einer Bettdecke, wobei zwischen zwei benachbarten Folien (oder mittels Bahnnähten od. dgl. fest miteinander verbundenen Folienstapeln) mindestens eine, vorzugsweise je eine glatte Textilgewebezwischenschicht vorgesehen ist, die in den Feldern zwischen den erfindungsgemäß vorgesehenen Verbindungen zwischen den Schichten frei gegen eine der benachbarten Folien verschiebbar ist.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes mit zwei vorzugsweise waschbaren Außenschichten aus Textilgewebe, zwischen denen mehrere Schichten aus stark wärmeisolierendem Werkstoff angebracht sind, wobei in Abstand voneinander liegende Verbindungen zwischen den Schichten deren Verschiebung gegeneinander auf die zwischen den Verbindungen liegenden Felder begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen in an sich bekannter Weise zur Wärmeisolierung dienenden Schichten aus thermoplastischen, weichen, zelligen Kunststoffolien mit rauhen Oberflächen mindestens eine glatte Zwischenschicht aus Textilgewebe vorgesehen ist, die die Verschiebung dieser rauhen Oberflächen gegeneinander über große Felder gestattet.
2. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 mit als Faden- oder Klebnähten ausgeführten Verbindungen der Schichten am Rand und zwischen den Rändern, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Nähte (Gesamtnähte), die einander benachbarte und durch mindestens eine glatte Zwischenschicht voneinander getrennte Kunststoffolien sowohl miteinander als auch mit allen anderen Schichten verbinden, mindestens um ein ganzzahliges Vielfaches, vorzugsweise mindestens das Zehnfache, größere Abstände voneinander haben als diejenigen Nähte (Bahnnähte), die nur je eine der Textilaußenschichten mit der ihr benachbarten Kunststoffolie zu je einer Werkstoffbahn verbinden.
3. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede glatte Textilzwischenschicht mit nur einer der ihr benachbarten Kunststoffolien durch Bahnnähte der dieser Folie zugehörigen äußeren Werkstoffbahn verbunden ist.
4. Bettdecke bzw. Bahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede glatte Textilzwischenschicht nur mittels der Gesamtnähte, gegebenenfalls nur mittels der Randnähte, mit den benachbarten Schichten verbunden ist.
5. Bettdecke bzw. Bahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoffolien Schnittstücke von aus geschlossenen Gaszellen aufgebauten Zellkunststoffkörpern verwendet sind.
6. Bettdecke bzw. Bahn nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der mittels Bahnnähten mit einer Kunststoffolie verbundenen Textilgewebeschicht zwischen benachbarten Bahnnähten ,mindestens um die Föliendicke größer ist als der Nahtabstand zwischen diesen benachbarten Nähten.
7. Schlafsack, hergestellt durch Umklappen einer Bahn oder Zusammennähen zweier Bahnen, nach einem der Ansprüche 2 bis 6, am Fußende und weiter durch Verbinden, z. B. Zusammennähen, der übereinanderliegenden Bahnlängskanten.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 839 332.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 914 179, 942 165.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/23 7.60
DEL14379A 1952-12-23 1953-01-10 Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes Pending DE1086025B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1086025X 1952-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1086025B true DE1086025B (de) 1960-07-28

Family

ID=4556675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL14379A Pending DE1086025B (de) 1952-12-23 1953-01-10 Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1086025B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273179A (en) * 1963-03-19 1966-09-20 Hoover Ball & Bearing Co Insulator for foam pads and method of making the same
DE8518242U1 (de) * 1985-06-22 1985-09-26 Wenko C&F Camping & Freizeit GmbH, 4020 Mettmann Schlafsack
WO1990006073A1 (en) * 1988-12-02 1990-06-14 Jacobsen P E B A heat insulating, quilted web material and articles made therefrom
WO1991018542A1 (en) * 1990-05-31 1991-12-12 Paul Michael Hall A blanket

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839332C (de) * 1949-07-15 1952-05-19 Peter Rathgeber Waermehaltende Bekleidung
DE914179C (de) * 1952-01-25 1954-06-28 Hans Schueler Steppdecke, insbesondere Einziehsteppdecke
DE942165C (de) * 1952-12-02 1956-04-26 Fritz Jahn Deckenartige Einrichtung zum Abdecken oder Zudecken, insbesondere Steppdecke

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839332C (de) * 1949-07-15 1952-05-19 Peter Rathgeber Waermehaltende Bekleidung
DE914179C (de) * 1952-01-25 1954-06-28 Hans Schueler Steppdecke, insbesondere Einziehsteppdecke
DE942165C (de) * 1952-12-02 1956-04-26 Fritz Jahn Deckenartige Einrichtung zum Abdecken oder Zudecken, insbesondere Steppdecke

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3273179A (en) * 1963-03-19 1966-09-20 Hoover Ball & Bearing Co Insulator for foam pads and method of making the same
DE8518242U1 (de) * 1985-06-22 1985-09-26 Wenko C&F Camping & Freizeit GmbH, 4020 Mettmann Schlafsack
WO1990006073A1 (en) * 1988-12-02 1990-06-14 Jacobsen P E B A heat insulating, quilted web material and articles made therefrom
WO1991018542A1 (en) * 1990-05-31 1991-12-12 Paul Michael Hall A blanket

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0335064B1 (de) Decke, insbesondere Bettdecke
DE844789C (de) Nichtgewebtes Flaechengebilde aus Textilfasern, insbesondere fuer Gesundheitsbinden
DE60034681T2 (de) Verbesserungen an oder in bezug auf abstandsstoffe
DE1685212C3 (de) Federpolster
DE2062625A1 (de) Durch Streifen verstärktes Schicht material
DE102022107396A1 (de) Abstandsgewirk mit einer Kettwirkschicht, Verbundmaterial und Bezug
DE1086025B (de) Bettdecke nach Art einer Steppdecke oder Bahn zur Herstellung eines Schlafsackes
DE102009005783B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kassettensteppbettes und Kassettensteppbett
DE69118225T2 (de) Plane oder ähnliches Material mit verbesserter Reissfestigkeit
DE2449788A1 (de) Verfahren zur herstellung von matratzen-schutzauflagen
DE6915637U (de) Textilkoerper.
DE102016110156B4 (de) Nähvorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines vernähten Mehrschichtaufbaus, Mehrnadelsteppanlage
DE19821687A1 (de) Textiles Flächengebilde mit dreidimensionaler Kompressionsstruktur
CH315869A (de) Textilerzeugnis zum Schutze gegen Kälte mit mehreren übereinanderliegenden Geweben und schmiegsamen, zelligen Folien
DE2332492A1 (de) Einlagestoff
DE2012733B2 (de) Verfahren zum herstellen von werkstuecken aus mit einer gewirkten oder gestrickten faserarmierung versehenem haert baren kunststoff und faserarmierung zur durchfuehrung des verfahrens
DE971193C (de) Geschmeidige, weiche, waermeisolierende Werkstoffbahn fuer Kleidungsstuecke, Schlafsaecke, Decken u. dgl.
AT201267B (de) Steppdecke
DE2653043C3 (de) Wärmeisolierende Zudecke oder Unterlage
DE4242261A1 (de) Verfahren zur Beschichtung von Kunststoffschaumplatten
CH452156A (de) Mehrschichtenbauplatte und Verfahren zu deren Herstellung
DE1635663C (de) Elastische Verbundbahn mit ge noppter Oberflache
DE1906460A1 (de) Schlafsteppdecke
DE938601C (de) Waermeisolierender Textilstoff
DE202023105723U1 (de) Bettdecke