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CH315869A - Textilerzeugnis zum Schutze gegen Kälte mit mehreren übereinanderliegenden Geweben und schmiegsamen, zelligen Folien - Google Patents

Textilerzeugnis zum Schutze gegen Kälte mit mehreren übereinanderliegenden Geweben und schmiegsamen, zelligen Folien

Info

Publication number
CH315869A
CH315869A CH315869DA CH315869A CH 315869 A CH315869 A CH 315869A CH 315869D A CH315869D A CH 315869DA CH 315869 A CH315869 A CH 315869A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
seams
fabric
web
webs
textile product
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Lonza Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lonza Ag filed Critical Lonza Ag
Publication of CH315869A publication Critical patent/CH315869A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear
    • A41D31/04Materials specially adapted for outerwear characterised by special function or use
    • A41D31/06Thermally protective, e.g. insulating
    • A41D31/065Thermally protective, e.g. insulating using layered materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Textilerzeugnis zum Schutze gegen Kälte mit mehreren     übereinanderliegenden     <B>Geweben und</B>     schmiegsamen,        zelligen   <B>Folien</B>    Die     Erfindung    betrifft ein Textilerzeugnis  zum Sehsitze gegen Kälte mit mehreren über  einanderliegenden Geweben und schmiegsamen       zelligen    Folien, und ist dadurch gekennzeich  net, dass es zwei Bahnen aufweist, in denen je  mindestens ein Gewebe und eine Folie über  einanderliegen und durch Bahnnähte verbun  den sind, während die Bahnen ihrerseits durch  weiter als die Bahnnähte     auseinanderliegende          Endnähte    verbunden sind,

   wobei zwecks Er  höhung der gegenseitigen Beweglichkeit der  Bahnen und zur Herabsetzung der Reibung  sich zwischen zwei Folien jeweils mindestens  ein glattes Gewebe befindet, das zwischen     be-          naehbarten    Endnähten     höchstens    mit. einer  der Bahnen verbunden ist. Das glatte Gewebe       ermöglieht    eine     Bewegliehkeit    der Bahnen  gegeneinander, durch die die     Gesehmeidigkeit     des Formstückes oder des daraus hergestell  ten     textilartigen        Erzeugnisses    erhalten bleibt.

    Zweckmässig ist die Länge eines     Gewebestük-          kes    zwischen zwei     benachbarten    parallelen  Nähten grösser als diejenige des     ungedehnten          Folienstüekes    zwischen den gleichen Nähten.  Man kann zum Beispiel das glatte Gewebe  mit einer der benachbarten Bahnen durch  mehrere Längs- und/oder Quernähte oder  auch nur durch Endnähte verbinden.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform  der Erfindung, die insbesondere als Stepp  decke ausgebildet sein kann, wird die Ober-         und    Unterseite je     durch    ein Gewebe     gebildet,     das mit einer Folie durch Bahnnähte zu einer  Bahn verbunden ist, deren Ränder mit denen  der andern Bahn durch Endnähte verbunden  sind, durch die ausserdem das zwischen den  Folien liegende glatte Gewebe festgehalten  wird. Für Schlafsäcke werden gemäss einer  andern Ausführungsart der Erfindung die  Bahnen am Fussende umgefaltet, wobei     End-          nähte    zugleich die     Seitenrandnähte    des Schlaf  sackes bilden.  



  Bei Ausführungsbeispielen der Erfindung  sind die     zelligen    Folien aus thermoplastischem  Kunststoff und/oder     elastomerem    Werkstoff  aufgebaut, und zwar mit offenen Zellen oder  geschlossenen Zellen. Soll das     Erzeugnis    einen  Feuchtigkeitsschutz bieten, so kommt. für  mindestens eine der Folien vorzugsweise nur  ein     Zellaufbau    mit. geschlossenen Zellen in  Betracht, in andern Fällen, z.

   B. bei Stepp  decken, auch ein     Zellaufbau    nach Art von  Schwamm- oder     lloosgnmmi.    Indessen werden  meist     thermoplastisehe    Werkstoffe, vorzugs  weise     Polpvinvlehlorid    mit     Weichmaeher,    be  vorzugt..  



  Solche     zellige    Folien besitzen eine     Ober-          fläehe,    die eine erhebliche Reibung gegen  über einer gleichartigen Kunststoffoberfläche  aufweist. Diese Reibung und die     Rauhigkeit     der Oberfläche wird noch erhöht, wenn die  Kunststoffolie nach aussen offene Zellen auf-      weist.

   Weiche Folien, das heisst solche mit der  notwendigen     Weiehheit    und Biegsamkeit, kön  nen in an sich bekannter Weise dadurch her  gestellt werden, dass die Folie in geringer  Dicke zwischen 1 mm und weniger bis zu  höchstens 5-10 mm Dicke von einem     diekeren     Block des vorgenannten Materials     abgesehnit-          ten    wird, wobei auch bei geschlossenem     Zell-          aufbau    die aufgeschnittene Oberfläche zum  grössten Teil aufgeschnittene Zellen aufweist  und dadurch zwar eine     gewünsehte    Griffig  keit, aber auch eine gewisse Rauheit erhält.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele von erfindungsgemässen Textilerzeug  nissen zum Schutz gegen Kälte dargestellt,  und zwar zeigt mit verhältnismässig zu dick  gezeichneten Folien:       Fig.    1 eine Draufsicht auf eine Stoffbahn,  z. B. einer Steppdecke, an zwei Rändern ab  gebrochen,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-III    der     Fig.    1 für den Fall einer Stepp  decke,       Fig.    3 einen der     Fig.    2 entsprechenden  Schnitt.

   einer     Ausführungsforen    als Stepp  decke bei Verwendung dünnerer Folien,       Fig.    4 einen der     Fig.    3     entsprechenden     Schnitt, jedoch mit dickeren     Folien        und    mit  für eine     Steppdecke        besonders    geringer Biege  steifigkeit und hoher     Gesehmeidigkeit,    und       Fig.5    einen Schnitt durch einen Schlaf  sack.  



  Gemäss den     Fig.1    und 2 weist die Stepp  decke zwei     Textilgewebeaussenschichten    1 und  2 auf, vorzugsweise aus dünnem waschbarem  und wasserabstossendem Stoff, z. B. aus Su  perpols     amidfasern    oder     Polyacrylnitrilfasern.     Jede dieser     Aussensehichten    ist mit einer       sehmiegsamen        zelligen    Folie 3 bzw. 4 von etwa.

    4 mm     Dieke,        vorzugsweise    aus     Polyvinylehlo-          rid,    mit geschlossenen und entspannten Gas  zellen aufgebaut, die mit der     Textilgewebe-          schiebt    1 bzw. 2 durch Längsnähte 5 und  Quernähte 6 verbunden ist, deren Abstand  etwa 10     ein    betragen kann.

   Mit     Rücksieht    auf  die grosse Dicke der Folie ist die Länge des       Textilgewebestückes        zwischen    zwei benachbar-         ten    parallelen Nähten um die     Foliendicke    län  ger als diejenige des     ungedehnten    Folien  stückes zwischen den gleichen Nähten, so dass  das Textilgewebe nur lose, nicht ganz ge  spannt, mit der Folie verbunden ist und deren  geringe     Biegesteifigkeit    nicht erhöht.  



  Zwischen den Folien 3 und 4 befindet sich  eine     Textilgewebesehicht    7 aus glattem Baum  wollstoff oder dergleichen. Die     Textilgewebe-          schiebt    7 ist mit den äussern Textilgewebe  schichten 1 und 2 nur an den sich     paarweise     gegenüberliegenden Stoffkanten 8, 9 durch       Endnähte    12 verbunden, deren Abstand somit  ein Vielfaches desjenigen der jeweils neben  einanderliegenden Bahnnähte 5 und 6 beträgt.  Die     Teztilzwischensehicbt    7 gestattet den Fo  lien 3 und 4 trotz ihrer muhen Oberfläche  aus Kunststoff, sich leicht gegeneinander zu  verschieben infolge Herabsetzung der Rei  bung, so dass die gesamte Steppdecke die hohe  Geschmeidigkeit der einzelnen Folien behält.

    Sie ist sehr leicht pro Flächeneinheit und als  Ganzes waschbar.  



       Fig.    3 zeigt. im Schnitt eine gegenüber       Fig.    2 vereinfachte Ausführungsform für noch  leichtere, aber weniger stark isolierende, zu  sammengesetzte Stoffbahnen, die für eine  Steppdecke oder für Schutzkleidung geeignet  ist. Die obere Bahn besitzt eine     Textilaussen-          schiebt    13, die je nach den Anforderungen  gewählt wird, z. B. wie bei     Fig.1    und 2 oder  bei     Sehutzkleidung    aus     wasserdieht    imprä  gniertem Gewebe. Diese     Gewebeschieht    ist. mit  einer verhältnismässig dünnen Folie 14 von  2 mm Dicke durch parallele Bahnnähte 16  verbunden, die längs und/oder quer verlaufen  können.

   Die untere Bahn der Steppdecke be  sitzt eine     Textilgewebesehicht    17 an der  Aussenseite, die zweckmässig ebenso wie die  Schicht 13 ausgeführt ist und mittels Bahn  nähten 1.6a mit einer dünnen Folie 7 8 von  2 mm Dicke verbunden ist. Zwischen beiden  Bahnen liegt lose zwischen den     Endnähten,          unv        ernäht,    eine glatte Gewebeschicht.     1.5,    z. B.  aus Baumwolle, die aber auch entweder mit  der     obern    oder der untern Bahn gemäss     Fig.    4  vernäht sein könnte, nie aber mit beiden Bah  nen.

        Die Folien 14 und 18 sind schmiegsam und       zellig    wie bei der Ausführung nach den     Fig.1     und 2, können aber zum Beispiel bei Schutz  kleidung     aueh    aus     Kautsehuk    mit Schwamm  poren oder zweckmässig aus     Zellkautschuk    in  weicher Form bestehen.

   Die Weichheit und  geringe Dicke der Folien 14 und 18 und der       verhältnismässig    gross gewählte Abstand der  Nähte 16 und 16a gestattet es, die     Textil-          gewebeschieht,    wie gezeichnet, in gleicher  Länge, das heisst praktisch glatt, auf der zu  gehörigen Folie 14 bzw. 18 aufliegend     anzu-          bringen,    ohne dass die     Geschmeidigkeit    über  mässig herabgesetzt wird.

   Die     Gesehmeidigkeit     der zusammengesetzten Bahn wird vielmehr  dadurch erhalten, dass die glatte Textil  gewebesehicht 17 sich gegenüber den Folien  18 und 14 frei und praktisch ohne Reibung       verschieben    kann: Dies wird dadurch erreicht,  dass, wie bei den     Fig.l    und 2, die Gewebe  schichten 13, 15 und 17 nur durch     Endnähte     10, z. B. nur an der     Stoffbahnkante    oder am  Rand des hergestellten Erzeugnisses miteinan  der vernäht sind, wobei die Endnähte in  einem Abstand voneinander liegen, der ein  Vielfaches des Abstandes der Bahnnähte 16  und     16a    ist.  



       Fig.    4 zeigt eine der     Fig.    3 entsprechende  Ausführungsform für den Fall, dass die zwei  Folien 19 und 20 einer zusammengesetzten  Stoffbahn oder eines sonstigen textilartigen  Erzeugnisses verhältnismässig dick oder steif  sind, z. B. 3 mm dick und gleichwohl gleiche  oder höhere     Gesehmeidigkeit    als im Falle der       Fig.    3 erreicht werden soll.

   Zu     diesem        Zweek     sind die     Textil(ewebesehichten    21 und 22 der       obern    Bahn mit. der zwischenliegenden Folie  durch längs-     und/oder    querlaufende Bahn  nähte 23 so vernäht, dass entsprechend     Fig.1     die     Textilgewebeschicht    zwischen zwei benach  barten Nähten mindestens um die Folien  dicke länger ist als der Nahtabstand.  



  Das gleiche gilt für die Textilgewebe  sehiclit 24 der untern Bahn in bezug auf den  Abstand der Bahnnähte 25, durch die sie mit  der Folie 20 vernäht ist. Die Endnähte sind  mit 11 bezeichnet.         Fig.5    zeigt einen Querschnitt durch die  Breite eines     Sehlafsaekes,    der aus einer zu  sammengesetzten Stoffbahn gemäss den     Fig.    1  und 3 hergestellt ist. Für die einzelnen Schich  ten der Bahn sind daher die gleichen Bezugs  zeichen wie bei     Fig.    3 verwendet.

   Eine derart  zusammengesetzte Bahn ist am Fussende des  Schlafsackes einfach von der Unterseite nach  der Oberseite umgefaltet, und die Endnähte  10 bilden zugleich die Randnähte des Schlaf  sackes an den Stoffkanten und gehen zur Er  höhung der Wind- und Wasserdichtigkeit  auch durch die Folien hindurch. Selbstver  ständlich könnte ein derartiger Schlafsack  auch aus zwei zusammengesetzten Bahnen  gemäss den     Fig.1    und 2 hergestellt werden,       wenn    am Fussende eine Rand- oder Endnaht  12 angebracht würde. Am Kopfende kann ein  Bund mit eingenähter Schnur oder sonstiger  üblicher Verschluss angebracht sein. Die un  tere Bahn kann als Kopfunterlage verlängert  und umgefaltet sein.

   Nenn erwünscht, kann  die obere Bahn über einen beliebigen Teil  ihrer Längenabmessung, zweckmässig über  2 m, durch einen     Reissverschluss    geöffnet wer  den. In diesem Fall werden die     Reissv        erschluss-          streifen    mit. Endnähten 10 entsprechend den  Randnähten 10 der     Fig.    5 befestigt.  



  Die Bahnnähte 5 und 6 bzw. 16,     16a    bzw.  23, 25 werden zweckmässig in einer lockeren  Stichart mit geringer Fadenspannung, vor  zugsweise ohne Unterfaden, z. B. als     Doppel-          kettenstieh,    ausgeführt, so dass das Textil  gewebe nicht in die weiche Folie hineingezo  gen und     nicht    gespannt wird. Wünscht man  die Bahnnähte jedoch so zu gestalten, dass das  Textilgewebe in die Folie hineingezogen wird,  so muss das Textilgewebe zwischen zwei Näh  ten mindestens um die Nahttiefe länger sein  als der Nahtabstand.  



  Die Beispiele lassen sich weiter vermehren  für andere Anwendungszwecke des herzustel  lenden Erzeugnisses, das ein Textilfertigpro  dukt oder ein wesentlicher Teil eines solchen  oder auch einfach eine zur Weiterverarbei  tung bestimmte zusammengesetzte Stoffbahn  sein kann, deren Form durch die äussern     End-          nähte    bestimmt wird.

        Es können auch mehr als     zwei        übereinan-          derliegende    Folien mit     Textilgewebeschichten     zu einem     Formstiick    oder Fertigerzeugnis ver  einigt werden, wobei stets zwischen zwei be  nachbarten Folien mindestens eine Textil  gewebeschicht vorgesehen ist, die höchstens  mit einer der benachbarten Folien oder     Fo-          lienstapel,    vorzugsweise mit keiner dieser Fo  lien, durch Bahnnähte vernäht und im übri  gen nur durch Endnähte in ihrer Lage ge  halten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Textilerzeugnis zum Schu tze gegen Kälte mit mehreren übereinanderliegenden Geweben und schmiegsamen zelligen Folien, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Bahnen aufweist, in denen je mindestens ein Gewebe und eine Folie übereinanderliegen und durch Bahn nähte verbunden sind, während die Bahnen ihrerseits durch weiter als die Bahnnähte aus einanderliegende Endnähte verbunden sind,
    wobei zwecks Erhöhung der gegenseitigen Be weglichkeit der Bahnen und zur Herabsetzung der Reibung sich zwischen zwei Folien jeweils mindestens ein glattes Gewebe befindet, das zwischen benachbarten Endnähten höchstens mit einer der Bahnen verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Textilerzeugnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das glatte Ge webe mit den benachbarten Bahnen nur durch Endnähte verbunden ist. 2. Textilerzeugnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge eines Gewebestückes zwischen zwei benachbarten parallelen Nähten grösser ist als diejenige des ungedehnten Folienstückes zwischen den glei chen Nähten.
    3. Textilerzeugnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Stepp decke ausgebildet ist, deren Ober- und Unter seite je durch ein Gewebe gebildet ist, das mit einer Folie durch Bahnnähte zu einer Bahn verbunden ist, deren Ränder mit denen der andern Bahn durch Endnähte verbunden sind, durch die ausserdem das zwischen den Folien liegende, glatte Gewebe festgehalten wird. 4. Textilerzeugnis nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Schlafsack durch Umfalten der Bahnen am Fussende aus gebildet ist, wobei Endnähte zugleich die Sei- tenrandnälite des Schlafsackes bilden.
CH315869D 1952-12-23 1952-12-23 Textilerzeugnis zum Schutze gegen Kälte mit mehreren übereinanderliegenden Geweben und schmiegsamen, zelligen Folien CH315869A (de)

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