DE1086089B - Turbinentriebwerk - Google Patents
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- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/42—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the arrangement or form of the flame tubes or combustion chambers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Turbinentriebwerke mit Kreiselverdichter und einer mit diesem
über eine Welle verbundenen koaxial angeordneten Turbine sowie einer ringförmig angeordneten Reihe
von Brennkammern, die sich zwischen dem Verdichter und der Turbine mit ihren Längsachsen parallel oder
geneigt zu deren Achsen erstrecken.
Aus Einfachheitsgründen werden im nachfolgenden die Ausdrücke »Verdichtergehäuse« und »Turbinengehäuse«
in der Weise gebraucht, daß sie, wo es angebracht ist, auch einen starr mit dem Verdichtergehäuse
verbundenen Diffusor bzw. ein starr mit dem Turbinengehäuse verbundenes Einströmgehäuse mit
umschließen, mittels welchem das Gas von den Brennkammern zum Düsenring der Turbine geführt wird.
Bei den bekannten Triebwerken dieser Bauart ist das Verdichtergehäuse und das Turbinengehäuse mittels
einer kräfteübertragenden Konstruktion in Form eines starren rohrförmigen Bauteils miteinander verbunden,
um den herum die im Ring angeordnete Reihe von Brennkammern liegt.
Bei einem dieser bekannten Triebwerke sind die Flansche der einzelnen Brennkammern an den Lufteintrittsöffnungen
bzw. Gasaustrittsöffnungen mit entsprechenden Flanschen der Verdichtergehäuseaustrittsöffnungen
bzw. Gaseintrittsöffnungen des Turbinendüsenringes in kraftschlüssiger Verbindung.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist es, eine Kräfte übertragende Anordnung zwischen Turbine
und Verdichter bei dieser Triebwerksbauart zu schaffen, die die geforderte Starrheit mit geringerem
Gewichts- und Teileaufwand ergibt.
Bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Turbinentriebwerk der bezeichneten Bauart, bei dem, wie
bekannt, die Flansche der Brennkammern an den Lufteintrittsöffnungen bzw. Gasaustrittsöffnungen mit
entsprechenden Flanschen der Verdichtergehäuseaustrittsöffmangen
bzw. Gaseintrittsöffnungen des Turbinendüsenringes in kraftschlüssiger Verbindung
stehen, sind sämtliche Brennkammern, von denen jede eine im wesentlichen rohrförmige Gestalt besitzt, über
als gemeinsame Endflansche dienende Endplatten bzw. -flansche durch z. B. Einschweißen der Enden der
Brennkammern in entsprechende Öffnungen dieser Endplatten bzw. -flansche zu einer starren, das Kornpressor-
und Turbinengehäuse kraftschlüssig verbindenden, kräfteübertragenden Brennkammerbaugruppe
vereinigt.
Bei dem Turbinentriebwerk nach der Erfindung besitzt natürlich jede Brennkammer in üblicher Weise
ein inneres Verbrennungsrohr bzw. sogenanntes Flammrohr, das in bekannter und üblicher Weise
innerhalb und im Abstand von der äußeren kräfteübertragenden Wand der Brennkammer angeordnet ist.
Turbinentriebwerk
Anmelder: D. Napier & Son Limited, London
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. ν. Pechmann, Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 18. August 1954 und 28. Juli 1955
George Frank Upton, Borehamwood, Hertfordshire, und Sidney Henry Albert Magin, Pinner, Middlesex
(Großbritannien), sind als Erfinder genannt worden
Es ist bereits ein Turbinentriebwerk bekannt, bei dem das Verdichtergehäuse und das Turbinengehäuse
durch eine im wesentlichen zylindrische kräfteübertragende äußere Wand und eine aus zwei konischen
Teilen bestehende kräfteübertragende innere Wand verbunden sind, die gleichzeitig zur Abstützung der
Wellenlager dient. Bei diesem Triebwerk sind in dem zwischen der äußeren und der inneren Wand vorhandenen
Ringkanal in einer ringförmigen Reihe Flammrohre angeordnet. Um die verdichtete Luft in die
Flammrohre hineinzuleiten, sind Leitbleche angeordnet, und zwar sind an der äußeren Wand jeweils einzelne
zylinderschalenförmige Leitbleche befestigt, welche jeweils den äußeren Teil eines Flammrohres
im Abstand umgeben, und an der kräfteübertragenden inneren Wand ist ein im wesentlichen zylindrisches
Leitblech angeordnet, welches zylinderschalenförmige Vertiefungen aufweist, die den radialen
inneren Teil des Umfangs der Flammrohre im Abstand umgeben. Die Räume, die jeweils von den radial
einander gegenüberliegenden Vertiefungen in den äußeren Leitblechen und dem inneren Leitblech umgrenzt
sind und in denen jeweils ein Flammrohr angeordnet ist, könnte man als Brennkammern bezeichnen.
Die die einzelnen Brennkammern begrenzenden Leitbleche haben bei diesem bekannten Triebwerk
jedoch keine Kräfte zu übertragen. Bei dem Turbinentriebwerk nach der Erfindung werden dagegen die
Kräfte zwischen dem Turbinen- und Verdichtergehäuse von den die Brennkammern umgrenzenden
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Wänden übertragen, so daß besondere kräfteübertragende
Wände eingespart sind.
Die Endplatten sind bei der neuen Konstruktion ringförmig, obgleich sie aus Gewichtsersparnis gewöhnlich
am Innen- und Außenrand ausgezackt sind. Jede der Endplatten kann je nachdem entweder am
Turbinengehäuse oder am Verdichtergehäuse nur allein am Außenrand befestigt sein und so ausgebildet
sein, daß er mit diesem Gehäuse am Innenrand eine Schiebesitzverbindung aufweist, oder die Endplatten
sind sowohl am Innen- als auch am Außenrand starr mit dem Verdichter bzw. dem Turbinengehäuse verbunden.
Die Brennkammern können einzelne Rohre sein, und zwischen den einander zugekehrten Seiten der benachbarten
kräfteübertragenden Rohr wände kann jeweils mindestens eine sich in Längsrichtung erstreckende
\'"erbindungswand angeordnet sein, die mit den Rohrwänden, z. B. durch Schweißen, starr verbunden sind,
so daß sich ein geschlossener Raum ergibt, der von den Brennkammern und den Verbindungswänden umgrenzt
ist.
Bei einer anderen Konstruktion eines Innenverbrennungsturbinentriebwerkes
gemäß der Erfindung kann die Brennkammergruppe zwei die Achse des Triebwerks umschließende ineinanderliegende Wände
umfassen, wobei die innere Wand so geformt ist, daß sich an ihrer Außenseite eine Reihe von sich in Längsrichtung
erstreckenden Vertiefungen ergibt, und die äußere Wand so geformt ist, daß sich an ihrer Innenseite
eine gleiche Anzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Vertiefungen ergibt, die jeweils einer
der Vertiefungen in der Innenwand gegenüberliegt.
Die zwischen den Vertiefungen liegenden Teile der Innen- und Außenwand sind dabei entweder direkt
oder unter Zwischenschaltung von Wänden starr miteinander verbunden. Jede der durch ein zusammenwirkendes
Paar von Vertiefungen in der Innen- und Außenwand und gegebenenfalls Paar von Zwischenwänden
gebildeten, sich in Längsrichtung erstreckenden Kammern bildet die äußere kräfteübertragende
Wand einer Brennkammer, während die Enden der durch die Innen- und Außenwand gebildeten Konstruktion
starr mit dem Verdichtergehäuse und dem Turbinengehäuse verbunden sind.
In diesem Fall ist ein oder jedes Ende der von der Innen- und Außenwand gebildeten kräfteübertragenden
Konstruktion entweder nur allein am Außenumfang starr mit dem Verdichter- bzw. Turbinengehäuse
verbunden und am Innenumfang mittels einer Gleitsitzverbindung mit dem betreffenden Gehäuse verbunden
oder sowohl am Außenumfang als auch am Innenumfang starr mit dem Verdichter- bzw.
Turbinengehäuse verbunden. Jedenfalls versteht es sich, daß die Enden der Außenwand mit Flanschen
versehen sind, durch die zum Verbinden dieser Enden mit dem Verdichter- bzw. Turbinengehäuse Schrauben
hindurchgehen, während dann, wenn die Konstruktion auch mit einem dieser Gehäuse am Innenumfang verbunden
werden soll, das entsprechende Ende bzw. jedes Ende der Innenwand ebenfalls mit einem
Flansch versehen ist, der Schrauben für diesen Zweck aufnehmen kann.
Die Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine von der Seite gesehene Schnittansicht einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform in einer Ebene senkrecht zu
der Achse der Brennkammergruppe;
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 von einer zweiten Konstruktion;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 3 gezeigte
Konstruktion in einer Ebene senkrecht zu der Brennkammergruppe;
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 einer noch weiteren Ausführungsform, wobei der Querschnitt
längs der Linie 5-5 der Fig. 6 verläuft, und
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform in einer Ebene senkrecht zu der Achse der Brennkammergruppe.
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform in einer Ebene senkrecht zu der Achse der Brennkammergruppe.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Konstruktion ist bei A das Austrittsende des Verdichtergehäuses angedeutet.
Es schließt die üblichen Kanäle bzw. Ein-
laufe A1 ein, die zu der Brennkammer führen. Das
vordere Ende des Turbinengehäuses ist bei E angedeutet und weist die üblichen Kanäle B1 auf, die zu
dem Düsenring der Turbine führen.
Zwischen dem Verdichtergehäuse A und dem Tur-
ao bmengehäuse B ist eine Brennkammergruppe eingefügt.
Diese besitzt Endplatten C und D, zwischen denen sich eine Reihe von in Umfangsrichtung im
Abstand voneinander angeordneten, kräfteübertragenden rohrförmigen Brennkammer wänden E erstreckt,
deren Enden, z. B. durch Schweißen, starr mit den Endplatten C und D verbunden sind und durch öffnungen
in diesen Endplatten jeweils mit den Kanälen A1 und B1 in Verbindung stehen. Zweckmäßiger weise
liegen die Enden der rohrförmigen Wände E, wie in
Fig. 1 gezeigt, innerhalb der Öffnungen in den Platten C und D und sind am Umfang der öffnungen
an diese Platten angeschweißt.
Zwischen jedem benachbarten Paar von rohrförmigen Wänden E ist eine Verbindungswand E1 vor-
gesehen, die mit den Wänden E verschweißt ist, so daß der Raum, in dem die inneren Umfangsteile der
rohrförmigen Wände E liegen, eingeschlossen ist.
Jede der Platten C und D hat, wie gezeigt, eine Ringform. Die Platte C hat einen sich axial er-
streckenden Flansch C1, der um die Mittelöffnung C2
herum gebildet ist und mit Umfangsnuten versehen ist, um mit einem mit ihm zusammenwirkenden
Teil A2 des Verdichtergehäuses A einen gegen Strömungsmittel
annähernd dichten Schiebesitz zu bilden.
Die Umfangsteile der Platten D und C sind mittels durch Löcher F hindurchgehender Schrauben starr
mit dem Gehäuse^ bzw. B verbunden.
Es ist ersichtlich, daß die die Platten C und D und die rohrförmigen Wände E umfassende Gruppe eine
kräfteübertragende Konstruktion bildet, welche das Verdichtergehäuse A mit dem Turbinengehäuse B verbindet.
Jede der rohrförmigen Wände E bildet die Außenwand einer Brennkammer, in der das übliche Flammrohr
G und seine ihm zugeordneten Teile angebracht sind. Die letzteren bilden jedoch keinen Teil der Erfindung.
Normalerweise sind nicht dargestellte Verbindungsrohre vorgesehen, welche in bekannter Weise
die Verbrennung zwischen den einzelnen Brennkammern übertragen.
Bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion ist die Austrittsseite des Verdichtergehäuses mit dem Bezugszeichen
H und die Eintrittsseite des Turbinen-
innengehäuses mit dem Bezugszeichen / bezeichnet.
Bei dieser Konstruktion umfaßt die Brennkammergruppe eine innere Wand K und eine äußere Wand L,
die die Achse des Triebwerks umgeben und ineinander angeordnet sind. Die Innenwand K ist so geformt, daß
sich an ihrer Außenfläche sechs sich in Längsrichtung
erstreckende, annähernd halbzylindrische Vertiefungen K1 ergeben, und die äußere Wand L ist in
ähnlicher Weise so geformt, daß sich an ihrer inneren Umfangsfläche sechs sich in Längsrichtung erstreckende,
annähernd halbzylindrische Vertiefungen L1 ergeben. Die Teile K2, L2 zwischen den
Vertiefungen K1 und L1 sind, wie bei M angedeutet,
mittels Schrauben miteinander starr verbunden. An ihren Enden sind die beiden Wände so geformt, daß
sich sich radial erstreckende Flansche K3 und L3 ergeben.
Sie können aber auch mit solchen Flanschen versehen sein. Mit diesen Flanschen sind die Enden
mittels Schrauben mit dem Verdichtergehäuse H bzw. Turbinengehäuse / starr verbunden.
In den Teilen der inneren und äußeren Wand K und L, welche zwischen den durch die Vertiefungen K1
und L1 gebildeten rohrförmigen Kammern N liegen und miteinander, verbunden sind, sind, wie bei K^ und L4
angedeutet, Vertiefungen vorgesehen, die sich tangential erstreckende Kanäle bilden, durch welche benachbarte
Kammern JV miteinander in Verbindung stehen, um die Verbrennung zwischen den Kammern
zu übertragen.
Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Konstruktion ist das Austrittsende des Verdichtergehäuses mit dem
Bezugszeichen O und die Eintrittsseite des Turbinengehäuses
mit dem Bezugszeichen P bezeichnet. Bei dieser Konstruktion umfaßt die Brennkammergruppe
eine Außenwand, die von drei ähnlichen Abschnitten Q1, Q2 und Q3 gebildet wird, welche mittels sich in
Längsrichtung erstreckender Flansche Q4 starr miteinander verbunden sind. Sie bildet eine Außenwand
der gleichen allgemeinen Form wie die Außenwand L bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion, obgleich
sie in Einzelheiten von dieser Form abweicht. Auch die Innenwand R hat eine ähnliche allgemeine
Form wie die Innenwand K bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion, obgleich sie ebenfalls in
Einzelheiten von dieser abweicht.
Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Konstruktion sind die Innenwand R und Außenwand Q1, Q2 und Q3
zwischen den darin vorgesehenen, die Kammern >S bildenden Vertiefungen statt direkt miteinander starr
verbunden zu sein, in ihrer richtigen Lage zueinander nur dadurch gehalten, daß sie an ihren Enden mit dem
Verdichtergehäuse O und dem Turbinengehäuse P mittels Flanschen Q5 und R1 verbunden sind und eine
zusätzliche Steifigkeit durch Verbindungswände Q6 und R2 erhalten haben, welche sich zwischen den teilzylindrischen
Vertiefungen erstrecken und, z. B. durch Schweißen, starr mit den zwischen den teilzylindrischen
Vertiefungen liegenden Teilen der Wände verbunden sind.
Bei dieser Konstruktion können die Flansche R1 an
den Enden der inneren Wand eine kreisförmige Mittelöffnung besitzen, wie es in Fig. 6 gezeigt ist.
Die Flansche an beiden Enden der inneren und äußeren Wand können starr mit dem Verdichter- und
dem Turbinengehäuse mittels durch Löcher U hindurchgehender Schrauben verbunden sein.
Bei jeder der oben in Verbindung mit den Zeichnungen beschriebenen Konstruktionen enthalten die
rohrförmigen Kammern die üblichen Flammrohre und zugehörigen Teile, die die übliche Form aufweisen
können und deshalb hier nicht weiter beschrieben sind.
Claims (8)
1. Turbinentriebwerk mit Kreiselverdichter und einer mit diesem über eine Welle verbundenen,
koaxial angeordneten Turbine sowie einer ringförmig angeordneten Reihe von sich zwischen dem
Verdichter und der Turbine mit ihren Längsachsen parallel oder geneigt zu deren Achsen erstreckenden
Brennkammer, deren Flansche an den Lufteintrittsöffnungen bzw. GasaustrittsöfFnungen mit
entsprechenden Flanschen der Verdichtergehäuseaustrittsöffnungen bzw. Gaseintrittsöffnungen des
Turbinendüsenringes in kraftschlüssiger Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
Brennkammern, von denen jede eine im wesentlichen rohrförmige Gestalt besitzt, über als
gemeinsame Endflansche dienende Endplatten (C, D) bzw. -flansche (Jß, K3 bzw. Q5, R1) durch
z. B. Einschweißen der Enden der Brennkammern in entsprechende öffnungen dieser Endplatten
bzw. -flansche zu einer starren, das Kompressor- und Turbinengehäuse kraftschlüssig verbindenden,
kräfteübertragenden Brennkammerbaugruppe vereinigt sind.
2. Turbinentriebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammern einteilige
Rohre (E) sind und zwischen den einander zugekehrten Seiten der benachbarten Rohr wände
mindestens eine mit diesen starr verbundene Verbindungswand (E1) vorgesehen ist, so daß sich ein
geschlossener Raum ergibt, innerhalb welchem die inneren Umfangsteile der Rohrwände liegen
(Fig. 1 und 2).
3. Turbinentriebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammergruppe zwei
die Achse des Triebwerks als Ganzes umschließende und ineinanderliegende Wände (K, L) aufweist,
wobei die Innenwand (K) so geformt ist, daß sich an ihrer Außenseite eine Reihe von sich in Längsrichtung
erstreckenden Vertiefungen (K1) ergibt, während die Außenwand (2) so geformt ist, daß
sich an ihrer Innenseite eine gleiche Zahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Vertiefungen (L1)
ergibt, die jeweils einer der Vertiefungen in der Innenwand gegenüberliegen, und wobei jede der
von einem zusammenwirkenden Paar von Vertiefungen (K1, L1) gebildeten, sich in Längsrichtung
erstreckenden Brennkammern und das benachbarte Paar von Zwischenwänden (K2, L2) die äußere
kräfteübertragende Wand einer Brennkammer bildet, während die Enden der durch die Innen-
und Außenwand gebildeten Konstruktion mit dem Verdichter- bzw. Turbinengehäuse starr verbunden
sind (Fig. 3 und 4).
4. Turbinentriebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes benachbarte Paar von
rohrförmigen Brennkammern radial im Abstand durch eine innere Verbindungswand (R2) und eine
äußere Verbindungswand (Q6) miteinander verbunden ist (Fig. 5 und 6).
5. Turbinentriebwerk nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende der
äußeren Wand (L bzw. Q1, Q2, Q3) und mindestens
an einem Ende der inneren Wand (K bzw. R) ein Flansch gebildet bzw. vorgesehen ist, durch
welchen das jeweilige Ende der Brennkammergruppe mit dem Verdichtergehäuse (H bzw. P)
bzw. dem Turbinengehäuse (/ bzw. O) verbunden ist.
6. Turbinentriebwerk nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand (K)
und die äußere Wand (L) miteinander direkt verbunden sind und daß in denjenigen Teilen (K2, L2),
welche zwischen benachbarten Brennkammern
liegen und aufeinander aufliegen, sich in tangentialer
Richtung erstreckende Vertiefungen (K4=, L1)
gebildet sind, die Durchgänge bilden, die mit ihren Enden mit den benachbarten Brennkammern in
Verbindung stehen, um die Verbrennung zwischen ihnen zu übertragen (Fig. 4).
7. Turbinentriebwerk nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand in
Längsrichtung in einzelne Abschnitte (Q1, Q2, Q3)
geteilt ausgeführt ist, wobei die einzelnen Abschnitte untereinander über Längsflansche (Q*)
und gegenüber dem Verdichtergehäuse (P) und dem Turbinengehäuse (O) jeweils über einen zugehörigen
Flanschabschnitt (Q5) verbunden sind.
8. Turbinentriebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere Umfangsteil der Brennkammergruppe an seinen Enden mit dem Verdichtergehäuse und dem
Turbinengehäuse starr verbunden ist, während der innere Umfangsteil der Brennkammergruppe an
dem einen Ende mit dem einen Gehäuse starr verbunden ist und gegenüber dem anderen Gehäuse
durch Teile der Brennkammergruppe(C1) bzw. des Gehäuses (A2) in seiner Lage gehalten wird,
welche sich in Längsrichtung gegeneinander verschieben können (Fig. 1).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 807 574, 829 829;
schweizerische Patentschriften Nr. 263 382,
195;
Deutsche Patentschriften Nr. 807 574, 829 829;
schweizerische Patentschriften Nr. 263 382,
195;
französische Patentschrift Nr. 1 038 694;
britische Patentschriften Nr. 606 526, 644 031;
USA.-Patentschrift Nr. 2 645 412.
britische Patentschriften Nr. 606 526, 644 031;
USA.-Patentschrift Nr. 2 645 412.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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