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DE1089435B - UEber einen grossen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhaengige Kopplungsanordnung - Google Patents

UEber einen grossen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhaengige Kopplungsanordnung

Info

Publication number
DE1089435B
DE1089435B DES63519A DES0063519A DE1089435B DE 1089435 B DE1089435 B DE 1089435B DE S63519 A DES63519 A DE S63519A DE S0063519 A DES0063519 A DE S0063519A DE 1089435 B DE1089435 B DE 1089435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
frequency
resonator
impedance
resonance circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63519A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Roland Kiene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63519A priority Critical patent/DE1089435B/de
Publication of DE1089435B publication Critical patent/DE1089435B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/48Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/02Coupling devices of the waveguide type with invariable factor of coupling

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine über einen großen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhängige Kopplungsanordnung zur Ankopplung einer ohmschen Impedanz an einen Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen, unter Verwendung eines zwischengeschalteten transformierenden Leitungsabschnittes, der für eine im Betriebsbereich gelegene Frequenz eine elektrische Länge von einem Viertel der entsprechenden Wellenlänge hat. Vor allem bei Oszillatoren für sehr kurze elektromagnetische Wellen, die Leitungsresonatoren als Resonanzkreise verwenden, ist das Problem gegeben, eine Impedanz, beispielsweise einen ohmschen Verbraucher, möglichst frequenzunabhängig an einen der Leitungsresonatoren des Oszillators anzukoppeln. Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei Überlagerungsstufen für sehr kurze elektromagnetische Wellen, beispielsweise Dezimeterwellen. Gelöst werden diese Probleme im allgemeinen in der Weise, daß bei kapazitiver oder induktiver Ankopplung der äußeren Impedanz an den entsprechenden Leitungsresonator der Abstand der Kopplungssonde im Resonator von dessen kurzgeschlossenem Ende in ganz bestimmter Weise gewählt wird. Es beruht dies darauf, daß sich durch die bei Frequenzänderung eintretende Änderung der elektrischen Länge zwischen der Kurzschlußebene des Resonators und dem Ort der Koppelsonde eine kompensierende Wirkung für Änderungen des Koppelfaktors in Abhängigkeit von der Frequenz erreichen läßt. Derartige Kopplungsvorrichtungen sind jedoch dann unzureichend, wenn es sich darum handelt, in einem großen Frequenzgebiet, beispielsweise von 500 bis 1000 MHz, eine weitgehend konstante Kopplung zwischen der äußeren Impedanz und dem Leitungsresonator sicherzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu weisen, der es ermöglicht, vor allem diese Schwierigkeiten bei der Ankopplung an Resonatoren für sehr kurze elektromagnetische Wellen zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe, ausgehend von einer Anordnung der einleitend beschriebenen Art, in der Weise gelöst, daß bei kapazitiver Resonatorankopplung parallel zu der ohmschen Impedanz ein Parallelresonanzkreis und bei induktiver Resonatorankopplung in Reihe mit der ohmschen Impedanz ein Reihenresonanzkreis vorgesehen ist und daß die Kreisgüte und die Abstimmfrequenz des Parallelresonanzkreises oder des Reihenresonanzkreises derart in Abhängigkeit von der Ankopplungsstelle an den Resonator und vom Wellenwiderstand der Transformationsleitung gewählt sind; daß innerhalb des Betriebsbereiches eine in Abhängigkeit von der Frequenz weitgehende konstante Kopplung zwischen der Imüber einen großen Frequenzbereich
weitgehend frequenzunabhängige
Kopplungsanordnung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Roland- Kiene, München,
ist als Erfinder genannt worden
pedanz und dem Resonator gegeben ist. Dabei empfiehlt es sich, den Wellenwiderstand des Leitungsabschnittes in der Größenordnung der Impedanz zu wählen und die wesentliche Transformation mittels der kapazitiven oder induktiven Resonatorankopplung vorzunehmen.
Es ist an sich aus der schweizerischen Patentschrift 303 063 ein Bandpaßfilter bekannt, bei dem mehrere Parallelresonanzkreise über Viertelwellenlängenleitungen gekoppelt sind. Die. Viertel wellenlängenkopplung soll dabei sicherstellen, daß der Durchlaßbereich des Filters breiter wird als die Bandbreite des einzelnen Resonanzkreises.
Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich demgegenüber um eine andere Problemstellung, nämlich die Ankopplung einer ohmschen Impedanz an einen Resonator weitgehend frequenzunabhängig zu gestalten. Die Lösung dieses andersartigen Problems geschieht auch durch eine andersartige Ausbildung und Bemessung der Gesamtschaltung.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung, die in den Fig. 4 und 5 dargestellt sind, näher erläutert. :
Die z. B. aus einem Koaxialleitungsresonator ausgekoppelte Hochfrequenzenergie wird durch den transformierten Abschlußwiderstand bzw. Verbraucher
009 608/237
bestimmt, der dem Innenwiderstand des Topfkreises parallel liegt. Ein derartiger bekannter Resonator ist in der Fig. 1 schematisch wiedergegeben, in der mit A der Außenleiter, mit / der Innenleiter, mit K der ICurzschlußschieber, mit C die Ankoppelkapazität und mit Ra der Verbraucherwiderstand bezeichnet ist. Für einen solchen Resonator errechnet sich der transformierte Belastungswiderstand Ra' bei kapazitiver Ankopplung zu
cos*
wobei α die Länge zwischen Ankoppelpunkt und dem Spannungsmaximum in cm ist. Der frequenzabhängige Teil F der Formel, bezogen auf eine Frequenz fv ist dann
COS'
Ι2πα f_
\ h 'T
Ti
40
In der Fig. 2 sind die hieraus sich ergebenden Kurven für einige Werte —-.— als Parameter darge-
A1
stellt. Bei kapazitiv verkürzten Kreisen sind in beiden Gleichungen die Zähler mit sin2 \-^~) zu multiplizieren,
wobei / die noch verbleibende Länge des Koaxialkreises ist.
Durch Parallelschaltung eines Parallelresonanzkreises zu dem Verbraucherwiderstand Ra läßt sich ein bestimmtes Frequenzverhalten der Parallelschaltung erreichen, deren stärkerer Widerstandsabfall gegenüber Bandmitte, so wie in der Fig. 3 angedeutet, auch die Frequenzabhängigkeit des transformierten Widerstandes vergrößert, da Ra' = VRa
Diese stärkere Frequenzabhängigkei wirkt sich beim Erfindungsgegenstand jedoch positiv aus. Durch die Ankopplung der Parallelschaltung aus dem Parallelresonanzkreis und dem Verbraucher, so wie in der Fig. 4 gezeigt, über eine A/4 lange Transformationsleitung wird eine Umkehrung des Frequenzganges der Parallelschaltung bewirkt. Durch Wahl der Güte Q und Resonanzfrequenz des Resonanzkreises, des Wellenwiderstandes und der Länge der Transformationsleitung kann ein frequenzabhängiger Widerstand erzeugt werden, der den an Hand der Fig. 2 erläuterten Frequenzgang der Auskopplung genau kompensiert, da er hierzu gegensinnig ist. In gleicher Weise kann bei induktiver Ankopplung an einen Topfkreis die Frequenzabhängigkeit der Kopplung durch einen mit dem Verbraucher in Reihe liegenden Serienresonanzkreis und eine λ/4 lange Transformationsleitung kompensiert werden.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Frequenzabhängigkeit des Faktors F stark von ^? abhängig.
Für die Kurven 30° und 40° würde es sich empfehlen, die Resonanzfrequenz des Parallelresonanzkreises etwa in das Minimum der Kurven zu legen. Für die Kurven 20° und 0° legt man hingegen die Resonanzfrequenz des Paratfeiresonanzkreises vorteilhaft in die Gegend des oberen Endes des Betriebsbereichs, z. B.
bei X- = 2,0. Durch Wahl der Kreisgüte Q des Resonanzkreises ist dann der Kurvenverlauf nach Fig. 3 dem für eine möglichst exakte Kompensation erforderlichen Verlauf anzupassen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn bei kapazitiver Resonatorankopplung der Resonator mittels Kurz-■schlußschieberabstimmung und bei induktiver Resonatorankopplung der Resonator mit einer Längenabstimmung, z. B. des Innenleiters, oder mit einer kapazitiven Abstimmung versehen ist.
Wie bereits einleitend erwähnt, kann die Lehre nach der Erfindung immer dann vorteilhaft angewendet werden, wenn es sich darum handelt, über einen extrem großen Frequenzbereich eine konstante Kopplung zu erzwingen. Vor allem ist dieses Problem dann gegeben, wenn es sich um die Zuführung einer konstanten Hochfrequenzenergie zu einem Frequenzumsetzer für sehr kurze elektromagnetische Wellen handelt. Eine Anwendung dieser Art ist in der Fig. 5 gezeigt. Es handelt sich hierbei um einen Frequenzumsetzer für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bei dem im Innern eines Außenleiters A ein Lecherleitungssystem LL angeordnet ist, dessen offene Enden über in einer Gegentaktschaltung angeordnete Richtleiter RL mit dem Außenleiter A verbunden sind. Die beiden Leiter der Lecherleitung werden einerseits für die Empfangsschwingung in Gleichtakt gegenüber dem Außenleiter erregt, und zwar mittels einer Breitbandeinkopplung BK1 die aus einem Reihenresonanzkreis oder einem π-Glied besteht. Die Zuführung der Überlagerungsschwingung erfolgt in der Weise, daß von dem angedeuteten Resonanztorraum RR des Überlagerungsoszillators kapazitiv ausgekoppelt wird und die ausgekoppelte Energie über eine Λ/4-Leitung Z gemäß einem Merkmal der Erfindung in das hierfür als Parallelresonanzkreis aufzufassende Lechersystem der Überlagerungsstufe eingespeist wird. Dieses Lechersystem ist durch die Richtleiter belastet, welche die im wesentlichen reine ohmsche Impedanz bilden. Der Wellenwiderstand der A/4-Leitung liegt in der Größenordnung der durch die Richtleiter gebildeten Impedanz. Die Transformationsleitung kehrt den Verlauf der Richtleiterimpedanz in Abhängigkeit von der Frequenz um und kompensiert durch entsprechende Wahl des Wellenwiderstandes der Transformationsleitung Z die Frequenzabhängigkeit der kapazitiven Koppelsonde im Resonator des durchstimmbaren Überlagerungsoszillators.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Über einen großen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhängige Kopplungsanordnung zur Ankopplung einer ohmschen Impedanz an einen Resonator für sehr kurze elektromagnetische Wellen, unter Verwendung eines zwischengeschalteten transformierenden Leitungsabschnittes, der für eine im Betriebsbereich gelegene Frequenz eine elektrische Länge von einem Viertel der entsprechenden Wellenlänge hat, dadurch gekennzeichnet, daß bei kapazitiver Resonatorankopplung parallel zu der ohmschen Impedanz ein Parallelresonanzkreis und bei induktiver Resonatorankopplung in Reihe mit der ohmschen Impedanz ein Reihenresonanzkreis vorgesehen ist und daß die Kreisgüte und die Abstimmfrequenz des Parallelresonanzkreises oder des Reihenresonanzkreises derart in Abhängigkeit von der Ankopplungsstelle an den Resonator und vom Wellenwiderstand der Transformationsleitung gewählt sind, daß innerhalb des Betriebsbereiches eine in Abhängigkeit
von der Frequenz weitgehende konstante Kopplung zwischen der Impedanz und dem Resonator gegeben ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung, daß der Wellenwiderstand des Leitungsabschnittes in der Größen-
Ordnung der Impedanz liegt und daß die wesentliche Transformation mittels der kapazitiven oder induktiven Resonatorankopplung erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 303 063.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES63519A 1959-06-19 1959-06-19 UEber einen grossen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhaengige Kopplungsanordnung Pending DE1089435B (de)

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DE1089435B true DE1089435B (de) 1960-09-22

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ID=7496442

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DES63519A Pending DE1089435B (de) 1959-06-19 1959-06-19 UEber einen grossen Frequenzbereich weitgehend frequenzunabhaengige Kopplungsanordnung

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH303063A (de) * 1952-06-20 1954-11-15 Patelhold Patentverwertung Bandpassfilter für Mikrowellen mit verschiebbarem Durchlassbereich.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH303063A (de) * 1952-06-20 1954-11-15 Patelhold Patentverwertung Bandpassfilter für Mikrowellen mit verschiebbarem Durchlassbereich.

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