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DE1231325B - Durchfuehrungsfilter - Google Patents

Durchfuehrungsfilter

Info

Publication number
DE1231325B
DE1231325B DES55169A DES0055169A DE1231325B DE 1231325 B DE1231325 B DE 1231325B DE S55169 A DES55169 A DE S55169A DE S0055169 A DES0055169 A DE S0055169A DE 1231325 B DE1231325 B DE 1231325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coaxial line
inner conductor
conductor
line
coaxial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55169A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Werner Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES55169A priority Critical patent/DE1231325B/de
Publication of DE1231325B publication Critical patent/DE1231325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H1/00Constructional details of impedance networks whose electrical mode of operation is not specified or applicable to more than one type of network
    • H03H1/0007Constructional details of impedance networks whose electrical mode of operation is not specified or applicable to more than one type of network of radio frequency interference filters

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Durchführungsfilter Die Erfindung bezieht sich auf ein Durchführungsfilter, das aus einer Koaxialleitung besteht, deren Außenleiter allseitig mit einer Abschirmwand elektrisch leitend verbindbar ist und bei der in den Innenleiter mindestens ein elektrischer Widerstand eingeschaltet ist.
  • Durchführungsanordnungen dieser Art sind an sich bekannt. Bei diesen wird die Einstrahlung von Störwellen von einem Raum in einen anderen Raum dadurch verhindert, daß neben dem abschirmenden Gehäuse die notwendige Durchführung der Leitung durch das Gehäuse in der Art einer sogenannten »lochfreien« Durchführung vorgenommen ist. Diese Lochfreiheit verlangt eine hochfrequenzdichte Abschirmung des störwellendurchsetzten Raumes vom störwellenfreien Raum: auch und gerade an diesen Durchführungsstellen.
  • So sind beispielsweise elektrische Tiefpaßfilter bekannt, bei denen der Innenleiter der Koaxialleitung dielektrisch vom Außenleiter getrennt ist und einen elektrischen Widerstand aufweist. Der elektrische Widerstand ist dabei. beispielsweise auch aus einer wendelförmigen Spule hergestellt, so daß er sich durch einen induktiven Charakter auszeichnet.
  • Es ist ferner bekannt; die Induktivität eines Hochfrequenzwiderstandes, der aus einem geraden Leiter besteht, dadurch zu erhöhen, daß rund um den Leiter ein Ferritkörper angeordnet ist.
  • Die bisher bekannten Durchführungsfilter dieser Art zeichnen sich jedbch noch durch einen unerwünscht großen Raumbedarf aus. Außerdem ist die Dämpfungswirkung noch nicht genügend groß.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile auf einfache Weise zu überwinden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die im Leitungszug liegende Koaxialleitung mehrfach um 180° geknickt ist, daß der Innenleiter in an sich bekannter Weise von mindestens .einem Ferritkörper umgeben ist und daß die geknickte Koaxialleiteranordnung von einem zylindrischen Mantel umhüllt ist. Das bedeutet, daß das erfindungsgemäße Durchführungsfilter äußerlich die Form einer Dose aufweist, in deren Innenraum infolge der erfindungsgemäßen Führung der Koaxialleitung und zusätzlichen magnetischen Belastung des Innenleiters nicht nur der Raumbedarf beträchtlich vermindert, sondern auch die Dämpfungswirkung erhöht ist.
  • Es ist zwar bereits bekannt, Koaxialleitungen um 180° zu knicken, um bestimmte Resonanzerscheinungen zu erreichen. Derartige A/4-Koaxialleitungen sind jedoch nicht als Durchführungsfilter geeignet, deren Außenleiter hochfrequenzdicht in eine Abschirmwand eingesetzt bzw. mit dieser verbunden sind.
  • Das erfindungsgemäße Durchführungsfilter genügt folgenden Bedingungen: Die Betriebsdämpfung im Frequenzgebiet von 0,3 bis 10 GHz ist größer als 10 Neper; die Gesamtkapazität ist kleiner als 50 pF; die Betriebsspannung beträgt beispielsweise 1000 V, und der Betriebsstrom ist kleiner als 1,5 A.
  • In F i g. 1 ist das prinzipielle Schaltbild eines bekannten Durchführungsfilters dargestellt. Das Durchführungsfilter ist bei 1 mit der zu entstörenden Leitung 7 verbunden. Der Außenleiter 2 des Filters ist allseitig elektrisch leitend mit der Abschirmwand 3 verbunden. Diese Abschirmwand ist geerdet. Im Innenleiter sind Drosseln 5 angeordnet. Die gesamte Querkapazität des Durchführungsfilters wird von den verteilten Kapazitäten des Innenleiters zum Außenleiter gebildet.
  • In F i g. 2 bis 4 sind erfindungsgemäße Durchführungsfilter dargestellt, und in F i g. 5 ist die Dämpfung in Abhängigkeit von der Frequenz eines derartigen Filters angegeben.
  • In F i g. 2 ist das erfindungsgemäße Durchführungsfilter ebenfalls schematisch dargestellt, während in F i g. 3 und 4 der tatsächliche Aufbau näher erläutert ist. Der Innenleiter ist sowohl in dem der Abschirmwand zugekehrten als auch in dem dieser abgekehrten Abschnitt je mit einem Ferritkörper 4, 6 umkleidet, und die Leitung ist mehrfach um 180° geknickt. Die Innenleiterdrosseln 5 bestehen aus auf Ferritstäben gewickelten Drahtwindungen und sind mit einem Gemisch aus Karbonyleisenpulver und Lack umstrichen. Bei sehr hohen Frequenzen, bei denen die Windungen dieser Drosseln 5 kapazitiv miteinander kurzgeschlossen sind, tritt durch die Karbonyleisenumhüllung eine zusätzliche Dämpfung ein, die den Innenleiter als ohmscher Widerstand belastet.
  • In F i g. 4 ist ein Längsschnitt durch das in F i g. 3 dargestellte erfindungsgemäße Durchführungsfilter nach der Schnittlinie A-A angegeben. In F i g. 3 ist der Schnitt B-B nach F i g. 4 dargestellt.
  • In einem zylindrischen Mantelkörper 10 sind sieben Bohrungen 11 bis 17 vorgesehen, in denen sich die einzelnen elektrischen Bauelemente, die den Widerstand des Innenleiters beeinflussen, befinden. Die Wände der Bohrungen bilden den Außenleiter der Koaxialleitung. So befinden sich in der Bohrung 16 zwei Drosseln 18 und 19 und .in der Bohrung 13 ein Ferritkörper 20. In der mittleren Bohrung 17 befindet sich ebenfalls ein Ferritkörper 21. Die Stirnseiten des Körpers 10 sind durch Metallfolien 22 und 23 abgedeckt.
  • Der Innenleiter 24 ist zunächst durch eine Glasperle 43 und dann durch den Ferritkörper 21 geführt, biegt dann an der Stelle 25 ab und ist an der Drossel 19 kontaktiert. Die Drosseln 18 und 19 sind durch das Leiterstück 26 verbunden. Von der Drossel 18 führt ein Draht 27 zu. einer weiteren Drossel in einer Nachbarbohrung, und schließlich ist der Innenleiter wieder durch einen Ferritkörper 20 geführt und dann durch eine Glasperle 27; er endet in einem Anschlußhaken 28. Auf den mit Metallfolien 22 und 23 bedeckten Stirnseiten des zylindrischen Metallkörpers 10 liegen Dichtungsplatten 29 und 30 aus Kautschuk auf. Metallkappen 31 und 32 pressen über die Dichtungsplatten 29 und 30 die Folien 22 und 23 fest auf die Stirnseiten des Metallkörpers 10. Die Ränder dieser Kappen sind an den Stellen 33 und 34 mit dem Metallkörper 10 verlötet.
  • Die Kappe 31 ist mit einem Ansatz 35 versehen, in den ein Außengewinde 36 eingeschnitten ist, das eine Mutter 37 -führt. Mitteis dieser Mutter ist das Durchführungsfilter in einer Abschirmwand zu befestigen. Die schneidenförmigen Ansätze 38 an der Mutter drücken dabei in die Abschirmwand.
  • Zur Isolierung der Drosseln und Ferritkörper von dem Metallkörper 10 sind Kunststoffolien 40, 41 und 42 vorgesehen. Der Innenraum des Filters ist mit einer Isolierflüssigkeit oder einem isolierenden Kunststoff gefüllt.
  • Die Ferritkörper haben in einem Ausführungsbeispiel einen Innendurchmesser von 2 mm, einen Außendurchmesser von 6 mm und eine Länge von 55 mm, die Drosseln einen Durchmesser von 6 mm, eine Länge von 18 mm und eine Induktivität von 11 gH.
  • Die Zerlegung des Durchführungsfilters in der beschriebenen Art, bei der um eine Mittelbohrung in dem Metallkörper 10 sechs Bohrungen mit gleichem Durchmesser ungeordnet sind, ermöglicht die ;größte Raumausnutzung. Die einzelnen Bohrungen mit den in ihnen enthaltenen Schaltelementen treten nur über ihre Verbindungsleitungen miteinander in Wechselwirkung, nicht aber über die metallischen Wände zwischen ihnen.
  • F i g. 5 zeigt die Betriebsdämpfung eines erfindungsgemäßen Durchführungsfilters der angegebenen Dimensionierung in Abhängigkeit von der Frequenz in MHz. Durch die mit Schraffuren versehene Linie 50 ist die geforderte Dämpfung angedeutet, durch die mit Schraffuren versehene Linie 51 die meßtechnisch erreichbare Meßgrenze. Ersichtlich ist die Dämpfung, dargestellt durch die Kurve 52, im Bereich oberhalb 150 MHz unmeßbar groß.
  • Durch den erfindungsgemäßen Filteraufbau ist es auch möglich, das Sperrgebiet nach niedrigeren Frequenzen hin zu erweitern. Man muß dann den Filterkörper verlängern und weitere Drosseln einschieben. Sollte für den Anwendungszweck eine schmalbandigere Dämpfung genügen, so lassen sich - ebenfalls bei günstiger Raumausnutzung - drei Bohrungen gleichen Durchmessers nebeneinander in einem Metallkörper anordnen, und es werden in diese Bohrungen die dämpfenden Bauelemente eingesetzt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Durchführungsfilter, bestehend aus einer Koaxialleitung, deren Außenleiter allseitig mit einer Abschirmwand elektrisch leitend zu verbinden ist, und aus mindestens einem elektrischen Widerstand, der in den Innenleiter der Koaxialleitung geschaltet ist, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die im Leitungszug liegende Koaxialleitung mehrfach um 180° geknickt ist, daß der Innenleiter dieser Koaxialleitung in an sich bekannter Weise von mindestens einem Ferritkörper umgeben ist und daß die geknickte Koaxialleiteranordnung von einem zylindrischen Mantel umhüllt ist.
  2. 2. Durchführungsfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Innenleiter mindestens eine Drossel geschaltet ist.
  3. 3. Durchführungsfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter der Koaxialleitung teilweise durch parallele, dicht nebeneinanderliegende Bohrungen in einem Metallkörper gebildet ist und daß in den Bohrungen Widerstandselemente angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung S 22622 VIIIc/21g (bekanntgemacht am 5. 2. 1953); schweizerische Patentschrift Nr. 303 063; USA.-Patentschriften Nr. 2 202,699, 2 501677; »Electronic Engineering«, Dezember 1955, S. 535; »Eiectronics«, Mai 1955, S. 155.
DES55169A 1957-09-19 1957-09-19 Durchfuehrungsfilter Pending DE1231325B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2202699A (en) * 1935-12-21 1940-05-28 Gen Electric Transmission apparatus
US2501677A (en) * 1943-09-24 1950-03-28 Sperry Corp High-frequency filter
CH303063A (de) * 1952-06-20 1954-11-15 Patelhold Patentverwertung Bandpassfilter für Mikrowellen mit verschiebbarem Durchlassbereich.

Patent Citations (3)

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