DE1084649B - Ausgleichvorrichtung fuer ein rotierendes System - Google Patents
Ausgleichvorrichtung fuer ein rotierendes SystemInfo
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- D06F37/22—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations in machines with a receptacle rotating or oscillating about a horizontal axis
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgleichvorrichtung für ein rotierendes System, das wenigstens zwei rotierende
feste Teile aufweist.
Bei schnell rotierenden Systemen tritt die Schwierigkeit der dynamischen Auswuchtung auf. Ein
System, das mit einer verhältnismäßig hohen Drehzahl umläuft und dynamisch nicht ausgewuchtet ist,
verursacht Vibrationen, insbesondere an den Lagern, in denen das System rotiert, so daß Beschädigungen
der Lager stellen eintreten können. Weiterhin besteht hierbei die Gefahr, daß die Lager sich verschieben.
Vorrichtungen, bei denen ein rotierender Teil verschieden große Füllungen aufnehmen muß und bei
denen dieser Teil mit einer verhältnismäßig großen Geschwindigkeit umläuft, zeigen die Schwierigkeiten
des dynamischen Auswuchtens.
Ein spezielles Anwendungsgebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, betrifft Vorrichtungen zum Trocknen
von Material, z. B. von Textilien. Es ist bekannt, hierfür perforierte zylindrische Schleudertrommeln zu
verwenden, in die die nassen Textilien eingefüllt werden, wobei die Trommeln mit einer relativ hohen
Drehzahl, z. B. mit 400 bis 500 U/min, und zwar in einer verhältnismäßig kurzen Zeit, z. B. 4 oder 5 Minuten
lang, umlaufen. Dabei wird der Überschuß an Feuchtigkeit und Dampf aus dem Material entfernt.
Es ist ferner bekannt, für diese Zwecke eine perforierte Schleudertrommel um eine vertikale Achse mit
einem unteren Lager umlaufen zu lassen, wobei das Lager elastisch ausgebildet ist, um die dynamische
Unwucht auszugleichen.
Die Rotation einer perforierten Schleudertrommel um eine horizontale Achse zeigt besondere Schwierigkeiten
hinsichtlich der Auswuchtung. Schleudertrommeln mit einer bestimmten Menge nassen Materials
ändern ihr Gewicht, wenn das Wasser aus dem Gut entweicht. Damit wechselt die dynamische Auslastung
der Trommel während ihres Umlaufs.
Die Erfindung ist besonders gerichtet auf eine Trommel, die sich um eine horizontale Achse dreht,
und sie betrifft Mittel zum selbsttätigen Ausgleich der dynamischen Unwucht bei wechselndem Gewicht
des Trommelinhalts. Die Erfindung kann auch bei Trommeln mit vertikaler Achse und oberem und unterem
Lager angewendet werden. Die Erfindung bezieht sich auch auf andere ähnliche Vorrichtungen,
bei denen ein Teil mit hoher Drehzahl umläuft, wobei ein dynamisches Auswuchten erforderlich ist, z. B. bei
Mischtrommeln für Zement oder rotierenden Trommeln für verschiedene chemische Verfahren.
Es ist bereits eine Vorrichtung mit einem um eine vertikale Achse umlaufenden Behälter bekannt, bei
dem die Unwucht dadurch ausgeglichen und der Behälter in seiner Bewegung in ein dynamisches Gleich-Ausgleichvorrictitung
für ein rotierendes System
für ein rotierendes System
Anmelder:
Short Brothers & Harland Limited,
ίο Belfast (Großbritannien)
ίο Belfast (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. Dr. jur. F. Lehmann, Patentanwalt,
München 5, Papa-Schmid-Str. 1
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 5. Juli 1957
William Brough und Joseph Seymour Thompson,
Derby (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
gewicht gebracht wird, daß um den Behälter mit einer Flüssigkeit gefüllte Ringe vorgesehen sind. Dabei ist
der Behälter in einem flexiblen Lager gelagert; die dynamische Achse, um die sich der Behälter dreht,
bleibt immer die gleiche. Die auftretende Unwucht ruft in dem Behälter eine Kippbewegung hervor und
neigt dessen Rotationsachse aus der Lotrechten heraus. Dabei wirkt die als Auswuchtmittel vorgesehene
Flüssigkeit derart, daß die Rotationsachse durch den Schwerpunkt geht. Es wird also der Schwerpunkt
durch die Flüssigkeit derart verlagert, daß er in die Rotationsachse gelangt.
Eine weitere bekannte Vorrichtung, bei welcher eine Trommel ausgewuchtet wird, arbeitet mit einem
exzentrischen Lager und einer besonderen Pendelbewegung, die beim Auftreten einer Unwucht einen
Steuermechanismus betätigt. Der Steuermechanismus verursacht über Düsen ein Einspritzen einer Flüssigkeit
in Kammern der Vorrichtung, wodurch das Auswuchten erfolgt. Es werden dabei also zum Auswuchten
von außen zusätzliche Massen zugeführt
Die Erfindung geht von einer derartigen bekannten Ausgleichvorrichtung für ein rotierendes System aus,
welches wenigstens zwei rotierende feste Teile aufweist, wobei ein erster fester, rotierender Teil von
einem zweiten festen, rotierenden Teil, welcher um eine feste Achse rotiert, mitgenommen wird. Die Erfindung
besteht darin, daß der erste rotierende Teil in
009 548/163
dem zweiten rotierenden Teil vorzugsweise radial verschiebbar gelagert ist, wobei Verschiebungskräfte erzeugende
Mittel am zweiten rotierenden Teil angeordnet und mit dem ersten rotierenden Teil verbunden
sind, so daß beim Auftreten einer Unwucht durch . diese Mittel der erste rotierende Teil gegenüber dem
zweiten rotierenden Teil relativ zu dessen Drehachse verschoben wird, bis der erste rotierende Teil um eine
Achse umläuft, welche dynamisch ausgewuchtet ist. Dabei besteht der zweite rotierende Teil vorzugsweise
aus zwei Mitnehmerscheiben, die durch mindestens zwei Verbindungselemente verbunden sind, welche
sich parallel zur Rotationsachse erstrecken und durch entsprechende öffnungen im zweiten rotierenden Teil
hindurchführen, wobei diese öffnungen in ihrem Durchmesser größer sind als die Stärke der Verbindungselemente.
Zwischen den beiden in einem Abstand voneinander angeordneten Mitnehmerscheiben, die um eine gemeinsame
Achse umlaufen, ist eine quer zur Achse verschiebbare Trommel angeordnet, wobei die durch die
Trommel hindurchführenden Verbindungsstangen durch Schlitze der Mitnehmerscheiben hindurchführen
und außerhalb der Mitnehmerscheiben Haltemutterntragen. Dabei sprechen Ausgleichgewichte, welche
die Verschiebung der Trommel bewirken, auf die Unwuchtkräfte an, die durch die Rotation der Trommel
als erstes rotierendes Teil um eine dynamisch nicht ausbalancierte Achse verursacht werden, so daß Verschiebungskräfte
erzeugt werden.
Die Ausgleichgewichte sind um an den Mitnehmerscheiben angeordnete Bolzen schwenkbar oder an den
Mitnehmerscheiben radial verschiebbar angeordnet. Im zweiten Fall sind die Gewichte mit Hebeln gelenkig
verbunden, die an den Mitnehmer scheiben drehbar befestigt sind, wobei die Hebel über Mitnehmerbolzen
mit der Trommel gelenkig verbunden sind.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht (teilweise aufgeschnitten) auf das! rotierende System,
Fig. 2 eine Seitenansicht auf Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht (teilweise aufgeschnitten) durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung
und Fig. 4 eine Seitenansicht auf Fig. 3.
Mit 1 ist eine Trommel bezeichnet, die in bekannter Weise perforiert ist. Diese ist an den Stirnseiten
durch Stirnwände 2 abgeschlossen, die mit der Trommel 1 fest verbunden sind. Durch die Trommel 1 hin-
durch führen mindestens zwei Verbindungsstangen 6. Außerhalb der Stirnwände 2 sind zwei Mitnehmerscheiben
3 von beispielsweise gleichem Durchmesser vorgesehen. Die Stangen 6 führen durch Schlitze 16
in den Mitnehmerscheiben 3 hindurch. Auf· diese Weise ist eine Verschiebung der Trommel 1 mit den
Stirnwänden 2 gegenüber den Mitnehmerscheiben 3 in einem bestimmten Maß möglich. Die Trommel 1 kann
sich gegenüber der Rotationsachse der Mitnehmerseheiben 3 etwas seitlich verschieben. Die Verschiebung
wird durch die Länge der Schlitze 16 in den Mitnehmerscheiben 3 begrenzt.
An den Mitnehmerscheiben 3 sind mittels Bolzen 7 Ausgleichgewichte 4 schwenkbar gegenüber den Mitnehmerscheiben
3 angeordnet. Ihre Bewegung wird durch Schlitze 14 in den Ausgleichgewichten 4 und
durch Begrenzungsbolzen 5 an den Mitnehmerscheiben 3 begrenzt. Die Ausgleichgewichte 4 weisen ferner
Mitnehmerbolzen 8 auf. Diese greifen durch Schlitze 15 in den Mitnehmerscheiben 3 hindurch und
.ragen bis durch die Stirnwände 2 der Trommel 1. Die
Mitnehmerscheiben 3 sitzen zwischen Flanschen 10, die durch Bolzen mit Muttern 9 zusammengehalten
werden. Die Flanschen 10 sind mit der Welle 11 fest verbunden. Die beiden Wellen 11 laufen in Lagern 12
um. Mit 13 ist eine Klappe zum öffnen der Trommel bezeichnet, die es ermöglicht, in das Innere der Trommel
1 zu gelangen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei der Verwendung der Vorrichtung beispielsweise zum Trocknen von nassen Kleidungsstücken werden
diese nach dem- öffnen der Klappe 13 in die Trommel 1 eingeführt. Danach wird die Klappe 13 verschlossen.
Sobald die Welle 11 in Umdrehung versetzt wird, nimmt sie die Mitnehmerscheiben 3 mit, und
diese nehmen über die Verbindungsstangen 6 die Trommel 1 mit, wobei sich die Trommel 1, wie erwähnt,
gegenüber den Mitnehmerscheiben 3 etwas verlagern kann. Wenn die Trommel 1 nicht ausgewuchtet
ist, verschwenken sich die Ausgleichgewichte um die Bolzen 7, wie in Fig. 2 unten dargestellt. Die Mitnehmerbolzen
8 führen eine Kreisbewegung um die Bolzen 7 aus, und da sie in die Stirnwände 2 der Trommel
1 hineinragen, nehmen sie die Trommel 1 mit. Damit wird die Trommel 1 mit den Verbindungsstangen 6 im Bereich der Schlitze 16 bewegt. Die Trommel
1 kann sich relativ zu den Wellen 11 so verschieben, daß sie nunmehr um eine Achse rotiert, die dynamisch
ausbalanciert ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 sind an Stelle verschwenkbarer Gewichte drei radial verschiebbare
Ausgleichgewichte 17 vorgesehen. Diese arbeiten mit Hebeln 18 zusammen, die um Zapfen 19
schwenkbar an den Mitnehmerscheiben 3 gelagert sind. An den freien Enden der Hebel 18 sind Mitnehmerbolzen
20 angeordnet, die in die Stirnwände 2 der Trommel 1 hineinragen.
Die Ausgleichgewichte 17 sind in radial gerichteten Halterungen 22 und außerdem durch Führungsstifte
23 geführt. Zu diesem Zweck weisen sie Schlitze 27 auf. Außerdem sind an den Ausgleichgewichten 17 Gelenkbolzen
24 vorgesehen, die in einem entsprechenden Schlitz 25 der Hebel 18 gleiten.
Die Verbindungsstangen 6 führen bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 durch öffnungen 26 in den
Stirnwänden 2 hindurch, so daß eine freie Bewegung der Trommel 1 mit den Verbindungsstangen 6 gegenüber
den Mitnehmerscheiben seitlich zur Achse der Wellen 11 möglich ist. Damit ist für die Trommel 1
eine durch die öffnungen 26 begrenzte Bewegung in zwei Koordinaten gegenüber der Achse der Wellen 11
gegeben.
Sobald die Vorrichtung in Umdrehung versetzt wird und die Trommel 1 nicht dynamisch ausbalanciert
ist, gehen die verschiebbaren Ausgleichgewichte 17 radial nach außen. Damit werden die Hebel 18 geschwenkt,
und die Trommel 1 wird entsprechend verlagert. Die Radialverschiebung der Ausgleichgewichte
17 erfolgt entsprechend dem notwendigen dynamischen Ausgleich.
Es können auch mehrere Ausgleichgewichte vorgesehen sein, die radial verschiebbar an den Mitnehmerscheiben
3 angeordnet sind. Die Ausgleichgewichte können auch in Einzelgewichte aufgeteilt sein. Sie
müssen aber symmetrisch um den Umfang der Mitnehmerscheiben 3 angeordnet werden.
Die Erfindung eignet sich überall dort, wo ein rotierendes System nicht ausgewuchtet ist und andererseits
die dadurch bedingten Kräfte nicht auf die Lager der Drehachse übertragen werden sollen. Ins-
besondere kann die Erfindung bei Wasch- und Schleudertrockenvorrichtungen
Anwendung finden.
Claims (9)
1. Ausgleichvorrichtung für ein rotierendes System, das wenigstens zwei feste, rotierende
Teile aufweist, wobei ein erster fester, rotierender Teil von einem zweiten festen, rotierenden Teil,
der um eine feste Achse rotiert, mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der erste rotierende
Teil in dem zweiten rotierenden Teil vorzugsweise radial verschiebbar gelagert ist, wobei
Verschiebungskräfte erzeugende Mittel am zweiten rotierenden Teil angeordnet und mit dem
ersten rotierenden Teil verbunden sind, so daß beim Auftreten einer Unwucht durch diese Mittel
der erste rotierende Teil gegenüber dem zweiten rotierenden Teil relativ zu dessen Drehachse verschoben
wird, bis der erste rotierende Teil um ao eine Achse umläuft, welche dynamisch ausgewuchtet
ist.
2. Ausgleichvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite rotierende
Teil aus zwei Mitnehmerscheiben (3) besteht, die as durch mindestens zwei Verbindungselemente
(Stangen) (6) miteinander verbunden sind, welche sich parallel zur Drehachse (11) erstrecken und
durch entsprechende Öffnungen (16, 26) im zweiten rotierenden Teil hindurchführen, wobei diese öffnungen
(16, 26) in ihrem Durchmesser größer sind als die Stärke der Verbindungselemente (6).
3. Ausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
um eine horizontale Achse umläuft.
4. Ausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
beiden in einem Abstand voneinander und parallel zueinander angeordneten Mitnehmerscheiben (3),
die um eine gemeinsame Achse umlaufen, eine quer zur Achse verschiebbare Trommel (1) angeordnet
ist, wobei die durch die Trommel (1) hindurchführenden Verbindungsstangen (6) durch
Schlitze (16, 26) der Mitnehmerscheiben (3) hindurchführen und außerhalb der Mitnehmerscheiben
Haltemuttern tragen.
5. Ausgleichvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleichgewichte (4,
17), welche die Verschiebung des ersten rotierenden Teils (Trommel 1) bewirken, auf die Unwuchtkräfte
ansprechen, die durch das Umlaufen des ersten rotierenden Teils (1) um eine dynamisch
nicht ausbalancierte Achse verursacht werden, so daß Kräfte erzeugt werden, die den ersten rotierenden
Teil (1) so verschieben, daß dieser um eine dynamisch ausbalancierte Achse rotiert.
6. Ausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichgewichte
(4,17) um an den Mitnehmerscheiben (3) angeordnete Bolzen (7) schwenkbar sind.
7. Ausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte
(17) an den Mitnehmerscheiben (3) radial verschiebbar angeordnet sind.
8. Ausgleichvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die radial verschiebbaren
Gewichte (17) mit Hebeln (18) gelenkig verbunden sind, die an den Mitnehmerscheiben (3)
drehbar befestigt sind, wobei die Hebel (18) über Mitnehmerbolzen (20) mit der Trommel (1) in gelenkiger
Verbindung stehen.
9. Ausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
als Wasch- bzw. Schleudertrommel ausgebildet ist, die in bekannter Weise an ihrem Umfang perforiert
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 735 139;
USA-Patentschriften Nr. 2 525 781, 2 717 698.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 735 139;
USA-Patentschriften Nr. 2 525 781, 2 717 698.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 548/163 6.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB348652X | 1957-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084649B true DE1084649B (de) | 1960-06-30 |
Family
ID=10370863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58873A Pending DE1084649B (de) | 1957-07-05 | 1958-07-03 | Ausgleichvorrichtung fuer ein rotierendes System |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH348652A (de) |
| DE (1) | DE1084649B (de) |
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-
1958
- 1958-06-27 CH CH348652D patent/CH348652A/fr unknown
- 1958-07-03 DE DES58873A patent/DE1084649B/de active Pending
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