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DE1083901B - Fernsteuerpendelempfaenger - Google Patents

Fernsteuerpendelempfaenger

Info

Publication number
DE1083901B
DE1083901B DEL27469A DEL0027469A DE1083901B DE 1083901 B DE1083901 B DE 1083901B DE L27469 A DEL27469 A DE L27469A DE L0027469 A DEL0027469 A DE L0027469A DE 1083901 B DE1083901 B DE 1083901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
switch
remote control
switching
pendulum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27469A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL27469A priority Critical patent/DE1083901B/de
Publication of DE1083901B publication Critical patent/DE1083901B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Fernsteuerpendelempfänger Bei Fernsteueranlagen werden bekanntlich von einer zentralen Kommandostelle aus über das elektrische Energieaerteilungsnetz mit Hilfe von Tonfrequenzimpulsen dein Netz angeschlossene Verbraucher geschaltet. Den zu steuernden Verbrauchern sind für diesen Zweck Fernsteuerempfänger zugeordnet, die auf ein von der Zentrale gegebenes Tonfrequenzkommando ansprechen und die vorgesehenen Schaltfunktionen au den Verbrauchern durchführen. Da in einem Netz eine ganze Reihe von verschiedenartigen Verbrauchern zu verschiedenen Zeiten geschaltet werden sollen, müssen die einzelnen Fernsteuerbefehle sich so voneinander unterscheiden, daß Fehlschaltungen ausgeschlossen sind. Die Übertragung der einzelnen Fernsteuerbefehle kann nach verschiedenen Verfahren erfolgen. Bei dem Impulsintervallverfahren ist bei einer zu einem Befehl gehörenden Impulsreihe der zeitliche Abstand zwischen den gleichartigen Impulsen, bei dem Impulszeitverfahren die Länge jedes Einzelimpulses und bei dem Impulsfrequenzverfahren die Impulsfolgefrequenz ein Kriterium für den betreffenden Fernsteuerbefehl.
  • Entsprechend diesen Kriterien sind auch die Empfangsrelais ausgebildet. Man unterscheidet im wesentlichen zwischen Resonanzrelais und Pendelrelais. Während die Resonanzrelais sehr störanfällig sind, da sie auf jeden Störimpuls ansprechen, sind die Pendelrelais betriebssicherer, da sie nur auf mehrere Impulse, d. h. auf eine bestimmte gesendete Impulsfolge, reagieren.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fernsteuerempfänger, der nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitet. Bei einem derartigen Empfänger werden die durch die gesendeten Tonfrequenzimpulse abgestimmte mechanische Schwingungssysteme angestoßen, deren Schwingungsamplitude sich aufschaukelt, wenn die Abstimmung der Schwingungssysteme der Impulsfolgefrequenz der Sendeimpulse angepaßt ist. Bei einer bestimmten Amplitude können die Schwingungssysteme beispielsweise über einen Hilfskontakt die Betätigung eines Kippschalters auslösen. Die in den Schwingungssystemen angesammelte Energie kann auch direkt einem größeren Schalter, beispielsweise einer Quecksilberschaltröhre, zur Betätigung zugeführt werden. Bei den bekannten Empfängern dieser Art wird die Schwingungsenergie der Schwingungssysteme zur Betätigung des Schalters ausgenutzt, indem mit Hilfe von auf Scheiben mit eingefrästen Nocken gleitenden Klinken die mechanische Übertragung der Energie bei einer entsprechenden Amplitude erfolgt. Bei einem derartigen Empfänger sind die Reibungsverluste, die durch das Gleiten der Klinken entstehen und die die Güte und die Abstimmschärfe des Schwingungssystems herabsetzen, außerordentlich nachteilig. Außerdem besteht bei den bekannten Empfängern die Gefahr, daß die Schwingungssysteme sich mit ihren Klinken mit dem Koppelmechanismus verklemmen, wenn durch irgendwelche äußere Einflüsse (Erschütterungen usw.) oder durch Störimpulse einmal leide Systeme in Schwingung geraten.
  • Die Erfindung, die sich auf einen derartigen nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernsteuerempfänger bezieht, bei dem die in mechanischen Schwingungssystemen gespeicherte Energie zur Betätigung eines Schalters ausgenutzt wird, bezweckt, die bestehenden Mängel zu beseitigen. Sie erreicht das dadurch, daß die Kopplung der mechanischen Schwingungssysteme mit dem Schalter über Schaltklinken auf die Schaltnocken einer Wippe erfolgt, die auf einem um eine Hauptachse schwenkbaren Kreuzgelenk gelagert ist und zu diesem um eine die Hauptachse vorzugsweise unter einem Winkel von 45° schneidende -Nebenachse kippbar ist. Zweckmäßigerweise ist an dem Kreuzgelenk ein Schwenkrohr angebracht, das beispielsweise einen Quecksilberschalter trägt oder mit einem Betätigungshebel eines beliebigen Schalters in kraftschlüssiger Verbindung steht. Die um die Nebenachse kippbare, etwa U-förmig ausgebildete Wippe, deren Schenkelenden die Lagerpunkte auf der Nebenachse bilden, arbeitet in der Weise mit Klinken der mechanischen Schwingungssysteme zusammen, daß sie mit an ihr befestigten Schaltnocken erst in den Kippendstellungen aus dem Bereich der einen und in den Bereich der anderen Klinke tritt. Das an dem Kreuzgelenk angebrachte Schwenkrohr ragt durch einen Schlitz im Mittelteil der Wippe und begrenzt somit die Kippfähigkeit der Wippe um die Nebenachse. Die Kippbewegung der Wippe um die Hauptachse wird durch besondere Anschläge begrenzt.
  • Die Wippe kann auch in einer anderen Ausbildung auf einem Parallelgestänge gelagert sein, das aus zwei um je eine Achse schwenkbaren, am freien Ende mit einer Kuppelstange verbundenen Hebeln besteht. Hierbei liegt in jeder Endstellung der Wippe nur einer der stirnseitig angebrachten Schaltnocken frei, unterhalb der am Pendel angebrachten Schaltklinke aber in ihrem Wirkungsbereich. Bei einer derartigen Anordnung besteht die Wippe aus einem länglichen, an den Enden mit Schaltnocken versehenen Teil, das gleichartige Langlöcher besitzt, mit denen es auf den Gelenkstiften belagert ist., die die Hebel mit der Kuppelstange verbinden. Die Langlöcher bilden einen Winkel von 90° zueinander und sind so angeordnet, daß ihr mittlerer Abstand dem Abstand der Gelenkstifte entspricht. Mit einem Ansatz der Wippe kann die Schwenkbewegung des Parallelgestänges durch zwei gehäusefeste Anschlagstifte begrenzt werden. Für die Betätigung des Schalters wird zweckmäßigerweise eine der Lagerachsen der Parallelgestängehebel verwendet. Die Schaltbewegung wird dabei durch die Schwenkbewegung des Parallelgestänges verursacht.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert. In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Fernsteuerpendelempfängers in Ausschaltstellung und in Fig. 2 in Einschaltstellung gezeigt; Fig. 3 gibt eine Erläuterungsskizze zur Wirkungsweise des Empfängers wieder; Fig. 4 und 5 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel für einen Pendelempfänger in zwei Schaltstellungen.
  • Die beiden als Pendel ausgebildeten schwingungsfähigen Systeme 1 und 2 (Fig. 1 und 2) sind jeweils mit einem Drehmagnet la bzw. 2U verbunden und mit diesem zusammen auf der Hauptachse 3 drehbar gelagert. Die beiden Pendel sind so ausgebildet, daß sie eine unterschiedliche Pendelfrequenz besitzen. Die Anregung der Systeme erfolgt durch Elektromagnete 4 bzw. 5, bei denen die Erregerwicklung des einen, 4, andeutungsweise dargestellt ist. Die Hauptachse ist starr an gehäusefesten Teilen 6 angebracht.
  • An den oberen Enden der Pendel 1, 2 sind abgewinkelte Verlängerungen 7, 8 vorgesehen, in denen Stifte 9, 10 befestigt sind. Auf diesen Stiften befinden sich schwenkbar angeordnete Klinken 13, 14, die normalerweise auf ebenfalls an den oberen Pendelverlängerungen befestigten Stiften 11, 12 lose aufliegen. Auf dein Mittelteil der Hauptachse ist zwischen den beiden Pendeln ein Kreuzgelenk 15 angeordnet, das, als Kugel ausgebildet, um die Hauptachse schwenkbar ist. Das Kreuzgelenk dient als Träger einer U-förmigen Wippe 16, die mit ihren Schenkelenden um eine das Kreuzgelenk durchsetzende und die Hauptachse unter etwa 45° schneidende Nebenachse 17 kippbar ist. Die Wippe ist mit Schaltnocken 18, 19 versehen, die mit den Klinken 13, 14 in noch näher zu beschreibender Weise zusammenarbeiten. In ihrem Mittelteil besitzt die Wippe einen Schlitz 20, dessen Ebene parallel zur Schnittebene der Nebenachse und dessen Längsachse senkrecht zu ihr verläuft. Durch diesen Schlitz ragt ein mit dem Kreuzgelenk starr verbundenes Schwenkrohr 21, das als Träger einer Ouecksilberschaltröhre 22 dient. An den gehäusefesten Teilen 6 sind noch Anschläge 23, 24 vorgesehen, die zur Begrenzung der Kippbewegung der Wippe um die Hauptachse dienen.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise des beschriebenen Empfängers sei von Fig. 1 ausgegangen, die die Schaltröhre in der Ausschaltstellung zeigt. Die lose um die Nebenachse kippbare Wippe wird durch die Schwerkraft der Ouecksilberschaltröhre, die über das Schwenkrohr gegen das eine Ende des Schlitzes 20 drückt, am Anschlag 24 festgehalten. Die Schaltnocken 18, 19 nehmen in dieser Stellung der Wippe eine solche Schräglage ein, daß nur der eine Nocken 19 bei der Schwingbewegung des Pendels 2 mit der Klinke 14 zusammenarbeiten kann: Der Schaltnocken 19 ist in seiner Aktivstellung. Der Nocken 18 befindet sich in seiner Inaktivstellung, also so weit unterhalb der Klinke 13, daß diese auch bei vollem Ausschwingen des Pendels 1 nicht mit dem Nocken in Berührung kommt. Die Pendelfrequenz des Pendels 2 entspricht der Impulsfolgefrequenz eines Fernsteuerbefehls, der ein Einschaltkommando für diesen Empfänger darstellen soll. Durch die ankommenden Fernsteuerimpulse wird über den Elektromagnet 5 bei richtiger Impulsfolge der Drehmagnet 2a und damit das Pendel 2 in einem der Pendelfrequenz entsprechenden Rhythmus angestoßen und allmählich aufgeschaukelt. Bei den ersten Pendelschwingungen bewegt sich die Klinke 14 über den Nocken 19 hinweg, ohne diesen zu berühren. Erst bei den letzten größeren Amplituden wird die Klinke bei der Schwenkbewegung des Pendels vom Nocken 19 angehoben und gleitet bei einer bestimmten Schwingungsweite über den Nocken hinweg. Sie stößt mit ihrer Stirnkante bei der Rückschwingung gegen diesen Nocken und führt dadurch die ganze Wippe in die in Fig. 2 dargestellte Einschaltstellung gegen den Anschlag 23. Die Schwingungsenergie des Pendels 2 braucht dabei nur so groß zu sein, daß die Wippe gerade über ihre Mittelstellung zwischen den beiden Anschlägen 23 und 24 hinweggeführt wird. Jenseits der Mittelstellung wird die Schwerkraft der Schaltröhre 22 wirksam, die die Wippe gegen den Anschlag 23 drückt. Infolge der Schwerkraft der Quecksilberschaltröhre bewegt sich das Schwenkrohr 21 in dem Schlitz 20 in die andere Endstellung und veranlaßt somit eine Kippbewegung der Wippe um die Nebenachse 17, die jedoch erst dann ausgeführt wird, wenn die Wippe bereits den Anschlag 23 erreicht hat. Durch die Kippbewegung schwenkt der Schaltnocken 19 aus dem Wirkungsbereich der Klinke 14 heraus. Gleichzeitig wird jedoch der Nocken 18 so weit angehoben, daß er mit der Klinke 13 des Pendels 1 zusammenarbeiten kann, wenn durch eine entsprechende Impulsfolge über den Elektromagnet 4 der Drehmagnet 1 a und damit das Pendel 1 zu Schwingungen angestoßen wird. Die Ausschaltbewegung erfolgt dann in derselben Weise wie die Einschaltbewegung, nur daß jetzt das Pendel 1 aufgeschaukelt wird und mit seiner Klinke unter Ausnutzung seiner Schwingungsenergie die Wippe über den Nocken 18 in die andere Endlage gegen den Anschlag 24 führt.
  • Infolge des Kreuzgelenkes bewegen sich die Schaltnocken der Wippe auf den in Fig. 3 dargestellten Bahnen in der Weise, daß der Übergang eines Nockens von der Inaktiv- in die Aktivstellung erst immer am Ende der Kippbewegung der Wippe erfolgt. .Betrachtet man den Weg des Nockens 18 von einer Stellung .g ausgehend (entspricht der in Fig. 2 dargestellten Einschaltstellung), so bewegt sich dieser in Pfeilrichtung auf einer Kreisbogenbahn um die Hauptachse 3, bis er am Ende dieser Bahn sich rechtwinklig zur ersten Bewegungsrichtung in die Inaktivstellung B begibt. Gleichzeitig führt der Schaltnocken 19 aus seiner Inaktivstellung C heraus eine Bewegung in Pfeilrichtung auf einer parallel zur Bewegungskurve des Schaltnockens 18 verlaufenden Kurve aus und gelangt erst in seine Aktivstellung D, wenn der Schaltnocken 18 in die Inaktivstellung übergeht. Von den Stellungen B bzw. D bewegen sich die Schaltnocken 18 bzw. 19 auf den gestrichelt gezeichneten Bahnen zurück zu den Ausgangspunkten A bzw. C. Da also der Wechsel der Schaltnocken von Inaktivin Aktivstellung und umgekehrt erst immer am Ende der Kippbewegung der Wippe erfolgt, ist auch eine Handbetätigung des Schalters 22 ohne Behinderung durch die Klinken 13, 14 möglich. Der in seiner unteren Stellung befindliche Schaltnocken kann sich nämlich frei unter der entsprechenden Klinke hinwegbewegen, und der andere Schaltnocken hebt bei Handbetätigung die ihm zugeordnete Klinke nur etwas an, ohne von ihr behindert zu werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 sind die beiden als Pendel ausgebildeten schwingungsfähigen Systeme 30 und 31 mit Schneiden 30a und 31a in Platinen 32 gelagert. Von den Platinen, die parallel zueinander an einem eine Erregerspule 34 tragenden Rahmen 33 angeordnet sind, ist nur die vordere sichtbar. Die Erregerspule 34 ist nur angedeutet dargestellt. Mit den Pendeln 30 bzw. 31 sind die Drehmagneten 30 b bzw. 31 b verbunden. An den oberen Pendelenden sind die Schaltklinken 30 d bzw. 31 d an Stiften 30 e bzw. 31 e schwenkbar angebracht, auf anderen Stiften 30f bzw. 31f lose aufliegend. Zwischen den beiden Pendeln ist ein Parallelgestänge angeordnet, das mit den Achsen 35, 36 in den Platinen 32 schwenkbar ist. Das Parallelgestänge besteht aus den Hebeln 37, 38, die an ihren freien Enden durch eine Kuppelstange 39 gelenkig miteinander verbunden sind. Die Kuppelstange ist mittels Gelenkstiften 40, 41 an den Hebeln angeordnet. Die Gelenkstifte dienen gleichzeitig als Träger der Wippe 42, die aus einem länglichen Teil besteht und an ihren Enden abgewinkelte Schaltnocken 43, 44 aufweist. Die Wippe ist auf den Gelenkstiften in Langlöchern 45, 46 gelagert, die schräg zur Längsachse der Wippe angeordnet sind, einen Winkel von etwa 90° zueinander bilden und einen mittleren Abstand besitzen, der dem Abstand der Gelenkstifte 40, 41 entspricht. In ihrem Mittelteil besitzt die Wippe einen Ansatz 47, der die Schwenkbewegung des Parallelgestänges zwischen zwei Anschlägen 48, 49 begrenzt. Die Achse 35, die mit dem Hebel 37 fest verbunden und in den Platinen drehbar ist, trägt einen nicht gezeichneten Mechanismus zur Betätigung des ebenfalls nicht dargestellten Schalters des Pendelempfängers.
  • In Fig. 4 ist der Pendelempfänger in der einen Schaltstellung (beispielsweise Einschaltstellung) dargestellt. Die lose auf den Gelenkstiften gelagerte Wippe wird durch die Schwerkraft des Parallelgestänges in einer Schräglage gehalten, die einmal durch die begrenzte Bewegungsmöglichkeit der Gelenkstifte in den Langlöchern und zum andernmal durch die Arretierung des Ansatzes 47 am Anschlagstift 48 zustande kommt. Die Wippe liegt dabei mit dem unteren Ende des Langloches 45 am Gelenkstift 40 und mit dem oberen Ende des Langloches 46 am Gelenkstift 41 an. Wird durch impulsmäßige Erregung der Spule 34 über den Rahmen 33 der Drehmagnet 30 b beeinflußt und dadurch infolge seiner dem Impulsrhythmus entsprechenden Pendelfrequenz in Schwingungen versetzt, so gleitet die um den Stift 30 e schwenkbare Schaltklinke 30 d bei einer bestimmten Amplitude über den in ihre Bahn ragenden Schaltnocken 43 hinweg und schwenkt bei der Rückschwingung infolge der Pendelenergie das gesamte Parallelgestänge um die Achsen 35, 36. Bei überschreiten der Mittelstellung fällt das Parallelgestänge infolge seiner eigenen Schwerkraft mit dem Ansatz 47 der Wippe gegen den Anschlag 49 und veranlaßt dabei eine Kippbewegung der Wippe, die jetzt mit dem unteren Ende des Langloches 46 am Gelenkstift 41 und mit dem oberen Ende des Langloches 45 am Gelenkstift 40 anliegt (Fig. 5). Der Schaltnocken 43 ist somit aus dem Bereich der Schaltklinke herausgekippt und kann also bei Schwingungen des Pendels 30 nicht mehr mit der Schaltklinke 30d zusammenwirken. Er befindet sich in seiner Inaktivstellung. Gleichzeitig ist der Nocken 44 in den Pendelweg der Schaltklinke 31d geraten und befindet sich somit in seiner Aktivstellung. Bei der Schwenkbewegung des Parallelgestänges hat der an der Achse 35 befestigte Schaltmechanismus den Schalter des Pendelempfängers in die andere Schaltstellung (also beispielsweise Ausschaltstellung) gebracht. Wird das Pendel 31 zu Schwingungen angestoßen, so wird bei einer bestimmten Amplitude mit Hilfe der Schaltklinke 31d über den Schaltnocken 44 das Parallelgestänge in die ursprüngliche, in Fig.4 dargestellte Stellung zurückgeführt. Nach Erreichen des Anschlages 48 geht die Wippe wieder in ihre andere Kipplage über, schwenkt somit den Schaltnocken 44 aus dem Bereich der Schaltklinke 31d in die Inaktivstellung und bringt gleichzeitig den Schaltnocken 43 wieder in seine Aktivstellung.
  • Da also auch bei diesem Ausführungsbeispiel der Wechsel der Schaltnocken von Inaktiv- in Aktivstellung und umgekehrt erst immer am Ende der Kippbewegung erfolgt, ist also auch hier eine Handbetätigung des Schalters ohne Behinderung durch die Schaltklinken möglich. Die Bewegung der beiden Schaltnocken 43, 44 erfolgt dabei auf Bahnen, die in Fig. 4 durch die geschlossenen Kurven angedeutet sind. Die Kurve E stellt dabei die Bahn des Nockens 43 und die Kurve F die des Nockens 44 dar. Bei der Schwenkbewegung von links nach rechts bewegen sich die Nocken auf den durch die ausgezogenen Linien dargestellten Kurven, bei der Schwenkbewegung von rechts nach links auf den durch die gestrichelten Linien angedeuteten Bahnen.
  • Als besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Pendelempfängers kann die Tatsache gewertet werden, daß in beiden Ausführungsbeispielen ein Verklemmen der Schaltklinken mit den Schaltnocken und damit eine gegenseitige Blockierung der Pendel nicht auftreten kann, weil jeweils immer nur einem Pendel ein Zusammenarbeiten mit der Wippe möglich ist. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion des Empfängers sind außerdem auch die zwischen den Nocken und den Klinken auftretenden Reibungskräfte auf ein Minimum herabgesetzt, denn nur bei dem in Aktivstellung befindlichen Nocken tritt zwischen diesem und der zugehörigen Klinke und auch hier nur bei den letzten Schwingungen des Pendels eine minimale Gleitreibung auf, die praktisch keinen Einfluß auf die Funktionsfähigkeit des Empfängers ausübt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fernsteuerempfänger, der nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitet und bei dem die in mechanischen Pendelsystemen gespeicherte Energie zur Betätigung eines Schalters ausgenutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung der mechanischen Schwingungssysteme mit dem Schalter über Schaltklinken (13, 14) auf die Schaltnocken (18, 19) einer Wippe (16) erfolgt, die auf einem um eine Hauptachse schwenkbaren Kreuzgelenk (15) gelagert ist und zu diesem um eine die Hauptachse vorzugsweise unter einem Winkel von 45° schneidende Nebenachse (17) kippbar ist.
  2. 2. Fernsteuerempfänger, der nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitet und bei dem die in mechanischen Schwingungssystemen gespeicherte Energie zur Betätigung eines Schalters ausgenutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung der mechanischen Schwingungssysteme mit dem Schalter über eine Wippe (42) erfolgt, die auf einem Parallelgestänge gelagert ist, das aus zwei um je eine Achse (35, 36) schwenkbaren, am freien Ende mittels Gelenkstiften (40, 41) mit einer Kuppelstange (42) verbundenen Hebeln (37, 38) besteht, und daß in jeder Endstellung der Wippe nur einer der stirnseitig angebrachten Schaltnocken (43, 44) frei unterhalb der am Pendel (30, 31) angebrachten Schaltklinke (30d, 31 d), aber in ihrem Wirkungsbereich liegt.
  3. 3. F ernsteuerernpfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzgelenk über ein einen Kippschalter tragendes Schwenkrohr (21) starr mit dem Betätigungshebel für den Schalter verbunden ist oder mit diesem in kraftschlüssiger Verbindung steht und die Wippe (16) durch ein Langloch durchsetzt.
  4. 4. F ernsteuerempfänger nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippbewegung der Wippe zusammen mit dem Kreuzgelenk um die Hauptachse durch Anschläge begrenzt ist.
  5. 5. Fernsteuerempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher schräg zur Längsachse der Wippe verlaufen, einen Winkel von etwa 90° zueinander bilden und so angeordnet sind, daß ihr mittlerer Abstand dem Abstand der Gelenkstifte entspricht.
  6. 6. F ernsteuerempfänger nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe einen Ansatz (47) besitzt, mit dem die Schwenkbewegung des Parallelgestänges zusammen mit zwei gehäusefesten Anschlagstiften begrenzt ist.
  7. 7. Fernsteuerempfänger nach Anspruch 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer der Lagerachsen der Hebel des Parallelgestänges der Schalter gekoppelt ist, der durch die Schwenkbewegung des Parallelgestänges betätigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 238 741, 229 731; deutsche Patentschriften Nr. 496 250, 921815, 459464.
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DE459464C (de) * 1925-07-22 1928-05-11 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Verfahren zum Umschalten von mehreren an ein Wechselstromverteilungsnetz angeschlossenen Apparaten, insbesondere Tarifapparaten
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