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DE1083899B - Elektromagnetisches Schuetz - Google Patents

Elektromagnetisches Schuetz

Info

Publication number
DE1083899B
DE1083899B DEST9530A DEST009530A DE1083899B DE 1083899 B DE1083899 B DE 1083899B DE ST9530 A DEST9530 A DE ST9530A DE ST009530 A DEST009530 A DE ST009530A DE 1083899 B DE1083899 B DE 1083899B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
contactor
armature
magnetic core
electromagnetic contactor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST9530A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Deissler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPINDLER DEISSLER STARKSTROM
Original Assignee
SPINDLER DEISSLER STARKSTROM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPINDLER DEISSLER STARKSTROM filed Critical SPINDLER DEISSLER STARKSTROM
Priority to DEST9530A priority Critical patent/DE1083899B/de
Publication of DE1083899B publication Critical patent/DE1083899B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/20Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil
    • H01H50/22Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil wherein the magnetic circuit is substantially closed

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei elektromagnetischen Schützen hat es sich als Nachteil erwiesen, daß das Magnetsystem verschmutzen kann, wenn jnan auf die Vorteile der Auswechselbarkeit des Magnetsystems und der leichten Überprüfung des Gesamtzustandes des Gerätes und gegebenenfalls auch auf das Auswechseln der Schaltstücke nicht verzichten will. Auch bei- der bereits vorgeschlagenen Ausführung, wobei Spule und Kern des Schützmagneten im "Deckel Tfoefestigt werden, während der Anker am Kontaktträger befestigt ist, der abklappbar eingerichtet ist, werden die obenerwähnten Nachteile nicht völlig beseitigt.
Erfindungsgemäß wurde ein elektromagnetisches Schütz aufgebaut, bei dem das gesamte Magnetsystem im Deckel seines Gehäuses untergebracht ist, derart, daß Anker und Magnetkern an der Stirnseite des Gehäuses in den Deckel des Gehäuses eingeschoben sind und daß im Deckel gelagerte Hebel die Schaltkraft des Ankers kraftschlüssig vom Anker auf die Schaltbrücke im Schütz übertragen. Das Magnetsystem kann dabei erstens bei der Montage des Gerätes weggenommen und zweitens gut gekapselt werden, so'daß auch während des Betriebes das Magnetsystem sowie die übrigen funktionswichtigen Teile geschützt sind.
Durch die Tatsache, daß das Magnetsystem abgenommen werden kann, besteht die Möglichkeit, die gesamte Fläche des Hauptgerätes einschließlich der Haupt- und Hilfskontaktanschlüsse größenmäßig zu überdecken. Dadurch erreicht man bei einem verhältnismäßig großen Magneten eine kleinflächige Bauweise.
Die erforderliche Schaltspule wird von der Innenseite des Deckels her in den Deckel eingebaut, und der einzuschiebende Magnetkern greift nach Einschieben in den Deckel mit seinem Mittelschenkel in die Spule und mit den Außenschenkeln um die Spule.
Für die Lebensdauer eines elektrischen Gerätes ist der Verschleiß des Magnetsystems von ausschlaggebender Bedeutung. Um diesen Verschleiß gering zu halten, ist eine- gute Führung des Magnetankers wichtig. Erfindungsgemäß werden die Schlitze zur Einführung des Magnetankers und Magnetkernes im Deckel des Gehäuses gleichzeitig zur Führung des Ankers während des Betriebes benutzt.
In der Praxis hat es sich bewährt, eine gelegentliche Überprüfung des Gerätes hinsichtlich seines Kontaktzustandes und Magnetzustandes vorzunehmen. Bei der Neukonstruktion braucht auf diesen Vorteil nicht verzichtet zu werden, indem erfindungsgemäß die Konstruktion so erfolgte, daß die Lagerzapfen des Deckels in offene Lageraugen so eingreifen, daß der Deckel zwar ganz abgenommen werden kann bei senkrecht hängendem Schütz, aber in geöffnetem Zustand waagerecht am Schütz gehalten wird.
Elektromagnetisches Schütz
Anmelder:
Starkstrom Schaltgerätefabrik
E. Spindler & O. Deissler,
Gummersbach
Otto Deissler, Gummersbach,
ist als Erfinder genannt worden
Für Kontrollzwecke ist es vorteilhaft, den Schaltzustand des Gerätes von außen zu erkennen; auch die
ao Betätigung von Hand ist oft bei Überprüfung von komplizierten Steuerungen erwünscht. Es wurde deshalb erfindungsgemäß eine »Aus«-Taste unmittelbar am Anker angebracht, die durch eineDeckelaussparung herausragt. Im Ausschaltzustand ist also das Wort »Aus« zu erkennen.
Alle diese konstruktiven Maßnahmen sind ausgeführt unter Beachtung eines wirtschaftlichen Aufbaues und unter der Voraussetzung, ein Gerät mit kleiner Bauweise zu schaffen. Aus den Zeichnungen geht der erfindungsgemäße Aufbau hervor:
Abb. 1 links zeigt die Draufsicht,
Abb. 1 rechts einen Schnitt durch die Mitte des Gerätes, wobei das Magnetsystem und die Zugspule nicht geschnitten wurden, jedoch der Druckkontakt am Spulenkörper;
Abb. 2 links zeigt die Draufsicht des Schützes mit aufgeklapptem Deckel;
Abb. 2 rechts zeigt die Seitenansicht des Schützes mit aufgeklapptem Deckel;
Abb. 3 gibt einen Blick in den Deckel auf die im Deckel befindlichen Teile.
In den Sockel 1 aus elastischem Material oder be-
_.. sonders bruchfestem Material des Gerätes ist die Schaltkammer 2 aus keramischem oder einem ähnlichen
45- Material mit der Löscheinrichtung 3 eingeschoben bzw. eingesetzt. Als Träger der feststehenden Schaltstücke 4 mit den Edelmetallabbrandstücken 5 dient ebenfalls diese Schaltkammer. Die Schaltkammer wird durch die Anschlußschrauben 6 der feststehenden Schaltstücke, die in die Mutter 7 eingreifen, gehalten. Dabei liegen die Muttern in besonders geformten öffnungen 8 im Bodenstück des Sockels. Um einen günstigen Leitungsanschluß zu ermöglichen, werden Anschlußlaschen 9 verwendet. In den Sockel werden
009 547/303
die Hilf skontaktböckchen 10, die ihre eigenen Abdruckfedern besitzen, eingeschoben. Um die Öffnungen für diese Hilfskontaktböckchen zu verschließen, wenn keine Hilfskontakte benötigt werden, sind besondere, ebenfalls einschiebbare Blindstücke 11 vorgesehen. Im Sockel bewegt sich die Schaltbrücke 12, versehen mit Nocken 13 und 14; diese greifen in Aussparungen 15 und 16 im Sockel ein und sind so gestaltet, daß die Schaltbrücke nur dann eingesetzt werden kann, wenn Nocken 13 in Aussparung 15 und Nocken 14 in Aussparung 16 greift. Die Abdruckfedern 17 für die bewegliche Schaltbrücke sind in den Seitenwänden des Sockels untergebracht und drücken gegen die Schaltkammer, die dadurch festgehalten wird. Die Kontaktstützen 18 werden eingepreßt oder auf andere Weise ig befestigt und sind so ausgebildet, daß die beweglichen Kontakte 19, die unter dem Druck der Federn 20 stehen, durch Drehung um 90° entfernt werden können. Der Sockel, die Schaltbrücke sowie die Hilfskontaktböckchen nebst den Anschlußklemmen werden vom Deckel 21 abgedeckt. Der Magnetanker 22 mit den überstehenden Mittelblechen 23 ist dabei in den Nuten 24 geführt. Zwei Übertragungshebel mit je zwei Armen 26 und 27 sind mit dem Zapfen 28 im Deckel bei 29 gelagert. Die Arme 26 und 27 greifen in Aussparungen 30 des Ankermittelbleches 23 ein und werden so vom Anker mitbewegt.
Die Enden der Arme 26 und 27 greifen auf die bewegliche Schaltbrücke 12. Die Zugspule 31 sitzt mit ihrem Spulenkörper einerseits auf einem Vorsprung 32 im Deckel auf und ist andererseits im Mittelschenkel des Magnetkernes 33 gehalten. Dieser ist an den Mittelblechen 34 in Nuten 35 des Deckels eingelassen. An der Stirnseite des Magnetkerns ist eine elastische Scheibe 36 in den Deckel eingeschoben, um den Kern beim Auftreffen des Ankers elastisch abzufangen. Am Spulenkörper befinden sich zwei Druckkontakte 37, an die der Spulenanfang und das Spulenende an unter dem Druck der Federn 38 stehenden Kontaktstifte 39 geführt ist. Diese Kontaktstifte drücken im befestigten Zustand des Deckels auf die Spulenanschlußstützen 40, an denen von außen die Spulenanschlüsse vorgenommen werden. Die Enden der Arme 26 und 27 greifen bei 41 auf die Schaltbrücke 12, wenn der Deckel mit seinem Lagerzapfen 42 ordnungsgemäß im Lager 43 des Sockels sitzt. Die Befestigung des Deckels wird an der Schraube 44, die in die mit mechanischer Spannung eingesetzte Mutter 45 eingreift, vorgenommen. Ein Herausfallen dieser Mutter wird durch die hochgebogene Nase 46 hinter dem Steg 47 vermieden. Wird die Deckelbefestigungsschraube gelöst, dann klappt der Deckel um 90° nach unten und bleibt in der Stellung hängen (Abb. 2 rechts). Soll er zum Zwecke des Anschlusses oder zum Auswechseln eines der untenliegenden Hilfskontaktböckchen entfernt werden, so braucht lediglich der Deckel mit seinem Lagerzapfen aus dem Lager im Sockel nach etwa 15° öffnen des Deckels entfernt zu werden. Der Deckel hat besondere Zapfen 48, die in entsprechende Aussparungen 49 des Sockels eingreifen, um einen sicheren Sitz des Deckels zu erzielen. Die Öffnung 50 ist im Deckel vorgesehen zur Durchführung der zweckmäßig aus Isolierstoff hergestellten Drucktaste 51. Diese ist im Anker befestigt und macht so die Bewegung des Ankers mit. Auf der Drucktaste 51 wird das Wort »Aus« und auf der gegenüberliegenden Seite z. B. das Wort »Off« aufgebracht. Das sichtbare Wort »Aus« bzw. »Off« verschwindet, wenn das Schütz in eingeschaltetem Zustand ist. Die Drucktaste erlaubt gleichzeitig eine mechanische Betätigung des Gerätes von Hand. Auf dem Deckel ist ein Leistungsschild 52 mit der zulässigen Leistung in Abhängigkeit der Schaltzahl je Stunde bei verschiedenen Belastungszuständen gezeigt. In diesem Leistungsschild ist eine öffnung 53 vorgesehen, um die Spulendaten auf der Zugspule, die unter dem Deckel liegt, zu sehen. Der obere Teil 54 des Leistungsschildes ist zum Einschieben einer Beschriftungskarte, die zweckmäßig mit durchsichtigem Kunststoff abgedeckt wird, um Beschmutzung und Zerstörung zu vermeiden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetisches Schütz, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Magnetsystem im Deckel seines Gehäuses untergebracht ist, derart, daß Anker und Magnetkern an der Stirnseite des Gehäuses in den Deckel des Gehäuses eingeschoben sind und daß im Deckel gelagerte Hebel (26 und 27) die Schaltkraft des Ankers kraftschlüssig vom Anker auf die Schaltbrücke im Schütz übertragen.
2. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspule in ihren äußeren Abmessungen so gehalten ist, daß sie bei ausgebautem Magnetkern von der Innenseite des Deckels (3) dem eingeschobenen Anker aufgesetzt und von dem eingeschobenen Magnetkern gehalten wird.
3. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Magnet und Anker an den Deckelseiten geführt sind.
4. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (42) des Deckels in offene Lageraugen (43) so eingreifen, daß der Deckel zwar ganz abgenommen werden kann, bei senkrecht hängendem Schütz aber in geöffnetem Zustand waagerecht am Schütz gehalten wird (Abb. 2).
5. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die »Aus«- Taste unmittelbar am Anker angebracht ist und durch eine Deckelaussparung herausragt.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 024 151.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 547/303 6.60
DEST9530A 1955-03-04 1955-03-04 Elektromagnetisches Schuetz Pending DE1083899B (de)

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DEST9530A DE1083899B (de) 1955-03-04 1955-03-04 Elektromagnetisches Schuetz

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DEST9530A DE1083899B (de) 1955-03-04 1955-03-04 Elektromagnetisches Schuetz

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DE1083899B true DE1083899B (de) 1960-06-23

Family

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DEST9530A Pending DE1083899B (de) 1955-03-04 1955-03-04 Elektromagnetisches Schuetz

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DE (1) DE1083899B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149437B (de) 1957-09-16 1963-05-30 Crabtree & Co Ltd J A Schuetz mit Abdeckeinrichtung
DE1167948B (de) * 1959-11-05 1964-04-16 Busch Jaeger Duerener Metall Elektromagnetisches Schuetz

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024151B (de) 1952-03-29 1958-02-13 Starkstrom Schaltgeraetefabrik Elektromagnetischer Schalter in einem Gehaeuse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024151B (de) 1952-03-29 1958-02-13 Starkstrom Schaltgeraetefabrik Elektromagnetischer Schalter in einem Gehaeuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1149437B (de) 1957-09-16 1963-05-30 Crabtree & Co Ltd J A Schuetz mit Abdeckeinrichtung
DE1167948B (de) * 1959-11-05 1964-04-16 Busch Jaeger Duerener Metall Elektromagnetisches Schuetz

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