[go: up one dir, main page]

DE1083719B - Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken - Google Patents

Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken

Info

Publication number
DE1083719B
DE1083719B DES50945A DES0050945A DE1083719B DE 1083719 B DE1083719 B DE 1083719B DE S50945 A DES50945 A DE S50945A DE S0050945 A DES0050945 A DE S0050945A DE 1083719 B DE1083719 B DE 1083719B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upper roller
roller
jacket
arrangement according
roller arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50945A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Oskar Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DR OSKAR KOENIG
Original Assignee
DR OSKAR KOENIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DR OSKAR KOENIG filed Critical DR OSKAR KOENIG
Priority to DES50945A priority Critical patent/DE1083719B/de
Publication of DE1083719B publication Critical patent/DE1083719B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Oberwalzenanordnung, insbesondere für die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken Die Patentanmeldung S 50190 VII / 76 c betrifft eine Oberwalzenanordnung, insbesondere für die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken, mit einem den Klemmdruck hervorbringenden Oberwälzchen kleinen Durchmessers, das innerhalb eines im wesentlichen kreiszylindrischen Mantels aus flexiblem Material im radialen Abstand zur Mantelachse angeordnet ist und an der Innenfläche des kreiszylindrischen Mantels anliegt. Diese Anordnung bezweckt im wesentlichen, die durch das Bauschen der Lunte während des Verzugsvorganges verursachten Verzugsfehler zu verhindern. Diese Verzugsfehler entstehen dadurch, daß sich die im Verzugsfeld befindliche Lunte während des Verzugsprozesses wechselnd spannt und bauscht. Dabei wird das Spannen der Lunte in unmittelbarer Nähe der Klemmlinie des Verzugswalzenpaares dadurch bewirkt, daß sich der Oberwalzenmantel im -wesentlichen symmetrisch zu beiden Seiten der Klemmlinie auf eine bestimmte Länge an die Unterwalze anpreßt.
  • Um eine bestimmte Länge der Anpressung des Mantels gegen die untere Verzugswalze zu erzielen, ist es notwendig, daß sich die untere Verzugswalze in den Mantel verhältnismäßig stark eindrückt und ihn entsprechend eindellt. Hierdurch wird während des Verzugsvorganges der Mantel ständig stark gewalkt, was sich unter anderem nachteilig auf seine Standzeit auswirkt.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß sich die von dem Ausgangsoberwälzchen und der Ausgangsunterwalze gebildete stationäre Klemmlinie im peripheren Abstand von der durch die Mittelachsen des kreiszylindrischen Mantels und der Unterwalze gelegten Längsmittelebene befindet. Durch diese Anordnung der Klenunlinie ergibt sich eine asymmetrische Verformung des Mantels in bezug auf die Klemmlinie, und durch die Wahl des Abstandes kann in praktisch beliebiger Weise die Asymmetrie beeinflußt werden, und zwar bis zu dem extremen Fall, daß die Verformung des Mantels praktisch nur noch auf der einen Seite der Klemmlinle' und zwar bevorzugt in Richtung gegen den Faserstrom, stattfindet.
  • Der Abstand der Klemmlinie von der durch die Mittelachsen des kreiszylindrischen Mantels und der Unterwalze gelegten Längsmittelebene kann an sich beliebig sein, doch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn dieser Abstand verhältnismäßig klein, in der Größenordnung von 0,5 nun bis 2 mm, vorzugsweise 1 mm ist, Bei einem solchen Abstand ergibt sich ein Anpressen des Mantels auf einer solchen Länge gegen die andere Verzugswalze, daß unter den meisten praktischen Verhältnissen eine Auswirkung des Bauschens der Lunte auf den Verzugsvorgang verhindert wird. Zweckmäßig ist es, das im Mantel angeordnete Oberwälzchen so anzuordnen, daß es in einer durch seine Achse führenden Ebene eine Kippbewegung ausführen kann, und dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß im Inneren des Mantels ein geeignetes Führungsorgan angeordnet ist. Um eine gleichmäßige Kippbewegung des Oberwälzchens zu erreichen, ist dieses Führtingsorgan zweckmäßig relativ zum Oberwälzchen in dessen Mitte angebracht, und dieses Führungsorgan kann beispielsweise als Ringwulst ausgebildet sein, die einen Teil eines Kugellagers bilden kann. Aus dieser Art der Führung sind jedoch auch noch andere Konstruktionen möglich, die das Oberwälzchen führen und sein Kippen in vorbestimmtem Umfang zulassen. Die vorgenannte Kippbewegung kann zwar in manchen Fällen zweckmäßig sein, doch ist sie besonders auch im Zusammenhang mit dem Erfindungsgedanken keineswegs notwendig.
  • Um die Deformierung des Mantels. zu beeinflussen, ist es zweckmäßig, wenn innerhalb des Mantels in Faserlaufrichtung vor dem Oberwälzchen mindestens ein Stützürgan, beispielsweise ein Stützwälzehen, Vorgesehen ist, das um seine ungefähr im Raum stationäre Achse drehbar ist. Durch dieses Stützorgan kann infolge der Beeinflussung der Deformierung des Mantels die Länge der Anpressung des Mantels gegen die Unterwalze und auch der Druck dieser Anpressung in weitem Umfang verändert werden, und es ist zu diesem Zweck Vorteilhaft, wenn das StützoTgan, beispieJsweise die Achse des Stützwälzchens, in radialer Richtung verstellt und festgestellt werden kann. Dasselbe kann auch dadurch erreicht werden, daß Stätzwälzchen verschiedenen DuTchmessers verwendet werden. Zweckmäßig kann es auch sein, um die Länge der Anpressung des Mantels gegen die Unterwalze einstellbar zu machen., daß Mittel vorgesehen sind, durch die die Lage der Oberwalze als Ganzes samt Material relativ zu ihrer Halterung einstellbar ist, und das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Oberwalze in ihrem Lenkarm oder der Sattel des Lenkarmes schwenkbar und in der gewünschten Lage feststellbar ist. Sofern eine minimale Deformierung des Mantels erwünscht ist, wird die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß der Mantel nach einer vorbestimmten Anpreßlänge möglichst rasch wieder seine kreiszylindrische Form annimmt, und zu diesem Zweck kann die Anordnung so getroffen werden, daß die Berührungslinie des Stützwälzchens mit dem Mantel ungefähr in gleichem Abstand von der durch die Mantel- und Unterwalzenachse gelegten Längsmittelebene angeordnet ist wie die Berührungslinie des Oberwälzchens mit dem Mantel. Bei einer bevorzugten Ausführungsfonn der Erfindung kann dies dadurch erreicht werden, daß das Stützwälzchen denselben Durchmesser wie das Oherwälzchen aufweist und im gleichen Abstand von der genannten Längsmittelebene angeordnet ist. In diesem Fall stützt sich das Stützwälzchen nach innen zu zweckmäßig gegen das gleiche Führungsorgan ab wie das Oberwälzchen.
  • Zwar ist es ausreichend, wenn das Stützwälzchen gegen Führungselemente anliegt, die bereits für das Oberwälzchen vorgesehen sind, doch ist es, um das Stützwälzchen in seiner Lage festzulegen, vorteilhaft, wenn besondere Führungsorgane vorgesehen sind, die im wesentlichen radiale Führungsflächen aufweisen, so daß eine Bewegung des Stützwälzchens in Umfangsrichtung verhindert wird. Gegebenenfalls kann das Stützwälzehen in ähnlicher Weise kippbar angeordnet sein wie das Oberwälzchen, doch ist dies keinesfalls notwendig, und in manchen Fällen ist es vorteilhaft, eine solche Kippbarkeit ganz zu verhindern, besonders dann, wenn die Deformierung eines leicht biegsamen Mantels in minimalen Grenzen gehalten werden soll. Auch in axialer Richtung kann das Stützwälzchen festgelegt sein, und zu diesem Zweck können entsprechende Anschlagelemente vorgesehen sein.
  • Die Führungsmittel und Anschlagelemente sowohl für das Oberwälzchen als auch für das Stätzwälzchen können in Art eines Käfigs vorgesehen sein, wobei vorzugsweise zwei derartige Käfige im axialen Abstand voneinander angeordnet sind. Diese Käfige besitzen dabei entsprechende Aussparungen, so daß Führungsflächen für die Wälzchen entstehen, und durch entsprechend abgebogene Lappen dieser Käfige können die Anschlagelemente gebildet sein.
  • Um eine bevorzugte Form des Mantels während des Betriebes festzulegen, kann es zweckmäßig sein, mehrere Stätzwälzchen vorzusehen, die gegebenenfalls auf dem ganzen Innenumfang des Mantels verteilt sein 'können, und vorzugsweise sind die Stützwälzchen derart vorgesehen, daß, abgesehen von der Deformierung in der Nähe der Klemmlinie, der Mantel möglichst -wenig von der kreiszylindrischen Form abweicht.
  • Der Durchmesser der StÜtzwälzchen kann dabei beliebig sein, und in vielen Fällen ist es vorteilhaft, mindestens einen Teil der Stützwälzehen kleiner zu machen als das Oberwälzchen, da dadurch die Reibung herabgesetzt wird. Die Führung derartiger Stützwälzchen kann ohne weiteres in dem bereits erwähnten Käfig erfolgen, und falls die Stätzwälzchen einen kleineren Durchmesser als das Oberwälzchen haben, ist vorzugsweise dieser Käfig derart gefoTmt, daß die ";tütz#,välzr-hen in ihrer radialen Lage in bezug auf den Mantel festgelegt sind. Um. die Reibung der Stützwälzchen im Käfig weiter herabzusetzen, kann es auch zweckmäßig sein, für die Stützwälzchen eine Zapfenlagerung vorzusehen, beispielsweise dadurch, daß an den Stirnenden der Stützwalzen Zapfen vorgesehen sind, die in entsprechenden Löchern oder Schlitzen des Käfigs gelagert oder geführt sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine schematisch vereinfachte Einrichtung gemäß der Erfindung nach Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 einen Ung-sschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, wobei die gemäß Fig. 2 rechte Ausgangso-berwalze nicht geschnitten ist, Fig. 3 eine Seitenansicht auf einen Käfig in der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2, Fig. 4 einen vergrößerten Teilschnitt einer Variante der Ausführungsferm na.,oh Fig. 1 und 2.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis, 3 ist eine Stanze mit 10 bezeichnet, in der in an sich bekannter Weise eine Eingangsunterwalze 11 und eine Ausgangsunterwalze 12 gelagert sind. Die Eingangsunterwalze weist ein Unterriemchen 15 auf, das um e-ine Umlenkschiene 16 geführt ist.
  • Mit 18 ist ein Oberwalzentragarm als Ganzes bezeichnet, der ein Gehäuse 20 aufweist, das einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt. In den Seitenwänden dieses Gehäuses sind zwei Lenkbolzen 22 und 23 gelagert, an denen je ein bekannter Führungsarm 2,5 bzw. 70 angeordnet ist. An einem Sattel 28 des Führungsarmes 25 ist eine Achse 30 angeordnet, die eine Eingangscherwalze 34 trägt, mit der ein Oberriemchen 38 zusammenwirkt, das um eine Umlenkschiene 39 gefährt ist. Zwischen dem Oberteil des Gehäuses 20 und den Führungsarmen 25 bzw. 70 sind noch Druckfedern 40 bzw. 41 angeordnet, die auf die Führungsarme 25 bzw. 70 einen Druck ausüben. Mit 33 ist die Lunte bezeichnet, die durch die Einrichtung gemäß der Erfindung verzogen werden soll.
  • Da die bis jetzt beschriebene Anordnung an sich in allen Teilen bekannt ist und keinen Teil der Erfindung bildet, soll auf ihre konstruktiven Einzelheiten nicht näher eingegangen werden.
  • Am Führungsarm 70 ist eine als. Ganzes mit 72 bezeichnete Achse angeordnet, und um ein Verdrehen dieser Achse relativ zum Führungsarm 70 zu verhindern, sind zweckmäßig am Mittelteil 73 dieser Achse mindestens eine, gegebenenfalls auch zwei Flächen 74 angebracht, gegen die die Seitenarme 75 eines am Vorderteil des Führungsarmes 70 angebrachten Sattels 29 anliegen.
  • Da die Oberwalzenachse 72 relativ zum Mittelteil 73 symmetrisch ausgebildet ist, soll im folgenden nur die eine Hälfte, und zwar gemäß Fig. 2 die linke Hälfte, des näheren beschrieben werden. Diese linke Achshälfte weist einen Zylinderteil 80 von größerem Durchmesser als den Mittelteil 73 auf, und am linken Ende dieses Zylinderteils 80 ist ein Zapfen 81 angeordnet, auf dem ein Kugellager 83 vorgesehen ist, das gegen die durch die Teile 80 und 81 gebildete Schulter anliegt. Der Außenring des Kugellagers weist einen Ringwulst 84 auf, der mit einem Oberwälzchen 85 zusammenwirkt.
  • Auf dem Zylinderteil 80 ist eine Scheibe 88 drehbar so angeordnet, daß die Lagerstelle gegen Austritt von 01 in an sich bekannter und in der Zeichnung nicht dargestellter Weise abgedichtet ist. Ferner ist am Ende des Zapfens 80 eine weitere Scheibe 89 drehbar gelagert. Da der Zapfen 80 gemäß dem Beispiel diese Scheibe 89 nicht durchdringt, ist dort eine besondere Vorkehrung zum Abdichten nicht erforderlich. In Ringnuten der beiden Scheiben 88 und 89 ist ein aus nachgiebigem und vorzugsweise elastischem Material bestehender Mantel 90 befestigt, der einen Innengleich der radius aufweist, der vorzugsweise ungefährg Summe des Radiii-s des Ringwulstes 84 und dem Durchmesser des Oberwälzchens 85 ist. Ferner ist die Anordnung des Mantels 90 so vorgesehen, daß dieser in radialer Richtung ein vorbestimmtes Stück nachgeben kann, und dies wird beispielsweise, dadurch erreicht, daß der Mantel 90 mit Flanschteilen 91 in die bereits erwähnten Ringnuten der Scheiben 88 und 89 eingreift. Im Inneren des Mantels 90 kann Schmieröl oder Schmierfett in einer solchen Menge vorgesehen sein, daß eine ausreichende Schmierung der Wälzkörper gewährleistet ist.
  • Auf dem Zylinderteil 80 ist ein Käfig 101 und auf dem Zapfen 81 ein Käfig 102 starr befestigt. In Fig. 3 ist der Käfig 101 in Seitenansicht dargestellt, und es ist aus dieser Figur im Zusammenhang mit anderen Figuren erkennbar, daß am Käfig drei Arme 103, 104 und 105 in ungefähr radialer Richtung angeordnet sind, die Führungsflächen 106, 107, 108 und 109 aufweisen. Dabei wirkt das Oberwälzchen 85 mit den Führungsflächen 106 und 107 und eine Stützwalzel10 mit den Führungsflächen 108 und 109 zusammen. Mit 112 und 113 sind Anschlagelernente bezeichnet, die, wie besonders aus Fig. 2 erkennbar ist, winkelartig aus der Ebene des Käfigs herausgebogen sind und zum Begrenzen der Axialbewegung des betreffenden Wälzchens dienen. Bei dem vorliegenden Beispiel sind diese Anschlagelemente so angeordnet, daß die Wälzchen auf dem Ringwulst 84 aufliegen, doch könnten diese Anschlagelernente ohne weiteres so geformt sein, daß sie die Lage der Wälzchen auch in radialer Richtung festlegen, und in diesem Fall könnte auf das Führungsorgan in Form des Ringwulstes ganz verzichtet werden.
  • In Fig. 1 ist die Art der Verformung des Mantels 90 deutlich erkennbar, und es ist die Klemmlinie, zwischen der Ausgangsunterwalze 12 und dem Ausgangsoberwälzchen 85 mit 95 bezeichnet, während die äußerste dem Streckfeld zu gerichtete gemeinsame Berührungslinie zwischen dem Mantel 90 und der Ausgangsunterwalze 12 mit 93 bezeichnet ist. Die Längsmittelebene der geometrischen Mittellinie des Mantels 90 und der Ausgangsunterwalze ist mit a-a bezeichnet, und es ist erkennbar, daß die Klemmlinie 95 im Abstand von dieser Ebene angeordnet ist.
  • Wie aus Fig. 1 deutlich hervorgeht, kann durch die Anordnung des Stützwälzchens 110 die Größe der Deformierung bestimmt werden, und bei geeigneter Wahl dieses Stützwälzchens kann, wie dies im Beispiel angedeutet ist, erreicht werden, daß der Mantel in einer kurzen E, ntfernung von der Anpreßlinje 93 bereits wieder eine ungefähr kreiszylindrische Form einnimmt. Urn den Abstand der Klemmlinie 95 von der Längsmittelebene a-a einstellbar zu machen, kann es ferner zweckmäßig sein, an der Ob#erwalzenachse 72 oder am Lenkarm 70 oder an beiden nicht dargestellte Mittel vorzusehen, durch die die Lage der Oberwalzenachse 72 relativ zum Lenkarm 70 verstellbar ist.
  • In der in Fig. 4 dargestellten Variante sind Teile, die mit denen des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 'bis 3 identisch sind, mit gleichen Bezugsziffern b&-zeichnet.
  • Im Gegensatz zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist hier ein Käfig 120 angeordnet, der im wesentlichen scheibenfärtnig ist und eine Anzahl Ausschnitte aufweist, derart, daß Führungsflächen für das Ausgangsoberwälzchen 85, ein Stützwälzchen 110, zwei weitere Stützwälzehen 121 und 122 von gleichem Durchmesser wie das Stützwälzchen 110 und drei weitere Stützwälzchen 123, 124 und 125 von kleinerem Durchmesser entstehen. Ähnlich wie in, dem ersten Ausführungsbeispiel sind auch an diesem Käfig eine Anzahl Anschlagelemente 130 bzw. 131 vorgesehen, die die axiale Verschiebung der Stützwälzehen und des Ausgangsoberwälzchens verhindern. Wie bereits im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel erwähnt, kann der Käfig bzw. können die Anschlagelemente derart ausgebildet sein, daß durch den Käfig die innerste Lage der Stützwälzchen in radialer Richtung festgelegt ist. Zweckmäßig werden insgesamt zwei Käfige der vorbeschriebenen Art in axialern Abstand auf der Achse 72, ähnlich wie in Fig. 2, vorgesehen.
  • In Fig. 4 ist noch angedeutet, daß die mit 135 bezeichnete, zur Führung des Oberwälzchens 85 dienende Führungsfläche so angeordnet ist, daß die Verbindungslinie des Berührungspunktes 136 der Führungsfläche 135 mit der Mitte des Oberwälzehens 85 auf der Ebene senkrecht steht, die durch die Achse des Oben-"älzchens 85 und die Klemmlinie 95 bestimmt ist.
  • Die Anordnung des Mantels 90 kann auch in ganz anderer Weise geschehen, als dies in den Ausführungsb#eispielen dargestellt ist.
  • Beispielsweise können die Scheiben 88 und 89 ganz wegfallen und der Mantel in bekannter Weise in Art eines Riemchens ausgebildet sein, der um irgendwelche Führungselemente umläuft. Diese Führungselernente können entweder unmittelbar auf der Achse 72, beispielsweise an einem oder mehreren Käfigen angebracht sein, oder es können mindestens ein Teil dieser Führungselemente auch an anderen Teilen des Streckwerkes, beispielsweise dem Oberwalzenführungsarrn, angeordnet sein. Oder es kann die Scheibe 89, bei Beibehaltung der Scheibe 88, lediglich zur Abdichtung des Mantelinnenraumes dienen, wobei die Lagerung der Scheibe 89 auf dem Zapfen 81 wegfallen kann. Diese Abdichtung kann auch auf beliebig andere Weise erfolgen, beispielsweise kann die Stirnseite auf der gemäß Fig. 2 linken Seite des Mantels mit dem übrigen Mantel zusammen aus einem Stück bestehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPBÜCHE: 1. Oberwalzenanordnung, insbesondere für die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken, mit einem den Klemmdruck hervorbringenden Oberwälzchen kleinen Durchmessers, das innerhalb eines im wesentlichen kreiszylindrischen Mantels aus flexiblem Material im radialen Abstand zur Mantelachse angeordnet ist und an der Innenfläche des kreiszylindrischen Mantels anliegt, nach Patentanmeldung S 50190 VII/76c, dadurch gekennzeichnet, daß sich die von dem Ausgangsoberwälzchen (85) und der Ausgangsunterwalze (12) gebildete stationäre Klemmlinie (95) im peripheren Abstand von der durch die Mittelachsen des kreiszylindrischen Mantels (90) unter der Unterwalze (12) gelegten Längsmittelebene (a-a) befindet.
  2. 2. Oberwalzenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der periphere Abstand von der Größenordnung von 0,5 bis 2 mm, vorzugsweise 1 mm ist. 3. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb. des Mantels (90) hinter dem Ausgangsoberwälzehen (85) mindestens ein Stützorgan, beispielsweise ein Stützwälzchen (110), vorgesehen ist, das um seine ungefähr im Raum stationäre Achse drehbar ist. 4. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des kreiszylindrischen Mantels (90) radiale Führungsflächen (108 und 109) vorgesehen sind, die eine Bewegung des Stützwälzchens (110) in Umfangsrichtung verhindern (Fig. 3). 5. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützwälzchen (110) einen annähernd gleichen Durchmesser wie das Ausgangsoberwälzchen (85) hat. 6. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Stützwälzchen (110, 121 bis 125) vorgesehen ist, die sich vorzugsweise über den ganzen Innenumfang des kreiszylindrischen Mantels (90) verteilen (Fig. 4). 7. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Stützwälzchen (123 'bis 125) einen kleineren Durchmesser als das im Mantel angeordnete Ausgangsoberwälzehen (85) aufweist. 8. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlagmittel (112,113,130,131) vorgesehen sind, die die axiale Beweglichkeit der im Mantel (90) angeordneten Wälzchen begrenzen. 9. Oberwalzenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Mantels (90) mindestens ein, vorzugsweise zwei Käfige (101 bzw. 120) angeordnet sind, an denen die Führungsflächen und die Anschlagmittel vorgesehen sind. 10. Oberwalzenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Käfige (101 bzw. 120), derart ausgebildet ist, daß die Stützwälzchen (110, 121 bis 125) keine bzw. nur eine begrenzte Pendelbewegung parallel zu der Streckfeldebene ausführen können. 11. Oberwalzenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stätzwälzchen (110) in radialer Richtung verstellbar und feststellbar ist, In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 477 259, 543 406, 958 817, 964 389.
DES50945A 1956-10-20 1956-10-20 Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken Pending DE1083719B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES50945A DE1083719B (de) 1956-10-20 1956-10-20 Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES50945A DE1083719B (de) 1956-10-20 1956-10-20 Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1083719B true DE1083719B (de) 1960-06-15

Family

ID=7488022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES50945A Pending DE1083719B (de) 1956-10-20 1956-10-20 Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1083719B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE477259C (de) * 1926-02-17 1929-06-04 Julius Pflimlin Belastete Druckwalze fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE543406C (de) * 1929-12-02 1932-02-05 Wladimir Andrejewitsch Judin Durchzugsstreckwerk fuer Spinnmaschinen
DE958817C (de) * 1952-01-25 1957-02-21 Schiess Ag Klemmwalzenpaar, insbesondere Ausgangswalzenpaar, fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE964389C (de) * 1954-07-01 1957-05-23 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Walzenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE477259C (de) * 1926-02-17 1929-06-04 Julius Pflimlin Belastete Druckwalze fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE543406C (de) * 1929-12-02 1932-02-05 Wladimir Andrejewitsch Judin Durchzugsstreckwerk fuer Spinnmaschinen
DE958817C (de) * 1952-01-25 1957-02-21 Schiess Ag Klemmwalzenpaar, insbesondere Ausgangswalzenpaar, fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE964389C (de) * 1954-07-01 1957-05-23 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Walzenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE706590C (de) Loesbare Klemmverbindung
DE2829678C2 (de) Rundstrickmaschine
DE711527C (de) Gleitlager
DE2738287A1 (de) Radial-axial-waelzlager
DE2202550A1 (de) Waelzlager mit klemmeinrichtung fuer eine drehrichtung
DE1083719B (de) Oberwalzenanordnung, insbesondere fuer die Ausgangsoberwalze an Spinnmaschinenstreckwerken
DE69217514T2 (de) Rollenlager
DE849045C (de) Lagerbremse
DE1094641B (de) Druck- oder Oberwalze fuer Streckwerke an Spinnereimaschinen
DE1510922B2 (de) Druckwalzenzwilling für Spinn- und Zwirnmaschinen
DE3925226A1 (de) Mechanischer kraftverstaerker
DE1457945A1 (de) Erntemaschine fuer halmfoermiges Gut
CH360327A (de) Streckwerk zum Verziehen von Fasergebilden
DE3306745A1 (de) Lager fuer drehtrommeln
CH692357A5 (de) Vorrichtung an einer Oberwalze des Streckwerks einer Strecke für Textilfaserbänder.
DE846645C (de) Lagerung fuer waagerecht oder schraeg liegende, umlaufende Trommeln
DE558410C (de) Mehrreihiges Kugellager
DE952474C (de) Tonarmlager
AT221391B (de) Belastungsvorrichtung für die Kontroll-Oberwalzen eines Spinnereimaschinenstreckwerkes
DE9317622U1 (de) Aus Formteilen gebildete Vorrichtung mit einem Schwenkhebel
AT211108B (de) Rollenlager
DE1894512U (de) Kaefig fuer zweireihige waelzlager, insbesondere pendelrollenlager.
CH229666A (de) Lagerung für waagerecht oder schräg liegende umlaufende Trommeln.
DE948582C (de) Abzugsvorrichtung fuer Verseil- und Kabelmaschinen
DE830135C (de) Waelzlageranordnung mit mindestens einem die Lager einschliessenden Blechmantel