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DE1083415B - Verschiebeankerbremsmotor - Google Patents

Verschiebeankerbremsmotor

Info

Publication number
DE1083415B
DE1083415B DEG23760A DEG0023760A DE1083415B DE 1083415 B DE1083415 B DE 1083415B DE G23760 A DEG23760 A DE G23760A DE G0023760 A DEG0023760 A DE G0023760A DE 1083415 B DE1083415 B DE 1083415B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
springs
ring
motor
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23760A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Dr Ludwig Schmitz
Ludwig Schmidt
Dipl-Ing Eduard Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gelma & Co Kommanditge GmbH
Original Assignee
Gelma & Co Kommanditge GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gelma & Co Kommanditge GmbH filed Critical Gelma & Co Kommanditge GmbH
Priority to DEG23760A priority Critical patent/DE1083415B/de
Publication of DE1083415B publication Critical patent/DE1083415B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
    • H02K7/125Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Verschiebeankerbremsmotor Die Erfindung betrifft einen Verschiebeankerbremsmotor mit einer axial verschiebbaren und unter der Wirkung mehrerer kreisförmig angeordneter Einzelfedern stehenden Ankerwelle mit einem mit dieser verbundenen Bremsteil mit Lüfterflügeln.
  • Es ist bei Verschiebeankermotoren mit mechanischer Bremse bekannt, mehrere Einzelfedern, die den Verschiebeanker unter Federdruck halten, symmetrisch anzuordnen. Bei einer bekannten Ausführungsfürm ist das Motorgehäuse an einer Stirnseite von einem Bremsring abgeschlossen, an dessenAußenseite sich zwei Druckfedern parallel zur Ankerwelle abstützen und einen einseitigen Hebel beaufschlagen, der auf der anderen Seite des Bremsringes gelagert ist und etwa in seiner Mitte an der verlängerten Ankerwelle angelenkt ist. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform stützen sich vier Druckfedern an einem gemeinsamen Druckring ab und wirken unmittelbar auf die verlängerte Ankerwelle. Bei diesen bekannten Ausführungsformen sind die Federn stets außerhalb des Gehäus es angeordnet, so daß sie einen großen Platzbedarf haben.
  • Es ist auch eine Bauart bekannt, bei der die kreisförmig angeordneten Einzelfedern innerhalb des Gehäuses zwischen einer Brernsscheibe und einer Abschlußplatte angeordnet sind, so daß sie sich gemeinsam mit einem Ende gegen die ringförmige Bremsscheibe abstützen.
  • Bei den bekannten Anordnungen sind die Federn nur einzeln einstellbar, so daß eine Gewähr für die vollkommen gleichmäßige Spannung aller Federn nicht ohne weiteres gegeben ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschiebeankerbremsmotor mit einer axial verschiebbaren und unter der Wirkung mehrerer kreisförrnig angeordneter Einzelfedern. stehenden Ankerwelle mit einem mit dieser verbundenen B.remsteil mit Lüfterflügeln zu schaffen, bei dem die Einzelfedern platzsparend untergebracht sind und bei dem sich die Spannung aller Federn gleichzeitig und gleichmäßig verändern läßt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Federn den Bremsteil durchsetzen und daß der Ring, gegen den sich die Federn gemeinsam mit einem Ende abstützen, zur gleichzeitigen Veränderung der Spannung aller Federn zentral einstellbar ist.
  • Vorteilhaft können der Ring sowie ein das zweite Ende der Federn aufnehmender Druckring auf der Ankerwelle angeordnet sein. Hierbei kann sich der Druckrin,g gegen eine zwischen Bremsteil und Anker vorgesehene Gehäusewand abstützen.
  • Um den Verschlebeankermotor sowohl in waagerechter als auch. in senkrechter Lage mit gleicher Bremskraft betreiben zu können, kann vorteilhaft die Federkraft der Einzelfedern in einem ganzzahligen Verhältnis, zu dem Gewicht des Verschiebeankers und der mit ihm bewegten Teile stehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht, das einen Verschiebeankerbremsmotor in mittlerem Längsschnitt darstellt, wobei die obere Hälfte ein Motorgehäuse mit einem Blechpaket mit zylindrischer Bohrung und die untere Hälfte ein solches mit einer konischen Bohrung zeigf.
  • Die jeweils zu den Ständerpaketen 1 mit zylindrischer und 2 mit konischer Bohrung im eingezogenen Zustand bei gelüfteter Bremse eingezeichneten Läufer 3 bzw. 4 sitzen auf der Läuferwelle 5" welche auf der Antriebsseite des Motors mit einem Vielzahnprofil 5 a und auf der Bremsseite mit einem Kegelwellenstumpf 5b ausgestattet ist. Der antriebsseitige Lagerschild 6 trägt eine gehärtete und auf Passung geschliffene Führungsbuchse 7, in welche zwei Kugellager 8 über die Lagerdeckel 10 und 11 eingespannt sind. In die Bohrungen der beiden Kugellager 8 ist unter Zwischenschaltung des Distanzrohres 12 eine gegebenenfalls gehärtete Buchse 13 axial unverrückbar eingesetzt, welche in ihrer Bohrung mit zu dem Zahnprofil der Welle 5a passenden Nuten ausgestattet ist. Diese doppelseitige, komplett zusammengesetzte Lagerung der Vielnutbuchse 13, welche mit dein Lagerschild 6 ein einwandfrei zentrierendes Bauelement ergibt, dient einerseits zur drehmotnentsicheren, axial leicht verschiebbaren Aufnahme der Läuferwelle 5, welche mit ihrem Vielzahnprofil Sa in die Vielnutbuchse13 eingeschoben wird, andererseits bei der Bauform mit Läufer3 zum Einsetzen des Antriebswellenstumpfes 14, der ebenfalls teilweise mit einem Vielzahnprofil 14a ausgestattet ist und zentrisch mit Festsifz in die Vielnutbuchse 13 eingepreßt wird. In der unteren Schnitthälfte für die Ausführung mit konischem, Läufer 4 sitzt, zwischen der Vielnutbuchse 13 a und dem Distanzring 5 c unverlierbar innerhalb des Lagerdeckels 10 ein Paar Tellerfedern 15, durch welche der beim Einzug des konisehen Läufers 4 auftretende kinetische Schlag der axial bewegten Läufermassen aufgefangen wird, wobei gleichzeitig der Einzug des Läuferkonus 4 geggenüber dem Ständerblechpaket 2 auf Luftspaltmaß begrenzt wird. In der unteren Schnitthälfte ist die Ausführung der Lagerung der Vielnutbuchse 13 a dargestellt, wenn bei der Bauform des Lagerschildes 6a ein strichpunktiert angedeutetes Getriebegehäuse angeflanscht werden soll.
  • In der angedeuteten Ausführung kann ein schrägverzahntes Ritzel 15 mit seinem zur Vielnutbuchse 13a passenden Zahnprofil 15a als Steckwelle drehmomentsicher in die Vielnutbuchse eingeschoben werden, wobei das bei Schräg-verzahnung auftretende axiale Moment durch die Lagerung 8 der Vielnutbuchse 13a aufgefangen und die Verschiebung der Läuferwelle5 nicht beeinflußt wird. Eine Änderung des Bremsmotnentes tritt hierbei ebenfalls nicht auf. Analog können auch andere Antriebe, insbesondere bei Werkzeu.11,#maschinen, deren Wellen mit einem passenden Zahnprofil ausgestattet sind, als Steckwelle mit der Flanschausführung des Bremismotors ohne Zwischenschaltung einer Kupplung zusammengebaut werden.
  • Mit der axial feststehenden doppelseitigen Lagerung der Vielnutbuchse 13 bzw. 13 a im Lagerschild 6 bzw. 6 a wird eine raumsparende Anbaumöglichkeit an allen Arten von Antriebsmaschinen, insbesondere bei der Gruppe der Werkzeugmaschinen, erreicht, da sich eine besondere Kupplung zur Aufnahme des Verschiebeweges, welcher in das Innere des Motors hineinverlegt ist, erührigt, wodurch zusätzliche Kosten eingespart und darüber hinaus das Schwungmoment der schnell rotierendee Läufermassen nicht zusätzlich vergrößert -#veTden.
  • Auf der Brernsseite des Motors sitzt auf dem kegeligen Wellenstumpf 5 b der axial verschiebbaren Läuferwelle 5 eine zur Aufnahme der auswechselbaren Bremsseheibe 28 mit flachem Konus 16 a ausgebildete Lüfterscheibe 16, die über die Drud#-,scheihe 17 und die austauschbaren Distanzringe 18 mittels einer Ringmutter 19 durch Gewinde auf den kegeligen Wellenstumpf 5 b der Läuferwelle 5 aufgepreßt wird. Druckscheibe und Distanzringe sind untereinander austauschbar, um die Federkraft zu ändern. Zur Sicherung der Übertragung des Bremsmomentes ist zwischen die Nabe der Lüfterscheibe und den Kegelwellenstumpf 5 b eine Paßfeder 5 d eingelegt.
  • Die Lüfterscheibe 16 erhält in ihrer Nahe je nach B-augröße des Motors amUmfang verteilte Bohrungen 16 b, welche zur Aufnahme einer veränderlichen Anzahl untereinander gleicher Schrauhenfedern 20 dienen. Diese Vielzahl von Bremsfedern 20 stützen sich einerseits gegen die Druckscheibe 17 und andererseits gegen den auf die Welle 5 aufgeschobenen Druckring 21, welcher für die Aufnahme und Führung der Bremsfedern 20 mit einer entsprechenden Anzahl von Einsenkungen 21 a versehen ist.
  • Der Druckring 21 liegt gegen das Kugellager 22 über den Distanzring 24, axial nicht verschiebbar, gegen den Lagerschild 23 an.
  • Das Kugellager 22 mit dem Distanzring 24, das Rollenlager 25 und die Lagerdeckel 26 bzw. 27 werden mit dem Lagerschild 23 komplett zu einer zentrierenden Baueinheit zusammengesohraubt. Beim Einziehen des Läufers 3 verschiebt sieh die Welle 5 in der Bohrung des axial fixierten -D"ruckri#nges 21, -wobei zur Begrenzung des maximalen Einzuges des Läufers 3 beim Lüften der Bremse 28 auf der Läuferwelle 5 in eine Ringnut 5 e ein Gummiring 5 f eingelegt ist, der sich elastisch gegen die Anschrägung 21 b des Druckringes 21 legt.
  • Die Bremsseheibe 28 besteht aus einem gedrückten Blechtopf, welcher mit zwei unterschiedlichen kegeligen Steigungen 28a und 28b ausgestattet ist. Die auswechselbare Brmsscheibe 28 sitzt mit ihrem flacheren selbstfiemmenden Kontis 28a auf der sinngemäß kegeligen Mantelfläche 16a der Lüfterscheibe 16 und wird durch mehrere in die Lüfterscheibe 16 mittels Gewinde eingesetzte Schrauben 16 c und Gegenmuttern gegen Verschraubung gesichert.
  • Der steilere Konus 28 b der Bremsscheibe 28 ist nicht selbsthemmend und trägt den vorerst in einem Stück eingepreßten Kegelring des Kunstharz-Asbest-Bremsbelages 29, welcher mit einem warmfes.ten Kleber auf der Bremsscheibe 28 befestigt wird. Nach dern Aufkleben des Bremsbelages 29 wird die Brenisscheibe 28 einschließlich des Brernsbelages 29 im Bereich des steileren Konus 28 b, der am Umfang im Knick der beiden Kegelsteigungen eine Reihe von Ausnehmungen 28 c besitzt, mehrfach mit Schlitzen 28 d versehen. Durch das Schlitzen entsteht ein in sich nachgebender FedeTtopf, welcher gewährleistet, daß die so entstandenen einzelnen Segmente 29a des Bremsbelages 29 sich beim Einfallen der Bremse elastisch dem Bremsring 30 anpassen. Durch die- Nachgiebigkeit des Federtopfes der Bremsscheibe 28 wird weiter erreicht, daß ein Aufschrumpfen des bei. hoher Schalthäufigkeit des Motors heißgefahrenen Bremsringes 30 beim anschließenden Erkalten während einer längeren Stillstandszeit des Motors nicht erfolgt bzw. daß das bei konischen Außenbremsen mit starrern Bremsbelag damit verbundene und gefürchtete Kleben des Brenisbelages 29 am Brenis-ring 30 verrniedien wird.
  • Die Schlitze 28d der Bremsscheibe 28 dienen ebenfalls der intensiven Belüftung des Brernsringes 30 und der Brernssegmente 29a, da hierdurch der steilere Konu,s 28b beim Einschalten des Motors beidseitig im Bereich des Kühlluftstromes, der Lüfterscheibe16 liegt.
  • Der verstellbare gußeiserne Bremsring30 wird irn vorderen Teil 23 a des Lagerschildes axial verschiebbar durch die Führung 30c zentriert und ist durch das Gewinde 30a mit dem gleichermaßen mit einem Gewinde 23 b ausgestatteten Lagerschild verbunden. Auf der Zentrierung 30b des axial verstellbaren Bremsringes. 30 sitzt die drehbare Bremshaube 31 welche als Abschluß des, Motors eine Blechjalousie32 trägt, die mit entsprechenden Schlitzen für den Eintritt der Kühlluft für die Außenbelüftung des Motors ausgestattet ist.
  • Die Bremshaube 31 -ist durch mehrere Schrauben 33 mit dem Bremsring 30 verbunden. Zum Verdrehen des Breinsringes 30 besitzt die Bremshaube 31 am Umfang mehrere Flügel 31 a bzw. Bohrungen 31 b, die zum Ein,führen einer Verstellstange (Rundeisen) dienen, so daß auch unter Last (Hebezeugbetrieb) die Bremse nachgestellt werden kann.
  • Das Nachstellen der Bremse wird durch den Verschleiß des Bremsbelages 29 erforderlich und ist gegeben, wenn die verlängerte Lagerbuchse 25a beim Einfallen der Bremse gegen den Druckring 21 zur Anlage kommt. Dadurch wird der Druck der Bremsfedern 20 über die Läuferwelle 5 in sich Nockiert, und der Bremsbelag 29 kommt nicht mehr am Bremsring 30 zur Anlage, womit die Bremse wirkungslos wird.
  • Erkenntlich wird außerdem vorher der fortschreitende Verschleiß des Bremsbelages 29, indem der Wellenzapfen 5 g zunehmend über die Jalousie 32 beim Einfallen der Bremse hervorragt. Bei der Nachstellung der Bremse werden erst die Feststellschrauben 33 gelockert und etwa 2 bis 3 mm aus dem Gewinde des Bremsringes 30 herausgedreht. Anschließend wird die Bremshaube 31 mit dein Bremsring 30 so lange gedreht bis sie wieder am Lagerschild 23 stirnseitig zur Anlage kommt.
  • Während der Verdrehung der Bremshaube 31 verschiebt sich der B.remsring 30 im Gewinde 23,b des Lagerschildes 23 in axialer Richtung und damit auch die anliegende Brernsscheibe28 und der Läufer mit der Läuferwelle, wodurch der ursprüngliche Abstand zwischen Druckring 21 und verbreiterter Lagerhuchse 25a wiederhergestellt wird. Abschließend wird der Bremsring 30 durch Anziehen der Schrauben 33 gegenüber dem Gewinde 23 b des Lagerschildes 23 zentral verspannt und auf diese Weise gegen Verdrehen gesichert.
  • Durch nochmaliges Einschalten des Motors überzeugt man sich von der einwandfreien Funktion des Lüftvorganges durch Beobachtung der Verschiebung des Wellenzapfens 5 g-.
  • Ist nach mehrmaligem Nachstellen der Bremsbelag 29 so weit verschlisSen, daß der Bremsring 30 mit seiner Zentrierung30c am Gewinde23b des Lagerschildes 23 zur Anlage kommt, SO WiTd die komplette Bremsscheibe 28 gegen eine neue Ersatzscheibe aus,-gewechselt. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Bremshaube 31 mit dem Bremsring 30 herauszudrehen und die Muttern der Befestigungsschrauben 16 c zu lösen. Ein Abziehen der Lüfterscheibe 16 von der Läuferwelle 5 bzw. 5 b ist hierbei nicht erforderlich.
  • Wie bereits vorstehend beschrieben, wird die Kraft zur Betätigung der Konusbretnse durch eine veränderliche Anzahl von Bremsfedern 20 bewirkt, welche in Bohrungen 16b der Nabe der Lüfterscheibe 16 eingelegt und bei abgenommener Bremshaube 31 und gelöster Ringmutter 19 von außen zugänglich sind.
  • Dieses System einer Vielzahl von außen zugänglicher, untereinander gleicher Einheitsbremsfedern 20 hat gegenüber einer im Innern des Motors koaxial auf der Welle angeordneten zentralen Bremsfeder, wie es bisher bei den Bremsmotoren üblich war, den Vorteil, daß die Bremskraft und damit das Bremsmoment weitgehend entsprechend den ErfOrdernissen des Ab- triebes beim Kunden eingestellt werden kann.
  • Beispiel Bei einem mittleren Motor mit neun Bohrungen in der Lüfterscheibe, in die bei der Normalausfährung des Motors (Horizontallage) sechs Federn eingesetzt sind, ergibt sich ein Bremsmornent, das durch Entnahme einzelner Brems,federn in Stufen von etwa 1511/o bis auf etwa 30% des vollen Bremsmomentes reguliert werden kann. -Zur feineren Abeleichung der Stufung dienen die Distanzringe 18, die nach Lösen der Ringmutter 19 vor die Druckscheibe 17 umgesetzt werden können, wodurch eine weitere Änderung von jeweils 5% der Federkraft erzielt werden kann. Ein weiterer Vorteil ergibt sith bei dem System der veränderlichen Zahl der Einheitshremsfedern bei der vertikalen Anordnung von Bremsmetoren. je nach Lage der Bremssc-heiben, oben oder unten, wirkt das Gewicht des Läufers und der Übrigen um,laufenden Teile des Motors entgegen der Bremskraft der Bremsfedern oder entgegen der Einzugskraft des Motors.
  • Bei den bekannten Bremsmotoren mit zentral im Innern =geordneter Brernsfeder müs-sen bei der Montage im Werk entsprechende Federn mit um das Ankergewicht verkleinerter oder vergrößerter Federcharakteristik von Haus aus bei den vertikalen Bauformen eingesetzt werden, wodurch eine weitgehende Zusammenfassung der Fertigung in Großserien erschwert wird.
  • Bei der vorliegenden Konstruktion kann sogar nachträglich ein Normalmotor beim Kunden von der Horizontalbauform in eine vertikale Anordnung ohne Demontage des Motorinnern umgebaut werden, indem in die unbesetzten Bohrungen 16 b je nach Lage Einheitsbremsfedern 20 zur Kompensation des Läufergewichtes eingesetzt oder im umgekehrten Falle die entsprechende Anzahl Federn entnommen werden.
  • Die Einzelkraft der Einheitsbremsfeder und die Anzahl der Bohrungen in der Lüfterscheibe werden so gewählt, daß sich bei den einzelnen MütOTtypen ein ganzzahliges Verhältnis zum Läufergewicht als auch zu der maximal erzielbaren Bremskraft erzielen läßt. Bei voller Besetzung sämtlicher Bohrungen der Lüfterscheibe mit Breinsfedern ist dann die Summe der Einzelfederkräfte gleich der Summe aus Bremskraft und dem Gewicht der rotierenden Teile des Motors. Auf diese Weise wird durch sinnvolle Kombination sowohl eine gestufte Regulierung des Breinsmomentes als auch der Ausgleich des Ankergewichtes bei den verschiedenen Baugrößen in vertikaler Anordnung erreicht.
  • Dieses System führt zu einer weitgehenden Unabhängigkeit von der kundenseitigen Verwendung des Motors sowie einer besiseren Anpassung an die Antriebsmaschine und vermeidet die Lagerhaltung einer Vielzahl von Varianten an Bremsfedern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.- 1. Verschhiebeankerbremsmotor mit einer axial verschiebbaren und unter der Wirkung mehrerer kreisförmig angeordneter Einzelfedern stehenden Ankerwelle mit einem mit dieser verbundenen Bremsteil mit Lüfterflügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn den Bremsteil durchsetzen und daß der Ring, gegen den sich die Federn gemeinsam mit einem Ende abstützen, zur gleichzeitigen Veränderung der Spannung aller Federn zentral einstellbar ist.
  2. 2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring sowie ein das zweite Ende der Federn aufnehmender Druckring auf der Ankerwelle angeordnet sind. 3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring sich gegen eine zwischen Bremsteil und Anker vorgesehene Gehäusewand abstützt. 4. Moto nach Anspruch 1, .2 oder 3, dadurch gekennmichnet, daß die Federkraft der Einzelfedern in einem ganzzahligen Verhältnis zu dem Gewicht des Verschiebeankers und der mit ihm bewegten Teile steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deut,sche Patentschriften Nr. 754 589, 619 583; deutsche Auslegeschriften Nr. 1017 260, 1017 261, 10-18 974; französische Pgentschrift Nr. 846 132; bTitische Patentschrift Nr. 731048.
DEG23760A 1958-01-20 1958-01-20 Verschiebeankerbremsmotor Pending DE1083415B (de)

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