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DE1083330B - Magnetverstaerker in Selbstsaettigungsschaltung mit geringer Totzeit - Google Patents

Magnetverstaerker in Selbstsaettigungsschaltung mit geringer Totzeit

Info

Publication number
DE1083330B
DE1083330B DES60686A DES0060686A DE1083330B DE 1083330 B DE1083330 B DE 1083330B DE S60686 A DES60686 A DE S60686A DE S0060686 A DES0060686 A DE S0060686A DE 1083330 B DE1083330 B DE 1083330B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
series
magnetic amplifier
emitter
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60686A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60686A priority Critical patent/DE1083330B/de
Publication of DE1083330B publication Critical patent/DE1083330B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/06Control by voltage time integral, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, whereby the main coil winding also can be used as a control winding, e.g. Ramey circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung mit geringer Totzeit Die Erfindung bezieht sich- auf Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung, die sich durch eine schnelle Arbeitsweise auszeichnen, d. h. deren Totzeit, also die Zeit, die vergeht, bis sich eine Veränderung des Ausgangswertes als Folge eines veränderten Eingangswertes ergibt, nicht größer ist als eine Halbwelle des speisenden Wechselstromes. Sie hat hierbei zum Ziel, einen bereits vorgeschlagenen Magnetverstärker in Selbs.tsättigungsschaltung zu verbessern, welcher den Aufbau einer Stromrichterbrückenschaltung hat, welche in zwei ihrer zwischen den Gleichstrompolen der Brücke in Reihe liegenden benachbarten Zweigen je eine Drosselwicklung in Reihe mit je einem Ventil und in den beiden anderen Zweigen je ein Ventil aufweist, wobei an die Reihenschaltung der beiden Ventile - die ihrerseits mit den Drosselwicklungen in Reihe und zu einem Wechselstromanschluß der Brücke benachbart liegen - ein einstellbarer Widerstand angeschlossen ist, der zur Veränderung der Steuerung des Magnetverstärkers dient.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich ein solcher Magnetverstärker dadurch wesentlich verbessern läßt, daß erfindungsgemäß an Stelle des genannten einstellbaren Widerstandes die Arbeitsstrecke eines Transistors angeschlossen ist, der an seiner Steuerstrecke durch eine Gleichstromquelle in einem bestimmten Tastverhältnis (Verhältnis der Zeitdauer der Einschaltung zur Zeitdauer der Ausschaltung) steuerbar ist. Durch eine solche Schaltung werden gegenüber der bereits vorgeschlagenen Anordnung die technischen Vorzüge erreicht, daß erstens die Steuerung vereinfacht wird, indem nur mit ruhenden elektrisch gesteuerten Gliedern gearbeitetwird, und zweitens die sonst an dem einstellbaren ohmschen Widerstand verbrauchte Wirkleistung in Fortfall kommt.
  • Bei einer solchen grundsätzlichen Anordnung kann sich allerdings noch die Erscheinung ergeben, daß nach dem Abschalten bzw. dem Wegfall der speisenden Wechselspannung der Eisenkern der einen Drosselwicklung sich im Zustand einer negativen Remanenz befindet. Bei der erneuten Einschaltung der Wechselspannungsquelle könnte dann dieser Eisenkern in den Zustand der negativen Sättigung übergeführt werden, wenn die bei der Einschaltung wirksame Wechselspännungshalbwelle zu einer weiteren Abmagnetisierung dieses Eisenkernes führen würde. In diesem Falle könnte eine Überlastung des Transistors auftreten, wenn der Transistor sich gerade während dieses Zeitraumes im Zustand der Durchlässigkeit seiner Emitter-Kollektor-Strecke befinden würde.
  • Aus diesem Grunde kann es sich als zweckmäßig erweisen, in Verbindung mit der grundsätzlichen Erfindung eine zusätzliche Einrichtung zu benutzen, durch welche der Transistor gegen solche unerwünschte elektrische Beanspruchungen geschützt ist. Ein solcher Schutz in diesem Sinne kann z. B. dadurch erreicht werden, daß dafür Sorge getragen wird, daß der Eisenkern einer Drossel sich bei einem solchen Einschaltvorgang nicht im Zustand einer negativen Remanenz befindet, indem er in Verbindung mit der grundsätzlichen Erfindung jeweils beim Wegfall der speisenden Wechselspannung in den Zustand einer positiven magnetischen Remanenz übergeführt wird.
  • Ein weiterer Lösungsweg in diesem letztgenannten Sinne besteht erfindungsgemäß darin, daß Mittel vorgesehen sind, die während der ersten Halbwelle nach der Wiedereinschaltung der Netzspannung verhindern, daß der Schalttransistor sich in einem Zustand befindet, in dem seine Emitter-Kollektor-Strecke durchlässig ist. Diese Lösung läßt sich z. B. dadurch herbeiführen, daß ein elektrisches Zeitglied vorgesehen wird, das beim Einschalten der Wechselspannung wirksam wird, wenn an dem Transistor eine vergrößerte Emitter-Kollektor-Spannung auftritt, und das bewirkt, daß in diesem Falle der Schalttransistor in den Sperrzustand seiner Emitter-Kollektor-Strecke übergeführt wird.
  • Zur- näheren Erläuterung der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels wird nunmehr auf die Zeichnung Bezug genommen.
  • In dieser ist zunächst der Arbeitsteil einer Magnetverstärkeranordnung in Selbstsättigungsschaltung gezeigt. Dieser wird an den Klemmen 1 und 2 von einer Wechselspannungsqu:elle gespeist. Er besteht aus den beiden Ventilen 3 und 4 einer Gleichstrombrückenschaltung, von denen jedes in Reihe mit je einer der beiden Drosselwicklungen 5 bzw. 6 liegt. Die Gleichrichterbrücke weist zusätzlich die beiden Ventile 7 und 8 in den anderen beiden Zweigen auf. An die ventilseitigen Anschlußklemmen der beiden Drosseln 5 und 6 ist mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke der als ein solcher der p-n-p-Type angenommene Transistor 11 angeschlossen. Diesem Transistor 11 ist ein weiterer Transistor 12 zugeordnet. Dieser ist mit seiner Emitter-Basis-Strecke über einen Reihenwiderstand 13 an eine Gleichspannungsquelle 18, 19 angeschlossen, deren Anschluß mit einem veränderbaren Testverhältnis (Verhältnis der Zeitdauer der Einschaltung der Spannungsquelle zur Zeitdauer ihrer Abschaltung) erfolgen kann. In der Schaltung ist ferner noch ein Ventil 14 in Reihe mit einem Kondensator 15 und dem ohmschen Widerstand 16 vorgesehen. Diese Schaltungselemente bilden ein Zeitglied, welches einerseits an die Basiselektrode des Transistors 12 und andererseits an die Kollektorelektrode des Transistors 11 angeschlossen ist. Ferner ist in der Schaltung noch eine Hilfsgleichspannungsquelle vorgesehen, welche an die Klemmen 20 und 21 angeschlossen ist: Sie dient als Spannungsquelle zur Speisung der Emitter-Basis-Strecke des Transistors 11 in einem Stromlauf, der von der Klemme 20 über die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 11 und den zur Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 12 in Reihe liegenden Widerstand 17 zur Klemme 21 verläuft. Die Wirkungsweise der Schaltung ist die folgende: Beim Einschalten der an den Klemmen 18 und 19 liegenden Gleichspannungsquelle in dem Sinne, daß 18 positiv und 19 negativ ist, wird der Transistor 12 an seiner Emitter-Kollektor-Strecke durchlässig, wodurch der Transistor 11 an seiner Emitter-Kollektor-Strecke in den Sperrzustand gebracht wird. Nach Wegfall der Steuerspannung an den Klemmen 18, 19 bzw. bei, deren Umpolung ist der Transistor 12 gesperrt, und der Transistor 11 wird nunmehr in den an seiner Emltter-Kollektor-Strecke durchlässigen, d. h. geöffneten Zustand übergeführt. Es fließt von der Anschlußklemme 20 über die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 11 und den Widerstand 17 zur Klemme 21 ein Steuerstrom. Bei geöffnetem Transistor 11 werden die beiden Drosseln mit den Wicklungen 5 und 6 jeweils in vollem Umfange rückmagnetisiert, so daß an den Ausgangsklemmen 9 und 10 der Anordnung die kleinste Ausgangsspannung auftritt. Diese Rückmagnetisierung erfolgt beim Anliegen einer positiven Spannung an der Klemme 1 gegenüber der Klemme 2 dadurch, daß von der Klemme 1, die über das Ventil 3 die Wicklung 5 in der Arbeitswelle speist, gleichzeitig ein Strom über das Ventil 3, die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 11, über die Wicklung 6 der anderen Drossel und das Ventil 8 zur Klemme 2 der Wechselspannung fließt. In diesem Falle liegt praktisch die volle Wechselspannung an der Wicklung 6. In der nächsten Halbwelle der Wechselspannung befindet sich die Drossel 6 in der positiven Halbwelle. Es fließt dann von der Klemme 2, über das Ventil 7, die Klemmen 9 und 10 des Verbrauchers, über die Wicklung 6 und das Ventil 4 ein Strom zur Klemme 1 der Wechselspannung, der die Drossel wieder bis zur positiven Sättigung aufmagnetisiert. Gleichzeitig fließt von der Klemme 2 über das Ventil 7, die Drosselwicklung 5, über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 11 und das Ventil 4 ein Strom zur Klemme 1 der Wechselspannung. Dieser rückmagnetisiert die Drossel 5 entsprechend der an ihr nunmehr anliegenden Spannung entsprechend der Wechselspannung an den Klemmen 1, 2.
  • Bei gesperrtem Transistoz 11 wird eine solche Rückmagnietisierung der Drosseln verhindert. Die Drosseln werden demnach in der positiven Halbwelle in den positiven Sättigungszustand übergeführt und verbleiben nach Aufhören der positiven Halbwelle im Zustand der positiven Remanenz, vorausgesetzt, daß die Ventile ideal sperren. Während der negativen Halbwelle des Wechselstromes kann eine Rückmagnetisierung der Drosseln nicht stattfinden, so daß in der dann folgenden positiven Arbeitshalbwelle die Drosseln lediglich eine Spannung aufnehmen können, die dem Unterschied zwischen der Sättigungsinduktion und der Induktion der positiven Remanenz entspricht. Wenn ein Kernmaterial mit größerem Unterschied zwischen diesen beiden Werten verwendet wird; ist es zweckmäßig, eine positive Vormagnetisierung zu verwenden, damit in diesem Falle der Aussteuerung des Magnetverstärkers die höchste Ausgangsspannung an den Klemmen 9, 10 erreicht wird.
  • Aus der Schilderung der Arbeitsweise ist ersichtlich, daß die Steuerung der Magnetverstärkerdrossel jeweils in der negativen Halbwelle der speisenden Wechselspannung erfolgt, und zwar entsprechend dem Öffnungszustand bzw. Testverhältnis des Transistors 11. Das bedeutet, daß die an den Klemmen 9, 10 auftretende Ausgangsspannung spätestens eine halbe Periode nach der Änderung des Öffnungszustandes bzw. Testverhältnisses des Transistors 11 den endgültigen Wert erreicht hat. Damit liegt aber eine Anordnung vor, welche im Sinne der eingangs erwähnten Aufgabestellung nur eine Totzeit aufweist, die gleich oder kleiner als eine Halbperiode des speisenden Wechselstromes ist.
  • Erfolgt die Abschaltung oder das Wegbleiben der Wechselspannung an den Klemmen 1, 2 zu einem Zeitpunkt, in dem die eine Drossel infolge des in seiner Emitter-Kollektor-Strecke durchlässigen Transistors 11 in einen Zustand der negativen Induktion übergeführt worden ist, so verbleibt nach dem Abschalten der Netzwechselspannung an dem Eisenkern der betreffenden Drossel eine negative Remanenzinduktion. Beim Wiedereinschalten der Wechselspannung an den Klemmen 1 und 2 zu einem Zeitpunkt, wo die gerade auftretende Halbwelle des Wechselstromes den Eisenkern dieser Drossel im Sinne seiner Abmagnetisierung beeinflussen würde, wird der Kern dieser Drossel in den Zustand der negativen Sättigung gebracht, vorausgesetzt, daß der Transistor 11 in seiner Emitter-Kollektor-Strecke geöffnet ist. Sobald aber der Drosselkern die negative Sättigung erreicht hat, kann die Drossel keine Spannung mehr aufnehmen, so daß in dem restlichen Zeitabschnitt der Hallnvelle die ganze Wechselspannung an der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 11 auftritt, ungeachtet dessen, ob dieser Transistor infolge eines über seine Steuerstrecke fließenden Steuerstromes einen verhältnismäßig großen Kollektorstrom führt. Einer solchen Beanspruchung ist ein Schalttransistor bei seiner normalerweise üblichen Bemessung nicht gewachsen, sondern er müßte besonders mit Rücksicht auf diese zu erwartenden Beanspruchungen bemessen werden. Eine solche notwendige Bemessung des Transistors kann jedoch dadurch umgangen werden, daß eine solche Zeitkreisanordnung 15, 16 in Reihe mit einem Ventil 14 benutzt wird. Diese Anordnung hat folgende Wirkung: Erhöht sich die - Emitter-Kollektor-Spannung des Transistors 11 über einen bestimmten Wert, so wird der Transistor 12 geöffnet, indem über dessen Emitter-Basis-Strecke ein Steuerstrom fließt, der seinen weiteren Weg über das Ventil 14, den Kondensator 15 und den Widerstand 16 nimmt. Dieser Steuerstrom wird so lange aufrechterhalten, bis der Kondensator 15 entsprechend der durch die Reihenschaltung von 15 und 16 bestimmten Zeitkonstante geladen ist. Während dieses Zeitraumes ist somit der Transistor 12 geöffnet, was zur Folge hat, daß der Transistor 11 zwangsläufig gesperrt wird wegen der geringen Spannung, die in dem Zustand der Durchlässigkeit der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 12 an dieser Strecke auftrid. Nachdem der Kondensator 15 geladen ist, kann durch Anlegen einer entsprechenden Steuerspannung an die Klemmen 18, 19 nunmehr der Transistor 12 und damit auch der Transistor 11 entsprechend dem gewünschten Aussteuerungszustand des Magnetverstärkers gesteuert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung mit geringer Totzeit, bei welchem in einer Stromrichterbrückenschailtung, welche in zwei ihrer zwischen den Gleichstrompolen der Brücke in Reihe liegenden benachbarten Zweigen je eine Drosselwicklung in Reihe mit je einem Ventil und in den beiden anderen Zweigen je ein Ventil aufweist, an die Reihenschaltung der beiden Ventile, die ihrerseits mit den Drosselwicklungen in Reihe und zu einem Wechselstromanschluß der Brücke benachbart liegen, ein einstellbarer Widerstand angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Widerstandes die Arbeitsstrecke eines Transistors angeschlossen ist, der an seiner Steuerstrecke durch eine Gleichstromquelle in einem bestimmten Tastverhältnis (Verhältnis der Zeitdauer der Einschaltung zur Zeitdauer der Ausschaltung) steuerbar ist.
  2. 2. Magnetverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die währendder ersten Halbwelle nach dem Einschalten der Wechselspannungsquelle verhindern, daß der Schalttransistor sich an seiner Emitter-Kollektor-Streckc im geöffneten Zustand befindet.
  3. 3. Magnetverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke der genannten Reihenschaltung der Ventile parallel geschaltete Transistor seinerseits von einem Schalttransistor gesteuert wird, dessen Basis über die Reihenschaltung eines elektrischen Zeitgliedes und eines Ventils an die Kollektor-Elektrode des den Magnetverstärker unmittelbar steuernden Schalttransistors angeschlossen ist.
  4. 4. Magnetverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß beim Wegfall der Wechsedspannungsspeisung beide Drosseln in den Zustand der positiven magnetischen Remanenz übergeführt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »E#lectronic Engineering«, Mai 1954, S. 180 birs 185; Zeitschrift »Electronics«, Oktober 1954, S. 170 bis 173; August 1953, S. 136 bis 140.
DES60686A 1958-11-21 1958-11-21 Magnetverstaerker in Selbstsaettigungsschaltung mit geringer Totzeit Pending DE1083330B (de)

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