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DE1082947B - Korrelationsanordnung fuer mehrere gleichberechtigte Nachrichtensender, die den gleichen UEbertragungsweg zu einem gemeinsamen Empfaenger verwenden - Google Patents

Korrelationsanordnung fuer mehrere gleichberechtigte Nachrichtensender, die den gleichen UEbertragungsweg zu einem gemeinsamen Empfaenger verwenden

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Publication number
DE1082947B
DE1082947B DEN15871A DEN0015871A DE1082947B DE 1082947 B DE1082947 B DE 1082947B DE N15871 A DEN15871 A DE N15871A DE N0015871 A DEN0015871 A DE N0015871A DE 1082947 B DE1082947 B DE 1082947B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mentioned
signal
transmission path
point
duration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN15871A
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Le Diberder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1082947B publication Critical patent/DE1082947B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/088Common line wire control using series of coded pulses
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/14Handling requests for interconnection or transfer
    • G06F13/36Handling requests for interconnection or transfer for access to common bus or bus system
    • G06F13/368Handling requests for interconnection or transfer for access to common bus or bus system with decentralised access control
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/28Data switching networks characterised by path configuration, e.g. LAN [Local Area Networks] or WAN [Wide Area Networks]
    • H04L12/40Bus networks
    • H04L12/407Bus networks with decentralised control
    • H04L12/413Bus networks with decentralised control with random access, e.g. carrier-sense multiple-access with collision detection [CSMA-CD]
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/08Arrangements for interconnection between switching centres for phantom working
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Korrelationsmittel für mehrere Nachrichtensendestellen, wobei die Mittel so ausgebildet sind, daß von den Stellen, die über ein und denselben Übertragungskanal senden können, nur eine zugleich sendet. Es sei hier darauf hingewiesen, daß dieses Ergebnis nicht durch eine Verbindung erzielt ist, die in zyklischer Reihenfolge jeder der Stellen zu senden erlaubt, sondern dadurch, daß jede Stelle, während sie jederzeit eine zu übertragende Nachricht empfangen kann, mit Mitteln versehen ist, die eine Kenntnis vermitteln, ob der Übertragungskanal frei ist, und eine Sendung dieser Nachricht erlauben, sobald dies der Fall ist, ohne daß Interferenz mit einer anderen Stelle auftreten kann.
Die Hauptschwierigkeit besteht somit darin, daß jederzeit der Pail eintreten kann, daß der Übertragungskanal frei ist, und zwei oder mehrere Stellen zu gleicher Zeit fähig sein würden, zu senden, was unbedingt vermieden werden muß.
Ein ähnliches Problem wurde bereits in der französischen Patentschrift 1135 756 gestellt und gelöst, in der es sich jedoch nur um zwei Sendestellen handelt. Die betreffenden Nachrichten werden (ebenso wie vorzugsweise bei der vorliegenden Erfindung) in Form kodierter Spannungsimpulse übertragen.
Gemäß der vorstehend erwähnten Patentschrift sind die zwei Stellen für diese Verbindung mit Mitteln zum Senden von Beanspruchungssignalen versehen, welche den eigentlichen Nachrichtensignalen vorangehen und eine vorherbestimmte Dauer aufweisen, die bei einer Stelle, die als bevorzugte Stelle bezeichnet werden kann, größer ist als bei der anderen, nicht bevorzugten Stelle, wobei die nicht bevorzugte Stelle mit Mitteln zum Einstellen ihrer Übertragung versehen ist, wenn die Beanspruchungssignale der beiden Stellen gleichzeitig auftreten.
Das System nach der vorstehend erwähnten Patentschrift ist jedoch grundsätzlich viel einfacher als dasjenige der vorliegenden Erfindung, bei dem eine verhältnismäßig hohe Zahl von Stellen, z. B. zehn Stellen, vorhanden ist. Deshalb müssen besondere Mittel Anwendung finden.
Die bereits erwähnte Lösung, die darin besteht, daß jede Stelle der Reihe nach sendet, ist bei bestimmten Anwendungen nicht vorteilhaft, denn einmal ist eine zusätzliche Steuerverbindung zur Bestimmung der Reihenfolge der Stellen erforderlich, und zum anderen wird die Übertragung der Nachricht im allgemeinen verzögert.
Die Erfindung betrifft eine zu einer Anzahl von mehr als zwei gleichberechtigten Sendestellen gehörende Korrelationsanordnung zum nacheinander erfolgenden Übertragen der Nachrichten, die in den Gedächtnisspeichern einer oder mehrerer der erwähnten Stellen gespeichert sein können, über einen einzigen Übertragungsweg unter Verwendung eines schmalen Frequenzbandes. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Stellen Korrelationsanordnung für mehrere
gleichberechtigte Nachrichtensenderr
die den gleichen übertragungsweg
zu einem gemeinsamen Empfänger
verwenden
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 21. November 1957
Michel Le Diberder, Le Rainey, Seine-et-Oise
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
parallel zueinander mit dem erwähnten Weg verbunden sind, wobei jede Stelle
a) in Abhängigkeit von den Empfangsmitteln zum Senden eines Beanspruchungssignals eingerichtet ist, dessen Dauer kennzeichnend für die betreffende Stelle ist und das ausgesendet wird, wenn zu gleicher Zeit diese Stelle zu übertragende Nachrichten enthält und der erwähnte Übertragungsweg frei ist;
b) mittels Empfangsmitteln vor und am Ende der Aussendung des erwähnten Beanspruchungssignals und während eines sehr geringen, für sämtliche Stellen gleichen Zeitintervalls ermittelt, ob der erwähnte Übertragungsweg frei oder besetzt ist;
c) die erwähnten Mittel zur Übertragung des Beanspruchungssignals wieder in die Anfangslage zurückversetzt, wenn die Empfangsmittel anzeigen, daß der erwähnte Weg besetzt ist;
d) ein Verriegelungssignal aussendet, dessen Dauer größer als die Dauer des längsten Beanspruchungssignals ist, wenn die Empfangsmittel angeben, daß der Übertragungsweg frei ist;
e) zum Senden der im Speicher der betreffenden Stelle enthaltenen Nachrichten nach beendetem Verriegelungssignal eingerichtet ist.
009 529/193
3 4
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist jede Nach- Aus Gründen der Ersparung an Geräten und Frequenz-
richtensendestelle mit Mitteln versehen, durch die sie vor bändern findet ein einziger Übertragungskanal V Verjeder Nachrichtenübertragung ein Vorsignal senden kann, wendung, wobei nur ein enges Frequenzband verfügbar das keine Nachricht enthält, sondern eine die Stelle ist. Vorzugsweise werden die Nachrichten (d. h. zunächst kennzeichnende Dauer aufweist, wobei die Übertragung 5 das Vorsignal und dann die eigentliche Nachricht) in dieses Vorsignals infolge einer geeigneten Startanordnung Form eines Impulskodes übertragen, wobei gemäß der vom Fehlen eines Signals im Übertragungsweg abhängig französischen Patentschrift 1 148 628 eine Ruhefrequenz ist. Diese Stelle ist eine aus einer Gruppe von mehr als und zwei angrenzende Arbeitsfrequenzen Anwendung zwei Stellen, die über einen gemeinsamen Ubertragungs- finden. (Das kodierte Nachrichtensignal kann im Rahmen kanal senden können. Dieses Vorsignal besteht aus einem io der vorliegenden Erfindung aus einer beliebigen Anzahl ersten Teil mit je nach der betreffenden Stelle der Gruppe von Arbeitsfrequenzen oder einer einzigen Frequenz beunterschiedlicher Dauer, woran sich eine kurze Unter- stehen.)
brechung anschließt, die es der Stelle ermöglicht, durch Fig. 2 zeigt die Art der Signale, die gemäß der Erfin-
geeignete zugeordnete Mittel etwaige Signale der anderen dung Anwendung finden können, um zu bewirken, daß Stellen der Gruppe im Übertragungsweg zu empfangen, 15 die Nachrichten möglichst schnell zum Zentralempfänger R und aus einem zweiten Teil, dessen Dauer für sämtliche übertragen werden, wobei mit Sicherheit Interferenzen Stellen die gleiche und länger als der längste der ersten (Überlappungen) der Sendungen der verschiedenen Stellen Teile der Vorsignale der Stellen der Gruppe ist. Bei Emp- vermieden werden. Jeder Linie gegenüber, die mit dem fang von etwaigen Signalen bewirken die erwähnten züge- Namen der Stelle 51, S2, ..., 55 versehen ist, ist das ordneten Empfangsmittel nicht nur die Einstellung der 20 ganze Signal, das die betreffende Stelle aussenden kann, Sendung, sondern zu gleicher Zeit die Rückkehr zur An- dargestellt,
fangslage der Startanordnung für das Vorsignal. Diese Signale bestehen aus einem Teil SEI, SE2, ...,
Der erwähnte erste Teil des Vorsignals wird nach- SE 5, der als »Beanspruchungssignal« bezeichnet wird und stehend als Beanspruchungssignal bezeichnet, während dessen Dauer bei den verschiedenen Stellen verschieden der zweite Teil als Verriegelungssignal bezeichnet wird. 25 ist, einer Unterbrechung I, während welcher die Stelle Die Längen der Beanspruchungssignale sind nach den kein Signal sendet (diese Unterbrechung ist kurz und für Stellen abgestuft, und ein Verriegelungssignal, wenn es sämtliche Stellen von gleicher Dauer), ferner einem Teil einmal ausgesandt ist, bezweckt, den Übertragungskanal SF, der als »Verriegelungssignal« oder »Überwachungsmit Vorrang der rufenden Stelle zuzuteilen, wenn das signal« bezeichnet wird und dessen Dauer, die für sämt-Beanspruchungssignal einer anderen Stelle während der 30 liehe Stellen die gleiche ist, größer als diejenige des läng-Dauer dieses Verriegelungssignals auftritt. sten Beanspruchungssignals (SES) ist, und schließlich
Die Erfindung kann insbesondere bei der Fernsteue- einem Teil SC, der aus der eigentlichen zu übertragenden rung, Fernsignalisierung bei Fernsprechsystemen, Eisen- kodierten Nachricht besteht,
bahnen usw. angewendet werden. Es ist klar, daß eine Anordnung gemäß der Erfindung
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Aus- 35 nur dann wirkt, wenn der Laufzeit des Kreises Rechnung führungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt getragen wird, und daß jede Stelle entweder senden oder sind, näher erläutert. empfangen kann, jedoch nicht beides zugleich. Wenn z.B.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Gruppe von in einem gewissen Augenblick kein Signal im Übertra-Stellen, gungsweg vorhanden ist, kann eine Stelle, die hört und
Fig. 2 ein Zeitdiagramm der Signale der Stellen und 40 eine zu übertragende Nachricht hat, »sich entschließen«,
Fig. 3 das Blockschaltbild einer Stelle nach der Erfin- ein Beanspruchungssignal zu senden, aber es dauert eine dung. bestimmte Zeit, bevor dieses Signal tatsächlich gesendet
Es wird z. B. angenommen (Fig. 1), daß mehrere, jedoch wird, so daß der Fall eintreten kann, daß zwei Stellen zu nicht allzu viele Stellen vorhanden sind, z. B. fünf Stellen gleicher Zeit den gleichen »Entschluß fassen«, ihr Bean-51, S2, ..., S5, mit einem Zentralempfänger R. Diese 45 spruchungssignal auszusenden.
Stellen sind miteinander und mit dem Empfänger durch Jede Stelle ist so eingerichtet, daß sie, sobald sie eine
einen gemeinsamen Übertragungsweg verbunden, z. B, zu übertragende Nachricht hat, bestrebt ist, diese auszuein Kabel F, obgleich die Erfindung auch bei Funküber- senden. Um dies zu prüfen, hört die Stelle zuerst den tragung Anwendung finden kann. Jede Stelle ist mit Kanal ab, und wenn der Kanal frei ist, wird der Teil SE einem Speicher Ml, M2, MZ usw. versehen, der die 50 ausgesendet, und dann wird anschließend der Kanal zum Nachrichten speichern kann, was durch die Pfeile f an zweitenmal abgehört, denn es besteht ja die Möglichkeit, der Oberseite angedeutet ist. Die betreffenden Nach- daß in der Zwischenzeit auch-eine andere Stelle zu senden richten können nacheinander oder gleichzeitig bei den angefangen hat.
verschiedenen Stellen eintreffen, und es ist erwünscht, daß 1. Es wird ein Signal einer anderen Stelle empfangen,
diese Nachrichten an den Empfänger möglichst ohne 55 Die Stelle ist mit Mitteln zum Einstellen ihrer Sendung Zeitverlust, und bevor sie durch andere, spätere versehen, und sie fängt wiederum durch ein Beanspru-Nachrichten beeinflußt werden können, weitergeleitet chungssignal damit an, sobald es möglich ist, d. h. sobald werden. der Übertragungskanal wiederum frei ist.
Um die Wichtigkeit einer derartigen Anlage hervorzu- 2. Es wird kein Signal empfangen. In diesem Falle
heben, wird z. B. angenommen, daß es sich um fünf 60 sendet die Stelle das Verriegelungssignal SV (und dann Melder warmgelaufener Achslager von Eisenbahnmaterial das Signal SC). Wenn eine andere Stelle, die im Begriff handelt, z. B. um Melder von der Art, wie sie in der fran- ist zu senden und während der Unterbrechung festgestellt zösischen Patentschrift 1133 052 beschrieben sind. hat, daß der Übertragungskanal frei ist, gleichzeitig mit Warmgelaufene Achslager können an irgendeiner Stelle dem Signal SV der ersten Stelle ihr Beanspruchungssignal entdeckt werden, indem eine entsprechende Anzeige auf- 65 aussendet, gibt es, weil das Signal SV länger ist als jedes gezeichnet wird. Diese Anzeigen müssen ohne Verzöge- Beanspruchungssignal, einen Augenblick, in dem diese rung unter Angabe ihrer geographischen Lage an die andere Stelle aufhört zu senden und abhört, während das Zentralstelle weitergeleitet werden, bevor hier entdeckt Signal SV noch vorhanden ist: d.h., es ergibt sich die wird, daß ein anderes Achslager gegebenenfalls auch vorstehende Situation, diesmal jedoch zum Nachteil dieser warmgelaufen sein kann. 70 anderen Stelle, die ihre Sendung einstellen muß.
5 6
Die Signale können ζ. B. Gleichspannungsänderungen 1. Der Übertragungsweg ist frei, was aus der Anwesensein, gegebenenfalls mit einer Trägerfrequenz, wobei das heit einer Spannung von —12 Volt hervorgeht, die Signal SC die gleiche oder eine andere Art aufweist. durch Dl und dl angelegt wird,
Das Beanspruchungssignal besteht vorzugsweise aus 2. es liegt eine zu übertragende Nachricht vor, was in
einer Sendung mit einer Ruhefrequenz, ebenso wie das 5 der gleichen Weise durch <?3 und ä.2 angezeigt wird,
Verriegelungssignal, während das Signal SC abwechselnd 3. der Multivibrator H ist in der Ruhelage, was durch
die Arbeitsfrequenz und die Ruhefrequenz enthält. Auf <?4 und dZ angezeigt wird,
diese Weise gibt der zentrale Empfänger, der an seinem kippt die Kippschaltung 51 um, und der Zähler C
Ausgang nur Signale mit Arbeitsfrequenz liefert, die fängt an, die vom Multivibrator H gelieferten Impulse
sogenannten Vorsignale, die der eigentlichen Nachricht io zu zählen,
vorausgehen, nicht wieder. Weiterhin ist die Transistorverstärkerstufe A 2 mit den
Im folgenden wird der Aufbau einer Stelle beschrieben, Ausgangsklemmen 0 und 1 des Diodennetzwerkes Z ver-
der es ermöglicht, ein Signal nach Fig. 2 auszusenden. bunden und so geschaltet, daß er durch die Leitung eO
Um diesen Aufbau zu standardisieren, sind die Stellen das Tor G steuert, wobei die Anordnung so getroffen ist,
sämtlich gleich eingerichtet und unterscheiden sich nur 15 daß das Tor für die Lagen 0 und 1 des Zählers gesperrt
durch einen besonderen Schaltungsteil voneinander, um und für die dreißig weiteren Lagen entsperrt ist. Deshalb
die Beanspruchungssignale mit je nach der Stelle ver- wird, wenn der Sender E auf seiner Ruhefrequenz sendet,
schiedener Dauer zu erzeugen. diese Frequenz von der der Klemme 2 entsprechenden
Die betrachtete Stelle (Fig. 3) besteht aus einem TeIe- Zähllage an in den Übertragungskanal geschickt,
graphiesender E, der über ein Tor oder einen elektro- 20 Die Kippschaltung 5 2 ist mit 51 in Kaskade geschaltet,
nischen Unterbrecher G den Übertragungsweg V speisen Im Bereitschaftszustand ist 52 in einer Lage, die als
kann. Wie bereits erwähnt, ist der Sender E fähig, auf Arbeitslage bezeichnet werden kann und in welcher eine
einer bestimmten Ruhefrequenz zu senden. Ein verein- Spannung an der Diode di liegt. Die Dioden d4 und d5
facht er Empfänger D (Amplitudendetektor) ist unmittel- bilden eine »Und«-Zelle, und die Leitung e5 verbindet die
bar mit dem Übertragungsweg verbunden und ermöglicht 25 Diode d5 mit einer der Klemmen des Netzwerkes Z je
es, zu prüfen, ob dieser besetzt ist. Er hat zwei Aus- nach der Stelle. Auf diese Weise wird, wenn infolge der
gänge DO und Dl. Wenn der Übertragungsweg "besetzt Zählung eine geeignete Spannung an der betreffenden
ist, ergibt sich am ersten Ausgang ein Potential von z. B. Klemme auftritt, ein Reaktionsimpuls durch die Kapa-
—12 Volt und am zweiten von 0 Volt. Wenn der Weg zität Ql und die Leitung e6 einmal an die Kippschaltung
frei ist, sind diese Werte umgekehrt. 30 51, die umkippt, wodurch das Zählen eingestellt und der
Der Speicher M empfängt die zu übertragenden Nach- Zähler C in die Nullage zurückversetzt wird, und zum
richten. Er besteht aus z. B. sechs Kippschaltungen, anderen über dl an die Schaltung 52 angelegt, die in den
wobei die ersten vier die Nummer der Stelle speichern Ruhezustand kommt. Da die Zählung wieder nach Null
und die beiden letzten die eigentliche Nachricht, deren zurückgestellt ist, wird die Übertragung des Beanspru-
Eingang durch Pfeil f angedeutet ist. 35 chungssignals beendet. Es sei bemerkt, daß in diesem
Fig. 3 zeigt weiter einen Zähler C, der gleichfalls mit Augenblick der Multivibrator die Arbeitslage einnimmt.
Kippschaltungen ausgerüstet ist und das Programmglied Der Multivibrator H schwingt jedoch nach wie vor; die
bildet, das die Aussendung des vollständigen Signals Unterbrechung J fängt mit der ersten Halbperiode an,
steuert durch Vermittlung eines zugeordneten Dioden- die die erwähnte letzte Arbeitslage des Multivibrators von
netzwerkes Z, ferner eine Vorrichtung S zur Ausbildung 40 seiner nächsten Ruhelage trennt. Während dieser Zeit ist
der eigentlichen Nachrichten zum Modulieren des Sen- das Tor G gesperrt, und der Detektor D hört den Über-
ders E sowie eine Gruppe von zwei Startkippschaltungen tragungsweg ab.
51 und 52, die mit Transistoren bestückt sind, in Korn- Hier sei bemerkt, daß es, um zweckmäßig abhören zu
bination mit Transistorsteuerverstärkerstufen Al, A2 können, notwendig ist, daß die Gesamtdauer der kurzen
und A 3, und schließlich andere Hilfsglieder, die nach- 45 Unterbrechung I länger als die Zeitkonstante sämtlicher
stehend näher erläutert werden. Kreise des Übertragungsweges und der Detektion sein
Es wird z. B. angenommen, daß der Zähler C aus fünf muß. Es gibt somit zwei Möglichkeiten:
Kippschaltungen besteht. Ein Multivibrator H schwingt A. Eine andere Stelle sendet, und es ergibt sich eine dauernd (z. B. mit einer Frequenz von 25 Hz). Dieser Spannung an DO und an der Diode dO. Wenn der Multi-Multivibrator speist in jeder seiner Arbeitslagen den 50 vibrator H in die Ruhelage übergeht, ergibt sich eine Zähler C durch die Verbindung el, und wenn es ihm frei- Spannung über d6 und die »Und«-Zelle, die aus den steht, kann der Zähler die ganze Reihe seiner zweiund- Dioden dO und d6 besteht. Diese macht die Transistordreißig unterschiedlichen Gleichgewichtszustände durch- verstärkerstufe A3 wirksam. Es sei bemerkt, daß der laufen. Infolge des Vorhandenseins eines Netzwerkes von Verstärker A3 nur wirksam werden kann, wenn der Vergeeigneten Dioden (Z), das in Mehrfachschaltung mit ver- 55 stärker A2 im Betrieb ist, wodurch die Stelle selber ihr schiedenen Punkten der Kippschaltungen des Zählers ver- Abhören einstellt. Wenn die »Und«-Bedingungen von bunden ist, kann bei jedem Gleichgewichtszustand eine dO~d6 erfüllt sind, schickt A3 Strom durch die Leitung kennzeichnende Zählspannung an den Ausgangsklemmen eil, wodurch die Kippschaltung 52 in den Bereitschaftsdes Netzwerkes Z erzeugt werden, die die Nummern 0 bis zustand zurückversetzt wird. Im übrigen bleibt, solange 31 tragen. Durch die Leitung e2 sperrt die Kippschaltung 60 die andere Stelle sendet, das Tor dl-d2-d3 gesperrt und Sl den Zähler C und hält ihn auf »Null« (was einer Span- der Zähler in der Lage 0.
nung an der Ausgangsklemme 0 des Netzwerkes Z ent- B. Es sendet keine andere Stelle. Da die drei Startspricht) , wenn diese Kippschaltung 51 einen seiner zwei bedingungen erfüllt sind, fängt das Zählen wieder bei 0 an, stabilen Gleichgewichtszustände einnimmt. jedoch ist diesmal die Kippschaltung 52 in einem solchen
Das Umkippen der Kippschaltung 51 zum Ermöglichen 65 Zustand, daß die Zelle d£-d5 keine Vorspannung erzeugt,
der Freigabe des Zählers C erfolgt unter der Steuerung Das Zählen erfolgt somit gleichzeitig mit der Sendung des
der Verstärkerstufe A1, die ihrerseits durch einen »Und«- Verriegelungssignals SV (diese Sendung fängt bei der
Kreis gesteuert wird, der aus der Verbindung der drei Lage 2 des Zählers an). Wenn der Zähler die der Klemme
Dioden dl, d2 und d3 besteht. Wenn somit die drei fol- 25 und den nachfolgenden Klemmen entsprechende Lage
genden Bedingungen erfüllt sind: 70 erreicht, tastet die Anordnung S, die aus einer Gruppe
von Dioden-»Und«-Zellen besteht, der Reihe nach die im Speicher M enthaltenen Nachrichtenelemente ab, um den Sender E entsprechend in der Frequenz zu modulieren, wodurch die Nachricht über den Übertragungsweg V übertragen werden kann.
Wenn der Zähler schließlich eine der Klemme 31 entsprechende Lage erreicht, wird durch den Kondensator Q 2 und die Leitungen e7-e8-e3 ein Reaktionsimpuls erzeugt, durch den der Speicher M nach 0 zurückversetzt wird, während weiter die Kippschaltungen B1 und B 2 über die Leitungen e9 und elO auch in die Nullage zurückversetzt werden. Wie bereits erläutert, ist dabei das Tor G gesperrt. Die Stelle kehrt somit in den Bereitschaftszustand zurück und wartet auf neue zu übertragende Nachrichten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zu einer Anzahl von mehr als zwei gleichberechtigten Sendestellen gehörende Korrelationsanordnung zum nacheinander erfolgenden Übertragen der Nachrichten, die in den Gedächtnisspeichern einer oder mehrerer der erwähnten Stellen gespeichert sein können, über einen einzigen Übertragungsweg unter Verwendung eines schmalen Frequenzbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Stellen parallel zueinander mit dem erwähnten Weg verbunden sind, wobei jede Stelle
a) in Abhängigkeit von den Empfangsmitteln, zum Senden eines Beanspruchungssignals eingerichtet ist, dessen Dauer kennzeichnend für die betreffende Stelle ist und das ausgesendet wird, wenn zu gleicher Zeit diese Stelle zu übertragende Nachrichten enthält und der erwähnte Übertragungsweg frei ist;
b) mittels Empf angsmitteln vor und am Ende der Aussendung des erwähnten Beanspruchungssignals und während eines sehr geringen, für sämtliche Stellen gleichen Zeitintervalls ermittelt, ob der erwähnte Übertragungsweg frei oder besetzt ist;
c) die erwähnten Mittel zur Übertragung des Beanspruchungssignals wieder in die Anfangslage zurückversetzt, wenn die Empfangsmittel anzeigen, daß der erwähnte Weg besetzt ist;
d) ein Verriegelungssignal aussendet, dessen Dauer größer als die Dauer des längsten Beanspruchungssignals ist, wenn die Empfangsmittel angeben, daß der Übertragungsweg frei ist;
e) zum Senden der im Speicher der betreffenden Stelle enthaltenen Nachrichten nach beendetem Verriegelungssignal eingerichtet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Stelle die erwähnten Mittel zum Aussenden des Verriegelungssignals zur Festlegung der Dauer dieses Verriegelungssignals einen Multivibrator enthalten, dessen Ausgang mit einem Zähler verbunden ist, wobei die verschiedenen Stellen des Systems sich im Aufbau durch die für die Ausgangsklemme des erwähnten Zählers gewählte Verbindung voneinander unterscheiden.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Empfangsmittel aus· einem Amplitudendetektor bestehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Beanspruchungssignal und das erwähnte Verriegelungssignal aus Aussendungen mit einer sogenannten Ruhefrequenz bestehen, während die zu übertragenden Nachrichten in Form einer Kombination von Aussendungen mit der sogenannten Ruhefrequenz und Aussendungen mit einer sogenannten Arbeitsfrequenz übertragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 529/193 5.
DEN15871A 1957-11-21 1958-11-19 Korrelationsanordnung fuer mehrere gleichberechtigte Nachrichtensender, die den gleichen UEbertragungsweg zu einem gemeinsamen Empfaenger verwenden Pending DE1082947B (de)

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