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DE1082307B - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Verstaerkungsgrades eines mit mindestenseinem Transistor bestueckten Hochfrequenzverstaerkers - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Verstaerkungsgrades eines mit mindestenseinem Transistor bestueckten Hochfrequenzverstaerkers

Info

Publication number
DE1082307B
DE1082307B DET12770A DET0012770A DE1082307B DE 1082307 B DE1082307 B DE 1082307B DE T12770 A DET12770 A DE T12770A DE T0012770 A DET0012770 A DE T0012770A DE 1082307 B DE1082307 B DE 1082307B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
gain
diode
frequency amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12770A
Other languages
English (en)
Inventor
James Lyle Nygaard
Roger Robinson Webster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texas Instruments Inc
Original Assignee
Texas Instruments Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Texas Instruments Inc filed Critical Texas Instruments Inc
Publication of DE1082307B publication Critical patent/DE1082307B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung des Verstärkungsgrades eines mit mindestens einem Transistor bestückten Hochfrequenzverstärkers Bekanntlich sind die Eingangsfeldstärken der verschiedenen von einem Hochfrequenzempfänger zu empfangenen Sender außerordentlich unterschiedlich. Zum Ausgleich dieser Unterschiede sind die bekannten Empfänger mit einer selbsttätigen Lautstärkeregelungseinrichtung (nachstehend als AGC-Schaltung bezeichnet) versehen. Zu diesem Zweck wird im Demodulator eine negative Regelspannung erzeugt, die der Eingangsspannung proportional ist. Diese Regelspannung wird entweder den Steuerelektroden der `*erstärkungselemente zwecks Reduzierung des Verstärkungsgrades zugeführt, oder sie beeinflußt einen nichtlinearen Widerstand derart, daß hierdurch mit zunehmender Eingangsfeldstärke eine zunehmende Dämpfung des Übertragungsweges bewirkt wird.
  • Zur Vermeidung einer Übersteuerung der ersten Verstärkerstufe kommt es darauf an, daß die Regelung auf diese Stufe besonders intensiv einwirkt.
  • Während sich nun der Verstärkungsgrad von Elektronenröhren durch Änderung der Vorspannung der Steuerelektrode ohne Nachteile in weiten Grenzen variieren läßt, ist dies bei Transistoren bekanntlich nicht der Fall, da sich diese nicht leistungslos steuern lassen und das insbesondere mit der Änderung der V orspannung eine wesentliche Änderung der Eingangsimpedanz und damit eine Änderung des Verhaltens des Vorkreises bewirkt wird.
  • Man hat deswegen vielfach bei Transistorempfängern der anderen genannten Art der Regelung, nämlich mit Hilfe eines regelbaren Widerstandes, den Vorzug gegeben, jedoch läßt sich hierdurch meist keine hinreichend steile Regelcharakteristik erzielen.
  • Diese Mängel zu beseitigen ist Aufgabe der Erfindung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur selbsttätigen Regelung des Verstärkungsgrades eines mit mindestens einem Transistor bestückten Hochfrequenzverstärkers, bei dem ein Transistor mittels einer durch Gleichrichtung der Signalspannung gewonnenen und der Steuerelektrode zugeführten Regelspannung geregelt wird. Die kennzeichnende Besonderheit der Erfindung besteht in der Kombination einer solchen Einrichtung mit einer zusätzlichen Regelung in der Weise, daß parallel zum Eingangskreis des Hochfrequenzverstärkers in an sich bekannter Weise ein nichtlinearer Widerstand (Richtleiter) geschaltet ist, der unter der Einwirkung einer Vorspannung steht, die von einem im Ausgangskreis des geregelten Transistors liegenden Widerstand abgenommen wird.
  • Der nichtlineare Widerstand (Richtleiter) kann eine Diode sein. Er kann nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung auch eine p-n-Flächenhalbleiterdiode sein. Durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Korn bination zweier AGC-Systeme wird auch, wie später erläutert wird, die mit zunehmender Eingangsamplitude sich einstellende Einschnürung der Bandbreite kompensiert, die für Transistorempfänger charakteristisch ist.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem Schaltbild eines HF-Empfängers, bei dem die selbsttätige Verstärkungsregelschaltung gemäß der Erfindung angewendet wird; Fig. 2 ist eine Vorwärtsstromkurve einer typischen p-n-Flächenhalbleiterdiode, aufgetragen als Funktion der Spannung, so daß die nichtlineare Widerstandscharakteristik ersichtlich ist.
  • In Fig. 1 ist nur der Teil eines HF-Empfängers dargestellt, der notwendig ist, um den Gegenstand der Erfindung zu erläutern. Die an die Transistoren angelegten Spannungen werden nachstehend so bezeichnet, wie sie für n-p-n-Transistoren erforderlich sind. Es können jedoch auch p-n-p-Transistoren an Stelle von n-p-n-Transistoren verwendet werden, sofern die Gleichstrompolaritäten der erwähnten Spannungen umgekehrt werden.
  • Die HF-Signale werden von einer Antenne 10 aufgenommen, die beispielsweise als Antennenspule 10 a mit Ferritkern 10 b dargestellt ist. Parallel zur Antenne 10 liegen eine veränderliche Kapazität 11 und eine feste Kapazität 12, so daß ein abstimmbarer Parallelkreis gebildet wird.
  • Auf den Ferritkern -10 b ist eine zweite an die Spule 1Ga gekoppelte Spule 13 gewickelt, deren eines Ende mit Masse verbunden ist, während das andere über einen Blockkondensator 14 zur Basis b des Transistors 15 geleitet ist. Die Spule 13 hat eine kleinere Anzahl von Windungen als die Spule 10a, um eine Impedanzanpassung zwischen der hohen Impedanz des auf Resonanz abgestimmten Parallelkreises und der niedrigeren Eingangsimpedanz der Basis des Transistors 15 zu bewirken. Der Transistor 15 dient als HF-Verstärker und als Mischstufe. Seinem Emitter e wird über eine Leitung 16a die Schwingung eines überlagerungsoszillators (nicht dargestellt) zugeführt. Das zweikreisige Bandfilter 16 ist auf die Zwischenfrequenz von beispielsweise 455 kHz abgestimmt. Über die Primärwicklung dieses Bandfilters wird dem Kollektor c des Transistors 15 die positive Spannung der Spannungsquelle B+ zugeführt.
  • Die Zwischenfrequenzsignale aus dem Transistor 15 ,werden über das Bandfilter 16 an die Basis des Transistors 17 geführt, welcher die erste Zwischenfrequenzv erstärkerstufe des Empfängers darstellt. Der Transistor 17 hat, ebenso wie. der Transistor 15, eine niedrigere Eingangsimpedanz. Die Eingangsleitung zu seiner Basis b ist daher zwecks Impedanzanpassung mit einem entsprechenden Abgriff der Sekundärspule des Transformators 16 verbunden. Der n-p-n-Transistor 17 ist so vorgespannt, daß die Emitterspannung des Transistors 17 negativ, die Spannung des Kollektors dagegegen positiv in bezug auf die Basis ist. Die weiteren nicht dargestellten Stufen des Empfängers sind in üblicher Weise ausgebildet. Sie enthalten unter anderem einen Detektor, der neben den Hörfrequenzsignalen eine negative Gleichspannung erzeugt, die dem empfangenen Signalpegel proportional ist. Diese Spanung wird als Regelspannung über die Leitung 18 und die damit in Reihe liegende Sekundärspule des Bandfilters 16 an die Basis des Transistors 17 angelegt. Der Nebenschlußkondensator 19 dient zur Glättung der Regelspannung.
  • Um gemäß der Erfindung den zweiten AGC-Kreis zu bilden, wird eine p-n-Flächenhalbleiterdiode 22 im Nebenschluß zu der Antenne 10 und somit im Nebenschluß zu dem abgestimmten Parallelkreis angeordnet, der durch die Spule 10a und die Kondensatoren 11 und 12 gebildet wird. Eine feste Bezugsspannung E2 wird von dem zwischen B-I- und Erde liegenden Spannungsteiler aus den Widerständen 24 und 25 abgenommen und über die Leitung 26 und die Spule 10 a zur Diode 22 geführt. Eine zweite Spannung Ei für die Diode22 entsteht an dem Widerstand20, der zwischen dem Emitter e des Transistors 17 und Erde liegt. Diese Spannung Ei, die durch den Emitterstrom über den Widerstand 20 hervorgerufen wird, wird über die Leitung 27 und den Widerstand 21 an die andere Seite der Diode 22 geführt. Der Parallelkondensator 23 bewirkt eine Glättung der Spannung Ei.
  • Die Vorspannungen Ei und E2 für die Diode 22 können natürlich auch auf andere Weise erzeugt werden. Voraussetzung ist jedoch, daß Ei an einem Belastungswiderstand eines geregelten Transistors abgegriffen wird. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß in dem Transistor eine Verstärkung der normalen AGC-Regelspannung erzielt wird, so daß eine steilere Regelung der Diode 22 erfolgt.
  • Die Schaltung arbeitet in folgender Weise: Bei niedrigen Eingangssignalpegeln an der Antenne wird eine kleine AGC-Spannung erzeugt. Der Emitter des Transistors 17 bleibt dabei im Vergleich zur Basis negativ. Hierbei beträgt normalerweise der Emitterstrom etwa 0,5 bis 1,5 mA. Der Widerstand 20 hat einen Wert, der zwischen 470 und 2200 Ohm liegt. Die Spannung E2 wird durch entsprechende Wahl des Spannungsteilerverhältnisses der Widerstände 24 und 25 auf einen etwas niedrigeren Wert als El festgelegt, wobei der genaue Betrag dieses Wertes nicht kritisch ist. Die p-n-Flächendiode 22 ist so geschaltet, daß sie bei E>E2 sperrt und damit praktisch keinen Einfluß auf die Antennenspule ausübt.
  • Wenn dann der Signalpegel im Empfängereingang größer wird, so verkleinert sich auf Grund der Regelung der Emitterstrom des Transistors 17 und damit auch die Spannung Ei. Bei einer bestimmten Amplitude des Eingangssignalpegels sinkt die Spannung Ei unter den Wert der festen Spannung E2 ab. Die Diode 22 ist dann in der Vorwärtsrichtung vorgespannt. Je nach der Stärke des Signals und dem Betrag der Spannung E2 wird die Diode 22 mehr oder weniger leitend. Wie aus der in Fig. 2 dargestellten Stromspannungskurve der Diode 22 zu ersehen ist, ist der Strom keine lineare Funktion der Spannung. Die Diode22 hat also, wenn sie nur etwas in der Vorwärtsrichtung vorgespannt ist, noch einen relativ hohen Widerstand. Wenn dagegen der Signalpegel zunimmt und der Arbeitspunkt der Diode 22 an eine höhere Stelle der Kurve verschoben wird, so wird ihr Widerstand niedriger und bewirkt somit eine größere Dämpfung des Schwingkreises 10a, 11, 12.
  • Durch diesen von der Diode 22 gebildeten veränderlichen Parallelwiderstand wird nicht nur die Amplitude der stärkeren Signalschwingungen reduziert, sondern auch eine wesentliche Vergrößerung der Bandbreite des Eingangskreises in Abhängigkeit von der Amplitude des empfangenen Signals erzielt. Die letztgenannte Wirkung erweist sich bei einem Transistorverstärker mit Vorspannungsregelung als besonders vorteilhaft. Bei einem derartigen Verstärker tritt nämlich mit steigender Eingangsamplitude in unerwünschter Weise eine Einschnürung der Bandbreite des Vorkreises auf, da die Eingangsimpedanz eines Transistorverstärkers angehoben wird, wenn die Verstärkung durch die Wirkung der Regelspannung reduziert wird. Diese unerwünschte Wirkung wird aber bei dem Gegenstand der Erfindung durch Einwirkung der Diode 22 in der beschriebenen Weise kompensiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung des Verstärkungsgrades eines mit mindestens einem Transistor bestückten Hochfrequenzverstärkers, bei dem ein Transistor mittels einer durch Gleichrichtung der Signalspannung gewonnenen und der Steuerelektrode zugeführten Regelspannung geregelt wird, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Regelung in der Weise, daß parallel zum Eingangskreis des Hochfrequenzverstärkers in an sich bekannter Weise ein nichtlinearer Widerstand (Richtleiter) geschaltet ist, der unter der Einwirkung einer Vorspannung steht, die von einem im Ausgangskreis des geregelten Transistors liegenden Widerstand abgenommen wird. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand (Richtleiter) eine Diode ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand (Richtleiter) eine p-n-Flächenhalbleiterdiode ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 726 513; britische Patentschrift Nr. 414 187; »Principles of Transistor Circuits«, von Richard F. S h e a, New York, 1953, S. 472.
DET12770A 1955-10-21 1956-10-19 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Verstaerkungsgrades eines mit mindestenseinem Transistor bestueckten Hochfrequenzverstaerkers Pending DE1082307B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1082307XA 1955-10-21 1955-10-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1082307B true DE1082307B (de) 1960-05-25

Family

ID=22321011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET12770A Pending DE1082307B (de) 1955-10-21 1956-10-19 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Verstaerkungsgrades eines mit mindestenseinem Transistor bestueckten Hochfrequenzverstaerkers

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103993B (de) * 1955-10-27 1961-04-06 Teletype Corp Kristallgesteuerte Transistorschwingschaltung
DE1280349B (de) * 1966-02-18 1968-10-17 Telefunken Patent Empfaenger mit selbsttaetiger Regelung auf etwa konstante Ausgangsspannung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB414187A (en) * 1933-04-10 1934-08-02 Emi Ltd Improvements in and relating to wireless and like receivers
DE726513C (de) * 1933-10-21 1942-10-15 Radio H Mende & Co Empfaenger mit Lautstaerkeregelung

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