DE1082162B - Platzpatrone - Google Patents
PlatzpatroneInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/02—Cartridges
- F42B8/04—Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Platzpatrone Die Erfindung betrifft eine Platzpatrone, insbesondere für automatische Handfeuerwaffen.
- Die Erfahrungen mit aus Aluminium hergestellten Platzpatronen., deren Hülsenmund mit einem Fortsatz versehen ist, der an seinem Ende ein durch Falzen des Wandmaterials erhaltenes Geschoßprofil besitzt und wobei der zugefalzte Fortsatz den einzigen Abschluß für die Pulverladung darstellt, sind sehr zufriedenstellend, solange es sich um Platzpatronen für kleinkalibrige Handfeuerwaffen, wie Parabellum und Karabiner, handelt.
- Für größere Kaliber hat sich Aluminium jedoch für eine völlig aus Metall hergestellte Platzpatrone weniger gut bewährt, und es muß hier mit Rücksicht auf die erforderliche kräftigere Pulverladung ein härteres Metall mit höherem Erweichungspunkt angewandt werden. Dabei tritt jedoch der Nachteil auf, daß der geschoßförmige Teil der Patrone, der auch nach dem öffnen zylindrisch ist und beim Losgehen des Schusses keine Durchmesservergrößerung erfahren darf, damit ein Verklemmen dieses Teiles im Lauf der Feuerwaffe vermieden wird, eine entsprechende Wandstärke besitzen muß. Wird das Ende des geschoßförmigen Teiles zum Abschließen der Pulverladung zugefalzt, so platzt beim Losgehen des Schusses das Ende des geschoßförmigen Teiles infolge dessen Wandstärke erst, nachdem die innere Spannung der Patrone einen hohen Wert erreicht hat, und es findet dieses. Platzen mit so großer Gewalt statt, daß das Ende des profilförmigen Teiles kräftig gegen die Innenwandung des Laufes der Feuerwaffe schlägt und eine Schädigung dieser Wandung herbeiführt (sogenanntes Hämmern).
- Die Erfindung will durch eine verbesserte Ausbildung einer ganzinetallenen Platzpatrone diesen Nachteil vermeiden, ganz gleichgültig, wie groß die Wandstärke des geschoßförmigen Teiles der Platzpatrone und die Zugfestigkeit des Metalls, aus dem die Patrone hergestellt ist, ist.
- Dazu ist bei der Platzpatrone gemäß der Erfindung die Wandstärke des durch Falzen zu schließenden Fortsatzes am in Schußrichtung gelegenen Ende nach einem linearen Verlauf sich verjüngend auf einen Bruchteil reduziert.
- Zur Verdeutlichung der Erfindung wird unter Hinweis auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Platzpatrone beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht (Teilschnitt) der Patrone vor dem Zufalzen des Endes, Fig. 2 eine Ansicht der zugefalzten Patrone, Fig. 3 eine Ansicht (Teilschnitt) der Patrone nach dem Losgehen des Schusses.
- Gemäß der Zeichnung ist die völlig aus Metall, z. B. Stahl oder Messing, hergestellte Platzpatrone mit einem sich an den Hülsenmund 1 anschließenden Fortsatz 2 versehen, dessen Wandstärke groß genug ist, um zu vermeiden, daß beim Losgehen des Schusses der Durchmesser des Fortsatzes zunimmt und sich der Fortsatz dadurch in dem Lauf der Feuerwaffe verklemmt.
- Dem Fortsatz 2 wird durch das Zufalzen des zuerst offenen Endes ein geschoßartiges Profil gegeben. Bevor man jedoch das Zufalzen vornimmt, wird die Wandstärke des der Falzbearbeitung zu unterwerfenden Teiles 3 des Fortsatzes, linear sich verjüngend, von der vollen Wandstärke auf einen Bruchteil derselben reduziert. Danach wird, nach Einbringen der Pulverladung, der Teil 3 zugefalzt, bis die in Fig. 2 abgebildete Form erhalten worden ist.
- Wenn die Patrone abgeschossen wird, geht der zugefalzte Verschluß bereits bei verhältnismäßig niedrigem innerem Druck in der Patrone auf. Beim weiteren Platzen des zugefalzten Teiles 3 wird infolge des rasch sinkenden Gasdruckes und der Formgebung der Lappen mit steigender Festigkeit gegen die Laufwandung zu erreicht, daß der Teil 3 nicht einmal in die Anfangslage nach Fig. 1 zurückkehrt, sondern eine Endlage entsprechend Fig. 3 erreicht, wobei der Rand des geplatzten Teiles 3 in sicherem Abstand von der Innenwandung des Laufes der Feuerwaffe bleibt und diese also nicht beschädigen kann.
- Es hat sich gezeigt, daß der erfindungsgemäß vorgeschlagene Verlauf der Wandstärkeverringerung des zuzufalzenden Teiles 3 die einzige Formgebung darstellt, in welcher der bezweckte Effekt erzielt werden kann. Obwohl die Wandstärke des Teiles 3 sowohl von. außen wie von innen her oder in beiden Richtungen verringert werden kann, ist die erstere Methode vorzuziehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus Metall hergestellte Platzpatrone, deren Hülsenmund mit einem Fortsatz versehen ist, der am Ende ein durch Falzen des Wandmaterials erhaltenes Geschoßprofil besitzt und wobei der zugefalzte Fortsatz den einzigen Abschluß für die Pulverladung darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des durch Falzen zu schließenden Fortsatzes (2) am in Schußrichtung gelegenen Ende (3) nach einem linearen -erlauf sich verjüngend auf einen Bruchteil reduziert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1082162X | 1958-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082162B true DE1082162B (de) | 1960-05-19 |
Family
ID=19868613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN15416A Pending DE1082162B (de) | 1958-04-19 | 1958-07-30 | Platzpatrone |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE569730A (de) |
| DE (1) | DE1082162B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3048599A1 (de) * | 1980-12-23 | 1982-07-01 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Uebungspatrone fuer handfeuerwaffen |
| US4867065A (en) * | 1987-09-19 | 1989-09-19 | Rheinmetal Gmbh | Training cartridge |
| US5459914A (en) * | 1993-09-13 | 1995-10-24 | Rheinmetall Gmbh | Method of sealing the front of a cylindrical sleeve body of a practice cartridge |
| DE102019105988A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-10 | Ruag Ammotec Ag | Energiespeicherzelle, Energiespeicher sowie Verfahren zum Herstellen einer Energiespeicherzelle |
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1958
- 1958-07-30 DE DEN15416A patent/DE1082162B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3048599A1 (de) * | 1980-12-23 | 1982-07-01 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Uebungspatrone fuer handfeuerwaffen |
| EP0056075A3 (en) * | 1980-12-23 | 1982-09-08 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Blank cartridge for hand firearms |
| US4867065A (en) * | 1987-09-19 | 1989-09-19 | Rheinmetal Gmbh | Training cartridge |
| US5459914A (en) * | 1993-09-13 | 1995-10-24 | Rheinmetall Gmbh | Method of sealing the front of a cylindrical sleeve body of a practice cartridge |
| DE102019105988A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-10 | Ruag Ammotec Ag | Energiespeicherzelle, Energiespeicher sowie Verfahren zum Herstellen einer Energiespeicherzelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE569730A (de) |
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