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DE3149346A1 - Aufschlagzuender - Google Patents

Aufschlagzuender

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Publication number
DE3149346A1
DE3149346A1 DE19813149346 DE3149346A DE3149346A1 DE 3149346 A1 DE3149346 A1 DE 3149346A1 DE 19813149346 DE19813149346 DE 19813149346 DE 3149346 A DE3149346 A DE 3149346A DE 3149346 A1 DE3149346 A1 DE 3149346A1
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DE
Germany
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sleeve
impact
detonator
head
fuse according
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Application number
DE19813149346
Other languages
English (en)
Other versions
DE3149346C2 (de
Inventor
Willi 2077 Trittau Lübbers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Original Assignee
Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG filed Critical Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Priority to DE19813149346 priority Critical patent/DE3149346A1/de
Priority to US06/447,881 priority patent/US4487127A/en
Publication of DE3149346A1 publication Critical patent/DE3149346A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3149346C2 publication Critical patent/DE3149346C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

NICO-PYROTECHNIK . 3 „ Trittau, den SO.12.S981
Hanns-Jürgen Diederichs
GmbH & Co KG
2077 Trittau
Bei der Feuerwerkerei
AkEe Ni "20
Aufschlagzünder
.Pie Erfindung betrifft einen Aufschlagzünder mit einer güaderfest angeordneten Zündnadel - und einem hinter dieser'angeordneten, eine Zündpille enthaltenden Schlag· körper,"'der bis zum Verlassen des Abschußrohres durch fnih.destens eine Sperrkugel gesichert ists die in eine Quernut des Schlagkörper eingreifend in eiaer Bohrung des. Zünderkörpers gelagert ist;, ferner mit einer weiteren zwischen Schlagkörper und Zünderkopf beweglich angeordneten Kugel und Mitteln gum Einklemmen der Kugel zwischen Schlagkörper und Zünderkopf bei vorzeitigem Abbremsen des Geschosses.
Aus der DE-PS 25 27 339 ist ein Aufschlagzünder bekannt, bei dem im Falle eines vorzeitigen Abbremsen des Geschosses die zwischen dem Schlagkörper und dem Zünderkopf bewegbar angeordnete Kugel zwischen swei Kegelmantelflächen gleicher Steigung eingeklemmt wird. Die erste Kegelmantelflache ist dabei zünderfest an der Zündnadel angeordnet, während die zweite Kegelmantelf lache sich Jm vorderen Teil des Schlagk6rpers befindet, der sich beim Aufprall des Geschosses auf die Zündnadel hin bewegt.
Ein vorzeitiges Abbremsen des Geschosses kann beispielsweise durch Hindernisse bewirkt werden, die sich in
■ k-
unmittelbarer Nachbarschaft der Feuerstellung befinden. Als solche Hindernisse kommen insbesondere Baumäste und Blätter in Betracht,wenn die Feuerstelle getarnt ist. Durch das vorzeitige Abbremsen des Geschosses wird die Vorrohrsicherheit beeinträchtigt, was im ungünstigsten Fall dazu führen kann, daß die Geschützbedienungsmannschaft durch ein vorzeitig detonierendes Geschoß erheblich gefährdet wird.
Bei dem bekannten Aufschlagzünder, bei dem eine zunächst frei bewegliche Kugel im Falle des vorzeitigen Abbremsens zwischen zwei kegelförmigen Flächen eingeklemmt wird, konnte nicht in allen Fällen eine befriedigende Vorrohrsicherheit erreicht werden. Dies wird darauf zurückgeführt, daß infolge starker Schwingungen, die während der Abschuß- und Beschleunigungsphase auftreten, die Kugel aus ihrem Klemmsitz herausgleitet und demzufolge eine Einleitung des Zündvorgangs nicht mehr verhindern kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen Aufschlagzünder der genannten Bauart zu geben, der eine bessere Vorrohrsicherheit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
• S-
Fig. 1 einen Aufschlagzünder im Längsschnitt vor dem Schuß;
Fig. 2 den in Fig. I gezeigten Zünder nach dem Auftreffen auf ein Hindernis in der ]. Flug-
" ." ■ . " phase;
;Fig. 3 den in Fig. I gezeigten Zünder während des Geschoßfluges;
Fig.. 4 den in Fig. I gezeigten Zünder nach Beendigung der Flugphase beim Zielaufschlag.
Auf dem nur teilweise dargestellten Geschoßkörper 1 mit seiner Rauch- Knalladung als Füllung 2 sitst der aufgeschraubte Zünderkörper 3,der vorn durch den Zünderkopf abgedeckt ist. In Letzterem befindet sich fest eingebaut die Zündnadel 5. Dieser liegt im Zünderkörper 3 mit Abstand der das Zündhütchen 7 aufnehmende Schlagicörper 6 gegenüber, der seinerseits im Zünderkörper 3 gleitbar geführt, aber bis zum Zielaufschlag bzw. bis zum Auftreffen auf ein Hindernis festgelegt ist. An der Mantelfläche des Schlagkörpers 6 ist eine durchgehende Ringnut 8 von dreieckigem Querschnitt vorgesehen, der jeweils zwei um 180 versetzte Bohrungen 9 an der Mantelfläche des Zünderkörpers 3 gegenüberliegen.
In diesen, durch die Ringnut 8 und die Bohrungen 9 gebildeten beiden Öffnungen»sind Sperrkugeln IO angeordnet, deren von der Bohrung 9 her bestimmter Durchmesser so bemessen ist, daß die Sperrkugeln 10 durch eine an der Mantelfläche des Zünderkörpers 3 anliegende Abdekkung 11 nach außen verschlossen sind. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß sich die Abdeckung über den ganzen Umfang des Zünderkörpers 3 erstreckt oder
- 4
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nur teilweise auf die die Sperrkugeln 10 aufnehmenden Bohrungen 9 begrenzt ist.
Die Abdeckung 10 kann aus einer leicht zerstörbaren Folie bestehen. Im vorderen der Zündnadel 5 zugekehrten Teil des Schlagkörpers 6 ist eine ringförmige Ausdrehung 12 zur Aufnahme von mindestens einer weiteren Kugel 13 vorgesehen, die in dem im Zünderkopf vorhandenen Hohlraum frei beweglich ist und sich insbesondere in einen ebenfalls ringförmigen Ausweichraum 15 absetzen kann.
Da es sich um patronierte Munition handelt, umschließt der Hals der Patronenhülse 14 den Geschoßkörper 1 und den Zünderkörper 3 bis in Höhe des Zünderkopfes 4. In diesen Übergang ist die Hülse nach innen eingezogen und wird durch den eingeschraubten Zünderkopf 4 festgeklemmt.
Im Hohlraum 16 ist zwischen Schlagkörper 6 und Zünderkopf 4 koaxial zur Zündnadel 5 und in Längsachsenrichtung verschiebbar eine Hülse 17 angeordnet. Die Hülse 17 ist topfförmig ausgebildet und ihr dem Zünderkopf 4 zugewandter Boden 18 ist zentrisch durchbohrt* wobei die Hülse 17 auf der durch die zentrische Bohrung hindurchgreifenden Zündnadel 5 bewegbar aufsitzt. Die Hülse 17 ist mit einer zwischen dem Boden 18 und der Hülse 17 und dem Schlagkörper 6 angeordneten Druckfeder belastet. Dabei liegt ein Endstück der Druckfeder 19 die Zündnadel 5 lose koaxial umgreifend auf dem Boden 18 der Hülse 17 auf, während das andere Endstück der Druckfeder 19 sich in einer im Schlagkörper 6 angeordneten Ausnehmung 20 abstützt. Die Hülse 17 liegt mit ihrer Außenmantelfläche auf der Innenwandung 21 des Zünderkopfs 4 an und ist auf diese Weise gleitbar gelagert und bei einer Bewegung der Hülse 17 in Längsachsenrichtung ist dadurch ihre sichere Führung gewährleistet.
Pie Wirkungsv?eise des Aufschlagzünders ist folgende. Pas den Aufschlagzünder enthaltende Geschoß ist transportsicher, ladesicher,, rohrsicher und vorrohrsieher.
'Auf-die Punktion der Sperrkugeln IO wird hier nicht weiter-"eingegangen, da" diese aus dem Stand der Technik bekannt sind, Fig. ! zeigt den Aufschlagzünder im Längsschnitt vor dem Schuß. Unmittelbar nach dem Ab-
hat sich lediglich die Patronenhülse 14 vom Zünder· T- Geschoßkörper 3 und "S gelöst, ohn'e dabei jedoeh die 4bdeck~ung IJ zu beschädigen. Vielmehr schützt Letztere die Innenwand des Rohrs "vor den beiden Sperrkug;eln lQf die auch während des Geschoßfluges beim Zünder verbleiben« Infolge der Massenträgheitskräfte wird sich weiterhin die Hülse J7 gegen die Federkraft der Druckfeder wad - entgegen der Flugrichtung um einen gewissen Betrag auf den Schlagkörper 6 fortbewegt haben. Diese Phase ist nicht durch eine Figur erläutert. Während der Lagerung und beim Abschuß und während der ersten Flugstrecke stutSt sich die rückwärtige Fläche des Schiagkörpers 6 gegen den massiven Zünderkörper 3 ab. Erst im weiteren Verlauf des.Fluges wirkt nun der Luftwiderstand in zunehmendem Maße bremsend auf das Geschoß, nicht aber auf die Kugel 13 ein. Diese wandert aufgrund ihrer Massenträgheit langsam aus der Ausdrehung 12 in den Saum 16 und schließlich in den Ausweichraum 15 hinein. Sie .befindet sich dort innerhalb des zwischen Hülse 17 und Zündnadel 5 gebildeten Ringraums. (Fig. 3). Die Anfasung der kreisringförmigen Grundfläche der Hülse 17 erleichtert der Kugel 13 dabei den übertritt aus dem Raum 16 in den Ausweichraum 15.
Beim. Aufprall des Geschosses auf das Ziel stößt der Schlagkörper 6 nach vorne (Fig«, 4)B wobei durch die nun voreilende Schrägfläche 8a der Ringnut 8 beide Sperrkugeln 10 gleichzeitig durch die Bohrungen 9 jund unter
Zerstörung der Abdeckung 11 nach außen ins Freie geschleudert werden.
Der nun freigewordene Schlagkörper 6 schlägt unter Zusammenpressen der Druckfeder 19 mit seinem Zündhütchen auf die Zündnadel 5, so daß der Zündstrahl rückwärts die Rauch- Knall- Ladung 2 zur Entzündung bringen kann.
Wenn nun das Geschoß nahe vor der Rohrmündung auf ein Hindernis trifft, z.B. auf ein Tarnnetz, Äste, Blätter oder dergleichen, so schiebt sich durch den plötzlichen Bremsvorgang der Schlagkörper 6 bei gleichzeitigem Abstoßen der Sperrkugeln 10 nach vorn, während gleichzeitig die Hülse 17 sich infolge der Massenträgheitskräfte noch in einer rückwärtigen Stellung befindet (Fig. 2) in die sie bei Beschleunigung des Geschosses während des Abschusses und während des Durchgangs durch das Rohr gelangt ist. Dabei wird die Kugel 13 zuverlässig zwischen Schlagkörper 6 und unterer Randfläche der Hülse 17 eingeklemmt, so daß eine weitere Relativbewegung zwischen Hülse 17 und Schlagkörper 6 unterbunden wird Und ein Eintauchen der Zündnadel 5 in das Zündhütchen 7 unterbleibt. Dadurch ergibt sich eine im Vergleich zum Stand der Technik wesentlich verbesserte Vorrohrsicherheit.Eine Gefährdung der Bedienungsmannschaft durch ein vorzeitig detonierendes Geschoß ist nahezu ausgeschlossen.
Auch wenn die Hülse 17 durch den vorgleitenden Schlagkörper 6 und den Druck der Feder 19 in ihre Endlage zurückweicht, bei der der Boden 18 der Hülse 17 an der senkrecht zur Längsachsenrichtung verlaufenden Fläche des Zünderkopfs 4 anliegt, kann die Zündnadel 5 nicht auf das Zündhütchen 7 aufprallen.
Bezugszeichenliste
I Geschoßkörper
2 Füllung (Rauch - Knalladung)
3 Zünderkörper
4 Zünderkopf
5 Zündnadel
β . Schlagkörper
7 Zündhütchen
8 Ringnut
■9. Bohrung
10 Sperrkugeln
IJ Abdeckung
12 ringförmige Ausdrehung
13 Kugel
S4 Patronenhülse
15 Ausweichraum
16 Hohlraum
17 Hülse
18 Boden
19 Druckfeder
20 Ausnehmung
21 Innenwatidung
22 Fläche
Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    /\ .) Aufschlagzünder mit einer zünderfest angeordneten Zündnadel und einem hinter dieser angeordneten, eine Zündpille enthaltenden Schlagkörper , der bis zum Verlassen des Abschußrohres durch mindestens eine Sperrkugel gesichert ist, die in eine Quernut des Schlagkörpers eingreifend in einer Bohrung des Zünderkörpers gelagert ist, ferner mit einer weiteren zwischen Schlagkörper und Zünderkopf beweglich angeordneten Kugel und Mitteln zum Einklemmen der Kugel zwischen Schlagkörper und Zünderkopf bei vorzeitigem Abbremsen des Geschosses, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Hohlraum (16) zwischen Schlagkörper (6) und Zünderkopf (4) koaxial zur Zündnadel (5) und in Längsachsenrichtung verschiebbar eine Hülse (17) angeordnet ist.
    = 2 r=
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) topfförmig ausgebildet ist, daß ihr dem Zünderkopf (4) zuwandter Boden (18) zentrisch durchbohrt ist und daß die Hülse (17) auf der durch die zentrische Bohrung hindurchgreifenden Zündnadel (5) bewegbar aufsitzt.
  3. 3. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) mit einer zwischen dem Boden (18) der Hülse (17) und dem Schlagkörper (6) angeordneten Druckfeder (19) belastet ist.
  4. 4. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endstück der Druckfeder (19) die Zündnadel (5) lose koaxial umgreifend auf dem Boden (18) der Hülse aufliegt, während das andere Endstück der Druckfeder (19) sich in einer im Schlagkörper (6) angeordneten Ausnehmung (20) abstützt.
  5. 5. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) vermittels ihrer Außenmantelfläche auf der Innenwandung (21) des Zünderkopfs (4) gleitbar gelagert ist.
  6. 6. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Beschleunigungsphase der Boden (18) der Hülse (17) an der senkrecht zur Längsachsenrichtung verlaufenden Fläche (22) des Zünderkopfs (4) anliegt.
  7. 7. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schlagkörper (6) zugewandte kreisringförmige Grundfläche der Hülse (17) kegelförmig angefast ist.
    — 3 — *
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