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DE1082036B - Maschinenanlage zur Anfertigung von Traegern aus Holzgurten und Steg - Google Patents

Maschinenanlage zur Anfertigung von Traegern aus Holzgurten und Steg

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Publication number
DE1082036B
DE1082036B DEH34265A DEH0034265A DE1082036B DE 1082036 B DE1082036 B DE 1082036B DE H34265 A DEH34265 A DE H34265A DE H0034265 A DEH0034265 A DE H0034265A DE 1082036 B DE1082036 B DE 1082036B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
wave
belts
belt
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH34265A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Hess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH34265A priority Critical patent/DE1082036B/de
Priority to BE582107A priority patent/BE582107A/fr
Publication of DE1082036B publication Critical patent/DE1082036B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/06Manufacture of central layers; Form of central layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Maschinenanlage zur Anfertigung von Trägern aus Holzgurten und Steg Die Erfindung betrifft eine Maschinenanlage zur Anfertigung von Trägern aus Holzgurten mit einem an diesem befestigten Steg aus Sperrholz oder anderem biegsamem Material. Die Anfertigung von Trägern aus Holzgurten mit dazwischenliegendem Sperrholz oder ähnlichem Steg wurde bisher von Hand vorgenommen, nachdem die Einzelteile in unterschiedlichen, der konstruktiven Ausbildung entsprechenden Maschinen vorbereitet wurden. Im allgemeinen sind sogar die Sperrholzstreifen bei Vollwandträgern in ihren oberen und unteren Endpartien beidseitig mit Gurthälften durch Leimung oder Nagelung verbunden worden, ohne daß außer dem Hobeln eine weitgehende Bearbeitung der Holzteile vonnöten gewesen wäre. Mit den bisherigen Maschinen konnten nur Träger in Fixlängen hergestellt werden, während eine endlose Fertigung wegen der für eine derartige Fabrikation ungeeigneten konstruktiven Durchbildung der bekannten Träger weder möglich noch rentabel war.
  • Holzgurt-Träger in I-Form mit wellenförmigem Steg sind bereits bekannt. Durch die Maschinenanlage gemäß der Erfindung- ist es möglich, Holzgurt-Träger in I-Form mit gewelltem Steg in Endlosfertigung herzustellen. Durch die konstruktive Ausbildung des Trägers mit wellenförmigem Steg ist der bei ähnlichen Trägern mit ebenem Steg vorhandene Nachteil vermieden, daß in bestimmten Abständen seitliche Stegverstärkungen angebracht werden müssen, deren Einfügung die endlose Fertigung erheblich behindern, wenn nicht unmöglich machen würde.
  • Das Ziel der Fertigung von Trägern aus Holzgurten und einem Steg aus Sperrholz oder anderem biegsamem Material wird erfindungsgemäß durch zwei verstellbar ebeneinanderliegende, quer zu den Gurten pendelnde, die wellenförmigen Nuten in den Gurten herstellende Fräser, eine zu den damit gefrästen Nuten synchronlaufende Wellenpresse für den Steg sowie der Wellenpresse nachgeordnete, seitlich im Abstand verstellbare Begrenzungsvorrichtungen, z. B. Rollen, erreicht. Es ist hierbei prinzipiell ohne Belang, welcher Art die Fräser sind, jedoch hat es sich als zweckmäßig erwiesen, gewöhnliche Messerfräser zu verwenden, die nach einer Ausführungsform der Erfindung einen konischen Nutquerschnitt ergeben. Um bei Verwendung dieser Fräser keine Breitendifferenzen in der wellenförmigen Nut zu bekommen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die pendelnden Gurtfräser der Pendelbewegung synchrongesteuerte Schwenkköpfe aufweisen, welche die Frässpindeln in jeder Bewegungsphase senkrecht zu den Tangenten an die zu fräsende Wellennut halten. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß sich die Fräsmesser immer genau in der Laufrichtung der im Grundriß wellenförmigen Nut halten. Naturgemäß wird man bei sehr kurzer Wellenlänge bzw. sehr stark gekrümmten Wellen Fräser geringeren Durchmessers nehmen, als dieses bei einer langgestreckten Wellenform der Fall ist.
  • Um den Steg aus Sperrholz oder biegsamem Material mit den Gurten zusammenzufügen, ist in der Maschinenanlage den Fräsern eine Wellenpresse nachgeschaltet, deren Aufgabe es ist, das nicht vorgeformte Sperrholz oder biegsame Material im Bereich der Zuführung der Gurte in Wellenform zu halten und in der gleichen Geschwindigkeit und der gleichen Richtung wie die Gurte so fortzubewegen, daß die durch die Presse verursachte Wellenform des Steges genau mit der Wellenform der Nuten übereinstimmt. Dadurch wird im Bereich der Presse die mühelose Einführung des Sperrholzsteges in die Nuten möglich. Der Effekt der Einführung wird durch seitliche Begrenzungspreßvorrichtungen bewirkt, die auf die gewünschte Profilhöhe eingestellt sind. Die Einstellung erfolgt mit dem Abstand der Begrenzungsvorrichtung voneinander, der variabel ist. Die seitlichen Begrenzungspreßvorrichtungen sind so gearbeitet, daß ihre mit den Gurten in Berührung stehende Fläche in Laufrichtung der Gurte gleitend ausgebildet ist.
  • Für die Wellenpresse sind verschiedene Ausführungsformen möglich. So wurde z. B. eine Pressenform entwickelt, bei der mehrere Preßrollen in einer der Wellenform entsprechenden Doppelreihe angebracht sind. Diese Preßrollen sind so angeordnet, daß die eine Reihe durch Federdruck an die zweite Reihe angedriickt wird, während die zweite Reihe über eine der Rollenzahl entsprechende Gestänge- oder Pleuelreihe mit einem kurbelwellenähnlichen Antrieb verbunden ist, welcher die Rollen der zweiten Reihe in eine vertikale oder je nach Anordnung der Maschine horizontale Hin- und Herbewegung versetzt, so daß in der Gesamtbewegung eine in der Laufrichtung der Gurte wandernde Welle entsteht, deren Bewegungsgeschwindigkeit mit der der Gurte übereinstimmt. Die Wellenpresse kann jedoch z. B. auch in der Art einer Raupenkettenpresse od. ä. ausgebildet sein, wobei dann die einzelnen Glieder mit ihrer Preßfläche der Wellenform angepaßt sind. Hierbei können Glieder- oder Kettenteile beliebiger Länge verwendet werden, deren-Druckplatten der Wellenform so angepaßt sind, daß im geradlinigen Verlauf der Raupenkette die Gesamtfläche der Glieder die Wellenform ergibt.
  • Ferner kann es für die Ausbildnung der Wellenpresse von Vorteil sein, eine Kombination der beiden vorbezeichneten Prinzipien anzuwenden. Hierbei geht man so vor, daß beispielsweise der untere Teil der Wellenpresse als Unterteil einer Raupenkettenpresse ausgebildet ist, deren Druckplatten im Preßbereich eine fortlaufende Wellenform ergeben, während als Oberteil unter Druck stehende Preßrollen Verwendung finden, welche das Stegband so stark gegen den Pressenunterteil drücken, z. B. mit Hilfe von Federn oder hydraulischer Druckmittel, daß der Steg im Bereich der Presse Wellenform aufweist. Die Druckrollen im oberen Pressenteil haben hierbei ein ausreichendes Spiel zur Auf- und Niederbewegung, so daß die wandernde Welle des Pressenunterteils mit dem Stegband unter diesen Rollen in Gurtrichtung wandern kann.
  • Es ist für eine weiterentwickelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschinenanlage charakteristisch, daß Gurtfräser und Wellenpresse zwischen zwei in Laufrichtung der Gurte arbeitende Mitnehmervorrichtungen angeordnet sind, deren Abstand untereinander und zu den Gurtfräsern verstellbar und deren Geschwindigkeit mit der Pendelbewegung der Gurtfräser und der Wellenbewegung der Wellenpresse synchronisierbar ist. Hierbei kann die Anordnung der Mitnehmervorrichtungen so vorgesehen sein, daß diese am Auslaufende gleichzeitig als Begrenzungspreßvorrichtungen dienen. Die Mitnehmervorrichtungen können jedoch auch kürzer ausgeführt sein, so daß getrennte Begrenzungspreßvorrichtungen ihnen nachgeschaltet sind. Die konstruktive Ausbildung der Mitnehmer kann in beliebiger bekannter Weise geschehen, z. B. durch Sauger, Greifer oder mit Hilfe von griffigen Flächen im Zusammenwirken mit Druckrollen. Es hat sich auch als vorteilhaft herausgestellt, die Mitnehmervorrichtungen als Transportglied- oder Rollenkörperketten auszubilden, die Dorne aufweisen, denen gegenüber im Einführungsbereich der Gurte Druckrollen zur Einpressung der Dorne in das Holz angeordnet sind.
  • Für die kontinuierliche Fertigung ist es zweckmäßig, hinter jedem Gurtfräser eine ebenfalls pendelnde Leimauftragsvorrichtung anzuordnen, die im Falle der Verleimung von Steg und Gurten die erforderliche Leimmenge auf die Flanken der wellenförmigen Nut im Gurt aufbringt. Eine derartige automatische Leimauftragung ermöglicht auch eine ausreichende und wirtschaftliche Leimaufgabe. Das Sperrholz bzw. das biegsame Stegmaterial wird zweckmäßig in größeren Längen, gegebenenfalls in aufgerolltem Zustand, verwendet. Erfindungsgemäß wird für die Einbringung des Sperrholzes bzw. des biegsamen Stegmaterials vorgeschlagen, daß vor der Wellenpresse Zuführungsrollen angeordnet sind, welche den Sperrholzstreifen aus .dem Bereich oberhalb oder unterhalb der Maschinenanlage zubringen. Hier ist es zweckmäßig, die Vorratsrolle in einem solchen Abstand von der Maschinenanlage anzubringen, daß nach dem Abspulen des Sperrholzes oder biegsamen Materials die Kanten desselben mit Leim versehen werden, woraufhin das Stegband bis zur Maschinenanlage noch einen solchen Weg zurückzulegen hat, daß der aufgetragene Leim sich intensiv mit dem Stegmaterial verbindet und, wenn erwünscht, eine gewisse Vortrocknung durchmacht. Unter Umständen wird das Stegband mit eckigen Randteilen angeliefert. Ist eine Einfügung in beispielsweise konische wellenförmige Nuten der Gurte vorgesehen, so empfiehlt es sich, zwischen die Materialrolle und die Leimauftragsvorrichtung für den Steg eine Anfasvorrichtung mit zwei im Abstand voneinander verstellbaren Spindeln einzuschalten.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Maschinenanlage in Form einiger schematischer Beispiele veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 ein Grundschema im Vertikalschnitt, Fig. 2 das Detail einer möglichen Ausführungsform der Gurtfräser in Seitenansicht, Fig. 3 einen detaillierten Vertikalschnitt in Längsrichtung, Fig. 3 a eine Draufsicht zu Fig. 3, Fig. 4 den Längsschnitt einer Ausführungsform der Wellenpresse, Fig. 5 den Querschnitt durch eine Anfasvorrichtung. Aus Fig. 1 ist schematisch ersichtlich, wie in Laufrichtung der Gurte innerhalb der Maschinenanlage im rechten Teil der Darstellung die Gurtfräser 1, von denen der eine dargestellt ist, quer zu den Gurten 8 in Richtung des Pfeiles B pendelnd angeordnet sind. Der Gurt 8 bewegt sich in Richtung des Pfeiles A fort, so daß aus dem Zusammenwirken der Gurtbewegung A und der Pendelbewegung des Fräsers die in den Gurt gefräste Nut 2 die Form einer Welle bekommt. Die sich in Richtung A bewegenden Gurte 8 laufen seitlich an der Wellenpresse 3 vorbei, deren obere und untere Preßelemente in Richtung .der Pfeile C gegeneinander wirken, wobei in der Seitenansicht eine Wellenform entsteht, die synchron zur :,Tut 2 in den Gurten in Richtung D in der gleichen Geschwindigkeit wie die Gurte wandert. Die oberen und unteren Presseelemente können entweder gleitend, z. B. in Form von Rollen, ausgebildet sein, so daß das vorwärts gestoßene oder gezogene Stegband in wandernder `'Venenform zwischen den Preßteilen hindurchgleiten kann, oder die Preßteile sind nicht gleitend ausgeführt, so daß sie das Stegband in der Wellenform festhalten. Da die Welle mit der Geschwindigkeit der Gurte 8 weiterwandern muß, wandern in letzterem Falle die einzelnen Formteile der Preßvorrichtung ebenfalls in Richtung D mit dem festgehaltenen Steg. Der Wellenpresse sind seitliche, in ihrem Abstand voneinander verstellbare Begrenzungspreßvorrichtungen nachgeordnet, die in diesem Beispiel Rollenform haben.
  • Fig. 2 veranschaulicht etwas ausführlicher eine Ausbildungsmöglichkeit des pendelnden Gurtfräsers 1, der in diesem Falle über eine Vorrichtung 5 in Richtung des Doppelpfeiles B auf- und abwärts bewegt wird. Der Gurtfräser 1 ist in diesem Beispiel als Schwenkkopf mit einer Bewegungsrichtung entsprechend dem Pfeil E ausgebildet, der um den Punkt 5 a schwenkbar ist. Die Schwenkung kann durch zweckentsprechende Mittel mit der Vorschubgeschwindigkeit des Gurtes und gleichzeitig der Pendelbewegung B synchronisiert sein, so daß die Frässpindel7 in jeder Bewegungsphase senkrecht zu der Tangente steht, die man an die zu fräsende Wellennute legen kann. Bei Verwendung von Messerfräsern ist es empfehlenswert, solche mit einem keilförmigen Profil zu verwenden, um parallellaufende Nutenflanken zu erzielen.
  • In Fig. 3 und 3 a sind der Vertikallängsschnitt und die Draufsicht eines ausführlicher dargestellten Beispiels einer Maschinenanlage gemäß der Erfindung dargestellt. Von rechts nach links dem Fertigungsgang folgend erkennen wir in Fig. 3 a die Einführung der Gurte 8, die zwischen den Mitnehmervorrichtungen 10 und den diesen im Einführungsbereich der Gurte gegenüber angeordneten Druckrollen 11 hindurchlaufen. Die Druckrollen haben die Aufgabe, die zum Mitnehmen der Gurte erforderliche Reibung zu erzeugen und z. B. für den Fall, daß die Mitnehmervorrichtungen mit Dornen oder ähnlichen Vorrichtungen versehen sind, eine Einpressung der Dorne in das Gurtholz zu bewirken. Der Bewegungsrichtung der Gurte nach links folgend sind nebeneinanderliegende Gurtfräser 1' mit Antrieben 6' angeordnet, die in Richtung des Doppelpfeiles B auf- und abpendeln, während dieser Pendelbewegung synchrongesteuert die Schwenkköpfe 1'a der Gurtfräser eine Schwenkbewegung gemäß den Pfeilen E ausführen. Je näher der Schwenkpunkt der Arbeitsebene des Fräsers gelagert ist, um so genauer erfolgt die Ausfräsung der Nuten. Die Pendelbewegung B wird in diesem Ausführungsbeispiel durch sich in Pfeilrichtung F drehende Exzenterscheiben 12 hervorgerufen, welche die Bewegung über Zwischenstücke 13 auf die Gurtfräser übertragen. Die nunmehr gefrästen Gurte bewegen sich weiter in Arbeitsrichtung und laufen seitlich an der Wellenpresse 3' vorbei, in die durch zwei Führungsrollen 20 geführt, das Stegband 9 aus Sperrholz oder anderem biegsamem Material einläuft, um während der Vorwärtsbewegung in eine Wellenform gepreßt zu werden, welche derjenigen der Gurtnuten entspricht. Die Preßvorrichtungen in der Wellenpresse 3' erzeugen also eine wandernde Welle, die in Pfeilrichtung mit der Wellennut in den Gurten synchron läuft. Durch die Verjüngung des Abstandes der Mitnehmer 10 und damit die Verringerung des Abstandes der Gurte 8 erfolgt die Annäherung derselben in den Bereich der Kanten des Stegbandes 9, so daß die Zusammenfügung des Trägers sich in einem Bereich vollzieht, wo das Stegband noch durch die Wellenpresse in Wellenform gehalten wird. Am Auslaufende der Mitnehmervorrichtungen, in diesem Falle in der Figur links, dienen die Mitnehmer gleichzeitig als Begrenzungspreßvorrichtung 4'. Ihr lichter Abstand entspricht nämlich genau der erwünschten Profilhöhe. Selbstverständlich könnten die anschließenden Umlenkrollen .der Mitnehmervorrichtung 10 bereits im Bereich der Wellenpresse angebracht sein unter Nachschaltung anderer, z. B. rollenförmiger Begrenzungspreßvorrichtungen 4, die in Fig. 3 a punktiert dargestellt sind. Der Abstand der Mitnehmervorrichtungen 10 ist in Richtung der Doppelpfeile G bzw. G' verstellbar, ebenfalls kann der Abstand zwischen den Gurtfräsern 1' und den Mitnehmern verändert werden, wodurch naturgemäß auch die Nuttiefe variiert werden kann. Der fertige Träger verläßt in Richtung des Arbeitsablaufes die Maschinenanlage.
  • Die Wellenpresse ist bei dieser Ausführungsform der Maschinenanlage aus paarig zugeordneten, in einer wellenförmigen Doppelreihe angebrachten Preßrollen 14 zusammengesetzt. Die untere Reihe der Preßrollen 14 ist in diesemAusführungsbeispielnichtangetrieben, sondern die Rollen sind einzeln mit federnden Druckvorrichtungen ausgerüstet, die sie einen Druck gegen die Preßrollen 14 der oberen Reihe ausüben lassen. Selbstverständlich könnten auch jeweils zwei oder mehr Preßrollen gekoppelt mit einem einzigen Druckmittel verbunden sein, bei entsprechender gelenkiger Ausbildung. Die oberen Preßrollen 14 werden durch den Antrieb über die Welle 15 in eine Auf- und Abwärtsbewegung in Richtung des Doppelpfeiles H versetzt. Die Antriebswelle 15 im Pressengehäuse ist kurbelwellenartig'ausgebildet. Sie kann auch mit Exzentern versehen sein, die über die Gestänge 16 die Bewegung auf die Rollen 14 übertragen: Durch diesen Antrieb werden die in Doppelreihen angeordneten Preßrollen derart in eine Auf- und Abwärtsbewegung gebracht, daß in -Durchlaufrichtung D eine wandernde Welle entsteht. Durch -die Verwendung von Rollen ist ein leichter Durchlauf des Stegbandes aus Sperrholz oder biegsamem Material gewährleistet.
  • Eine andere Ausführungsform der Wellenpresse ist in Fig. 4 dargestellt. Hier wird eine die wandernde Welle darstellende Preßvorrichtung 3" durch eine raupenkettenpressenartige Preßvorrichtung gebildet, deren einander zugekehrten Stränge sich mit dem dazwischenliegenden, in Wellenform gehaltenen Stegband in Richtung des Pfeiles D fortbewegen. Die einzelnen Glieder der Raupenketten bestehen in diesem Beispiel aus Rollen oder Rädern 19, die gekoppelt sind und die Druckplatten 18 tragen, welche der Wellenform so angepaßt sind, daß im geradlinigen Verlauf der Raupenkette die Gesamtfläche der Glieder die Wellenform ergibt.
  • Naturgemäß lassen sich auch aus der Kombination der beiden dargestellten Formen von Wellenpressen geeignete Vorrichtungen konstruieren, so z. B. durch eine Kombination der unteren Raupenkette aus Fig. 4 mit einem Gegenstück, welches dem auf den Kopf gestellten Unterteil der Wellenpresse gemäß Fig. 3 entspricht. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die gesamte Wellenpresse gemäß Fig.3 in umgekehrter Form, d. h. mit Antrieb der unteren Rollenreihe, auszubilden.
  • Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch eine Anfasvorrichtung, welche das auf der Auflage 22 aufliegende Stegband 9 bearbeitet, dessen Randpartien durch den Bereich zweier Fräser 21 auf Doppelspindel 23 hindurchgeführt werden, wobei eine Anfasung durch konische Formung der Endteile erfolgt. Eine derartige Vorrichtung ist selbstverständlich nur erforderlich, wenn eine entsprechende Nut in die Gurte eingefräst wird bzw. eine andere Verbindungsart dieses notwendig macht.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Maschinenanlagen weisen eine für die Produktion günstige Anordnung auf, bei welcher der fertiggestellte Träger die Maschinenanlage liegend verläßt. Falls besondere Betriebsbedingungen oder andere Gründe dieses erfordern, lassen sich die beschriebenen Elemente auch so anordnen, daß der Träger die Maschinenanlage stehend verläßt. Die einzelnen Elemente der Maschinenanlage können getrennten Antrieb aufweisen oder aber insgesamt oder in Gruppen durch zentralen Antrieb in Bewegung gehalten werden, wobei die zentragen Antriebe gleichzeitig die Synchronisierungsorgane betätigen.
  • Die Gurte müssen nicht unbedingt aus gewachsenem Holz bestehen. Durch den Einsatz der entsprechenden verschleißfesten Werkzeuge zum Fräsen und Greifen können auch Kunstholz-, Holzspan- und ähnliche Gurte verarbeitet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Anfertigung von Trägern aus Holzgurten und gewelltem Steg aus Sperrholz oder anderem biegsamem Material, gekennzeichnet durch zwei verstellbar nebeneinanderliegende, quer zu den Gurten pendelnde, die wellenförmigen Nuten in den Gurten herstellende Fräser (1), eine zu den damit gefrästen Nuten (2) synchronlaufende Wellenpresse (3) für den Steg sowie der Wellenpresse nachgeordnete seitliche, im Abstand verstellbare BegrenzungspreBvorrichtungen (4).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnden Fräser mit der Pendelbewegung synchrongesteuerte Schwenkköpfe (1'a) aufweisen, welche die Frässpindeln (7) in jeder Bewegungsphase senkrecht zu den Tangenten an die zu fräsende Wellennut (2) einstellen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenpresse als Rollenpresse (3') mit aus paarig zugeordneten, in wellenförmiger Doppelreihe angebrachten Preßrollen (14) und einem diese in die eine wandernde Welle darstellende, vertikale oder horizontale Hin-und Herbewegung versetzenden, kurbelwellenähnlichen Antrieb (15) ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenpresse als Raupenkettenpresse (3") ausgebildet ist, deren einzelne Glieder an der Preßfläche der Wellenform angepaßt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gurtfräser (1) und Wellenpresse (3') zwischen zwei in Laufrichtung der Gurte arbeitenden Mitnehmervorrichtungen (10) angeordnet sind, deren Abstand untereinander und zu den Gurtfräsern verstellbar und deren Geschwindigkeit mit der Pendelbewegung .der Gurtfräser (1) und der Wellenbewegung der Wellenpresse (3) synchronisierbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, da-,durch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung (10) aus Transportglied- oder Rollenkörperketten besteht, die Dorne aufweisen, denen gegenüber im Einführungsbereich der Gurte Druckrollen (11) zur Einpressung der Dorne in das Holz angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jedem Gurtfräser eine pendelnde Leimauftragsvorrichtung angeordnet ist. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch Zuführungsrollen (20) für bandförmiges Sperrholz od. dgl. vor der Wellenpresse.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Anfasvorrichtung für den Steg mit zwei im Abstand voneinander verstellbaren Spindeln (23) vor der Wellenpresse. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 925 858; deutsche Auslegeschrift Nr. 1004 790.
DEH34265A 1958-09-06 1958-09-06 Maschinenanlage zur Anfertigung von Traegern aus Holzgurten und Steg Pending DE1082036B (de)

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BE582107A BE582107A (fr) 1958-09-06 1959-08-28 Machine pour la fabrication de poutres à membrure de bois et traverse de garniture.

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DE1082036B true DE1082036B (de) 1960-05-19

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925858C (de) * 1953-03-18 1955-03-31 Gerlach Horst Holzgurttraeger
DE1004790B (de) * 1954-04-22 1957-03-21 Hanns Hess Vollwandtraeger mit hoelzernen Gurtbohlen und quer zur Laengsachse gewelltem oder gefaltetem Steg

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925858C (de) * 1953-03-18 1955-03-31 Gerlach Horst Holzgurttraeger
DE1004790B (de) * 1954-04-22 1957-03-21 Hanns Hess Vollwandtraeger mit hoelzernen Gurtbohlen und quer zur Laengsachse gewelltem oder gefaltetem Steg

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BE582107A (fr) 1960-12-16

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