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DE1082073B - Lochschriftuebersetzer mit einer Pruefeinrichtung zur Feststellung doppeltgelochter oder ungelochter Kartenspalten - Google Patents

Lochschriftuebersetzer mit einer Pruefeinrichtung zur Feststellung doppeltgelochter oder ungelochter Kartenspalten

Info

Publication number
DE1082073B
DE1082073B DEI12446A DEI0012446A DE1082073B DE 1082073 B DE1082073 B DE 1082073B DE I12446 A DEI12446 A DE I12446A DE I0012446 A DEI0012446 A DE I0012446A DE 1082073 B DE1082073 B DE 1082073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
column
card
sensing
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI12446A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold John Kistner
John C Veburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1082073B publication Critical patent/DE1082073B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

In vielen Geschäftsbetrieben wenden Druckmaschinen verwendet, die unter dem Namen Lochschriftübersetzer bekannt sind und mittels welchen die aus einem Aufzeichnungsträger, insbesondere aus Lochkarten, albgefühlten Angaben auf dem Aufzeichnungsträger bzw. der Lochkarte gedruckt werden.
Diese Maschinen verwenden die bekannten Lochkarten, bei welchen ein einziges Loch in einer Spalte der Karte ein Zeichen oder eine Ziffer darstellt und die Kartenspalten entweder ein die Ziffern O1 bis 9 oder ein bestimmtes Zeichen darstellendes Loch enthalten. Die Maschinen werden normalerweise zum Bedrucken gelochter Karten verwendet, um Schecks herzustellen, die der Erledigung von Geldtransaktionen dienen.
Solche Maschinen haben eich bei ihrer kommerziellen Verwendung als sehr genau arbeitend erwiesen, aber trotzdem kann der seltene Fall eines fehlerhaften Druckes eintreten. Dieser Fehler kann sich dadurch ergeben, daß in einer Kartenspalte die notwendige Lochung fehlt oder daß eine Spalte mehr als ein Loch enthält. Es müßte daher vor der Verwendung dieser Lochkarten zur Herstellung von Schecks eine genaue Prüfung ihrer Lochung vorgenommen werden, wodurch sich natürlich ein Verlust an Arbeitszeit ergibt.
Es sind bereits Maschinen bekannt, um eine fehlerhaft gelochte Karte gleich bei ihrer Erzeugung in der Lochmaschine zu prüfen oder diese Karten in einer besonderen Maschine auf die Richtigkeit ihrer Loohung zu prüfen. In beiden Fällen wenden die Karten durch eine Abfühlstation geführt, in welcher jede Kartenspalte abgefühlt und bei der Abfühlung des ersten Kartenloches ein Relais erregt wird, das einen Stromweg vorbereitet, über welchen bei der Abfühlung das unerwünschten Doppelloches ein Stromkreis über ein weiteres Relais errichtet wind. Die Erregung dieses letzteren Relais bewirkt dann eine Verschiebung der fehlerhaft gelochten Karte bei ihrer Ablage in den Kartenbehälter, so daß diese Karte seitlich etwas 'aus dem Stapel herausragt. Die Ablage dieser Karte könnte natürlich auch in einem besonderen Behälter erfolgen. Die Faststellung einer ungelochten Kartenspalte erfolgte bei diesen Maschinen dadurch, daß das den Fehler anzeigende Relais nach der Abfühlung aller Indexstellen in der Kartenspalte durch einen mia'schinengasteuerten Impuls erregt wunde.
Bei der Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgt die Prüfung zur Feststellung ungelochter oder doppeltgelochter Kartenspalten im gleichen Arbeitsgang, in welchem die aus der Karte abgefühlten Angaben auf ihr selbst gedruckt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die gelochten Karten zwei in der Karten-
mit einer Prüfeinrichtung zur Feststellung doppeltgelochter oder ungelochter
Kartenspalten
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. November 1955
Harold John Kistner, Endicott, N. Y.,
und John C. Veburg, El Cerrito (V. St. A.},
sind als Erfinder genannt worden
bahn !hintereinander angeordnete Abfühlstationen durchlaufen, von denen die erste bei der Abfühlung eines Kartenloches in einer Lochspalte die Einstellung des der Lochspalte zugeordneten Typenträgers bewirkt, während die zweite Abfühlstation zur Steuerung einer Prüfeinrichtung dient, welcher für jede zu prüfende Kartenispalte ein Vergleichsrelais mit zwei Gegenwicklungen zugeordnet ist. Die eine Wicklung dieses Vergleichs relais wird über einen während der Abfühlung eines Kartenloches in der ersten Abfühlstation und der dabei erfolgten Einstellung des Typenträgers vorbereiteten Stromkreis durch einen mechanischen Kontakt zu dem Zeitpunkt an Spannung gelegt, in welchem das gleiche Kartenloch in der zweiten Abfühlstation abgefühlt und hierdurch die zweite Wicklung des Vergleichsrelais an Spannung gelegt wind. Bei richtig gelochter Kartenspalte bleibt das Vergleichsrelais infolge der gleichzeitigen Erregung der beiden Wicklungen unwirksam, während beim Abfühlen eines zweiten Loches in der gleichen Spalte niur die zweite Wicklung erneut erregt und dadurch eine Fehleranzeige bewirkt wind.
Enthält eine Kartenspalte weder in der Zonennoch in einer der Ziffern-Zählpunktstellen eine Lochung, dann wird (die Prüfeinrichtung beim Abfühlen dieser Leerspalte in der gleichen Weise wirksam, um diesen Lochungsfehler anzuzeigen.
0O9 51W180
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel der Maschine, das an Hand der Zeichnungen anschließend beschrieben wird. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Maschine zur Veranschaulichung des Kartentransportes, der Abfühl- und Druckeinrichtung,
Fig. 2 ein Muster einer Scheckkarte, die durch die Maschine gedruckt wird,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm verschiedener Nocken und bewegter Teile der Maschine,
Fig. 4 ein Diagramm der Schließ- und Öffnungszeiten der verschiedenen Nocken- und Hebelkontakte, Fig. 5a bis 5 c das Schaltbild der Maschine.
Eine Gruppe von Karten 10 wird in ein Vorratsmagazin 11 (Fig. 1) eingelegt und diesem einzeln dadurch entnommen, daß die jeweils unterste Karte durch ein von einem gleitenden Schieber 13 getragenes Kartenmesser aus dem Magazin herausgeführt wird. Mit dem Schieber IS ist ein hin- und heibeweglicher Kniehebel 14 verbunden, der durch einen Nocken 15 über die Hebel und Lenker 16,17,18 und 19 hin- und herbewegt wird. Der Nocken 15 ist so geformt, daß, wie die Fig. 3 zeigt, das Kartenmesser 12 die unterste Karte im 216. Grad eines Maschinenspieles erfaßt, um sie aus dem Magazin zu entnehmen. Zur Steuerung der Arbeit der Kartenmesservorrichtung ist ein Magnet 20 vorgesehen, dessen Anker 21 mit dem unteren Ende des Nockenfolgearmes 16 zusammenwirkt und bei Nichterregung des Magneten das Kartenmesser unwirksam hält. Bei der Erregung des Magneten 20 wird der Anker 21 angezogen, um das Kartenmesser freizugeben. Die unterste im Magazin 11 liegende Karte wird dadurch zu dem ersten Paar von Transportrollen 22 bewegt, die die Karte im 312. Grad des Arbeitsspieles (Fig. 3) erfassen.
Die Arbeitsmittel, die den Schieber 13 hin- und herbewegen und die die Kartentransportrollen und andere mechanische Teile zum Umlaufen bringen, sind bekannt und werden daher nicht weiter beschrieben. Die aus dem Magazin 11 herausgeführte und von den Rollen 22 ergriffene unterste Karte wird durch aufeinanderfolgend angeordnete Rollenpaare 23, 24 und 25 zu der Abfühlstation transportiert. Drei Nocken 26, 27 und 28 laufen während des Betriebes der Maschine standig um und steuern verschiedene Kartentransportoperationen und dieTypenausrichtvorrichtung. Die Transportrollen 25 sind Schlupf rollen und führen die Karten gegen eine Anschlagplatte 29, die dadurch als Zeitsteuerverschluß dient, daß sie eine Karte auffängt und anhält, um sie dann au einer bestimmten Zeit zum Weitertransport freizugeben. Die Platte 29 wird durch den Nocken 27 im 84. Grad des Maschinenspieles (Fig. 3) in die Bahn der vorrückenden Karte bewegt. Eine vorrückende Karte wird von der Platte 29 etwa im 150. Grad des Maschinenspieles angehalten und erst nach dem 258. Grad freigegeben, zu welchem Zeitpunkt die Platte wieder zurückgezogen wird. Hierauf transportieren 'die Rollen 25 die Karte zur Abfühlstation. In der Abfühlstation ist eine Reihe von Abfühlbürsten RB (Fig. 1) angeordnet, um die Lochungen in jeder unter den Bürsten vorbeilaufenden Karte abzufühlen. Die Bürsten RB stellen einen elektrischen Kontakt mit einer gemeinsamen Kontaktwalze 30 her. In einem zwei Maschinenspielpunkten entsprechenden Abstand von den Bürsten RB ist eine zweite Reihe von Bürsten CB, die sogenannten Prüfbürsten, angeordnet. Unter Maschinenspielpunkt ist dabei eine Zeitspanne zu verstehen, deren Länge der vom Beginn der Abfühlung einer Lochzeile durch die Bürsten RB bis zum Beginn der Abfühlung der folgenden Lochzeile durch die gleichen Bürsten abgelaufenen Zeit entspricht. Die Bürsten CB wirken ebenfalls mit der Kontaktwalze 30 zusammen, um die Lochungen in den Karten erneut abzufühlen. Die Bürsten CB und RB und die Kontaktwalze 30 sind von der herkömmlichen Art, wie sie allgemein in elektrisch
ίο gesteuerten Lochschriftübersetzern verwendet werden. Zwischen den Transportrollen 25 und der Kontaktwalze 30 befindet sich der übliche Kartenhebel 32, der durch eine vorbeilaufende Karte um seinen Drehpunkt geschwenkt wird und den üblichen Kartenhebelkontakt CLl (Fig. 5 a) schließt.
Zwei Rollen 33 befördern die Karten im richtigen Zeitpunkt jedes Maschinenspieles von der Abfühlstation zu einer Schreibistation. Diese Rollen wenden derart gesteuert, daß die oberen Rollen 33 in der Zeit vom 189. Grad bis zum 310. Grad eines Maschinenspieles durch einen von einem Nocken 28 gesteuerten Arm 34 von den unteren Rollen 33 getrennt werden und nach diesem Zeitpunkt wieder auf diesen aufliegen. Die Rollen 33 sind während der Schreibzeit geöffnet, um einen übermäßigen Druck einer Karte gegen den Kartenanschlag in der Schreibstation zu verhindern.
Durch eine in der Schreibstation angeordnete Stoppvorrichtung wird die Karte in einer beliebigen von drekmdzwanzig Stellungen angehalten, um in einer der dreiundzwanzig Zeilen der Karten durch eine Reihe von Typenrädern beschriftet zu werden. Diese Vorrichtung enthält einen Anschlag 105, der mit seinem einen Ende drehbar zwischen zwei Zahnstangen 106 gelagert ist und dessen anderes, nach unten abgebogenes Ende 105 α unter der Wirkung der Feder 107 in den Bewegungsweg der vorrückenden Karten ragt. Auf einer ein Sperrad 108 tragenden Welle 109 sitzen zwei Ritzel 110, die mit den Zahnstangen 106 kämmen. Der Anschlag 105 kann von Hand aus durch Verdrehung der Welle 109 in eine vorherbestimmte Stellung gebracht und dort durch einen federbetätigten, mit dem Sperrad 108 zusammenwirkenden Sperrarm 111 festgestellt werden.
Eine Schiene 112 wird von zwei Hebelarmen 113 getragen, die an einer Welle 114 befestigt sind. Ein am rechten Ende der Welle 114 (befestigter Hebelarm 115 wirkt mit einem Nockenfolgearm 116 zusammen, der unter der Steuerung eines auf der ständig umlaufenden Welle 86 sitzenden Nockens 85 steht. Durch die Erhöhung des Nockens 85 wird der Nockenfolgearm 116 im 265. Grad des Arbeitsspieles aufwärts bewegt, so daß die Welle 114 mit den Armen 113 mit der Schiene 112 gedreht wefden und durch einen Ansatz der Schiene 112 der Anschlaghebel 105 angehoben und dessen Ende 105 α aus dem Bewegungsweg der nun bedruckten Karte herausgehoben wird. Nach dem Schreibvorgang werden die Karten durch hintereinanderfolgend angeordnete Rollenpaare 35 und 36 zu einer (nicht dargestellten) Kartenablegevorfichtung transportiert.
An einer in den Seitenwänden der Maschine drehbar gelagerten Welle 41 ist ein Typenzahnstangenfolgearm 40 mit einer Schwinge 42 und ein dreieckig geformter, mit zwei auf der Hauptnockenwelle 46 sitzenden komplementären Nocken 44 und 45 zusammenwirkender Nockenfolgearm 43 frei drehbar gelagert. Die Nocken 44 und 45 schwenken die Welle 41 zwangläiufig während jedes Maschinenspieles. In
der Fig. 1 ist der Folgearm 40 in der neutralen Stellung vor dem Beginn eines Druckauswahlvorganges dargestellt. Ein auf der Welle 41 frei drehbarer Hebel 47 ragt mit einer an seinem oberen Ende angeordneten Rolle 49 in die Aussparung einer in einer geeigneten Führung hin- und herverschiebbaren Typenzahnstange 48. Der Hobel 47 wird durch eine am Folgearm 40 befestigte Feder 50 gegen die Schwinge 42 gezogen. Unter der Steuerung der komplementären Nocken 44 und 45 wird die Schwinge 42 etwa im 14. Grad des Maschinenspieles (Fig. 3) im Uhrzeigersinne (Fig. 1) gedreht, bei welcher Bewegung ihr der Hebel 47 unter der Wirkung der Feder 50 folgt und dabei die Typenzahnstange 48 gleichförmig nach rechts bewegt. Im 23O1. Grad des Arbeitsspieles beginnt die Schwinge 42 ihre Rückstellbewegung und setzt diese bis zum 345. Grad des gleichen Arbeitsspieles fort. Die Typenzahnstange 48 folgt unter dem Einfluß der Feder 50 der Bewegung der Schwinge 42 nach rechts so lange, (bis sie durch einen federbetätigten Ziffernschieber 51 angehalten wird. Dieser Ziffernschieber 51 ist senkrecht verschiebbar auf ■einem stationären Lagerizapf en 52 angeordnet.
Zum Zwecke der vorliegenden Beschreibung ist nur ein Zahnstangensteuerhebel 47 dargestellt, aber die Maschine enthält für jede Druckspalte einen solchen Steuerarm 47 mit zugeordneter Zahnstange und Typenrad.
Die Zahnstange 48 wird unter der Steuerung einer aus ihrer zugeordneten Kartenspalte abgefühlten Lochung in eine von mehreren Stellungen gebracht; dadurch wird über ein Zwischenrad das Typenrad so gedreht, daß das der Kartenlochung entsprechende Schriftzeichen in die Schreibstellung gelangt.
Durch die vorliegende Maschine sollen ausgewählte numerische Angaben, z. B. der Betrag 871,59, an zwei Stellen der Karte (Fig. 2) gedruckt werden. Die Maschine enthält fünfundvierzig Schreibstellen mit je einem Typenrad. Zum Drucken ausgewählter Angaiben in einer Schreibstelle ist dieser eine Zahnstange und eine Auswahlvorrichtung zur Auswahl der richtigen Type des Typenrades zugeordnet. Die Typenräder in den Schreibstellen 15., 22 bis 28, 31 bis 33, 35 und 36 sind jedoch blockiert und benötigen keine Wähleinrichtung. Diese blockierten Typenräder schreiben die gleichen Zeichen in jeder Schreibstellung, wie noch in Verbindung mit der Arbeitsweise der Maschine beschrieben wird.
Die numerischen Positionen sind durch die mit den Ziffern 0 bis 9 bezeichneten Zähne an der Unterseite der Zahnstange 48 dargestellt. Die Einstellung der Zahnstange zum Schreiben des Sternzeichens erfolgt unter der Steuerung des mit einem * bezeichneten Zahnes. Zum Einstellen der numerischen Zeichen wird die Zahnstange 48 durch die Zusammenwirkung des Ziffernschiebers 51 mit einem der durch die Ziffern 0 bis 9 bezeichneten Zähne angehalten. Für die weitere Beschreibung sei angenommen, daß die Zifferntype »3« des Typennades eingestellt und abgedruckt werden soll. Die Karten werden mit der Zählpunktstelle »12« voran unter den Bürsten RB vorbeigeführt, und gemäß Fig. 4 wird die Zählpunktstelle »3« zwischen dem 63. und 75. Grad des Maschinenspieles abgefühlt. Wie später noch in Verbindung mit dem Schaltbild beschrieben wird, wird als Folge der Abfühlung des Loches in der Zählpunktstelle »3« der der abgefühlten Lochpalte zugeordnete Druckmagnet 53 erregt. Der Anker des Magneten 53 wirkt mit einem in einer Führung 55 hin- und herbeweglichen Lenker 54 zusammen und hält diesen bei Nichterregung in der in Fig. 1 dargestellten Lage. Der Lenker 54 ist an seinem oberen Ende beweglich mit einem um einen Zapfen 57 frei drehbaren Schalthebel 56 verbunden, dessen unterer Arm mit einem nach auswärts in den Bewegungsweg eines Vorsprunges 51 α des Ziffernschiebers 51 ragenden Flansch 56 a versehen ist. Solange sich der Schalthebel 56 in der in der Fig. 1 dargestellten unwirksamen Stellung befindet, kann sich der Ziffernschieber
ίο 51 nicht aufwärts bewegen. Sobald jedoch der Magnet 53 erregt wird und seinen Anker anzieht, wird der Lenker 54 abwärts bewegt und der Schalthebel 56 im Uhrzeigersinne um den Zapfen 57 gedreht, wodurch der Flansch 56a aus dem Bewegungsweg des Vorsprunges 51 α herausgedreht wird. Nun kann sich der Ziffernschieber 51 unter der Wirkung der Druckfeder 58 aufwärts bewegen, aim den Zahn »3« der Zahnstange 48 zu erfassen und letztere anzuhalten. Die Schienen 59 und 60 führen den Schieber 51 bei seiner Aufwärtsbewegung.
Die Auslösung des Ziffernschiebers 51 wird während der Abfühlung der Zählpunktstellen »12«, »11« und »0», also bis zum 42,5. Grad des Maschinenspieles, durch die Erhöhung eines auf der ständig umlaufenden Welle 62 sitzenden Nockens 61 verhindert. Der Nocken 61 beginnt die Rückstellung des Ziffernschiebers ungefähr im 324. Grad eines Maschinenspieles und beendigt diese im 6. Grad des folgenden Maschinenspieles.
Zur Unterstützung der Rückstellung des Ziffernschiebers wird die Spannung der Feder 58 aufgehoben. Die Feder 58 ist frei 'beweglich in einer zylindrischen Bohrung eines Gehäuses 63 angeordnet und ruht mit ihrem unteren Ende auf einem in die Bohrung ragenden Kolben 64, der an einem an einer Drehachse 66 sitzenden Arm 65 befestigt ist. Ein gleichfalls auf der Achse 66 befestigter Folgearm 67 trägt eine Rolle 69, die durch eine Feder 68 gegen die Stirnfläche eines auf der Welle71 befestigten Nockens 70 gedrückt wird. Der Nocken 70 hält den Kolben 64 vom 35. bis zum 228. Grad des Maschinenspieles (Fig. 3) gegen die Feder 58, nach welchem Zeitpunkt der Kolben abwärts bewegt wird, um den Druck der Feder gegen den Ziffernschieber 51 aufzuheben. Sobald dann der Nocken 61 im 324. Grad des Arbeitsspieles den Ziffernschieber zurückstellt, leistet die Feder 58 keinen Widerstand gegen die Bewegung des Ziffernschiebers, so daß dessen Rückstellung schnell erfolgen kann.
Die Rückstellung des Schalthebels 56 erfolgt durch einen auf der ständig laufenden Welle 71 sitzenden Nocken 72, der einen nach außen ragenden Finger 73 trägt. Nach der Drehung des Schalthebels 56 im Uhrzeigersinne infolge der Erregung des zugeordneten Druckmiagneten 53 liegt ein erhöhter Ansatz 56 b am unteren Arm des Schalthebels 56 im Bewegungsweg des Fingers 73. Der Finger 73 ist am Nocken 72 so angeordnet, daß er den erhöhten Ansatz 56 b im 44. Grad des Arbeitsspiels während der Abtastung der Ziffernposition »1« durch die Bürste RB erfaßt, um den Schalthebel 56 zurückzustellen.
Zur Einstellung einer Null-Type in die Schreibstellung wird die Zahnstange 48 durch den den »0«~Zahn erfassenden Ziffernschieber 51 angehalten. Der Magnet 53 wird dabei durch einen nach der Zeit »9« auftretenden Nullschreibitmpuls erregt, der ein maschinengesteuerter Impuls ist, wie noch in Verbindung mit dem Schaltschema beschrieben wird. In ähnlicher Weise wird die Stern-Type in die Schreib-
zeile eingestellt, wenn der Magnet 53 durch einen Maschinenimpuls nach der Schreibzeit »0« erregt und der Ziffernschieber 51 ausgelöst wird, um durch seine Zusammenwirkung mit dem Stern-Zahn der Zahnstange diese anzuhalten.
DieZahnstange48 (Fig. 1) ist an ihrer oberen Seite mit einer Verzahnung versehen, die im Eingriff mit einem kleinen Zahnrad 74 steht, das zusammen mit einem größeren Zahnrad 76 auf einem Drehzapfen 75 befestigt ist. Das Zahnrad 76 kämmt mit dem unteren Segment eines Typenrades 77, das drehbar auf einer Achse 78 sitzt und in der Ruhestellung der Maschine so eingestellt ist, daß sich eine Leerstelle bzw. keine Schreibtype in der Drückstellung befindet. Die Zähne 79 am oberen Segment des Typenrades 77 sind abgeflacht und tragen je eine den Ziffern 0' bis 9 und dem Sternzeichen (*) entsprechende Drucktype. Bei der Drehung des Typenrades im Uhrzeigersinn werden diese Typen in der Reihenfolge 1 bis 9 und * in die Schreibstellung gedreht. Ein die Typenradaus riehtschwinge 81 tragender Folgearm ist um eine Achse 82 drehbar und folgt mit seiner Rolle 83 einem Nocken 26, gegen dessen Stirnfläche die Rolle 83 durch eine Feder 84 gehalten wird. Die Ausrichtschwinge 81 wird im 212. Grad des Maschinenspieles durch den Nocken 26 zur Zusammenwirkung· mit den Zähnen 79 des Typenrades 77 geschwenkt, um das Typenrad 77 für den anschließenden Schreibvorgang genau auszurichten.
Nach dieser Einstellung des Typenrades 77 wird eine Druckschiene oder Druckplatte 89 betätigt, um einen Abdruck der eingestellten Schriftzeichentype zu bewirken. Die Druckschiene 89 (Fig. 1) trägt ein Druckpolster 90 und ist an den unteren Gliedern 92 zweier aus den Hebeln 91 und 92 bestehenden Knebelgelenken beweglich befestigt. Der Gelenkhebel 91 ist in einem Schlitz eines Lagers 96 11m einen Zapfen 94 drehbar und trägt an einer oberen Verlängerung einen Nockenfolgearm 93, der durch eine Feder 95 in der ständigen Zusammenwirkung mit einem Nocken 97 gehalten wird. Der Nocken 97 ist auf der ständig umlaufenden Welle 86 !befestigt. Der -untere Gelenkhebel 92 ist durch einenZ\apfen98 beweglich mit der Druckschiene 89 verbunden, und ein am Zapfen 98 und an einer Stützstange 100 in einer senkrechten Ebene schwingbarer Arm dient zur Führung der Druckschiene 89 bei deren Betätigung. Ein zweiter vom Drehzapfen 94 zum Zapfen 98 ragender Arm 101 hält die Gelenkhebel 91 und 92 in der richtigen Betriebsstellung.
Etwa im 223. Grad des Maschinenispieles (Fig. 3) fällt der Folgearm 93 in die Aussparung des Nockens 97, wodurch die Gelenkhebel 91 und 92 unter der Wirkung der Feder 95 gestreckt werden, um die Druckschiene 89 abwärts zu bewegen. Hierdurch wird das Druckpolster 90 gegen die zwischen dem Typenrad 77 und der Druckschiene 89 liegende Karte gedrückt, um etwa im 228. Grad des Arbeitsumlaufes das ausgewählte Schriftzeichen in der entsprechenden Schreiblinie der Karte zu drucken. Nach diesem Vorgang beginnt die Druckschiene89 ihre Rückstellbewegung, die im 290. Grad des Maschinenspieles beendet ist. Ein sich quer über alle Typenräder 77 erstreckendes Farbband 102 wird in 'bekannter Weise durch eine entsprechende Transporteinrichtung bewegt und während der Schreibzeit zur Durchführung des Typenab druckes festgehalten. In der Schreibstation sind die üblichen Vorrichtungen vorgesehen, um die Karten durch diese hindurchzuführen und während des Schreibvorganges richtig zu halten.
An einer vom Folgearm 40 (Fig. 1) getragenen Schwinge 116 ist eine T-förtnige Klinke 115 drehbar befestigt, gegen welche sich ein um seine Achse 118 drehbarer Hebel 117 mit «seinem unteren Ende unter der Wirkung einer Feder anlegt. Die Klinke 115 hält diesen Hebel 117 in einem Abstand vom Hebel 47 und kann sich in dem Zwischenraum zwischen den beiden Hebeln bewegen. Im 11. Grad des Maschinenspieles bewegt sich die Klinke 115 mit dem Folgearm 40 unter der Steuerung der Nocken 44 und 45 aufwärts, und im gleichen Zeitpunkt beginnt die Zahnstange 48 sich nach rechts zu bewegen, während, wie bereits erläutert, ihr Anhalten zu verschiedenen Zeiten erfolgt. Zwei Maschinenspielpunkte nach dem Anhalten der Zahnstange 48 trifft die Klinke 115 auf einen Vorsprung 47a- am unteren Ende des Hebels 47, und bei ihrer weiteren Bewegung über diesen Ansatz hinaus wird der Hebel 117 im Uhrzeigersinn um die Achse 118 gedreht. Der Hebel 117 trägt an seinem unteren Ende einen isolierten Knopf, gegen den eine Kontaktfeder 119, die in einem Isolieflblock 120 befestigt ist, unter der Wirkung ihrer Eigenspannung ständig anliegt. Bei der Drehung des Hebels 117 im Uhrzeigersinn, wind die Kontaktfeder 119 in Berührung mit der Kontaktschiene 121 gebracht, um eine Leitungsverbindung herzustellen. Der Kontakt wird somit unter dem Einfluß einer von der zugehörigen Bürste RB abgefühlten Lochung zu dem Zeitpunkt geschlossen, zu dem die gleiche Lochung durch die entsprechende Bürste CB abgefühlt wird. Für j ede Schreibstelle bzw. Druckspalte ist eine in gleicher Weise betätigbare Kontaktfeder vorgesehen. Durch das Schließen dieser Kontakte im gleichen Zeitpunkt der Abfühlung der Kartenlochungen durch die Prüfbürsten CB wird ein \rerigleichsmagnet erregt, wie dies in Verbindung mit den Stromkreisen zur Fehlerfeststellung später noch beschrieben wird.
Bekanntlich darf'beim Lochen von Karten zur Darstellung von Zahlenangaben nach dem IBM-System jede Kartenspalte nur in einer Zählpunktstelle gelocht werden. Zur Darstellung einer vollständigen Zahl in einem Kartenfeld müssen daher dessen sämtliche Spalten gelocht sein, und somit sind die links der höchsten Zahlenstelle befindlichen Spalten des Kartenfeldes in der Zählpunktstelle »0« gelocht. Daher enthält jede numerische Angaben tragende und richtig gelochte Karte in jeder Spalte nur ein Loch, und das Fehlen einer Lochung oder das Auftreten von mehr als einer Lochung in einer Spalte zeigt eine falsch gelochte Karte an. Die Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine verbesserte Einrichtung zur Feststellung des Fehlens einer erforderlichen Lochung oder des Vorhandenseins einer unerwünschten zusätzlichen Lochung in jeder Kartenspalte, unter deren Steuerung ein Druckvorgang bewirkt werden soll. Diese verbesserte Einrichtung zur Fehlerfeststellung wird anschließend in Verbindung mit dem Schaltbild gemäß den Fig. 5a bis 5c und dem Zeitdiagramm gemäß der Fig. 4 beschrieben.
Bei den durch Lochkarten gesteuerten Maschinen ist es wünschenswert, daß die von den Abfühlbürsten RB durch Lochungen der Karte hergestellten Stromkreise zu den Druckmagneten 53 wieder unterbrochen werden, bevor die Bürsten die Lochungen verlassen, um Funkenbildung1 an diesen Bürsten zu verhindern. In gleicher Weise ist es erwünscht, eine Funkenbildung beim Schließen eines Fehlerfeststellstromkreises durch die Bürsten CB zu verhindern. Zu diesem Zweck sind Unterferecherkontakte C 35 und C37 vorgesehen, deren Schließzeiten aus der Fig. 4 ersichtlich sind. Diese Kontakte werden durch ge-
zahnte Nocken 112 bzw. 123 (Fig. 5 b) geschlossen und geöffnet, deren Welle (nicht dargestellt) vom Motor M (Fig. 5 a) in geeigneter Weise so angetrieben wird, daß sie je eine Umdrehung für jede Umdrehung der Hauptnockenwelle 46 ausführt. Die Unterbrecherkontakte C 35 und C 37 sind in Reihe geschaltet und werden kurz nach Beginn der Abtastung einer Loohzeile 'durch die Bürsten RB und CB geschlossen und wieder geöffnet, bevor die Bürsten die Lochungen verlassen.
Die ständig umlaufende Welle 86 trägt mehrere Nocken zur Betätigung von Kontakten C1, C 2, C 3 usw., deren Schließ- und Öffnungszeiten aus der Fig. 4 ersichtlich sind. Mehrere Stromleitungen enden in im Schaltbild durch kleine Kreise dargestellten Buchsen, zwischen denen in Übereinstimmung mit den besonderen Erfordernissen der durch die Maschine zu druckenden Angaben entsprechende Steckverbindungen hergestellt werden können. Diese Steckbuchsen befinden ,sich an einer Schalttafel der Maschine, auf welcher sie entsprechend gruppiert und gekennzeichnet sind.
Durch das Schließen des Hauptschalters 51 (Fig. 5 a) wird der Stromkreis für den Motor M vorbereitet und bei der Erregung eines Relais R 14 geschlossen. Die beiden Hauptleiter 125 und 126 sind an eine geeignete Gleichstromspannung angelegt, und beim Schließen des Starttastenkontaktes 127 wird ein Stromkreis vom Hauptleiter 125 über den normalerweise geschlossenen Kontakt R12b des Prüfstopprelais i?12, den Starttastenkontakt 127 und über die Erregerwicklung eines Relais R10 zum anderen Hauptleiter 126 errichtet. Das Relais R 10 schließt seinen Kontakt i?10a und dadurch einen Stromkreis vom Kontakt R12b über den Stopptastenkontakt 128 und die Haltewicklung des Relais R 10 zum Hauptleiter 126. Durch den bei der Erregung des Relais R 10 ebenfalls geschlossenen Kontakt R 10 b wird der Stromkreis über das Motorrelais R 14 erregt, das seinen im Motorstromkreis liegenden Kontakt R 14a schließt, so daß der Motor M nunmehr anläuft. Gleichzeitig mit dein Motorrelais R 14 wird der Magnet 20 erregt, der in der bereits beschriebenen Weise die Kartenzuführung steuert.
Nachdem die Maschine in Betrieb gesetzt ist, werden die Karten aufeinanderfolgend aus dem Magazin 11 zur Abfühlstation transportiert. Sobald die Vorderkante der ersten Karte den Kartenhebel 32 erreicht, wird der Hebelkontakt CL1 geschlossen, und beim Schließen des Nockenkontaktes Cl im O.Grad, also beim Beginn des folgenden Maschinenspieles (Fig. 4) wird das Relais R 16 erregt. Dieses Relais schließt seinen Kontakt R 16 α (Fig. 5 b), so daß im Schließzeitpunkt des Nockenkontaktes C 5 im 20. Grad des Maschinenspieles des Relais R 18 erregt wird. Das Relais R 18 schließt seinen Kontakt R 18 α (Fig. 5 a) und errichtet sich durch diesen einen Haltestromkreis vom Hauptleiter 125 über den Nockenkontakt C 2 und die zugeordnete Haltespule zum Hauptleiter 126. Außerdem errichtet der ebenfalls vom Relais i?18 geschlossene Kontakt R 18 b den Strom weg von den Unterbrecherkontakten C 35 und C 37 zur Kontaktwalze 30 bzw. zu den Kontakten 119 und zu den Nockenkontakten Cl bis C 9.
Die Stromkreise zur Fesstellung von Fehlern gemaß der vorliegenden Erfindung sind für die Schreibstellen eines Betragsfeldes dargestellt. Es sind dabei Sternzeichen in allen den Spalten des Betragsfeldes zu drucken, die links der höchsten zu druckenden Ziffer liegen. Eine Null ist in den Spalten rechts der höchsten Ziffer z.u drucken. Da zwei gleiche Betragsfelder auf jedem Scheck zu 'bedrucken sind, von denen das eine Feld die Druckstellen 16 bis 21, 29 und 30, das andere Betragsfeld die Druckstellen 37 bis 44 umfaßt, wenden die Relais, welche den Null- und Sterndruck steuern, für beide Betragsfelder verwendet.
Die Abfühlbürsten RB3 welche den Kartenspalten zugeordnet -sind, in denen der Betnag gelocht ist, werden mit den Eingangsbuchsen der Stern- und Null-Drucksteuerung verbunden. Es sei angenommen, daß das gelochte Betragsfeld der Karte bei der Spalte 1 beginnt (Fig. 2), und somit wird eine Steckverbindung 130 von der Buchse 131 der die Spalte 1 abfühlenden Bürste RB (Fig. 5 b) zur Eingangsbuchse 132 (Fig. 5 c) der Stern- und Null-Drucksteuerung hergestellt. Die zugehörige Ausgangsbuchse 135 der Stern- und Null-Dnucksteuerung ist mit der Druck-Eingangsibuchse 133 (Fig. 5 b) für die 16. Druckstelle durch eine Steckleitung 134 verbunden. Die Druck-Eingangsbuchse 136 (Fig.5b) für die37.Druckstelle ist durch eine Steckleitung 137 mit der an die Ausgangsbuchse 135 angeschlossenen Ausgangsbuchse 138 verbunden, so daß die gleichen Stern- und Null-Druckvorrichtungen für beide Betragsfelder benutzt wenden. Ähnliche Steckverbindungen wenden von den Buchsen aller übrigen, die Spalten des gelochten Betragsfeldas abfühlenden Bürsten RB und von den Druch-Eingangsbuchsen >zu den entsprechenden Eingangs- bzw. Ausgangsbucbsen der Stern- und NuIl-Drucksteuerung hergestellt. Da das Betragsfeld acht Spalten umfaßt, sind im Schaltbild acht Stern- und Null-Drucksteuerungen und acht Prüfvorrichtungen gezeigt, es ist jedoch selbstverständlich, daß jede beliebige Anzahl solcher Vorrichtungen in Übereinstimmung mit den Spalten der Betragsfelder einer Karte vorgesehen werden kann.
Die Buchsen der das gelochte Betragsfeld der Karte abfühlenden Prüfbürsten CB werden durch Steckleitungen mit den Stern- und Null-Prüfeingangsbuchsen verbunden. Im Schaltbild ist nur eine Steckleitung 139 von der Buchse 140 (Fig. 5 b) der die Kartenspalte abfühlenden Bürste CB zu der Eingangsbuchse 141 (Fig. 5 c) der Stern- und Null-Prüfvorrichtung gezeigt, deren Ausgangsbuchse 144 durch eine Steckleitung 143 mit der Prüfeingangsbuchse 142 (Fig. 5 a) für die 16. Schreibstelle und deren Ausgangsbuchse 147 'durch eine Steckleitung 146 mit der Buchse 145 der 37. Druckstelle verbunden sind. Ähnliche Steckverbindungen werden auch von den übrigen Buchsen der die Spalten des Betragsfeldes abfühlenden Prüfbürsten hergestellt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Karte in der ersten, zweiten und dritten Spalte des Betragsfeldes je ein Null-Loch enthält. Da die erste Wertziffer in der vierten Spalte gelocht ist, wird im Ansprechen auf die Abfühlung der Null-Lochungen in den Spalten 1 bis 3 durch die Bürsten RB ein Sternzeichen gedruckt, wie nachstehend erklärt wird. Wenn sich der Nockenkontakt C 3 (Fig. 5 b) im 36. Grad eines Maschinenspieles schließt, spricht ein Relais i?20 an und schließt die zugeordneten Kontakte R20a bis R20h (Fig. 5 c), welche die Stern- und Null-Drucksteuerstromkreise vorbereiten, um einen Impuls zu den Druckmagneten 53 im Ansprechen auf die Abfühlung einer gelochten Wertziffer durch die Bürsten RB zu senden. Da die vierte Spalte des Betragsfeldes der in der Fig. 2 dargestellten Karte in der Zählpunktstelle »8« ein Loch enthält, wird bei dessen Abfühlung durch die Bürste RB der 4. Stelle ein Stromkreis er-
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richtet, der vom Hauptleiter 125 (Fig. 5 b) über die den Stromkreis des Motors M. Der gleichzeitig durch Unterbrecherkontakte C35, C37, den jetzt geschlos- das erregte Relais R12 geschlossene Kontakt R12a senen KontaktR18 b, die Stromzuführungsbürste 170, schaltet eine Signallampe Sh zur Fehleranzeige ein. die Kontaktwalze 30, die das Loch »8« in der vierten Entsprechend den Null-Lochungen in den Spalten 1, Kartenspalte abfühlende Bürste RB und deren Buchse 5 2 und 3 des Betragsf ekles (Fig. 2) sind links der 131, die entsprechende Steckleitung 130 zur Ein- höchsten Wertstelle des zu druckenden Betrages drei gangsbuchse 132 (Fig. 5 c) der vierten Stelle der Sternzeichen zu drucken. Wenn sich der Nocken-Stern- und Null-Drucksteuerung, den jetzt geschlos- kontakt C4 im 144. Grad des Maschinenspieles gleichsenen Kontakt R 20 d und über die Ausgangsbuchse zeitig mit dem öffnen des Nockenkontaktes C 3 135 dieser Stelle und die Steckleitung 134 zur Buchse io schließt, spricht das Relais i?22 an und schaltet seine 133 (Fig. 5b) der 19. Schreibstelle und den dieser Kontakte RTIa, bis R22h (Fig. 5c) um, und anderer-Stelle zugeordneten Druckmagneten 53 zum Haupt- seits fällt das Relais R 20 ab und öffnet seine Konleiter 126 verläuft. Von diesem Stromkreis zweigt ein takte R20α bis RlOh3 so daß bei der Abfühlung der paralleler Stromkreis ab, der vom Kontakt R2Od Null-Lochungen in den Spalten 1 bis 3 durch die über die Ruheseite des Kontaktes R22 d und ein Re- 15 Bürsten RB die Stern- und Null-Druckrelais i?24, lais R30 zum Hauptleiter 126 verläuft. Durch die Er- R26 und R28 nicht erregt werden können. Beim regung des Druckmagneten 53 der 19. Druckstelle be- Schließen des Nockenkontaktes C8 im 157. Grad des wirkt die Druck-Wähleinrichtung dieser Stelle die Maschinenspieles werden die Druckmagneten der 16. Einstellung der Zifferntype »8« in die Drucklinie, wie bis 18. und 37. bis 39. Druckstelle durch einen Stromdies vorher beschrieben wunde. Über den gleichen 20 kreis erregt, der vom Hauptleiter 125 über die UnterStromkreis und die entsprechend hergestellten Steck- brecherkontakte C 35, C 37, den Kontakt R18 b, den verbindungen wird auch der parallel geschaltete Nockenkontakt C 8 (Fig. 5 b), die Leitung 151, die Druckmagnet 53 der 40. Druckstelle erregt. Das Re- Ruheseite des Kontaktes R24b (Fig. 5 c), den jetzt laisi?30 schließt bei seiner Erregung den zugeord- umgeschalteten Kontakt i?22α und über die Steckneten Kontakt R30α (Fig. 5 a) und dadurch einen 25 leitung 134 der ersten Stelle zwischen den Buchsen eigenen Haltestromkreis unter der Steuerung des 135 und 133 zum Druckmagneten 53 der 16. Druck-Nockenkontaktes C 2. stelle und sodann zum Hauptleiter 126 verläuft. Zwei Maschinenspielpunkte nach der Abfühlung Gleichzeitig wird ein Impuls von der Buchse 138 über durch die Bürsten RB fühlen die Bürsten CB die die Steckverbindung 137 zum Druckmagneten 53 der gleiche Lochung in der Karte ab, um die Richtigkeit 30 37. Druckstelle gesandt. Ein paralleler Stromkreis der Einstellung der Druckvorrichtung zu prüfen. Die verläuft vom Kontakt R24tb über die Ruheseite des Bürsten CB errichten einen Vergleichsstromkreis, der Kontaktes i?26&, den jetzt geschlossenen Kontakt vom Hauptleiter 125 von den Unterbrecherkontakten R22b, die Steckleitung 134 zwischen der Ausgangs-C 35 und C37 zur Kontaktrolle 30, über die das Loch buchse 135 der 2. Stelle und der Eingangsbuchse 133 in der Spalte 4 abfühlende Prüfbürste CB und deren 35 des Druckmagneten 53 der 17. Druckstelle und über Buchse 140, die Steckleitung 139 zur vierten Ein- diesen Druckmagneten zum Hauptleiter 126. Vom gangsbuchse 141 (Fig. 5 c), die Ruheseite des Kon- Kontakt R26b zweigt ein weiterer paralleler Stromtaktes R 38 d zur Ausgangsbuchse 144 der gleichen kreis über die Ruheseite des Kontaktes R 28 b, den Stelle und über die Steckleitung 143 zur Prüfein- umgeschalteten Kontakt R22 c, die Steckleitung 134 gangsbuchse 142 (Fig. 5 a) und über das der 19. Druck- 40 zwischen der Ausgamgstiuchse 135 der 3. Stelle und stelle zugeordnete Vergleichsrelais M19 α zum Haupt- der Eingangsbuchse 133 des Druckmagneten 53 der leiter 126 verläuft. Ein paralleler Stromkreis verläuft 18. Druckstelle und über diesen Druckmagneten zum von der vierten Ausgangsbuchse 147 über die Steck- Hauptleiter 126 ab. Gleichzeitig werden, ausgehend leitung 146 zur Prüfeingangsbuchse 145 und über von den Buchsen 138 der 2. und 3. Stelle, Impulse das der 40. Druckstelle zugeordnete Vergleichsrelais 45 über die zugehörigen Steckleitungen 134 zu den M40a (in Fig. 5a nicht dargestellt) zum Hauptleiter Druckmagneten 53 der 38. und 39. Schreibstelle ge-126. Die Vergleichs relais sind Gegenwicklungsrelais, sandt. Diese Stromkreise werden vom Nockenkonbei welchen das magnetische Feld der einen Spule takt C 8 in der im Diagramm gemäß der Fig. 4 dardem magnetischen Feld der anderen Spule entgegen- gestellten Zeit geschlossen, so daß die Druckmagneten wirkt. Durch das Schließen der Kontakte 119 der 19. 50 53 im richtigen Zeitpunkt erregt werden, um die und 40. Schreibstelle während der Abfühlung der Auslösung der Ziffernschieber 51 (Fig. 1) zum Ein- »8«-Lochung durch die zugehörige Bürste CB werden fallen in den Sternzfahn der jeweiligen Zahnstange48 Stromkreise errichtet, um die zweiten Vergleichs- zu bewirken. Dies bewirkt die Einstellung der Sternrelaisspulen M19 b und M40& zu erregen. Diese type des Typenrades 77 in die Druckzeile. Wenn das Stromkreise verlaufen vom Hauptleiter 125 (Fig. 5 b) 55 Stern- und Null-Druckrelais einer Stelle infolge der über die Unterbrecherkontakte R 35 und i?37, den Abfühlung einer Wertziffer erregt wird, wird in Kontakt R18 b, die Leitung 150 (Fig. 5 a), die Kon- allen Druckstellen rechts dieser Stelle, die keine taktschiene 121, die Kontakte 119 der 19. bzw. Wertziffer enthalten, ein Impuls über die Leitung 158 40. Druckstelle und über die Vergleichsrelaisspulen zu deren Druckmagneten 53 gesandt, wenn sich der M19b bzw. M40b zum Hauptleiter 126. Infolge der 60 Nockenkontakt Cl im 145. Grad des Maschinengleichzeitigen Erregung der 'beiden Spulen der Ver- Spieles schließt. Dies ist die Null-Zeit, und das zugegleichsrelais heben sich die Magnetfelder auf, so daß ordnete Typenrad 77 wird in diesem Zeitpunkt mit die Anker dieser Relais nicht bewegt werden. seiner Null-Type in die Druckstellutig eingestellt.
Jedem Vergleichsrelais M ist je ein normalerweise Ein Relais R38 wird im 20. Grad des Maschinenoffener Kontakt 149 zugeordnet (Fig. 5a), bei dessen 65 Spieles beim Schließen des Nockenkontaktes C5 Schließung infolge der Erregung nur einer Relais- (Fig. 5 b) erregt und stellt iSeine Kontakte R 38 α bis spule des VetTgleiehsrelais ein RelaisR12 erregt wird. R38h (Fig. 5c) um, um die Übertragung eines Im-Dieses Relais öffnet fcei seiner Erregung den Kon- pulses nur in der Zeit »12«, »11« und «0» zu den takt R12 b (Fig. 5 a) und unterbricht dadurch den Stern- und Null-Prüfsteuerrelais zu ermöglichen. Haltestromkreis der Relais i?10 und i?14 und damit 70 Wenn die Prüfbürsten CB'die Null-Lochungen in den
Spalten 1, 2 und 3 der Karten abfühlen, werden die Steuerrelais i?42, R4.4 und i?46 durch einen Stromkreis erregt, der vom Hauptleiter 125 über die Kontakte C 35, C 37, R18 b, die Kontaktrolle 30, die die Spalte 1 labfühlende Prüfibürste CB, die Steckleitung 139 zwischen den Buchsen 140 und 141 (Fig. S c) und über den jetzt umgeschalteten Kontakt R38α und das Relais R 42 zum Hauptleiter 126 verläuft. Das Relais R42 schließt seinen Kontakt R42α (Fig. 5 a) und stellt sich dadurch einen eigenen Haltestromkreis über den Nockenkontakt CI her. Die Relais i?44 und R46 werden durch ähnliche Stromkreise erregt. Die Relais R42, R 44 -und i?46 schließen bei ihrer Erregung auch ihre zugeordneten »6 «-Kontakte, um die Übertragung eines Impulses von den Unterbrecherkontakten C 35 und C 37 zu den Vergleichsrelais M16, M17 und M18 während der Sternzeichen-Prüfzeit zu ermöglichen. Beim Schließen des Nockenkontaktes C 6 (Fig. 5 b) im 180. Grad des Maschinenspieles wird ein Relais R40 erregt, das seine Kontakte R4,0a bis R 40 h umschaltet, so daß der Nockenkontakt C10 im 184. Grad des Maschinenspieles einen Stromkreis schließt, der von den Unterbrecherkontakten C 35, C 37, über den Kontakt R18 b, den Nockenkontakt ClO, die Leitung 164, die Ruheseite des Kontaktes i?24c, den jetzt geschlossenen Kontakt R42b, die Arbeitsseite des Kontaktes R 40 α und über die Steckleitung 143 zwischen den Buchsen 144 und 142 die Spule M16 α des \7ergleichsrelais M16 zur Leitung 126 verläuft. Die Vergleichsrelaisspulen M 17a und M 18a werden durch ähnliche Stromkreise über die Kontakte R26c und R26c erregt. In gleicher Weise werden auch Stromkreise zu den Spulen M 37 a, M38 a und M 39 α der Vergleichsrelais in den Druckstellen 37, 38 und 39 errichtet. Da das._ Stern- und Null-Schreibrelais einer eine Wertziffer enthaltenden Stelle erregt wird, senden alle rechts benachbarten Stellen, die keine Wertziffer enthalten, einen Impuls von der Leitung 159 zu den »a«-Spulen der zugeordneten Vergleichsrelais, wenn sich der Nockenkontakt C 9 im 172. Grad des Maschinenspieles schließt. Dies ist die NuIl-Prüfizeit, und es muß ein entsprechender Impuls zu den »b«-Spulen dieser Vergleichsrelais gesandt werden. Dieser Prüfimpuls wind durch das Schließen der Kontakte 1191 ausgelöst.
Wenn eine Spalte rechts von einer Wertziffer keine Lochunig enthält, spricht weder das Stern- und NuIl-Schreibrelais, noch das Prüfrelais an. Ein Stern-Schreibimpuls wird nun zu dem Druckmagneten in der betreffenden Spalte gesandt, und durch das Schließen des Kontaktes 119 wird die »b«-Spule des Vergleichsrelais erregt. Die »««-Spule des Vergleichsrelaiis für diese Spalte empfängt keinen Impuls, weil die Bürsten CB keine Lochung abgefühlt halben und das Stern- und Null-Prüfrelais nicht Engesprochen hat. Daher kann kein Vergleichsimpuls zu dem Vergleichsrelais zur Sternzeichen-Prüfzeit gesandt werden. Beim Fehlen einer Lochung links von einer Wertziffer arbeitet die Leerspaltenfeststellung ähnlich, nur empfängt der Druckmagnet einen Null-Impuls an Stelle eines Stern-Impulses.
Wenn eine Spalte der Karte eine doppelte Ziffernlochung enthält, schließt der von den Bürsten RB ausgelöste erste Ziffernimpuls den mechanischen Kontakt 119, um die »&«-Spule des zugeordneten Vergleichsrelais zu erregen. Die »»«-.Spule des Relais empfängt einen Vergleichsimpuls, wenn die erste Ziffernlochung durch die Bürsten CB aibgefühlt wird. Durch die Abfühlung der zweiten Ziffernlochung mittels der Prüfbürsten CB wird die »o-«-Spule des Vergleichsrelais der betreffenden Spalte erregt. Der mechanisch gesteuerte Kontakt 119 kann sich jedoch nicht wieder schließen, wie oben erklärt, und die »&«-Spule erhält keinen Vergleichsimpuls, so daß ein Fehler angezeigt wird. Wenn eine Kartenspalte eine Zonen- und eine Ziffernlochung enthält, sprechen sowohl das Stern- und NuIl-Schreiibrelais als auch das Prüfrelais an. Der dadurch ausgelöste Null-Prüfimpuls erregt die »««-Spule des Vergleichsrelais für diese Spalte. Da der mechanische Kontakt 119 bereits durch den bei der Abführung der Ziffernlochung durch die Bürsten RB ausgelösten Impuls geschlossen wurde, kann er durch den NuIl-S chreiblmpuls nicht wieder geschlossen werden. Es ist zu bemerken, daß beim Abfühlen einer Null-Lochung in einer Kartenspalte durch die Bürsten RB kein Impuls übertragen wird, weil das Relais i?20 jetzt nicht erregt ist. Dieses Relais wird durch das Schließen des Nockenkontaktes C 3 erst nach dem Vorbeigang der Zählpunktstelle »0« an den Bürsten RB erregt. Die Bürsten CB fühlen die Null-Lochungen wirksam ab und speichern diese Abfühkmg in den Stern- und Null-Druckprüfrelais R42 bis i?56.
Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der Fehlerfeststellstromkreise gemäß der vorliegendenErfmdung folgt nun eine kurze Zusammenfassung.
Wenn eine Kartenspalte an zwei Zählpunktstellen gelocht ist, bewirkt dieAbfühlung der ersten Lochung durch die Abfühlbürsten RB die Erregung des dieser Kartenspalte zugeordneten Druckmagneten 53 (Fig. 1), und der entsprechende Ziffernschieber 51 wird ausgelöst, um die zugehörige Zahnstange 48 anzuhalten. Dadurch wind die der abgefühlten Lochung entsprechende Ziffer in die Drucklinie eingestellt, und der mechanische Kontakt 119 wird zwei Maschinenspielpunkte später geschlossen und errichtet einen Stromkreis über die »&«^pule des Vergleichsrelais für diese Kartenspalte. Zu dieser Zeit wird die gleiche Lochung von den Prüfbürsten CZ? abgefühlt und dadurch ein Stromkreis über die »««-Spule des Vergleichsrelais errichtet. Die beiden Spulen des Vergleichsrelais werden somit gleichzeitig erregt. Der Kontakt 119 ist so gestaltet, daß er in jedem Maschinenspiel nur einmal kurzzeitig geschlossen werden kann. Wenn daher die zweite Ziffernlochung in der gleichen Kartenspalte von den Abfühl- und Prüfbürsten RB bzw. CB abgefühlt wird, zeigt das Vergleichsrelais einen Fehler an, weil es keinen Impuls über den mechanischen Kontakt empfängt.
Wenn eine Kartenspalte an einer Zonen- und einer Ziffern-Zählpunktstelle gelocht ist, dann wird zuerst das Loch in der Zonen-Zählpunktstelle von den Abfühlbürsten RB abgefühlt. Da sich der Nockenkontakt C 3 (Fig. 5 b) i«m 36. Grad des Maschinenspieles schließt, wird das Relais Z?20 erst nach dem Vorbeigang aller Zonen-Zählpunktstellen an den Abfühlbürsten RB erregt. Das Relais R 20 schließt seine Kontakte R20α bis R20h (Fig. 5c), um die Übertragung eines Impulses von den Bürsten RB zu den Druckmagneten 53 jener Spalten zu ermöglichen, in weichen eine Ziffernlochung laibgefühlt wird. Die Erregung des Druokmagneten 53 im Ansprechen auf die Abfühlung einer Ziffernlochung in einer Spalte bewirkt, daß die durch die Lochung dargestellte Ziffer in die Druckzeile eingestellt und in der bereits beschriebenen Weise der Kontakt 119 geschlossen wird, um den Stromkreis durch die »&«-Spule des Vergleichsrelais für die betreffende Spalte zu errichten. Gleichzeitig wind der Stromkreis zu der »««-Spule des Vergleichsrelais durch die Prüfbürsten CB ge-

Claims (2)

schlossen. Das Relais R20 wird stromlos, wenn sich der Nockenkontakt CZ nach der Abfühlung der Zählpunktstelle »9« durch die Bärsten RB öffnet, und beim gleichzeitigen Schließen des Nockenkontaktes C4 im 144. Grad des Maschinenspieles wird das Relais R22 erregt, um seine Kontakte R22 α bis R 22 h in den Druck-Eingangsstromkreisen umzuschalten. Die Sternurtd Null-Dr.ucksteuerrelais R24 bis 2? 37 werden entsprechend den eine Wertziffer enthaltenden Spalten erregt und steuern den Druckvorgang in den Spalten links der die höchststellige Wertziffer enthaltenden Spalte. Das der Kartenspalte mit der höchststelligen Wertziffer zugeordnete Relais schaltet seinen »^«-Kontakt um, um zu verhindern, daß die diesen linken Spalten zugeordneten Druckmagneten 53 durch einen Null-Schreibimpuls erregt werden, wenn sich der Nockenkontakt C7 im 145. Grad des Maschinenspieles schließt. Diese Magneten werden durch einen Stern-Impuls erregt, wenn sich der Nockenkontakt C 8 im 157. Grad des Maschinenspieles schließt. So werden also die Stern- und Null-Schreibstromkreise vorbereitet, um einen zweiten Impuls zu den Druckmagneten zu senden, wenn sich die Nockenkontakte C 7 und C 8 schließen. Dieser zweite Impuls zu dem Druckmagneten hat jedoch keine Wirkung auf die Druck-Auswähleinrichtung, weil der Ziffernschieber 51 nach seiner Betätigung durch den ersten Impuls zu dem Druckmagneten 53 noch nicht zurückgestellt worden ist. Das Relais R 38 wird im 20. Grad des Maschinen-Spieles erregt und schließt seine Kontakte R38a bis R38h in den Stern-und Null-Druckp ruf Stromkreisen, um die Übertragung eines Impulses zu den NuIl-P ruf Steuerrelais R42 bis R 56 im Ansprechen auf die Abfühlung der Zonenlochung durch die Prüfbürsten CB zu ermöglichen. Wenn ein Prüfrelais erregt ist, schließt es einen »b«-Kontakt zur Vorbereitung des Prüfstromkreises für diese Spalte, damit ein zeitlich später liegender Impuls zu der »o«-Spule des dieser Spalte zugeordneten Vergleichsrelais gesandt werden kann. Im 168. Grad des Maschinenspieles schließt der Nockenkontakt C6 den Erregungstromkreis für das Relais R40, das seine Kontakte R40a bis i?40fe umschaltet, damit im 172. Grad ein Stern- oder Null-Prüfimpuls zu der »««-Spule des Vergleichsrelais gesandt werden kann. Wenn sich der Nockenkontakt C 9 im 172. Grad des Maschinenspieles schließt, senden alle Spalten rechts der die höchststellige Wertziffer enthaltenden Spalte, welche keine Ziffernlochung enthalten, einen NuII-P ruf impuls zu der »a«-Spule ihrer zugeordneten Vergleichrelais. Im 184. Grad des Maschienenspieles schließt sich der Nockenkontakt C10, um einen Stern-Prüfimpuls zu der »a«-Spule der Vergleichsrelais für alle Spalten zu senden, die sich links der Spalte mit der höchststelligen Wertziffer befinden. Es ist somit ersichtlich, daß ein Prüf impuls zu jeder Stelle bzw. Spalte gesandt wird, in welcher ein NuIl-P ruf Steuerrelais R 42 bis R 56 erregt wurde. Da die Druck-Auswähleinrichtung bereits durch die Ziffernlochung betätigt wunde, steht kein Vergleichsimpuls zu den »& «-Spulen der Vergleichsrelais über die mechanischen Kontakte 119 z>ur Verfügung, und es wird ein Fehler angezeigt. Es wurde nun bereits erläutert, daß infolge der Erregung des Relais R20 die Bürsten RB nur die Ziffern-Zählpunktstellen »1« bis »9« abfühlen können. Eine Null-Lochung wird daher nur durch das Fehlen einer Lochung in diesen Ziffern-Zählpunktstellen einer Spalte festgestellt. Wenn somit eine Kartenspalte weder in den Zonen- noch in den Ziffern-Zählpunktstellen eine Lochung enthält, wird beim Abfühlen dieser Leerspalte die Einstellung einer Null oder eines Sternzeichens für die betreffende Spalte in die Schreiblinie bewirkt. Da die Fehlerfeststellstromkreise das Vorhandensein einer Null-Lochung durch die tatsächliche Abfühlung der Lochung durch die Bürsten CB prüfen, würde also kein Null- oder Stern-Prüfimpuls zur »a«-Spule des der Leerspalte zugeordneten Vergleichsrelais gesandt werden, der der Erregung der »b«-Spule des Vergleichsrelais infolge des Schließens des mechanischen Kontaktes 119 entspräche, welcher zwei Maschinenspielpunkte später geschlossen wird, nachdem der Druckmagnet 53 den Null- oder Stern-Druckimpuls empfangen hat. P Λ Ϊ ENT Λ .N- SPRCCIIE:
1. Durch Lochkarten gesteuerte Druckmaschine mit zwei in der Kartenbahn hintereinander angeordneten Abfühlstationen, von denen die erste bei der Abfühlung eines Kartenloches in einer Lochspalte die Einstellung des der Lochspalte zugeordneten Typenträgers bewirkt, während bei der Abfühlung in der zweiten Abfühlstation eine Prüfeinrichtung zur Feststellung einer Doppellochung oder Nichtlochung in der gleichen Kartenspalte wirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung für jede zu prüfende Kartenspalte ein Vergleichsrelais (M) mit zwei Gegenwicklungen (Ma, Mb) aufweist, wobei die eine Wicklung (Ma) über einen während der Abfühlung eines Kartenloches in der ersten Abfühlstation (RB) und der dabei erfolgenden Einstellung des Typenträgers (48, 77) vorbereiteten Stromkreis durch einen mechanischen Kontakt (119) zu dem Zeitpunkt an Spannung gelegt wird, in welchem das gleiche Kartenloch in der zweiten Abfühlstation (CB) abgefühlt und hierdurch die zweite Wicklung (Mb) des Vergleichsrelais (M) an Spannung gelegt wird, so daß bei richtig gelochter Kartenspalte das Vergleichsrelais (M) unwirksam bleibt, während beim Abfühlen eines zweiten Loches in der gleichen Kartenspalte nur die zweite Wicklung (Mb) erneut an Spannung gelegt und dadurch eine Fehleranzeige bewirkt wind.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühlung der Zonen-Indexstellen (12,11, 0) der Karte in der ersten Abfühlstation (RB) verhindert wird (mittels Relais R 20, Nockenkontakt C 3) und somit beim Vorhandensein eines unerwünschten Zonenloches zusätzlich zu einem Ziffernloch in einer Kartenspalte die Erregung des dieser Spalte zugeordneten Druckmagneten (53) und das Schließen des entsprechenden mechanischen Kontaktes (119) beim Abfühlen des Zonenloches unterbleibt, so daß bei der Abfühlung des Zonenloches in der zweiten Abfühlstation (CB) nur eine Wicklung (Mc) des Vergleichsrelais (M) erregt wird und einen Stromkreis über ein Steuerrelais (2212) zur Anzeige des Lochungsfehlers errichtet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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