DE1045694B - Kartengesteuerte Druckmaschine, Kartenlochmaschine od. dgl. - Google Patents
Kartengesteuerte Druckmaschine, Kartenlochmaschine od. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine kartengesteuerte Druckmaschine, Kartenlochmaschine od. dgl. zum Aufzeichnen
der Angaben, die von Karten mit mehreren Angaben enthaltenden Spalten abgefühlt werden, mit
mehreren Gruppen von elektronisch gesteuerten Vorrichtungen, von denen jede einer Kartenspalte zugeordnet
ist, und mit Wählern für jede dieser Gruppen, die Stromkreise zu den Steuervorrichtungen entsprechend
den abgelesenen Angaben herstellen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, bei einer 'derartigen Maschine die richtige Wirkung der Abfühlvorrichtung
und der elektronischen Steuervorrichtungen festzustellen sowie, falls ein Fehler in einer oder in beiden
Vorrichtungen eingetreten sein sollte, diesen Fehler in geeigneter Weise anzuzeigen, etwa durch ein Lichtsignal
oder selbsttätiges Anhalten der Vorrichtung. Der Fehler kann bei einer der genannten Maschinen
oder Vorrichtungen auch durch einen Mangel im Druck, einen Versager im Lochen der Karten oder
einen Fehler in der weiteren Wirkungsweise offenbar werden.
Maschinen der genannten Art sind gewöhnlich so gebaut, daß sie ununterbrochen arbeiten, bis sie entweder
durch Handabschalten der Kraftzufuhr oder auf andere Weise angehalten werden. Bei Anwendung der
Erfindung bei einer kartengesteuerten Maschine kann z. B. die weitere Kartenzufuhr angehalten werden,
wenn ein Fehler in der richtigen Arbeit der elektronischen Steuervorrichtungen eingetreten ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Überwachungseinrichtung gelöst, die feststellt, ob die
elektronische Steuervorrichtung in jeder Gruppe angesprochen hat, und die eine jeder Gruppe zugeordnete
Prüfvorrichtung umfaßt, die wirksam wird, wenn irgendeine der elektronischen Steuervorrichtungen der
Gruppe angesprochen hat, und einen Steuerstromkreis, der gemeinsam von allen Prüfvorrichtungen gebildet
wird und der anzeigt, wenn irgendeine der elektronischen Prüfvorrichtungen nicht angesprochen hat.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Anoden der einzelnen zur Auswertung
dienenden elektronischen Vorrichtungen gemeinsam an die Prüfvorrichtung angeschlossen
sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Prüfvorrichtung ein
Kaltkathodenelement ist, das von seinem unwirksamen in seinen wirksamen Zustand geschaltet wird, sobald
eine elektronische Steuervorrichtung seiner Gruppe anspricht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, das sich auf eine
kartengesteuerte Druckmaschine bezieht.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Kartenzufüh-
Kartengesteuerte Druckmaschine,
Kartenlochmaschine od. dgl.
Kartenlochmaschine od. dgl.
Anmelder:
Burroughs Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher,
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln I1 Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Juni 1952
V. St. v. Amerika vom 7. Juni 1952
rungsvorrichtung und einen Teil der Abfühlvorrichtung;
Fig. 2 ist ein Schaubild eines Einzelteiles;
Fig. 2 ist ein Schaubild eines Einzelteiles;
Fig. 3 zeigt die Verbindung dieses Einzelteiles mit dem Drucktiegel;
Fig. 4 ist ein Schema eines sogenannten Druckkopfes
;
Fig. 5 und 6 sind vergrößerte Darstellungen zweier von einem Druckkopfe erzeugter Schriftzeichen;
Fig. 7 und 7 a sind ein Schaltbild der Arbeits- und Überwachungsstromkreise;
Fig. 8 ist ein Schaltbild des Stromkreises für die Kartenzufuhr;
Fig. 9 ist ein Zeitdiagramm.
Die Erfindung wird hier beispielsweise an einer »Drahtdruckmaschine« veranschaulicht, bei der eine
Gruppe von fünfunddreißig Drähten der Bowdengattung parallel zueinander in einem sogenannten »Druckkopf«
vereinigt sind, von denen die Maschine mehrere enthält und von denen jeder ein Schriftzeichen, Buchstabe
oder Ziffer, zu drucken vermag. Jeder dieser sogenannten »Druckdrähte« wird von einem besonderen
Elektromagneten gesteuert, der bei seiner Erregung den zugehörigen Draht ein wenig über die
Vorderfläche seines Druckkopfes hervortreibt, so daß ein Punkt auf ein Papier gedruckt wird, das vor dem
Druckkopf zwischen einem Farbband und einem
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Drucktiegel entlang bewegt wird. Die verschiedenen Zusammenstellungen von Punkten bilden die verschiedenen
Schriftzeichen gemäß Fig. 5 und 6.
In Fig. 2 ist ein Einheitsteil dargestellt, von denen mehrere in Zusammenstellung die Druckmaschine bilden.
Diese Einheitsteile werden hier als »Druckfach« bezeichnet. Das als Ganzes mit 10 bezeichnete Druckfach
stützt sich brückenartig auf die Enden zweier im Abstand voneinander liegender Rahmen 11. Das
Druckfach 10 verjüngt sich in seiner Breite nach oben und bildet hier den Block 12, der mehrere Druckköpfe
enthält. Gezeichnet sind drei Druckköpfe 14 in einer Reihe. Zu jedem Druckkopf 14 gehören fünfunddreißig
Druckdrähte 15, von denen jeder in einem besonderen biegbaren Gehäuse oder Rohr 16 hin- und hergleiten
kann. Die Rohre 16 sind fest in einer plastischen Masse 17 eingelagert, die zwischen den Rahmenleisten 18 gehalten
wird, die das betreffende Druckfach bilden. Je zwei der gestrichelten Linien 19 stellen den ersten und
den fünfunddreißigsten von je fünfunddreißig der erwähnten »Druckdrähte« oder »Druckelemente« dar,
die zu einem »Druckkopf« vereinigt sind. Die Druckdrähte 15, von denen in Fig. 2 nur einer veranschaulicht
ist, da die übrigen gleichgeschaltet sind, stehen ein wenig über das untere Ende der Röhren 16 vor,
und die Enden der Drähte 15 sind durch Kupplungen 20 an je einen Klinkhebel 21 angeschlossen. Die Klinkhebel
21 werden durch die beiden mit Nockenleisten versehenen Wellen 22 und 23 in Druckstellung oder
aus ihr heraus geschwungen, indem die Wellen ununterbrochen in entgegengesetztem Sinne umlaufen.
Die Nockenleiste der einen Welle 22 vermag gegen die obere, an einem Ausschnitt des Klinkhebels 22 angebrachte
Schulter 24 zu wirken, wodurch der Klinkhebel und der mit ihm gekuppelte Druckdraht aufwärts
in Druckstellung bewegt werden, während die Nockenleiste an der anderen Welle 23 gegen .die untere Schulter
25 des Klinkhebels 21 wirkt, wodurch der Klinkhebel nebst Druckdraht nach Ausführung des Druckes
wieder zurückgestellt werden. Jeder Klinkhebel 21 ist durch eine lotrechte Schlitz- und Stiftverbindung 26
mit einem Lenker 27 gekuppelt. Der Lenker wird durch die Kämme 28 geführt und durch den Elektromagnet
30 gesteuert. Das Kernstück 31 eines jeden Magnets ist auf einer sich zwischen den beiden Rahmenwänden
11 erstreckenden Querschiene 32 befestigt. Die verschiedenen Querschienen 32 vermögen zwischen
den beiden Rahmenwänden 11 und zwischen den Schienen die fünfunddreißig Magnete aufnehmen, die
für jeden Druckkopf des »Druckfaches« erforderlich sind. In Fig. 2 ist nur einer der Magnete 30 mit seinem
Druckdraht 15 gezeichnet, die übrigen entsprechen ihm genau. Jeder Klinkhebel 21 wird gewöhnlich
durch seinen Lenker 27 und die auf diesen wirkende Feder 33 in einer Stellung gehalten, in der er von den
Nockenleisten der Wellen 22 und 23 nicht ergriffen werden kann. Bei Erregung des Magnets wird der
Lenker 27 von dem Magnetanker in die Stellung gebracht, in der der Klinkhebel 21 von den Wellen 22, 23
ergriffen werden kann. Sobald die Magnete ausgewählt und erregt worden sind, werden in jedem Druckkopfe
die Druckdrähte in wechselnden Zusammenstellungen vorgetrieben und bilden so das gewünschte Schriftzeichen.
In Fig, 4 ist schematisch die Draufsicht auf einen Druckkopf und die Anordnung der Druckdrähte in
ihm dargestellt. Jedes Quadrat bedeutet die Spitze eines der Druckdrähte. Zum Drucken der Zahl »1«, die
in Fig. 5 erscheint, müssen also die zehn ElektromagneteSO
(Fig, 7, 7A) ausgewählt und erregt werden, die in Fig. 4 mit 3, 7, 8,13,18, 23, 28, 32, 33 und
34 bezeichnet sind. Zum Drucken der Zahl »2« sind gemäß Fig. 5 die Drähte 2, 3, 4, 6,10,14,18, 22,26,
31, 324 33, 34 und 35 vorzuschieben, usw. Es sind also
zum Druck verschiedener Schriftzeichen verschiedene Kombinationen erforderlich. Liegen gemäß Fig. 2
mehrere Druckköpfe in Reihe nebeneinander, so kann von jedem Druckkopf ein besonderes Zeichen gedruckt
werden. Werden ferner mehrere »Druckfächer« nebeneinander angeordnet, von denen jedes mehrere Druckköpfe
enthält, so kann eine ganze Zeile von Schriftzeichen gedruckt werden.
Es wird nun jedem Druckkopf eine Spalte einer gewöhnlichen Lochkarte zugeordnet, wobei die wechselnden
Schriftzeichen durch die Lochungen der Karte festgestellt werden. Auf der Lochkarte enthält jede
Spalte zwölf Lochstellen, die gelocht werden können, wobei eine Kombination von zwei Löchern einem
Buchstaben und ein einzelnes Loch einer Zahl entspricht. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Erfindung soll nur das Drucken von Zahlen behandelt werden, wozu auf der Karte die Lochstellen
0 bis 9 gehören und jeweils ein Kartenfeld zum Eintragen von Beträgen für Rechnungszwecke bestimmt
ist. Die Lochstellen für R und X werden hier nicht benutzt. Die Lochung in jeder Kartenspalte des Feldes
für Beträge bestimmt daher, welche Zahl in dem zugehörigen Druckkopf gebildet und welche Elektromagnete
für diesen Druck ausgewählt und erregt werden müssen. Zum Zwecke der Überwachung müssen
in allen Spalten eines Betragsfeldes Lochungen vorhanden sein; in den Spalten, die keine Bezeichnung
enthalten, werden daher Lochungen an den Lochstellen für Null vorgenommen.
Die Maschine hat eine Kartenzuführvorrichtung, die in Fig. 1 allgemein mit 34 bezeichnet ist. Die Lochkarten
35 enthalten die abzufühlenden und danach zu druckenden Daten. Sie werden aus einem Vorratsbehälter
36 den Walzen 37 zugeführt und von diesen der aus einer Bürste 38 und Kontaktwalze 39 bestehenden
Abführvorrichtung übergeben, wobei für jede abzufühlende Kartenspalte eine besondere Bürste
38 vorgesehen ist. Ein Buchungsformular 41 (Fig, 3) wird in zeitlicher Übereinstimmung mit der Abfühlung
zwischen einem Farbband 42 und dem Drucktiegel 43 an dem die Druckköpfe 14 enthaltenden Block 12 eines
Druckfaches 10 einer Druckmaschine entlang bewegt. Die Kartenzuführvorrichtung hat einen dauernd
hin- und hergehenden Abstreifer 44, der von einem Treibarm 45 bewegt wird, der von einem Nockengetriebe
40 seine Bewegung empfängt. Der Abstreifer 44 hat eine wirksame Stellung, in der er die Karten
erfaßt, und eine unwirksame Stellung. Seine Stellung wird von einem Lenker 46 und einem Solenoid 47 gesteuert.
Bei Erregung des Solenoids 47 wird der Abstreifer 44 durch den Lenker 46 in seine wirksame
Förderstellung gebracht und geht nach Aberregung des Solenoides in seine unwirksame Stellung zurück.
In Fig. 8 ist der das Solenoid 47 bedienende Stromkreis dargestellt. Nachdem der Netzschalter S geschlossen
worden ist, wird die Kartenzuführvorrichtung durch Niederdrücken des Kartenschalters CFS
angelassen. Dieser Schalter schließt einen Stromkreis für die Erregung des Anlaßrelais 48 von einer positiven
Leitung 49 einer Gleichstromquelle 50 (Fig. 7 A) über den jetzt geschlossenen Schalter 5 (Fig. 8) die
positiven Leitungen 51,52, den mit der Hand geschlossen gehaltenen Kartenschalter CFSj die Leitung
53, die Wicklung des Anlaßrelais 48 zur Erde. Das erregte Relais 48 schließt einen Haltekontakt 55, der
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unter der Überwachung eines Unterbrechernockens c 1 gewählten Vorrichtungen richtig arbeiten, die Kartensteht,
wodurch ein Haltestromkreis für das Relais 48 zuführvorrichtung ununterbrochen in Gang hält. Sollgeschlossen wird. Der Ruhekontakt 56, der jetzt durch ten jedoch eine oder mehrere der ausgewählten Steuerdas
Relais 48 geöffnet wurde, unterbricht seinen Strom- vorrichtungen versagen, oder sollte für eine Kartenkreis,
wodurch die einen Fehler anzeigende Lampe 57 5 spalte keine Steuervorrichtung ausgewählt sein, so
erlischt. Die Lampe 57 leuchtet gewöhnlich auf beim wird ein solcher Fehler durch die Überwachungseinanfänglichen
Schließen des Schalters 51 und vor dem richtung festgestellt und durch Unterbrechung der
Anlassen der Kartenzuführung, sie erlischt bei Er- Kartenzufuhr und durch andere Anzeigemittel, wie
regung des Relais 48 und bleibt so lange dunkel, wie Aufleuchten der Lampe 57 und durch das Fehlen eines
das Relais 48 erregt gehalten wird. Leuchtet sie später io gedruckten Schriftzeichens in einer oder mehreren
auf, so zeigt sie dadurch an, daß irgendein Fehler Spalten des Buchungsformulars 41, angezeigt,
unterlaufen ist, wie noch beschrieben wird. Durch Wie gesagt, hat jede Bürste die Lochstellen in einer die Erregung des Relais 48 wird außerdem der Kon- besonderen Kartenspalte abzufühlen. Zu jeder Bürste takt 58 geschlossen, wodurch das Fördersolenoid 47 gehört ein besonderer Stromkreis, der eine Gruppe der Kartenzuführvorrichtung von einem Strom erregt 15 von zehn elektronischen Steuerröhren TO bis T9 einwird, der von der positiven Quelle über die Leitung schließt (Fig. 7, 7A). Diese sind gittergesteuerte 49, geschlossenen Schalter.?,Leitung51, geschlossenen Glühkathoden-Gasentladungsröhren, sogenannte Gas-Kontakt 58, Kapazität und Widerstand 59, 60, Spule trioden üblicher Bauart, die die Eigenschaft haben, des Fördersolenoids 47 und durch die Leitung 54 zur daß sie leitend bleiben, wenn sie einmal gezündet ha-Erde geht. Durch die Erregung des Solenoids 47 wird 20 ben, bis die Anodenspannung entfernt wird. Die zehn die Kartenzufuhr in Gang gesetzt, wie bereits be- Röhren steuern die Erregung der fünfunddreißig Elekschrieben wurde. Nachdem die Kartenzufuhr ange- tromagnete30 eines bestimmten Druckkopfes. Jede laufen ist, wird der Handdruck von dem Anlaßschal- Röhre TO bis T9 gehört zu einer bestimmten Lochter CFS abgelassen, der sich dann unter Federdruck stelle der Karte und steuert die Erregung der zum öffnet. Der Schalter CFS ist so lange mit der Hand ge- 25 Drucken des entsprechenden Zeichens erforderlichen schlossen zu halten, bis die Kartenzufuhr angelaufen Elektromagnete. Jeder Bürstenstromkreis enthält überist, um die Aberregung des Relais 48 durch den Nok- dies eine Gasröhre mit kalter Kathode TIl, die beim ken c 1 zu verhüten, der, wie noch beschrieben wird, Ansprechen einer der zehn zugehörigen Gastrioden seinen Kontakt im Haltestromkreis des Relais 48 TO bis T9 leitend wird, und ein Steuerrelais 62, das öffnet, kurz nachdem dieses erregt worden ist. Die 30 beim Ansprechen der Kaltkathodenröhre erregt wird. Maschine läuft also weiter und fördert Karten, bis Wenn eine Röhre T11 leitend geworden ist, so ist das der Strom zu dem Solenoid 47 durch öffnen des Kon- ein Anzeichen, daß eine der zehn zugehörigen Röhren taktes 58 in noch zu beschreibender Weise unter- TO bis T9 gezündet hat und wirksam geworden ist. brachen wird. Das Relais 62 in jedem Bürstenstromkreis beherrscht
unterlaufen ist, wie noch beschrieben wird. Durch Wie gesagt, hat jede Bürste die Lochstellen in einer die Erregung des Relais 48 wird außerdem der Kon- besonderen Kartenspalte abzufühlen. Zu jeder Bürste takt 58 geschlossen, wodurch das Fördersolenoid 47 gehört ein besonderer Stromkreis, der eine Gruppe der Kartenzuführvorrichtung von einem Strom erregt 15 von zehn elektronischen Steuerröhren TO bis T9 einwird, der von der positiven Quelle über die Leitung schließt (Fig. 7, 7A). Diese sind gittergesteuerte 49, geschlossenen Schalter.?,Leitung51, geschlossenen Glühkathoden-Gasentladungsröhren, sogenannte Gas-Kontakt 58, Kapazität und Widerstand 59, 60, Spule trioden üblicher Bauart, die die Eigenschaft haben, des Fördersolenoids 47 und durch die Leitung 54 zur daß sie leitend bleiben, wenn sie einmal gezündet ha-Erde geht. Durch die Erregung des Solenoids 47 wird 20 ben, bis die Anodenspannung entfernt wird. Die zehn die Kartenzufuhr in Gang gesetzt, wie bereits be- Röhren steuern die Erregung der fünfunddreißig Elekschrieben wurde. Nachdem die Kartenzufuhr ange- tromagnete30 eines bestimmten Druckkopfes. Jede laufen ist, wird der Handdruck von dem Anlaßschal- Röhre TO bis T9 gehört zu einer bestimmten Lochter CFS abgelassen, der sich dann unter Federdruck stelle der Karte und steuert die Erregung der zum öffnet. Der Schalter CFS ist so lange mit der Hand ge- 25 Drucken des entsprechenden Zeichens erforderlichen schlossen zu halten, bis die Kartenzufuhr angelaufen Elektromagnete. Jeder Bürstenstromkreis enthält überist, um die Aberregung des Relais 48 durch den Nok- dies eine Gasröhre mit kalter Kathode TIl, die beim ken c 1 zu verhüten, der, wie noch beschrieben wird, Ansprechen einer der zehn zugehörigen Gastrioden seinen Kontakt im Haltestromkreis des Relais 48 TO bis T9 leitend wird, und ein Steuerrelais 62, das öffnet, kurz nachdem dieses erregt worden ist. Die 30 beim Ansprechen der Kaltkathodenröhre erregt wird. Maschine läuft also weiter und fördert Karten, bis Wenn eine Röhre T11 leitend geworden ist, so ist das der Strom zu dem Solenoid 47 durch öffnen des Kon- ein Anzeichen, daß eine der zehn zugehörigen Röhren taktes 58 in noch zu beschreibender Weise unter- TO bis T9 gezündet hat und wirksam geworden ist. brachen wird. Das Relais 62 in jedem Bürstenstromkreis beherrscht
Es sei betont, daß der Widerstand 60 in Reihe mit 35 das Schließen eines Kontaktes einer Gruppe 63 bis 65,
dem Solenoid 47 und in Parallelschaltung mit der die in Reihe gestöpselt sind. Wenn alle Kontakte 63
Kapazität 59 einen ganz besonderen Vorteil bietet. In- bis 65 durch ihre zugehörigen Relais geschlossen sind,
folge dieser Anordnung kann ein starker Strom für wird eine allen Bürstenstromkreisen gemeinsame Gaseinen
kurzen Augenblick durch das Solenoid gesandt triode T12 zur Wirkung gebracht, die die Erregung
werden, aber hinreichend lang, um es zu erregen, 40 eines Relais 66 steuert. Das Relais 66 überwacht nach
worauf der Strom wieder vermindert wird. Es ergibt seiner Erregung die fortgesetzte Erregung des Sosich
dadurch eine hohe Anlaßgeschwindigkeit der mit lenoids 47, so daß die Maschine die selbsttätige Kardem
Solenoid 47 vereinigten Kartenzuführvorrich- tenzufuhr fortsetzt. Sollten einer oder mehrere Kontung.
Die schnelle Erregung des Solenoids 47 erhält takte der Reihe 63 bis 65 nicht geschlossen sein, weil
man beim Schluß des Kontaktes 58 durch den den un- 45 ein Fehler im Abfühlen oder der Wirkung einer der
geladenen Kondensator durchfließenden Strom, der so- zugehörigen Gastrioden TO bis T9 vorgekommen ist,
fort nach Ladung des Kondensators sehr klein wird. so wird die gemeinsame Gastriode T12 nicht wirken,
Die Spannung fällt dann auf einen passenden Wert und das Relais 66 wird nicht erregt. In diesem Falle
und wird gleichbleibend der Solenoidspule durch die zeigen sich die Fehlwirkung und Nichterregung des
Kombination des Kondensators und des Widerstan- 50 Relais 66 selbst an durch den Stillstand der Kartendes
zugeleitet. zufuhr, das Aufleuchten der Lampe 57 und durch
Sobald eine Karte aus dem Vorratsbehälter zu der einen Fehler im Druckvorgang des zugehörigen
Abfühlstelle durch eine Reihe der Bürsten 38 geför- Druckkopfes.
dert wird, fühlt jede Bürste nacheinander die Loch- Der Walzenschalter 61 ist in die Stromkreise der zu
stellen ihrer zugehörigen Spalte ab, die von den Loch- 55 jedem Druckkopf gehörigen Bürsten durch Steck
nummernR, X, 0,1, 2, 3 usw. bis 9 gehen. dosen 67 eingeschaltet. Die Reihenkontakte sind bei
Sobald eine Bürste durch ein Loch Kontakt mit der 70 einschaltbar, man kann also die Wirkung der geWalze
39 macht, wird ein Stromkreis durch einen meinsarnen Gastriode T12 und ihres angeschlossenen
Walzenschalter 61 (Fig. 7, 7 A) geschlossen, wodurch Relais 66 auf einen oder mehrere der Bürstenstromaus
einer Gruppe von elektronischen Steuervorrichtun- 60 kreise beschränken, indem man einen oder mehrere
gen TO bis T9 eine, die dem abgefühlten Zeichen ent- der Kontakte 63 bis- 65 der ungewünschten Stromspricht,
ausgewählt und zur Wirkung gebracht wird. kreise überbrückt.
Die ausgewählte Vorrichtung bereitet Stromkreise Die Fig. 7 und 7 A veranschaulichen die Strom-
vor, durch die zu gegebener Zeit diejenigen Elektro- wege, die wahlweise die mit den Drückelementen eines
magnete 30 erregt werden, die die Bildung und den 65 Druckkopfes vereinigten fünfunddreißig Magnete
Druck des gewählten Schriftzeichens bewirken. Die steuern. Die Stromwege der übrigen Druckköpfe stim-
jeweils ausgewählte Steuervorrichtung bereitet, wenn men damit überein.
sie richtig wirkt, andere Stromkreise für ein elek- Als Beispiel werde angenommen, daß in den drei
ironisch gesteuertes Überwachungsmittel vor, das in Spalten, die als das Betragsfeld einer Karte ausersehen
dem Falle, daß auch die von den anderen Bürsten aus- 70 sind, eine Lochung an der Lochstelle 1 der ersten
Spalte, eine Lochung an der Lochstelle 1 der zweiten Spiil te und an der Lochstelle 2 der dritten Spalte angebracht
sei. Die zugehörigen Elektromagnete 30 der Druckkopfe, die mit den Bürstenstromkreisen der
ersten und zweiten Spalte vereinigt sind, werden so
ausgewählt, daß sie auf dem Buchungsformular 41 die Zahlen >-l<- drucken, während die zu den Bürstenstromkreisen
der dritten Spalte gehörigen Elektromagnete so ausgewählt werden, daß sie die Zahl »2«
drucken.
E> genügt, hier nur einen der von einer Bürste ausgehenden
Stromkreise zu beschreiben, da diejenigen für die erste und zweite Kartenspalte identisch sind
und der Stromweg für die 'dritte Bürste sich nur in bezug auf die besonders ausgewählte Steuerröhre und
Elektromagnete unterscheidet.
Sobald eine Karte zwischen die Bürste 38 und Gegenwalze 39 eingeführt worden ist, fühlt die Bürste
nacheinander die Lochstellen R, X1 0, 1, 2 usw. ab.
Wenn die Bürste die Lochstelle 0 abfühlt, schließt ein Nocken c2 seinen Kontakt und bleibt in dieser Stellung,
bis der Druck der zu der abgefühlten Lochung gehörigen Zahl erfolgt ist.
Bei Beginn des Abfühlens sind die Steuer-Gastrioden TO bis T9 nichtleitend, da eine sperrende negative
Spannung von der Kraftquelle dem Gitter jeder Röhre auferlegt wird. Nach Schluß des Haltenockens c2
wird positive Spannung an die Anoden der Röhren TO bis T9 gelegt, von der Stromquelle, über die positive
Leitung 68,, Leitung 69, den geschlossenen Kontakt
des Nockens c2, die Leitung 71 zu der Sammelschiene 72, an die die Stromkreise der Steuervorrichtungen
der übrigen Druckköpfe angeschlossen sind, den Widerstand73 (dessen Zweck noch erläutert wird),
die Leitung 74, die alle Röhrenanoden speisende gemeinsame
Leitung 75 und durch die Gleichrichter 76, die in allen Anodenstromkreisen als Schutz an den
Stellen eingeschaltet sind, wo ein unzulässiger Stromdurchgang von einem an dieselbe Leitung angeschlossenen
Stromkreis verhütet werden soll.
Gleichzeitig, während die Bürste nacheinander die verschiedenen Lochstellen der Karte abfühlt, läuft der
Kontaktarm 77 des Dreh- oder Walzenschalters 61 um und berührt nacheinander die den Kartenlochstellen
entsprechenden Kontakte. Da in dem betrachteten Beispiel die Lochstelle »1« der Zahl »1« zugeordnet ist,
berührt gleichzeitig, wenn die Bürste durch das Kartenloch Kontakt mit der Walze 39 erhält, der Kontaktarm
77 seinen Kontakt»!«. Dadurch kommt ein Stromweg zustande: von Erde, Leitung 78 (Fig. 7), Kontaktarm
77, Kontakt »1«, Leitung 79 zu einem Mittelpunkt der Gitterbrücke der Röhre Tl. Gleichzeitig
wird ein Stromweg gebildet von der Erdleitung 80 zu dem anderen Mittelpunkt der Gitterbrücke dieser
Röhre über die Leitungen 81, 82, Kontaktwalze 39, Bürste 38, Leitung 83 und die gemeinsame Leitung
84. Damit wird die sperrende Gitterspannung entfernt, wodurch die Röhre Tl leitend wird. Die
Röhre bleibt leitend infolge des Stromlaufes von Erde, gemeinsame Leitung 81, Elemente der Röhre T1, Leitungen
85, 86, Gleichrichter 76, gemeinsame Leitung 75, Leitung 74, Widerstand 73, Leitung 71, über den
geschlossenen Kontakt des Nockens c 2, Leitung 69 und positive Leitung 68.
Gleichzeitig mit dem Schließen des Nockenkontaktes c2 schließt auch der Nocken c3 seinen Kontakt,
wodurch Spannung an die Anode der Röhre Tl gelegt wird, von der positiven Leitung 68, über Leitung 87,
geschlossenen Nockenkontakt c3, Leitung 89, Sammelschiene
91, an die auch die Stromkreise der Prüfvorrichtungen der übrigen Druckköpfe angeschlossen
sind, Spule des Relais 62 und Widerstand 92. Eine gleiche Spannung wurde an die Kathode der Röhre
TIl gelegt, von der positiven Leitung 68, über Leitung
69, geschlossenen Nockenkontakt c2, Leitung 71, Sammelschiene 72, Widerstand 73 und Leitung 74. Infolge
des Fehlens einer Spannungsdifferenz kann die Röhre TIl nicht zünden. Wird jedoch die Röhre
Tl leitend, so entsteht ein Spannungsabfall über den
ίο Widerstand 73, der ausreicht, um die Röhre T11 zu
jonisieren und zu zünden. Dieser Strom geht von der Erdleitung 81, durch die Elemente der Röhre T1,
Leitungen 85, 86, Gleichrichter 76, gemeinsame Leitung 75, Leitung 74 unter Vermeidung des Weges
über den Widerstand 73 durch die Elemente der Röhre TIl, Widerstand 92, Windung des Relais 62,
Leitung 89, geschlossenen Nockenkontakt c 3, Leitung 87 zur positiven Leitung 68. Dadurch wird das Relais
62, das in Reihe in der Anodenleitung der Röhre TIl liegt, erregt, und es schließt seinen Kontakt 63 in der
Reihe 63 bis 65. Die Gastriode T12, die die Erregung des Relais 66 in ihrer Anodenleitung überwacht, wird
erst leitend nach Entfernung einer sperrenden negativen Belastung, die ursprünglich auf ihrem Gitter
von der Kraftquelle her liegt. Die sperrende Belastung wird entfernt, wenn alle Kontakte 63 bis 65 an Erde
geschlossen sind. Gleichzeitig mit Kontakt 63 wird auch Kontakt 64 geschlossen, sobald das zugehörige
Relais 62 a, das in gestrichelten Linien angedeutet ist, erregt ist, da die Bürste der zweiten Kartenspalte
ebenfalls eine Lochstelle »1« abfühlte. Der dritte Kontakt 65 wird später geschlossen nach Erregung seines
in gestrichelten Linien gezeichneten Relais 62 b infolge Abfühlens der Lochstelle »2« in der dritten Kartenspalte.
Mit Schließen der drei Kontakte 63 bis 65 wird ein Erdschluß zum Mittelpunkt des Gitternetzes der
Röhre T12 hergestellt, der über die Leitung 93, die in Reihe gestöpselten und jetzt geschlossenen Kontakte
63 bis 65 und über die Leitung 94 zur Erde geht, wodurch die sperrende Spannung von dem Gitter der Röhre
T12 entfernt wird, so daß sie zündet. Wie bei den anderen Röhren, bleibt auch die Röhre T12 leitend,
nachdem sie einmal gezündet hat, bis ihre Anodenspannung entfernt wird. Die Röhre T12 wird leitend
gehalten durch den Strom von Erde, durch die gemeinsame Leitung 81, Elemente der Röhre T12, Leitung
95, Spule des Relais 66, den gewöhnlich geschlossenen Nockenkontakt c 4 und die positive Leitung 68.
Das in Reihe in der Anodenleitung der Röhre T12 liegende Relais 66 wird erregt, wenn die Röhre T12
leitend geworden ist, und bleibt für einen Teil des nächsten Arbeitsganges erregt. Es wird zu gegebener
Zeit durch die plötzliche Öffnung des Nockenschalters c 4 aberregt, der die positive Leitung unterbricht.
Das Relais 66 hat, wie früher dargelegt wurde, die Aufgabe, die ununterbrochene Kartenzufuhr zu ermöglichen,
wenn es durch die Röhre T12 erregt ist, bzw. die Zuführvorrichtung 34 abzustellen, wenn es
nicht erregt ist.
Die Bürste 38 fährt fort, die weiteren Lochstellen der Karte abzufühlen, und wenn sie die letzte Lochstelle
»9« fühlt, schließt der Nocken c 5 seinen Kontakt, wodurch die durch Zündung der Röhre T1 für
die Erregung der zehn Elektromagnete 30 vorbereiteten Stromkreise geschlossen werden, deren vereinte
Druckelemente 15 (Fig. 2) erforderlich sind, um den Druck der Zahl »1« durchzuführen. Diese Stromkreise
gehen von der positiven Netzleitung über die Leitung 96, den jetzt geschlossenen Nockenkontakt c5, Leitung
97, Sammelschiene 98a Widerstand 99, Sammel-
schiene 101, an die die Spulen der fünfunddreißig Elektromagnete 30 angeschlossen sind, dann über die
Windungen von zehn dieser Elektromagnete gemäß der Steuerung der Röhre T1, weiter über die zehn
an diese Windungen angeschlossenen Leitungen 90, die in gleichem Sinne arbeitenden Gleichrichter 102,
die zehn zugehörigen Leitungen 103, die Leitung 104 und durch die Elemente der Röhre T1 zur Erde.
Die verschiedenen die Zahl »1« bildenden Magnete bewirken in der früher beschriebenen Weise nach
ihrer Erregung das Vortreiben ihrer Druckelemente 15, woduch die Zahl »1« auf das Buchungsformular
41 (Fig. 2 und 3) gedruckt wird. In gleicher Weise werden durch die zu den übrigen Druckköpfen gehörigen
Stromkreise die in den anderen Kartenspalten bestimmten Zahlen »1« und »2« gedruckt.
Sobald das Drucken beendet ist, öffnet der Nokken el die zu den Röhrenanoden führende Leitung,
wodurch die Röhren Γ0 bis T 9 und TIl in ihren nichtleitenden Zustand zurückversetzt werden. Die
zu der Röhre T12 führende Anodenleitung ist zu diesem Zeitpunkt aber nicht unterbrochen, und diese
Röhre bleibt leitend, bis die Anodenleitung vor Beginn des nächsten Abfühlvorganges durch Öffnen des
Nockenkontaktes c4 unterbrochen wird.
Die Kartenzufuhr arbeitet weiter, bis das Abfühlen einer Karte und das Drucken durchgeführt sind. Dies
wird durch den Schluß des Kontaktes 105 (Fig. 8) ermöglicht, der durch das Relais 66 gesteuert wird und
einen Stromlauf aufrechterhält, von der positiven Netzleitung 49, über den geschlossenen Schalter S1
Leitungen 51 und 106, den jetzt geschlossenen Kontakt 105, Leitungen 107 und 53, Spule des Relais 48
und über Leitung 54 zur Erde. Der durch das Relais 48 geschlossen gehaltene Kontakt 58 hält den Stromkreis
zur Erregung des Fördersolenoids 47 aufrecht. Kurz nach Schluß des Kontaktes 105 öffnet sich der
Nockenkontakt c 1, aber zu spät, um irgendeinen Einfluß auf das Relais 48 auszuüben, da Kontakt 105
noch geschlossen ist. Der Nockenkontakt c4 öffnet sich sofort nach der andauernden Erregung des Relais
48 und unterbricht die Stromkreise zur Anode der Röhre T12 und dem Relais 66 für kurze Zeit zur Vorbereitung
der nächsten Abfühlung.
Die ununterbrochene Arbeit der Kartenzuführvorrichtung ist ein Anzeichen, daß die Karten richtig
abgefühlt werden und die elektronischen Steuerröhren TO bis Γ9 in den verschiedenen Bürstenstromkreisen
richtig arbeiten.
Sollte einer der Reihenkontakte 63- bis 65 nicht geschlossen
sein, so wären die Stromkreise zur Erregung des Steuerrelais 66 nicht vollendet, wie schon beschrieben
wurde. In diesem Falle würde der Kontakt 105 nicht geschlossen worden sein, und bei dem folgenden
Öffnen des Nockenkontaktes c 1 würde der Haltestrom des Relais 48 durch Kontakt 55 unterbrochen
sein, wodurch das Relais 48 stromlos werden und sein Kontakt 58 geöffnet würde. Das Öffnen des
Kontaktes 58 unterbricht den Strom in der positiven Leitung zu der Spule des Solenoids 47, wodurch es
stromlos wird und, wie gezeigt wurde, die Kartenzufuhr abschaltet.
Ferner hat ein Versagen der Erregung des Relais die Aberregung des Relais 48 zur Folge, wodurch
der Lampenkontakt 56 geschlossen und die Fehler-Signallampe 53 zum Leuchten gebracht wird durch
einen Strom von der Erdleitung 54 über die Lampe 53, den Ruhekontakt 56 zu den positiven Leitungen
und 51.
Ferner wird ein Fehler in der Erregung des Relais auf dem Buchungsformular 41 durch das Fehlen
einer oder mehrerer gedruckter Zahlen angezeigt, sei es als Folge eines Versagens der Abfühlung, sei es
infolge eines Fehlers einer elektronischen Steuerröhre.
Claims (8)
1. Kartengesteuerte Druckmaschine, Kartenlochmaschine od. dgl. zum Aufzeichnen der Angaben,
die von Karten mit mehreren Angaben enthaltenden Spalten abgefühlt werden, mit mehreren Gruppen
von elektronisch gesteuerten Vorrichtungen, von denen jede einer Kartenspalte zugeordnet ist,
und mit Wählern für jede dieser Gruppen, die Stromkreise zu den Steuervorrichtungen entsprechend
den abgelesenen Angaben herstellen, gekennzeichnet durch eine Überwachungseinrichtung, die
feststellt, ob die elektronische Steuervorrichtung (X1O bis T9) in jeder Gruppe angesprochen hat,
und die eine jeder Gruppe zugeordnete Prüfvorrichtung (T 11) umfaßt, die wirksam wird, wenn
irgendeine der elektronischen Steuervorrichtungen (TO bis T9) der Gruppe angesprochen hat, und
einen Steuerstromkreis (T 12), der gemeinsam von allen Prüf vorrichtungen (TlI) gebildet wird und
der anzeigt (47), wenn irgendeine der elektronischen Prüf vorrichtungen (TU) nicht angesprochen
hat.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden der einzelnen zum Auswerten
dienenden elektronischen Vorrichtungen (TO bis T9) gemeinsam an die Prüfvorrichtung
(TU) angeschlossen sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfvorrichtung (TU) ein
Kaltkathodenelement ist, das von seinem unwirksamen auf seinen wirksamen Zustand geschaltet
wird, sobald eine elektronische Steuervorrichtung seiner Gruppe (TO bis T9) anspricht.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein besonderes Relais (62) im Anodenkreis
des Kaltkathodenelements.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Steuerstromkreis (T 12)
die Arbeitskontakte der Relais (62) der einzelnen Prüfvorrichtungen (TU) in Reihe geschaltet sind.
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannungsänderung an
dem Kaltkathodenelement (TU) durch einen mit dem Kaltkathodenelement in Reihe geschalteten
Widerstand (73) hervorgerufen wird, wenn eine der elektronischen Steuervorrichtungen (TO bis
T 9) der betreffenden Gruppe anspricht.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Steuerstromkreis
(T 12) gesteuerte Anzeigevorrichtung (47) die Zufuhr der Karten unterbricht.
8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerstromkreis (T 12) ein elektronisches Steuerelement enthält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 697/307 11.5»
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US293481A US2885146A (en) | 1952-06-07 | 1952-06-07 | Electronic checking device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045694B true DE1045694B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=23129268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB24526A Pending DE1045694B (de) | 1952-06-07 | 1953-02-28 | Kartengesteuerte Druckmaschine, Kartenlochmaschine od. dgl. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2885146A (de) |
| DE (1) | DE1045694B (de) |
| GB (1) | GB735329A (de) |
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| DE2262476A1 (de) * | 1971-12-20 | 1973-06-28 | Honeywell Inf Systems | Fehlersuchsystem und maschinell ausgefuehrtes fehlersuchverfahren |
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- 1953-02-28 DE DEB24526A patent/DE1045694B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2885146A (en) | 1959-05-05 |
| GB735329A (en) | 1955-08-17 |
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