DE892524C - Einrichtung zur Herstellung gelochter Buchungsunterlagen od. dgl. - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung gelochter Buchungsunterlagen od. dgl.Info
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Description
In der Lochkarten-, Telegrafen- und Fernschreibetechnik
ist es bekannt, Ziffern, Buchstaben und andere Zeichen durch Lochungen in einer Karte oder auf einem Streifen darzustellen. Diese
Lochungen werden entsprechend den einzelnen Zeichen in verschiedenen Höhen des Aufzeichnungsträgers
nebeneinander angeordnet und können entweder als einzelne Löcher oder aber als Lochkombinationen
ausgeführt werden. Es ist einztl·- sehen, daß bei Loehkoimbinationen eine größere
Variationsmöglichkeit als bei Einzellöchern besteht. So haben sich denn auch im Laufe der Zeit
verschiedene Verschlüsselungssysteme herausgebildet.
Zur Herstellung derartiger Lochungen dienen Geräte mit einier Tastatur wie bei einer Schreibmaschine.
Die Tasten dieses Geräts entsprechen jeweils einem Zeichen und bewirken beim Niederdrücken
über bestimmte Wählschienen die entsprechende Lochung.
Die Erfindung geht von diesen bekannten Einrichtungen aus und verbessert diese durch eine
Einrichtung zur Herstellung unterschiedlicher Lochschlüssel mit Hilfe einer Tastatur mit
mehreren Tastensätzen. Dies wird dadurch erreicht, daß ein einziger die Lochstempel auswählender
Tastensatz unter Steuerung von verschiedenen Lochschlüsseln zugeordneten Wählertasten
steht und die Wirkung der Lochstempelorgane von der Einstellung besonderer Steuer-
und Funktionstasten abhängig ist. Im besonderen liegt der Lochmagnet zur Herstellung der
Lochungen in einem über ein Kontaktlabyrinth verlaufenden Stromkreis, der durch einen ersten
Tastensatz, der den gewählten Lochkombinationen
entsprechende Einstellhebel auswählt, gesteuert wird, der ferner von der Erregung einer bestimmten
Anzahl von Einstellmagneten abhängig ist, deren Erregerkreise über Kontakte verlaufen, die
durch einen zweiten Tastensatz der Lochanzahl entsprechend geschlossen werden.
Der eine Tastensatz weist Tasten mit je einer Buchstaben- und Ziffernbezeichnung auf. Beim
ίο Drücken einer Taste bewirkt ein Tastenhebel über ein oder mehrere bewegliche Zwischenglieder die
Erregung der entsprechenden Anzahl von Einstellmagneten. Beim Niederdrücken der den anderen
Tastenhebeln angehörenden Wählertasten, die zur Auswahl eines bestimmten Lochs chlüssels dienen,
wird die Lochmaschine in die Lage versetzt, die dem ausgewählten Lochschlüssel - entsprechenden
Lochungen, unter Verwendung des anderen Tastensatzes
durchzuführen. Beim Drücken der Wählertasten tritt eine Veränderung der relativen Lage
zwischen den beweglichen Gliedern und den Hebeln der Tasten des ersten Tastensatzes ein, so daß die
gleiche Taste für Ziffern- und Buchstabenlochung verwendet werden kann.
Ferner sind noch besondere Tasten vorgesehen, die bestimmte Wirkungen des ersten Tastensatzes
auslösen.
Der Lochmechanismus ist so eingerichtet, daß der Stromkreis zur Erregung des Lochmagneten
nur bei Erregung einer bestimmten, festen Anzahl von Wählmagneten geschlossen wird, so>
daß wahlweise fünf, sechs, sieben oder irgendeine Anzahl von Löchern gleichzeitig je Lochspalte gelocht werden
können. Zur Anzeige des ausgewählten Lochschlüsseis und der zu benutzenden Tastenreihen ist
eine mittels der Auswähltasten des besonderen Tastensatzes einstellbare Anzeigevorrichtung vorgesehen.
-
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit den Zeichnungen sowie aus den Patentansprüchen. In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Ansicht der Tastatur, Fig. 2 ein Querschnitt längs der Linie 2-2 de'r
Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i,
Fig. 5 ein vergrößerter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht ae'r mechanischen
Einrichtung der Tastatur,
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2 zur Darstellung des Federgehäuses für den Antrieb
der Welle 41,
- Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 2 zur Darstellung der Sperrmittel für die Lochschlüsselwähltasten,
■
Fig. 9 ein Schnitt nach der Linde 9-9 der Fig. r, Fig. 10 die Einrichtung für das Zusammenwirken
zwischen den Wählmagneten und dem Lochmagneten,
Fig. 11 der Antrieb der Anzeigetrommel,
Fig. 12 eine schematische Darstellung der Einstellung der Anzeigetrommel mittels der Auswähltasten,
Fig. 12 a eine schematische Darstellung der Anordnung
der Sperrzapfen der Welle 41,
Fig. 13 bis 25 die Darstellung der verschiedenen
Gruppen und1 Untergruppen der neuen Lochkombinationen,
Fig. 26 eine nach dem neuen Kambinat-ionssystem
gelochte Einzelkarte,
Fig. 27 eine Musterkarte, wie sie in Verbindung mit dem neuen Kombinationssystem verwendet wird,
Fig. 28 eine Zusammenstellung der verschiedenen Kotmibinationsgruppen,
Fig. 29 bis 32 eine Abänderung des Kombinationssystems bei tabellenförmiger Darstellung,
Fig· 33 a>
33 b und 33c das Schaltbild einer entsprechenden·
Lochmaschine.
Der eine Tastensatz der Tastatur umfaßt vier Reihen von Tasten 20 (Fig. 1), die in ähnlicher
Weise wie bei gewöhnlichen Schreibmaschinen angeordnet sind. Die Träger 21 der Tasten sitzen
auf Führungsschienen 22 (Fig. 2) und werden in öffnungen des Gehäuses 25 (Fig. 4) geführt. Eine
Feder 23, die sich gegen die Führungsschienen· abstützt,
hält die Tasten in angehobener Lage. Die Tastenkappen 24 sind oben mit den verschiedenen
Zeichen, denen die Tasten zugeordnet sind, bezeichnet, tragen aber an ihrer Vorderseite noch zusätzliche
Zeichen, deren Zweck später beschrieben werden wird. Die Führungsschienen 20 sind an
Seitenwänden 26, die durch Rahmenteile 27 gehalten worden, befestigt.
Der andere Tastensatz der Tastatur enthält Tasten 29 zur Auswahl bestimmter, den verschiedenen
Gruppen entsprechender Lochkombinationen, die in den Karten zu lochen sind. Die mit »STD«
bezeichnete Taste wird gedrückt, wenn eine Karte im Standardsyätem zu lochen ist. Die Tasten mit
den Beizeichnungen »A«, »D«, »E«, »G« und »B«,
»C«, »F« sind' zu drücken, wenn Karten entsprechend bestimmten Schlüsselgruppen A, D, E untö G
und B, C und F zu lochen sind. Die Taste mit der Bezeichnung »T« wird gedrückt, wenn in einer
Karte nach einer Tabelle zu lochen ist. Die Taste »Reihe« ist zu drücken, wenn eine nicht ausge^-
nutzte Spalte- einer Lochkarte mit einer ganzen Lochreihe gelocht werden soll.
Die Tasten 2'9 werden von zweischenkligen
Hebeln 30 getragen, die mittels Ansätzen 31 auf einer Achse 32 beweglich sitzen (Fig. 6). Die
Achse 32 wird von einer Schiene 3.3 gehalten (Fig. 1) und ist durch Konsole 34 abgestützt. Die
Schiene 33 ist mittels mehrerer Zapfen 37 an der oberen Tastenführung befestigt. An dem Schenkel
b des Tastenträgers 30 ist ein Arm 35 befestigt, durch den beim Drücken der Taste ein Kontakt 36
geschlossen wird (Fig. 6). Das Ende des Hebelarms 30 & greift in eine Aussparung 38 a einer
Klinke 38 (Fig. 6) ein, die auf einer Welle 39 drehbar angeordnet ist. Die Welle 39 wird von Lagern
(Fig. 1) getragen, die an der oberen Führungsschiene 27 befestigt sind.
Die Lager 40 tragen auch die Welle 41, welche
sieben Zapfen 42 trägt, die gegeneinander versetzt angeordnet sind, wie aus Fig. 12 und 12 a zu ersehen
ist. Die Welle 41 wird gegen den Sinn des Uhrzeigers (Fig. 6) unter der Wirkung einer
Feder 43 (Fig. 7) angetrieben, die in einem die Wette 41 umschließenden Gehäuse 44 (Fig. 6) angeordnet
ist und mit dem inneren Ende an der Welle 41, mit dem äußeren Ende an deim Gehäuse44
befestigt ist und durch einen Motor 45 gespannt wird. Das Gehäuse wird von diem Motor
45 über eine Schnecke 47 und das Schneckenrad' 48 angetrieben (Fig. 5, 6).
Ist eine der Tasten 29 gedrückt, dann ist das Gehäuse 44 und die Feder 43 gegen eine Drehung
gesperrt, da sich der der Taste zugeordnete Zapfen 42 gegen die entsprechende Klinke 38 legt;
die Feder ist vollkommen gespannt. Wird eine andere Taste 29 gedrückt, dann wird die zuerst gedrückte
Taste und der zugeordnete Zapfen 42 freigegeben, und die Welle 41 kann sich unter dem
Einfluß der Feder 43 drehen, bis sie durch den Zapfen 42, der sich gegen1 die der nun gedrückten
Taste zugeordnete Klinke 38 legt, wieder angehalten wird. Wenn infolge der Drehung der
Welle 41 die Spannung der Feder 43 verringert worden ist, bewirkt die Freigabe eines Kolbens 49,
daß die Feder durch den Motor wieder gespannt wird (Fig. 5). Sobald die Feder 43 vollständig gespannt
ist, wird die Schnecke 47 mittels eines Keiles 170, der in eine Nut 171 der Welle 46 eingreift,
bei der Weiterdrehung des Motors in der Achsrichtung verschoben.. Dadurch hebt sich der
Kolben 49 an und unterbricht über einen Schalter 50 den Motorkreis.
An beiden Enden der Welle 41 befindet sich eine Einrichtung 51, an welcher je ein exzentrischer
Arm 52 vorgesehen ist (Fig. 1 und 11) und die zur
Bewegung des Stellwagens nach vorn oder hinten dient. Die Arme 52 sind zwischen Blöcken 53
und 54 in den Seitenteilen 55 des Stellwagenrahmens gelagert. Die Rahmenteile 55 sind durch
zwei Verbindungsstangen 56 (Fig. 6) miteinander verbunden und auf Rollen 57 (Fig. 3) montiert, die
am Maschinenrahmen angeordnet sind. Wenn sich die Welle von einer Klinke bis zur nächsten dreht,
wird durch die exzentrisch angeordneten Arme 52 der Sitellwagen nach vorn oder hinten entsprechend
der Drehung der Welle 41 verschoben.
Die Rahmenteile 55 des Stellwagens haben zwölf Öffnungen 58 mit je einem Ansatz 59 (Fig. 2, 6)
zum Einhängen von zwölf Kontaktstangen 60 (Fig. 6). Diese Stangen 60 sind V-förmig und an
beiden Enden mittels eines umgebogenen Teiles 60 a an den Ansätzen 59 aufgehängt. Das eine freie
Ende der Stangen 60 hat eine fingerartige Verlängerung 61 (Fig. 6), die je auf einem Winkelhebel
62 liegt, die um eine Achse 63 drehbar sind. Diese Achse ist in dem Maschinenrahmen befestigt.
Jeder Winkelhebel 62 steuert mit einem Ansatz 62 a
die Kontakte 66 (Fig. 3, 6). Der Hebel 62 wird für gewöhnlich durch eine Feder 65 in der Lage gehalten,
in welcher sich das Isolierstück 64 der mittleren Kontaktfeder gegen den Ansatz 62a legt,
so daß der untere Kontakt 66 geschlossen und der 6g obere Kontakt 66 b geöffnet ist. Für jede Kontaktschiene
60 ist eine entsprechende Kontakteinrichtung vorgesehen und ebenfalls für die Taste mit
der Bezeichnung »Wort-Anfang«.
Zunächst werden nun die verschiedenen im erläuterten Beispiel verwendeten Lochkombinationen
eingehend beschrieben. Die Lochkarten in den bekannten Hollerithmaschinen halben in der Regel
achtzig vertikale Spalten mit je zwölf Lochpositionen und den Bezeichnungen Y, X, o, 1, 2, 3, 4, 5, 6,
7, 8, 9 (Fig. 26). Die gemäß vorliegender Erfindung verwendeten Lochkarten sind in drei Zonen eingeteilt,
und zwar umfaßt die obere Zone U die Lochpositionen
Y und X, die Mittelzone / die Lochpositionen
ο bis 4 und die untere Zone L die Loch-Positionen 5 bis 9.
Die einzelnen Zeichen werden in den Lochspalten durch eine Fünfer-Lochkombination dargestellt,
und zwar können die einzelnen Löcher auf alle zwölf Lochpositicnen verteilt werden, so>
daß sich eine große Ausnutzung der Karte ergibt. Die 792 möglichen Fünfer-Lochkombinationen werden in
drei Gruppen eingeteilt, die als Index-, Haupt- und Untergruppe beizeichnet werden sollen. Die Indexgruppe
hat keine Löcher in der Zone U, die Hauptgruppe entweder ein Loch X oder Y, und die
Untergruppe enthält beide Löcher X und Y.
Die Indexgruppe ist in vier Kombinationsreihen Ai, Ä2, Bi und B2 unterteilt, deren Lochkombinationen
in den Fig. 13, 14, 15 und 16 dargestellt
sind. Die Indexgruppe A 1 (Fig. 13) enthält vier
Löcher in der Kartenzone L und ein fünftes Loch in
der Zone /; als spezieller Fall gilt die Anordnung aller fünf Löcher in (der Zone L. Über der Oberkante
der Karte nach Fig. 13 sind die Buchstaben verzeichnet,
die den secbsunid'zwanzig möglichen Lochkombinationen
dieser Gruppe entsprechen. In dieser Kombinationsreihe wiederholt sich die Lochanordnung
der Zone L für je fünf Lochspalten mit Ausnahme der alle fünf Löcher enthaltenden Lochspalte;
das in de'r Zone/ befindliche Einzelloch ist jeweils einer bestimmten Buchstaibengruppe des
Alphabets zugeordnet. Dadurch, daß die Löcher der Zone / von denen der Zone L meist in größeren Abständen
liegen, als es sonst üblich ist, können die Lochkombinationen leichter abgelesen werden.
Bei der Indexgruppe A 2 befinden sich vier Löcher der Loenkombination in der Mittelzone/
und das fünfte Loch in der Zone L. Auch hier sind für einen bestimmten Buchstaben (A) fünf Löcher
nur der Zone / zugeteilt. Diese Gruppe von sechsundzwanzig verschiedenen Kombinationen stellt dtte
über den oberen Rand der Karte dargestellten großen Buchstaben des Alphabets, dar.
Ein Vergleich der Fig. 13 und 14 zeigt, daß bei
den Karten der Gruppe A1 und A 2 lediglich die
Zonen / und L vertauscht sind.
Indexgruppe B1. In Fig. 15 sind Lochkoimbinationen
zur Darstellung von hundert verschiedenen zweistelligen Zahlen gezeigt, die oberhalb der
Karte angegeben sind. Drei Löcher der Kombination
befinden sich in der Zone L und bestimmen die
Zehnerziffer der Zahl, während zwei in der Zone I befindliche Löcher die Einerziffer dieser Zahl angeben.
Indexgruppe B2. In ähnlicher Weise zeigt die Fig. ιό die Lochkombination zur Darstellung zweistelliger
Zahlen nebst einem Nummernzeichen #; darin bestimmen die drei Löcher in der Zone I die
Zehnerziffer und die zwei Löcher der Zone L die ίο Einerziffer der zweistelligen Zahl.
Die Gruppen B ι und B 2 unterscheiden' sich nur
durch Vertauschung der Zonen / und L.
In Fig. 26 ist gemäß den beschriebenen Lochkombinationen als Beispiel in den Spalten ι bis S
eine Lochung zur Darstellung der Bezeichnung A 00 43 20 97 gezeigt.
Die Fig. 17 bis· 21 zeigen Lochkombinationen,
von denen sich ein Loch in der Z- oder F-Position befindet. Ein X-Loeh in der Zone U zeigt an, daß
das betreffende Zeichen-den Anfang eines Wortes, eines Termins oder ähnlichen Ausdrucke» bedeutet,
während das F-Loch die Buchstaben oder Zeichen innerhalb der Worte, Termine oder ähnlicher Ausdrücke
kennzeichnet.
Hauptgruppe E. Bei dieser Gruppe befinden sich zwei Löcher der Lochkombinationen in den Zonen /
und L und ein Loch in der Zone U (Fig. 17). Diese-Gruppe
umfaßt hundert Kombinationen mit dem X-Loch und weitere hundert Kombinationen mit
dem F-Loch; jede Kombination stellt eine zweistellige Zahl mit einem vorgesetzten Komma dar.
Der Unterschied liegt darin, daß' die zweistellige Zahl mit dem Z-Loeh das erste Zeichen eines
Wortes, Termins ader ähnlichen; Ausdruckes is*, während die Lochkombination, welche das F-Loch
enthält, dieselbe zweistellige Zahl als Teil eines Wortes, Termins od. dgl. ist. In dieser Gruppe
wird jede der beiden Ziffern der Zahl durch die Lochungen einer Zone dargestellt, und zwar sind
die Löcher der Einerziffer in der Kartenzone J, die Löcher für die Zehnerziffer in dar Kartenzone L
vorgesehen. Die Einerziffer wird durch zweiLöcher in den fünf Lochpositionen der Zone / und die
Zehnerziffer durch zwei Löcher in den fünf Lochpositionen der Zone L dargestellt. Demgegenüber
wurden die1 Zehnerziffern in den Indexgruppen Bi
und B2 durch drei Löcher in der Zone/ oder L
dargestellt.
Hauptgruppe Ci. Die in Fig. 18 angegebenen
Lcehkombinationen mit vier Löchern in der Kartenzone
I und einem Loch in der Zone U stellen unterstrichene Ziffern ο bis 4 für Überschriften dar.
Hauptgruppe C2. Die in Fig. 19 gezeigten Lochkombinationen
von vier Löchern in der Zone L und einem Loch in der Zone U stellen, die unterstrichenen
Ziffern 5 bis 9 für Überschriftenzwecke dar.
Hauptgruppe D1. Die Kombination dieser
Gruppe enthält je ein Loch in den Zonen U und I und drei Löcher in der Zone L; jede dieser Lochkombinationen
entspricht einer Ziffer, einem kleinen Buchstaben oder anderen bekannten Zeichen auf
den Schreibmaschinentasten. Die zugeordneten
Ziffern, Buchstaben usw. sind oberhalb des Kartenrandes in der Fig. 20 eingetragen.
Hauptgruppe D 2. Die Fig. 21 zeigt die Lochkombinationen,
bei welchen sich je ein Loch in den Zonen U und L unld drei Löcher in dier Zone I befinden.
Diese Anordnung entspricht der in Fig. 20, nur daß hier die Zonen I und L vertauscht sind.
Die Charakteristik der Lochkombinationen der Hauptgruppen' wird also· durch ein Loch in der
X- oder F-Position bestimmt. Die Kombinationsreihen C ι und C 2 sind durch vier Löcher in den
Zonen/ oder L, die Reihe £ durch je zwei Löcher in den Zonen/ und L und die ReiheDi und Ό2
durch drei Löcher in den Zonen / bzw. L gekennzeichnet.
Aus dem Lochbeispiel der Fig. 26 ist zu ersehen, daß in der sechsten Lochspalte ein X-Loch vorhanden
ist, wodurch der Anfang eines Wortes usw. mit dem großen Buchstaben A angezeigt wird. Die
Zeichen der Lochispalten 7, 8, 9 und 10 sind Teile des mit dam in der Spalte 6 dargestellten Buchstaben
beginnenden Ausdruckes·, und zwar stellen die Lochung der Spalte 7 die Ziffer 6 der Kombinationsireihe/)i,
die Lochung der Spalte 8 die Unterteilungsziffer 3 der Reihe Dz und die Lochungen der Spalten 9 bzw. 10 die Bezeichnungen
,01 bzw. die Bezeichnung ,03 der Reihe E der Hauptgruppe dar. Das X-Loch der Lochspalte 11
zeigt wieder den ersten Buchstaben eines anderen Ausdruckes an; die zugeordnete Lochkombination
entspricht dem Buchstaben Z der Reihe D 2 der Hauptgruppe.
Das F-Loch der Spalte 12 zeigt die Fortsetzung
eines Wortes oder Ausdruckes an; die zugeordnete Kombination dieser Spalte entspricht dem Buchstaben
N dieser gleichen Kombinationsreihe D 2.
Die Untergruppen werden durch je ein Loch in der X- und F-Position der Kartenzone U dargestellt;
sie sind in vier Kombinationsreihen F1, F 2,
G ι und G 2 unterteilt.
UntergruppeFi. Diese weist zwei Lochungen in
der Zone U und drei Löcher in der Zone L auf. Dies ergibt zehn Kombinationen, welche den
Ziffern ο bis 9 mit einem vorgesetzten schrägen Strich entsprechen, wie dies in Fig. 22 gezeigt ist.
Untergruppe F 2. Die Fig. 23 zeigt Lochkombinationen, bei welchen sich drei Löcher in der
Zone / befinden und den Ziffern ο bis 9 bei Überschriften zugeordnet sind.
Untergruppe Gi. In dieser Gruppe (Fig. 24) liegen zwei. Löcher in der Zone / und ein Loch in
der Zone L. Diese Kombinationen stellen fünfzig zweistellige Zahlen mit einem vorgesetzten Bindestrich
dar; die Zweilochkombination der Zone / entspricht der Eineirziffer, das Einzelloch in der
Zone L der Zehnerziffer.
Untergruppe G 2. Die gleichen zweistelligen Zahlen, jedoch ohne Bindestrich, werden durch
Lochkombinationen dargestellt, die außer den X- und F-Löchern ein Loch in der Zone / und zwei
Löcher in der1 Zone L enthalten. Die diesen Kombinationen
entsprechenden zweistelligen Zahlen dienen für Unterteilungszwecke. Die Lochungen
der Gruppe G 2 gleichen den Lochungen der Gruppe Gi, mit dem Unterschied, daß die Zonen/
und L vertauscht sind.
Die Fig. 28 zeigt eine Zusammenstellung der 792 möglichen Lochkombinationen in den zwölf Lochpos-itionen
der Kartenspalten und gestattet ein leichtes Erkennen einer bestimmten Kombination.
So bildet z. B. die Lochkombination von zwei Löchern in der Zone U, einem Loch in der Zone /
und zwei Löchern in der Zone L eine Kombination in der Gruppe G2. Zwei Löcher in der Zone/ und
drei Löcher in der Zone L ohne gleichzeitiges Vorhandensein
eines X- oder F-Loches bilden eine Kombination der Gruppe B 2 usw.
Die Lochung der Spalte 14 (Fig. 26) bildet den ersten Buchstaben C eines Ausdruckes, was durch
das X-Loch bestimmt wird, während die Lochung der Spalte 15 die der Gruppe G1 zugeordnete
Unterteilungszahl 05 darstellt. Das in dieser Konibination
vorhandene F-Loch zeigt gleichzeitig an, daß es sich um die Fortsetzung des Ausdruckes
handelt, der mit dem Buchstaben der Spalte 14 begonnen hat und sich fortsetzt bis zur Spalte 17,
deren Lochkombination der Gruppe G1 angehört und den Wert oder die Bezugsnummer -16
darstellt.
Die Spalte 18 stellt wieder den Beginn eines neuen Ausdruckes dar.
Die Fig. 27 zeigt eine Musterkarte, welche bestimmte Angaben zum Aussuchen und Prüfen einzelner
Karten oder Kartengruppen komplementär gelocht enthält. Zu diesem Zweck wird die Musterkarte
in eine optische Abtasteinrichtung gelegt und bleibt dort in Ruhe, während die auszusuchenden
Einzelkarten unter ihr hindurch in ihrer Längsrichtung fortbewegt werden. Sie hat die gleichen
Abmessungen wie die Einzelkarten und enthält zwölf Lochfelder mit je vier Spalten, die die
Nummern 17 bis 64 tragen. Zwei Aussparungen 192 und 193 dienen zum richtigen Einlegen in die
Maschine. Um eine Prüfung oder Aussuchen der Einzelkarten durchzuführen, sind die diesen Einzelkarten
entsprechenden Angaben in der Musterkarte komplementär gelocht. Dies ist z. B. im
Feld a- der Musterkarte für den Wert 00 43 20 97
dargestallt.
Ein Vergleich dieser Lochung mit der Lochung im entsprechenden Feld der Lochkarte (Spalten 2
bis 5) nach der Fig. 26 zeigt das komplementäre Verhältnis dieser Lochungen. In der Lochposition,
in welcher sich in der Einzelkarte ein Loch befindet, fehlt dieses in der Musterkarte und umgekehrt.
Wird den zum Zweck der Prüfung oder zum Aussuchen bestimmten- Karten eine beispielsweise
lichtempfindliche Vergleichseinrichtung zugeordnet, so spricht diese nur an, wenn sich in allen vier
Spalten des gleichen Lochfeldes der Karten die Lochungen sich ergänzen, d. h. wenn in allen Lochpositionen
eine Lochung sich befindet, und zwar entweder nur in der einen oder nur in der anderen
Karte.
Eine abgeänderte Form der eben angedeuteten Arbeitsweise für das Aussuchen von Karten ist das
Listen- oder Tabellensystem, bei welchem ein bestimmter auszusuchender Begriff durch ein einziges
Loch in einer Spalte eines bestimmten Feldes der Einzelkarte festgelegt wird, so daß in einer einzigen
Karte eine Mehrzahl von Begriffen in Übereinstimmung mit der vorher aufgestellten Tabelle
cd. dgl. durch ein einziges Loch dargestellt: werden kann. Für die Lachung' einer solchen Karte bedient
man sich beispielsweise einer Tabelle, wie sie in Fig. 29 dargestellt ist und die mit der Nr. 97 bezeichnet ist. So>
enthält beispielsweise die Karte die Staaten und zwei Besitzungen der Vereinigten
Staaten von Amerika, in denen sich Niederlassungen einer Geschäftsorgandsation befinden.
Jedem dieser Staaten entspricht eine Lochstelle einer bestimmten Spalte der Lochkarte (Tabellen- '
lochschlüsisel).
Für die Erläuterung der Arbeitsweise nach der Tabelle und für die Lage der Lochungen auf der
Karte wird- angenommen, daß die betreffende Geschäftsongani sation Niederlassungen in den
Staaten Kalifornien, Idaho, Iowa, Maine, Missouri, New York, Nordkarolina, Ohio, Pennsylvania,
Rhode Island und Südkarolima hat und dies in eine Einzelkarte gelocht werden soll. Der Staat
Kalifornien ist in der dritten Lochposition der ersten Lochspalte verzeichnet (Fig. 29). In der
Lochkarte für diesen. Staat werden dann alle Lochstellen mit Ausnahme der Position 3 gelocht, wie
dies in Spalte 1 der. Fig. 3© gezeigt ist. In entsprechender
Weise werden auch Lochungen für die anderen Niederlassungen hergestellt. Dieses Lochungsseheima weicht von dem vorher beschriebenen
insofern ab, als hier in jeder Lochspalte der einzelnen Karte die Anzahl der Löcher verschieden
ist, während sie bei den anderen immer gleich bleibt.
Die geographische Lage der Niederlassungen eines anderen Geschäftszweiges kann in ähnlicher
Weise in einer anderen Karte gelocht werden. Zur Unterscheidung der nach den beiden Systemen gelochten
Einzelkarten ist die [/-Zone der Karte nach dem Listensystem in der ersten Lochspalte mit
einem F-Loch und die folgenden Spalten mit dem F- und X-Loch gelocht. Das F-Loch in der ersten
Lochspalte (Fig. 30) bedeutet, daß bei dem Aussuchen
der Karte ein Steuervorgang stattfindet.
Beim Übertragen der Angaben aus der Tabelle oder in die Lochkarte muß auch die Listennummer,
z. B. 97, # entsprechend der Gruppe B 2 in Fig. 30 gelocht werden (s. auch Fig. 16).
Sollen nun aus einem Stapel Einzelkarten die Karten der Niederlassungen, z. B. in Kalifornien,
Iowa, Missouri und Rhode Island herausgesucht werden, wird entsprechend der Tabelle nach Fig. 29 eine
Musterkarte nach Fig. 31 hergestellt, in welcher die Lochungen entsprechend den Lochstellen der
Tabelle hergestellt werden. In der Spalte der Tabellennummer und in der Lochzone U erhält die
Musterkarte komplementäre Lochungen (Fig. 30). Da aus einer Tabelle mehrere Musterkarten verschiedener
Art geschaffen werden können, muß in der nächsten Spalte rechts der letzten Lochspalte
ein F-Loch in 'der Musterkarte vorgesehen wenden,
um bei Übereinstimmung der Tabellennummern einen Irrtum zu vermeiden.
In dem eben beschriebenen Tabellensystem zeigt ein F-Loch in der ersten Lochspalte der Einzelkarte
■an, daß die Übereinstimmung der 'beiden Karten
einen Steuervorgang einer Vergleichseinrichtung herbeiführt. Ähnlich verhält es sich beim Vorhandensein
eines Z- und F-Loches in der ersten
ίο Lochspalte der Einzelkarte.
Die Fig. 312 zeigt im vergrößerter scfaematiscfaer
Darstellung1 eine Ekiizelkarte mit einer darüberliegenden
Musterkarte. Die Löcher der Einzelkarte sind durch volle Rechtecke und die
*5 Löcher der Musterkarte durch offene Rechtecke
dargestellt.
Die im dbr Einizelkäirte gelochten Angaben entsprechen
den Locihiungeo der Karte nach. Fig. 30·.
Die zwölf- Staaten, welche im der Fig. 30 durch, koirnpfemenitäre Lochung dargestellt sind!, sind! im
Fig. 32 im der dlar Tabelle mach Fig. 29 entsprechenden]
Lochpositiomi gelocht.
Die aus ■diese Einizelfcarte 32 gesuchtem Begriffe
-sind die gleichen!, wie sie aus: der Eimzelkarte mach
Fig. 30 gesucht werden, und! die gesuchtem Begriffe werdteni in der Musterkarte in dta Lodhipositioneni
gelocht, dlie beispielsiweise dem vier Staaten dbr
Taibellie nach Fig. 29 entsprechen. Diese vier Löcher
kommem beim Aussudheni über die Einzelkarte sqi
zu liegen, daß bei- Übereinstimmung dbr Musterundi
dler Lochkarte durch eine Vergleichs- oder Auis'sucheiniri'chtung eine Übereinstimmung angezeigt
wird.
Anzeigevorrichtung. Bei d!ar Herstellung dbr Lodiiungen in den Einzel- bztw. Musterkarte«! ist
es vorteilhaft, 'dien angewandtem LiOiähkombiniaticoisschlüssel
gleichzeitig mit der Bedienung einer der Wälhltasten 29 sichtbar anzuzeigen, mit dbm Hinweis!, welche Gruppe vom Tasten ζω benutzen1 ist.
Beim Drücken einer Taste 29 wird! diäter eine Anzeigetrommel·. 6γ in, eine dem Loichungsschlüsisel
entsprechende Anzeigestellung gebracht'. Der dbr Welle 41 zugeordnete exzentrische Zapfeni 52· greift
im einen Schütz einer Scheibe 68· edm, die auf einer
WeUa 69 sitzend über Kegelräder 7Ί die Achse 70
unid1 damit die Anzeigetrommel 67 im die dbr gedrückten
Taste 29 entsprechende Stellung dreht (Fig. 6, 12). .
Im Fig. 12 ist eine Abwicklung der Trommel dargestellt und! diese im Beziehung zu dem Tastern 20 gebracht. Die Abwicklung zeigt fünf Veirtikalspalten mit der Bezeichnung I bis V, wäbrendi die Welle 41 sieben Einstellzapfem 42 aufweist. Der Unterschied! ist damit begründiati, daß die dem Tasten 29 mit der Bezeichnung »A«, »T« und »Reihe« entsprechendem Zapfen 42 in einer Ebene liegen und daher die gleiche Einstellung III dbr Trommel· bewirken.
Im Fig. 12 ist eine Abwicklung der Trommel dargestellt und! diese im Beziehung zu dem Tastern 20 gebracht. Die Abwicklung zeigt fünf Veirtikalspalten mit der Bezeichnung I bis V, wäbrendi die Welle 41 sieben Einstellzapfem 42 aufweist. Der Unterschied! ist damit begründiati, daß die dem Tasten 29 mit der Bezeichnung »A«, »T« und »Reihe« entsprechendem Zapfen 42 in einer Ebene liegen und daher die gleiche Einstellung III dbr Trommel· bewirken.
Wenn die Taste »STD« gedrückt wird, wird! die Trommel 67 so verstellt, daß die vertikale Spalte IV
sichtbar wird, die zum Ausdruck bringt, daß zur
Lochung dbr Karten, alle Tasteni 20 verwendbt werden
können.
Beim Drücken der Taste »A« wird die vorher bediente Taste freigegeben und dlie Trommel 67 in
die Stellung III gebracht, die durch die Abgrenzung nach; obeni anzeigt, daß· zum· Lochern nach dem· Lochschlüssel
A nur 'die drei unteren Reihen der Tasten 20 verwendet werdeni dürfen.
Die Taste »D1« stellt die Trommel im Stellung1 II
ein, in wekhier angezeigt wiirdl, daß für diese Verschlüsselung
wieder alle vier Tastenreihen zu verwenden sind.
■ρ·
Die der Taste »p« mitsprechende Spalte I der
Trommalabwidklung zeigt am, daß für die Lochung
der Kantern'dar Gruppe »E« die oberem zwei Tastenreiheni
zu, verwenden, sind, bei deneni zuir Darstellung
vom Za)hil!en die am dem Vordierseifem der Tasten,
vorgesehenen Ziffern dienen. Für die Lochung der Einerstalle wird die oberste Tasfenireühe zur Lochung
der Zehnerstelle die nächste Reihe verwendet. Die Spalte I zeigt auch 'an, daß zuir Lochung vom
Karten 'der Gnuppe »G« die unteren beiidbni Tasrtemreihen'
entsprechienid 'der Bezieichnung am ihrer Vor-■derseite
zur Zahlendarstellung zu benutzen sind.
B
Die der Taste » C « entspirechemde Spalte V zeigt
Die der Taste » C « entspirechemde Spalte V zeigt
an, daß für die Gruppe »B« die heidbm oberen
Tastienireiheni wie für die Gruppe »E« zu verwenden,
sind und die dritte Tastemreihe zur Zalhlenlochung
■der Gruppe »C« und die vierte Tastenireihe zur
Zahlienlochiunig der Gruppe »F« dienen.
Die Taiste »T« stellt die Trommel wieder in die
Stellung III eini, womitfj angezeigt wird, daß nur
die oberste Tastenireihe zui verwienden is*. Zur TabellenidairistteHung
dienern dabei die am dlar Vordersaite dar Tastern angebrachtem Bezeichnungen.
Bieim Dirtückeni der Taiste »Reihe« stellt sich die
Trommel· ebenifalls im 'die Stellung III eini, doch' ist
dies ohne Bedeutung!, da im diesem Fall keine der Tasten 20 benutizt wird.
TaJstemwerik. Betern Dirüclciem einer der Tasten 29
verschiebt dar Arm 30a des· Winkelhebels! 30' über
eine Nase "]<za (Fig. 8) eine Sperrschiiene 72, die
in dbr tiefstem Lage dar Taste mittels· einer Feder 73 in ihre Grundstellung nach rechts· gezogen wird!, so
daß dar Hebelarm· 300· gegen, seine Rückkehr im dlie
Norimiailalge gesperrt i'sit. Bei dar Liniksbewegung
der Schiene 72 beim Drückern einer Taste wird1 jedb
bereiit® vorher gedrückte und gesperrt gehaltene Taste freigegeben.
Mit jeder Taste 20 steht eine Schlwinge76 in
Verbindung (Fig. 21, 4, 6), welche eine Anzahl von
Zähnen! 76 a. entsprechend der Lodh^ers'chlüsselüng
aufweist. Beim Drücken ainiar Taste gelangen jeweilis
fünf diiesiar Zähme auf enitsprechendb Schienen
60. Die Schwingen 76 werdeni durch die kammairtig
aiUisgebildeteni Führunglsschieneni ytp abgestützt und
für gewöhndi'ch' duirchi 'Federn 78 von dem Schienen
60 feimgehalteni. Eine gemiaimschaftKche, um dem
Zapfeni 79 α b-eiwegliche Schwinge 79 (Fig. 2) bewirkt
beim Drücken iirgemdlainier Taste übeir die zugeordnete
Schwinge 76 und einen der Winkelhebel
62 das Schließen eines Kontaktes (Fig. 4, 33 α). Zu
diesem Zweck ist am der Unterseite von 79 ein
Ansatz 83 vorgesehen (Fig. 2). Das Schließen des
Kontaktes 81 bewirkt einem Hakesitrö'mkreisi für ein;
Solenoid 82, das eine Doppellochung verhütet für den Fall, daß eine Taste zu lange gedruckt gehalten wird.
Die nicht benötigtem Loichspalten der Einzelkarte
werden mit einer Reihe vom sechs Löchern gelocht,
uim ein falsches Arbeiten! bei Verarbeitung· auszuschließen.
Diese Lochung wird duircih die Taste 84 mit dbr Bezeichnung1 »Reihe« (Fig. 6) bewirkt, die
mittels eines Ansatzes' 85 eine Schwinge 86 betätigt
und! den Kontakt 36 schließt: (Fig. 2). Beim Drücken
der Taste wird! die Schwinge 86 abwärts bewegt, dierem Zähne dadurch auf sechs bestimmte Schienen
60 einwirken, so daß die entsprechendem Kontakte
66 geschlossen werden.
Zuir Lochung von Angaben im einer Karte nach
dem Tabellenloehschlüsisel dlienit die Taste 87 mit
dar Bezeichnung »T«, dlie ebenso wirkt wie die Tasten^. DieseTaste wird in Verbindung entweder
mit der Taste 88, bezeichnet mit »T norm«, oder mit def Taste 89, bezeichnet 'mit »T compl«, verwendet,
uim den Stromkreis für die Lodhiung nach
dien Tabellen herzustelilemi. Beim Drückern dar Taste
88 wirdl, wenn gleichzeitig die Taistie 87 gedrückt
ist, der Kontakt 90 (Fig. 1) und! damit ein Stromkreis für die Normallochung der Tabelle geschlossen.
Das Drücken der Taste 89 in Verbindung mit der Taste 87 schließt den Kontakt 91 und bewirkt
die komplementäreIxxabtiing1 dler Angaben. Die Sperrung
bzw. die Freigabe der Tasten 84 und 87 erfolgt in der gleichem Weise, wie dies an Hand von
Fig. 8 beschrieben! wurde.
Die Tastatur ist -so eingerichtet, daß die Lochkombinationsgruppen Ai, Bi, Ci, C2, Di, E, Fi und G ι in Verbindung mit den Wähltasten 29 gelocht werden müssen. Um1 eine Karte mach den Gruppen Λ 2, B 2, D2, F2 undl G2 zu -lochen, muß jedoch eine Umschalttaste 92· gedrückt werdien, dluirch die über eine Schwinge 99, einen nicht dargestellten Ansatz und die Kontaktschwinge 100 gleichzeitig alle zehn Konitakte 101 !geschlossen werden (Fig. 4). Dadurch und in Verbindung mit dem Schließen einesi Kontaktes 66 beim Drücken eimer der Tasten 20 wird erreicht, daß1 daisi einer bestimmten Taste 20 entspredhenidle Zeichen im der Karte im eimer anderem Lochposition gelocht wird, als es1 bei nicht gedrückter Taste 92 der FaJl wäre. Die Schwinge 991 ist um den Zapfen 104 (Fig1. 2) im Rahmenteil 26 dlrehbar gelagert. Die Kointiaktschwimge 1001 ist uim eine Welle 63 (Fig. 4) beweglich und läuft in zwölf Fingern 105 aus, von denen zehn zum Schließen der Kontakte 101 dienern. Die Kontakte 101 gleichem deni Kontakten 66.
Die Tastatur ist -so eingerichtet, daß die Lochkombinationsgruppen Ai, Bi, Ci, C2, Di, E, Fi und G ι in Verbindung mit den Wähltasten 29 gelocht werden müssen. Um1 eine Karte mach den Gruppen Λ 2, B 2, D2, F2 undl G2 zu -lochen, muß jedoch eine Umschalttaste 92· gedrückt werdien, dluirch die über eine Schwinge 99, einen nicht dargestellten Ansatz und die Kontaktschwinge 100 gleichzeitig alle zehn Konitakte 101 !geschlossen werden (Fig. 4). Dadurch und in Verbindung mit dem Schließen einesi Kontaktes 66 beim Drücken eimer der Tasten 20 wird erreicht, daß1 daisi einer bestimmten Taste 20 entspredhenidle Zeichen im der Karte im eimer anderem Lochposition gelocht wird, als es1 bei nicht gedrückter Taste 92 der FaJl wäre. Die Schwinge 991 ist um den Zapfen 104 (Fig1. 2) im Rahmenteil 26 dlrehbar gelagert. Die Kointiaktschwimge 1001 ist uim eine Welle 63 (Fig. 4) beweglich und läuft in zwölf Fingern 105 aus, von denen zehn zum Schließen der Kontakte 101 dienern. Die Kontakte 101 gleichem deni Kontakten 66.
Ist eine größere Anzahl vom Karten nach dien
Gruppen A2, Bi, D2; F2 und G2 zu lochen, dann
wird die Taste 921 durch Drücken dar Sperirtaste 93
gesperrt gehalten. Diesie Taste wird dabei in ihrer
gedrückten Lage durch! eine Klinke 103 (Fig. 6
und 9) festgehalten, aus der sie beim Drücken der
Taste 94 wieder freigegeben wird, so daß die Schwinge 99 in ihre NormaHage zuirüdckehrenikanii.
Beim Drücken der Taste 94 wird! dler Kontakt 102
(Fig. 1) und dabei ein Stromkreis für das Solenoid 82 geschlossen, dais bei seiner Erregung alle Kontakte
öffnet.
Ein Z-Lochi in der [/-Zorne der Karte bezeichnet
die zugehörige Loctang als dem Beginn eines Wortes od. dgl., während ein F-Loch die betreffenden
Lochangabem als zu dem Wortbeginm gehörig' kennzeichnet.
Der Tastenistironrkreis ist so eingerichtet,
daß für jede Kombination dier Hauptgruppem gewöhnlich
das F-Loch in der Karte gelocht wird. Zum Lochen dSasi X-Loches für dien Beginn; eines
Wortes dient die Taste 98. Der Träger 107 dieser Taste 98 uimschließt mit seinem Teil 108 (Fig. 4)
die Führungsschiene 212 (Fig. 2). Beim Drücken dler
Taste 98 bewegt dbr Teil 108 die Schwange 109,
durch· die in! Zusammenwirken mit dem. Winkelhebel
110 (Fig. 4) der Kontakt in geschlossen unidl der
Stromkreis für die Lochiung' 'der X-Poisition hergestellt
wird. Die Öffnung aller Kontakte erfolgt wieder durch das Solenoid 82.
Die. Tastatur enthält auch eine Zwischenirauimtasite
95 zum· Transport dbr Karte über solche Spalten,
die nicht gelocht werden sollen. Zum gleichzeitigem Überspringen mehrerer Lochspaltem dient
die Spiriungtaste 96, während die Auslösietastegoö
eine Karte vom irgendeiner Lochspalte bis zur 80. Spalte befördert. Die Taste 97 schließlich: bewirkt
das Abliegender Karte, sobald! deirem 80. Loch spalte
unter dien Lochstempeln gewesen ist.
Das Solenoid 82 wird nach beendeter Lochung einer Spalte zur Rückstellung aller vorher geschlossenem
Kontakte erregt. Es ist; am dbr Unterseite dies:
MasAinenrahmems mittels einer Konsole 112
(Fig. 3) befestigt; sein Kern 113 ist über die Zugstange
115 mit dem Nuillistelllhebel 114 verbunidlem.
An dem Nuifotellhebel ist dieRückstellschwinge 116
befestigt (Fig. 3., 4), die schwenkbar im Maschinenrahmen gelagert ist und mittels' dier Schiene 116α
die Kontakte öffnet bzw. in ihre SperrsteMung' zurückführt.
Für die Lötvorrichtung1 der auisizulochendleni
Karten können verschiedene Ausführungen!, auch bekannter Art, Anwendung1 finden. Bei der zur Beschreibung
kommeniden Ausführung' ist eine Lochvorrichtung
nach dem Hollerithsystem mit schrittweiser Kartenlochung' sowie mit einer Einrichtung
zum Duplizieren voirgesiehen.
Stromlauf. Der Hauptschalter 118 (Fig. 33 a)
schließt einen Stromkreis' zum Thermorelais 124 (Fig· 33 c) von + über Leitung 121, L2'5, Kontakt
i?34ö5, Widbrsitiand RRi, Leitung 122, —.
Wenn daisThermoirelaisi 124 genügend erwärmt ist,
schließt dessen Kontakt 124 a einen Stromkreis für das Verzögerungsrelais .R34, das· bei seiner Erregung
dem Kontakt R2,4.0· öffnet und dem Kontakt
i?34& schließ*. Kontakt i?34ffi unterbricht den
Stromkreis über das Thermorelais 124, dbr Stromkreis i?34 verläuft nun über dem Kontakt i?34&.
Das Thermorelais 124 bezweckt, den Arbeitsbeginn
so lange hinauszuzögern, bis die Heizfäden dbr Röhren Vi und V2 genügend! erwärmt sind.
Als Betriebsspannung dient eine Spannung von; 40 Volt. Es sei angenommen, daß sich dbr Karten-
wagen tew,, die 8o. Spalte der Lochkarte unter dien
Lochstemp'elmi befindet; dadurch iisit ain Kontakt 120
(Fig. 33 a unten) geschlossen. Dadurch wird ein Stromkreis über das Relais R17 geschlossen, das bei
seiner Erregung seinen Kontakt R17 α (Fig. 33 c)
schließt, dem Kontakt Rttpb umlegt umdi dleni Konitakt
Ä 17c öffnet (Fig. 33a oben).
Wäre der Lochmagnet PM (Fig. 33 c) in diesem
Augenblick anregt, würde das pairällel zuim Lodhmagneten
PM liegende Auswerferrelais R16 ülber
den· Kontakt R17 α und den geschlossenen Schalter
126 erregt werden und seinen Kontakt R16 α
(Fig. 33 a) und damit einen Stromkreis für den
Auswerfermagneten .EM schließen. Dieser Strom-
*5 kreis wird1 durch die Haltewieklung des Relais R16
so lange aufrechterhalten, bis 'der Kontakt wieder geöffnet wind.
Da aber dar Loichmagniet ini diesem Augenblick
nicht anregt ist, muß·, uim dleni Kastenwagen in, sieine
Anfangslage zuirüclkziubringieni, in weicher ar eine
neue Karte· aufnimmt, die Anlauf taste 97 (Füg1. 1)
gedrückt undl damit dter Kontakt 97 a. geschlossen
werden (Fig. 2 und 33 a). Dadurch wird der Auswerfmagniat EM und die Haltewickliung H dtes Re-
*5 laiis R16 erregt, bis der Kontakt 120 unterbrochen,
wißdi.
Duireh die Erregung dieisi Magneten EM wind! dar
Auswerfer- wirksam, wodtarch diar Kontakt 1218 und
diamit eim Stromkreis vom Leitung 12Ί über den
Kontakt 1120 zum Auslösemagmeteni TM und über
den für gewöhnlich geschlossenen Kontakt BMa zur
Leitung 122 geschlossen wird.
Die Erregung idles Magneten TM öffniet dleni Kontakt
130 (Fig. 33 a) und schließt 'den Kontakt 131
(Fig. 33 c), der den Kartenzuführungsmotor CFM
an eine ioo-Volt-Stromquelle anschließt, so daß
eine Karte auisi dem Kartenbehälter ζω dleni' Kartenwagen
gieführt wird, der automatisch in die Aufnahmestiellung
zurückgekehirt ist1, so daß dar1 Konr
takt 120 geöffnet und die Magneten TM und1 EM
und) dlais Relais R17 stromlos wuirdeni. Am Ende
dieses Spieles wird aiudhi dler Strioimfcireiis dies Motoirsi
CFM unttierib'nadheni umd! dar Kontakt 130 wieder
gasichliasseni. Dladluirdhi wirf übetr eimern Stromkreis
vom Leitung 121 übar den Kontakt R 17c unidl den
Nockenkonitakt 132 dlasRelais R27 erregt, das seine
Kontakte R 27 α bis R27 p umlegt (Fig. 33 b unten).
Zusammenfassend! ergibt sieb also, daß diar Kartenrwagen
in seine Anfangslage zurückgekehrt ist und gleichzeitig die erisita Karitie zugeführt umidi in eine
Lage gebracht wirf, ini welichieir' die erste Lochspalfc
sich unter dam Locihstempeilni 173 (Fig. 10) befinid'eti.
Bei diesem Arbeitsvorgang1 ist1 der' Schalter 119
in der Siellurag N (Fig. 1). Dieser1 Schalter ist
ziwaipolig, im Schaltbild! sänidl jadloidh zwei einpolige
Schalter 119a (Fig. 33 a) und H19& (Fig. 33 c) dargestellt.
Soll das Zeichen α im dar Karte gelocht! werfen,
dlanin ist zumachst diie dam, yi-Schiüissel· emtspirecbenidle
Wiähltaste 29 zui dirückien, dia dieses Zeichen
der A1 -Gruppe angehört. Dia Anzeigetrommel 67
wirf in die entsprechende; Stellung gebracht und
gilbt an, daJ3 die unteren! dlrei Reihen) der Tastern 20
zuir Loichuing zu; varwendieni sinidl. Beim Driickem der
Taste 29· wiirf über dein exzentrischen Arm 52 dler
Seitenrahmeni dies Stellwagens horizontal so verschoibem,
dlaß' die dar ^4-Serie enitispinech'enidleni Konr
taktischienen 60 'dbrehi dlie Schwingen, 76 dar entsprechenden
Tasten 20 bei dlaren Dirüdcen bietäitigt
werden.
Die Tastatur ist nun, in dem Zustand -zur Lochung
dfer Karten1 mach Gruppe A. Die der ^4-Taste 20
entsprechendem KonAakitechienieni 60 schließen mittels
ihrer Finger 61 und der Winkelhebel 6fe die Kontakte
66-91, 66~8>
6&γ, 66-6 und 66-5 (Fig. 33 b).
Gleichzeitig mit dem Drücken dar Tasten 20 wird durch diie Schwingen 76 unid! 719. dler gemeimsame
Kontakt 80 (Fig. 33 a) geschlossen, so· dlaß das Relais·
i?25 im eimern Stromkreis vom Leitung 121
über dlie Kontakte 130, R17 c, R 27 α und 80 arregt
wird.
Über dleni jetzt geschlossenen Kontakt R3^a
werden die Magneten IMg, IM 8, IM 7, IM 6 und
IM 5 in folgerndem Stromkreisen: erregt: Vom Leitung 121 über den Kontakt 130 (Fig. 33 a), Leitung
1318, Kontakte R25a, R214.0,, Rzyc (linke Seite),
Schalter 119»imStellung N, Leitung 134, Kontakte
■6.6^9 bis 66-5 (jetzt umgeschaltet, Fig. 33 ib), Leitungen
13(51, entsprechende Kontakte 101-9 bis 110:1-5,
Leitungen 136, Kontakte RxSp1 RiSo1 RiSn,
RiSm1 RiSk1 Leitungen 137, Kontakte #27^ bis
R 27k (jetzt geschlossen), Widerstände RRZ, Magneten
IMg-IM 5 zuir Leitung 1212,.-
Dia Erregung der Magnete IM schließt dbren
Kontakte α ((Fig. 33a), wodurch die Relais Fg, FS,
F 7, F 6 und! F 5 erregt werden. Der Stromkreis
verläuft hierbei vom Leitung isn, Kontakt 130·,
Leitung 138, Kontakte IMga bis IM5a, Relais
i7 9-jF 5 ,unid! Leitung 12i2.
Die Erregung eines; Magneten IM1 z, B·. IM 9,
bewirkt das Niediargehen dar Taste 173 (Fig. 10)
mittete des Habels· 174. Hieirbei wirf eim im dien
Schaf* dar Taste einigiraifendeir Wimkelhebel 175
bewegt uoidl eine Schiene 176 nach linke, verschöben!,
so daß· deren linkes Emidle über dem Lochstempel· 1721
und tnniter die Druickpliatta 1771 geliangt. Gleichzeitig
wird durch die Sehienia 176 ülber dian Winkelhebel
180 der Kontakt IMga ondi übar dem Winkelhebel
181 und dem Hebel 183 der Kontakt PM» geschliosseni.
no
Dia erregtem! Relais F etellan Stromwege 1S4
(Fig. 33 c) her, über die der Lochmagnet PM nur damm anregit wird, wenn fünf Relaiisi F anregt sind.
Der Stromkreis für diasi abgenommene Beispiel verlauft
hierbei von! Leitung 12a über das Potenrtiometer
RR4 (Fig. 33c), welches die Spannung auf Volt hanabsetz,t, dlie Kontakte RiSc1 Rffic,
R 22 α und R24}}, alle in: ufer Stellung der Fig. 33 c,
die Kamtabtia FoCk1 Fi~b, Fzc, F^d1 F^e, Fiif,
-K 31Sfj Fi2if uindl über die jetzit umgelegten Konitakte
Fge, FSd1 F7c, F6b und F^a umd dien geschlossemem
Kontakt PMa z.ui den Steuergiltterm dler
RÖhrenj Vi unidl Vz, die als Gleichrichtiar anbeiten..
Dia Kathoden dlar beidien Röhren Vi und Vz sind
miteinander verbunden und! führeni zuir Widdung
des LochmagnetenPM, während-ZWischen dien beiden
Anodbni düe Sekundärwicklung1 dbs: Tramsforma,-totPsi
T geschaltet ist. Das andere Wicklungsende des Lochmagneten PM liegt an der Mitte der Sekundärwicklung
des Transformators, dessen Primärwicklung an dem iio-Volt^Generaftoir G liegt. Über dlas
Potentiometer RR ζ werdbm dlie Steuergitter dbr
Röhren negativ gegenüber der Kathode vorgespannt. Während jeder halbem Periode dies Wechselstroms
ändert sich die Anodenspannung· der Röhren V ι unid
ίο Vz. Wenmi die Spannung1 deir Anode dler Röhre Vi
gegenüber ihrer Kaitihodie negativ ist, ist die Spannung
dier Anoidb dbr Röhre V2 gegenüber ihrer
Kathode positiv. Dieses Verhältnis kehrt sich in der zweitem Hälfte dbr Periodb um,
Gelangt muni über dleni oben bestihiriebemen Stromkreis
ein poisitiver Impuls ζω dleni Steuergittern von
Vi und! V2; so wird! die Röhre, dbren Anodbnispaminiung
gierade positiv ist:, leitend1, so diaß dbr Magnet
PM erregt wird! «midi eine Lochung1 in dien
Lochpositionen 9, 8, 7, 6 uind! 5 der Karte erfolgt.
Der Magnet PM zieht hierbei seinen Anker 185
(Fig. 10) an, über dlie Hebelverbindung 186 wird
die Druekplatte 177 abwärts bewegt umidl mittels
dbr dazwisehemliegeradeni Schiene 176 dler Lochstempel
172 durch; die Karte gedrückt. Im der leiteten
Bewegumgsphase dbsi Ankers 185 wird dbr Kontakthebel
ι S3 durch 'den Unterbrechieramisatz 187
nach rechts bewegt, dar1 Kontakt PMa, geöffnet und
der Liochimagnet stromlos.. Der Anker kehirt damm unter der Wirkung eimer Feder 188 im seine Ruhelage
zurück.
Nacb vollendeter Lochung wird dluircb dlie Schrittschiailteinrichtung
dbr Kartemwagem bzw. die Zahnstange um einen Zahn weitergeschaltet, so daß die nächste Kartenispalfte gelocht werden kämm. In der
gleichen Zeit öffnet sich der Nockenfcoratakt 132 (Fiig. 33a), wodurch das Relais R2ψ stromlos und
der Stromweg zu den Magneten IM unterbrochen wird. Gleichzeitig mit dem: öffnen dier Noickenkomtakte
132, 133 und dem Abfall des Relais Ä27 wird
das Solenoid 82 erregt, wodurch alle Kontakte in ihre offene Lage zurückgeführt werdbm. Der Stiromweg
zum Solenoid 82 führt vom Leitung1 i-ai über
Kontalct 130, Leitung 138, Kontakt Ri8q} R2Qb,
R 27 b, Solenoid 82 zuir Leitiung 120.
Um eine Doppellochuing bei zu langem Drücken
einer Taste zu: verhüten, wird beim öffnen dbr
Nockenkontakte 132 unid 133 bzw. beim Abfall dies
Relais R 27 über dem Kontakt i?27c (dbr jetzt geschlossen
ist) das Relais R33 (Fig. 33 a), das seine Kontakte R33 α und R 33 b schließt, erregt. Der Erregerisitiromkreis
für daig Relaiisi R 33 verläuft vom
Leitung 121 über dlani Kontalct 130, die Kontakte
RiSq, R23b und Rtffic, Relais i?33 zur Leitung
122. Für den Fall, dbiß- die Taste noch gedrückt ist,
wenn die Nockenkomtakte 132 unid 133 schon für
dem nächsten Lochivorgang geschlossen siindl, wird
ein Haltestromkreis für 'das Relai'si i?33 parallel zu
dem jetzt geöffneten Relaiskontakt R 27 c geschlossen, der über den Kontakt 81 und den Kontakt
R 33 α verläuft, während das Solenoid 82 über
den Kontakt R 33 b erregt gebalten wird, bis die gedrückte Taste losgelassen wind.
Die Schaltung' 184 ist eine1 aiuisi dien Komtakitsiätzen
dbr Relais F gebildete elektrische Kette und so beschaffen, diaß über sie ein elektrischer Impuls
zum Lochniagnetem PM gelangt, wenn die Summe
der .erregten Relais F fünf oder sieben ist. Die Kette
184 ist in zwei Teile unterteilt, dlie miteinander über die Kontakte dies Relais i?35 verbunden siind.
und1 durch die .bestimmt wird, welcher Impuls; entsprechend
dem Suimimenwert fünf oder sieben, zu
dem Lochmagneten geleitet wird.
Der obere Teil der elektrischen Kette enthält die Kontaktsätze der Relais; Fo, Fi, F 2, F 3» F 4 und
Fn in steigender Anordnung und gestattet irgendeine
Summierung der Werte von ο bis 6 bei der Vervollständigung' eines Stromkreisiesi dbreh dieses;
Kontaktlaibyrinth.
Der untere Teil dbr Schaltung1 184 enthält die
Konftafctsäitze dbr Relais F12, F9, F8, Fy, F6
und F 5 in absteigender Ordnung. AuA dieser Teil
stellt beim Schließen eines entsprechenden Stromkreises
eine Summe der Werte von-o bis 6 dar.
Der Zweck des Koinitaktlaibyriniths 184 besteht
darin, daß der LoAmagnet nur dann betätigt wird, wenn fünf oder sieben Relais F erregt sind!. Da dbr
obere unid untere Teil! dbr Kontaktkette 184 je eine
Surname vom sech© Werten darstellt: und diese beiden
Teile über die Kontakte des Relais R35 verbunden
sind, kanm ein Stroimiweg nur -dann über die Komtaiktlkette
vervollständigt werdem, wenn dlie Summe bei unerregteim1 Relais. R 35 fünf oder bei erregtem
Relais R 35 sieben ist. Ist z. B. das Relaisi i?35
nicht erregt! und sind die Relais Fo, Fn, F12, F 9 und F 5 erregt, danin ist der umgeschaltete, dbn
Wert 2 darstellende Kontakt Fixe mit dem: umgeschalteten,
dbn Wert 3 darstellenden Kontakt Fi2<7 verbunden. Waren das Relais- R 35 und die
Relais Fo, F21, F3, F4, F8, Fy und F6 erregt, dann wäre dbr dem Wert 4 darsteiMendb Kontakt
Flib mit dem den Wert 3 'darstellendem Konitakt
Fi2<f über dem umgeschalteten Kontakt C des
Relaisi i?3"S verbunden.
Wind nun amgenioirmmeni, daß nor vier Relais, z. B.
Fa, F 4, F 9 und F 8, erregt: siimd, wenn das Relais
R 35 niciht erragt ist, so ist keime der Konitiaktketten
zuir Vervollständigung dies Stromweges zum Lochmagneten
PM geschlossen.
Die Erregung des. Lodhimagneten PM unterbleibt
ebenfalls, wenn nur sechs der Relais Fj z. B. Fo,
F2, Fn, F9, FS und F6, erregt und das Relais
i?3'5 nicht erregt sind, dia dann dlie Stroankette
durch den Konitakt F6a umterbirodheni ist.
Lochivorgang. Soll z. B. dbr Buchstabe A dar Gruppe A 2 (Fig. 14) in einer Karte gelocht werden,
dann sind die Schalter 119 a (Fig. 33 a) und ii(9& (Fig. 33 c) in die Normalstellung N zu bringen;
dta, die Loehko'mbiniationien dbr Gruppe A2 eine
Umstellung' gegenüber dem Kombiniaitionen dbr
Gruppe A1 bedingen, ist die Taste 92 zu drücken
urad durch die Taste 913 zui sperren (Fig. 6'), dadurch
wanden die Kontakte 101-9, 101-8 . . . 101-0 umgeschaltet
(Fig. 4 und 33 b).
Durch die ebenfalls gedrückte Wählertaste A 29 und! die nunmehr zu, drückende yi-Taste 20 werden
die Kontakte 66-9 bis 66-5 umgeschaltet und! der
Kontakt 80 geschilosisen. Es sind dies die gleichen
Kontakte, wie sie auch für den Buchstaben a der Gruppe A1 geschlossen würfen.
Dujrdfo die Kontakte 66-9 bis 66-5 wirf je ein
Stromkreis für die Magneten IM4, IM 3, IM 2, IM 1
■unid IMo geschlossen. Dier Stromkreis' für IM 4.
verläuft vora der Leitung 121 über Kontakt 130·,
■ Leitung1 138, Kontakte i? 215 a, R 24 a und! R2$c,
Schalter 119 a, Leitung 134, Kontakt 66-9 (Fig.33&),
umgelegter Kontakt 101-9, Leitung 139, Kontakt
Ri&j, Leitung 137, Kontakt R27J, Widerstand
RR 3,, Magmet IM 4 ziur Laitunig 122. Entsprechend
verlaufen die Stromkreise zu den Magnaten IM3- 1S IMo. Diese Magneten schließen bei ihrer Erregung
ihre Kontakte c '(Fig. 33 a) und den Kontakt PMA
(Fig. 33 c), und, wie bereits beschrieben, werden die Relais F4, F3,, F2, Fi und! Fo erregt1 und
deren Kontakte geschlossen!. Der Lodhmagniet PM
wird erregt und die Kante in den Indexsitellen 4, 3,,
2, ι und ο gefacht, wie in dbr erstem Spalte der
Karte der Fig. 26 dargestellt ist.
Zur Lochtung eimer Kombination der Gruppe B1
wird diie 5-Wä'hfertaste 29 gedrückt, wodbrclhi die
Anzeigetrommel auf die Spalte V eingestellt unid damit angezeigt wirdl, daß zum Loiribeni nur die
beiden oberen Reiben dier Tasten 20 zu verwenden, sind. Aus Fig. 12 ist au ersehen, daß die ebenste
Tastenireihe zuim Lochen der Einer- und die zweite
Reihe zum Lochen dbr Zeihnerziffer d!er Komibinationsgruppe B zu verwenden- sind. Durch das.
Drücken der 5-Tasite 29 wiiind der Wagenrafaimen
so verschöben, daß nuir beim Drücken irigendbiner
Taste der beiden oberen Tastenireihen die Kontiafctstangen
60 wirksam werden.
Soll die zweistellige Zahl· 00 in eine Karte gelocht
werden, diann werden die an ihrer Fröniteiaite mit ο
bezeichneten Tasten 20· der beiden oberen Reihen gedruckt, wodurch die Kontakte 66-7, 66-6, 66^5,
66-1 und 66-0 und der Kontakt 80 geschlossen werden. Über diese Kontakte werden die Magneten
IM7, IM6, IM5, IMi und JMo erregt und dadurch,
ihre Kontakte a geschlossen, nniit der Wirkung,
daß die entsprechenden Relais- F dbm Stromes
kreis zum Lodhmagnetetii herstellen, so: daiß im den,
Lodhpositioncn 7, 6, 5, 1 und) ο die Karte gefacht
wird, wie dies in der zweiten) Spalte dbr Karte dier
Fig. 26 gezeigt ist.
Zum Lochen von Kombinationen der Gruppe B ist es notwendig, zwei Tasten 20 gleichzeitig zu
drücken. Wäre für das eben' beschriebene Beispiel nur die Taste 2-0 in dbr Einerreihie gedrückt worden,
dann wären nur die Kontakte 66-1 und 66-0 und der Kontakt 80 geschlossen!, dadurch die Magneten/lf
ι und IMo erregt und über deren Kontakte
α nur die Relais -F ο und F1 erregt worden,
die ühne Kontakte Foa, Fτα und! Fib umlegen.
Der Stromkreis zum Loehmagneten wäre infolge dbs nicht umgeschalteten Kontakte Fy c unterbrochen
geblieben.
Komplementärlochung. Soll die Lochung 00 in der zweiten Spalte der Einzelkarte nach Fig. 26
gesucht bzw. geprüft werden, dann muß die ent- I sprechende Spalte der Musterkarte nach Fig. 27
komplementär gelocht sein. Um diese Lochung zu bewirken, werden die Schalter ΙΊ9 α und 119& in
ihre Stellung C umgelegt und die o^Tasten 20 der beiden oberen Tastenreihen bei gedrückter
ß-Wählertaste 29 gedrückt. Über den Schalter
119& wird das Relais R35 erregt und die Kontakte
R35 a-R35 g umgestellt (Fig. 33c).
Das Umlegen des Schalters 119 a bewirkt beim Drücken der Wählertasten 29 und der o-Tasten 20
die Erregung der Magneten IMg, IMS, IM4, IM 3,
IM2, IMn und IM 12. Der Stromkreis z.B. für
den Magneten IM 9 verläuft von Leitung 121 über
Kontakt 130. Leitung 138, Kontakte R<2$ a, R1Z^a,
R23C, Schalter 119a in der C-Stellung, Leitung
141, Kontakt 66-9, Leitung 1-35, Kontakt ιοί-9
(Fig. 313 b), Leitung 136, Kontakt RiSp, Leitung
137, (Kontakt R27p (jetzt geschlossen), Widerstand
RR 3 und über den Magneten IM 9 zur Leitung 122. Entsprechend werden die Magneten IM 8, IM 4,
IM 3, IM 2, IMn und IM-12 erregt und ihre zugeordneten
Kontakte geschlossen. Die umgeschalteten Kontakte 66-7, 66-6, 66-5, 66-1 und 66-0 können
keine Stromkreise zu den entsprechenden /Ai-Magneten
schließen.
Die erregten Magneten IM schließen über ihre Kontakte α Stromkreise zu den Relais Fg, F 8, F 4,
F 3, F2, Fn und F12, die ihre zugeordneten Kontakte
umlegen. Dadurch wird der Stromkreis zum Loehmagneten PM geschlossen, so daß die Musterkarte
in den Lochpositionien-9, 8, 4, 3, 2, X und Y
gelocht wird, wie in der 61. Spalte der'Karte der
Fig. 27 gezeigt ist.
In der C-Stellung des Schalters 1119& wird das
Relais R 35 erregt. Der Lochmagnet kann nur dann erregt werden, wenn sieben Relais IM erregt und
deren Kontakte geschlossen sind, während es für die Normallochung genügt, wenn fünf Magneten
IM erregt sind.
Wortanfang. Es wurde bereits beschrieben, daß in den Hauptgruppen ein vorhandenes Z-Loch bei
Fehlen eines F-Loches den Beginn eines Wortes, Ausdruckes u. dgl. bedeutet. Beim Drücken einer
den Hauptgruppen entsprechenden Wähltaste 29 wird durch die entsprechende Kontaktschiene 60
der Kontakt 66-12 geschlossen und beim Drücken einer der Tasten 20 ein F-Löch gelocht. Für die
Untergruppen werden die Kontakte 66-11 und 66-12 beim Drücken einer oder zweier Tasten 20
geschlossen, wenn eine den Untergruppen entsprechende Wähltaste 29 gedrückt ist. Um den
Wortbeginn zu bezeichnen, ist die Taste 98 zu drücken, wodurch der Kontakt 111 (Fig. 4 und 33 b)
geschlossen wird. Wenn darauf durch eine Taste fünf der Kontakte 66 geschlossen werden, unter
denen sich der Kontakt 66-12 befindet, wird im Zusammenwirken mit dem Kontakt 111 ein X-Loch
in der Einzel'karte gelocht. Der diese Lochung ermöglichende Stromkreis verläuft von Leitung 121
über Kontakt 130, -Leitung 1-38, Kontakte R 25 a,
R2\a, und .R23C, Schalter 119a in der Abstellung,
Leitung 134 (Fig. 33b),Kontakte66-11 (umgelegt),
linker Satz der Kontakte 111 (umgeschaltet), Lei-
tung 142, Kontakte R18 e, Ä27 e, Widerstand RR 3,
Magnet IM11, zur Leitung 122. Die Erregung des
Magneten IM-ιί bewirkt zusammen mit den anderen
Magneten IM die Vervollständigung des Stromkreises zum Lochmagneten, und die Karte wird
gelocht, um den Wortbeginn anzuzeigen.
Die Taste 98 ist nur für die Lochung von Großgruppen bestimmt. Für diese Arbeitsweise ist der
Kontakt 66-12 der F-Indexstelle immer geschlossen,
so daß in Verbindung mit dem Kontakt 111 ein X-Loch in die Karte gelocht wird. Die Spalte 6
der Lochkarte nach der Fig. 26 zeigt eine Lochung für den Beginn eines Wortes.
Tabellenlochung. Im Tabellenaufzeichnungssystem
wird eine Aufzeichnung durch ein einziges Loch in einer Spalte eines bestimmten Lochfeldes
der Karte dargestellt. Dieses System ist hinsichtlich der Zahl der Löcher in irgendeiner Spalte nicht
beschränkt. Um eine Tabelle dieser Art zu lochen, wird eine Tabellenindexkarte nach der Fig. 29 zu
Hilfe genommen. Wenn in der ersten Lochspalte einer Einzelkarte die Niederlassungen Kalifornien
und Florida in komplementärer Art gelocht werden sollen, so wird zunächst die Tabellentaste T (87)
gedrückt und damit die Trommel 67 in die Stellung III gebracht, in welcher angezeigt wird, daß nur
die oberste Reihe der Tasten 20 benutzt werden darf. Die Taste 8.7 schließt den Kontakt 36 (Fig.
33c), über den das Relais R24 erregt wird.
Da in der Tabellenkarte Kalifornien in der der Indexstelle 3 entsprechenden Zeile und Florida in
der der Indexstelle 8 entsprechenden Zeile verzeichnet sind, werden die entsprechenden Tasten 20 der
obersten Reihe gedrückt, wodurch die Kontakte 601-3, 66-8 (Fig. 33 b) geschlossen werden. Da die
Tabelle komplementär zu kennzeichnen ist, muß auch die Z-Taste 20 gedrückt werden, damit die
gelochte Karte als komplementär gelocht erkannt werden kann infolge Fehlens eines λ'-Loches. Die
λ'-Taste 20 schließt beim Niederdrücken den Kontakt 66-11.
Nachdem die Kontakte 66-3, 66-8 und 66-11 geschlossen
sind, wird die Taste 89 (Fig. 1) gedrückt und damit ein Stromkreis zur Erregung des Lochmagneten
zur komplementären Lochung der Karte hergestellt.
Beim Drücken der Taste 89 (Fig. 33 a) wird der Kontakt 91 geschlossen und das Relais i?3'2 erregt,
welches über seinen Kontakt R 32 b einen Stromkreis für das Relais R 311 schließt, das erregt wird
und seinen Kontakt R 31 α (Fig. 33 c) ebenfalls
schließt.
Der durch die Taste 89 geschlossene Stromkreis verläuft von der Leitung 121 über die Kontakte
11-30, R2$a, Ä240, -K32a, Leitung 141
(Fig. 33,b), Kontakte 66-9, 66-7, 66-6, 66-5, 66^4, 66-2, 66;-1, 66-0 und 66-12, die entsprechenden
Kontakte p, n, m, k, j, h, g, f, d des Relais R18, die
Leitungen 137 und die entsprechenden Kontakte
Co des Relais R 27, die Magneten IM9, IM 7, IM6,
IMs, IM4, IM2, IMi, IMo und IMm zur Leitung
122, so daß diese Relais erregt und: die zugehörigen
Kontakte geschlossen wenden.
Nach der Erregung dieser Magneten, mit denen auch der Kontakt PMa geschlossen wird, wird der
Stromkreis von Leitung 121 über das Potentiometer RR4, die Kontakte Ri8c, i?33c, R22a,
Ä24&, (jetzt umgeschaltet), i?3ia (jetzt geschlossen),
Leitung 145, Kontakt PMa zum Steuergitter der Röhren Vi und V2 geschlossen, so daß
eine der Röhren leitend und der Lochmagnet erregt wird.
Bei Erregung des Relais R 311 bewirkt sein Kontakt
R 31 α die Überbrückung des Kontaktlabyrinths 184, so daß der Lochmagnet PM erregt
wird, wenn irgendein Magnet IM erregt ist.
.Die Einzelkarte nach Fig. 30 zeigt in der ersten Spalte die Niederlassungen Kalifornien und
Florida in komplementärer Lochung.
Die Musterkarte zum Suchen der Angaben der Einzelkarte ist in Fig. 31 dargestellt. Sie ist normal
gelocht mit allen gewünschten Angaben. Soll in der Musterkarte die Niederlassung Kalifornien
gelocht werden, dann wird zuerst die T-Taste 87 gedrückt, dadurch der Kontakt 36 geschlossen, das
Relais R 24 (Fig. 331c) erregt und dessen Kontakte
R 24 a und R 24 b geschlossen.
Hierauf werden die 3- und Z-Taste 20' gedrückt
und damit Kontakte 66-3: und 66-11 geschlossen. Da eine normale Lochung zu erfolgen hat, wird
die Taste 88 gedrückt und dadurch der Kontakt 90 geschlossen, so daß das Relais R26 (Fig. 33 c) erregt
wird und dessen Kontakte R26a und R 26 b
(Fig. 33 a) geschlossen werden. Dadurch wird ein Stromkreis gebildet, der von Leitung 121 über den
Kontakt 130, die Leitung 138, die Kontakte R2$a,
i?24« (jetzt umgelegt), R 26 a, Leitung 134
(Fig. 33 b), Kontakte 166-3 u'n'd 66-.ni, die entsprechenden
Kontakte R18i und Ri8e und die
Kontakte R 27 i und R2J e zu den Magneten IM 3
und IM in zur Leitung 122 verläuft und diese
Relais erregt. Zu gleicher Zeit wird ein paralleler Stromkreis über das Relais i?3i (Fig. 33 a) geschlossen.
Damit ist der Stromweg zum Steuergitter der Röhren V1 und V 2 unter Umgehung
der Kontaktkette 184 wieder geschlossen, und der Lochmagnet PM wird erregt zur Lochung der
3- und X-Stelle der ersten Spalte der Musterkarte nach Fig. 31.
Reihenlochung. Um eine unerwünschte Übereinstimmung beim Vergleich einer Einzelkarte mit
einer Musterkarte zu verhüten, werden die unbenötigten Lochspalten der Einzelkarte mit je
sechs Löchern versehen, und zwar so, daß die erste ungebrauchte Spalte ein X-Loch und die nächsten
abwechselnd ein F-Loch erhalten. Ein Beispiel zeigt die Fig. 26, in welcher die Spalten 22-80
der ,Karte als ungebraucht gelocht sind.
- Diese Lochung wird durch Drücken der Taste 84 eingeleitet, die den Kontakt 36 zur Erregung des Relais Ra^ (Fig. 33 c) schließt, welches seine Kontakte R 231 a-R23 e (Fig. 33-a) umschaltet.
- Diese Lochung wird durch Drücken der Taste 84 eingeleitet, die den Kontakt 36 zur Erregung des Relais Ra^ (Fig. 33 c) schließt, welches seine Kontakte R 231 a-R23 e (Fig. 33-a) umschaltet.
Mittels des Ansatzes 85 (Fig. 6) wird beim Niederdrücken der Taste 84 die Schiene 86 bewegt.
Die sechs bestimmten Kontaktschienen 60 schließen die ungeradzahligen Kontakte zwischen
66-<3 und 66-1 und 66-11, wodurch ein Stromkreis
zur Erregung des Magneten FM geschlossen und die Karte in allen ungeraden Lochpositionen
in der ersten ungebrauchten Lochspalte gelocht wird.
Der Stromkreis verläuft hierbei von Leitung 121 über Kontakt 130, Leitung 136, Kontakte
R2$a, R24.C1,, R23C (umgelegt durch die Erregung
des Relais R 23), Leitung 146, Kontaktsegment 147
to eines Schalters Si, Kontaktarm 148, ungeradzahlige
Kontaktsegmente des Schalters S1, Leitung 149, Kontakt R 23 d,_ .R35 und Leitung 134,
die Kontakte 66-9, 66-7, 66-5, 66-3, 66-1 und
66-11, Leitung 135, Kontakte 101-9, 10-1-7, 101-5,
101-3, ioiri, 1(01-11, Leitungen 136, linke Kontakte des Relais R18, Leitung 1317, Kontakte des
Relais R27, Widerstände RR 3, Magnet IMg, IM γ, IM 5, IM 3, IMi und IMxi zur Leitung 122,
so daß. diese Magneten erregt und ihre Kontakte« und auch der Kontakt PMa geschlossen werden.
Dementsprechend werden die Relais Fg, F 7, F 5, .F 3, Fi und Fn erregt und legen ihre Kontakte
um, so daß ein positiver Impuls zu den Steüergittern der Röhren Vi und V 2 gelangt und
eine dieser Röhren leitend und der Lochmagnet erregt wird.
Dieser Stromkreis verläuft von Leitung 121
über das Potentiometer RR 4, die Kontakte R18 c,
J? 33 c, R22a, R24b, Fob, Fid, Fzd, Ftf, Ftf,
F'iih, Fx2g, Fgg, F8e, Fje, F6c, Fe1C und
über den Kontakt PMa zum. Steuergitter der Röhren V1 und F2,.
Nach" vollendeter Lochung wird durch die Schalt einrichtung der Kartenwagen um einen
Schritt weiterbefördert zum Lochen der nächsten Spalte. In dieser Zeit öffnet sich der Nockenkontakt
132, so daß das Relais R 27 stromlos wird und die Stromkreise zu den Magneten IM unterbricht.
Durch Öffnen des Kontaktes R 27 α wird auch das Relais R25 stromlos; es öffnet den Kontakt
R 25 a, wodurch der Stromkreis über den Schrittschaltmagneten Ä41 unterbrochen wind.
Durch die Abschaltung dies Magneten R41 werden
die drei Schrittschalter Si, S2 und!" 5"3 um einen
Schritt weiterbewegt, so daß ihre Schaltarme 148, 151 bzw. 152 auf das wachste Konitäktsegnient gelangen.
Eine solche Schrittschaltung ist bekannt und nicht dargestellt.
Das Rückstellsolenoid 82 wird während dieser Lochvorgänge zur Lochung der ungebrauchten
Lochspalten nicht wirksam, da der Kontakt R 23 b
durch die Erregung des Relais R 23 den Stromkreis zum Solenoid unterbrochen hat.
Beim neuerlichen Schließen des Nockenkontafctes 132 wird, solange die Taste 84 in ihrer gedrückten
Lage ist, ein Stromkreis über den Schalter S 2 geschlossen. Nunmehr werden die
geradstelligen Lochstellen der nächsten Lochspalte in der Einzelkarte gelocht, da das Relais R 27 und
infolgedessen auch das Relais .R25 erregt werden.
Das letztere schließt über seinen Kontakt R 25 α die .Stromkreise zu den geradzahligen Magneten
IM. Der Stromkreis verläuft jetzt über das zweite Segment des Schalters S2, Kontakte R 23 e und
i?35w, Leitung 141, geradzahlige Kontakte 66
(Fig. 33 b)-, entsprechende Kontakte der Relais- R18
und R27, geradzahlige Magnete IM zur Leitung 122. Die Erregung dieser Relais bewirkt das
Schließen ihrer Kontakte und damit die Erregung der geradzahligen Relais F, über deren Kontakte
wieder der Stromkreis zu den Steuergittern der Röhren Vi, V2 hergestellt und der Lochmagnet
erregt wird, so daß die Lochung der zweiten ungebrauchten
Spalte der Einzelkarte in den geraden Lochpositionen erfolgt. Dies ist in der Spalte 213
der Karte nach Fig. 26 dargestellt.
Die Reihenlochungen werden abwechelnd fortgesetzt, bis die So. Spalte gelocht ist. Darauf
wird das Relais i?>i6 erregt, über den Kontakt
Ri6b ebenfalls das Relais R20, so daß dessen
Kontakte i? 20'α und i?20& (Fig. 33 a) geschlossen
werden. Über den Kontakt R 20 α wird der Stromkreis für das Solenoid 82 geschlossen zwecks
Rückstellung aller Kontakte. Der Erregumgsistromkreis
für das Solenoid verläuft von Leitung 121 über Leitung 156, Kontakt R2oa und Leitung 157.
Relais i?20i bleibt erregt, bis eine neuerdings gedrückte Taste 29 die gesperrt gehaltene Taste 84
freigibt; dadurch wird das Relais R 23 stromlos und der Haltestromkreis für dasRelais i?20 unterbrochen.
Nach der Lochung der .80. Spalte wird der Schaltmagnet R 41 stromlos, so daß die Schaltarme
1148, τζ-τ und 1521 zum nächsten Kontaktsegment
bewegt werden. Beim Eintreffen der ungebrauchten Lochspalten der nächsten Karte müssen aber die Schaltarme der Schalter Si, S2
und S3 auf den ungeradzahligen Segmenten liegen,
damit die erste ungebrauchte Spalte der neuen Lochkarte gelocht werden kann. Stehen bei beendeter
Lochung der ersten Karte die Schaltarme auf den geradzahligen Segmenten, dann wird ein
Stromkreis von Leitung 121 über Leitung 156,
Kontakte R23,a, R20<b, Leitung 155, das geradzahlige
Segment des Schalters 3, Schaltarm 152, Segment 154 und über den Kontakt Ä41 a, der geschlossen
ist, wenn das Relais R 41 stromlos ist, Relais R 41 zur Leitung 122 geschlossen, so daß
das Relais erregt wird, aber durch Öffnen seines Kontaktes R41 α sofort wieder abfällt; dadurch
werden die Schaltarme 148, 151 und 152 auf das
nächste Segment eingestellt.
Die drei Kommutatoren Si, Sz, S3 des Schrittschalters mit je 20 Kontaktsegmenten haben noch
ein zusätzliches gemeinsames Kontaktsegment, die ungeradzahligen Segmente des Kommutators S1
sind untereinander verbunden, entsprechend auch die geradzahligen Kontaktsegmente der Kommutatoren
6*2 und 6"3i. Die Segmente 147 bzw. 150
der Kommutatoren 6" ι und S 2 liegen an der Lei- 12a
tungii46, an welcher auch das Segment 154 des
Kommutators 5" 3 unter Zwischenschialtunig des
Kontaktes R 4.1 α liegt.
Duplizieren. Sollen die in einer Karte gelochten Angaben in eine zweite übertragen werden, so beginnt
der Arbeitsablauf, wie oben beschrieben; die
Relais R25 und R 27 werden erregt, so daß ihre
. Kontakte und ebenfalls der Kontakt 130 geschlossen werden.
Nachdem die zu duplizierende Karte in die Maschine eingelegt ist, wird der Kontakt 158
(Fig. 33 aj und damit ein Stromkreis von Leitung 121 über den Kontakt 130, Leitung 138, Kontakt
R 17 b, 158, 159, Relais R18 zur Leitung 122
geschlossen. Das Relais R18 schließt bei seiner
Erregung über den Kontakt R18 α einen Parallelstromkreis
für den Bürstenmagneten BM, dessen Erregung die Bürsten i6a in Arbeitsstell-ung bringt.
Über den jetzt geschlossenen Kontakt BMc wird das Relais R 39 erregt, das seinen Kontakt R 39 a
schließt.
Wenn die Lochungen 9, 8, 7, 6 und 5 einer Lochspalte zu übertragen sind, dann wird folgender
Stromkreis über die Bürsten 160 hergestellt: Von Leitung 121 über den Kontakt 130, die Relaiskontakte
R 17 c, R27a, RiSb, Bürste 161, Kontaktrolle
162, die die Löcher abfühlenden Bürsten 160, Steuerrelais P 9, P 8, P 7, P 6 und P 5 zur
Leitung 122, wodurch die Steuerrelais erregt und ihre Kontakte umgelegt werden.
Gleichzeitig wird ein paralleler Stromkreis, ausgehend von Kontakt R18 b, über den Kontakt
P 39 α zum Relais R 21 geschlossen, das bei seiner
Erregung den Kontakt i?2ία (Fig. 331b) schließt.
Über diesen Kontakt wird ein Stromkreis von Leitung 1211 über die Leitung 138 und die Kontakte
ti, t, s, r, q des Relais R 35, die Kontakte Pga, P8 a, Ργα,Ρβα,Ρζα, die Leitungen 163, d'ie
zugeordneten Kontakte des Relais R18 und R27,
Magnete IM 9, IM 8, IM 7, IM6 und IM 5 zur
Leitung 122 geschlossen.
Diese· Magneten schließen bei ihrer Erregung
ihre (Kontakte a, so daß die entsprechenden Magneten
F erregt und deren Kontakte umgelegt
werden.
Nachdem die Relais P und die Steuerrelais P erregt sind, wird ein Stromkreis über eine Kontaktkette
dieser beiden Relaisgruppen geschlossen, so daß ein positiver Impuls zu den Steuergittern
der Röhren Vi und V 2 eine dieser Röhren leitend
macht und der Lochmagnet PM wieder erregt wird. Der Weg des Impulses verläuft von Leitung
121 über das Potentiometer RR 4, die Kontakte
RiSc (Fig. 33c), Kontakt R 35h, die Kontakte
Pi2c, F121, Piic, Fiij, Poe, Fod, Pie, Fif,
So P2c, F2f, Psc, FzK P4.C und Fφ in der
Stellung der Fig. 33 c, die umgestellten Kontakte PSC, F$e, Phc, F6e, P7C, F7g, PSc, F8g, P9C
und Fgi, Leitung 145 und über den Kontakt PMa
zu den Steuergittern der beiden Röhren. Durch die Erregung des Lochmagneten PM werden die
Indexstellen 9, 8, 7, 6 und 5 in der Einzelkarte gelocht.
Sollen die Lochungen komplementär übertragen werden, müssen die Schalter 119 a und 119& umgelegt
werden, so daß das Relais R 315 erregt wird und seine Kontakte umschaltet. Wird nun angenommen,
daß die Lochung in der 17. Spalte der Lochkarte der Fig. 26, enthaltend die Löcher 6, 4, i
o, X und Y, komplementär übertragen werden sollen, dann werden über die Bürsten 160 die 6g
Steuerrelais P6, P4, Po, P 1:1 und P12 erregt und
deren !Kontakte α umgelegt.
Durch die Umschaltung der Kontakte der Steuerrelais P und des Relais R 3 5 wird der
Stromkreis zu den gleichnamigen Magneten IM unterbrochen, während alle anderen Magneten IM
erregt, ihre- Kontakte α geschlossen und dadurch auch die Relais P9, P'8, F7, P5, P3, P2, Pi erregt
werden.
Über die nun umgeschalteten Kontakte gelangt ein positiver Impuls zu den Röhren Vi und V 2,
so daß der Lochmagnet PM erregt wird und die Lochung der neuen Karte komplementär erfolgt.
Die Spalte 48 der Musterkarte nach Fig. 27 zeigt die komplementäre Lochung der Angabe in
der 17. Spalte der Einzelkarte nach Fig. 26.
Standardlochung. Um Lochkarten nach der gewöhnlichen Lochungsart zu lochen, wird die
»STD«-Taste 29 gedrückt, so daß die Trommel 67 anzeigt, daß alle Tasten der Tastatur zu verwenden
sind. Beim Drücken dieser Taste wird der Kontakt 36 geschlossen, so daß das Relais R 22
(Fig· 33 c·) erregt wird und seine Kontakte
schließt. Beim Drücken irgendeiner Taste 20 (z. B. die 9-Taste) wird wieder der Kontakt 66-9
geschlossen, und die Relais R 25 und R 27 werden erregt.
Die Erregung des Magneten IM9 bewirkt das
Ansprechen des Lochmagneten; über den Kontakt R22 α (Fig. 33 c) wird das Kontaktlabyrinth 184
überbrückt.
Um die Angaben einer nach dem Standardlochungssystem gelochten Karte auf eine andere zu
übertragen, wird der Kontakt 158 (Fig. 33 a) geschlossen und die Taste »STD« gedruckt, dadurch
werden die Relais R 18, P. 25, P. 27 und R 39 und
ebenfalls der Bürstenmagnet BM, wie oben, beschrieben,
erregt.
Ist z. B. ein 9-Loch zu übertragen, so wird über die Bürsten 160 das Steuerrelais Pq1 und, da
gleichzeitig das Relais R 21 erregt ist, über den Kontakt R21 α auch der Magnet erregt. Dieser
schließt seinen Kontakt IM 9 α und den Kontakt PMa, so daß über den ersteren das Relais P 9 erregt
wird und seine Kontakte umschaltet.
Der Stromkreis zur Erregung des Lochmagneten verläuft von Leitung 121 über das
Potentiometer RR4, die Kontakte Ri8c und
P315Ä, der sich in der Stellung iV befindet, und
über die Kontakte der zweiten und vierten Reihe der IKontaktkette, von denen nur der Kontakt P 9 c
und Fgi umgelegt sind, sowie über die Leitung
145 und den Kontakt PMa zum Steuergitter der Röhren V1 und V2.
Ist in einer Spalte der zu duplizierenden Karte kein Loch vorhanden, dann wind eine Lochspalte
der neuen Karte übersprungen, indem der Lochmagnet PM erregt wird, ohne daß irgendeiner der
Magneten IM erregt ist. Der Stromkreiis verläuft
hierbei von Leitung 12a über den Kontakt 1310,
Leitungi38, KontaktP.2ia (Fig.33b),Leitung 164,
Kontakt R 22 c, (Fig. 33 a), Kontakte d aller Relais P, Leitung 165, Kontakte R18r und Rzgb,
Schalter 166 (der geschlossen sein muß), Widerstand RR 7, Relais R 40 zur Leitung 122. Das
Relais R 40 schließt seinen Kontakt R40 a, über
den nunmehr-ein positiver Impuls von Leitung 121
(Fig. 33 c) über die Leitung 167 zu den Steuergittern der Röhren V1 und V2 gelangt und der
Lochmagnet PM erregt wird.
Die 'Weiterschaltung beim Lochen von Karten über nicht zu lochende Spalten erfolgt durch
Drücken der Zwischenraumtaste 95, durch die das Relais R 40 erregt wird und in der eben beschriebenen
Weise die Erregung des Lochmagneten PM herbeiführt.
Springen. Bei der Herstellung von Lochkarten kann 'es notwendig sein, daß mehrere nebeneinanderliegende
Lochspalten nicht gelocht werden und daher zu überspringen sind. Das Überspringen
wird durch die Erregung des Sprungmagneten SM (Fig. 33 a) bewirkt. Beim Drücken der Sprungtaste
96 wird das Relais R15 erregt und schließt über
seinen Kontakt R15 α den Stromkreis zum Sprungmagneten
SM. Gleichzeitig damit wird ein Stromkreis von Leitung 121 über den Kontakt 130, Leitung
138, Kontakte R17b, Ri/^a, Ri$b, Leitung
168 und Widerstand RR7 zum Relais R 40 bzw.
Leitung 122 geschlossen, so daß über den Kontakt R 4.0 α der Lochmagnet FM erregt wird.
Nach der erfolgten Erregung des Lochmagneten öffnet sich der Nockenkontakt 133, so daß das
Relais R14 stromlos und sein Kontakt R14 α geschlossen
wird. Der Magnet SM bewirkt durch eine nicht dargestellte Einrichtung das Offenhalten
der Kontakte 132 und 133, während die Erregung
des Relais R15 über den Kontakt R 15 c aufrechterhalten
wird.
Das Relais R15 und der Sprungmagnet SM
werden beim Öffnen des Kontaktes Ri^a stromlos,
wenn beim Schließen der Nockenkontakte 132 und 133 das Relais R14 wieder erregt wird. Die
Kontakte 132 und 133 werden geschlossen, wenn
die Sprungklinke in eine Vertiefung der Sprungschiene einfällt.
Um ein wiederholtes Drücken der Zwischenraumtaste zu vermeiden, wenn eine Karte, mit
allen zu lochenden Angaben versehen ist und nach der letzten gelochten Spalte noch weitere ungebrauchte
Spalten vorhanden sind, wird die Z-Taste 20 der obersten Reihe gedrückt^ wodurch
der Magnet IM π erregt und sein Kontakt IM 11 a
geschlossen wird. Über diesen Kontakt (Fig. 33 a) werden Relais F11 und Relais R13 erregt. Das
letztere öffnet seinen Kontakt R13 a, wodurch d<a<s
Relais R14 stromlos und sein Kontakt R 14a
wieder geschlossen wird.
Über den Kontakt R13 b wird das Sprungrelais
i? 15 erregt. Der entsprechende Stromkreis' verläuft
von Leitung 121 (Fig. 33 a) über die Kontakte 130, Riyc, R2ya, RiSb1 Ri1^b1 R22C und
die Kontakte der Relais F, Leitung 169, Relais
-.. R15 zur Leitung 122. Der Haltestromkreis für
das Relais R 15 und dessen Unterbrechung bilden sich in gleicher Weise wie bei der normalen
Sprungschaliiung.
Claims (12)
- Patentansprüche:I.Einrichtung zur Herstellung von Einzellochungen oder Lochkombinationen in Angabenträgern, insbesondereLochkarten od. dgl., unter Verwendung einer Tastatur mit mehreren Tastensätzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger die Lochstempel auswählender Tastensatz (201) unter Steuerung von verschiedenen Lochschlüsseln zugeordneten Wählertasten (29) steht und die Wirkung der Lochstempelorgane von der Einstellung besonderer Steuer- oder Funktionstasten abhängig ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen Lochschlüsseln zugeordneten Wähltasten, (29) mit einem Stellwagen (55, 56, 60) zusammenarbeiten, der bei Betätigung der Lochtasten (20) gruppenweise nur diejenigenLochstempelwählerorgane zur Wirkung kommen läßt, welche beim Lochvorgang je nach Einstellung der Steuer- und Funktionstasten eine dem durch die Wählertasten bestimmten Lochschlüssel entsprechende normale oder komplementäre Lochung veranlassen.
- 3. Einrichtung nach denAnsprüchen 1 und 2, insbesondere mit schrittweiser Kartenlochung, „dadurch gekennzeichnet, daß bei Auswahl des Lochschlüssels durch die Wähltasten (29) von .dem Stellwagen (55) die entsprechenden Kontaktschienen (60) in Stellung gebracht und durch die Lochtasten. (20) eine Anzahl von Kontakten (66) geschlossen werden, über welche Stromkreise zu den Lochstempelwählermagneten (IM) hergestellt werden, die gleichzeitig über ein Kontaktlabyrinth einen Stromweg für den Lochmagneten (PM) vorbereiten, der nur dann zur Wirkung kommt, wenn eine bestimmte Anzahl von Lochstempelwähler-' magneten- (IM) erregt wurden.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, vorzugsweise zur Lochung in einer oberen und unteren Zone einer Lochkarte, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lochung in der einen Zone eine Reihe von Tasten (20) eine bestimmte Gruppe von Lochstempelwählermagneten (IM) erregt und durch eine weitere Tastenreihe (20) eine andere Gruppe von Wählmagneten (IM) zur Lochung in einer zweiten Zone erregt wird und diie durch die WäMmagnetem (IM) bestimmten Lochorgane (liJ2) nur bei Betätigung von Tasten der beiden den Lochzonen zugeordneten Tastenreihen wirksam werden.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tastensätzen (Wähltasten, Lochtasten) zugeordneten Schienen (60,76) in parallelen Ebenen quer zueinander liegend angeordnet sind und der eine (von Wähltasten gesteuerte) Satz vonSchienen (6o) in Richtung des zweiten (von Lochtasten gesteuerten) Satzes (76) so verschoben werden kann, daß beim Verstellen der Schienen des zweiten Satzes aus ihrer Ebene diese Schienen mit verschiedenen Schienen, des ersten Satzes entsprechend dem durch die Verschiebung ausgewählten Kombinationsschlüseel zusammenwirken, um die Loebstempelwählmittel einzustellen.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Bewegung des ersten Satzes der Schienen (60) von einer zur anderen. Einstellung kleiner ist als der Abstand der Schienen voneinander.
- 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein iKontaktlabyrinth (184), über welches der Stromkreis zur Erregung des Lochmagneten (PM) nur geschlossen wird, wenn fünf oder mehr Wählmagneten (IM) erregt sind.
- 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung aller von den Tastensätzen gesteuerten Kontakte (66) ein Rückstellorgan (Solenoid 82) vorgesehen ist, dessen Rückstellschwinge (116) nach beendeter Lochung sämtliche vorher geschlossenen Kontakte öffnet.
- 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Doppellochungen bei anhaltender Tastenbetätigung ein Steuerorgan (33) für das Rückstellorgan der Kontakte wirksam wird.
- 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Wähltasten (29) für die Lochung ausgewählte Lochschlüssel durch eine Anzeigevorrichtung (67), welche gleichzeitig die für diesen ausgewählten Lochschlüssel zu benutzenden Tastenreihen (20-) bestimmt, sichtbar angezeigt wird.
- 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, mit einer Einrichtung zum Duplizieren von Lochkarten, gekennzeichnet durch ein Schaltorgan (119) für komplementäre Übertragung von Lochangaben einer gelochten Karte auf eine zu lochende Karte.
- 12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bedienung einer der Wähltasten (29) die Freigabe einer bereits gedrückten Taste und eines Kraftantriebes (Feder 43) für die Einstellung des Stellwagens (55) erfolgt und gleichzeitig für den Kraftantrieb ein Aufzugmotor (45) eingeschaltet wird.Hierzu 7 Blatt Zeichnungen© 5462 9.
Applications Claiming Priority (1)
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| US168199A US2684718A (en) | 1950-06-15 | 1950-06-15 | Card punching machine |
Publications (1)
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|---|---|
| DE892524C true DE892524C (de) | 1953-10-08 |
Family
ID=22610515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI4252A Expired DE892524C (de) | 1950-06-15 | 1951-06-13 | Einrichtung zur Herstellung gelochter Buchungsunterlagen od. dgl. |
Country Status (4)
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| US (1) | US2684718A (de) |
| DE (1) | DE892524C (de) |
| FR (1) | FR1047801A (de) |
| GB (1) | GB723873A (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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