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DE1081933B - Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten - Google Patents

Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten

Info

Publication number
DE1081933B
DE1081933B DES63273A DES0063273A DE1081933B DE 1081933 B DE1081933 B DE 1081933B DE S63273 A DES63273 A DE S63273A DE S0063273 A DES0063273 A DE S0063273A DE 1081933 B DE1081933 B DE 1081933B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
arrangement according
service
switching device
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63273A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Harder
Jonni Giese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63273A priority Critical patent/DE1081933B/de
Publication of DE1081933B publication Critical patent/DE1081933B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/54Arrangements for diverting calls for one subscriber to another predetermined subscriber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die wahlweise Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und die Abschaltung von den Diensten.
Für die Umleitung von Anrufen, und zwar zu einer anderen Sprechstelle oder zum Fernsprechauftragsdienst, sind folgende Verfahren bekannt:
1. Durch die Aufstellung eines Fernsprechers mit Erdtaste beim Teilnehmer, der die Anrufumschaltung wünscht, und durch Verdrahtung des letzten Dreh-Schrittes seines Vorwählers ist es dem Teilnehmer möglich, durch Drücken der Erdtaste die Umschaltung vorzunehmen. Das erneute Drücken der Taste hebt die Umschaltung wieder auf (deutsche Auslegeschrift 1016 767).
Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste sowie eine zusätzliche Ader.
2. Der Teilnehmer beantragt die Anrufumschaltung im Amt mit Angabe der Zeit für den Beginn und die Beendigung der Umschaltung. Durch Stecken eines ao Steckers in einen Trennsteckverteiler wird die Umschaltung in dem angegebenen Zeitraum bewirkt (deutsche Patentschrift 1 007 381).
Bei diesem Verfahren ist der Einsatz von besonderem Personal notwendig. Außerdem kann bei unbesetzter Wählervermittlungsstelle die Umschaltung nicht jederzeit, d. h. zu dem vom Teilnehmer gewünschten Zeitpunkt, vorgenommen werden. Dadurch kann der Fall eintreten, daß die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst ausgeführt wird, wenn der Teilnehmer noch an seinem Anschluß erreichbar ist, und die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst schon bevor der Teilnehmer wieder zu seinem Anschlußort zurückgekehrt ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß sich der Teilnehmer im voraus für die Zeitdauer der Umschaltung entschließen muß.
3. Der Teilnehmeranschluß wird über Trennsteckverteiler durch besondere Stecker für die Anrufumschaltung vorbereitet, so daß nach Aufforderung beim Fernsprechauftragsdienst die Beamtin diesen Teilnehmer über besondere Wahlstufen anwählen und durch Aussenden eines besonderen Schaltkennzeichens an den Fernsprechauftragsdienst anschalten kann. Der Teilnehmer ist trotzdem in der Lage, den Anruf jederzeit selbst abzufragen (Parallelschaltung). Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt ebenso wie bei der Anschaltung durch Anwahl über besondere Wahlstufen und Aussenden eines besonderen Schaltkennzeichens durch die Fernspreehauftragsdienst-Beamtin (deutsche Patentschrift 1 007 381).
Bei diesem Verfahren sind besondere Wahlstufen erforderlich; außerdem muß die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin besondere Umschaltekennzeichen, z.B.
Anordnung zur wahlweisen
Anschaltung von Teilnehmerleitungen
an den Fernsprechauftragsdienst
und Bescheiddienst
und Abschaltung von den Diensten
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Fritz Harder, Hamburg,
und Jonni Giese, Hamburg-Bergedorf,
sind als Erfinder genannt worden
elf Impulse, aussenden. Ferner ist nicht verhindert, daß die Beamtin Gespräche mithören kann, die der Teilnehmer selbst entgegennimmt.
4. Der Teilnehmer erhält auf Antrag durch Verdrahtungsänderung Zugang zu besonderen Dienstgruppenwählern. Außerdem wird sein Fernsprecher ausgetauscht, und er erhält einen mit Erdtaste. Um sich an den Fernsprechauftragsdienst anzuschalten, wählt er eine Kennzahl. Die Abschaltung erfolgt durch Erdtastendruck (deutsche Patentschrift 969 865).
Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste, eine dritte Ader für die Anschluß leitung sowie besondere Wählerstraßen, über die der Teilnehmer den Fernsprechauftragsdienst erreichen kann.
5. Über Trennsteckverteiler wird der Teilnehmeranschluß durch besondere Stecker für die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes vorbereitet. Nach Wahl einer Kennzahl erfolgt die Umschaltung, nach Wahl der gleichen oder einer anderen Kennzahl die Abschaltung (deutsche Patentschrift 969 865). Je nach Anzahl der gleichzeitig den Fernsprechauftragsdienst beantragenden Teilnehmer muß eine entsprechende Anzahl von Rufnummernkennziffern vorgesehen werden, wodurch sich die Anzahl der Leitungswähler stark erhöht.
Die Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Bescheiddienst unterscheidet sich von der Anschaltung an den Fernsprechauftr,agsdient grundsätzlich dadurch, daß die Anschaltung ausschließlich vom Amt veranlaßt wird; der Teilnehmer selbst kann also die Anschaltung nicht beantragen. Hauptsächlich verwen-
det man drei verschiedene Mitteilungen (Ansagen), die einem anrufenden Teilnehmer zu Gehör gebracht werden.
1. Die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers hat sich geändert;
2. die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers besteht nicht mehr;
3. der Anschluß des gewünschten Teilnehmers ist vorübergehend außer Betrieb.
Diese Ansägen werden üblicherweise automatisch, d. h. über Schallplatten oder Tonbänder durchgeführt. Die Sprechadern zur Teilnehmersprechstelle, die an Bescheiddienst geschaltet wird, werden aufgetrennt.
Die Anschaltung selbst wird durch Stecken von verschiedenen Steckern in TTennverteilern am Hauptverteiler vorgenommen. Dieses Verfahren erfordert zusätzliches Personal, so daß insbesondere bei unbesetzten Wählervermittlungsstellen die Anschaltung nicht jederzeit vorgenommen werden kann.
Durch die Erfindung werden die oben beschriebenen Mängel der bekannten Anordnungen vermieden sowie eine Kombination der Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst und der Anschaltung an den Bescheiddienst möglich dadurch, daß eine dem Teilnehmer im Amt zugeordnete, durch vorzugsweise durch die Beamtin zu sendende Impulse steuerbare elektromechanische Schaltvorrichtung wirksam wird, deren Kontakte unmittelbar die Dienste an den Teilnehmeranschluß anschalten oder vom Teilnehmeranschluß abschalten. " "
Obwohl die An- und Abschaltung der Teilnehmeranschlüsse ferngesteuert wird, so daß kein Personal für die' Bedienung erforderlich ist, ist für die Aufrechterhaltung eines Schaltzustandes kein Stromverbrauch notwendig. -
Darüber hinaus bringt die Erfindung den Vorteil, daß die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin entlastet wird. Während nach den bisherigen Verfahren jeder Anruf von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin beantwortet wurde, wird dem anrufenden Teilnehmer bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine gespeicherte Ansage zu Gehör gebracht, und es ist ihm dann freigestellt, durch einen zweiten Anruf bei der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin Näheres zu erfahren. In vielen Fällen wird er auf diesen zweiten Anruf verzichten.
Durch die Kombination der Anschaltungsmöglichkeit kann die Bedienung des Fernsprechauftragsdienstes und des Bescheiddienstes konzentriert, d. h. an ein und demselben Bedienungstisch vorgenommen werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die zur An- und Abschaltung notwendigen Bauteile konstruktiv so klein ausgeführt werden, daß sie an Stelle der bisherigen Trennverteiler verwendet werden können.
Da die Betätigung der die An- bzw. Abschaltung bewirkenden Kontakte durch einen drehbaren Teil erfolgt, bietet sich die Möglichkeit zu einer Anordnung von mehreren Kontaktbänken in konzentrischer Lage, wodurch mit einem Elektromagnet kleinster Abmessung mehrere verschiedene Schaltzustände ausgeführt werden können.
Die Anordnung läßt sich durch einfache Bauteile so ausführen, daß die Betätigungsglieder (Klinken-.schalter, Drehschalter, Druckschalter) auch von Hand aus bewegt werden können.
Die Schaltvorrichtung erhält an sichtbarer Stelle Markierungen, so daß der eingestellte Schaltzustand erkannt werden kann.
Fig. 1 bis.3 stellen Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dar;
Fig. 4 zeigt ein Übersichtsschaltbild für die Erregung der Elektromagnete;
Fig. 5 erläutert die Anschaltung der Teilnehmerleitung an den Fernsprechauftragsdienst bzw. Bescheiddienst.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den folgenden Ausführungen zu entnehmen.
Fig. 1. Wird der Elektromagnet Wa erregt, so zieht der Ankert an und bewegt mit seinem freien Ende eine Stoßklinke K, die in ein Zahnrad NR (Nockenrad) eingreift. Mit dem Zahnrad ist eine Nockenscheibe N fest verbunden. Durch wiederholtes .impulsweises Erregen des Elektromagnets Wa wird das Nockenrad N so weit gedreht, bis es mit seinen Nocken die Kontakte der Kontaktpakete Bsi und Bs2 bzw.-FaI betätigt. Die Kontaktpakete Bs 1 und Ar 2 dienen zur Anschaltung des Bescheiddienstes und das Kontaktpaket Fa 1 zur Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes. Damit ist der Teilnehmeranschluß an den Bescheiddienst bzw. Fernsprechauftragsdienst angeschlossen. Das Nockenrad N ist an der dem Gehäuseausschnitt F zugekehrten Fläche so markiert, daß man den jeweiligen Schaltzustand erkennen kann. Durch erneutes Erregen des Elektromagnets Wa dreht sich das Nockenrad N in besprochener Weise weiter. Die Kontakte der Kontaktpakete Bs 1 undJ3.r2 bzw. FaI kehren in ihre Ruhelage zurück. Der Teilnehmeranschluß ist vom Fernsprechauftragsdienst bzw. Bescheiddienst abgeschaltet und wieder normal betriebsbereit.
Fig. 2. Die Elektromagnete Wa und Wb sind den zwei Dienstarten (Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst )zugeordnet, so daß z. B. bei Anschaltung einer Teilnehmerleitung an den Fernsprechauftragsdienst der Elektromagnet Wa und bei Anschaltung an den Bescheiddienst der Elektromagnet Wb erregt werden. Soll z. B. die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst vorgenommen werden, so wird der Elektromagnet Wa, wie bereits bei Fig. 1 beschrieben, impulsweise erregt. Der in der Mitte drehbar gelagerte Anker Al wird an seinem dem Elektromagnet Wa liegenden Ende angezogen und betätigt mit seinem freien Ende den Druckknopf D1. Der Druckknopf D1 betätigt einen Drehschalter, dessen rotierender Teil F1 ähnlich einem Nockenrad ausgeführt ist. Die Betätigung der Kontakte der Kontaktpakete Fa 2 und-Fa 3 geschieht, sobald die Nocken des Drehschalters zwischen den Kontaktpaketen liegen.
Analog erfolgt die Anschaltung an den Bescheiddienst durch Erregen des Elektromagnets Wb1 wodurch der Druckknopf D 2 hineingedrückt wird. Die Abschaltung geschieht durch erneutes, impulsweises Erregen des Elektromagnets Wa bzw. Wb, wodurch sich die Nocken des Drehschalters weiterdrehen und die Kontakte in die Ruhelage zurückkehren.
Zwischen den Kontaktpaketen Bs^. und FaZ liegt ein Betätigungshebel für ein Schauzeichen Sz, das den jeweiligen Schaltzustand abzulesen gestattet.
Fig. 3. Genauso wie bei Fig. 2 werden die Elektromagnete Wa und Wb bei Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst oder Bescheiddienst nur wahlweise erregt. Das Betätigungsglied D 3 bzw. D 4 des Drehschalters Dsl bzw. Ds2 ist so ausgeführt, daß es an seinem dem Elektromagnet Wa bzw. Wb nahen Ende als Anker wirkt und bei Erregung des Elektromagnets angezogen wird und dadurch eine Drehbewegung des Drehschalters Ds 1 bzw. Ds 2 herbeiführt. Die Betätigung der Kontakte durch die Nocken des
Drehschalters DiI bzw. Ds 2 erfolgt wie bereits bei Fig. 2 beschrieben.
Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst bzw. vom Bescheiddienst wird genauso wie die Anschaltung durch Erregung des entsprechenden Elektromagnets Wa bzw. Wb herbeigeführt.
Die Zahl der notwendigen Erregungen der Elektromagnete hängt von der Zahl der Kontaktpakete, dem Hub der Anker und dem Übersetzungsverhältnis zwischen Zahnrädern bzw. Nockenrädern und Nockenscheibe ab. . .
Fig. 4. Für die Erregung des Elektromagnets Wa bzw. Wb in den Fig. 1 bis 3 wählt die Beamtin vom Aufsichtsplatz Pl aus eine Kennziffer (Rufnummer). Um unberechtigte Belegungen zu vermeiden, kann für ■diesen Zweck ein Dienstwahlnetz bereitgestellt werden. Nach beendeter Wahl gibt die Beamtin über den Schalter Sl bzw. S2 Spannungsimpulse, wodurch ■der Elektromagnet Wa bzw. Wb erregt wird. Der Impulsgeber IG kann so dimensioniert sein, eventuell Verwendung eines normalen Nummernschalters, daß er bei jeder Betätigung der Schalter Sl bzw. 6*2 eine bestimmte Anzahl von Impulsen aussendet, die gerade genügen, um über den Elektromagnet Wa bzw. Wb den nächsten Schaltzustand (An- oder Abschaltung) der entsprechenden Schaltvorrichtung herbeizuführen. Durch Anwählen der Teilnehmerrufnummern über einen anderen Wählerweg vor oder nach Erregung der Elektromagnete kann die Beamtin die Anschaltung (Ansage) gleichzeitig oder nachträglich kontrollieren.
Da je Wählerausgang zwei Elektromagnete wahlweise über die α-Ader oder über die &-Ader erregt werden können, bietet sich bei Anwendung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 die . Möglichkeit, mit einem Wählerausgang pro zwei Teilnehmer auszukommen. Der Elektromagnet Wa würde dann dem ersten Teilnehmer und der Elektromagnet Wb dem zweiten Teilnehmer zugeordnet werden.
Da die Zahl der Schaltzustände von der Anzahl der Kontaktpakete abhängt, die um Nockenscheiben herum montiert werden, können bei entsprechend sinnvoller Anordnung und bei Verwendung von einem Elektromagnet pro Teilnehmer wahlweise die drei verschiedenen Bescheiddienst-Ansagen oder die Fernsprechauftragsdienst-Ansage angeschaltet werden.
Fig. 5 zeigt die Verdrahtung der von den ferngesteuerten Schaltern betätigten Kontakte mit dem Hauptverteiler Vh und der Anschlußleitung zum ersten Vorwähler I. VW bzw. zur Teilnehmerschaltung Ts für die An- bzw. Abschaltung von Fernsprechauftragsdienst (FAD) und Bescheiddienst (BSD).
Neben den automatischen Ansagen des Fernsprechauftragsdienstes und des Bescheiddienstes können wahlweise über besondere Anrufklinken besondere, nicht gespeicherte, sondern von Personen durchgesagte Ansagen oder Auskünfte u. dgl. angeschaltet werden, wobei die entsprechenden Klinken genauso wie die automatische Ansage mit der Schaltvorrichtung verbunden werden.
Die Erfindung bietet vorzugsweise Anwendungsmöglichkeit in unbesetzten Wählervermittlungsstellen. Da automatische Ansagegeräte, wie sie für den Fernsprechauftragsdienst und den Bescheiddienst vorzusehen sind, eine gewisse Wartung beanspruchen, werden im allgemeinen diese automatischen Ansagegeräte an zentraler Stelle aufgestellt. Durch Verbindungsleitungen zu unbesetzten Wählervermittlungsstellen wird erreicht, daß die Anschaltung an den automatischen Ansagedienst auch an unbesetzten Wählervermittlungsstellen vorgenommen werden kann.
Das gleiche gilt für Verbindungsleitungen zu besonderen Abfrageklinken. In diesem Fall erübrigt es sich, die Art der Bescheidansage durch besondere Schaltzustände in der Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung auszuführen. Es würde genügen, die Anschaltung an Bescheiddienst schlechthin vorzunehmen; die Art der Bescheid-Ansage selbst würde dann an zentraler Stelle durch Verbindung der entsprechenden Verbindungsleitung (von der zentralen Stelle zu der Wählervermittlungsstelle) mit der entsprechenden Bescheid-Ansage vorgenommen werden. Durch entsprechende Dimensionierung der Verbindungsleitung kann je eine Leitung für eine Vielzahl von Teilnehmern innerhalb einer Wählervermittlungsstelle ausgenutzt werden.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst oder Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Teilnehmer im Amt zugeordnete, durch vorzugsweise durch die Beamtin zu sendende Impulse steuerbare elektromechanische Schaltvorrichtung wirksam wird, deren Kontakte unmittelbar die Dienste an den Teilnehmeranschluß anschalten oder vom Teilnehmeranschluß abschalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur An- bzw. Abschaltung notwendigen elektromechanischen Teile konstruktiv so klein ausgeführt werden, daß sie an Stelle der bisherigen Trennverteiler verwendbar sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung eine Nockenscheibe enthält, die mit einem Zahnrad verbunden ist, in das eine vom Anker des Elektromagnets bewegte Schaltklinke eingreift (Fig. 1).
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung einen Druckschalter enthält, der durch einen Druckknopf betätigt wird, welcher wiederum durch den Anker des Drehmagnets betätigt wird (Fig. 2).
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fernsprechauftragsdienst und den Bescheiddienst je eine elektromechanische Schaltvorrichtung, bestehend aus einem Elektromagnet (Wa1 Wb) und einem Druckschalter (D 1, D 2), vorgesehen ist, die so angeordnet sind, daß ein gemeinsamer, drehbar gelagerter Anker (Al) von dem einen Elektromagnet bei Erregung und dem diesem nahe liegenden Ende angezogen wird und mit seinem freien Ende einen Druckschalter betätigt (Fig. 2).
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung einen Drehschalter enthält, der durch Drehen seines Betätigungsgliedes weitergeschaltet wird, und daß die zur Weiterschaltung erforderliche Drehung des Betätigungsgliedes durch die bei Erregen des Elektromagnets auftretende Bewegung erzeugt wird (Fig. 3).
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder (Klinkenschalter, Drehschalter, Druckschalter usw.) der Schaltvorrichtung so ausgebildet sind, daß sie auch von Hand aus bewegbar sind.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch die ferngesteuerten Schalter die Kontakte mehrerer Kontaktpakete nacheinander betätigt werden, wodurch entweder die Fernsprechauftragsdienst-Ansage oder, bei
gleichzeitiger Auftrennung der Sprechadern auf der Teilnehmerseite, eine der verschiedenen Bescheiddienst-Ansagen angeschaltet wird,
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung an sichtbarer Stelle Markierungen enthält, um den eingestellten Schaltzustand erkennen zu lassen.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltvorrich-
tung ein Schauzeichen betätigt wird, das den jeweiligen Schaltzustand erkennen läßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 007 381, 969 865, 970177;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1016 767, 1000875, 1010578.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 005 510/90 5.60
DES63273A 1959-06-03 1959-06-03 Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten Pending DE1081933B (de)

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