DE1081933B - Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten - Google Patents
Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den DienstenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die wahlweise Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst
und Bescheiddienst und die Abschaltung von den Diensten.
Für die Umleitung von Anrufen, und zwar zu einer anderen Sprechstelle oder zum Fernsprechauftragsdienst,
sind folgende Verfahren bekannt:
1. Durch die Aufstellung eines Fernsprechers mit Erdtaste beim Teilnehmer, der die Anrufumschaltung
wünscht, und durch Verdrahtung des letzten Dreh-Schrittes seines Vorwählers ist es dem Teilnehmer
möglich, durch Drücken der Erdtaste die Umschaltung vorzunehmen. Das erneute Drücken der Taste hebt
die Umschaltung wieder auf (deutsche Auslegeschrift 1016 767).
Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste sowie eine zusätzliche Ader.
2. Der Teilnehmer beantragt die Anrufumschaltung im Amt mit Angabe der Zeit für den Beginn und die
Beendigung der Umschaltung. Durch Stecken eines ao Steckers in einen Trennsteckverteiler wird die Umschaltung
in dem angegebenen Zeitraum bewirkt (deutsche Patentschrift 1 007 381).
Bei diesem Verfahren ist der Einsatz von besonderem Personal notwendig. Außerdem kann bei
unbesetzter Wählervermittlungsstelle die Umschaltung nicht jederzeit, d. h. zu dem vom Teilnehmer gewünschten Zeitpunkt, vorgenommen werden. Dadurch
kann der Fall eintreten, daß die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst ausgeführt wird, wenn der
Teilnehmer noch an seinem Anschluß erreichbar ist, und die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst
schon bevor der Teilnehmer wieder zu seinem Anschlußort zurückgekehrt ist. Ein weiterer Nachteil
liegt darin, daß sich der Teilnehmer im voraus für die Zeitdauer der Umschaltung entschließen muß.
3. Der Teilnehmeranschluß wird über Trennsteckverteiler durch besondere Stecker für die Anrufumschaltung
vorbereitet, so daß nach Aufforderung beim Fernsprechauftragsdienst die Beamtin diesen
Teilnehmer über besondere Wahlstufen anwählen und durch Aussenden eines besonderen Schaltkennzeichens
an den Fernsprechauftragsdienst anschalten kann. Der Teilnehmer ist trotzdem in der Lage, den Anruf
jederzeit selbst abzufragen (Parallelschaltung). Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt
ebenso wie bei der Anschaltung durch Anwahl über besondere Wahlstufen und Aussenden eines
besonderen Schaltkennzeichens durch die Fernspreehauftragsdienst-Beamtin
(deutsche Patentschrift 1 007 381).
Bei diesem Verfahren sind besondere Wahlstufen erforderlich; außerdem muß die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin
besondere Umschaltekennzeichen, z.B.
Anordnung zur wahlweisen
Anschaltung von Teilnehmerleitungen
an den Fernsprechauftragsdienst
und Bescheiddienst
und Abschaltung von den Diensten
und Abschaltung von den Diensten
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Fritz Harder, Hamburg,
und Jonni Giese, Hamburg-Bergedorf,
sind als Erfinder genannt worden
elf Impulse, aussenden. Ferner ist nicht verhindert, daß die Beamtin Gespräche mithören kann, die der
Teilnehmer selbst entgegennimmt.
4. Der Teilnehmer erhält auf Antrag durch Verdrahtungsänderung Zugang zu besonderen Dienstgruppenwählern.
Außerdem wird sein Fernsprecher ausgetauscht, und er erhält einen mit Erdtaste. Um
sich an den Fernsprechauftragsdienst anzuschalten, wählt er eine Kennzahl. Die Abschaltung erfolgt
durch Erdtastendruck (deutsche Patentschrift 969 865).
Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste, eine dritte Ader für die Anschluß leitung sowie
besondere Wählerstraßen, über die der Teilnehmer den Fernsprechauftragsdienst erreichen kann.
5. Über Trennsteckverteiler wird der Teilnehmeranschluß durch besondere Stecker für die Anschaltung
des Fernsprechauftragsdienstes vorbereitet. Nach Wahl einer Kennzahl erfolgt die Umschaltung, nach
Wahl der gleichen oder einer anderen Kennzahl die Abschaltung (deutsche Patentschrift 969 865). Je nach
Anzahl der gleichzeitig den Fernsprechauftragsdienst beantragenden Teilnehmer muß eine entsprechende
Anzahl von Rufnummernkennziffern vorgesehen werden, wodurch sich die Anzahl der Leitungswähler
stark erhöht.
Die Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Bescheiddienst unterscheidet sich von der Anschaltung
an den Fernsprechauftr,agsdient grundsätzlich dadurch, daß die Anschaltung ausschließlich vom Amt
veranlaßt wird; der Teilnehmer selbst kann also die Anschaltung nicht beantragen. Hauptsächlich verwen-
det man drei verschiedene Mitteilungen (Ansagen), die einem anrufenden Teilnehmer zu Gehör gebracht
werden.
1. Die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers hat sich geändert;
2. die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers besteht nicht mehr;
3. der Anschluß des gewünschten Teilnehmers ist vorübergehend außer Betrieb.
Diese Ansägen werden üblicherweise automatisch, d. h. über Schallplatten oder Tonbänder durchgeführt.
Die Sprechadern zur Teilnehmersprechstelle, die an Bescheiddienst geschaltet wird, werden aufgetrennt.
Die Anschaltung selbst wird durch Stecken von verschiedenen Steckern in TTennverteilern am Hauptverteiler
vorgenommen. Dieses Verfahren erfordert zusätzliches Personal, so daß insbesondere bei unbesetzten
Wählervermittlungsstellen die Anschaltung nicht jederzeit vorgenommen werden kann.
Durch die Erfindung werden die oben beschriebenen Mängel der bekannten Anordnungen vermieden
sowie eine Kombination der Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst und der Anschaltung an den
Bescheiddienst möglich dadurch, daß eine dem Teilnehmer im Amt zugeordnete, durch vorzugsweise
durch die Beamtin zu sendende Impulse steuerbare elektromechanische Schaltvorrichtung wirksam wird,
deren Kontakte unmittelbar die Dienste an den Teilnehmeranschluß
anschalten oder vom Teilnehmeranschluß abschalten. " "
Obwohl die An- und Abschaltung der Teilnehmeranschlüsse ferngesteuert wird, so daß kein Personal
für die' Bedienung erforderlich ist, ist für die Aufrechterhaltung
eines Schaltzustandes kein Stromverbrauch notwendig. -
Darüber hinaus bringt die Erfindung den Vorteil, daß die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin entlastet
wird. Während nach den bisherigen Verfahren jeder Anruf von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin beantwortet
wurde, wird dem anrufenden Teilnehmer bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine gespeicherte
Ansage zu Gehör gebracht, und es ist ihm dann freigestellt, durch einen zweiten Anruf bei der
Fernsprechauftragsdienst-Beamtin Näheres zu erfahren. In vielen Fällen wird er auf diesen zweiten
Anruf verzichten.
Durch die Kombination der Anschaltungsmöglichkeit kann die Bedienung des Fernsprechauftragsdienstes
und des Bescheiddienstes konzentriert, d. h. an ein und demselben Bedienungstisch vorgenommen
werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die zur An- und Abschaltung notwendigen
Bauteile konstruktiv so klein ausgeführt werden, daß sie an Stelle der bisherigen Trennverteiler verwendet
werden können.
Da die Betätigung der die An- bzw. Abschaltung bewirkenden Kontakte durch einen drehbaren Teil
erfolgt, bietet sich die Möglichkeit zu einer Anordnung von mehreren Kontaktbänken in konzentrischer
Lage, wodurch mit einem Elektromagnet kleinster Abmessung mehrere verschiedene Schaltzustände ausgeführt
werden können.
Die Anordnung läßt sich durch einfache Bauteile so ausführen, daß die Betätigungsglieder (Klinken-.schalter,
Drehschalter, Druckschalter) auch von Hand aus bewegt werden können.
Die Schaltvorrichtung erhält an sichtbarer Stelle Markierungen, so daß der eingestellte Schaltzustand
erkannt werden kann.
Fig. 1 bis.3 stellen Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dar;
Fig. 4 zeigt ein Übersichtsschaltbild für die Erregung der Elektromagnete;
Fig. 5 erläutert die Anschaltung der Teilnehmerleitung an den Fernsprechauftragsdienst bzw. Bescheiddienst.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den folgenden Ausführungen zu entnehmen.
Fig. 1. Wird der Elektromagnet Wa erregt, so zieht der Ankert an und bewegt mit seinem freien Ende
eine Stoßklinke K, die in ein Zahnrad NR (Nockenrad) eingreift. Mit dem Zahnrad ist eine Nockenscheibe
N fest verbunden. Durch wiederholtes .impulsweises Erregen des Elektromagnets Wa wird das
Nockenrad N so weit gedreht, bis es mit seinen Nocken die Kontakte der Kontaktpakete Bsi und Bs2
bzw.-FaI betätigt. Die Kontaktpakete Bs 1 und Ar 2
dienen zur Anschaltung des Bescheiddienstes und das Kontaktpaket Fa 1 zur Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes.
Damit ist der Teilnehmeranschluß an den Bescheiddienst bzw. Fernsprechauftragsdienst angeschlossen.
Das Nockenrad N ist an der dem Gehäuseausschnitt F zugekehrten Fläche so markiert, daß
man den jeweiligen Schaltzustand erkennen kann. Durch erneutes Erregen des Elektromagnets Wa dreht
sich das Nockenrad N in besprochener Weise weiter. Die Kontakte der Kontaktpakete Bs 1 undJ3.r2 bzw.
FaI kehren in ihre Ruhelage zurück. Der Teilnehmeranschluß ist vom Fernsprechauftragsdienst bzw. Bescheiddienst
abgeschaltet und wieder normal betriebsbereit.
Fig. 2. Die Elektromagnete Wa und Wb sind den zwei Dienstarten (Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst
)zugeordnet, so daß z. B. bei Anschaltung einer Teilnehmerleitung an den Fernsprechauftragsdienst
der Elektromagnet Wa und bei Anschaltung an den Bescheiddienst der Elektromagnet Wb erregt
werden. Soll z. B. die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst vorgenommen werden, so wird der
Elektromagnet Wa, wie bereits bei Fig. 1 beschrieben, impulsweise erregt. Der in der Mitte drehbar gelagerte
Anker Al wird an seinem dem Elektromagnet Wa liegenden Ende angezogen und betätigt mit
seinem freien Ende den Druckknopf D1. Der Druckknopf
D1 betätigt einen Drehschalter, dessen rotierender
Teil F1 ähnlich einem Nockenrad ausgeführt ist. Die Betätigung der Kontakte der Kontaktpakete
Fa 2 und-Fa 3 geschieht, sobald die Nocken des Drehschalters
zwischen den Kontaktpaketen liegen.
Analog erfolgt die Anschaltung an den Bescheiddienst durch Erregen des Elektromagnets Wb1 wodurch
der Druckknopf D 2 hineingedrückt wird. Die Abschaltung geschieht durch erneutes, impulsweises
Erregen des Elektromagnets Wa bzw. Wb, wodurch sich die Nocken des Drehschalters weiterdrehen und
die Kontakte in die Ruhelage zurückkehren.
Zwischen den Kontaktpaketen Bs^. und FaZ liegt
ein Betätigungshebel für ein Schauzeichen Sz, das den jeweiligen Schaltzustand abzulesen gestattet.
Fig. 3. Genauso wie bei Fig. 2 werden die Elektromagnete Wa und Wb bei Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst
oder Bescheiddienst nur wahlweise erregt. Das Betätigungsglied D 3 bzw. D 4 des
Drehschalters Dsl bzw. Ds2 ist so ausgeführt, daß es
an seinem dem Elektromagnet Wa bzw. Wb nahen
Ende als Anker wirkt und bei Erregung des Elektromagnets angezogen wird und dadurch eine Drehbewegung
des Drehschalters Ds 1 bzw. Ds 2 herbeiführt. Die Betätigung der Kontakte durch die Nocken des
Drehschalters DiI bzw. Ds 2 erfolgt wie bereits bei
Fig. 2 beschrieben.
Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst bzw. vom Bescheiddienst wird genauso wie die Anschaltung
durch Erregung des entsprechenden Elektromagnets Wa bzw. Wb herbeigeführt.
Die Zahl der notwendigen Erregungen der Elektromagnete
hängt von der Zahl der Kontaktpakete, dem Hub der Anker und dem Übersetzungsverhältnis
zwischen Zahnrädern bzw. Nockenrädern und Nockenscheibe ab. . .
Fig. 4. Für die Erregung des Elektromagnets Wa
bzw. Wb in den Fig. 1 bis 3 wählt die Beamtin vom Aufsichtsplatz Pl aus eine Kennziffer (Rufnummer).
Um unberechtigte Belegungen zu vermeiden, kann für ■diesen Zweck ein Dienstwahlnetz bereitgestellt
werden. Nach beendeter Wahl gibt die Beamtin über den Schalter Sl bzw. S2 Spannungsimpulse, wodurch
■der Elektromagnet Wa bzw. Wb erregt wird. Der Impulsgeber
IG kann so dimensioniert sein, eventuell Verwendung eines normalen Nummernschalters, daß er
bei jeder Betätigung der Schalter Sl bzw. 6*2 eine bestimmte
Anzahl von Impulsen aussendet, die gerade genügen, um über den Elektromagnet Wa bzw. Wb
den nächsten Schaltzustand (An- oder Abschaltung) der entsprechenden Schaltvorrichtung herbeizuführen.
Durch Anwählen der Teilnehmerrufnummern über einen anderen Wählerweg vor oder nach Erregung der
Elektromagnete kann die Beamtin die Anschaltung (Ansage) gleichzeitig oder nachträglich kontrollieren.
Da je Wählerausgang zwei Elektromagnete wahlweise über die α-Ader oder über die &-Ader erregt
werden können, bietet sich bei Anwendung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 die . Möglichkeit, mit
einem Wählerausgang pro zwei Teilnehmer auszukommen. Der Elektromagnet Wa würde dann dem
ersten Teilnehmer und der Elektromagnet Wb dem zweiten Teilnehmer zugeordnet werden.
Da die Zahl der Schaltzustände von der Anzahl der Kontaktpakete abhängt, die um Nockenscheiben herum
montiert werden, können bei entsprechend sinnvoller Anordnung und bei Verwendung von einem Elektromagnet
pro Teilnehmer wahlweise die drei verschiedenen Bescheiddienst-Ansagen oder die Fernsprechauftragsdienst-Ansage
angeschaltet werden.
Fig. 5 zeigt die Verdrahtung der von den ferngesteuerten Schaltern betätigten Kontakte mit dem
Hauptverteiler Vh und der Anschlußleitung zum ersten Vorwähler I. VW bzw. zur Teilnehmerschaltung
Ts für die An- bzw. Abschaltung von Fernsprechauftragsdienst (FAD) und Bescheiddienst (BSD).
Neben den automatischen Ansagen des Fernsprechauftragsdienstes und des Bescheiddienstes können
wahlweise über besondere Anrufklinken besondere, nicht gespeicherte, sondern von Personen durchgesagte
Ansagen oder Auskünfte u. dgl. angeschaltet werden, wobei die entsprechenden Klinken genauso
wie die automatische Ansage mit der Schaltvorrichtung verbunden werden.
Die Erfindung bietet vorzugsweise Anwendungsmöglichkeit in unbesetzten Wählervermittlungsstellen.
Da automatische Ansagegeräte, wie sie für den Fernsprechauftragsdienst und den Bescheiddienst vorzusehen
sind, eine gewisse Wartung beanspruchen, werden im allgemeinen diese automatischen Ansagegeräte
an zentraler Stelle aufgestellt. Durch Verbindungsleitungen zu unbesetzten Wählervermittlungsstellen
wird erreicht, daß die Anschaltung an den automatischen Ansagedienst auch an unbesetzten
Wählervermittlungsstellen vorgenommen werden kann.
Das gleiche gilt für Verbindungsleitungen zu besonderen Abfrageklinken. In diesem Fall erübrigt es sich,
die Art der Bescheidansage durch besondere Schaltzustände in der Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung
auszuführen. Es würde genügen, die Anschaltung an Bescheiddienst schlechthin vorzunehmen; die Art der
Bescheid-Ansage selbst würde dann an zentraler Stelle durch Verbindung der entsprechenden Verbindungsleitung (von der zentralen Stelle zu der Wählervermittlungsstelle)
mit der entsprechenden Bescheid-Ansage vorgenommen werden. Durch entsprechende
Dimensionierung der Verbindungsleitung kann je eine Leitung für eine Vielzahl von Teilnehmern innerhalb
einer Wählervermittlungsstelle ausgenutzt werden.
Claims (10)
1. Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst
oder Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem
Teilnehmer im Amt zugeordnete, durch vorzugsweise durch die Beamtin zu sendende Impulse
steuerbare elektromechanische Schaltvorrichtung wirksam wird, deren Kontakte unmittelbar die
Dienste an den Teilnehmeranschluß anschalten oder vom Teilnehmeranschluß abschalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur An- bzw. Abschaltung notwendigen
elektromechanischen Teile konstruktiv so klein ausgeführt werden, daß sie an Stelle der
bisherigen Trennverteiler verwendbar sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
eine Nockenscheibe enthält, die mit einem Zahnrad verbunden ist, in das eine vom Anker des Elektromagnets
bewegte Schaltklinke eingreift (Fig. 1).
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
einen Druckschalter enthält, der durch einen Druckknopf betätigt wird, welcher wiederum durch
den Anker des Drehmagnets betätigt wird (Fig. 2).
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fernsprechauftragsdienst
und den Bescheiddienst je eine elektromechanische Schaltvorrichtung, bestehend aus
einem Elektromagnet (Wa1 Wb) und einem Druckschalter
(D 1, D 2), vorgesehen ist, die so angeordnet sind, daß ein gemeinsamer, drehbar gelagerter
Anker (Al) von dem einen Elektromagnet bei Erregung und dem diesem nahe liegenden Ende
angezogen wird und mit seinem freien Ende einen Druckschalter betätigt (Fig. 2).
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
einen Drehschalter enthält, der durch Drehen seines Betätigungsgliedes weitergeschaltet wird,
und daß die zur Weiterschaltung erforderliche Drehung des Betätigungsgliedes durch die bei Erregen
des Elektromagnets auftretende Bewegung erzeugt wird (Fig. 3).
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder
(Klinkenschalter, Drehschalter, Druckschalter usw.) der Schaltvorrichtung so ausgebildet sind, daß sie
auch von Hand aus bewegbar sind.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch die ferngesteuerten
Schalter die Kontakte mehrerer Kontaktpakete nacheinander betätigt werden, wodurch entweder
die Fernsprechauftragsdienst-Ansage oder, bei
gleichzeitiger Auftrennung der Sprechadern auf der Teilnehmerseite, eine der verschiedenen Bescheiddienst-Ansagen
angeschaltet wird,
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
an sichtbarer Stelle Markierungen enthält, um den eingestellten Schaltzustand erkennen zu lassen.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltvorrich-
tung ein Schauzeichen betätigt wird, das den jeweiligen Schaltzustand erkennen läßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 007 381, 969 865, 970177;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1016 767, 1000875,
1010578.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 005 510/90 5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63273A DE1081933B (de) | 1959-06-03 | 1959-06-03 | Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63273A DE1081933B (de) | 1959-06-03 | 1959-06-03 | Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1081933B true DE1081933B (de) | 1960-05-19 |
Family
ID=7496253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63273A Pending DE1081933B (de) | 1959-06-03 | 1959-06-03 | Anordnung zur wahlweisen Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst und Bescheiddienst und Abschaltung von den Diensten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1081933B (de) |
Cited By (1)
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1959
- 1959-06-03 DE DES63273A patent/DE1081933B/de active Pending
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